Teufelsgold
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Description
Nach dem Ende der Kreuzzüge taucht er das erste Mal auf: der Stein der Weisen, mit dem man Gold machen kann - gefährliches Gold, radioaktives Gold nämlich. Der Stein zieht eine Spur der Verwüstung durch Europa. Die Deutschordensritter erklären es zu ihrer geheimen neuen Aufgabe, ihn zu finden und sicher zu verwahren. Für alle Ewigkeit.
Doch in unserer Zeit kommen zwei Brüder dem wahren Geheimnis des Steins auf die Spur: Er ist ein Schlüssel, der unser aller Leben zum Guten hin verändern könnte. Oder öffnet er die Pforten der Hölle?
Book Information
Author Description
Andreas Eschbach, geboren 1959 in Ulm, verheiratet, schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Bekannt wurde er vor allem durch den Thriller Das Jesus-Video (1998), dem er 2014 mit Der Jesus-Deal eine spektakuläre Fortsetzung folgen ließ. Mit Romanen wie Eine Billion Dollar, Ausgebrannt und Herr aller Dinge stieg er endgültig in die Riege der deutschen Top-Autoren auf. Sein Bestseller Todesengel befasst sich mit dem brisanten Thema Selbstjustiz. Weitere Infos zum Autor unter www.andreaseschbach.com
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ich habe dieses Buch ein zweites Mal gelesen, weil ich im Laufe der Jahre immer mal wieder an es gedacht habe. Es hat wie das Teufelsgold eine verdorbene Anziehung auf mich. Verdorben dadurch dass der Protagonist so unfassbar unsympathisch ist und man ihn (zunächst) einfach verachten muss. Er ist getrieben von einem alchemistischen Streben und so ergibt auch alles Sinn daran und hielt mich damals und auch heute nicht davon ab, diese Geschichte selber so faszinierend zu finden wie der Protagonist sein Potential so unbedingt übertreffen möchte, wenn nicht gar muss. Ich habe bei weitem nicht alle Bücher von Eschbach gelesen aber alle die ich gelesen habe liebe ich. Jedes ist einzigartig, aber Teufelsgold sticht für mich nochmal mehr heraus, wahrscheinlich aufgrund des Protagonisten und der damit sehr ungewohnten Perspektive, die man erfährt. Was ich hier noch mehr empfand als sonst bei seinen Büchern sind all die Verbindungen die man beim Lesen selber entdecken kann und die sich immer mehr und mehr offenbaren. Das macht einfach super viel Spaß! Das Ende ist leicht offen gehalten und wirkt teilweise etwas übereilt, aber das stört mich nicht denn das was die Geschichte ausmacht wurde erzählt und ich bin froh dass es dann nicht ausufernd und überflüssig in die Länge gezogen wurde. Einen Stern weniger gebe ich aufgrund der, ich nenne es mal "historischen Einschübe". Sie erforderten Geduld und ein erhöhtes Maß an Konzentration meinerseits, der Schreibstil soll eben auch so aus der Zeit gefallen wirken und ergibt Sinn, aber irgendwie konnte ich mich weder damals beim ersten Lesen noch dieses Mal besonders damit anfreunden. Aus der Danksagung entnehme ich aber, dass dies wohl quasi zum Ursprung der Idee dieser Geschichte gehört und das lange vor der Veröffentlichung geschah. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen! Mal ein etwas anderer Eschbach, aber ein großer Spaß.
Teufelsgold - Gold verführt – doch die Wahrheit verlangt ihren eigenen Preis
Teufelsgold entfaltet eine geheimnisvolle Geschichte, die geschickt zwischen Vergangenheit und Gegenwart wechselt. Die eingestreuten Briefe verleihen dem Roman Tiefe und lassen das zentrale Rätsel mit jeder Seite größer werden. Die Verbindung aus Historie, Mystik und moderner Handlung sorgt für eine intensive Atmosphäre, die schnell packt und bis zum Schluss trägt. Manche Wendungen wirken absichtlich überspitzt, um die Macht der Versuchung und die menschliche Gier deutlicher hervorzuheben, ohne den Lesefluss zu bremsen. Der Roman lebt von seiner stetig ansteigenden Spannung, den symbolischen Motiven und dem Gefühl, einer uralten Spur zu folgen, die sich hartnäckig durch die Zeit zieht. Insgesamt eine fesselnde, atmosphärische und vielschichtige Geschichte, die geschickt mit Mythos und Realität spielt.

Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Um ein wenig über die Deutschordensritter zu erfahren, wurde mir dieses Buch empfohlen und ich wusste nicht auf was ich mich einlasse. Habe aber keine Minute bereut es zu lesen. Jetzt kann ich mir auch mal das Deutschritterordens Museum in Bad Mergentheim anschauen.
Die alten Alchemisten taten alles um ihn zu finden „Den Stein der Weisen“, um aus unedlen Metallen Gold herzustellen. Bei einem Streifzug durch ein kleines Antiquariat fällt Hendrik Busske ein Buch in die Hand, mit einer Geschichte von dem Alchemisten Scoro von dem es heißt, er hätte ihn besessen, den Stein der Weisen. Gefesselt von der Erzählung lässt er das Buch einfach mitgehen, nichtsahnend was das aus seinem Leben machen soll. Hendrik ist ein kleiner Finanzberater, der im Leben immer das Gefühl hat irgendwie zu kurz zu kommen. Das Buch bringt ihn auf die Idee Motivationsseminare zu geben über die Alchemie des Reichwerdens. Plötzlich hat er Erfolg und sogar ein Schlossbesitzer wird auf ihn aufmerksam und bietet ihm einen Deal an. Hendrik nimmt ihn an und ahnt nicht, dass er dem Stein der Weisen dadurch näher kommt. Denn es gibt ihn wirklich. Dabei handelt es sich um eine radioaktive Substanz die es vermag Quecksilber in Gold zu verwandeln. Doch die wahren Alchemisten sind hinter etwas anderem her, nicht der schnöde Mammon reizt sie, sonders das was der Stein wirklich verspricht: ewiges Leben und Vollkommenheit. Andreas Eschbach zählt schon seit langer Zeit zu meinen Lieblingsautoren und so konnte ich kaum erwarten „Teufelsgold“ in die Finger zu bekommen und es hat sich gelohnt. Meiner Meinung nach gelingt ihm wie keinem Zweiten Fiktion mit der Realität zu verknüpfen. In diesem Buch nimmt der Autor die bekannte Tatsache dass man mittels radioaktiver Strahlung Quecksilber umwandeln kann zu Gold und stellt sich dann die Frage, was wenn Alchemisten so eine Quelle besessen hätten? Da das Gold natürlich verstrahlt wäre, würde es seinem Besitzer über kurz oder lang umbringen und somit wäre es verflucht, also Teufelsgold. Der Erzählstrang über den Alchimisten Scoro, hat mich so fasziniert, dass ich am liebsten den Strang der Gegenwart übersprungen hätte um endlich wieder einzutauchen in eine Zeit in der Alchemisten von der Transmutation unedler Metalle träumten. Doch auch Hendrik ist eine faszinierende Person. Ein Getriebener dem das Erreichte nie genug zu sein scheint und der dabei seine Ehe und seine Karriere aufs Spiel setzt. Ein kleiner Mann der sich mit Minderwertigkeitskomplexen herumschlägt und der gern bei den Reichen mitspielen würde, doch er scheitert immer wieder und bleibt Mittelmaß. Als er dann die Chance bekommt mit dem Stein der Weisen die absolute Perfektion zu erlangen, wird ihm gewahr, was er zurücklässt und dass das Leben, so unperfekt und mühsam es erscheint, doch so viel zu bieten hat. Hendriks Wandlung hat mich fasziniert, von einem kleinen Biedermann zu einem Erleuchteten. Sonst habe ich ja immer so meine Schwierigkeiten, wie Herr Eschbach seine Geschichten enden lässt, doch das Hendrik versöhnt mit sich und der Welt aus dem Drama hervorgeht, hat mich dieses Mal nicht enttäuscht. Endlich, endlich wieder ein tolles Buch von Andreas Eschbach, dass ein Was wäre wenn weiterspinnt und dabei mir ganz neue Blickwinkel beschert.
Ich frage mich, was in Bestsellerautor Andreas Eschbach vorging, als er das Buch schrieb. Es wirkt völlig uninspiriert und lustlos. Liegt es womöglich daran, dass er fast jedes Jahr, max. jedes zweite Jahr, ein neues Buch auf den Markt wirft? Fehlte dadurch die Hingabe für dieses Werk? Ich weiß es nicht aber fakt ist, dass ich deutlich mehr von diesem Autor erwartet hätte – zumal er hochgelobt wird. Ich habe einige Rezensionen seiner Fans gelesen, die dieses Buch ebenfalls sehr enttäuschend fanden. Umso größer ist meine Hoffnung, dass es spannendere Bücher von Andreas Eschbach gibt. Dieses Buch kann ich jedenfalls nicht empfehlen.
