Schmelzpunkt
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Description
Der neue Klimathriller von Bestsellerautor Wolf Harlander.
Erschreckend realistisch, beeindruckend rasant, vor atemberaubender Kulisse.
«Bestsellerautor Harlander hat mit ‹Schmelzpunkt› wieder einen Klima-Polit-Thriller gezaubert. Völlig außer Atem ob des Thrills und der Twists, die der Plot aufweist.» ntv
Über dem ewigen Eis knallt die Sonne. Es ist heiß. Kantige Gletscher ragen in den blauen Himmel. Immer wieder stürzen gigantische Eisriesen ins Meer und lassen das Land erzittern. Die Arktis schmilzt. Und es geht rasend schnell.
Als der junge Inuk Nanoq Egede zahllose qualvoll verendete Tiere im Eis findet, ist er fassungslos. Die deutsche Wissenschaftlerin Dr. Hanna Jordan bestätigt: Diese Tiere sind nicht auf natürliche Weise gestorben. Nanoqs Volk ist in größter Gefahr. Denn es steht eine Katastrophe bevor, die alles bisher Befürchtete übertrifft.
Auch Nelson Carius und Diana Winkels vom BND reisen in die Arktis, die schon lange im Zentrum erbitterter globaler Kämpfe steht. Die Gier nach Profit und Macht ruft gefährliche Gegner auf den Plan, die vor nichts zurückschrecken. Die Spur führt mitten hinein in die geheimen Machenschaften einflussreicher Mächte. Bis das ewige Eis zum Schauplatz eines Kampfes wird, in dem es nicht nur für Hanna und Nanoq um Leben und Tod geht.
Book Information
Author Description
Wolf Harlander, geboren 1958 in Nürnberg, studierte Journalistik, Politik und Volkswirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Nach einem Volontariat bei einer Tageszeitung und der Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule arbeitete er für Tageszeitungen, Radio, Fernsehen und als Redakteur der Wirtschaftsmagazine Capital und Wirtschaftswoche. Für seinen Thriller «42 Grad» wurde Harlander ausgezeichnet mit dem Stuttgarter Krimipreis und der MIMI 2021, dem Publikumspreis des Deutschen Buchhandels – seitdem steht er für packende Thriller zu großen ökologischen und gesellschaftlichen Themen. Er lebt heute als Autor in München.
Posts
Dieses Buch und seine Story sind in jedem eindrucksvoll. Zeigt die Handlung doch den ewigen Kampf um Land, Macht und Geld. Einheimische werden übergangen, Naturschutz ist irrelevant und eigene Fehler werden auf Teufel komm raus vertuscht. – Wie klein doch so ein einzelner Kämpfer für sein Volk und Vaterland hier ist.
Dieses Buch war ein unbeabsichtigtes Reread, aber eines, welches sich gelohnt hat. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich selber geschnallt habe, dass ich das Buch schon einmal gelesen hatte. Aber als ich es dann mitbekommen habe, war es auch nicht weiter schlimm, weil ich trotzdem noch Sachen entdeckt habe, die mir noch nicht so aufgefallen oder nicht mehr so bekannt waren. Wolf Harlander beschreibt in diesem Umwelthriller die Probleme Grönlands und mit der massiven Eisschmelze. Das einheimische Volk wird von großen Konzernen komplett übervorteilt, das Land wird ihnen fast schon unterm hinter weggerissen. Die Personen von Nanuq und Hanna sind an sich schon sehr interessant, jeder von beiden hat sein eigenes Päckchen zu tragen. Und doch kämpfen sie gemeinsam gegen die große Umweltkatastrophe und die Geldgier der Konzerne. Das hier thematisierte große Fischsterben hat zwar mit der Eisschmelze jetzt erst einmal nicht direkt etwas zu tun, ist aber ein weiteres Thema im Buch, was sicherlich so oder so ähnlich schon vorgekommen ist. Neu ist Atommüll in jeder Variante jedenfalls nicht. Und ich möchte nicht wissen, wie viele Tonnen Müll illegal irgendwo auf dem Meeresboden verklappt worden sind. – Tickende Zeitbomben, von denen niemand etwas weiß, die uns aber noch eiskalt erwischen werden. Nanaq, als Hauptperson, hat mich wirklich fasziniert. War sein Leben und seine Kindheit nicht gerade leicht, muss er auch jetzt noch mit Unverständnis kämpfen. Und dabei will er doch nur das Beste für seine Heimat und diese eben erhalten. Alles war leicht verständlich und sehr eindrucksvoll beschrieben. Ich habe die ganze Zeit ein sehr spannendes Kopfkino vor meinem geistigen Auge gehabt und konnte selten bis gar nicht von dem Text lassen. – Hat es hier vielleicht endlich mal den Richtigen erwischt, der ein Geheimnis verstecken wollte, so ist das große Problem Grönlands so noch nicht gelöst und lässt noch viel Raum für weitere Bücher mit diesem oder einem ähnlichen Thema. Ich war schwer begeistert und kann nicht nur dieses Buch, sondern den Autoren wirlich wärmstens empfehlen.
