Asa

Asa

Hardback
4.2203

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Description

Jeder Jäger sollte damit rechnen, dass sich die Beute gegen ihn wendet

Sechs Jahre konnten sie sie wegsperren.
Sechs Jahre konnten sie nachts ruhiger schlafen.
Sechs Jahre mussten sie nicht nervös über ihre Schultern blicken.

Aber nun ist die Zeit der Rache gekommen. Asa macht sich auf den Weg, um eine Tradition zu zerstören, die das Leben einer Gemeinschaft seit hundert Jahren beherrscht und zum Tod unzähliger Unschuldiger geführt hat.
Bei ihrem Kampf findet Asa loyale Verbündete, erfährt niederträchtigen Verrat, trifft auf mächtige Gegner und stellt sich schließlich ihrem größten Feind – ihrer eigenen Familie.

ASA ist ein gewaltiger Roman voller Tragik, Liebe, Gewalt, Freundschaft und Verrat. Ein virtuos geschriebener Thriller, eine düstere Familiensaga, ein atemberaubender Racheroman – rasant und mit ungeheurer Wucht erzählt.

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
Organized Crime
Format
Hardback
Pages
700
Price
23.70 €

Author Description

Zoran Drvenkar wurde 1967 in Kroatien geboren und zog im Alter von drei Jahren mit seinen Eltern nach Berlin. Seit 1989 arbeitet er als freier Schriftsteller und schreibt über Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Seine Thriller Sorry und Du wurden in 14 Sprachen übersetzt. 2010 erhielt Sorry den Friedrich-Glauser-Preis, 2023 wurde Du unter dem Titel Then You Run als TV-Serie verfilmt.

Characteristics

3 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
35%
N/A
10%
N/A
47%
5%
32%
45%
14%
18%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
68%
65%
46%
45%

Pace

Fast0%
Slow67%
Moderate0%
Variable33%

Writing Style

Simple0%
Complex67%
Moderate33%
Poetisch (50%)Außergewöhnlich (100%)

Posts

64
All
4.5

Tiefgründig und großartig

Die ganzen positiven Bewertungen haben mich dazu bewegt mir dieses Buch zu holen. Ich habe es trotz 700 Seiten in zwei Tagen durchgelesen. Anfangs bin ich kurz über den Schreibstil gestolpert nach kurzer Zeit taucht man aber tief ins Geschehen ein. Obwohl die Geschichte sehr in der Zeit springt, fügt sich alles zu einem stimmigen Bild zusammen. Zeitweise empfand ich die Geschichte als sehr emotional und trotzdem grausam. Absolute Empfehlung.

5

Gewaltig. Anders. Und absolut überwältigend.

Asa ist kein Buch, das man einfach liest. Es ist eines, das man erlebt. Es geht um Asa. Um ihre Herkunft. Um Familie, alte Rituale, Freundschaft, Liebe, Verrat...und Rache. Die Geschichte entfaltet sich auf mehreren Zeitebenen, springt, fordert, setzt Puzzleteile aus, die sich erst nach und nach zu einem großen Ganzen zusammensetzen. Und dieses Ganze ist gewaltig! Ich kenne bereits Bücher von Zoran Drvenkar – und wusste, dass mich sein eigener, außergewöhnlicher Stil erwarten würde. Ich habe genau das gehofft. Und es bekommen. Seine Sprache ist intensiv, wuchtig, fast körperlich spürbar. Nicht glatt. Nicht gefällig. Sondern roh, bildgewaltig und kompromisslos. Und genau das macht dieses Buch so unfassbar stark. Man taucht nicht nur ein – man wird hineingezogen. Man erlebt alles mit, steht mitten in dieser Geschichte. Es ist vielschichtig. Düster. Emotional. Und es bleibt. Ich habe dieses Buch nicht nur gelesen. Ich habe es geliebt. Wirklich geliebt. Verehrt. Gefühlt. Manchmal reichen normale Adjektive nicht. Hier bräuchte man eigentlich nur Superlative. Absoluter Hammer. Absolut gewaltig.

Gewaltig. Anders. Und absolut überwältigend.
4.5

Asa hat mich zwei Tage gefangen gehalten. Der Schreibstil war zu Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, doch mit der Zeit flog ich nur so dahin. Etwas schwierig waren die vielen Personen und ihre Verbindung zueinander. Diese eindrucksvolle Familiengeschichte ist mit ihren 700 Seiten jeden Buchstaben wert.

5

Wow Jahreshighlight.

Ich bin so fasziniert von diesem Buch. Ich dachte am Anfang „Ohje ob ich da wohl rein komme“ aber doch das ist man sofort nach ein paar Seiten. Es ist Wahnsinn wie der Autor die Geschichte von Anfang an detailliert und aus jeder Sichtweise beschrieben hat. So tiefgründig und tragisch. Unfassbar was man da alles liest. Es hat mich so in den Bann gezogen, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Es bleibt bis zum Schluss spannend und tragisch. Ich fand es wirklich sehr großartig geschrieben.

Wow  Jahreshighlight.
4

Das war mal echt was anderes! Anders, aber auch anstrengend, die Story verzeiht keine gedanklichen Abschweifungen sonst kommt man später nicht mehr mit. Wer komplexe Geschichten mit verschiedenen Zeitebenen mag und sich beim lesen gerne mal fragt: what the fuck, was genau ist hier passiert? der wird hier wunderbar unterhalten. Ein Rachethriller der sich den Namen verdient. Mir kam es echt so vor als hätte ich es mit fanatischen Sektenheinis zu tun. 4 🌟🌟🌟🌟 weil anstrengend, aber gut 👍