Grundsätzlich liebe ich Bücher, bei denen die Realität mit Mythen/Legenden vermischt wird aber hier empfand ich die Umsetzung als sehr schlecht. Die Geschichte vermochte mich in keiner Weise zu fesseln und es baute sich kaum Spannung auf. Brenzlige Situationen fehlen komplett, stattdessen werden Geheimorganisationen problemlos übertölpelt und überwältigt. Es war schlichtweg langweilig. Die zwischendurch gestreuten Erzählungen/Kurzgeschichten über den Stein der Weisen waren anfangs ganz interessant aber mit der Zeit einfach nur noch langweilig. Aus den Geschichten ergab sich nichts Neues, stattdessen wird man dauernd aus dem Lesefluss gerissen. Zudem ist so einiges in der Story vorhersehbar – vor allem was die Tochter betrifft – und das Ende ist absolut nicht zufriedenstellend. Da hat es sich der Autor sehr einfach gemacht und den Leser sozusagen, ohne weitere Erläuterungen, im Regen stehen lassen. Den Protagonisten kann ich grundsätzlich so gar nicht leiden – das liegt insbesondere daran, dass er seine Frau durchgehend betrügt. Ich ertrage keine egozentrischen, respektlosen Menschen und ein solches Verhalten finde ich zudem abgrundtief ekelhaft. Gleichzeitig muss dazu gesagt werden, dass Hendrik nicht von Anfang an so war. Es ist eine gewollte und gezielte Wandlung, die aufzeigen soll wie sich Menschen aufgrund ihrer Gier, nach Reichtum und Macht, verändern können. Grundsätzlich eigentlich sehr geschickt aber es fehlte dadurch die Sympathie für den Protagonisten. Alle weiteren Charaktere sind sehr oberflächlich, absolut stereotypisch und schablonenhaft.
Nicht sein stärkstes Buch
Worum geht's? Hendrik ist Seminarleiter für Investment-Vorträge. In einem Züricher Antiquariat fällt ihm durch Zufall ein altes Buch über Alchemie in die Hände. Ist das alles nur ein Märchen oder steckt mehr dahinter? Ich muss zugeben, das ist nicht das stärkste Buch von Andreas Eschbach. Aber trotzdem besticht es wie immer mit einer außergewöhnlichen Geschichte. Unser Protagonist Hendrik ist kein strahlender Held, sondern eher ein Opportunist. Das machte ihn für mich nicht besonders sympathisch. Auch hatte ich lange keine Ahnung, wo das Buch eigentlich mit mir hinwill. Trotzdem fand ich die Idee, wie Alchemie auch heute noch in der Gesellschaft wirkt bzw. was moderne Alchemie bedeutet, extrem interessant. Auch der Antrieb, der hinter Hendriks Handeln steckte, hat mich gedanklich sehr beschäftigt. Ich habe schon länger kein Buch mehr aus diesem Genre gelesen und fand die Wendungen sehr spannend. Einige Elemente der Geschichte waren mir jedoch zu übertrieben und auch das Ende war mir zu moralisch. Fazit: für mich als Eschbach-Fan eine unverzichtbare Lektüre, aber es gibt bessere Bücher von ihm.
