November
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Description
Book Information
Author Description
Thomas Olde Heuvelt wurde 1983 in Nijmegen, Niederlande, geboren. Er studierte Englisch und Amerikanistik an der Radboud Universität Nijmegen und an der University of Ottawa in Kanada, wo er ein halbes Jahr lang lebte. Seine Kurzgeschichte »The Day the World turned upside down« wurde mit dem Hugo Award ausgezeichnet, andere Kurzgeschichten wurden für den Hugo Award und den World Fantasy Award nominiert. Seit ihm mit »Hex« der internationale Durchbruch gelang, ist Thomas Olde Heuvelt in den Niederlanden ein gefeierter Starautor, der mit seinen Romanen regelmäßig die Bestsellerlisten erobert.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Was erst etwas schleppend für mich anfing, entwickelte sich zu einem wirklich spannenden kurzweiligen Thriller! Da ich "Hex" von Thomas Olde Heuvelt bereits gelesen habe und begeistert war, hatte ich nun einige Erwartungen an sein neues Werk. Anfangs war ich leicht überfordert mit den zahlreichen Charakteren. Mit Fortschreiten der Geschichte legte sich dies aber. Die Kapitel erzählen immer aus Sicht eines der Mitglieder der Familie Lewis Da Silva. Einige Kapitel sind ziemlich lang, was mich persönlich aber nicht allzu sehr gestört hat. Oft kam es am Ende zu kleinen Cliffhangern. Dadurch blieb die Spannung für mich sehr gut erhalten. Die schaurige und leichte Horroratmosphäre sowie das Kleinstadt-Flair trugen dabei ebenfalls super dazu bei. Es gab einige Passagen, bei welchen selbst ich kurz mal durchatmen musste. Bei einem Horror-Thriller muss man jedoch mit allem rechnen. Das Ende war kurz und schmerzlos, aber total passend zum Rest des Buches. 😃 Super gelungenes Werk, welches ich nur weiter empfehlen kann!
Mein erstes Buch von dem Autor und ich war begeistert! Was November so besonders macht, ist, wie es klassische Horror- und Mysteryelemente mit gesellschaftskritischen Themen verbindet: Erfolg um jeden Preis, das Streben nach Perfektion, das Verschweigen von Schuld. November ist ein stilles, aber kraftvolles Buch. Es baut seine Spannung langsam auf (am Anfang war das Buch etwas langatmig), belohnt dafür aber mit einer dichten, verstörenden Geschichte. Wer Stephen King liebt, wird sich hier sofort zuhause fühlen – und dennoch etwas Eigenständiges entdecken.
Oh wow…
Ich kann gar nicht so viel zu diesem Buch schreiben, ein Auszug aus dem Nachwort des Autors beschreibt eigentlich alle Gefühle, die sich nach Abschluss dieses Buches einstellen: „Ich war fasziniert von der Frage, wie weit wir für unser eigenes Glück zu gehen bereit sind. Wie wir uns verbiegen, nur um nicht sehen zu müssen, was nicht gut ist.“ Und ich lasse noch das „Böse“ zu Wort kommen: „Menschen haben ein Verfallsdatum. Sie verrotten. …Ihre Schlechtigkeit kennt keine Grenzen. Ich habe ihre Menschlichkeit nicht geraubt, das haben sie selbst getan. Menschen sind Kannibalen, die trotz eines Überangebots nicht widerstehen können, sich selbst zu zerfleischen.“ Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven, aber es ist absolut wert gelesen zu werden. Wie bereits in „Hex“ schafft es Thomas Olde Heuvelt eine Botschaft in seinem Roman zu übermitteln. „Alles, auch Glück, hat seinen Preis!“ Begebt euch in die Bird-Street, erlebt das Glück der sechs Familien, welches sie 11 Monate im Jahr erfahren dürfen, aber seid gewarnt…, im November wird abgerechnet. Absolute Leseempfehlung!!!
Ich hatte schon, einige Seiten, bevor ich fertig war, darüber nachgedacht, was ich über dieses Buch schreiben würde. Anfangs kam ich schlecht rein, war ich doch etwas überfordert von den ganzen Leuten. Und es dauerte auch gut 200 Seiten, bis sich Spannung aufbaute. Aber die hat es dann in sich. Auch finde ich die Kapitel viiiel zu lange. Das störte mich sehr mitten im Kapitel abzubrechen und dann mittendrin wieder zu beginnen. Wusste ich oft nicht mehr, was ich zuletzt gelesen hatte. Leider hatte ich nicht so viel Lesezeit, zu diesem Zeitpunkt, das ich sehr lange für das Buch brauchte. Würde ich doch empfehlen, sich für diese Geschichte wirklich Zeit zu nehmen ohne große Unterbrechungen, dann wirkt es nochmal besser. Aber worum ging es? Es geht darum, das die Menschen in der Bird Street mehr Glück haben als Andere. Aber dieses Glück ist nicht umsonst. Einmal im Jahr, an den dunklen Tagen im November, wird ein Opfer verlangt. Und in dem Jahr geht alles schief und die Zeit scheint davonzueilen. Und es häufen sich immer mehr Pechsträhnen aneinander. Und dann läuft bei einem Opfer was schief… Nach den 200 Seiten kam dann auch auch Spannung und Grusel auf. Das Buch ist sehr düster geschrieben. Und ich konnte einmal komplett eine Palette an Emotionen, Gefühlen und Ängsten mitfühlen. Von mir 4⭐️ Der Eine Punkt Abzug, weil es echt dauert bis Spannung aufkommt und die Kapitel zu lange sind. Ansonsten großartiges Buch.
Was gibt es passenderes als dieses Buch im November zu lesen? Nach all den positiven Kritiken habe ich mich sehr auf das Buch gefreut. Allerdings bin ich etwas zwiegespalten . Der Anfang fiel mir durch die vielen verschiedenen Namen und Vorstellungen der Charaktere schwer. Als es im Verlauf eigentlich hauptsächlich um eine Familie ging, wurde es deutlich besser. Es gab durchaus spannende Abschnitte und die bipolare Erkrankung von Kaila fand ich großartig beschrieben . Auch der Aspekt wie weit jemand für das eigene Glück zu gehen bereit ist, welche Moralvorstellungen und Grenzen dabei überschritten werden gefiel mir als Plotidee sehr gut. Und trotzdem fehlte mir irgendwas, ohne es genau beschrieben zu können. 🤷♀️
Ich glaube, es war ein Fehler, dieses Buch als Hörbuch zu hören. Nicht weil der Hörbuchsprecher schlecht abgeliefert hat oder so, sondern einfach weil die Geschichte und der Schreibstil relativ komplex und anspruchsvoll waren. Zumindest für meine Hörverhältnisse. 😉 In Schriftform hätte ich der Geschichte vermutlich noch mehr abgewinnen können. Olde Heuvelt führt uns hinab in die menschlichen Abgründe der Bird Street und wirft einige moralische Dilemmata in den Raum. Wir begleiten den sogenannten Pakt aus wechselnden Perspektiven einer Familie und deren Umgang mit den dunklen Tagen. Auch wenn ich mir persönlich noch mehr Sogwirkung erhofft habe, finde ich die Grundidee des Buches richtig interessant: Was sind wir bereit zu geben, welchen Preis wollen wir zahlen, damit wir 11 Monate im Jahr ein Leben voller Glück und (scheinbar) ohne Sorgen führen können?
Eine Straße voller Glück, doch im November müssen sie Opfer bringen
Die Bewohner der Bird Street haben alle ein gemeinsames Geheimnis. 11 Monate im Jahr sind sie vom Glück gesegnet, nur im November, wenn die Dunklen Tage aufziehen, zerfällt ihr Glück. Sie müssen ein Opfer in den Wald bringen. Denn sie haben alle einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Das Buch hat etwas längere Kapitel, deswegen zieht es sich zwischendurch immer etwas. Es war ok, aber auch kein absolutes Highlight.
Das war ein Ausflug in ein Thema das ich selten lese - Mystery-Horror. Deshalb kann ich zum Inhalt auch nicht viel sagen. Es war mir zu ausschweifend mit einem bedeutungsvollem Ende, dass mir trotzdem nicht gefallen hat. Das Buch ist atmosphärisch dicht, mystisch und aus verschiedenen Perspektiven geschrieben.
Was würdest du tun um dein Glück und das deiner Familie zu erhalten. November ist mehr als ein gruseliges Buch, es ist eine Charakterstudie verschiedener Menschen und was sie im Leben haben wollen . Man meint einen Stephen King aus den 80ern zu lesen, spannend, ausufernd bis zum bitteren Ende. Mit hat es wirklich gut gefallen,auch wenn ich es nicht im November gelesen habe :) Es hat einige Längen und ist meiner Meinung zu lang, aber die Idee dahinter war wirklich gut und das Ende hat mir sehr gut gefallen.
Was für ein Buch!!! November war für mich das erste Buch von diesem Autor. Es ist für mich ein Highlight. Die bedrückend und düstere Stimmung in dem Buch wurde richtig gut umgesetzt. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, ehe ich mich versah waren 200 Seiten gelesen. Mit dem Ende habe ich überhaupt nicht gerechnet, aber es passt für mich. Ich werde mir auf jeden Fall noch die beiden Vorgänger von ihm holen und alles weitere was von ihm noch erscheint.