5

Dieses Buch lässt dich nicht lesen – es lässt dich tauchen

Asa ist für mich ein 5-Sterne-Roman, weil er zwei Dinge schafft, die selten gemeinsam funktionieren: Er ist ein anspruchsvoller Thriller – und zugleich eine Familiengeschichte, die nicht sentimental wird, sondern schneidend ehrlich. Drvenkar baut keine Spannung, die mit Knalleffekten arbeitet. Er baut Druck. Und dieser Druck ist von der ersten Seite an physisch. Schon der Einstieg ist wie ein Griff unter eine Eisdecke: kalt, dicht, unbeweglich. Man spürt als Leser diese Schwere sofort. Und genau das ist die große Leistung des Buches: Diese Dichte bleibt. Sie trägt nicht nur den Plot, sie formt das gesamte Leseerlebnis. Asa hält dich unter Wasser – konsequent, kontrolliert, fast gnadenlos. Nur ab und zu lässt Drvenkar kleine Erzählpausen zu, kurze Momente der Entspannung, die wirken wie Luftblasen: ein paar Sekunden Atem, bevor die nächste Strömung dich wieder nach unten zieht. Inhaltlich entfaltet sich das als präzise komponiertes Geflecht aus Vergangenheit und Gegenwart, aus Schuld, Prägung, Bindung – und den unsichtbaren Regeln, die Familien oft stärker steuern als jedes Gesetz. Was hier „Thriller“ ist, entsteht nicht nur aus Gefahr, sondern aus der Frage, wie Menschen werden, was sie sind. Drvenkar erzählt nicht nur, was passiert, sondern führt vor, warum es passieren muss. Und das macht das Buch so anspruchsvoll: Es will nicht bloß Spannung liefern, es will Konsequenzen zeigen. Die Figuren sind dabei keine Schablonen. Sie wirken wie Menschen, die sich selbst nicht vollständig verstehen – und genau deshalb glaubwürdig sind. Beziehungen sind hier nicht Trost, sondern Reibung. Nähe wird nicht romantisiert, sondern als Kraft gezeigt, die retten oder zerstören kann. Asa ist in diesem Sinn eine Familiengeschichte, die weh tut – weil sie wahr wirkt. Stilistisch bleibt Drvenkar klar, konzentriert, atmosphärisch dicht. Er vertraut auf Wirkung statt Erklärung, auf Rhythmus statt Überhöhung. Diese kontrollierte Strenge ist es, die das Buch so intensiv macht: Man liest nicht bequem, man wird geführt – und manchmal auch gedrückt. Erst am Ende, wenn alles sich schließt, lässt Drvenkar den Leser wirklich frei. Und genau dann merkt man, wie lange man die Luft angehalten hat. Fazit: Asa ist ein Roman, der Spannung nicht als Event versteht, sondern als Zustand. Eine düstere, kluge, emotional schneidende Mischung aus Thriller und Familiengeschichte – intensiv bis zur letzten Seite. ★★★★★ 🔖 Für Leser, die… …Thriller mögen, die nicht nur treiben, sondern drücken. …Familiengeschichten schätzen, die nicht weichzeichnen, sondern freilegen. …literarische Spannung lieben, bei der Atmosphäre und Psychologie stärker sind als Schockeffekte. …Bücher suchen, die man nicht „wegliest“, sondern durchsteht – im besten Sinn. ⭐ Meine Zeile zum Buch Unter der Eisdecke ist alles still – nur das, was in dir arbeitet, wird lauter.

Dieses Buch lässt dich nicht lesen – es lässt dich tauchen
4.5

𝗥𝗲𝘇𝗲𝗻𝘀𝗶𝗼𝗻 𝘇𝘂 „𝗔𝘀𝗮“ 𝘃𝗼𝗻 ᴢᴏʀᴀɴ ᴅʀᴠᴇɴᴋᴀʀ Düster. Intensiv. Schonungslos. „Asa“ zieht einen sofort hinein – in Wut, Schuld und Dinge, die viel zu lange begraben wurden. Eine Frau kehrt zurück. Und mit ihr Erinnerungen, die niemand wirklich losgeworden ist. Schon früh merkt man: Das hier wird nicht gut ausgehen. Asa ist keine klassische Heldin. Sie ist verletzt, voller Zorn und trotzdem unglaublich menschlich. Genau das macht sie so greifbar. Besonders stark ist die bedrückende Stimmung im Buch. Die Gemeinschaft wirkt angespannt, voller Geheimnisse und alter Schuld. Alles fühlt sich an, als würde es langsam auseinanderbrechen. Auch die Familienbeziehungen bleiben hängen: schmerzhafte Nähe, brüchige Loyalität und Verrat, der erst leise kommt und dann mit voller Wucht trifft. Die Gewalt wirkt dabei nie übertrieben oder „cool“, sondern roh und unangenehm. Gerade deshalb fühlt sich alles so intensiv an. Der Schreibstil von Zoran Drvenkar ist direkt und packend, ohne unnötige Ausschmückungen. Man fliegt durch die Seiten, obwohl die Geschichte oft schwer auf der Brust liegt. Im Vergleich zu „Still“ hat mich dieses Buch emotional etwas weniger getroffen aber „Asa“ wirkt lange nach. Ein harter, intensiver Roman, der nicht gefallen will, sondern treffen.

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4

Auf der ständigen Jagd nach guten Büchern bin ich „Asa“ entgegengetreten, in der Hoffnung das die Geschichte sich nicht gegen mich wendet und tatsächlich auch gut wird. Wobei die größte Gefahr auch darin lauert, irgendwie von dem Klopper erschlagen zu werden, wenn er einen aus den Händen gleitet. Anders als zuerst gedacht begleitete ich nicht nur „Asa“ selbst, sondern auch noch einige andere Charaktere. Alle Perspektiven und Blickwinkel waren in dem Moment auch richtig gut, wobei aber jetzt im Nachhinein betrachtet, mir keiner langfristig in Gedächtnis bleiben wird. Die Geschichte selbst ist intensiv, kein wirklicher Thriller in dem die gute „Asa“ rum rennt und die Leute abmetzgert. Es ist ein Drama, man wächst mit den Charakteren und erlebt über Jahre hinweg die Entwicklung. Und ja, es ist ausschweifend und für mich persönlich sogar ein wenig zu ausschweifend, aber es ist eine spannende Geschichte, die ich dann doch sehr gern miterlebt habt. Man sollte sich aber schon drauf einlassen, das ist definitiv keine Geschichte die man mal so kurz nebenbei wegsnackt. Dafür ist die Story zu tief und viel zu durchdacht. Selbst hab ich auch ab und an den Faden verloren. Erzählt wurde das ganze mit einer richtig starken Atmosphäre aus der dritten Person und spielt in verschiedenen Zeiten sowie Orten. Wie erwähnt hätte das ganze für mich ruhig auch ein wenig kürzer sein dürfen, wobei es auf das Gesamtwerk betrachtet vermutlich schon gut so war. Nach unzähligen Jagdausflügen, in denen sich die vermeintlich gute Beute sich dann doch gegen mich gewendet hat, war „Asa“ eine beeindruckende Geschichte, die mich gut abgeholt hat. Was war eure letzte erfolgreiche Jagdausbeute?

