Shattered Sea 01. Half a King
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Description
Book Information
Posts
Von Joe Abercrombie hatte ich nun häufiger gelesen und wollte endlich diese „Bildungslücke“ schließen. Der deutsche Titel heißt „Königsschwur“ und es handelt sich um eine Trilogie, wobei die Bücher eher lose miteinander verbunden sind. Im Nachhinein habe ich etwas mehr zu der Reihe recherchiert und es handelt sich wohl laut Mehrheit um einen Young Adult Roman. Doch die gute Nachricht: Ich habe es nicht gemerkt. Ich verbinde mit Young Adult – ja, schimpft mit mir ob meiner Vorurteile – eher eine oberflächliche Handlung, einen nicht unerheblichen Teil Romance und nicht ganz so tiefe Charaktere. Und an der Stelle kann ich sagen: Dies traf in weiten Teilen für mich bei diesem Buch nicht zu Ich brauchte etwas, um in das Buch reinzukommen. Gar nicht einmal wegen der Erzählstils, sondern weil es das dritte Buch war, in dem der Protagonist eine körperliche Schwäche am identischen Körperteil hatte und der Fokus zu Beginn sehr auf dieser Schwäche lag. Es war ein wenig wie „und täglich grüßt das Murmeltier“. Natürlich finde ich es gut, wenn es nicht nur den perfekten Helden in glänzender Rüstung gibt, doch irgendwann wirkt das Gegenteil dann auch wieder wie ein Cliché. Aber gut, ich arrangierte mich mit dem Detail. In dem Buch geht es um Außenseiter, die aufbrechen, um entweder Rache zu nehmen, in die Heimat zu gelangen oder ein anderes Ziel zu erreichen. Das Herr der Ringe Motiv, eine Gemeinschaft aus unterschiedlichen Charakteren bricht auf, wird hier in dem Buch aufgegriffen. Nicht so komplex und tiefsinnig wie bei Tolkien, doch wiederum in meinen Augen deutlich komplexer als bei „Belgariad“ von David Eddings. Es wird viel gekämpft, es gab den einen oder anderen Handlungstwist, den ich gelungen fand. Mir waren mit der Zeit auch immer mehr die einzelnen Begleiter Yarvis‘ (so heißt der Protagonist) mit ihren Besonderheiten ans Herz gewachsen, sodass ich tatsächlich gar nicht die Reise enden lassen wollte. Während das Buch mit drei Sternen begann, endete es für mich bei vier Sternen. Rückblickend – wir sind jetzt gerade mit dem zweiten Teil zugange – lässt sich das Buch auch gut als „Stand Alone“ lesen.
Felt like I was in it.
The way this story was written made me feel like I was in it. Like I was watching the story unravel. It was good. And as critics already mentioned, once I really started this book, I had a hard time letting it go. I had trouble starting, but I think that was because I was in the mood for something else.
Einen Tag lang König, einen Winter als Sklave, ein Leben für die Rache. Dieser Text steht auf dem Buchrücken und hat sofort mein Interesse geweckt, außerdem stehen Empfehlungen von George RR Martin und Patrick Rothfuss auf dem Buch, wenn dies kein gutes Buch verspricht, dann weiß ich auch nicht. Allein diese 3 Sätze haben bei mir eine Erwartungshaltung an den Roman geschürt, da sie so aussagekräftig sind. Leider würde ich dann enttäuscht von diesem "Fantasy-Epos", ich würde es im High Fantasy Bereich Ansiedeln, aber nur weil es in einer ausgedachten Welt spielt. Diese ist zwar sehr anschaulich durch die Karte ( ich liebe Karten) und auch durchweg interessant und gut durchdacht, so weit man dies nun schon sagen kann. Aber wo sind die Fantasy Elemente? In dieser Welt gibt es viele Götter, oder doch nur eine, da sind sich die Gelehrten nicht so sicher. Aber zu Gesicht bekommt man sie nicht. Ich brauch nicht unbedingt einen Drachen, um zu sagen, das ist Fantasy, aber irgendwas Magisches wäre schon schön gewesen. Der Narr schlägt zu. Der Weise lächelt, beobachtet und lernt. Und schlägt dann zu. Seite 113. Yarvi ist die Hauptperson des Buches und für mich nicht gerade ein großer Sympathieträger. Zu erst dachte ich er wäre der Typ Underdog, um sein Erbrecht betrogen, nach Rache lüstern, gelangt er zu wahrer stärke. Er hat sich zwar entwickelt und dies nicht zu knapp, aber irgendwie ist er doch er selbst geblieben. Was ich hier nicht unbedingt positiv fand. [Vorsicht