Ada
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Description
Wirtschaftswunder, Mauerbau, die 68er-Bewegung – und eine vielschichtige junge Frau, die aus dem Schweigen der Elterngeneration heraustritt.
In der noch jungen Bundesrepublik ist die dunkle Vergangenheit für Ada ein Buch, aus dem die Erwachsenen das entscheidende Kapitel herausgerissen haben. Mitten im Wirtschaftswunder sucht sie nach den Teilen, die sich zu einer Identität zusammensetzen lassen und stößt auf eine Leere aus Schweigen und Vergessen. Ada will kein Wunder, sie wünscht sich eine Familie, sie will endlich ihren Vater – aber dann kommt alles anders.
Vor dem Hintergrund umwälzender historischer Ereignisse erzählt Christian Berkel von der Schuld und der Liebe, von der Sprachlosigkeit und der Sehnsucht, vom Suchen und Ankommen – und beweist sich einmal mehr als mitreißender Erzähler.
»Christian Berkel hat ein kunstvolles Buch über die Ambivalenz geschrieben. Eines über das große, gleichermaßen beruhigende wie erschütternde Sowohl-als-auch des Lebens.« Gerhard Matzig, Süddeutsche Zeitung
Book Information
Author Description
Christian Berkel, 1957 in West-Berlin geboren, ist einer der bekanntesten deutschen Schauspieler. Er war an zahlreichen europäischen Filmproduktionen sowie an Hollywood-Blockbustern beteiligt und wurde u.a. mit dem Bambi, der Goldenen Kamera und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Sein Debütroman Der Apfelbaum sowie der Nachfolger Ada wurden von Kritikern und Lesern gleichermaßen gefeiert.
Posts
SuB Nr.95 Readowürfel 🎲✨️😃 Ja also ich hab leider ziemlich lange für dieses Buch gebraucht😩 Es ist der zweite Teil einer Reihe aber das störte in dem Buch überhaupt nicht, das ich den ersten nicht gelesen hatte. Der erste Teil ,die Familiengeschichte der Mutter . Ich habe den 2 Teil und das ist die Familiengeschichte ihrer Tochter und der 3 handelt dann von ihrem Bruder (Sputnik >das fand ich toll 🫠) Die Geschichte erzählt von Jungen Erwachsenen in der Nachkriegszeit. An sich wirklich Interessant aber es ist teilweise so komisch geschrieben. Auch der Anfang , wieso kommt die Situation dann nie wieder und klärt das irgendwie auf? Bis 80 % war es wirklich okay und ich kam ohne kämpfen durch aber dann wurde es verrückt . Meiner Meinung nach zuviele Themen was das Buch behandeln will. Und im Endeefekt ein wirklich wortgewandetes Buch mit Berliner Dialekt oder 60iger Jahre Sprache. Trotzdem wusste ich überhaupt nicht,was mir die Story sagen will.... Es gab wirklich interessante Sachen zu lesen aber insgesamt eher fad und so ganz ohne Emotionen .... würde mir ein weiterer Teil der Reihe in die Hände fallen,dachte ich erst, ja würde ich lesen aber jetzt als ich fertig bin .....eher Nein.🫣 Keine Leseempfehlung.

Spannende Einsichten in das Leben der Kinder und jungen Menschen in der Nachkriegszeit in Deutschland und den darauffolgenden Jahren. Die Figur der Ada finde ich allerdings etwas zu konstruiert. Auf ihre Person werden zu viele Themen der Nachkriegszeit und der 60er Jahren projiziert. Ada bleibt als Person für mich unlebendig. Das Buch ist autofiktional, da geht natürlich vieles. Aber es hat mich irgendwie auch gestört, dass es Ada als Schwester von Sputnik (Christian Berkel) nicht gegeben hat. Trotzdem war es eine spannende Idee und eine gelungene Fortsetzung des ersten Romans von Christian Berkel, „Der Apfelbaum“. Ich habe das Buch trotz meiner Kritik sehr gerne und quasi in einem Rutsch gelesen. Ich freue mich auf den nächsten Teil „Sputnik“, der schon in meinem Bücherregal wartet.