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5

Ⓡⓔⓩⓔⓝⓢⓘⓞⓝ

Mein erstes Buch des Autors Zoran Drvenkar und es hat Spuren hinterlassen. Ich glaube "Asa" vergisst man nicht so schnell. Erstmal kurz zur Story: Asa wird mit 12 Jahren ausgebildet um zu überleben. Nach Jahren nimmt sie Rache an ihre Familie, für den Tod ihres Vaters. Der Thriller ist mit 700 Seiten nicht gerade ein kurzes Buch, aber es braucht die Seiten. Wir lernen die Geschichte von Asa kennen, sowie von ihrer Familie Kolberg und wie alles begann. Dieses Buch hat viel Tiefe und ist breit gefächert. Es geht um Drama, Verlust, Angst, Krieg, Gewalt und Liebe. Dabei kommt die Spannung auf keiner Seite zu kurz. An den Schreibstil muss man sich erst etwas gewöhnen, aber das geht schnell. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und es liest sich so schnell weg. Man kann es nicht aus der Hand legen. Dadurch, dass wir alles über die Vergangenheit erfahren, kann man sich perfekt in die Situationen und das Handeln der einzelnen Personen hineinversetzen. Bitte lest dieses Buch, denn es ist soviel mehr als nur ein normaler Thriller! Eine ganz klare Leseempfehlung von mir

Ⓡⓔⓩⓔⓝⓢⓘⓞⓝ
4.5

Außergewöhnlich, aber gut

Der Schreibstil ist anfänglich sehr gewöhnungsbedürftig, dennoch habe ich schnell gemerkt, dass das Buch echt interessant werden könnte. Nach und nach taucht man in eine grausame Familiengeschichte ein und erfährt eine brutale Tradition, die über Generationen geprägt wurde. Asa ist kein Buch, was man nebenbei lesen kann, man will kein Detail verpassen. Wer Fan von komplexen Geschichten ist, wird mit Asa gut unterhalten.

5

OMG 😳 Was für ein gewaltiger Roman! Trotz der 700 Seiten wurde es nicht einmal langweilig. Die Schreibweise ist gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit kommt man rein. Was mir besonders gefallen hat, war, daß sich die Geschichte von Asa als roter Faden durch das Buch gezogen hat und immer wieder über zig Seiten die Vorgeschichte erzählt wird und sich somit ein großes Ganzes entspinnt.

2

Ich habe das Buch bei 60 Prozent abgebrochen weil es mich zunehmend gelangweilt hat. Anfangs fand ich es noch spannend, aber je mehr ich las, desto langweiliger wurde die Story. Sehr schade.

4.5

„ASA“ ist ein 700 Seiten starker Thriller, der sich wie im Flug lesen lässt. Im Zentrum steht die Rache, die ASA an ihrer Familie verüben will – und dabei entfaltet sich Stück für Stück ein komplexes Familiengeflecht, das einen immer tiefer in die Geschichte hineinzieht. Kapitel für Kapitel lernt man die einzelnen Personen kennen, ihre Geheimnisse, ihre Abgründe.

💜📚 Was mich besonders begeistert hat: die Spannung reisst nie ab. Kurze Kapitel, wechselnde Perspektiven und ein packender Schreibstil, der zwar anfangs ungewohnt wirkt (keine Anführungszeichen bei direkter Rede, etwas merkwürdiger Einstieg), aber sehr schnell fesselt. Ich habe das Buch kaum aus der Hand legen können und war überrascht, dass sich die 700 Seiten überhaupt nicht in die Länge gezogen haben. Einzig das Ende hat mir persönlich nicht gefallen – solche Enden mag ich generell nicht. Für die Protagonistin ist es aber ein gutes Ende, wahrscheinlich sogar das einzig richtige. Trotzdem bleibt „ASA“ mein absolutes Jahreshighlight! Idee: 5/5 Stil: 5/5 Cover: 4/5 Gesamt: 4.5/5 ⭐

„ASA“ ist ein 700 Seiten starker Thriller, der sich wie im Flug lesen lässt. Im Zentrum steht die Rache, die ASA an ihrer Familie verüben will – und dabei entfaltet sich Stück für Stück ein komplexes Familiengeflecht, das einen immer tiefer in die Geschichte hineinzieht. Kapitel für Kapitel lernt man die einzelnen Personen kennen, ihre Geheimnisse, ihre Abgründe.
5

Eine absolute Empfehlung!!! Mein neues Lieblingsbuch!

Der Thriller „Ava“ von Zolan Dvro erschien 2025 im Suhrkamp Verlag und hat in der Print-Ausgabe 692 Seiten. Asa hatte sechs Jahre Zeit ihre Rache zu planen und sie ist sehr genau in ihrer Organisation. Ihre Familie hat eine grauenvolle Tradition, die den Tod vieler Kinder gefordert hat. Deswegen muss ihre Familie jetzt sterben. “Denn jeder Mensch sollte danach streben die Grausamkeiten, die ihm wieder fahren in etwas Gutes zu verwandeln und nicht sie zu adoptieren und an die nächste Generation weiter zu geben.” Die Handlung ist in der zweiten Person mit einem personalen Erzähler. Man erlebt das Erzählte so wie im Traum. Die Geschichte wird Ava erzählt. Doch es gibt auch Kapitel, die aus einer anderen Erzählperspektive sind. Die Handlung ist die Geschichte der Familie Kolbert. Eine Familiengeschichte, die von Mord, Kindstod, psychische Trauma und Missbrauch spricht. Obwohl die Erzählperspektive gewöhnungsbedürftig war, nimmt dieser Thriller total ein. Ein Stammbaum wäre wünschenswert gewesen, denn man muss schon sehr gut aufpassen, um die Namen und die Verbindungen der Charaktere zueinander nicht durcheinander zu bringen. Die Handlungen sind brutal real. Sie hinterlassen eine Gänsehaut, totalen Schock oder Verständnis. Die Charaktere sind unglaublich gut erarbeitet. Der Erzähler, Uve Teschner, hat eine ruhige und tiefe Stimme. Er ist auch sehr langsam, was zu Beginn auch etwas gewöhnungsbedürftig ist, aber dann super passt. Ich würde mir keine andere Stimme wünschen wollen. Dieser Thriller macht ganz tolle Familienarbeit. Der Schriftsteller erkennt die Verbindungen zwischen den Generationen und das man immer Teil dieser Familie ist, ob man will oder nicht. Dies ist eins meiner Lieblingsbücher. Ich wünschte, ich könnte den Inhalt vergessen, damit ich es noch einmal lesen oder hören könnte. Ein absolute Empfehlung!