3.5 - 4 Sterne
Zu erst hatte ich überlegt, lesen oder hören? Mit David Nathan als Sprecher lag die Entscheidung ganz klar auf der Hand 🎧! Es ging stark los, sehr spannend und gruselig. Herausragende Leistung (wie erwartet) von David Nathan (⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️) Die Geschichte an sich empfand ich als sehr unterhaltsam. Leider haben sich die letzten ca.4 Stunden irgendwie gezogen und die Luft war raus. Hab mir dann gedacht, hat’s das jetzt noch gebraucht? Dann wurde es kurz doch wieder sehr spannend .. Schade aber, ich fand das Ende bzw. die Auflösung nicht gut. Da hätte ich mir etwas anderes gewünscht. Aus diesem Grund leider der Abzug. Die ersten 14 Stunden war ich mir sicher, es würden 5 Sterne werden. Deshalb auf jeden Fall eine klare Empfehlung, vor allem als Hörbuch 🤌🏻
Den Gang in den Keller habe ich mir die letzten Tage zweimal überlegt😅
Der ersten Hälfte hatte ich fünf Sterne gegeben, da diese spannend und unerwartet war. Die zweite Hälfte zog sich etwas, daher der Stern Abzug. Dennoch eine Leseempfehlung und ich werde mir die anderen Bücher des Autoren zumindest mal anschauen😊
Ich hatte ja erst ein bisschen Bammel vor der Seitenzahl, aber ich muss sagen, ich hätte tatsächlich am Ende noch weiterlesen können! Die Story hat mich einfach prächtig unterhalten und ich wollte immer wissen wie es weitergeht! Etwas über der Mitte gibt es ja so einen kleinen Cut und ich habe mich da gefragt was denn jetz wohl noch kommen mag... was da dann kam, damit hätte ich im Leben nicht gerechnet! Ich könnte mir vorstellen das es irgendwann noch einen zweiten Teil zu dem Buch gibt. Ich würde ihn jedenfalls sofort lesen! Das war nach "Hex" übrigens mein zweites Buch von diesem Autor. Ersteres war auch gut, aber dieses fand ich noch weitaus besser! Eigentlich müsste man diese Story verfilmen!
Für Fans von Stephen King oder Stranger Things eine große Empfehlung.
Thomas Olde Heuvelt hat sich bei diesem Roman die Frage gestellt, wie weit wir Menschen bereit sind, für unser eigenes Glück zu gehen. Dafür hat er die fiktive Bird Street erschaffen, wo die Bewohner*innen alle einen schicksalshaften Pakt mit dem Teufel geschlossen haben. 11 Monate im Jahr leben sie in schier unendlichem Glück und genießen Privilegien wie Talente, von denen der Rest der Welt nur träumen kann. Im November wird abgerechnet und ihr glaubt nicht, wie verdammt schnell sich das Blatt wenden kann. Wenn sich das hässliche Innere der Menschen zeigt, stellen sich einem beim Lesen alle Nackenhaare auf und der Autor schafft mit Hilfe seiner Figuren eine Aura der Spannung sowie des Entsetzens. Dass die Geschichte aus wechselnden Perspektiven erzählt wird, macht die Geschehnisse nur umso plastischer. 600 Seiten hat das Buch. Gelesen habe ich es flotter als so manches dünne Bändchen, was auch etwas daran liegt, dass die düstere Geschichte oft genau zu meiner Stimmung gepasst hat. Wenn der Weltschmerz überhandnimmt, kommen mir Geschichten über das Hässliche oft als Ventil genau recht. „Ob jemand stark oder schwach ist, der Teufel riecht es meilenweit.“ CN: Tod, Todeswunsch, selbstverletzendes Verhalten, verletzende Sprache
Lese sonst gar keinen Horror
Auch hier handelt es sich wieder um ein Buch, von dem ich nicht weiß, wie es in meinem Bücherregal gelandet ist. Aus irgendeinem Grund dachte ich, es würde sich um einen Thriller handeln. Und ich bin ein absoluter Angsthase. Nungut, es wurde November und so habe ich mich an die 640Seiten Schinken gewagt... und war erstmal überfordert und ernüchtert. Es hat bestimmt 100 Seiten gebraucht, bis ich richtig ins Buch gefunden habe. Viele Personen, z.T. sperrige Sprache haben es mir nicht leicht gemacht. Aber die Spannung stieg und mit ihr die Verwirrung. Je mehr ich über die Geschichte lernte, desto mehr verwirrte sie mich auch - aber auf eine positive Art, irgendwie. In dem Buch waren sehr angenehme, moderne Ansätze von Gesellschaftskritik ganz nebenbei eingewoben. Genau wie die Horror-Elemente, die mich schon gruseln ließen. Am Ende ist dieses Buch kein Horror-Splatter-Werk, sondern stellt viel mehr moralische, sehr tiefgründige Fragen, über die ich sicher noch ein paar Tage nachdenken muss.
Atmosphäre ist gruselig, aber ich hätte mir mehr Steigerung im Horror gewünscht.
In Lock Haven gibt es eine besondere Strasse: die Bird Street. Elf Monate lang leben ihre Bewohner erfolgreich, gesund und glücklich. Doch im November kehrt das Pech ein. Ein geheimnisvoller Fremder erscheint, um den grausamen Preis für das Jahresglück einzufordern. Erst wenn ein Menschenleben geopfert wird, endet der Fluch und das Glück kehrt zurück. Die Geschichte erzeugt von Anfang an eine beängstigende, düster-bedrückende Atmosphäre, in der ständig etwas Böses in der Luft liegt. Die Grundidee fand ich packend, und die Spannung ist durchaus vorhanden, doch ich hätte mir eine stärkere Steigerung gewünscht. Viele Szenen bauen Kraft auf, ohne sie wirklich auszuspielen, und an überraschenden Wendungen mangelt es leider. Gegen Ende zieht sich die Handlung zunehmend, sodass die bedrohliche Stimmung an Intensität verliert. Trotz einzelner gelungener Momente bleibt das Buch hinter seinem Potenzial etwas zurück. Mein Fazit: Ein atmosphärisch dichter Roman mit interessanter Idee, der jedoch nicht immer überzeugt. Solide, aber ohne nachhaltigen Schockeffekt. 3 Sterne.

Stell dir vor, du besitzt alles Glück der Welt. Aber im November zahlst du den Preis dafür.
Das Buch fand ich ja mal mega gut geschrieben. Von Thomas Olde Heuvelt habe ich schon Hex gelesen. Das fand ich auch sehr gut. In dem Roman November hat er die düstere Stimmung an den dunklen Tagen wirklich gut rübergebracht. Diese Schwere war beim Lesen für mich regelrecht greifbar. Die ersten 70-80 Seiten empfand ich etwas mühselig , aber dann bin ich durch die Seiten 'geflogen ' . Eine düstere Geschichte , die ich mir sehr gut bildlich vorstellen konnte. Also unbedingt Lesen 😊👍
Jedes Glück hat seinen Preis... Reichtum, Erfolg und vor allem Glück - all das haben die Bewohner der Bird Street im Überfluss. Elf Monate im Jahr könnte ihr Leben nicht sorgloser sein, nur im November, während der "dunklen Tage", verlässt sie das Glück und kehrt erst dann zurück, wenn ein Menschenleben geopfert wurde. Doch dieses Jahr gestaltet sich das Opfer schwieriger als üblich und der Wahnsinn greift immer mehr um sich. Außerdem kommt Kaila, die Tochter der Familie Lewis da Silva, hinter das dunkel Geheimnis der Erwachsenen und biete ist selbst als Opfer an... Die spannende Prämisse und ein interessantes Setting haben mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Doch leider konnte mich weder die Erzählung überzeugen, noch fand ich die Handlung besonders gruselig. Die Geschichte wird aus der Sicht der Familie Lewis da Silva erzählt zu der Vater Ralph, Mutter Luana und die Kinder Django und Kaila gehören. Ich fand vor allem die Eltern eher blass und ihre Handlungen nicht nachvollziehbar, aber zu auch Django und Kaila konnte ich keine wirkliche Verbindung aufbauen, sodass mir eigentlich ziemlich egal war was mit ihnen passiert. Generell gibt es in dem Buch durchaus drastische Szenen und es werden verstörende Themen behandelt, allerdings war mir vieles davon zu plump und es geschieht erst gegen Ende, während im größten Teil des Buchs so gut wie gar nichts passiert. Da hat es dann leider auch der große Twist am Ende nicht mehr rausgerissen, der im übrigen auch nicht wirklich originell ist. Für mich ist das Buch daher leider ein ziemlicher Reinfall und daher auch keine Leseempfehlung.
Nachdem ich Echo gelesen hatte, dachte ich eigentlich der Autor hätte sich selbst übertroffen aber was soll ich sagen? November legt noch eine Schippe drauf. Das Buch spielt in einer komplett dunklen, melancholischen Atmosphäre. Erdrückend bis zum Schluss, aber es passt so gut! Einfach alles an dem Buch war gut, die Story an sich war einfach ungewöhnlich. Anfangs dachte ich, als ich den Klappentext gelesen hatte .. was soll da schon großartig passieren oder gruselig sein? Aber der Autor schafft es einen an den Rand seiner eigenen Vorstellungskraft zu bringen. Für mich hatte das Buch keine Längen und war durchweg spannend. Ich bin froh das es vorbei ist und irgendwie aber auch etwas traurig, da mal wieder ein sehr gutes Buch ausgelesen ist. Ich überlege gerade welchen Charakter ich am meisten mochte .. doch leider gibt es da wohl keinen. Denn alle haben eine Seite an sich durch die man sich Unwohl fühlt. Aber ich kann euch, wenn ihr auf Horror steht nur empfehlen dieses Buch zu lesen. Von mir gibts 5/5 ⭐️.
Die falsche Jahreszeit
November. Der Titel sagt es eigentlich schon und doch konnte ich nicht warten. Man war von Seite eins im Geschehen und mit jedem weiteren Kapitel kam ein bisschen mehr Erkenntnis. Es war mein erstes Buch vom Thomas. Aber es wird nicht mein letztes gewesen sein. Die Atmosphäre, der Schreibstil, das Abholen in eine andere Welt. Es war toll. Dieses Buch ist für die Herbst- Winterzeit gemacht. Leseempfehlung!