Im 14. Jahrhundert wird der Deutschorden beauftragt, den Stein der Weisen zu finden und so zu verbergen, dass er niemals gefunden werden kann. Es soll auf jeden Fall verhindert werden, dass dieser Stein in die falschen Hände gerät. Über die folgenden Jahrhunderte legt sich ein Mysterium um diesen geheimnisvollen Stein. Alchemisten jeder Zeit wollen genau wissen, was er kann bzw. wozu er im Stande ist. Die Gerüchte halten sich hartnäckig und auch Hendrik Busske setzt auf die Wirkung der Alchemie, zumindest in rhetorischer Hinsicht in seinen Seminaren über Erfolg, Reichtum und Macht. Selbst allerdings ist er weder erfolgreich, mächtig oder reich. Immer schon sucht er den einen Weg, um Geld zu scheffeln und somit das „richtige“ Leben zu genießen. Im Zuge seiner Recherchen lernt er den Schlossbesitzer Westendorf kennen und lässt sich auf einen seltsamen Handel ein. Somit wird dieser sein Gönner und als Gegenleistung soll Hendrik sich hin und wieder mit Herrn Westendorf treffen, um sich mit ihm über Alchemie zu unterhalten. Nicht in seinen geheimsten Träumen hätte er gerechnet, auf eine seltsame Reise und Selbstfindung zu gehen. Meine Meinung: Selten tue ich mir schwer, mir eine Meinung zu einer Geschichte zu bilden. Dieses Mal versuche ich seit über 24 Stunden herauszufinden, wie mir das Buch gefallen hat. Ich mag den Autor. Er hat immer ungewöhnliche Ansätze für seine Stories. Ich habe das Gefühl, dass hinter der Fiktion extrem viel Wahrheit steckt und meist habe ich schon während des Lesens, angefangen über das Thema nachzulesen. So auch dieses Mal, denn der Alchemie hängt etwas sehr Geheimnisvolles an. Wem würde es nicht gefallen, Gold herstellen zu können. Aber nicht nur der materielle Gewinn steht in der Alchemie im Vordergrund, sondern das Ziel ist tiefgründiger und richtungsweisend für das Leben. Das ist ein Aspekt, der mir komplett neu war und mich eindeutig interessiert. Im Grunde läuft es aber auf die gleichbleibende Frage hinaus „Was ist der Sinn des Lebens?“. Jeder muss für sich die Antwort finden, egal ob Religion, Esoterik oder Alchemie. So viel also zum Thema des Buches. Bei den Figuren steht Hendrik Busske im Vordergrund. Ein Mann, der verzweifelt das richtige Leben finden will. Er hat eine Frau, die ihn liebt und immer unterstützt. Als noch eine Tochter geboren wird, sollte sein Leben eigentlich perfekt sein. Seine Seminare über Reichtum, Geld und Macht sind nur Blendwerk, denn er selbst ist weder reich noch erfolgreich. Richtig sympathisch wird mir Hendrik nicht. Was auch daran liegt, dass er niemals ganz ehrlich ist. Er hält viel von seiner Persönlichkeit zurück – ich hatte nur einmal das Gefühl ihn als echten Menschen zu sehen und zu erkennen. Interessant fand ich den Wechsel in den Handlungszeiten bzw. Erzählperspektiven. Wir werden ins 14. Jahrhundert entführt, lesen in verschollenen Schriften und erkennen im Laufe den Zusammenhang, der sich in der Gegenwart zu einem Ganzen zusammen fügen lässt. Ein Ganzes, das ein Ende ist oder vielleicht auch nicht. Damit seht ihr mein Dilemma vom Anfang. Das Buch hat mir gefallen. Es war wie immer von Andreas Eschbach was komplett anderes als ich erwartet hatte. Es lässt sich in keine Schublade stecken. Es ist weder ein Historischer noch ein Fantasy noch ein Sci-Fi Roman. Es ist eine Mischung aus vielen Genres. Vielleicht fällt es mir deshalb so schwer, es zu bewerten.
Diesen Roman "Thriller" zu nennen, entbehrt jeder Grundlage, er ist mehr eine streckenweise zu langatmige Erzählung, die langsam dahinfließt und fast gänzlich ohne aufregende Szenen oder gar Action auskommt. Dennoch trägt einen eine gewisse Grundspannung doch relativ zügig durch sämtliche Seiten, zumindest wohl den Leser, der sich für Alchemie interessiert. Wird das Große Werk am Ende gelingen? Tja, keiner wird es je erfahren, denn Eschbach zog auf den letzten Seiten den Schwanz ein und ließ es einfach offen. Baff. Waren ihm plötzlich die Ideen ausgegangen? Oder vielleicht eher der Mut? Außer der üblichen Moral von der Geschicht', die Alchemie sei Teufelswerk, niemand solle nach "mehr" streben, als das Leben zu bieten habe, bekam man als Leser nicht vermittelt. Aber ist das wirklich die Wahrheit? Dennoch vergebe ich drei gute Sterne, denn Teufelsgold ist ein solide geschriebener Roman mit lebendigen Charakteren, der gegen Ende doch noch zum Pageturner wurde. Den grandiosen Höhepunkt lieferte Lauren mit ihrer flammende Rede, die mich an die tiefgreifenden Worte am Ende von "Das Jesus-Video" erinnerten. Eschbach KANN, wenn er will. Warum will er nicht öfter?
Mal wieder exzellent von Eschbach!