Eine absolute Empfehlung!!! Mein neues Lieblingsbuch!
5

[ Rezensionsexemplar] Als sie 14 war, hat man ihren Vater umgebracht und sie für tot erklärt. Jetzt ist sie 44 und will Rache. Das Besondere an dem Buch ist die Erzählweise. Die Geschichte wird von einem Dritten erzählt, der mehrere Perspektiven detailgenau wiedergibt. Allerdings war für mich der Schreibstil dadurch zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, vor allem bei der Umsetzung der Dialoge. Es gibt keine Anführungszeichen und man weiß Anfangs nicht immer, wann eine Aussage aufhört und die Gedanken anfangen. Was mir allerdings am besten gefallen hat sind die Charaktere und ihre Tiefe. Als Leser erhält man von jedem Beteiligten einen Einblick in die Vergangenheit. Man wächst mit den Charakteren, durchlebt ihre Höhen und Tiefen und kann jede einzelne Handlung, Emotion oder Motiv gut nachvollziehen. Die Hauptprotagonistin - Asa verkörpert eine starke Frauenrolle, dabei bleibt der Autor realitätsnah. Aber auch die Nebenrollen sind sehr stark besetzt, sowohl Frauen als auch Männer und sogar Kinder! Die Handlung hat mich für mehrere Tage an sich gefesselt. Ich bin komplett in eine andere Welt untergetaucht - eine Welt voller alter Traditionen und Auftragskiller. Die Geschichte beschreibt den Werdegang einer einflussreichen Familie und fängt 1905 an. Man durchlebt den Krieg, den Tod, den Verrat und das ständige wiederauferstehen einer Familie, gestärkt durch die jahrhundertalte Tradition. Auf den ersten Blick, erscheint das Buch mit seinen 700 Seiten sehr ausschweifend. Allerdings sind die Ereignisse so fesselnd, dass mich die Länge kaum gestört hat. Ich konnte dadurch komplett in die Welt der Generationen eintauchen. Und war sehr traurig, als ich plötzlich auf der letzten Seite landete. Für mich war es eindeutig kein Thriller aber ein sehr aufregender Killer-Roman mit vielen spannenden Elementen. Eine Telenovela kann da einpacken! Ein Buch mit vielen Leichen, nicht nur im Keller. Eine Empfehlung meinerseits!

4

"Ich bin der Krieg, und erst wenn ich tot bin, dann ist Frieden."

"Asa" ist mein erstes Buch von Zoran Drvenkar, daher musste ich mich in den außergewöhnlichen Schreibstil erst reinfinden und eingewöhnen. Zu Beginn war ich mir noch unschlüssig, ob ich das Buch mag oder nicht. Es ist definitiv ein Thriller der anderen Art, nicht nur durch den Schreibstil. Wir begleiten eine Familie über mehrere Generationen hinweg, im Zentrum Asa, welche in der Gegenwart einen Rachefeldzug gegen eben diese, ihre eigene Familie führt. Ursachen liegen in einer psychischen Erkrankung einer ihrer Vorfahren, welche durch Kriege genährt, eine grausame Familientradition schuf. Asa führt nicht nur einen persönlichen Rachefeldzug, sie versucht auch, ein Generationentrauma zu überwinden. Im Buch wechselt die Handlung passend zwischen den Perspektiven und Zeitebenen, bis sich nach und nach ein Gesamtbild ergibt. Sympathie gegenüber den Figuren wird eindeutig nicht groß geschrieben. Bei den meisten Charakteren hatte ich ambivalente Gefühle oder fand sie einfach ganz unsympathisch. Wirklich ans Herz gewachsen ist mir niemand. Genau diese kühle Distanziertheit, die bei mir ausgelöst wurde, passt erschreckend gut zur Handlung. "Asa" ist definitiv kein typischer Thriller, sondern ein fesselndes Gesamtwerk mit vielen Ebenen, Tiefe und trotzdem genug Spannung.

"Ich bin der Krieg, und erst wenn ich tot bin, dann ist Frieden."
3.5

Jeder Jäger sollte damit rechnen, dass sich die Beute gegen ihn wendet Sechs Jahre konnten sie sie wegsperren. Sechs Jahre konnten sie nachts ruhiger schlafen. Sechs Jahre mussten sie nicht nervös über ihre Schultern blicken. Aber nun ist die Zeit der Rache gekommen. Asa macht sich auf den Weg, um eine Tradition zu zerstören, die das Leben einer Gemeinschaft seit hundert Jahren beherrscht und zum Tod unzähliger Unschuldiger geführt hat. Bei ihrem Kampf findet Asa loyale Verbündete, erfährt niederträchtigen Verrat, trifft auf mächtige Gegner und stellt sich schließlich ihrem größten Feind – ihrer eigenen Familie. Ob es ein Thriller ist weiß ich nicht so genau. Aber es ist ein gut gemachter Racheroman mit düsterer Familiensaga .

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5

Asa wird aus der Haft entlassen und sucht nach den Menschen, die ihr Leben zerstört haben. Sie will eine langjährige Tradition vernichten , die ihr Freunde und Familie genommen haben. Grausame Rituale und Prüfungen werden in einer abgeschiedenen Gemeinschaft durchgeführt, zu dieser Asa einst gehörte. Jäger und Beute werden dort klar deklariert, doch manchmal wird auch die Beute zum Jäger. Krass, krasser, Asa. Was für ein Roman, der über 700 Seiten verstört, verwirrt und wütend macht. Es gibt mehrere Zeitstränge und Zeitebenen,die machen es manchmal dem Leser nicht so leicht. Da muss man schon in Ruhe lesen. Das lohnt sich allerdings sehr. Manche Passagen ließen mich einfach so unfassbar wütend werden, dass ich das Buch auch oft zur Seite legen musste um das gelesene zu verarbeiten. Asa ist eine starke Protagonistin, die weiß was sie will. Der Ton hier ist sehr kraftvoll, roh und direkt, richtig fesselnd. Es ist definitiv keine leichte Kost. Besonders die Abschnitte im Krieg haben mich schlecht schlafen lassen. Ein besonderer Thriller mit einer Familiengeschichte mit grausamen Traditionen, der uns zeigt was aus Menschen wird, die gequält und erniedrigt wurden. Für alle Leser, die das aushalten wollen, eine große Empfehlung.