Beklemmend und spannend
Mit „November“ erwartet uns ein wahnsinnig düsteres, beklemmendes und für andere sicherlich auch gruseliges Buch - ich bin einfach zu abgestumpft -, das für mich zwar einerseits aufgrund der Spannung ein wahrer Pageturner war, sich zugleich an einigen Stellen aber auch leider unnötig in die Länge gezogen hat. Gemeint sind damit für mich jene Stellen im Buch, in denen man mehr über die einzelnen Protagonisten erfährt, mit denen ich auch übrigens nur zum Teil warmwerden konnte. Teilweise wurde ich persönlich zu sehr mit Informationen überflutet. Was mir dann wiederum sehr gut gefallen hat, ist, dass in dem Buch viele ernste Themen behandelt wurden und dass es zwischenzeitlich auch wirklich brutal war. Um ehrlich zu sein, hatte ich etwas in die Richtung „The Purge“ erwartet und generell nicht das erwartet, was ich letzten Endes bekam. Und das meine ich absolut positiv. Fazit: Was der Preis des Glücks den Menschen aus der Bird Street wert ist, erfahrt ihr in diesem Buch und stellt vielleicht danach euren eigene Definition von Glück in Frage. So oder so: für Horrorfans ein absolut gelungenes und spannendes Buch mit einem sehr interessanten Plot.

𝐍𝐨𝐯𝐞𝐦𝐛𝐞𝐫 ist das erste Buch von Thomas Olde Heuvelt, das ich gelesen habe. Ich hatte ihn kurz auf der Leipziger Buchmesse erlebt und fand ihn da als Typ sehr angenehm und auch nicht ganz humorlos, so dass ich beschlossen hatte, mal in seine Bücher reinzuschnuppern. November ist das aktuelle Buch und entführt uns in die Bird Street. Wir tauchen ein in eine amerikanische Kleinstadtwelt und in der Bird Street leben sehr glückliche Familien - zumindest, bis es November wird. Wir begleiten hier 4 Familien, vor allem aber Familie DaSilva mit ihren Teenagerkindern Kaila und Django. Im Zentrum steht die Frage: Welchen Preis hat das Glück? Was bist du bereit dafür zu zahlen? Wir haben hier einen Roman im Horrorformat, der auch Motive des Dr. Faust aufnimmt und sich mit quälenden Dilemmata beschäftigt. Den ganzen November hindurch wird die Handlung von Tag zu Tag mysteriöser, düsterer und am Schluss des Monats auch sehr schockierend. Dabei sieht und verfolgt man als Leser, dass es gar keine anderen Möglichkeiten gibt, keine Auswege... Und ja, auch mich erinnerte das sehr an den frühen Stehen King. Das war ein tolles Buch und ich kann es sehr entspannt weiter empfehlen.

Herzlich willkommen in der Bird Street liebe Freunde des Grusel und Horror. Wie weit würdet ihr gehen für Glück? Der Anfang ins Buch fiel mir mit den ganzen Namen und Zeitsprüngen eher schwer. Das Buch ist gruselig, schaurig, böse und hat einige Längen. Es enthält sensible Themen wie Depressionen, bipolare Störung, Selbstmordgedanken.
Ein spannendes Buch , das mit der Moral spielt
November war ein Buch das ich im vorbei gehen im Buchladen entdeckt habe und der Klapptext hat mich sofort gepackt. 11 Monate Glück ubd 1 Monat nicht. Warum ? Was passiert im November ? Genau das hat mich direkt gepackt und ich ah sofort zu lesen angefangen. Der Schreibstil ist klasse und ich wurde sofort in die Geschichte gezogen. Auch die einzelnen Personen waren gut gewählt. Immer wieder fragt man sich, würde ich auch so handeln? Was wäre ich bereit für mein Glück zu tun. Es bleibt interessant bis zum Ende und man begleitet die Figuren in ihre eigene Abgründe. Es ist eine gelungene Geschichte. Für mich keine gruselige Geschichte, aber spannend. Achtung ⚠️ Es kommen auch Kinder zu Schaden, fals dies für den einen oder anderen zu geheftig ist , sollte diese Buch nicht lesen.
Ich versuch mal spoilerfrei ein bisschen was zum Inhalt wiederzugeben da der Klappentext (1x swipen) relativ kurz gehalten ist. Wir erleben den November (die dunklen Tage) aus Sicht der Familie Lewis da Silva, jedes Kapitel erzählt aus Sicht eines anderen Familienmitglieds, jedes Familienmitglied hat mit eigenen Ängst zu kämpfen, erlebt erschreckendes und deckt Geheimnisse in und um die Bird-Street auf und wir lernen die einzige Möglichkeit kennen wie man die dunklen Tage beendet und wieder 11 Monate Glück erleben kann - und das muss Jahr für Jahr wiederholt werden Ich würde gerne noch so viel mehr sagen, aber wie gesagt, spoilern is nich... So... ich hatte das Buch schon mal in der Buchhandlung in der Hand und dachte mir neeeein, muss nicht 🤷♀️ dann hats mir aber keine Ruhe gelassen und ich mussts holen, gute Entscheidung Es hat mich wirklich von Beginn an gefesselt, mal kurz die ersten 300 Seiten runtergelesen und so, ihr kennt das Der Vergleich mit Stephen King (seine frühen Bücher 😅) hat für mich genau gepasst, eine passende Portion Grusel-/Horrorelemente gepaart mit Spannung und menschlichen Abgründen. Interessant gefunden hab ich auch, dass die Protagonisten versucht haben möglichst "moralisch vertretbar" vorzugehen... aber irgendwann reicht moralisch vertretbar vielleicht nicht mehr um das eigene Glück zu sichern - auch das hab ich interessant gefunden wie schnell sich der eigene moralische Kompass ändert... Die Kapitel waren generell sehr lange, mag ich eigentlich nicht so, aber hier war das kein Problem. Jedes Kapitel hat als Überschrift die erzählende Person + einiger Stichwörte über den Inhalt (da kann man immer gut abschätzen wie lang's noch ist) Ja und das Ende... ich weiss nicht genau was ich erwartet habe aber das bestimmt nicht 😅 war überrascht, der ein oder andere könnte es vermutet haben 🤷♀️ ich nicht 😅 Ich empfehls ganz klar, für mich ein 2024 Highlight
Willkommen in der Bird Street
Willkommen in der Bird Street in der kleinen Stadt Lock Haven, in der die Welt so vollkommen in Ordnung ist. Zumindest für 11 Monate im Jahr. Denn vor dem November graut den Bewohnern der Bird Street, denn dann kommt regelmäßig ein Fremder zu Besuch um Schulden einzutreiben! Nachdem mir ʜᴇx von Thomas Olde Heuvelt so richtig, richtig gut gefallen hat, war ich sehr neugierig auf dieses Werk. Wieder werfen wir einen Blick auf menschliche Abgründe und wieder werden wir Zeuge, wozu Menschen in der Lage sind. Zu Beginn des Buches hatte ich so meine Probleme, einfach weil ich merke, dass mir ein schneller Einstieg in die Geschichte wichtiger wird. Lange Vorgeschichten und Ausführungen liegen mir derzeit nicht so und das ist hier leider der Fall. Zumindest für meinen Geschmack. Aber dann wurde ich in den Bann der Geschichte gezogen und da hatte sich der Autor wieder etwas geniales ausgedacht. Ich hatte seit langem einen richtigen Gruselmoment in einem Buch, dem ich Gedanken noch immer nachhänge. Schon alleine für diese eine Szene hat sich das Lesen mehr als gelohnt. Der Schreibstil ist wieder gut. Nichts durch das man so durchfliegt, aber mitreißend. Leider kam mir dieses Buch etwas langatmig vor. Für mich persönlich hätte man einige Stellen auf das Wichtigste reduzieren können, aber alles in allem hat mich diese Geschichte sehr gut unterhalten und das Ende habe ich so nicht kommen sehen. Wie auch bei ʜᴇx fokussiert sich der Autor auf die Seelenwelt des Menschen und wir blicken wieder einmal in Abgründe. Heiligt der Zweck vielleicht doch die Mittel? Wie weit darf man für seine eigenen Wünsche gehen? Ich mag es ja, wenn uns Autoren mit ihren Geschichten zum Nachdenken bringen, wenn wir uns fragen müssen, wie wir persönlich gehandelt hätten, oder vielleicht sogar handeln.

Großartiger Horror!
Ich wollte schon immer etwas von Heuvelt lesen, aber irgendwie... kam ich nie dazu. Jetzt habe ich mir einfach mal NOVEMBER geschnappt und es gelesen. Im Juni. Trigger!! 😂 Und es war fantastisch. Schnell habe ich mich beim Lesen an Stephen King erinnert. Ja, das Buch hätte auch vom 80er Jahre King stammen können. Der Stil ist etwas ausufernd, die vielen Charaktere wunderbar gezeichnet, die Handlung aberwitzig und böse. Für mich einfach perfekte Unterhaltung und ein Mix aus Horror, durch den ich mich in einigen Momenten unwohl gefühlt habe, aber auch einer intensiven Charakterstudie. Das Buch ist unterteilt in zwei Teile, 2022 sowie 2023 und zeigt, was die Charaktere erlebt haben, wie viel Glück sie haben bevor im November das Pech auf sie einprasst, ein Tribut, den es zu zahlen gilt für die glücklichen elf Monate, ein Pakt mit dem Teufel. Hier zeigt Heuvelt, wie weit seine Charaktere gehen für ihr eigenes Wohl und einige Momente haben mich wirklich erschreckt und geschockt. Das Finale: Unfassbar spannend, das Ende etwas schnell, aber herrlich böse. Jetzt wo ich diese Kritik schreibe merke ich noch mehr, wie sehr ich das Buch geliebt habe. Ein spannender, unfassbar unterhaltender Horror-Roman mit fantastischen Charakteren, großartig geschrieben. Eine harmonische Kleinstadt-Idylle, aus der langsam der blanke Horror wächst. Absolute Empfehlung, man sollte aber kein Problem mit 650 Seiten Schinken haben.

