Blutklingen
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Description
Jenseits der Grenze zum Königreich der Union beginnt das Land der Gesetzlosen. Ein Land, in dem jeder sich selbst der Nächste ist und in dem nur das schnellste Schwert oder die härteste Faust überlebt. Doch nun wurde hier Gold gefunden, und im großen Sturm auf die einst verlassenen Berge treffen Tausende Goldsucher, zwei rachedurstige Nordmänner, eine Bande von Mördern und die Agenten des Königreiches zusammen – und Blut, Gold und Tränen fließen in Strömen …
Book Information
Author Description
Joe Abercrombie arbeitet als freischaffender Fernsehredakteur und Autor. Mit seinen weltweit erfolgreichen »Klingen«-Romanen hat er sich auf Anhieb in die Herzen aller Fans von packender, düsterer Fantasy geschrieben und schafft es regelmäßig auf die internationalen Bestsellerlisten. Mit »The Devils« schlägt er nun ein neues Kapitel seines fantastischen Erzählens auf. Joe Abercrombie lebt mit seiner Frau und seinen Kindern in Bath.
Posts
Der beste Einzelband und endlich ist „Er“ wieder da 🤩
Natürlich kann ich leider nicht spoilern, wer „er“ ist aber jeder der seit der Trilogie auf Neuigkeiten einer „alten“ Figur hofft, wird sich genauso wie ich sehr freuen wenn die Story in Blutklingen Fahrt aufnimmt. Neben Goldsuchern, Kindesentführern und der Rebellion gegen die Union treffen wir auch auf sehr interessante neue Gesichter- sei es Scheu Süd, der schweigsame Lamm, Tempel oder den Pfadfinder Dab Süß- da sind einige gut gelungene Charaktere dabei! Die Story an sich ist in diesem Band wirklich breit gestreut und verglichen mit den letzten Teilen wird ein klein wenig weniger gemetzelt und gemeuchelt- blutig genug wird es aber trotzdem! Und ich muss noch was zu dem Ende sagen….ach nee- lest und genießt es einfach selbst ☝️☺️. Blutklingen ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher und ich freue mich schon auf den nächsten Besuch in dieser faszinierenden Welt!

Ein Abercrombie wie er im Buche steht (hihi)
Blutklingen ist dreckig, zynisch, wuchtig - also eigentlich wie jeder Abercrombie - nur dieses Mal vielleicht sogar emotional?? Es spielt mal fernab der Union und den wilden Schlachten der Nordlande. Dazu mit einem wilden charakterlichen Mix aus altbekannt und neu. Stark sind die Charaktere aber wie eh und je. Und wieder etwas zwischen großer Reise und Heimat finden. Diverse Plots dürfen natürlich auch nicht fehlen. Alles in allem ein gelungenes Buch. Ich kann es empfehlen.
Joa
Blutklingen war für mich ein solides, aber kein herausragendes Buch. Die Geschichte in der Welt der First Law-Reihe wird weitergeführt, und wie in den anderen Einzelbänden tauchen auch hier wieder vertraute Figuren auf, was mir gut gefallen hat. Besonders der typische, rabenschwarze Humor von Abercrombie funktioniert wieder richtig gut. Trotzdem fühlt sich das Buch kaum noch wie klassische Fantasy an. Die Welt ist zwar dieselbe, aber der Ton erinnert eher an einen rauen Western – staubig, hart und weniger magisch als früher. Das ist einerseits interessant, andererseits hat es mich auch etwas rausgerissen. Insgesamt also weder schlecht noch besonders stark, aber definitiv mit ein paar guten Momenten.