5

2025_#Hörbuch 🌳

Das war unfassbar gut🤯 der klappentext hat mich direkt angesprochen, aber damit habe ich nicht gerechnet. Die vielen verschiedenen Zeiteben waren super spannend und nach und nach ergibt sich ein Gesamtbild, das sich über viele Generationen erstreckt. Wahnsinnig gut aufgebaut und geschrieben!

1

Tragik, Liebe, Familie, Gewalt

»Jeder Jäger sollte damit rechnen, dass sich die Beute gegen ihn wendet.« Sechs Jahre hatte man sie wegsperren können, aber nun ist die Zeit der Rache gekommen. Asa macht sich auf den Weg, um eine Tradition zu zerstören, die das Leben einer Gemeinschaft seit hundert Jahren beherrscht und zum Tod unzähliger Unschuldiger geführt hat. Und bald wird sie ihrem größten Feind gegenüberstehen - ihrer eigenen Familie. ASA ist ein gewaltiger Roman voller Tragik, Liebe, Gewalt, Freundschaft und Verrat. Ein virtuos geschriebener Thriller, eine düstere Familiensaga, ein atemberaubender Rache-roman - rasant und mit ungeheurer Wucht erzählt. Mich hat das Buch leider nicht in seinen Bann gezogen. Wenig Spannung aber ein interessanter Schreibstil.

4

>>Sie haben dich erwartet. Sie wussten, dass du Luft brauchst. Sie haben sich getäuscht.<< Meine Meinung zum Buch ⤵️ Eben war Asa noch unter dem Eis und hat gewartet, dass ihr die Luft ausging, dann hat ein Wolf nach ihr geschnappt, und jetzt ist es dreißig Jahre später und sie sitzt in einer Skigondel und hofft, dass sich ihre Gedanken klären. Mal ist sie ein Teenager, mal ein Kind und mal eine Frau, die sich in ihrer Erinnerung verliert. Bei ihrem Kampf findet Asa loyale Verbündete, erfährt niederträchtigen Verrat, trifft auf mächtige Gegner und stellt sich schließlich ihrem größten Feind – ihrer eigenen Familie. Ein Thriller der anderen Art, vermischt mit einer unglaublichen Familiengeschichte. Der Schreibstil ist sehr ungewöhnlich. Am Anfang war ich skeptisch, ob mir das Buch gefällt. Aber ich weiß nicht was es war, aber irgendwie zog mich die Geschichte immer weiter in ihren Bann. Sie ist außergewöhnlich, gleichzeitig interessant und sehr fesselnd. Sicher kein Buch für Zwischendurch.

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4.5

❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️ So eigen der Schreibstil von Zoran Drvenkar ist, so packend und monumental sind seine Geschichten. Dies ist nicht einfach nur ein Thriller. Es offenbart sich Stück für Stück eine unglaubliche Familiengeschichte voller Tragik, Rohheit und Überlebenskampf. Eine Geschichte, die ihresgleichen sucht! ❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️❄️

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So eigen der Schreibstil von Zoran Drvenkar ist, so packend und monumental sind seine Geschichten. Dies ist nicht einfach nur ein Thriller. Es offenbart sich Stück für Stück eine unglaubliche Familiengeschichte voller Tragik, Rohheit und Überlebenskampf. Eine Geschichte, die ihresgleichen sucht!

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4.5

“Asa” ist für mich kein Thriller im klassischen Sinne, hat mich aber trotzdem total fesseln können. Unfassbar gut durchdachte Geschichte und ungewöhnliche Erzählperspektive. Ich hatte zwischendurch echt Gänsehaut oder auch mal Tränen in den Augen. Das Buch ist ziemlich lang, was aber bei der Story Sinn macht. Grade der Anfang hat sich für mich ziemlich gezogen, es hat sich aber schlussendlich gelohnt! Sehr besonderes Highlight.

4

Wenn deine Familie zum Feind wird!

Es geht um die Familie Kolbert die über Jahrzehnte eine fragwürde Prüfung entwickelt nach dem Motte: Bist du der Jäger oder die Beute? Es beginnt um 1900 bis in die heutige Zeit. Doch letztendlich, was passiert wenn sich die Beute plötzlich gegen seine Jäger wendet? Die Geschichte ist Spannend und dreht sich um Verrat und Schicksalsschläge. Der Schreibstil war am Anfang etwas schwierig, bin dann aber gut rein gekommen. Im Mittelteil läßt die Spannung etwas nach, aber geht dann schnell wieder bergauf! 4/5 ☆

4.5

Mein erstes Buch des Autors war damals "Du bist zu schnell", welches ich unfassbar faszinierend fand. Der Autor hat einen ganz eigenen Schreibstil, die Geschichten sind niemals 08/15. Ich glaube, entweder liebt man seine Bücher, oder man kann damit nicht viel anfangen. Auch dieser "Thriller" (wenngleich diese Kategorisierung dem nicht nicht zu 100% gerecht wird) konnte mich wieder fesseln, zum Ende hin hatte es für mich allerdings ein paar Längen, was hier zu einem halben Stern Abzug geführt hat. Nichtsdestotrotz unbedingt ein lesenswert Buch für alle, die Mal etwas anderes lesen möchten.