Düsterer Horrorroman der es, aus meiner Sicht, in sich hat. Ist Geschmackssache, mir hat er aber gefallen. Wird zu Recht als der neue Stephen King gehandelt.
Es hat ein bisschen gedauert, um in die Geschichte reinzukommen. Sind viele Namen und bis ich kapiert habe, was da eigentlich in der Bird Street passiert. Hat es einfach gedauert. Jedoch ab dem Moment fand ich es gut. Es gab Szenen die mich so krass schockiert haben und ich so mitfühlen konnte. Düster und teilweise brutal. Gruselig eher weniger aber dennoch fesselnd. Hab jetzt nachdem ich das Buch beendet hab, das Gefühl noch nicht alles überblickt zu haben. Wir lesen hier aus mehreren Sichten und erleben nach und nach, warum der November die dunklen Tage genannt werden, warum ab Mitte November manche eher versuchen daheim zu bleiben. Und wer ist zum Teufel der geheimnisvolle Buchhalter? Sehr unterhaltsam und wahrscheinlich auch nicht für jeden etwas.
Solider Grusel
„Hex“ von dem Autor fand ich genial, aber von November bin ich auf den ersten 50 Seiten enttäuscht. Die Story ist gut, aber der Autor beschreibt optische Details viel zu ausführlich, vor allem in actionreichen Szenen. Da spürt man, dass er schon beim Schreiben auf eine Verfilmung abgezielt hat. Aber es wäre viel wichtiger, die inneren Welten der Protagonisten detailliert zu beschreiben , und zum Glück bekommt er relativ bald die Kurve, und dann wird das Buch besser und besser. Solider Grusel.
„Überrascht es dich wirklich, wie leicht Menschen die Augen vor Ungerechtigkeit verschließen, wenn sie selbst dadurch glücklicher werden?“ (S. 252) Dieser Horror-Roman widmet sich der Frage, was man bereit ist, für das eigene Glück in Kauf zu nehmen bzw. welche Opfer man bereit ist dafür zu bringen. Wie weit würden Menschen gehen für ein bisschen Glückseligkeit? Wie verantwortet man das? Vor Anderen und in erster Linie vor sich selbst? „Elf Monate Glück, ein Monat Verdammnis und Dunkelheit. Ein Pakt, akzeptiert und gemeinsam getragen durch absolutes Stillschweigen.“ (S.99) Die Bird Street in Lock Haven, im Staate Washington - 4 Familien, die von außen betrachtet alles im Leben erreicht haben; Erfolg im Job und einhergehender Wohlstand, ein glückliches Familienleben und Hochbegabte Kinder. Nur für einen Monat im Jahr beginnt die Fassade zu bröckeln und müssen sie für ihr Glück bezahlen. „Die Rechnung für ein Jahr voller Wohlergehen, beglichen mit ein paar Wochen des Gegenteils. Eine Zeit der Besinnung, um sich bewusst zu machen, was man verlieren kann. Das war der Preis, den sie für ihr Glück bezahlen mussten.“ (S.92) Ich habe das Buch innerhalb von 3 Tagen verschlungen; Heuvelt hat mich auf meiner Reise in die Bird Street gefangen genommen und nicht mehr von dort weggelassen. Ich bin bei der Familie da Silvia eingezogen und habe aus den Perspektiven beider Elternteile, der 15-jährigen Tochter Kaila und des 10-jährigen Sohns Django erfahren, was es heisst, in der Bird Street zu leben. All ihre persönlichen Geschichten, ihre Stärken und Schwächen hautnah miterlebt und -gefühlt und zusammen mit ihnen in den Abgrund bzw. über den Zaun geschaut. „Manchmal meint man Dinge zu sehen, hinter dem Zaun. Böse Dinge. Diese Dinge sind nicht echt, aber sie sorgen dafür, dass wir uns noch schlechter fühlen während der Dunklen Tage, darum ist es besser, nicht hinzuschauen.“ (S.130f) Heuvelt schreibt gigantisch gut; ihn als „den neuen Stephen King“ zu bezeichnen, finde ich persönlich garnicht so weit hergeholt. Thomas Olde Heuvelt schreibt aber viel frischer und moderner, mit Bezügen zur aktuellen Popkultur. „Unheimlich atmosphärisch“, lebensnah, modern, charakterbasiert und psychologisch tiefgehend. „Der honiggelbe Himmel des Augustnachmittags war dem Weltuntergangsglühen der untergehenden Sonne gewichen. Der Tag war ausgeblutet, und hier unten in der Höhle hatten sich seine Augen bereits an die Dunkelheit gewöhnt.“ (S. 396) Das Ende eines Horror-Romans und Geschichten, bei denen es um Übernatürliches geht, ist immer so eine Sache..in diesem Fall muss ich noch ein wenig drüber nachdenken, wie gelungen ich dies hier finde. Ein großartiger Horror-Roman, der mich gefesselt und gegruselt hat (aber nicht zu viel! ganz wichtig!) und der meine Liebe zur Niederländischen Sprache auch wieder entfacht hat. (Ich habe 3 Jahre in den Niederlanden gelebt und die Sprache recht flüssig gesprochen, das ist jedoch schon einige Jahre her.) Ich habe das Buch gelesen und auch ein wenig das Niederländische Hörbuch gehört, was mir unglaublich viel Spaß gemacht hat und wobei ich gemerkt hab, dass ich das Niederländisch auch noch ganz gut drauf hab und hier nun auch mit weitermachen möchte. So werde ich Thomas Olde Heuvelts andere Romane definitiv auf Niederländisch lesen bzw. hören! Die Übersetzung von Janine Malz ist aber auch sehr gelungen! Lest alle seine Bücher!!! Ich für meinen Teil habe einen neuen Autor für mich entdeckt 🙌

Oh das war wirklich sehr gut. Hätte ich so nicht erwartet. Die Geschichte hinter "November" hat mir wirklich sehr sehr gut gefallen. Das war richtig gut ausgedacht. Kaila und Django fand ich einfach großartig dar gestellt. Hier und da gab es einige Längen und die Kapitel waren auch wirklich lang, aber alles in allem hat mir das Buch echt gefallen.😊
Wie viel bist du bereit für Glück zu bezahlen
Die Menschen in der Bird Street, haben alles was sie sich nur wünschen können. Aber einmal im Jahr zahlen sie dafür einen Preis. Die Geschichte hatte tatsächlich recht schnell „Needful Things“ Vibes für mich. Ich fand es meist spannend aufgebaut, mit Charakteren denen man quasi zusehen kann wie sie auch ihre eigenen recht verschobene Art der Moral schnell über Board werfen, wenn es hart auf hart kommt. Ein paar für mich unrunde Situationen und kleine Längen geben etwas Abzug in der Gesamtwertung für mich. Und ich werde sicher noch mehr von Autor lesen, weil er es versteht eine düstere Grundstimmung zu beschwören.
Ich bin tatsächlich hin- und hergerissen wie ich das Buch finden soll. Zuerst kam ich schwer in die Geschichte rein, dann hat es mich aber sehr gepackt und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Es ist wirklich sehr gut geschrieben, wenn auch etwas verwirrend und meiner Meinung nach auch etwas zu lange. Trotzdem hat man das Grauen in jedem Satz gespürt und tief in die menschlichen Abgründe geblickt, man versteht auf jeden Fall den Vergleich mit Stephen King. Beim Ende weiß ich nicht so genau, was ich davon halten soll.

Horror und Psyche vereint
Unfassbar viel Erfahrung im Genre Horror habe ich noch nicht sammeln können. Nach (für meine Verhältnisse) vielen Thrillern, die ich in letzter Zeit gelesen oder gehört habe und ich die Geschichten trotz toller Handlungen nicht mehr so 100%ig toll fand, dachte ich, da muss mal was anderes her. Durch eine Rezension bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und habe es dann auch direkt gekauft. Das Buch selbst ist mit 650 Seiten recht dick, aber dennoch nicht zu lang. Was jedoch zu lang für meinen Geschmack war, sind die Kapitel. Teilweise erstreckt sich ein Kapitel über 40 Seiten - das lässt sich somit nicht „gerade mal nebenbei“ lesen. Die Charaktere sind wunderbar inszeniert, die Geschichte verständlich und mit einer düsteren Atmosphäre bestickt. Der Anfang dauerte etwas, aber nach rund 150 Seiten nahm das Ganze so an Fahrt auf, dass es mir schwer fiel, aufzuhören. Zudem ist die Thematik unfassbar interessant - und gar nicht mal so unrealistisch. Klare Leseempfehlung, halber Stern Abzug aufgrund den kleineren Längen zu Beginn des Buchs sowie den dann teilweise für meinen Geschmack zu langen Kapiteln. Wer Horror mag, macht hier definitiv nichts falsch.
Das letzte Viertel war gut, der Anfang eher holprig und die Mitte hatte einige Längen, in denen fast nichts passierte.