Mehr erwartet
Das Buch war nicht unnedingt schlecht, aber meine Erwartungen wurden nicht erfüllt. Ich hätte in einer Danksagung oder ähnlichem gerne mal erfahren, wie der Autor für das Buch recherchiert hat, da das ganze sehr laienhaft und oberflächlich auf mich wirkte. Die auf Krampf untergebrachte Liebesgeschichte hätte man für mich gerne weg lassen können. Das wirkte auf mich alles sehr gewollt und unauthentisch. Die Geschichte an sich war zwar gut, hat mich aber auch nicht aus den Socken gehauen. Ein Buch der Kategorie: Kann man lesen, muss man aber nicht.
Spannend!
Das Buch war sehr spannend. Nach und nach kriegt man die ganzen Namen zusammen. Man sieht hier sehr klar und deutlich, dass man heutzutage fast niemanden mehr trauen kann und schon gar nicht Zeitungen oder ähnliches. Man weiß nie, was Wahrheit ist oder was einfach den Leuten erzählt wird. Ich finde den Autor super!

Ein arktischer Thriller mit politischen Hintergründen, jedoch einigen Schwächen
"Siku Kisimi - allein das Eis entscheidet." Wir begleiten in diesem arktischen Thriller nicht nur den jungen Inuk Nanoq Egede, der in Grönland lebt und sich durch Touristentouren versucht über Wasser zu halten, sondern auch die deutsche Wissenschaftlerin Dr.Hanna Jordan sowie die beiden BND Agenten Nelson Carius und Diana Winkels. Der Thriller wird dabei abwechselnd aus Sicht der vier Protagonisten erzählt, wobei ein Großteil auf Nanoq und Hanna entfällt. Wolf Harlander nimmt euch mit in eine eiskalte Welt von Grönland, die stellenweise gar nicht mehr so kalt ist, da gerade dort der Klimawandel am Besten zu beobachten ist. Dabei nimmt der Autor sich Zeit die richtige Atmosphäre zu schaffen und immer wieder neue Spannungsbögen im Plot aufzubauen. Der Leser bekommt hierdurch nicht nur Einblicke in die politischen Spannungen, die sich rund um die Ressourcen der Arktis aufbauen, sondern auch in das Leben der dort einheimischen Inuit und deren Lebensweise. Auch der Schreibstil des Thrillers hat mir sehr gut gefallen und wissenschaftliche oder politische Themen wurden sehr verständlich dargestellt, so dass ich mich keinesfalls im Lesefluss gestört gefühlt habe. Minuspunkte muss ich jedoch für einige Dialoge zwischen den einzelnen Protagonisten vergeben. Diese wirkten teilweise sehr starr und wenig emotional, obwohl die Situation da einiges hergegeben hätte. Auch das Handeln einiger Protagonisten untereinander war für mich nicht immer nachvollziehbar, so dass gerade einige Charakterentwicklungen doch etwas unrealistisch wirkten. Alles in allem handelt es sich jedoch um einen guten Thriller, der zum Nachdenken anregt, wie wir mit unserer Umwelt umgehen und die Folgen, die daraus resultieren. Daher vergebe ich noch 3,5 von 5 Eisbergen für diesen eiskalten Thriller.

Hm...