Packt mich leider nicht. Anstrengend und wahrscheinlich das Buch zur falschen Zeit
UNBEZAHLTE WERBUNG, DA SELBST GEKAUFT „Ada“ von Christian Berkel, erschienen 2020, im @ullstein Schon „Der Apfelbaum“ von Christian Berkel war für mich ein kleiner Kampf. Damals fand ich das Buch nicht wirklich schlecht aber insgesamt anstrengend. Da hatte ich „Ada“ schon gekauft. Ah, da kommt mit ihrer Mutter Sala aus Buenos Aires nach Deutschland. Sie spricht die Sprache nicht und muss nicht nur im Wirtschaftswunder Muff der 50er Jahre Fuß fassen, sondern sich auch noch mit ihrem Vater, den sie bis dato nicht kannte, auseinandersetzen. Die unstete Mutter, die während des Naziregimes verfolgt wurde, trägt nicht gerade dazu bei, dass das Kind sich sicher fühlt. Ich muss leider nach 107 Seiten feststellen, dass mich die Fortsetzung überhaupt nicht packt. Das liegt bestimmt nicht am Schreibstil von Christian Berkel, der flüssig und gut strukturiert ist. Aber ich habe mich lange nicht mehr so beim Lesen gelangweilt und gleichzeitig genervt gefühlt. Für mich finde ich hier viele Klischees wieder, die ich in anderen Büchern über die Nachkriegszeit auch so gelesen habe. Mir fehlt der Tiefgang und die Begeisterung für einen der Charaktere. Aber da war mir überhaupt nicht sympathisch und auch das rechtliche Personal ist eher unangenehm. Nichts kriegt mich dazu, mich für die Geschichte von Ada zu interessieren und ich musste mich zum Lesen zwingen. Da ich aber viele tolle Bücher auf dem SUB liegen habe, kam mir heute Morgen der Gedanke, dass es Zeit für Floppy ist. Das Buch wird abgebrochen. Das ist für mich jedes Mal eine schwierige Entscheidung. Aber manchmal muss es sein. Wer von euch tut, sich auch schwer, Bücher abzubrechen?
Die Fortsetzung von Christian Berkels Apfelbaum
Nicht so gut wie Der Apfelbaum, der auch etwas schwierig chaotisch geschrieben war, erzählte zum Beispiel da gerade die Mutter oder Großmutter. Hier ist das ja eigentlich klarer. In Wirklichkeit hatte der Autor einen Bruder, der wollte aber nicht im Roman vorkommen und so wurde ganz einfach eine Schwester draus und die heisst hier Ada.
Meine Meinung: „Ada“ ist für mich das erste Buch des Autors. Mit hohen Erwartungen durch den Klappentext und ein paar sehr guten Rezensionen habe ich dieses Buch begonnen. Mich hat von der ersten Seite an gestört, dass ein männlicher Autor aus der Ich-Perspektive einer Frau schreibt. Habe dieses allerdings zunächst auch versucht auszublenden. Im Laufe der Geschichte musste ich des Öfteren stark schlucken, und mich entscheiden zwischen weinen oder lachen vor Traurigkeit. Der Autor beschreibt einige Themen (Periode, Abtreibung, Frauenbild), die meiner Meinung nach sehr realitätsfern dargestellt wurden. Der Roman spielt zu einer Zeit, in der man eventuell so gehandelt hatte, dennoch sind sicher auch Punkte dabei, die zu der spielenden Zeit genauso waren wie zur heutigen bzw des Zeitpunkts des Schreibens der Geschichte. Thematisch hätte die Geschichte so gut gefüllt werden können, meiner Meinung nach passt auch der Klappentext wenig zum Inhalt des Romans. Um aber auch noch etwas positives zu sagen: der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen.
Wie schon bei "Der Apfelbaum" ist Christian Berkel hier ein wunderbares Buch gelungen, dass ein persönliches Schicksal mit den Wirren der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert verbindet. Da es sich bei "Ada" um eine Fortsetzung handelt, ist es empfehlenswert "Der Apfelbaum" zuerst zu lesen, um der Story besser folgen zu können. Mir persönlich gefällt der zeitliche Hintergrund im ersten Buch etwas besser, dennoch ist "Ada" ein wunderbares Werk, was mit seiner Sprache und der detaillreichen Ausgestaltung seiner Charaktere besticht. Ich freue mich schon sehr auf weitere Werke des Autors.