Ich mag gar nicht all zu viel schreiben. Dieses Buch hat mir nicht wirklich gefallen. Der Einstieg fand ich schwer undschleppend und erst die letzten 70 Seiten konnten mich wirklich packen. Es ist auch mein erster Versuch mit einem Horrorbuch und vielleicht ist das Genre auch nicht mein Ding. Aber Das Ende kam doch ein wenig unerwartet und hat mich fürs Durchhalten belohnt. :)
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Author Description
Thomas Olde Heuvelt wurde 1983 in Nijmegen, Niederlande, geboren. Er studierte Englisch und Amerikanistik an der Radboud Universität Nijmegen und an der University of Ottawa in Kanada, wo er ein halbes Jahr lang lebte. Seine Kurzgeschichte »The Day the World turned upside down« wurde mit dem Hugo Award ausgezeichnet, andere Kurzgeschichten wurden für den Hugo Award und den World Fantasy Award nominiert. Seit ihm mit »Hex« der internationale Durchbruch gelang, ist Thomas Olde Heuvelt in den Niederlanden ein gefeierter Starautor, der mit seinen Romanen regelmäßig die Bestsellerlisten erobert.
Posts
Was erst etwas schleppend für mich anfing, entwickelte sich zu einem wirklich spannenden kurzweiligen Thriller! Da ich "Hex" von Thomas Olde Heuvelt bereits gelesen habe und begeistert war, hatte ich nun einige Erwartungen an sein neues Werk. Anfangs war ich leicht überfordert mit den zahlreichen Charakteren. Mit Fortschreiten der Geschichte legte sich dies aber. Die Kapitel erzählen immer aus Sicht eines der Mitglieder der Familie Lewis Da Silva. Einige Kapitel sind ziemlich lang, was mich persönlich aber nicht allzu sehr gestört hat. Oft kam es am Ende zu kleinen Cliffhangern. Dadurch blieb die Spannung für mich sehr gut erhalten. Die schaurige und leichte Horroratmosphäre sowie das Kleinstadt-Flair trugen dabei ebenfalls super dazu bei. Es gab einige Passagen, bei welchen selbst ich kurz mal durchatmen musste. Bei einem Horror-Thriller muss man jedoch mit allem rechnen. Das Ende war kurz und schmerzlos, aber total passend zum Rest des Buches. 😃 Super gelungenes Werk, welches ich nur weiter empfehlen kann!
Mein erstes Buch von dem Autor und ich war begeistert! Was November so besonders macht, ist, wie es klassische Horror- und Mysteryelemente mit gesellschaftskritischen Themen verbindet: Erfolg um jeden Preis, das Streben nach Perfektion, das Verschweigen von Schuld. November ist ein stilles, aber kraftvolles Buch. Es baut seine Spannung langsam auf (am Anfang war das Buch etwas langatmig), belohnt dafür aber mit einer dichten, verstörenden Geschichte. Wer Stephen King liebt, wird sich hier sofort zuhause fühlen – und dennoch etwas Eigenständiges entdecken.
Oh wow…
Ich kann gar nicht so viel zu diesem Buch schreiben, ein Auszug aus dem Nachwort des Autors beschreibt eigentlich alle Gefühle, die sich nach Abschluss dieses Buches einstellen: „Ich war fasziniert von der Frage, wie weit wir für unser eigenes Glück zu gehen bereit sind. Wie wir uns verbiegen, nur um nicht sehen zu müssen, was nicht gut ist.“ Und ich lasse noch das „Böse“ zu Wort kommen: „Menschen haben ein Verfallsdatum. Sie verrotten. …Ihre Schlechtigkeit kennt keine Grenzen. Ich habe ihre Menschlichkeit nicht geraubt, das haben sie selbst getan. Menschen sind Kannibalen, die trotz eines Überangebots nicht widerstehen können, sich selbst zu zerfleischen.“ Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven, aber es ist absolut wert gelesen zu werden. Wie bereits in „Hex“ schafft es Thomas Olde Heuvelt eine Botschaft in seinem Roman zu übermitteln. „Alles, auch Glück, hat seinen Preis!“ Begebt euch in die Bird-Street, erlebt das Glück der sechs Familien, welches sie 11 Monate im Jahr erfahren dürfen, aber seid gewarnt…, im November wird abgerechnet. Absolute Leseempfehlung!!!
Ich hatte schon, einige Seiten, bevor ich fertig war, darüber nachgedacht, was ich über dieses Buch schreiben würde. Anfangs kam ich schlecht rein, war ich doch etwas überfordert von den ganzen Leuten. Und es dauerte auch gut 200 Seiten, bis sich Spannung aufbaute. Aber die hat es dann in sich. Auch finde ich die Kapitel viiiel zu lange. Das störte mich sehr mitten im Kapitel abzubrechen und dann mittendrin wieder zu beginnen. Wusste ich oft nicht mehr, was ich zuletzt gelesen hatte. Leider hatte ich nicht so viel Lesezeit, zu diesem Zeitpunkt, das ich sehr lange für das Buch brauchte. Würde ich doch empfehlen, sich für diese Geschichte wirklich Zeit zu nehmen ohne große Unterbrechungen, dann wirkt es nochmal besser. Aber worum ging es? Es geht darum, das die Menschen in der Bird Street mehr Glück haben als Andere. Aber dieses Glück ist nicht umsonst. Einmal im Jahr, an den dunklen Tagen im November, wird ein Opfer verlangt. Und in dem Jahr geht alles schief und die Zeit scheint davonzueilen. Und es häufen sich immer mehr Pechsträhnen aneinander. Und dann läuft bei einem Opfer was schief… Nach den 200 Seiten kam dann auch auch Spannung und Grusel auf. Das Buch ist sehr düster geschrieben. Und ich konnte einmal komplett eine Palette an Emotionen, Gefühlen und Ängsten mitfühlen. Von mir 4⭐️ Der Eine Punkt Abzug, weil es echt dauert bis Spannung aufkommt und die Kapitel zu lange sind. Ansonsten großartiges Buch.
Was gibt es passenderes als dieses Buch im November zu lesen? Nach all den positiven Kritiken habe ich mich sehr auf das Buch gefreut. Allerdings bin ich etwas zwiegespalten . Der Anfang fiel mir durch die vielen verschiedenen Namen und Vorstellungen der Charaktere schwer. Als es im Verlauf eigentlich hauptsächlich um eine Familie ging, wurde es deutlich besser. Es gab durchaus spannende Abschnitte und die bipolare Erkrankung von Kaila fand ich großartig beschrieben . Auch der Aspekt wie weit jemand für das eigene Glück zu gehen bereit ist, welche Moralvorstellungen und Grenzen dabei überschritten werden gefiel mir als Plotidee sehr gut. Und trotzdem fehlte mir irgendwas, ohne es genau beschrieben zu können. 🤷♀️
Ich glaube, es war ein Fehler, dieses Buch als Hörbuch zu hören. Nicht weil der Hörbuchsprecher schlecht abgeliefert hat oder so, sondern einfach weil die Geschichte und der Schreibstil relativ komplex und anspruchsvoll waren. Zumindest für meine Hörverhältnisse. 😉 In Schriftform hätte ich der Geschichte vermutlich noch mehr abgewinnen können. Olde Heuvelt führt uns hinab in die menschlichen Abgründe der Bird Street und wirft einige moralische Dilemmata in den Raum. Wir begleiten den sogenannten Pakt aus wechselnden Perspektiven einer Familie und deren Umgang mit den dunklen Tagen. Auch wenn ich mir persönlich noch mehr Sogwirkung erhofft habe, finde ich die Grundidee des Buches richtig interessant: Was sind wir bereit zu geben, welchen Preis wollen wir zahlen, damit wir 11 Monate im Jahr ein Leben voller Glück und (scheinbar) ohne Sorgen führen können?
Eine Straße voller Glück, doch im November müssen sie Opfer bringen
Die Bewohner der Bird Street haben alle ein gemeinsames Geheimnis. 11 Monate im Jahr sind sie vom Glück gesegnet, nur im November, wenn die Dunklen Tage aufziehen, zerfällt ihr Glück. Sie müssen ein Opfer in den Wald bringen. Denn sie haben alle einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Das Buch hat etwas längere Kapitel, deswegen zieht es sich zwischendurch immer etwas. Es war ok, aber auch kein absolutes Highlight.
Das war ein Ausflug in ein Thema das ich selten lese - Mystery-Horror. Deshalb kann ich zum Inhalt auch nicht viel sagen. Es war mir zu ausschweifend mit einem bedeutungsvollem Ende, dass mir trotzdem nicht gefallen hat. Das Buch ist atmosphärisch dicht, mystisch und aus verschiedenen Perspektiven geschrieben.
Was würdest du tun um dein Glück und das deiner Familie zu erhalten. November ist mehr als ein gruseliges Buch, es ist eine Charakterstudie verschiedener Menschen und was sie im Leben haben wollen . Man meint einen Stephen King aus den 80ern zu lesen, spannend, ausufernd bis zum bitteren Ende. Mit hat es wirklich gut gefallen,auch wenn ich es nicht im November gelesen habe :) Es hat einige Längen und ist meiner Meinung zu lang, aber die Idee dahinter war wirklich gut und das Ende hat mir sehr gut gefallen.
Was für ein Buch!!! November war für mich das erste Buch von diesem Autor. Es ist für mich ein Highlight. Die bedrückend und düstere Stimmung in dem Buch wurde richtig gut umgesetzt. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, ehe ich mich versah waren 200 Seiten gelesen. Mit dem Ende habe ich überhaupt nicht gerechnet, aber es passt für mich. Ich werde mir auf jeden Fall noch die beiden Vorgänger von ihm holen und alles weitere was von ihm noch erscheint.
