Gestorben wird immer
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Description
Der Tod war Agnes’ Geschäft. Über Jahrzehnte hinweg führte sie den Steinmetzbetrieb Weisgut & Söhne in Hamburg und lenkte gebieterisch die Geschicke der Familie. Mit 91 Jahren nun hat Agnes von allem und jedem genug, sie will reinen Tisch machen und endlich das Geheimnis lüften, das sie viel zu lange schon mit sich herumträgt. Da ihre Tochter das Weite gesucht hat, beauftragt sie ihre Enkelin Birte, die Einzige, die aus demselben harten Holz geschnitzt ist wie sie, den ganzen Clan zusammenzutrommeln – kein einfaches Unterfangen, denn alle sind sich spinnefeind. Es ist Zeit für die Wahrheit.
»Alexandra Fröhlich kann viel mehr als grandiose Komödien.« Für Sie
Book Information
Author Description
Alexandra Fröhlich lebt als Autorin in Hamburg und arbeitet als freie Textchefin für verschiedene Frauenmagazine. Mit ihren Romanen »Meine russische Schwiegermutter und andere Katastrophen« und »Gestorben wird immer« stand sie monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Bei Penguin erschien zuletzt ihr Roman »Dreck am Stecken«, der wieder viele Leserinnen und Leser begeisterte.
Posts
Eine berührende deutsche Familiengeschichte
Das Besondere an diesem Buch war für mich, dass der Schwerpunkt nicht nur auf den Erlebnissen lag, sondern eher auf den traumatischen Nachwirkungen der Geschehnisse auf die nachfolgenden Generationen. Einfühlsam beschreibt AF ihre Protagonisten, mit viel Wärme und Empathie. Mit fortlaufender Geschichte sieht man die "mürrische Alte" in einem ganz neuen Licht. Die teilweise obskuren Verhaltensweisen aller Figuren werden nachvollziehbar. Keine leichte, aber kurzweilige und gut geschriebene Lektüre.
Einen Stern erhält das Buch bereits dafür, dass ich beim Hören nicht eingeschlafen bin (gewöhnlicherweise passiert das), sondern gebannt zugehört habe. Es wird eine Geschichte im 1935-2008 erzählt. Die Schauplätze und die Personen in den Zeitebenen sind jeweils andere. Dieses verwirrt jedoch nicht, sondern führt nach und nach dazu, dass das Familiengeflecht der drei weiblichen Hauptpersonen aufgedeckt wird. Manche Szenen sind amüsant beschrieben. Ein großes Lob an die Vorleserin. Manche Szenen sind wieder ganz tragisch, dass mir an manchen Stellen der Atem stockte und ab und an kamen ein paar Tränen über die ungeheuerliche Aktionen der Menschen. Gut hat mir gefallen, dass es kein geschlossenes und kitschiges Ende gab, wie es hätte sein können.
"Gestorben wird immer" ist eine tiefgreifende Geschichte über eine zerrüttete Familie, die mich vom Anfang bis zum Ende gefesselt hat. Sie wird in mehreren Zeitsprüngen von 1935-2008 erzählt und beinhaltet Geschehnisse im zweiten Weltkrieg, die Flucht aus Ostpreußen, den Neubeginn und weitere Schicksalsschläge. Es geht um Agnes, eine starke Frau, die im Alter von 91 Jahren ihre Familie zusammen ruft, um Familiengeheimnisse und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Keiner der Charaktere wirkt besonders symphatisch und doch konnte ich am Ende einige ihrer Handlungen und ihre Auswirkungen verstehen. Die Geschichte wirkt realistisch und hat mich sehr beeindruckt. Von mir gibt es eine große Leseempfehlung!
3-4 Sterne. Nett zu lesen, interessantes Thema, aber trotz aller Dramatik war es mir manchmal zu oberflächlich geschrieben. Z.T. las es sich wie eine Zusammenfassung der Gesehnisse und es endet dann auch relativ abrupt (was aber wohl eher an der eBook-Fassung liegt, wo man nicht drauf vorbereitet ist, dass auf Seite 269 von 324 Seiten schon der Dank der Autorin kommt). Trotzdem lesensewert und mindestens ein LIKE (3 Sterne) von mir!