Das Buch war wieder unfassbar gut. Eschbach schafft es einfach immer, besondere Geschichten realistisch klingen zu lassen, wodurch man sich vorstellen kann, dass das auch in der Realität möglich wäre. Er weckt mit den Büchern ein Interesse und eine Neugierde, was ich wirklich fantastisch finde.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Nach dem Ende der Kreuzzüge taucht er das erste Mal auf: der Stein der Weisen, mit dem man Gold machen kann - gefährliches Gold, radioaktives Gold nämlich. Der Stein zieht eine Spur der Verwüstung durch Europa. Die Deutschordensritter erklären es zu ihrer geheimen neuen Aufgabe, ihn zu finden und sicher zu verwahren. Für alle Ewigkeit.
Doch in unserer Zeit kommen zwei Brüder dem wahren Geheimnis des Steins auf die Spur: Er ist ein Schlüssel, der unser aller Leben zum Guten hin verändern könnte. Oder öffnet er die Pforten der Hölle?
Book Information
Author Description
Andreas Eschbach, geboren 1959 in Ulm, verheiratet, schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Bekannt wurde er vor allem durch den Thriller Das Jesus-Video (1998), dem er 2014 mit Der Jesus-Deal eine spektakuläre Fortsetzung folgen ließ. Mit Romanen wie Eine Billion Dollar, Ausgebrannt und Herr aller Dinge stieg er endgültig in die Riege der deutschen Top-Autoren auf. Sein Bestseller Todesengel befasst sich mit dem brisanten Thema Selbstjustiz. Weitere Infos zum Autor unter www.andreaseschbach.com
Posts
Ich habe dieses Buch ein zweites Mal gelesen, weil ich im Laufe der Jahre immer mal wieder an es gedacht habe. Es hat wie das Teufelsgold eine verdorbene Anziehung auf mich. Verdorben dadurch dass der Protagonist so unfassbar unsympathisch ist und man ihn (zunächst) einfach verachten muss. Er ist getrieben von einem alchemistischen Streben und so ergibt auch alles Sinn daran und hielt mich damals und auch heute nicht davon ab, diese Geschichte selber so faszinierend zu finden wie der Protagonist sein Potential so unbedingt übertreffen möchte, wenn nicht gar muss. Ich habe bei weitem nicht alle Bücher von Eschbach gelesen aber alle die ich gelesen habe liebe ich. Jedes ist einzigartig, aber Teufelsgold sticht für mich nochmal mehr heraus, wahrscheinlich aufgrund des Protagonisten und der damit sehr ungewohnten Perspektive, die man erfährt. Was ich hier noch mehr empfand als sonst bei seinen Büchern sind all die Verbindungen die man beim Lesen selber entdecken kann und die sich immer mehr und mehr offenbaren. Das macht einfach super viel Spaß! Das Ende ist leicht offen gehalten und wirkt teilweise etwas übereilt, aber das stört mich nicht denn das was die Geschichte ausmacht wurde erzählt und ich bin froh dass es dann nicht ausufernd und überflüssig in die Länge gezogen wurde. Einen Stern weniger gebe ich aufgrund der, ich nenne es mal "historischen Einschübe". Sie erforderten Geduld und ein erhöhtes Maß an Konzentration meinerseits, der Schreibstil soll eben auch so aus der Zeit gefallen wirken und ergibt Sinn, aber irgendwie konnte ich mich weder damals beim ersten Lesen noch dieses Mal besonders damit anfreunden. Aus der Danksagung entnehme ich aber, dass dies wohl quasi zum Ursprung der Idee dieser Geschichte gehört und das lange vor der Veröffentlichung geschah. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen! Mal ein etwas anderer Eschbach, aber ein großer Spaß.
Teufelsgold - Gold verführt – doch die Wahrheit verlangt ihren eigenen Preis
Teufelsgold entfaltet eine geheimnisvolle Geschichte, die geschickt zwischen Vergangenheit und Gegenwart wechselt. Die eingestreuten Briefe verleihen dem Roman Tiefe und lassen das zentrale Rätsel mit jeder Seite größer werden. Die Verbindung aus Historie, Mystik und moderner Handlung sorgt für eine intensive Atmosphäre, die schnell packt und bis zum Schluss trägt. Manche Wendungen wirken absichtlich überspitzt, um die Macht der Versuchung und die menschliche Gier deutlicher hervorzuheben, ohne den Lesefluss zu bremsen. Der Roman lebt von seiner stetig ansteigenden Spannung, den symbolischen Motiven und dem Gefühl, einer uralten Spur zu folgen, die sich hartnäckig durch die Zeit zieht. Insgesamt eine fesselnde, atmosphärische und vielschichtige Geschichte, die geschickt mit Mythos und Realität spielt.

Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Um ein wenig über die Deutschordensritter zu erfahren, wurde mir dieses Buch empfohlen und ich wusste nicht auf was ich mich einlasse. Habe aber keine Minute bereut es zu lesen. Jetzt kann ich mir auch mal das Deutschritterordens Museum in Bad Mergentheim anschauen.
Die alten Alchemisten taten alles um ihn zu finden „Den Stein der Weisen“, um aus unedlen Metallen Gold herzustellen. Bei einem Streifzug durch ein kleines Antiquariat fällt Hendrik Busske ein Buch in die Hand, mit einer Geschichte von dem Alchemisten Scoro von dem es heißt, er hätte ihn besessen, den Stein der Weisen. Gefesselt von der Erzählung lässt er das Buch einfach mitgehen, nichtsahnend was das aus seinem Leben machen soll. Hendrik ist ein kleiner Finanzberater, der im Leben immer das Gefühl hat irgendwie zu kurz zu kommen. Das Buch bringt ihn auf die Idee Motivationsseminare zu geben über die Alchemie des Reichwerdens. Plötzlich hat er Erfolg und sogar ein Schlossbesitzer wird auf ihn aufmerksam und bietet ihm einen Deal an. Hendrik nimmt ihn an und ahnt nicht, dass er dem Stein der Weisen dadurch näher kommt. Denn es gibt ihn wirklich. Dabei handelt es sich um eine radioaktive Substanz die es vermag Quecksilber in Gold zu verwandeln. Doch die wahren Alchemisten sind hinter etwas anderem her, nicht der schnöde Mammon reizt sie, sonders das was der Stein wirklich verspricht: ewiges Leben und Vollkommenheit. Andreas Eschbach zählt schon seit langer Zeit zu meinen Lieblingsautoren und so konnte ich kaum erwarten „Teufelsgold“ in die Finger zu bekommen und es hat sich gelohnt. Meiner Meinung nach gelingt ihm wie keinem Zweiten Fiktion mit der Realität zu verknüpfen. In diesem Buch nimmt der Autor die bekannte Tatsache dass man mittels radioaktiver Strahlung Quecksilber umwandeln kann zu Gold und stellt sich dann die Frage, was wenn Alchemisten so eine Quelle besessen hätten? Da das Gold natürlich verstrahlt wäre, würde es seinem Besitzer über kurz oder lang umbringen und somit wäre es verflucht, also Teufelsgold. Der Erzählstrang über den Alchimisten Scoro, hat mich so fasziniert, dass ich am liebsten den Strang der Gegenwart übersprungen hätte um endlich wieder einzutauchen in eine Zeit in der Alchemisten von der Transmutation unedler Metalle träumten. Doch auch Hendrik ist eine faszinierende Person. Ein Getriebener dem das Erreichte nie genug zu sein scheint und der dabei seine Ehe und seine Karriere aufs Spiel setzt. Ein kleiner Mann der sich mit Minderwertigkeitskomplexen herumschlägt und der gern bei den Reichen mitspielen würde, doch er scheitert immer wieder und bleibt Mittelmaß. Als er dann die Chance bekommt mit dem Stein der Weisen die absolute Perfektion zu erlangen, wird ihm gewahr, was er zurücklässt und dass das Leben, so unperfekt und mühsam es erscheint, doch so viel zu bieten hat. Hendriks Wandlung hat mich fasziniert, von einem kleinen Biedermann zu einem Erleuchteten. Sonst habe ich ja immer so meine Schwierigkeiten, wie Herr Eschbach seine Geschichten enden lässt, doch das Hendrik versöhnt mit sich und der Welt aus dem Drama hervorgeht, hat mich dieses Mal nicht enttäuscht. Endlich, endlich wieder ein tolles Buch von Andreas Eschbach, dass ein Was wäre wenn weiterspinnt und dabei mir ganz neue Blickwinkel beschert.
Ich frage mich, was in Bestsellerautor Andreas Eschbach vorging, als er das Buch schrieb. Es wirkt völlig uninspiriert und lustlos. Liegt es womöglich daran, dass er fast jedes Jahr, max. jedes zweite Jahr, ein neues Buch auf den Markt wirft? Fehlte dadurch die Hingabe für dieses Werk? Ich weiß es nicht aber fakt ist, dass ich deutlich mehr von diesem Autor erwartet hätte – zumal er hochgelobt wird. Ich habe einige Rezensionen seiner Fans gelesen, die dieses Buch ebenfalls sehr enttäuschend fanden. Umso größer ist meine Hoffnung, dass es spannendere Bücher von Andreas Eschbach gibt. Dieses Buch kann ich jedenfalls nicht empfehlen.