3.5 - 4 Sterne
Zu erst hatte ich überlegt, lesen oder hören? Mit David Nathan als Sprecher lag die Entscheidung ganz klar auf der Hand 🎧! Es ging stark los, sehr spannend und gruselig. Herausragende Leistung (wie erwartet) von David Nathan (⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️) Die Geschichte an sich empfand ich als sehr unterhaltsam. Leider haben sich die letzten ca.4 Stunden irgendwie gezogen und die Luft war raus. Hab mir dann gedacht, hat’s das jetzt noch gebraucht? Dann wurde es kurz doch wieder sehr spannend .. Schade aber, ich fand das Ende bzw. die Auflösung nicht gut. Da hätte ich mir etwas anderes gewünscht. Aus diesem Grund leider der Abzug. Die ersten 14 Stunden war ich mir sicher, es würden 5 Sterne werden. Deshalb auf jeden Fall eine klare Empfehlung, vor allem als Hörbuch 🤌🏻
Den Gang in den Keller habe ich mir die letzten Tage zweimal überlegt😅
Der ersten Hälfte hatte ich fünf Sterne gegeben, da diese spannend und unerwartet war. Die zweite Hälfte zog sich etwas, daher der Stern Abzug. Dennoch eine Leseempfehlung und ich werde mir die anderen Bücher des Autoren zumindest mal anschauen😊
Ich hatte ja erst ein bisschen Bammel vor der Seitenzahl, aber ich muss sagen, ich hätte tatsächlich am Ende noch weiterlesen können! Die Story hat mich einfach prächtig unterhalten und ich wollte immer wissen wie es weitergeht! Etwas über der Mitte gibt es ja so einen kleinen Cut und ich habe mich da gefragt was denn jetz wohl noch kommen mag... was da dann kam, damit hätte ich im Leben nicht gerechnet! Ich könnte mir vorstellen das es irgendwann noch einen zweiten Teil zu dem Buch gibt. Ich würde ihn jedenfalls sofort lesen! Das war nach "Hex" übrigens mein zweites Buch von diesem Autor. Ersteres war auch gut, aber dieses fand ich noch weitaus besser! Eigentlich müsste man diese Story verfilmen!
Für Fans von Stephen King oder Stranger Things eine große Empfehlung.
Thomas Olde Heuvelt hat sich bei diesem Roman die Frage gestellt, wie weit wir Menschen bereit sind, für unser eigenes Glück zu gehen. Dafür hat er die fiktive Bird Street erschaffen, wo die Bewohner*innen alle einen schicksalshaften Pakt mit dem Teufel geschlossen haben. 11 Monate im Jahr leben sie in schier unendlichem Glück und genießen Privilegien wie Talente, von denen der Rest der Welt nur träumen kann. Im November wird abgerechnet und ihr glaubt nicht, wie verdammt schnell sich das Blatt wenden kann. Wenn sich das hässliche Innere der Menschen zeigt, stellen sich einem beim Lesen alle Nackenhaare auf und der Autor schafft mit Hilfe seiner Figuren eine Aura der Spannung sowie des Entsetzens. Dass die Geschichte aus wechselnden Perspektiven erzählt wird, macht die Geschehnisse nur umso plastischer. 600 Seiten hat das Buch. Gelesen habe ich es flotter als so manches dünne Bändchen, was auch etwas daran liegt, dass die düstere Geschichte oft genau zu meiner Stimmung gepasst hat. Wenn der Weltschmerz überhandnimmt, kommen mir Geschichten über das Hässliche oft als Ventil genau recht. „Ob jemand stark oder schwach ist, der Teufel riecht es meilenweit.“ CN: Tod, Todeswunsch, selbstverletzendes Verhalten, verletzende Sprache
Lese sonst gar keinen Horror
Auch hier handelt es sich wieder um ein Buch, von dem ich nicht weiß, wie es in meinem Bücherregal gelandet ist. Aus irgendeinem Grund dachte ich, es würde sich um einen Thriller handeln. Und ich bin ein absoluter Angsthase. Nungut, es wurde November und so habe ich mich an die 640Seiten Schinken gewagt... und war erstmal überfordert und ernüchtert. Es hat bestimmt 100 Seiten gebraucht, bis ich richtig ins Buch gefunden habe. Viele Personen, z.T. sperrige Sprache haben es mir nicht leicht gemacht. Aber die Spannung stieg und mit ihr die Verwirrung. Je mehr ich über die Geschichte lernte, desto mehr verwirrte sie mich auch - aber auf eine positive Art, irgendwie. In dem Buch waren sehr angenehme, moderne Ansätze von Gesellschaftskritik ganz nebenbei eingewoben. Genau wie die Horror-Elemente, die mich schon gruseln ließen. Am Ende ist dieses Buch kein Horror-Splatter-Werk, sondern stellt viel mehr moralische, sehr tiefgründige Fragen, über die ich sicher noch ein paar Tage nachdenken muss.
Atmosphäre ist gruselig, aber ich hätte mir mehr Steigerung im Horror gewünscht.
In Lock Haven gibt es eine besondere Strasse: die Bird Street. Elf Monate lang leben ihre Bewohner erfolgreich, gesund und glücklich. Doch im November kehrt das Pech ein. Ein geheimnisvoller Fremder erscheint, um den grausamen Preis für das Jahresglück einzufordern. Erst wenn ein Menschenleben geopfert wird, endet der Fluch und das Glück kehrt zurück. Die Geschichte erzeugt von Anfang an eine beängstigende, düster-bedrückende Atmosphäre, in der ständig etwas Böses in der Luft liegt. Die Grundidee fand ich packend, und die Spannung ist durchaus vorhanden, doch ich hätte mir eine stärkere Steigerung gewünscht. Viele Szenen bauen Kraft auf, ohne sie wirklich auszuspielen, und an überraschenden Wendungen mangelt es leider. Gegen Ende zieht sich die Handlung zunehmend, sodass die bedrohliche Stimmung an Intensität verliert. Trotz einzelner gelungener Momente bleibt das Buch hinter seinem Potenzial etwas zurück. Mein Fazit: Ein atmosphärisch dichter Roman mit interessanter Idee, der jedoch nicht immer überzeugt. Solide, aber ohne nachhaltigen Schockeffekt. 3 Sterne.

Stell dir vor, du besitzt alles Glück der Welt. Aber im November zahlst du den Preis dafür.
Das Buch fand ich ja mal mega gut geschrieben. Von Thomas Olde Heuvelt habe ich schon Hex gelesen. Das fand ich auch sehr gut. In dem Roman November hat er die düstere Stimmung an den dunklen Tagen wirklich gut rübergebracht. Diese Schwere war beim Lesen für mich regelrecht greifbar. Die ersten 70-80 Seiten empfand ich etwas mühselig , aber dann bin ich durch die Seiten 'geflogen ' . Eine düstere Geschichte , die ich mir sehr gut bildlich vorstellen konnte. Also unbedingt Lesen 😊👍
Jedes Glück hat seinen Preis... Reichtum, Erfolg und vor allem Glück - all das haben die Bewohner der Bird Street im Überfluss. Elf Monate im Jahr könnte ihr Leben nicht sorgloser sein, nur im November, während der "dunklen Tage", verlässt sie das Glück und kehrt erst dann zurück, wenn ein Menschenleben geopfert wurde. Doch dieses Jahr gestaltet sich das Opfer schwieriger als üblich und der Wahnsinn greift immer mehr um sich. Außerdem kommt Kaila, die Tochter der Familie Lewis da Silva, hinter das dunkel Geheimnis der Erwachsenen und biete ist selbst als Opfer an... Die spannende Prämisse und ein interessantes Setting haben mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Doch leider konnte mich weder die Erzählung überzeugen, noch fand ich die Handlung besonders gruselig. Die Geschichte wird aus der Sicht der Familie Lewis da Silva erzählt zu der Vater Ralph, Mutter Luana und die Kinder Django und Kaila gehören. Ich fand vor allem die Eltern eher blass und ihre Handlungen nicht nachvollziehbar, aber zu auch Django und Kaila konnte ich keine wirkliche Verbindung aufbauen, sodass mir eigentlich ziemlich egal war was mit ihnen passiert. Generell gibt es in dem Buch durchaus drastische Szenen und es werden verstörende Themen behandelt, allerdings war mir vieles davon zu plump und es geschieht erst gegen Ende, während im größten Teil des Buchs so gut wie gar nichts passiert. Da hat es dann leider auch der große Twist am Ende nicht mehr rausgerissen, der im übrigen auch nicht wirklich originell ist. Für mich ist das Buch daher leider ein ziemlicher Reinfall und daher auch keine Leseempfehlung.
Nachdem ich Echo gelesen hatte, dachte ich eigentlich der Autor hätte sich selbst übertroffen aber was soll ich sagen? November legt noch eine Schippe drauf. Das Buch spielt in einer komplett dunklen, melancholischen Atmosphäre. Erdrückend bis zum Schluss, aber es passt so gut! Einfach alles an dem Buch war gut, die Story an sich war einfach ungewöhnlich. Anfangs dachte ich, als ich den Klappentext gelesen hatte .. was soll da schon großartig passieren oder gruselig sein? Aber der Autor schafft es einen an den Rand seiner eigenen Vorstellungskraft zu bringen. Für mich hatte das Buch keine Längen und war durchweg spannend. Ich bin froh das es vorbei ist und irgendwie aber auch etwas traurig, da mal wieder ein sehr gutes Buch ausgelesen ist. Ich überlege gerade welchen Charakter ich am meisten mochte .. doch leider gibt es da wohl keinen. Denn alle haben eine Seite an sich durch die man sich Unwohl fühlt. Aber ich kann euch, wenn ihr auf Horror steht nur empfehlen dieses Buch zu lesen. Von mir gibts 5/5 ⭐️.
Die falsche Jahreszeit
November. Der Titel sagt es eigentlich schon und doch konnte ich nicht warten. Man war von Seite eins im Geschehen und mit jedem weiteren Kapitel kam ein bisschen mehr Erkenntnis. Es war mein erstes Buch vom Thomas. Aber es wird nicht mein letztes gewesen sein. Die Atmosphäre, der Schreibstil, das Abholen in eine andere Welt. Es war toll. Dieses Buch ist für die Herbst- Winterzeit gemacht. Leseempfehlung!