Also das mit dem Spannungsbogen kann Herr Harlander nochmal üben. Das klappt noch nicht so. Das Buch zieht sich stellenweise sehr. Auch die Charaktere sind eher oberflächlich gehalten. Nichts das einen in die Geschichte zieht. Immerhin ist es nicht vorhersehbar. Ich habe es oft, dass ich nach 2 Kapitel das Ende erraten kann. Hier tappte ich lange im Dunkeln. Das einzige was mir das Buch gegeben hat, sind neue Informationen. Ich wusste tatsächlich vorher nichts von den amerikanischen Tätigkeiten rund um Grönland. Hat mich schockiert. -Ja ich frage mich auch, warum mich sowas heute noch schockieren kann - ist ja immerhin die USA. Leseempfehlung? Schwierig. War auf jedenfall eines der schwächeren von 37 Büchern, die ich dieses Jahr gelesen habe.
Wissenschaft trifft Fiktion – einfach perfekt Worum geht’s? Grönland: Es wird immer wärmer, die Struktur des Eises verändert sich und dann findet der Inuk Nanoq unzählige verendete Fische und Vögel. Ohne äußere Verletzungen. Die deutsche Wissenschaftlerin Dr. Hanna Jordan untersucht die Tiere und kommt dadurch einer schrecklichen Wahrheit auf die Spur, einer Wahrheit, die sie zwischen die Fronten der Großmächte bringt. Meine Meinung: „Schmelzpunkt“ ist das erste Buch, das ich von Wolf Harlander lese – und ich bin absolut begeistert! Es ist wirklich brandaktuell, ein Politthriller, der nicht nur auf den Ukrainekrieg hinweist, sondern auch die Klimaveränderung und den Kampf der Großmächte um das Territorium Antarktis aufzeigt. Und das alles in einem beeindruckend bildhaften Schreibstil – das Buch ist für mich ein absoluter Pageturner. Zunächst schreibt der Autor aus den unterschiedlichen Perspektiven von dem Touristenführer Nanoq, des Biologin Hannah bzw. den BND-Mitarbeitern Diana und Nelson, lässt aber dann im Laufe des Buches die Perspektiven zusammenlaufen, was eine ganz eigene Dynamik hervorbringt. Die Charaktere wirken alle authentisch und sind perfekt gewählt. Besonders urig fand ich auch Uju, Nanoqs Großvater, der noch an die Geister des Eises und des Meeres glaubt. Diese Vermischung auch aus dem Traditionellen mit dem Modernen hat mir gut gefallen. Tierzähne zum Schutz auf der einen Seite, Atomwaffen und neueste Technik auf der anderen. Die Dynamik der Protagonisten untereinander war genial, ebenfalls das Miteinander der befreundeten Geheimdienste, das Tun der Russen und der Chinesen, die Arbeit der Söldnertruppen. Der Umgang mit der Katastrophe – zum Glück nur Fiktion, aber eine Fiktion, die man so deutlich vor sich sieht, dass man Angst hat, sie könnte Realität werden – und viel fehlt ja leider hierzu auch nicht mehr. Die Story selbst war total spannend. Schon die Veränderung des Eises und der Natur an sich. Aber auch der Kampf um das Territorium, das Agieren der unterschiedlichen Großmächte, der Wettstreit um Territorium und Rohstoffe und dazwischen noch eine ganz andere, fiktive Katastrophe, durch die die Spannung immer weiter Anstieg. Es gab mehrere Spannungspeaks: Die Spionagetätigkeiten, Verfolgungsjagden und Forschungstätigkeiten haben zwischendurch immer wieder kleine Spannungsbomben gezündet, dafür war das Ende fast schon ruhig und gesittet, aber doch so, wie man es in der Realität vermuten würde. Dieses Buch ist mit eins der besten, die ich in diesem Jahr gelesen habe, der Autor ist definitiv auf meiner Must-Read-Liste gelandet und ich werde zum Thema Kampf um das Territorium Arktis auf jeden Fall noch im Internet recherchieren, weil das wirklich mehr als spannend ist, was in der Welt passiert, das vielleicht doch etwas an den Nachrichtenthemen und damit der Bevölkerung vorbeigeht. Fazit: Mit „Schmelzpunkt“ hat Wolf Harlander einen absoluten Pageturner in unsere Bücherregale gebracht! Er verwebt die brandaktuellen Themen wie den Ukrainekrieg, den Klimawandel, die Extremwetter, den Wettstreit um Macht und den Kampf um das Territorium und die Rohstoffe der Arktis mit einer spannenden fiktionalen Katastrophe. Er schafft authentische Charaktere, zeichnet eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen und bring explosive Szenarien zum Leben – man kann einfach nicht aufhören zu lesen! Mir haben die Charaktere gefallen, ich habe die Arktis so lebendig vor mir gesehen, das Eis, die Menschen, die Tiere und ich habe das Gefühl, dass ich viel neues Wissen aufsaugen konnte aber auch perfekt unterhalten wurde. Dafür kann ich nur 5 Sterne geben und eine absolute Leseempfehlung für diesen genialen Politthriller!