Grundsätzlich liebe ich Bücher, bei denen die Realität mit Mythen/Legenden vermischt wird aber hier empfand ich die Umsetzung als sehr schlecht. Die Geschichte vermochte mich in keiner Weise zu fesseln und es baute sich kaum Spannung auf. Brenzlige Situationen fehlen komplett, stattdessen werden Geheimorganisationen problemlos übertölpelt und überwältigt. Es war schlichtweg langweilig. Die zwischendurch gestreuten Erzählungen/Kurzgeschichten über den Stein der Weisen waren anfangs ganz interessant aber mit der Zeit einfach nur noch langweilig. Aus den Geschichten ergab sich nichts Neues, stattdessen wird man dauernd aus dem Lesefluss gerissen. Zudem ist so einiges in der Story vorhersehbar – vor allem was die Tochter betrifft – und das Ende ist absolut nicht zufriedenstellend. Da hat es sich der Autor sehr einfach gemacht und den Leser sozusagen, ohne weitere Erläuterungen, im Regen stehen lassen. Den Protagonisten kann ich grundsätzlich so gar nicht leiden – das liegt insbesondere daran, dass er seine Frau durchgehend betrügt. Ich ertrage keine egozentrischen, respektlosen Menschen und ein solches Verhalten finde ich zudem abgrundtief ekelhaft. Gleichzeitig muss dazu gesagt werden, dass Hendrik nicht von Anfang an so war. Es ist eine gewollte und gezielte Wandlung, die aufzeigen soll wie sich Menschen aufgrund ihrer Gier, nach Reichtum und Macht, verändern können. Grundsätzlich eigentlich sehr geschickt aber es fehlte dadurch die Sympathie für den Protagonisten. Alle weiteren Charaktere sind sehr oberflächlich, absolut stereotypisch und schablonenhaft.
Nicht sein stärkstes Buch
Worum geht's? Hendrik ist Seminarleiter für Investment-Vorträge. In einem Züricher Antiquariat fällt ihm durch Zufall ein altes Buch über Alchemie in die Hände. Ist das alles nur ein Märchen oder steckt mehr dahinter? Ich muss zugeben, das ist nicht das stärkste Buch von Andreas Eschbach. Aber trotzdem besticht es wie immer mit einer außergewöhnlichen Geschichte. Unser Protagonist Hendrik ist kein strahlender Held, sondern eher ein Opportunist. Das machte ihn für mich nicht besonders sympathisch. Auch hatte ich lange keine Ahnung, wo das Buch eigentlich mit mir hinwill. Trotzdem fand ich die Idee, wie Alchemie auch heute noch in der Gesellschaft wirkt bzw. was moderne Alchemie bedeutet, extrem interessant. Auch der Antrieb, der hinter Hendriks Handeln steckte, hat mich gedanklich sehr beschäftigt. Ich habe schon länger kein Buch mehr aus diesem Genre gelesen und fand die Wendungen sehr spannend. Einige Elemente der Geschichte waren mir jedoch zu übertrieben und auch das Ende war mir zu moralisch. Fazit: für mich als Eschbach-Fan eine unverzichtbare Lektüre, aber es gibt bessere Bücher von ihm.