Näheres eingehen auf die Handlung] Er will unbedingt wieder auf den Thron, ja aber warum. Weil er denkt, er wäre ein guter König, ähm nein, weil er sein Volk beschützen möchte, auch wieder nein, denn dieses lässt er bereitwillig ermorden. Außerdem weiß er, wie hart es als Rudersklave ist und trotzdem gibt er den Befehl, die Männer sollen noch härter rudern, anstatt das er ein ordentliches Essen für sie anordnen oder Kleidung. [ Ende] Dieses Verhalten fand ich einfach nicht in Ordnung. Und so verhält sich für mich auch kein wahrer König, wobei diese Welt wohl eh durch Grausamkeit und Sklaverei glänzt. Die Wut des Narren macht ihn zu ihrem Sklaven....Die Wut des Weisen ist sein Werkzeug. Seite 25 Dies war mein erstes Buch von Joe Abercrombie und sein Schreibstil hier konnte mich nicht völlig überzeugen. Oft waren mir seine Beschreibungen zu ausufernd und es gab für meinen Geschmack zu oft Vergleiche. Dafür hat mir die von ihm geschaffene Welt sehr gut gefallen. Doch wirklich packen konnte er mich nicht. Die Rache Gefühle von Yarvi kamen für mich nicht gut genug raus, da habe ich eine alles verzehrende Rache erwartet und nicht immer mal wieder ein paar Sätze. Yarvi konnte mich als Charakter nicht überzeugen, dafür fand ich Nichts ( ja das ist ein Name) sehr interessant, ich hatten dann auch schnell eine Vermutung, die sich auch bestätigt hat. Dieser Moment hat mir dann sehr gefallen, aber die Emotionen kamen dann doch wieder nicht richtig bei mir an. Das Buch hätte man meiner Meinung nach auch gut als Einzelband stehen lassen können, auch wenn es schade um den Weltenentwurf gewesen wäre. Band 2 werde ich trotz meiner Kritik lesen, da ich gespannt bin, was noch kommt und ob Yarvi sich nicht doch nicht etwas zum Helden mausert. Fazit: Konnte meiner Erwartungen nicht völlig erfüllen. Interessanter Weltentwurf, bei dem ich etwas die Fantasy Elemente vermisst habe. Hauptcharakter konnte mich nicht überzeugen, sein Handel war mir manchmal zu wider. Trotzdem interessante Storyline, die mir gefallen hat.
This was like Joe Abercrombie's version of a 19th century adventure novel with a YA fantasy flavour. While I enjoyed the plot, it was much more conventional than what I'm used to from Abercrombie. It may not exactly be something groundbreaking, but it had strong moments, a vivid setting and was generally engaging. However, while the story and writing worked well for me, this was lacking Abercrombie's biggest asset and the thing I often care most for in books: strong character work. Yarvi had a good developement, but the focus with this novel was on fast-paced adventure and left no time to really get to know anyone particularly well. They worked well as a ragtag crew and their interactions were fun to read about, but no one really stood out to me, even if the potential to make them interesting characters was clearly there. So unfortunately, while some signature traits of the author were visible in the writing, this book was nice, but not memorable.
3.5* German Review on GosuReviews This is a quite good for an YA-novel. Toned down from the normal Joe Abercrombie grim darkness, but still has it's darker parts. The story itself is nothing groundbreaking, it has the typical coming of age development, with a familiar plot and poses no real surprises. But what makes the story enjoyable are the characters, they are worked out well, as you might expect with Abercrombie, and fit well in this genre. Similar to the YA excursions of other successful fantasy authors, like Brandon Sanderson, these books are entertaining, but don't start the series with too high expectations.
This is def not your average Abercrombie, but it has the Abercrombie style of playing with words and setting up great a atmosphere. It's not grimdark, there is no magic in it and it is not brutal. But maybe this is why this makes it a good book, because the adventure we are living here with yarvi doesn't need all this! I rushed through the book in less than a week, it is an easy read with not too many charakters and a plot that keeps you hooked.