Nach "Systemfehler" und "42°" hat Wolf Harlander mit "Schmelzpunkt" einen weiteren Klimathriller vorgelegt, der es wirklich in sich hat! Obwohl in einen Roman/Thriller verpackt, ist die Schilderung dessen, was das Schmelzen der Polkappen für Folgen hat, erschreckend realistisch und beängstigend. "Schmelzpunkt" ist ein Thriller, in dem der Leser atemlos durch die Handlung und das Geschehen getrieben wird, um am Ende sehr, sehr nachdenklich wieder Luft zu holen.
Ein sehr spannender und thematisch aktueller Thriller.
Das Thema des Buches hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die super recherchierten Inhalte zeichnen einen Handlungsstrang, der leider nicht unrealistisch ist. Neben den klimatischen Änderungen spielt auch Politik im Buch eine große Rolle. Im mittleren Teil hat das Buch durchaus seine Längen, dennoch war ich immer gespannt, wie es weitergeht.
Wieder ein packender Umweltkrimi, der mit der traurigen Realität verschmilzt und leider keine Utopie mehr ist. Wir gewohnt werden die Figuren von Wolf Harlander gut beschrieben, die Erzählstränge anfangs unabhängig voneinander spannend erzählt. Am Ende beschreiben die losen Stränge eine komplettes Bild, welches die Botschaft klar vermittelt. Das Hörbuch wurde wieder von Uwe Teschner sehr gut gesprochen. Absolutes Empfehlung!
Description
Der neue Klimathriller von Bestsellerautor Wolf Harlander.
Erschreckend realistisch, beeindruckend rasant, vor atemberaubender Kulisse.
«Bestsellerautor Harlander hat mit ‹Schmelzpunkt› wieder einen Klima-Polit-Thriller gezaubert. Völlig außer Atem ob des Thrills und der Twists, die der Plot aufweist.» ntv
Über dem ewigen Eis knallt die Sonne. Es ist heiß. Kantige Gletscher ragen in den blauen Himmel. Immer wieder stürzen gigantische Eisriesen ins Meer und lassen das Land erzittern. Die Arktis schmilzt. Und es geht rasend schnell.
Als der junge Inuk Nanoq Egede zahllose qualvoll verendete Tiere im Eis findet, ist er fassungslos. Die deutsche Wissenschaftlerin Dr. Hanna Jordan bestätigt: Diese Tiere sind nicht auf natürliche Weise gestorben. Nanoqs Volk ist in größter Gefahr. Denn es steht eine Katastrophe bevor, die alles bisher Befürchtete übertrifft.
Auch Nelson Carius und Diana Winkels vom BND reisen in die Arktis, die schon lange im Zentrum erbitterter globaler Kämpfe steht. Die Gier nach Profit und Macht ruft gefährliche Gegner auf den Plan, die vor nichts zurückschrecken. Die Spur führt mitten hinein in die geheimen Machenschaften einflussreicher Mächte. Bis das ewige Eis zum Schauplatz eines Kampfes wird, in dem es nicht nur für Hanna und Nanoq um Leben und Tod geht.
Book Information
Author Description
Wolf Harlander, geboren 1958 in Nürnberg, studierte Journalistik, Politik und Volkswirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Nach einem Volontariat bei einer Tageszeitung und der Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule arbeitete er für Tageszeitungen, Radio, Fernsehen und als Redakteur der Wirtschaftsmagazine Capital und Wirtschaftswoche. Für seinen Thriller «42 Grad» wurde Harlander ausgezeichnet mit dem Stuttgarter Krimipreis und der MIMI 2021, dem Publikumspreis des Deutschen Buchhandels – seitdem steht er für packende Thriller zu großen ökologischen und gesellschaftlichen Themen. Er lebt heute als Autor in München.
