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Ich habe mich riesig auf "Auf der Lauer liegen" gefreut, vor allem weil ich "Die seltsame Sally Diamond" von derselben Autorin so unglaublich geliebt habe. Für mich war das ein absolutes 5+-Sterne-Buch – umso höher waren natürlich meine Erwartungen. Der Einstieg konnte diese Erwartungen auch zunächst erfüllen. Das erste Drittel des Buches hat mir richtig gut gefallen. Der Schreibstil war wieder unglaublich fesselnd und die Geschichte hat mich sofort gepackt. Besonders interessant fand ich, dass man schon relativ früh erfährt, was passiert ist, wer das Verbrechen begangen hat und wie es überhaupt dazu gekommen ist. Das war mal ein etwas anderer Aufbau als bei klassischen Thrillern und hat mir anfangs sehr gefallen. Leider hat das Buch für mich danach deutlich nachgelassen. Ab etwa dem ersten Drittel dreht sich die Handlung hauptsächlich darum, wie das Geschehene vertuscht wird und wie die Beteiligten mit den Folgen leben. Zwar gibt es zwischendurch noch einige kleinere Überraschungen, aber keine davon war für mich ein echter Plot Twist oder ein Moment, der mich völlig umgehauen hätte. Stattdessen zog sich die Geschichte immer mehr in die Länge. Vieles wirkte auf mich monoton und stellenweise leider auch ziemlich langweilig. Erst zum Schluss wurde es noch einmal richtig spannend. Die finale Wendung hat mich tatsächlich überrascht und war ein starkes Ende, bei dem ich wirklich mit offenem Mund dastand. Damit konnte das Buch zum Abschluss noch einmal einiges gutmachen. Trotzdem bleibt für mich insgesamt das Gefühl einer Enttäuschung. Nach dem großartigen Leseerlebnis mit Die seltsame Sally Diamond hatte ich mir deutlich mehr erhofft. Auf der Lauer liegen ist keineswegs schlecht geschrieben – der Schreibstil der Autorin gefällt mir nach wie vor sehr –, aber die Geschichte konnte das hohe Niveau ihres anderen Romans für mich leider nicht erreichen.

4 days ago
Ich habe mich riesig auf "Auf der Lauer liegen" gefreut, vor allem weil ich "Die seltsame Sally Diamond" von derselben Autorin so unglaublich geliebt habe. Für mich war das ein absolutes 5+-Sterne-Buch – umso höher waren natürlich meine Erwartungen. Der Einstieg konnte diese Erwartungen auch zunächst erfüllen. Das erste Drittel des Buches hat mir richtig gut gefallen. Der Schreibstil war wieder unglaublich fesselnd und die Geschichte hat mich sofort gepackt. Besonders interessant fand ich, dass man schon relativ früh erfährt, was passiert ist, wer das Verbrechen begangen hat und wie es überhaupt dazu gekommen ist. Das war mal ein etwas anderer Aufbau als bei klassischen Thrillern und hat mir anfangs sehr gefallen. Leider hat das Buch für mich danach deutlich nachgelassen. Ab etwa dem ersten Drittel dreht sich die Handlung hauptsächlich darum, wie das Geschehene vertuscht wird und wie die Beteiligten mit den Folgen leben. Zwar gibt es zwischendurch noch einige kleinere Überraschungen, aber keine davon war für mich ein echter Plot Twist oder ein Moment, der mich völlig umgehauen hätte. Stattdessen zog sich die Geschichte immer mehr in die Länge. Vieles wirkte auf mich monoton und stellenweise leider auch ziemlich langweilig. Erst zum Schluss wurde es noch einmal richtig spannend. Die finale Wendung hat mich tatsächlich überrascht und war ein starkes Ende, bei dem ich wirklich mit offenem Mund dastand. Damit konnte das Buch zum Abschluss noch einmal einiges gutmachen. Trotzdem bleibt für mich insgesamt das Gefühl einer Enttäuschung. Nach dem großartigen Leseerlebnis mit Die seltsame Sally Diamond hatte ich mir deutlich mehr erhofft. Auf der Lauer liegen ist keineswegs schlecht geschrieben – der Schreibstil der Autorin gefällt mir nach wie vor sehr –, aber die Geschichte konnte das hohe Niveau ihres anderen Romans für mich leider nicht erreichen.
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