4.5

Nicht einfach eine Rache-Story, sondern eine sehr düstere und brutale Familiensage. Im stetigen Wechsel von Schauplätzen und Erzählern wird hier eine Geschichte erzählt, die packt und nicht mehr so schnell loslässt. Und wie immer schreibt Zoran Drvenkar dabei so poetisch, dass neben dem Blut und der Gewalt auch viele schöne Worte für Freundschaft, Liebe und Verrat verbleiben. Ein grossartiger Pageturner und Geheimtipp

5

Jahreshighlight!!! ❄️

Frohe Weihnachten, ihr Lieben! Ich möchte euch heute ASA von Zoran Drvenkar vorstellen – ein Thriller, der mich so sehr überzeugt hat, dass er für mich das Highlight des Jahres geworden ist. Schon der Roman STILL hatte mich in diesem Jahr durch Drvenkars unverwechselbaren Stil überzeugt. In ASA steigert er diese Wirkung noch einmal. Die bildgewaltige, fast filmische Sprache trifft auf einen nüchternen Ton, der die Gewalt und die Verzweiflung im Text nur umso deutlicher hervortreten lässt. Statt auf den einen großen Knalleffekt zu setzen, entfaltet Drvenkar eine Reihe kleiner, schockierender Enthüllungen — jede für sich verstörend, zusammen jedoch überwältigend. Das Ergebnis ist eine brachiale Emotionalität, die sich leise, aber nachhaltig entfaltet. Anhand des Klappentextes hatte ich schon vermutet, dass ASA mit STILL (2014) zusammenhängt – und genau das bestätigt sich. STILL ist pure Dunkelheit, ASA die Landschaft, die diese Dunkelheit ausfüllt und in der jedes Detail sichtbar wird. Strukturell ist ASA ein komplexer Thriller mit einem vielschichtigen Figurenensemble: zahlreiche Perspektiven, die sich Stück für Stück zu einem dichten Gesamtbild verweben. Besonders bemerkenswert ist die Du-Perspektive: ASA wird im Text als „Du“ angesprochen, doch wer genau das ICH dahinter ist, bleibt lange unklar. Diese Erzähltechnik erzeugt eine klaustrophobische Nähe und spielt subtil mit den LeserInnen, die gleichzeitig berührt und in die Handlung hineingezogen werden. Eine schockierende Familientradition, die sich über Generationen erstreckt, bildet das Herz von ASA. Hauptspielplatz ist das weiße Nichts – eine vom Schnee verschluckte Landschaft, in der der Kampf um Leben und Tod ausgetragen wird. Hier zeigt sich, was innerhalb einer Familie nicht sein darf – und welche Grausamkeiten passieren, wenn es doch deine eigene Familie ist. Neben STILL ist ASA der beste Thriller, den ich je gelesen habe. Pure Emotion, auf eine nüchtern erzählte Weise. Ein tragisch gezeichnetes Bild einer Familie, die an einer Tradition festhält – eine Tradition, die sie von innen zu zerreißen droht. Herzlichen Dank an den Suhrkamp Verlag für das Rezensionsexemplar!

Jahreshighlight!!! ❄️
5

Das sticht SEHR aus der Masse heraus

Sprachlich war das wirklich eine literarische Kunst, das muss man erstmal annähernd so hinbekommen. Ich hab mich dem Schreibstil total hingeben können und bin in der Welt von Asa versunken. Wir erleben mit ihr ganz viele unterschiedliche Situationen, aber es sind nicht nur diese Rache-Thriller-Aktionen, sondern es ist eine Erzählung ihrer ganzen Familiengeschichte. Die Kapitel erscheinen chronologisch manchmal willkürlich, es ist quasi unterteilt in Vor- und Nacherzählungen – insgeheim setzt der Autor diese aber sehr klug ein. Wenn man diesen außergewöhnlichen Erzählstil versteht, dann flowt es richtig. Man könnte dann auch noch tiefer gehen und überlegen, wieso der Autor denn solche Perspektiven und Erzählstile verwendet. Zum Mittelteil wurden mir die Geschichten in die Vergangenheit manchmal zu Kriegs- und Geschichtslastig. Auch hätte ich mir Asa noch mehr im Fokus gewünscht. Das sind aber auch die einzigen Kritikpunkten. Mir ist trotz den fast 700 Seiten nie langweilig geworden, denn die Spannung war irgendwie auch immer da.

3.5

Eine schonungslose Familiensaga voller Abgründe

“Asa” ist ein beeindruckend umfangreiches Werk von über 700 Seiten, das eine vielschichtige Familiensaga erzählt, deren Wurzeln tief in die Kriegszeit reichen. Für mich war der Einstieg jedoch ausgesprochen schwierig. Die ersten rund 300 Seiten empfand ich als sehr zäh – nicht zuletzt, weil der Schreibstil anspruchsvoll und sprachlich fordernd ist. Es hat lange gedauert, bis ich wirklich in die Geschichte hineingefunden habe. Der zweite Teil des Buches entfaltet dann jedoch eine bemerkenswerte Tiefe. Die komplexe Familiengeschichte wird sorgfältig, kunstvoll und mit viel psychologischer Präzision aufgebaut. Besonders auffällig ist der Stil des Autors: schonungslos, trocken, abgebrüht , wodurch die dargestellte Gewalt eine eindringliche Wirkung erhält. Trotz der literarischen Qualität und der starken zweiten Hälfte hat mich das Buch emotional nicht vollständig gepackt. Es ist ein kraftvolles, herausforderndes Werk, das viel bietet, mich persönlich aber nicht durchgehend fesseln konnte.

5

Ein Wahnsinnsbuch!

Ein so so tolles Buch! Es ist viel mehr als ein Thriller, eine Familiensaga, ein Geschichtsbuch, wow! Ich sehe schon bildlich eine Verfilmung vor mir. Ganz großes Kino!

4.5

Ein grandioser Thriller, wie ich ihn noch nie gelesen habe. Er hat mich Antrengung gekostet, den Sprüngen in den verschiedenen Zeitebenen zu folgen. Aber sehr gut durchdacht, schlüssig, spannend, hart, manchmal nicht aushaltbar. Einen halben Punkt Abzug gibt es, weil sich ein bestimmter Teil immer wieder wiederholt. Was zum Verstehen nötig ist, aber sich für mich zu sehr gezogen hat.