𝐁𝐥𝐮𝐭𝐤𝐥𝐢𝐧𝐠𝐞𝐧 ist der dritte Standalone-Roman von Joe Abercrombie in seiner First Law Welt. An den Standalones liebe ich so, dass sie bisher alle drei sehr unterschiedlich sind und tasächlich jeweils ein eigenes Thema verfolgen und auch ein eigenes Setting haben. Blutklingen wird von Vielen als der schwächste Roman wahrgenommen. Dem kann ich mich allerdings in keiner Weise anschliessen. Ich hab's total gefeiert. Ich habe da so viele Elemente drin gefunden, die mich absolut gut unterhalten haben. Es spielt auf dem westlichen Kontinent und war als eine Art Western angelegt. Im Kino würde man vielleicht Roadmovie dazu sagen. Am allerbesten waren wie immer hier die Charaktere. Wir treffen auf diverse Protagonisten, die wir schon kennen. Und insbesondere einer, in diesem Buch Lamm genannt, durfte wieder dabei sein und das tat so gut. Ich konnte mich mit seinem Ende in Band 3 der Trilogie einfach nicht abfinden und ich hatte Recht. Wieder einmal kam ich aus dem Schenkelklopfen nicht heraus, denn es war gewohnt böse, beissend, zynisch. Dieser trockene Humor. Ich stelle mir immer vor, dass Abercrombie beim Schreiben selbst so lachen musste. Die Story, in der es darum geht, geraubten Kindern hinterherzujagen, war mir dabei völlig unwichtig. Es ging mir nur um die Dialoge und die echt coolen Kampfszenen. Herrlich war auch Cosca, diesmal auf der Antagonistenseite. Als Feldherr unterwegs, Aufständische zu jagen, leistet er sich dabei jedoch den Luxus eines Rechtsberaters und eines Journalisten. Wie ulkig ist das denn bitte? Nein, ich habe mir so viele Zitate notiert. Ich bin ein Fan dieses Buches.

Scheus Hof wird niedergebrannt und ihr Bruder und ihre Schwester werden entführt. Zusammen mit ihrem Vater Lamm, einem Feigling, der Konflikten aller Art lieber aus dem Weg geht, macht sie sich auf den Weg nach Westen, Richtung Fernland, um ihre Geschwister zurückzuholen. Dieses Buch fühlt sich anders als die anderen Klingenbücher von Joe Abercrombie an. Vielleicht liegt das am Setting. Alle zuvor bekannten Orte tauchen hier nur indirekt auf. Das Setting erinnert eher an einen Western. Daher ist das Buch vielleicht auch (unter anderem) Clint Eastwood gewidmet. Mir sind tatsächlich einige Parallelen zu Eastwoods Film "Erbarmungslos" aufgefallen, vor allem in Bezug auf Lamm. Alle Charaktere haben eine Vergangenheit und müssen feststellen, dass egal wie sehr man versucht dieser zu entkommen, man sich trotzdem immer selbst mitnimmt. Auffällig fande ich auch die vergleisweise wenigen Perspektiven in die man Einblick bekommt. Hier sind es eigentlich nur zwei, Scheu und Tempel (der immer den für sich leichtesten Weg nimmt und so nie eine Sache bis zum Ende durchzieht). Es gibt zwar gelegentlich Kapitel in der die Perspektiven zwischen einigen Nebencharakteren wechseln aber ca. 80% verbringen wir mit Scheu und Tempel. Und das ist etwas schade, weil für mich die interessantesten Charaktere die Nebencharaktere waren. Dabei sind auch wieder ein paar, die bereits aus anderen Büchern bekannt sind, aber mehr möchte ich dazu nicht verraten. So bleibt am Ende für mich der Eindruck, dass etwas mehr möglich gewesen wäre und Blutklingen den schwächsten Band der Klingenreihe darstellt. Was zugegebenermaßen starke Konkurrenz ist und es daher auch immer noch viel Lesespaß bietet.
Of all the First Law books, this has the most traditional feeling story so far, though that's not a bad thing. I really liked the Western setting and how it was utilized. In a way, parts of this book were almost cozy, well, as cozy as grimdark gets. Unlike other books by Abercrombie, I needed a lot of time to get attached to the characters. They are interesting, but don't feel as developed as usual since I didn't get to look into their heads this time. I got kinda emotional about them near the end, though. I just wish there was more about the Dragon People and everything going on there.
Graue Stimmung, alles matschig, alles dreckig, perfekter Herbstread. Joe Abercrombie hat mich absolut aus meinem derzeitigen Lesesumpf gerissen. Selbst wenn ich kurz dachte, nun könnte eine sich ziehende Sequenz kommen, schafft ers einfach immer wieder durch kleine Fetzen und Wendungen, dass man am Ball bleibt. Alte Charaktere sind wieder aufgetaucht, neue wurden vorgestellt. Immer wieder mit grauer Moral und vielschichtigen Gedanken. Menschen sind nicht perfekt und genau das wird hier immer wieder aufgezeigt. Die Story ist mitreißend, spannend und ein super Standalone zum Auftakt der nächsten Trilogie. Ich liebs!!