3,5 Sterne. Für mich kommt "Ada" nicht ganz an Berkels Erstlingswerk "Der Apfelbaum" ran, in dem es um Adas Mutter Sala geht, deren Geschichte ich einfach an sich interessanter fand. Auch die Verknüpfung mit der Gegenwart/jüngeren Vergangenheit fand ich da spannender, in "Ada" waren dies tatsächlich die Parts, die mir am wenigsten gefallen haben. Ada ist meiner Meinung nach keine eindeutige Sympathieträgerin, sie blieb mir seltsam fremd; und doch fesselte mich ihr Schicksal und machte mir die Geschichte einer ganzen Generation bewusst - ein Themengebiet, mit dem ich mich zugegebenermaßen noch nicht allzu häufig beschäftigt habe. Ein wieder mal gelungenes literarisches Werk - Berkel ist eindeutig nicht einfach nur einer jener Schauspieler, die auch mal ein Buch schreiben (lassen), sondern hat wirklich ein Talent für kunst- und anspruchsvolles Erzählen auf hohem sprachlichen Niveau. (Kleiner Kritikpunkt am Hörbuch: obwohl Christian Berkel einer meiner liebsten Sprecher ist und er auch hier wieder wundervoll gelesen hat, hätte es diesem Buch gut getan, es von einer Frau einlesen zu lassen, da die Geschichte aus Adas Perspektive erzählt wird.)
Nicht überzeugt
Butter bei die Fische. Ada ist ein Buch, das sich mit der Entwicklung in der Nachkriegszeit beschäftigt und zeigen soll, wie schwer es die Kinder damals zum Teil hatten. Eine elterliche Generation, die lieber vergas und ausblendete. Hier Antworten zu bekommen, war für viele einfach schwer. Eine gute Absicht reicht jedoch nicht, wenn die Figur blass bleibt und die Erinnerungen nur Ereignisse ohne Tiefe sind. Hintergründe blieben für mich selbst am Schluss einfach nicht greifbar oder waren nicht vorhanden.
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Wirtschaftswunder, Mauerbau, die 68er-Bewegung – und eine vielschichtige junge Frau, die aus dem Schweigen der Elterngeneration heraustritt.
In der noch jungen Bundesrepublik ist die dunkle Vergangenheit für Ada ein Buch, aus dem die Erwachsenen das entscheidende Kapitel herausgerissen haben. Mitten im Wirtschaftswunder sucht sie nach den Teilen, die sich zu einer Identität zusammensetzen lassen und stößt auf eine Leere aus Schweigen und Vergessen. Ada will kein Wunder, sie wünscht sich eine Familie, sie will endlich ihren Vater – aber dann kommt alles anders.
Vor dem Hintergrund umwälzender historischer Ereignisse erzählt Christian Berkel von der Schuld und der Liebe, von der Sprachlosigkeit und der Sehnsucht, vom Suchen und Ankommen – und beweist sich einmal mehr als mitreißender Erzähler.
»Christian Berkel hat ein kunstvolles Buch über die Ambivalenz geschrieben. Eines über das große, gleichermaßen beruhigende wie erschütternde Sowohl-als-auch des Lebens.« Gerhard Matzig, Süddeutsche Zeitung
Book Information
Author Description
Christian Berkel, 1957 in West-Berlin geboren, ist einer der bekanntesten deutschen Schauspieler. Er war an zahlreichen europäischen Filmproduktionen sowie an Hollywood-Blockbustern beteiligt und wurde u.a. mit dem Bambi, der Goldenen Kamera und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Sein Debütroman Der Apfelbaum sowie der Nachfolger Ada wurden von Kritikern und Lesern gleichermaßen gefeiert.