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Von Joe Abercrombie hatte ich nun häufiger gelesen und wollte endlich diese „Bildungslücke“ schließen. Der deutsche Titel heißt „Königsschwur“ und es handelt sich um eine Trilogie, wobei die Bücher eher lose miteinander verbunden sind. Im Nachhinein habe ich etwas mehr zu der Reihe recherchiert und es handelt sich wohl laut Mehrheit um einen Young Adult Roman. Doch die gute Nachricht: Ich habe es nicht gemerkt. Ich verbinde mit Young Adult – ja, schimpft mit mir ob meiner Vorurteile – eher eine oberflächliche Handlung, einen nicht unerheblichen Teil Romance und nicht ganz so tiefe Charaktere. Und an der Stelle kann ich sagen: Dies traf in weiten Teilen für mich bei diesem Buch nicht zu Ich brauchte etwas, um in das Buch reinzukommen. Gar nicht einmal wegen der Erzählstils, sondern weil es das dritte Buch war, in dem der Protagonist eine körperliche Schwäche am identischen Körperteil hatte und der Fokus zu Beginn sehr auf dieser Schwäche lag. Es war ein wenig wie „und täglich grüßt das Murmeltier“. Natürlich finde ich es gut, wenn es nicht nur den perfekten Helden in glänzender Rüstung gibt, doch irgendwann wirkt das Gegenteil dann auch wieder wie ein Cliché. Aber gut, ich arrangierte mich mit dem Detail. In dem Buch geht es um Außenseiter, die aufbrechen, um entweder Rache zu nehmen, in die Heimat zu gelangen oder ein anderes Ziel zu erreichen. Das Herr der Ringe Motiv, eine Gemeinschaft aus unterschiedlichen Charakteren bricht auf, wird hier in dem Buch aufgegriffen. Nicht so komplex und tiefsinnig wie bei Tolkien, doch wiederum in meinen Augen deutlich komplexer als bei „Belgariad“ von David Eddings. Es wird viel gekämpft, es gab den einen oder anderen Handlungstwist, den ich gelungen fand. Mir waren mit der Zeit auch immer mehr die einzelnen Begleiter Yarvis‘ (so heißt der Protagonist) mit ihren Besonderheiten ans Herz gewachsen, sodass ich tatsächlich gar nicht die Reise enden lassen wollte. Während das Buch mit drei Sternen begann, endete es für mich bei vier Sternen. Rückblickend – wir sind jetzt gerade mit dem zweiten Teil zugange – lässt sich das Buch auch gut als „Stand Alone“ lesen.
Felt like I was in it.
The way this story was written made me feel like I was in it. Like I was watching the story unravel. It was good. And as critics already mentioned, once I really started this book, I had a hard time letting it go. I had trouble starting, but I think that was because I was in the mood for something else.
Einen Tag lang König, einen Winter als Sklave, ein Leben für die Rache. Dieser Text steht auf dem Buchrücken und hat sofort mein Interesse geweckt, außerdem stehen Empfehlungen von George RR Martin und Patrick Rothfuss auf dem Buch, wenn dies kein gutes Buch verspricht, dann weiß ich auch nicht. Allein diese 3 Sätze haben bei mir eine Erwartungshaltung an den Roman geschürt, da sie so aussagekräftig sind. Leider würde ich dann enttäuscht von diesem "Fantasy-Epos", ich würde es im High Fantasy Bereich Ansiedeln, aber nur weil es in einer ausgedachten Welt spielt. Diese ist zwar sehr anschaulich durch die Karte ( ich liebe Karten) und auch durchweg interessant und gut durchdacht, so weit man dies nun schon sagen kann. Aber wo sind die Fantasy Elemente? In dieser Welt gibt es viele Götter, oder doch nur eine, da sind sich die Gelehrten nicht so sicher. Aber zu Gesicht bekommt man sie nicht. Ich brauch nicht unbedingt einen Drachen, um zu sagen, das ist Fantasy, aber irgendwas Magisches wäre schon schön gewesen. Der Narr schlägt zu. Der Weise lächelt, beobachtet und lernt. Und schlägt dann zu. Seite 113. Yarvi ist die Hauptperson des Buches und für mich nicht gerade ein großer Sympathieträger. Zu erst dachte ich er wäre der Typ Underdog, um sein Erbrecht betrogen, nach Rache lüstern, gelangt er zu wahrer stärke. Er hat sich zwar entwickelt und dies nicht zu knapp, aber irgendwie ist er doch er selbst geblieben. Was ich hier nicht unbedingt positiv fand. [Vorsicht Näheres eingehen auf die Handlung] Er will