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Jenseits der Grenze zum Königreich der Union beginnt das Land der Gesetzlosen. Ein Land, in dem jeder sich selbst der Nächste ist und in dem nur das schnellste Schwert oder die härteste Faust überlebt. Doch nun wurde hier Gold gefunden, und im großen Sturm auf die einst verlassenen Berge treffen Tausende Goldsucher, zwei rachedurstige Nordmänner, eine Bande von Mördern und die Agenten des Königreiches zusammen – und Blut, Gold und Tränen fließen in Strömen …
Book Information
Author Description
Joe Abercrombie arbeitet als freischaffender Fernsehredakteur und Autor. Mit seinen weltweit erfolgreichen »Klingen«-Romanen hat er sich auf Anhieb in die Herzen aller Fans von packender, düsterer Fantasy geschrieben und schafft es regelmäßig auf die internationalen Bestsellerlisten. Mit »The Devils« schlägt er nun ein neues Kapitel seines fantastischen Erzählens auf. Joe Abercrombie lebt mit seiner Frau und seinen Kindern in Bath.
Posts
Der beste Einzelband und endlich ist „Er“ wieder da 🤩
Natürlich kann ich leider nicht spoilern, wer „er“ ist aber jeder der seit der Trilogie auf Neuigkeiten einer „alten“ Figur hofft, wird sich genauso wie ich sehr freuen wenn die Story in Blutklingen Fahrt aufnimmt. Neben Goldsuchern, Kindesentführern und der Rebellion gegen die Union treffen wir auch auf sehr interessante neue Gesichter- sei es Scheu Süd, der schweigsame Lamm, Tempel oder den Pfadfinder Dab Süß- da sind einige gut gelungene Charaktere dabei! Die Story an sich ist in diesem Band wirklich breit gestreut und verglichen mit den letzten Teilen wird ein klein wenig weniger gemetzelt und gemeuchelt- blutig genug wird es aber trotzdem! Und ich muss noch was zu dem Ende sagen….ach nee- lest und genießt es einfach selbst ☝️☺️. Blutklingen ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher und ich freue mich schon auf den nächsten Besuch in dieser faszinierenden Welt!

Ein Abercrombie wie er im Buche steht (hihi)
Blutklingen ist dreckig, zynisch, wuchtig - also eigentlich wie jeder Abercrombie - nur dieses Mal vielleicht sogar emotional?? Es spielt mal fernab der Union und den wilden Schlachten der Nordlande. Dazu mit einem wilden charakterlichen Mix aus altbekannt und neu. Stark sind die Charaktere aber wie eh und je. Und wieder etwas zwischen großer Reise und Heimat finden. Diverse Plots dürfen natürlich auch nicht fehlen. Alles in allem ein gelungenes Buch. Ich kann es empfehlen.
Joa
Blutklingen war für mich ein solides, aber kein herausragendes Buch. Die Geschichte in der Welt der First Law-Reihe wird weitergeführt, und wie in den anderen Einzelbänden tauchen auch hier wieder vertraute Figuren auf, was mir gut gefallen hat. Besonders der typische, rabenschwarze Humor von Abercrombie funktioniert wieder richtig gut. Trotzdem fühlt sich das Buch kaum noch wie klassische Fantasy an. Die Welt ist zwar dieselbe, aber der Ton erinnert eher an einen rauen Western – staubig, hart und weniger magisch als früher. Das ist einerseits interessant, andererseits hat es mich auch etwas rausgerissen. Insgesamt also weder schlecht noch besonders stark, aber definitiv mit ein paar guten Momenten.