Posts
SuB Nr.95 Readowürfel 🎲✨️😃 Ja also ich hab leider ziemlich lange für dieses Buch gebraucht😩 Es ist der zweite Teil einer Reihe aber das störte in dem Buch überhaupt nicht, das ich den ersten nicht gelesen hatte. Der erste Teil ,die Familiengeschichte der Mutter . Ich habe den 2 Teil und das ist die Familiengeschichte ihrer Tochter und der 3 handelt dann von ihrem Bruder (Sputnik >das fand ich toll 🫠) Die Geschichte erzählt von Jungen Erwachsenen in der Nachkriegszeit. An sich wirklich Interessant aber es ist teilweise so komisch geschrieben. Auch der Anfang , wieso kommt die Situation dann nie wieder und klärt das irgendwie auf? Bis 80 % war es wirklich okay und ich kam ohne kämpfen durch aber dann wurde es verrückt . Meiner Meinung nach zuviele Themen was das Buch behandeln will. Und im Endeefekt ein wirklich wortgewandetes Buch mit Berliner Dialekt oder 60iger Jahre Sprache. Trotzdem wusste ich überhaupt nicht,was mir die Story sagen will.... Es gab wirklich interessante Sachen zu lesen aber insgesamt eher fad und so ganz ohne Emotionen .... würde mir ein weiterer Teil der Reihe in die Hände fallen,dachte ich erst, ja würde ich lesen aber jetzt als ich fertig bin .....eher Nein.🫣 Keine Leseempfehlung.

Spannende Einsichten in das Leben der Kinder und jungen Menschen in der Nachkriegszeit in Deutschland und den darauffolgenden Jahren. Die Figur der Ada finde ich allerdings etwas zu konstruiert. Auf ihre Person werden zu viele Themen der Nachkriegszeit und der 60er Jahren projiziert. Ada bleibt als Person für mich unlebendig. Das Buch ist autofiktional, da geht natürlich vieles. Aber es hat mich irgendwie auch gestört, dass es Ada als Schwester von Sputnik (Christian Berkel) nicht gegeben hat. Trotzdem war es eine spannende Idee und eine gelungene Fortsetzung des ersten Romans von Christian Berkel, „Der Apfelbaum“. Ich habe das Buch trotz meiner Kritik sehr gerne und quasi in einem Rutsch gelesen. Ich freue mich auf den nächsten Teil „Sputnik“, der schon in meinem Bücherregal wartet.
Packt mich leider nicht. Anstrengend und wahrscheinlich das Buch zur falschen Zeit
UNBEZAHLTE WERBUNG, DA SELBST GEKAUFT „Ada“ von Christian Berkel, erschienen 2020, im @ullstein Schon „Der Apfelbaum“ von Christian Berkel war für mich ein kleiner Kampf. Damals fand ich das Buch nicht wirklich schlecht aber insgesamt anstrengend. Da hatte ich „Ada“ schon gekauft. Ah, da kommt mit ihrer Mutter Sala aus Buenos Aires nach Deutschland. Sie spricht die Sprache nicht und muss nicht nur im Wirtschaftswunder Muff der 50er Jahre Fuß fassen, sondern sich auch noch mit ihrem Vater, den sie bis dato nicht kannte, auseinandersetzen. Die unstete Mutter, die während des Naziregimes verfolgt wurde, trägt nicht gerade dazu bei, dass das Kind sich sicher fühlt. Ich muss leider nach 107 Seiten feststellen, dass mich die Fortsetzung überhaupt nicht packt. Das liegt bestimmt nicht am Schreibstil von Christian Berkel, der flüssig und gut strukturiert ist. Aber ich habe mich lange nicht mehr so beim Lesen gelangweilt und gleichzeitig genervt gefühlt. Für mich finde ich hier viele Klischees wieder, die ich in anderen Büchern über die Nachkriegszeit auch so gelesen habe. Mir fehlt der Tiefgang und die Begeisterung für einen der Charaktere. Aber da war mir überhaupt nicht sympathisch und auch das rechtliche Personal ist eher unangenehm. Nichts kriegt mich dazu, mich für die Geschichte von Ada zu interessieren und ich musste mich zum Lesen zwingen. Da ich aber viele tolle Bücher auf dem SUB liegen habe, kam mir heute Morgen der Gedanke, dass es Zeit für Floppy ist. Das Buch wird abgebrochen. Das ist für mich jedes Mal eine schwierige Entscheidung. Aber manchmal muss es sein. Wer von euch tut, sich auch schwer, Bücher abzubrechen?