Posts
Dieses Buch und seine Story sind in jedem eindrucksvoll. Zeigt die Handlung doch den ewigen Kampf um Land, Macht und Geld. Einheimische werden übergangen, Naturschutz ist irrelevant und eigene Fehler werden auf Teufel komm raus vertuscht. – Wie klein doch so ein einzelner Kämpfer für sein Volk und Vaterland hier ist.
Dieses Buch war ein unbeabsichtigtes Reread, aber eines, welches sich gelohnt hat. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich selber geschnallt habe, dass ich das Buch schon einmal gelesen hatte. Aber als ich es dann mitbekommen habe, war es auch nicht weiter schlimm, weil ich trotzdem noch Sachen entdeckt habe, die mir noch nicht so aufgefallen oder nicht mehr so bekannt waren. Wolf Harlander beschreibt in diesem Umwelthriller die Probleme Grönlands und mit der massiven Eisschmelze. Das einheimische Volk wird von großen Konzernen komplett übervorteilt, das Land wird ihnen fast schon unterm hinter weggerissen. Die Personen von Nanuq und Hanna sind an sich schon sehr interessant, jeder von beiden hat sein eigenes Päckchen zu tragen. Und doch kämpfen sie gemeinsam gegen die große Umweltkatastrophe und die Geldgier der Konzerne. Das hier thematisierte große Fischsterben hat zwar mit der Eisschmelze jetzt erst einmal nicht direkt etwas zu tun, ist aber ein weiteres Thema im Buch, was sicherlich so oder so ähnlich schon vorgekommen ist. Neu ist Atommüll in jeder Variante jedenfalls nicht. Und ich möchte nicht wissen, wie viele Tonnen Müll illegal irgendwo auf dem Meeresboden verklappt worden sind. – Tickende Zeitbomben, von denen niemand etwas weiß, die uns aber noch eiskalt erwischen werden. Nanaq, als Hauptperson, hat mich wirklich fasziniert. War sein Leben und seine Kindheit nicht gerade leicht, muss er auch jetzt noch mit Unverständnis kämpfen. Und dabei will er doch nur das Beste für seine Heimat und diese eben erhalten. Alles war leicht verständlich und sehr eindrucksvoll beschrieben. Ich habe die ganze Zeit ein sehr spannendes Kopfkino vor meinem geistigen Auge gehabt und konnte selten bis gar nicht von dem Text lassen. – Hat es hier vielleicht endlich mal den Richtigen erwischt, der ein Geheimnis verstecken wollte, so ist das große Problem Grönlands so noch nicht gelöst und lässt noch viel Raum für weitere Bücher mit diesem oder einem ähnlichen Thema. Ich war schwer begeistert und kann nicht nur dieses Buch, sondern den Autoren wirlich wärmstens empfehlen.
Mehr erwartet
Das Buch war nicht unnedingt schlecht, aber meine Erwartungen wurden nicht erfüllt. Ich hätte in einer Danksagung oder ähnlichem gerne mal erfahren, wie der Autor für das Buch recherchiert hat, da das ganze sehr laienhaft und oberflächlich auf mich wirkte. Die auf Krampf untergebrachte Liebesgeschichte hätte man für mich gerne weg lassen können. Das wirkte auf mich alles sehr gewollt und unauthentisch. Die Geschichte an sich war zwar gut, hat mich aber auch nicht aus den Socken gehauen. Ein Buch der Kategorie: Kann man lesen, muss man aber nicht.
Spannend!
Das Buch war sehr spannend. Nach und nach kriegt man die ganzen Namen zusammen. Man sieht hier sehr klar und deutlich, dass man heutzutage fast niemanden mehr trauen kann und schon gar nicht Zeitungen oder ähnliches. Man weiß nie, was Wahrheit ist oder was einfach den Leuten erzählt wird. Ich finde den Autor super!