5

Wenn die Beute zurückschlägt

Dunkel. Roh. Unbarmherzig. Diese Geschichte packt einen nicht am Ärmel, sie greift direkt an die Kehle. Eine Frau kommt zurück, und mit ihr etwas, das jahrelang unter Verschluss gehalten wurde: Angst. Schuld. Blut. Sechs Jahre wegsperren konnten sie Asa – aber keine Minute lang das, was sie in sich trägt. Beim Lesen sitzt man da, den Kaffee längst kalt, und denkt: Das wird böse enden. Für alle. Asa ist keine klassische Rächerin mit cooler Pose und flotten Sprüchen. Sie ist verletzt, wütend, entschlossen und gleichzeitig erschreckend menschlich. Jede Seite riecht nach alter Schuld und frischem Zorn. Diese Gemeinschaft, die sich hinter Traditionen versteckt, wirkt wie ein fauliger Körper, der endlich aufbricht. Und mittendrin eine Frau, die nicht zerstören will, sondern muss. Was besonders hängen bleibt, ist die Familie. Nähe, die schmerzt. Loyalität, die kippt. Verrat, der sich langsam anschleicht und dann gnadenlos zuschlägt. Die Gewalt kommt nicht spektakulär daher, sondern fühlt sich schwer, notwendig und manchmal kaum auszuhalten an. Genau das macht sie so wirksam. Hier wird nichts verherrlicht, hier wird abgerechnet. Der Stil ist messerscharf, der Rhythmus gnadenlos. Kaum Zeit zum Durchatmen, kaum Raum für falsche Hoffnung. Trotzdem blitzt immer wieder etwas auf, das fast wie Hoffnung aussieht – Freundschaft, Liebe, ein kurzes Aufatmen. Dann zieht Drvenkar den Boden weg. Und man liest weiter, weil Wegsehen keine Option ist. Am Ende bleibt dieses dumpfe Gefühl in der Brust. Dieses Wissen, dass Rache keinen Frieden bringt, aber manchmal die einzige Sprache ist, die verstanden wird. Ein Roman, der nicht gefallen will, sondern trifft. Hart. Direkt. Lange nachwirkend.

Wenn die Beute zurückschlägt
4

Ein Buch wie ein Blockbuster: tragisch-brutal, spannend, inklusive einer Antiheldin.

Was hatte ich Lesespaß mit diesem Buch! Auch für mich war es ein richtiger Pageturner, was bei 700 Seiten ziemlich hilfreich ist. Die kurzen Kapitel aus verschiedenen Perspektiven und Zeiten lassen einen super Lesefluss entstehen. Asa ist die Antiheldin in einem düsteren Familiendrama, die mit der Tradition ihrer Familie bricht. Es geht um eine jährliche Prüfung von Beute und Jägern. Die Prüfung kann die Beute nur überstehen, wenn sie selbst zum Jäger wird. Wie es zur Etablierung dieser Tradition kam, wird durch gut eingeflochtene Rückblenden zur Zeit des 1. und 2. Weltkrieges erzählt. Diese Passagen habe ich besonders gerne gelesen. Der Autor schreibt die gesamte Geschichte von Asa in der Du-Form, was zunächst etwas irritierend ist (wer erzählt Asas Geschichte?) . Der Schreibstil ist insgesamt herausragend und außergewöhnlich. Ich konnte mir die Protagonistin die ganze Zeit in einem actionreichen, spannenden Blockbuster vorstellen. Dieses Buch ist einfach gut! Da muss auch nicht immer alles ganz logisch sein :).

Ein Buch wie ein Blockbuster: tragisch-brutal, spannend, inklusive einer Antiheldin.
5

Selten so ein tolles Buch gelesen. Dieser Schreibstil, diese Geschichte, welche sich über Generationen erzählt. Von mir eine klare Empfehlung für dieses Buch!

5

Meisterwerk!

Wow, ich habe noch nie ein Buch gelesen, das mich so gnadenlos in seinen Bann gezogen hat. Egal, in welcher Verfassung ich mich mental oder körperlich befand, wie lang mein Tag oder wie müde ich war, ich schlug dieses Buch auf und versank. Ich konnte stundenlang darin lesen und auch wenn ich wirklich sehr langsam vorankam, war es ein absoluter Rausch. Der Erzählstil ist wahnsinnig besonders sowie einnehmend. Ich kann mir vorstellen, dass einige Lesende erst einmal mit dem Stil warm werden müssen, aber da ich bereits andere Werke des Autors kannte, war ich mit seiner extrem besonderen Art, zu schreiben, bereits vertraut. Es ist einmalig, wie Zoran Drvenkar Bilder durch seine Worte entstehen lässt. Der Film, der vor meinem inneren Auge ablief, hat sich in meine Netzhaut gebrannt, ebenso wie sich diese heftige Handlung in mein Gedächtnis gebrannt hat. Diese Geschichte werde ich vermutlich nie wieder vergessen. Es fühlt sich 100% so an, als hätte ich sie auf einer Kinoleinwand verfolgt und gefühlt die ganze Zeit über die Luft angehalten... Die Atmosphäre hat mich vollständig eingenommen. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, wie ich sonst in Worten ausdrücken soll, was diese Geschichte so unvergleichlich für mich macht. Allem voran natürlich die Tatsache, dass ich einerseits einen eigenen Roman darüber schreiben könnte, wie unglaublich gut sie war, andererseits absolut sprachlos über das bin, was ich hier gelesen habe. Die Handlung ist speziell, unglaublich komplex und von einer Tiefgründigkeit, die ich so in einem Thriller noch nie erlebt habe. Ich würde aber ohnehin sagen, dass "Asa" viel mehr ist, als ein normaler Thriller - "Asa" ist ein Erlebnis, eine Reise, ein Meisterwerk. Die Bindung, die ich zu Asa, der Protagonistin, aufgebaut habe, hat mich irgendwann richtig überwältigt. Ebenso wie die emotionale Beteiligung am Geschehen im Allgemeinen - ich habe so viele Male wirklich extrem geschluckt, musste Tränen wegblinzelnd oder kurz durchatmen, weil das Gelesene mich derart bewegt hat. Auf den letzten Seiten habe ich dann noch etliche Tränen vergossen und obwohl ich ziemlich schnell ahnte, was auf mich zukam, war ich nicht bereit. Ich war für gar nichts hier bereit. Diese emotionale Wucht, diese unbändige Stärke hat mich so beeindruckt, dass mir die Worte fehlen. Es ist so brutal, so skrupellos, so schonungslos und roh. Ich kriege eine Gänsehaut, wenn ich nur an gewisse Szenen denke. Unfassbar stark! Ich kann euch wirklich nicht beschreiben, was dieses Buch mit mir gemacht hat, aber so stelle ich es mir ungefähr vor, wenn Fantasy-Fans ein für sie "episches" Buch beenden. Nur, dass diese Handlung, so absurd sie einem auch erscheint, durch ihre rohe Präsens und Nachvollziehbarkeit eine Wucht hatte, die mich umgehauen hat. Ich möchte nicht glauben, dass hier auch nur ein wahrer Funke dran ist, aber oh man, ich schätze, diese Geschichte ist realistischer als uns lieb ist... Zumindest hat der Autor sie mir so verkauft, dass ich jedes Wort geglaubt sowie gefühlt habe. Ich habe nie daran gezweifelt, aber es war wirklich beeindruckend, wie Zoran Drvenkar aus all' den Erzählsträngen und losen Fänden ein rundes, erschreckendes sowie eindringliches Gesamtbild geschaffen hat. 5 Sterne sind in meinen Augen fast lächerlich in Anbetracht dieses Werks - es hat unendlich viele Sterne, unendlich viel Anerkennung verdient und ich hoffe, hoffe, hoffe, dass ganz viele Lesende ihm eine Chance geben und sich auf diese intensive, herausfordernde sowie grandiose Reise begeben. Ich weiß, dass es nicht für alle etwas sein wird, da es doch sehr speziell ist, aber ich wünsche jedem und jeder von euch, dass es euch ebenso sehr begeistern kann wie mich! Ein Leseerlebnis, das ich bisher mit nichts vergleichen kann. Ein Buch, das für mich ein Jahres- bzw. Lebenshighlight und absolutes Meisterwerk ist.