Beklemmend und spannend
Mit „November“ erwartet uns ein wahnsinnig düsteres, beklemmendes und für andere sicherlich auch gruseliges Buch - ich bin einfach zu abgestumpft -, das für mich zwar einerseits aufgrund der Spannung ein wahrer Pageturner war, sich zugleich an einigen Stellen aber auch leider unnötig in die Länge gezogen hat. Gemeint sind damit für mich jene Stellen im Buch, in denen man mehr über die einzelnen Protagonisten erfährt, mit denen ich auch übrigens nur zum Teil warmwerden konnte. Teilweise wurde ich persönlich zu sehr mit Informationen überflutet. Was mir dann wiederum sehr gut gefallen hat, ist, dass in dem Buch viele ernste Themen behandelt wurden und dass es zwischenzeitlich auch wirklich brutal war. Um ehrlich zu sein, hatte ich etwas in die Richtung „The Purge“ erwartet und generell nicht das erwartet, was ich letzten Endes bekam. Und das meine ich absolut positiv. Fazit: Was der Preis des Glücks den Menschen aus der Bird Street wert ist, erfahrt ihr in diesem Buch und stellt vielleicht danach euren eigene Definition von Glück in Frage. So oder so: für Horrorfans ein absolut gelungenes und spannendes Buch mit einem sehr interessanten Plot.

𝐍𝐨𝐯𝐞𝐦𝐛𝐞𝐫 ist das erste Buch von Thomas Olde Heuvelt, das ich gelesen habe. Ich hatte ihn kurz auf der Leipziger Buchmesse erlebt und fand ihn da als Typ sehr angenehm und auch nicht ganz humorlos, so dass ich beschlossen hatte, mal in seine Bücher reinzuschnuppern. November ist das aktuelle Buch und entführt uns in die Bird Street. Wir tauchen ein in eine amerikanische Kleinstadtwelt und in der Bird Street leben sehr glückliche Familien - zumindest, bis es November wird. Wir begleiten hier 4 Familien, vor allem aber Familie DaSilva mit ihren Teenagerkindern Kaila und Django. Im Zentrum steht die Frage: Welchen Preis hat das Glück? Was bist du bereit dafür zu zahlen? Wir haben hier einen Roman im Horrorformat, der auch Motive des Dr. Faust aufnimmt und sich mit quälenden Dilemmata beschäftigt. Den ganzen November hindurch wird die Handlung von Tag zu Tag mysteriöser, düsterer und am Schluss des Monats auch sehr schockierend. Dabei sieht und verfolgt man als Leser, dass es gar keine anderen Möglichkeiten gibt, keine Auswege... Und ja, auch mich erinnerte das sehr an den frühen Stehen King. Das war ein tolles Buch und ich kann es sehr entspannt weiter empfehlen.

Herzlich willkommen in der Bird Street liebe Freunde des Grusel und Horror. Wie weit würdet ihr gehen für Glück? Der Anfang ins Buch fiel mir mit den ganzen Namen und Zeitsprüngen eher schwer. Das Buch ist gruselig, schaurig, böse und hat einige Längen. Es enthält sensible Themen wie Depressionen, bipolare Störung, Selbstmordgedanken.
Ein spannendes Buch , das mit der Moral spielt
November war ein Buch das ich im vorbei gehen im Buchladen entdeckt habe und der Klapptext hat mich sofort gepackt. 11 Monate Glück ubd 1 Monat nicht. Warum ? Was passiert im November ? Genau das hat mich direkt gepackt und ich ah sofort zu lesen angefangen. Der Schreibstil ist klasse und ich wurde sofort in die Geschichte gezogen. Auch die einzelnen Personen waren gut gewählt. Immer wieder fragt man sich, würde ich auch so handeln? Was wäre ich bereit für mein Glück zu tun. Es bleibt interessant bis zum Ende und man begleitet die Figuren in ihre eigene Abgründe. Es ist eine gelungene Geschichte. Für mich keine gruselige Geschichte, aber spannend. Achtung ⚠️ Es kommen auch Kinder zu Schaden, fals dies für den einen oder anderen zu geheftig ist , sollte diese Buch nicht lesen.
Ich versuch mal spoilerfrei ein bisschen was zum Inhalt wiederzugeben da der Klappentext (1x swipen) relativ kurz gehalten ist. Wir erleben den November (die dunklen Tage) aus Sicht der Familie Lewis da Silva, jedes Kapitel erzählt aus Sicht eines anderen Familienmitglieds, jedes Familienmitglied hat mit eigenen Ängst zu kämpfen, erlebt erschreckendes und deckt Geheimnisse in und um die Bird-Street auf und wir lernen die einzige Möglichkeit kennen wie man die dunklen Tage beendet und wieder 11 Monate Glück erleben kann - und das muss Jahr für Jahr wiederholt werden Ich würde gerne noch so viel mehr sagen, aber wie gesagt, spoilern is nich... So... ich hatte das Buch schon mal in der Buchhandlung in der Hand und dachte mir neeeein, muss nicht 🤷♀️ dann hats mir aber keine Ruhe gelassen und ich mussts holen, gute Entscheidung Es hat mich wirklich von Beginn an gefesselt, mal kurz die ersten 300 Seiten runtergelesen und so, ihr kennt das Der Vergleich mit Stephen King (seine frühen Bücher 😅) hat für mich genau gepasst, eine passende Portion Grusel-/Horrorelemente gepaart mit Spannung und menschlichen Abgründen. Interessant gefunden hab ich auch, dass die Protagonisten versucht haben möglichst "moralisch vertretbar" vorzugehen... aber irgendwann reicht moralisch vertretbar vielleicht nicht mehr um das eigene Glück zu sichern - auch das hab ich interessant gefunden wie schnell sich der eigene moralische Kompass ändert... Die Kapitel waren generell sehr lange, mag ich eigentlich nicht so, aber hier war das kein Problem. Jedes Kapitel hat als Überschrift die erzählende Person + einiger Stichwörte über den Inhalt (da kann man immer gut abschätzen wie lang's noch ist) Ja und das Ende... ich weiss nicht genau was ich erwartet habe aber das bestimmt nicht 😅 war überrascht, der ein oder andere könnte es vermutet haben 🤷♀️ ich nicht 😅 Ich empfehls ganz klar, für mich ein 2024 Highlight
Willkommen in der Bird Street
Willkommen in der Bird Street in der kleinen Stadt Lock Haven, in der die Welt so vollkommen in Ordnung ist. Zumindest für 11 Monate im Jahr. Denn vor dem November graut den Bewohnern der Bird Street, denn dann kommt regelmäßig ein Fremder zu Besuch um Schulden einzutreiben! Nachdem mir ʜᴇx von Thomas Olde Heuvelt so richtig, richtig gut gefallen hat, war ich sehr neugierig auf dieses Werk. Wieder werfen wir einen Blick auf menschliche Abgründe und wieder werden wir Zeuge, wozu Menschen in der Lage sind. Zu Beginn des Buches hatte ich so meine Probleme, einfach weil ich merke, dass mir ein schneller Einstieg in die Geschichte wichtiger wird. Lange Vorgeschichten und Ausführungen liegen mir derzeit nicht so und das ist hier leider der Fall. Zumindest für meinen Geschmack. Aber dann wurde ich in den Bann der Geschichte gezogen und da hatte sich der Autor wieder etwas geniales ausgedacht. Ich hatte seit langem einen richtigen Gruselmoment in einem Buch, dem ich Gedanken noch immer nachhänge. Schon alleine für diese eine Szene hat sich das Lesen mehr als gelohnt. Der Schreibstil ist wieder gut. Nichts durch das man so durchfliegt, aber mitreißend. Leider kam mir dieses Buch etwas langatmig vor. Für mich persönlich hätte man einige Stellen auf das Wichtigste reduzieren können, aber alles in allem hat mich diese Geschichte sehr gut unterhalten und das Ende habe ich so nicht kommen sehen. Wie auch bei ʜᴇx fokussiert sich der Autor auf die Seelenwelt des Menschen und wir blicken wieder einmal in Abgründe. Heiligt der Zweck vielleicht doch die Mittel? Wie weit darf man für seine eigenen Wünsche gehen? Ich mag es ja, wenn uns Autoren mit ihren Geschichten zum Nachdenken bringen, wenn wir uns fragen müssen, wie wir persönlich gehandelt hätten, oder vielleicht sogar handeln.

Großartiger Horror!
Ich wollte schon immer etwas von Heuvelt lesen, aber irgendwie... kam ich nie dazu. Jetzt habe ich mir einfach mal NOVEMBER geschnappt und es gelesen. Im Juni. Trigger!! 😂 Und es war fantastisch. Schnell habe ich mich beim Lesen an Stephen King erinnert. Ja, das Buch hätte auch vom 80er Jahre King stammen können. Der Stil ist etwas ausufernd, die vielen Charaktere wunderbar gezeichnet, die Handlung aberwitzig und böse. Für mich einfach perfekte Unterhaltung und ein Mix aus Horror, durch den ich mich in einigen Momenten unwohl gefühlt habe, aber auch einer intensiven Charakterstudie. Das Buch ist unterteilt in zwei Teile, 2022 sowie 2023 und zeigt, was die Charaktere erlebt haben, wie viel Glück sie haben bevor im November das Pech auf sie einprasst, ein Tribut, den es zu zahlen gilt für die glücklichen elf Monate, ein Pakt mit dem Teufel. Hier zeigt Heuvelt, wie weit seine Charaktere gehen für ihr eigenes Wohl und einige Momente haben mich wirklich erschreckt und geschockt. Das Finale: Unfassbar spannend, das Ende etwas schnell, aber herrlich böse. Jetzt wo ich diese Kritik schreibe merke ich noch mehr, wie sehr ich das Buch geliebt habe. Ein spannender, unfassbar unterhaltender Horror-Roman mit fantastischen Charakteren, großartig geschrieben. Eine harmonische Kleinstadt-Idylle, aus der langsam der blanke Horror wächst. Absolute Empfehlung, man sollte aber kein Problem mit 650 Seiten Schinken haben.