Ein arktischer Thriller mit politischen Hintergründen, jedoch einigen Schwächen
"Siku Kisimi - allein das Eis entscheidet." Wir begleiten in diesem arktischen Thriller nicht nur den jungen Inuk Nanoq Egede, der in Grönland lebt und sich durch Touristentouren versucht über Wasser zu halten, sondern auch die deutsche Wissenschaftlerin Dr.Hanna Jordan sowie die beiden BND Agenten Nelson Carius und Diana Winkels. Der Thriller wird dabei abwechselnd aus Sicht der vier Protagonisten erzählt, wobei ein Großteil auf Nanoq und Hanna entfällt. Wolf Harlander nimmt euch mit in eine eiskalte Welt von Grönland, die stellenweise gar nicht mehr so kalt ist, da gerade dort der Klimawandel am Besten zu beobachten ist. Dabei nimmt der Autor sich Zeit die richtige Atmosphäre zu schaffen und immer wieder neue Spannungsbögen im Plot aufzubauen. Der Leser bekommt hierdurch nicht nur Einblicke in die politischen Spannungen, die sich rund um die Ressourcen der Arktis aufbauen, sondern auch in das Leben der dort einheimischen Inuit und deren Lebensweise. Auch der Schreibstil des Thrillers hat mir sehr gut gefallen und wissenschaftliche oder politische Themen wurden sehr verständlich dargestellt, so dass ich mich keinesfalls im Lesefluss gestört gefühlt habe. Minuspunkte muss ich jedoch für einige Dialoge zwischen den einzelnen Protagonisten vergeben. Diese wirkten teilweise sehr starr und wenig emotional, obwohl die Situation da einiges hergegeben hätte. Auch das Handeln einiger Protagonisten untereinander war für mich nicht immer nachvollziehbar, so dass gerade einige Charakterentwicklungen doch etwas unrealistisch wirkten. Alles in allem handelt es sich jedoch um einen guten Thriller, der zum Nachdenken anregt, wie wir mit unserer Umwelt umgehen und die Folgen, die daraus resultieren. Daher vergebe ich noch 3,5 von 5 Eisbergen für diesen eiskalten Thriller.

Hm...
Also das mit dem Spannungsbogen kann Herr Harlander nochmal üben. Das klappt noch nicht so. Das Buch zieht sich stellenweise sehr. Auch die Charaktere sind eher oberflächlich gehalten. Nichts das einen in die Geschichte zieht. Immerhin ist es nicht vorhersehbar. Ich habe es oft, dass ich nach 2 Kapitel das Ende erraten kann. Hier tappte ich lange im Dunkeln. Das einzige was mir das Buch gegeben hat, sind neue Informationen. Ich wusste tatsächlich vorher nichts von den amerikanischen Tätigkeiten rund um Grönland. Hat mich schockiert. -Ja ich frage mich auch, warum mich sowas heute noch schockieren kann - ist ja immerhin die USA. Leseempfehlung? Schwierig. War auf jedenfall eines der schwächeren von 37 Büchern, die ich dieses Jahr gelesen habe.
Wissenschaft trifft Fiktion – einfach perfekt Worum geht’s? Grönland: Es wird immer wärmer, die Struktur des Eises verändert sich und dann findet der Inuk Nanoq unzählige verendete Fische und Vögel. Ohne äußere Verletzungen. Die deutsche Wissenschaftlerin Dr. Hanna Jordan untersucht die Tiere und kommt dadurch einer schrecklichen Wahrheit auf die Spur, einer Wahrheit, die sie zwischen die Fronten der Großmächte bringt. Meine Meinung: „Schmelzpunkt“ ist das erste Buch, das ich von Wolf Harlander lese – und ich bin absolut begeistert! Es ist wirklich brandaktuell, ein Politthriller, der nicht nur auf den Ukrainekrieg hinweist, sondern auch die Klimaveränderung und den Kampf der Großmächte um das Territorium Antarktis aufzeigt. Und das alles in einem beeindruckend bildhaften Schreibstil – das Buch ist für mich ein absoluter Pageturner. Zunächst schreibt der Autor aus den unterschiedlichen Perspektiven von dem Touristenführer Nanoq, des Biologin Hannah bzw. den BND-Mitarbeitern Diana und Nelson, lässt aber dann im Laufe des Buches die Perspektiven zusammenlaufen, was eine ganz eigene Dynamik hervorbringt. Die Charaktere wirken alle authentisch und sind perfekt gewählt. Besonders urig