Im 14. Jahrhundert wird der Deutschorden beauftragt, den Stein der Weisen zu finden und so zu verbergen, dass er niemals gefunden werden kann. Es soll auf jeden Fall verhindert werden, dass dieser Stein in die falschen Hände gerät. Über die folgenden Jahrhunderte legt sich ein Mysterium um diesen geheimnisvollen Stein. Alchemisten jeder Zeit wollen genau wissen, was er kann bzw. wozu er im Stande ist. Die Gerüchte halten sich hartnäckig und auch Hendrik Busske setzt auf die Wirkung der Alchemie, zumindest in rhetorischer Hinsicht in seinen Seminaren über Erfolg, Reichtum und Macht. Selbst allerdings ist er weder erfolgreich, mächtig oder reich. Immer schon sucht er den einen Weg, um Geld zu scheffeln und somit das „richtige“ Leben zu genießen. Im Zuge seiner Recherchen lernt er den Schlossbesitzer Westendorf kennen und lässt sich auf einen seltsamen Handel ein. Somit wird dieser sein Gönner und als Gegenleistung soll Hendrik sich hin und wieder mit Herrn Westendorf treffen, um sich mit ihm über Alchemie zu unterhalten. Nicht in seinen geheimsten Träumen hätte er gerechnet, auf eine seltsame Reise und Selbstfindung zu gehen. Meine Meinung: Selten tue ich mir schwer, mir eine Meinung zu einer Geschichte zu bilden. Dieses Mal versuche ich seit über 24 Stunden herauszufinden, wie mir das Buch gefallen hat. Ich mag den Autor. Er hat immer ungewöhnliche Ansätze für seine Stories. Ich habe das Gefühl, dass hinter der Fiktion extrem viel Wahrheit steckt und meist habe ich schon während des Lesens, angefangen über das Thema nachzulesen. So auch dieses Mal, denn der Alchemie hängt etwas sehr Geheimnisvolles an. Wem würde es nicht gefallen, Gold herstellen zu können. Aber nicht nur der materielle Gewinn steht in der Alchemie im Vordergrund, sondern das Ziel ist tiefgründiger und richtungsweisend für das Leben. Das ist ein Aspekt, der mir komplett neu war und mich eindeutig interessiert. Im Grunde läuft es aber auf die gleichbleibende Frage hinaus „Was ist der Sinn des Lebens?“. Jeder muss für sich die Antwort finden, egal ob Religion, Esoterik oder Alchemie. So viel also zum Thema des Buches. Bei den Figuren steht Hendrik Busske im Vordergrund. Ein Mann, der verzweifelt das richtige Leben finden will. Er hat eine Frau, die ihn liebt und immer unterstützt. Als noch eine Tochter geboren wird, sollte sein Leben eigentlich perfekt sein. Seine Seminare über Reichtum, Geld und Macht sind nur Blendwerk, denn er selbst ist weder reich noch erfolgreich. Richtig sympathisch wird mir Hendrik nicht. Was auch daran liegt, dass er niemals ganz ehrlich ist. Er hält viel von seiner Persönlichkeit zurück – ich hatte nur einmal das Gefühl ihn als echten Menschen zu sehen und zu erkennen. Interessant fand ich den Wechsel in den Handlungszeiten bzw. Erzählperspektiven. Wir werden ins 14. Jahrhundert entführt, lesen in verschollenen Schriften und erkennen im Laufe den Zusammenhang, der sich in der Gegenwart zu einem Ganzen zusammen fügen lässt. Ein Ganzes, das ein Ende ist oder vielleicht auch nicht. Damit seht ihr mein Dilemma vom Anfang. Das Buch hat mir gefallen. Es war wie immer von Andreas Eschbach was komplett anderes als ich erwartet hatte. Es lässt sich in keine Schublade stecken. Es ist weder ein Historischer noch ein Fantasy noch ein Sci-Fi Roman. Es ist eine Mischung aus vielen Genres. Vielleicht fällt es mir deshalb so schwer, es zu bewerten.
Diesen Roman "Thriller" zu nennen, entbehrt jeder Grundlage, er ist mehr eine streckenweise zu langatmige Erzählung, die langsam dahinfließt und fast gänzlich ohne aufregende Szenen oder gar Action auskommt. Dennoch trägt einen eine gewisse Grundspannung doch relativ zügig durch sämtliche Seiten, zumindest wohl den Leser, der sich für Alchemie interessiert. Wird das Große Werk am Ende gelingen? Tja, keiner wird es je erfahren, denn Eschbach zog auf den letzten Seiten den Schwanz ein und ließ es einfach offen. Baff. Waren ihm plötzlich die Ideen ausgegangen? Oder vielleicht eher der Mut? Außer der üblichen Moral von der Geschicht', die Alchemie sei Teufelswerk, niemand solle nach "mehr" streben, als das Leben zu bieten habe, bekam man als Leser nicht vermittelt. Aber ist das wirklich die Wahrheit? Dennoch vergebe ich drei gute Sterne, denn Teufelsgold ist ein solide geschriebener Roman mit lebendigen Charakteren, der gegen Ende doch noch zum Pageturner wurde. Den grandiosen Höhepunkt lieferte Lauren mit ihrer flammende Rede, die mich an die tiefgreifenden Worte am Ende von "Das Jesus-Video" erinnerten. Eschbach KANN, wenn er will. Warum will er nicht öfter?
Mal wieder exzellent von Eschbach!
Das Buch war wieder unfassbar gut. Eschbach schafft es einfach immer, besondere Geschichten realistisch klingen zu lassen, wodurch man sich vorstellen kann, dass das auch in der Realität möglich wäre. Er weckt mit den Büchern ein Interesse und eine Neugierde, was ich wirklich fantastisch finde.