𝐁𝐥𝐮𝐭𝐤𝐥𝐢𝐧𝐠𝐞𝐧 ist der dritte Standalone-Roman von Joe Abercrombie in seiner First Law Welt. An den Standalones liebe ich so, dass sie bisher alle drei sehr unterschiedlich sind und tasächlich jeweils ein eigenes Thema verfolgen und auch ein eigenes Setting haben. Blutklingen wird von Vielen als der schwächste Roman wahrgenommen. Dem kann ich mich allerdings in keiner Weise anschliessen. Ich hab's total gefeiert. Ich habe da so viele Elemente drin gefunden, die mich absolut gut unterhalten haben. Es spielt auf dem westlichen Kontinent und war als eine Art Western angelegt. Im Kino würde man vielleicht Roadmovie dazu sagen. Am allerbesten waren wie immer hier die Charaktere. Wir treffen auf diverse Protagonisten, die wir schon kennen. Und insbesondere einer, in diesem Buch Lamm genannt, durfte wieder dabei sein und das tat so gut. Ich konnte mich mit seinem Ende in Band 3 der Trilogie einfach nicht abfinden und ich hatte Recht. Wieder einmal kam ich aus dem Schenkelklopfen nicht heraus, denn es war gewohnt böse, beissend, zynisch. Dieser trockene Humor. Ich stelle mir immer vor, dass Abercrombie beim Schreiben selbst so lachen musste. Die Story, in der es darum geht, geraubten Kindern hinterherzujagen, war mir dabei völlig unwichtig. Es ging mir nur um die Dialoge und die echt coolen Kampfszenen. Herrlich war auch Cosca, diesmal auf der Antagonistenseite. Als Feldherr unterwegs, Aufständische zu jagen, leistet er sich dabei jedoch den Luxus eines Rechtsberaters und eines Journalisten. Wie ulkig ist das denn bitte? Nein, ich habe mir so viele Zitate notiert. Ich bin ein Fan dieses Buches.

Scheus Hof wird niedergebrannt und ihr Bruder und ihre Schwester werden entführt. Zusammen mit ihrem Vater Lamm, einem Feigling, der Konflikten aller Art lieber aus dem Weg geht, macht sie sich auf den Weg nach Westen, Richtung Fernland, um ihre Geschwister zurückzuholen. Dieses Buch fühlt sich anders als die anderen Klingenbücher von Joe Abercrombie an. Vielleicht liegt das am Setting. Alle zuvor bekannten Orte tauchen hier nur indirekt auf. Das Setting erinnert eher an einen Western. Daher ist das Buch vielleicht auch (unter anderem) Clint Eastwood gewidmet. Mir sind tatsächlich einige Parallelen zu Eastwoods Film "Erbarmungslos" aufgefallen, vor allem in Bezug auf Lamm. Alle Charaktere haben eine Vergangenheit und müssen feststellen, dass egal wie sehr man versucht dieser zu entkommen, man sich trotzdem immer selbst mitnimmt. Auffällig fande ich auch die vergleisweise wenigen Perspektiven in die man Einblick bekommt. Hier sind es eigentlich nur zwei, Scheu und Tempel (der immer den für sich leichtesten Weg nimmt und so nie eine Sache bis zum Ende durchzieht). Es gibt zwar gelegentlich Kapitel in der die Perspektiven zwischen einigen Nebencharakteren wechseln aber ca. 80% verbringen wir mit Scheu und Tempel. Und das ist etwas schade, weil für mich die interessantesten Charaktere die Nebencharaktere waren. Dabei sind auch wieder ein paar, die bereits aus anderen Büchern bekannt sind, aber mehr möchte ich dazu nicht verraten. So bleibt am Ende für mich der Eindruck, dass etwas mehr möglich gewesen wäre und Blutklingen den schwächsten Band der Klingenreihe darstellt. Was zugegebenermaßen starke Konkurrenz ist und es daher auch immer noch viel Lesespaß bietet.
Of all the First Law books, this has the most traditional feeling story so far, though that's not a bad thing. I really liked the Western setting and how it was utilized. In a way, parts of this book were almost cozy, well, as cozy as grimdark gets. Unlike other books by Abercrombie, I needed a lot of time to get attached to the characters. They are interesting, but don't feel as developed as usual since I didn't get to look into their heads this time. I got kinda emotional about them near the end, though. I just wish there was more about the Dragon People and everything going on there.
Graue Stimmung, alles matschig, alles dreckig, perfekter Herbstread. Joe Abercrombie hat mich absolut aus meinem derzeitigen Lesesumpf gerissen. Selbst wenn ich kurz dachte, nun könnte eine sich ziehende Sequenz kommen, schafft ers einfach immer wieder durch kleine Fetzen und Wendungen, dass man am Ball bleibt. Alte Charaktere sind wieder aufgetaucht, neue wurden vorgestellt. Immer wieder mit grauer Moral und vielschichtigen Gedanken. Menschen sind nicht perfekt und genau das wird hier immer wieder aufgezeigt. Die Story ist mitreißend, spannend und ein super Standalone zum Auftakt der nächsten Trilogie. Ich liebs!!