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Der Tod war Agnes’ Geschäft. Über Jahrzehnte hinweg führte sie den Steinmetzbetrieb Weisgut & Söhne in Hamburg und lenkte gebieterisch die Geschicke der Familie. Mit 91 Jahren nun hat Agnes von allem und jedem genug, sie will reinen Tisch machen und endlich das Geheimnis lüften, das sie viel zu lange schon mit sich herumträgt. Da ihre Tochter das Weite gesucht hat, beauftragt sie ihre Enkelin Birte, die Einzige, die aus demselben harten Holz geschnitzt ist wie sie, den ganzen Clan zusammenzutrommeln – kein einfaches Unterfangen, denn alle sind sich spinnefeind. Es ist Zeit für die Wahrheit.
»Alexandra Fröhlich kann viel mehr als grandiose Komödien.« Für Sie
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Alexandra Fröhlich lebt als Autorin in Hamburg und arbeitet als freie Textchefin für verschiedene Frauenmagazine. Mit ihren Romanen »Meine russische Schwiegermutter und andere Katastrophen« und »Gestorben wird immer« stand sie monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Bei Penguin erschien zuletzt ihr Roman »Dreck am Stecken«, der wieder viele Leserinnen und Leser begeisterte.
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Eine berührende deutsche Familiengeschichte
Das Besondere an diesem Buch war für mich, dass der Schwerpunkt nicht nur auf den Erlebnissen lag, sondern eher auf den traumatischen Nachwirkungen der Geschehnisse auf die nachfolgenden Generationen. Einfühlsam beschreibt AF ihre Protagonisten, mit viel Wärme und Empathie. Mit fortlaufender Geschichte sieht man die "mürrische Alte" in einem ganz neuen Licht. Die teilweise obskuren Verhaltensweisen aller Figuren werden nachvollziehbar. Keine leichte, aber kurzweilige und gut geschriebene Lektüre.
Einen Stern erhält das Buch bereits dafür, dass ich beim Hören nicht eingeschlafen bin (gewöhnlicherweise passiert das), sondern gebannt zugehört habe. Es wird eine Geschichte im 1935-2008 erzählt. Die Schauplätze und die Personen in den Zeitebenen sind jeweils andere. Dieses verwirrt jedoch nicht, sondern führt nach und nach dazu, dass das Familiengeflecht der drei weiblichen Hauptpersonen aufgedeckt wird. Manche Szenen sind amüsant beschrieben. Ein großes Lob an die Vorleserin. Manche Szenen sind wieder ganz tragisch, dass mir an manchen Stellen der Atem stockte und ab und an kamen ein paar Tränen über die ungeheuerliche Aktionen der Menschen. Gut hat mir gefallen, dass es kein geschlossenes und kitschiges Ende gab, wie es hätte sein können.
"Gestorben wird immer" ist eine tiefgreifende Geschichte über eine zerrüttete Familie, die mich vom Anfang bis zum Ende gefesselt hat. Sie wird in mehreren Zeitsprüngen von 1935-2008 erzählt und beinhaltet Geschehnisse im zweiten Weltkrieg, die Flucht aus Ostpreußen, den Neubeginn und weitere Schicksalsschläge. Es geht um Agnes, eine starke Frau, die im Alter von 91 Jahren ihre Familie zusammen ruft, um Familiengeheimnisse und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Keiner der Charaktere wirkt besonders symphatisch und doch konnte ich am Ende einige ihrer Handlungen und ihre Auswirkungen verstehen. Die Geschichte wirkt realistisch und hat mich sehr beeindruckt. Von mir gibt es eine große Leseempfehlung!
3-4 Sterne. Nett zu lesen, interessantes Thema, aber trotz aller Dramatik war es mir manchmal zu oberflächlich geschrieben. Z.T. las es sich wie eine Zusammenfassung der Gesehnisse und es endet dann auch relativ abrupt (was aber wohl eher an der eBook-Fassung liegt, wo man nicht drauf vorbereitet ist, dass auf Seite 269 von 324 Seiten schon der Dank der Autorin kommt). Trotzdem lesensewert und mindestens ein LIKE (3 Sterne) von mir!