fand ich auch Uju, Nanoqs Großvater, der noch an die Geister des Eises und des Meeres glaubt. Diese Vermischung auch aus dem Traditionellen mit dem Modernen hat mir gut gefallen. Tierzähne zum Schutz auf der einen Seite, Atomwaffen und neueste Technik auf der anderen. Die Dynamik der Protagonisten untereinander war genial, ebenfalls das Miteinander der befreundeten Geheimdienste, das Tun der Russen und der Chinesen, die Arbeit der Söldnertruppen. Der Umgang mit der Katastrophe – zum Glück nur Fiktion, aber eine Fiktion, die man so deutlich vor sich sieht, dass man Angst hat, sie könnte Realität werden – und viel fehlt ja leider hierzu auch nicht mehr. Die Story selbst war total spannend. Schon die Veränderung des Eises und der Natur an sich. Aber auch der Kampf um das Territorium, das Agieren der unterschiedlichen Großmächte, der Wettstreit um Territorium und Rohstoffe und dazwischen noch eine ganz andere, fiktive Katastrophe, durch die die Spannung immer weiter Anstieg. Es gab mehrere Spannungspeaks: Die Spionagetätigkeiten, Verfolgungsjagden und Forschungstätigkeiten haben zwischendurch immer wieder kleine Spannungsbomben gezündet, dafür war das Ende fast schon ruhig und gesittet, aber doch so, wie man es in der Realität vermuten würde. Dieses Buch ist mit eins der besten, die ich in diesem Jahr gelesen habe, der Autor ist definitiv auf meiner Must-Read-Liste gelandet und ich werde zum Thema Kampf um das Territorium Arktis auf jeden Fall noch im Internet recherchieren, weil das wirklich mehr als spannend ist, was in der Welt passiert, das vielleicht doch etwas an den Nachrichtenthemen und damit der Bevölkerung vorbeigeht. Fazit: Mit „Schmelzpunkt“ hat Wolf Harlander einen absoluten Pageturner in unsere Bücherregale gebracht! Er verwebt die brandaktuellen Themen wie den Ukrainekrieg, den Klimawandel, die Extremwetter, den Wettstreit um Macht und den Kampf um das Territorium und die Rohstoffe der Arktis mit einer spannenden fiktionalen Katastrophe. Er schafft authentische Charaktere, zeichnet eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen und bring explosive Szenarien zum Leben – man kann einfach nicht aufhören zu lesen! Mir haben die Charaktere gefallen, ich habe die Arktis so lebendig vor mir gesehen, das Eis, die Menschen, die Tiere und ich habe das Gefühl, dass ich viel neues Wissen aufsaugen konnte aber auch perfekt unterhalten wurde. Dafür kann ich nur 5 Sterne geben und eine absolute Leseempfehlung für diesen genialen Politthriller!
Nach "Systemfehler" und "42°" hat Wolf Harlander mit "Schmelzpunkt" einen weiteren Klimathriller vorgelegt, der es wirklich in sich hat! Obwohl in einen Roman/Thriller verpackt, ist die Schilderung dessen, was das Schmelzen der Polkappen für Folgen hat, erschreckend realistisch und beängstigend. "Schmelzpunkt" ist ein Thriller, in dem der Leser atemlos durch die Handlung und das Geschehen getrieben wird, um am Ende sehr, sehr nachdenklich wieder Luft zu holen.
Ein sehr spannender und thematisch aktueller Thriller.
Das Thema des Buches hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die super recherchierten Inhalte zeichnen einen Handlungsstrang, der leider nicht unrealistisch ist. Neben den klimatischen Änderungen spielt auch Politik im Buch eine große Rolle. Im mittleren Teil hat das Buch durchaus seine Längen, dennoch war ich immer gespannt, wie es weitergeht.
Wieder ein packender Umweltkrimi, der mit der traurigen Realität verschmilzt und leider keine Utopie mehr ist. Wir gewohnt werden die Figuren von Wolf Harlander gut beschrieben, die Erzählstränge anfangs unabhängig voneinander spannend erzählt. Am Ende beschreiben die losen Stränge eine komplettes Bild, welches die Botschaft klar vermittelt. Das Hörbuch wurde wieder von Uwe Teschner sehr gut gesprochen. Absolutes Empfehlung!



