unbedingt wieder auf den Thron, ja aber warum. Weil er denkt, er wäre ein guter König, ähm nein, weil er sein Volk beschützen möchte, auch wieder nein, denn dieses lässt er bereitwillig ermorden. Außerdem weiß er, wie hart es als Rudersklave ist und trotzdem gibt er den Befehl, die Männer sollen noch härter rudern, anstatt das er ein ordentliches Essen für sie anordnen oder Kleidung. [ Ende] Dieses Verhalten fand ich einfach nicht in Ordnung. Und so verhält sich für mich auch kein wahrer König, wobei diese Welt wohl eh durch Grausamkeit und Sklaverei glänzt. Die Wut des Narren macht ihn zu ihrem Sklaven....Die Wut des Weisen ist sein Werkzeug. Seite 25 Dies war mein erstes Buch von Joe Abercrombie und sein Schreibstil hier konnte mich nicht völlig überzeugen. Oft waren mir seine Beschreibungen zu ausufernd und es gab für meinen Geschmack zu oft Vergleiche. Dafür hat mir die von ihm geschaffene Welt sehr gut gefallen. Doch wirklich packen konnte er mich nicht. Die Rache Gefühle von Yarvi kamen für mich nicht gut genug raus, da habe ich eine alles verzehrende Rache erwartet und nicht immer mal wieder ein paar Sätze. Yarvi konnte mich als Charakter nicht überzeugen, dafür fand ich Nichts ( ja das ist ein Name) sehr interessant, ich hatten dann auch schnell eine Vermutung, die sich auch bestätigt hat. Dieser Moment hat mir dann sehr gefallen, aber die Emotionen kamen dann doch wieder nicht richtig bei mir an. Das Buch hätte man meiner Meinung nach auch gut als Einzelband stehen lassen können, auch wenn es schade um den Weltenentwurf gewesen wäre. Band 2 werde ich trotz meiner Kritik lesen, da ich gespannt bin, was noch kommt und ob Yarvi sich nicht doch nicht etwas zum Helden mausert. Fazit: Konnte meiner Erwartungen nicht völlig erfüllen. Interessanter Weltentwurf, bei dem ich etwas die Fantasy Elemente vermisst habe. Hauptcharakter konnte mich nicht überzeugen, sein Handel war mir manchmal zu wider. Trotzdem interessante Storyline, die mir gefallen hat.
This was like Joe Abercrombie's version of a 19th century adventure novel with a YA fantasy flavour. While I enjoyed the plot, it was much more conventional than what I'm used to from Abercrombie. It may not exactly be something groundbreaking, but it had strong moments, a vivid setting and was generally engaging. However, while the story and writing worked well for me, this was lacking Abercrombie's biggest asset and the thing I often care most for in books: strong character work. Yarvi had a good developement, but the focus with this novel was on fast-paced adventure and left no time to really get to know anyone particularly well. They worked well as a ragtag crew and their interactions were fun to read about, but no one really stood out to me, even if the potential to make them interesting characters was clearly there. So unfortunately, while some signature traits of the author were visible in the writing, this book was nice, but not memorable.
3.5* German Review on GosuReviews This is a quite good for an YA-novel. Toned down from the normal Joe Abercrombie grim darkness, but still has it's darker parts. The story itself is nothing groundbreaking, it has the typical coming of age development, with a familiar plot and poses no real surprises. But what makes the story enjoyable are the characters, they are worked out well, as you might expect with Abercrombie, and fit well in this genre. Similar to the YA excursions of other successful fantasy authors, like Brandon Sanderson, these books are entertaining, but don't start the series with too high expectations.
This is def not your average Abercrombie, but it has the Abercrombie style of playing with words and setting up great a atmosphere. It's not grimdark, there is no magic in it and it is not brutal. But maybe this is why this makes it a good book, because the adventure we are living here with yarvi doesn't need all this! I rushed through the book in less than a week, it is an easy read with not too many charakters and a plot that keeps you hooked.