Die Fortsetzung von Christian Berkels Apfelbaum
Nicht so gut wie Der Apfelbaum, der auch etwas schwierig chaotisch geschrieben war, erzählte zum Beispiel da gerade die Mutter oder Großmutter. Hier ist das ja eigentlich klarer. In Wirklichkeit hatte der Autor einen Bruder, der wollte aber nicht im Roman vorkommen und so wurde ganz einfach eine Schwester draus und die heisst hier Ada.
Meine Meinung: „Ada“ ist für mich das erste Buch des Autors. Mit hohen Erwartungen durch den Klappentext und ein paar sehr guten Rezensionen habe ich dieses Buch begonnen. Mich hat von der ersten Seite an gestört, dass ein männlicher Autor aus der Ich-Perspektive einer Frau schreibt. Habe dieses allerdings zunächst auch versucht auszublenden. Im Laufe der Geschichte musste ich des Öfteren stark schlucken, und mich entscheiden zwischen weinen oder lachen vor Traurigkeit. Der Autor beschreibt einige Themen (Periode, Abtreibung, Frauenbild), die meiner Meinung nach sehr realitätsfern dargestellt wurden. Der Roman spielt zu einer Zeit, in der man eventuell so gehandelt hatte, dennoch sind sicher auch Punkte dabei, die zu der spielenden Zeit genauso waren wie zur heutigen bzw des Zeitpunkts des Schreibens der Geschichte. Thematisch hätte die Geschichte so gut gefüllt werden können, meiner Meinung nach passt auch der Klappentext wenig zum Inhalt des Romans. Um aber auch noch etwas positives zu sagen: der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen.
Wie schon bei "Der Apfelbaum" ist Christian Berkel hier ein wunderbares Buch gelungen, dass ein persönliches Schicksal mit den Wirren der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert verbindet. Da es sich bei "Ada" um eine Fortsetzung handelt, ist es empfehlenswert "Der Apfelbaum" zuerst zu lesen, um der Story besser folgen zu können. Mir persönlich gefällt der zeitliche Hintergrund im ersten Buch etwas besser, dennoch ist "Ada" ein wunderbares Werk, was mit seiner Sprache und der detaillreichen Ausgestaltung seiner Charaktere besticht. Ich freue mich schon sehr auf weitere Werke des Autors.
3,5 Sterne. Für mich kommt "Ada" nicht ganz an Berkels Erstlingswerk "Der Apfelbaum" ran, in dem es um Adas Mutter Sala geht, deren Geschichte ich einfach an sich interessanter fand. Auch die Verknüpfung mit der Gegenwart/jüngeren Vergangenheit fand ich da spannender, in "Ada" waren dies tatsächlich die Parts, die mir am wenigsten gefallen haben. Ada ist meiner Meinung nach keine eindeutige Sympathieträgerin, sie blieb mir seltsam fremd; und doch fesselte mich ihr Schicksal und machte mir die Geschichte einer ganzen Generation bewusst - ein Themengebiet, mit dem ich mich zugegebenermaßen noch nicht allzu häufig beschäftigt habe. Ein wieder mal gelungenes literarisches Werk - Berkel ist eindeutig nicht einfach nur einer jener Schauspieler, die auch mal ein Buch schreiben (lassen), sondern hat wirklich ein Talent für kunst- und anspruchsvolles Erzählen auf hohem sprachlichen Niveau. (Kleiner Kritikpunkt am Hörbuch: obwohl Christian Berkel einer meiner liebsten Sprecher ist und er auch hier wieder wundervoll gelesen hat, hätte es diesem Buch gut getan, es von einer Frau einlesen zu lassen, da die Geschichte aus Adas Perspektive erzählt wird.)
Nicht überzeugt
Butter bei die Fische. Ada ist ein Buch, das sich mit der Entwicklung in der Nachkriegszeit beschäftigt und zeigen soll, wie schwer es die Kinder damals zum Teil hatten. Eine elterliche Generation, die lieber vergas und ausblendete. Hier Antworten zu bekommen, war für viele einfach schwer. Eine gute Absicht reicht jedoch nicht, wenn die Figur blass bleibt und die Erinnerungen nur Ereignisse ohne Tiefe sind. Hintergründe blieben für mich selbst am Schluss einfach nicht greifbar oder waren nicht vorhanden.




