Düsterer Horrorroman der es, aus meiner Sicht, in sich hat. Ist Geschmackssache, mir hat er aber gefallen. Wird zu Recht als der neue Stephen King gehandelt.
Es hat ein bisschen gedauert, um in die Geschichte reinzukommen. Sind viele Namen und bis ich kapiert habe, was da eigentlich in der Bird Street passiert. Hat es einfach gedauert. Jedoch ab dem Moment fand ich es gut. Es gab Szenen die mich so krass schockiert haben und ich so mitfühlen konnte. Düster und teilweise brutal. Gruselig eher weniger aber dennoch fesselnd. Hab jetzt nachdem ich das Buch beendet hab, das Gefühl noch nicht alles überblickt zu haben. Wir lesen hier aus mehreren Sichten und erleben nach und nach, warum der November die dunklen Tage genannt werden, warum ab Mitte November manche eher versuchen daheim zu bleiben. Und wer ist zum Teufel der geheimnisvolle Buchhalter? Sehr unterhaltsam und wahrscheinlich auch nicht für jeden etwas.
Solider Grusel
„Hex“ von dem Autor fand ich genial, aber von November bin ich auf den ersten 50 Seiten enttäuscht. Die Story ist gut, aber der Autor beschreibt optische Details viel zu ausführlich, vor allem in actionreichen Szenen. Da spürt man, dass er schon beim Schreiben auf eine Verfilmung abgezielt hat. Aber es wäre viel wichtiger, die inneren Welten der Protagonisten detailliert zu beschreiben , und zum Glück bekommt er relativ bald die Kurve, und dann wird das Buch besser und besser. Solider Grusel.
„Überrascht es dich wirklich, wie leicht Menschen die Augen vor Ungerechtigkeit verschließen, wenn sie selbst dadurch glücklicher werden?“ (S. 252) Dieser Horror-Roman widmet sich der Frage, was man bereit ist, für das eigene Glück in Kauf zu nehmen bzw. welche Opfer man bereit ist dafür zu bringen. Wie weit würden Menschen gehen für ein bisschen Glückseligkeit? Wie verantwortet man das? Vor Anderen und in erster Linie vor sich selbst? „Elf Monate Glück, ein Monat Verdammnis und Dunkelheit. Ein Pakt, akzeptiert und gemeinsam getragen durch absolutes Stillschweigen.“ (S.99) Die Bird Street in Lock Haven, im Staate Washington - 4 Familien, die von außen betrachtet alles im Leben erreicht haben; Erfolg im Job und einhergehender Wohlstand, ein glückliches Familienleben und Hochbegabte Kinder. Nur für einen Monat im Jahr beginnt die Fassade zu bröckeln und müssen sie für ihr Glück bezahlen. „Die Rechnung für ein Jahr voller Wohlergehen, beglichen mit ein paar Wochen des Gegenteils. Eine Zeit der Besinnung, um sich bewusst zu machen, was man verlieren kann. Das war der Preis, den sie für ihr Glück bezahlen mussten.“ (S.92) Ich habe das Buch innerhalb von 3 Tagen verschlungen; Heuvelt hat mich auf meiner Reise in die Bird Street gefangen genommen und nicht mehr von dort weggelassen. Ich bin bei der Familie da Silvia eingezogen und habe aus den Perspektiven beider Elternteile, der 15-jährigen Tochter Kaila und des 10-jährigen Sohns Django erfahren, was es heisst, in der Bird Street zu leben. All ihre persönlichen Geschichten, ihre Stärken und Schwächen hautnah miterlebt und -gefühlt und zusammen mit ihnen in den Abgrund bzw. über den Zaun geschaut. „Manchmal meint man Dinge zu sehen, hinter dem Zaun. Böse Dinge. Diese Dinge sind nicht echt, aber sie sorgen dafür, dass wir uns noch schlechter fühlen während der Dunklen Tage, darum ist es besser, nicht hinzuschauen.“ (S.130f) Heuvelt schreibt gigantisch gut; ihn als „den neuen Stephen King“ zu bezeichnen, finde ich persönlich garnicht so weit hergeholt. Thomas Olde Heuvelt schreibt aber viel frischer und moderner, mit Bezügen zur aktuellen Popkultur. „Unheimlich atmosphärisch“, lebensnah, modern, charakterbasiert und psychologisch tiefgehend. „Der honiggelbe Himmel des Augustnachmittags war dem Weltuntergangsglühen der untergehenden Sonne gewichen. Der Tag war ausgeblutet, und hier unten in der Höhle hatten sich seine Augen bereits an die Dunkelheit gewöhnt.“ (S. 396) Das Ende eines Horror-Romans und Geschichten, bei denen es um Übernatürliches geht, ist immer so eine Sache..in diesem Fall muss ich noch ein wenig drüber nachdenken, wie gelungen ich dies hier finde. Ein großartiger Horror-Roman, der mich gefesselt und gegruselt hat (aber nicht zu viel! ganz wichtig!) und der meine Liebe zur Niederländischen Sprache auch wieder entfacht hat. (Ich habe 3 Jahre in den Niederlanden gelebt und die Sprache recht flüssig gesprochen, das ist jedoch schon einige Jahre her.) Ich habe das Buch gelesen und auch ein wenig das Niederländische Hörbuch gehört, was mir unglaublich viel Spaß gemacht hat und wobei ich gemerkt hab, dass ich das Niederländisch auch noch ganz gut drauf hab und hier nun auch mit weitermachen möchte. So werde ich Thomas Olde Heuvelts andere Romane definitiv auf Niederländisch lesen bzw. hören! Die Übersetzung von Janine Malz ist aber auch sehr gelungen! Lest alle seine Bücher!!! Ich für meinen Teil habe einen neuen Autor für mich entdeckt 🙌

Oh das war wirklich sehr gut. Hätte ich so nicht erwartet. Die Geschichte hinter "November" hat mir wirklich sehr sehr gut gefallen. Das war richtig gut ausgedacht. Kaila und Django fand ich einfach großartig dar gestellt. Hier und da gab es einige Längen und die Kapitel waren auch wirklich lang, aber alles in allem hat mir das Buch echt gefallen.😊
Wie viel bist du bereit für Glück zu bezahlen
Die Menschen in der Bird Street, haben alles was sie sich nur wünschen können. Aber einmal im Jahr zahlen sie dafür einen Preis. Die Geschichte hatte tatsächlich recht schnell „Needful Things“ Vibes für mich. Ich fand es meist spannend aufgebaut, mit Charakteren denen man quasi zusehen kann wie sie auch ihre eigenen recht verschobene Art der Moral schnell über Board werfen, wenn es hart auf hart kommt. Ein paar für mich unrunde Situationen und kleine Längen geben etwas Abzug in der Gesamtwertung für mich. Und ich werde sicher noch mehr von Autor lesen, weil er es versteht eine düstere Grundstimmung zu beschwören.
Ich bin tatsächlich hin- und hergerissen wie ich das Buch finden soll. Zuerst kam ich schwer in die Geschichte rein, dann hat es mich aber sehr gepackt und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Es ist wirklich sehr gut geschrieben, wenn auch etwas verwirrend und meiner Meinung nach auch etwas zu lange. Trotzdem hat man das Grauen in jedem Satz gespürt und tief in die menschlichen Abgründe geblickt, man versteht auf jeden Fall den Vergleich mit Stephen King. Beim Ende weiß ich nicht so genau, was ich davon halten soll.

Horror und Psyche vereint
Unfassbar viel Erfahrung im Genre Horror habe ich noch nicht sammeln können. Nach (für meine Verhältnisse) vielen Thrillern, die ich in letzter Zeit gelesen oder gehört habe und ich die Geschichten trotz toller Handlungen nicht mehr so 100%ig toll fand, dachte ich, da muss mal was anderes her. Durch eine Rezension bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und habe es dann auch direkt gekauft. Das Buch selbst ist mit 650 Seiten recht dick, aber dennoch nicht zu lang. Was jedoch zu lang für meinen Geschmack war, sind die Kapitel. Teilweise erstreckt sich ein Kapitel über 40 Seiten - das lässt sich somit nicht „gerade mal nebenbei“ lesen. Die Charaktere sind wunderbar inszeniert, die Geschichte verständlich und mit einer düsteren Atmosphäre bestickt. Der Anfang dauerte etwas, aber nach rund 150 Seiten nahm das Ganze so an Fahrt auf, dass es mir schwer fiel, aufzuhören. Zudem ist die Thematik unfassbar interessant - und gar nicht mal so unrealistisch. Klare Leseempfehlung, halber Stern Abzug aufgrund den kleineren Längen zu Beginn des Buchs sowie den dann teilweise für meinen Geschmack zu langen Kapiteln. Wer Horror mag, macht hier definitiv nichts falsch.
Das letzte Viertel war gut, der Anfang eher holprig und die Mitte hatte einige Längen, in denen fast nichts passierte.
Ich mag gar nicht all zu viel schreiben. Dieses Buch hat mir nicht wirklich gefallen. Der Einstieg fand ich schwer undschleppend und erst die letzten 70 Seiten konnten mich wirklich packen. Es ist auch mein erster Versuch mit einem Horrorbuch und vielleicht ist das Genre auch nicht mein Ding. Aber Das Ende kam doch ein wenig unerwartet und hat mich fürs Durchhalten belohnt. :)






















