5

Spannend, vielschichtig, unvergesslich: Asa hat alles 🌟📖

Wow 😍, Asa war für mich wirklich ein absolutes Lese-Highlight! Auf Empfehlung einer lieben Thalia-Mitarbeiterin habe ich zugeschlagen – und ich bin so dankbar dafür, denn ohne diese Empfehlung hätte ich dieses Juwel wahrscheinlich verpasst 💎. Der Schreibstil des Autors ist total erfrischend und mal etwas ganz anderes ✨. Von Anfang an wird man in eine spannende, intelligent durchdachte Geschichte hineingezogen, die niemals langweilig wird. Besonders beeindruckend: die Familiengeschichte – oder besser gesagt die Dynastie – entfaltet sich über mehrere Zeiten und Länder 🌍. Hauptsächlich spielt die Handlung in Deutschland, von den Wirren des 1. Weltkriegs über den 2. Weltkrieg bis in die heutige Zeit. Auch wenn es keinen großen Plottwist gibt, punktet das Buch durch seine fesselnde Erzählweise, die cleveren Zeitsprünge und die vielen unterschiedlichen Protagonisten 👥. Jeder hat seine eigene Geschichte, seine Geheimnisse und Perspektiven, was das Ganze unglaublich lebendig macht 🕰️. Kleiner Hinweis: Das Buch ist keine leichte Lektüre 📚. Man muss schon aufmerksam bleiben, um den Überblick über Zeiten und Charaktere zu behalten – aber genau das macht es auch so spannend! Für mich ist Asa ein rundum gelungenes Buch, perfekt für alle, die mal einen etwas anderen, anspruchsvollen Thriller suchen 🔍. Und das Ende? Einfach grandios 👏🏼 – ich konnte wirklich nichts bemängeln! Dieses Buch werde ich bestimmt nicht so schnell vergessen, denn es ist wirklich etwas ganz Besonderes. 🫶🏼

Spannend, vielschichtig, unvergesslich: Asa hat alles 🌟📖

Abgebrochen

Eine junge Frau, die Rache nimmt. An allem und jedem der ihr in ihrem bisherigen Leben unrecht getan hat. Für mich klang das zu Beginn sehr spannend! Rachethriller mag ich an sich total gerne, denn ich kann die Beweggründe der Rachenehmenden meistens gut nachvollziehen. Asa wächst in einer Familie auf, die dazu "ausgebildet" wurden, sich zu verteidigen oder auch mal zu töten. Ich kannte bisher noch kein Buch des Autors, wurde aber durch das Schwärmen von einzelnen Leuten auf Bookstagram darauf aufmerksam. Der Schreibstil ist sehr eigen, und das war tatsächlich auch ein Grund für mich, weshalb ich sehr schwer in die Geschichte hineingefunden habe. Wörtliche Rede wird mit Spiegelstrichen markiert. Jedoch wird der Begleitsatz zusätzlich mit eingeschoben. Das hat mich gerade am Anfang noch ziemlich verwirrt, weil ich es bis dato so noch nicht gelesen habe. Die Kapitel sind abwechselnd aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben. Wir starten erst am Anfang, dann in der Mitte, dann am Ende und dann mal wieder ganz wo anders. Mich hat das irgendwie alles ziemlich verwirrt. Die Kapitel über ihre Vorfahren fand ich sehr spannend, doch als es dann wieder zurück zu Asa ging, war die Spannung für mich vorbei. Ich hatte leider wenig Lust in dem Buch weiterzulesen, zudem es knapp 700 Seiten umfasst. Auf der Hälfte habe ich nun für mich entschieden, es abzubrechen. Den Wunsch, den Ausgang zu erfahren habe ich bedauerlicherweise nicht. Es ist sehr umfassend und ausschweifend geschrieben, was sicherlich auch ganz viel positives Feedback bekommen wird. Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass es mich leider alles verwirrt hat und ich es wahrscheinlich dementsprechend auch nicht verstanden habe. Ein sehr spezielles Buch, mit interessanter Idee aber viel zu umfangreich und ohne Sog für mich. Aber nur weil mir das Buch nicht so zugesagt hat, heißt das nicht,das es bei euch auch so sein muss. Ich habe zudem tatsächlich bis jetzt ausschließlich gute Rezis gelesen ☺️

4

Pageturner trifft es wirklich. Angenehm leicht zu lesen im positiven Sinne... Auch als nicht-Thriller-Fan hat es mich gepackt, daher auf diesen wilden Ritt einfach einlassen...

3.5

Sprachlich dicht und ein interessanter Aufbau. Das sind 5/5 Sterne. Aber wie kann ein Buch nur so "bleak", karg, bedrückend sein. Für mich kam kaum Spannung auf, weil sowieso alles furchtbar war für alle Charaktere. Ich wollte mehrfach abbrechen habe aber wegen der Familiensaga weitergelesen.

Ich habe mich schwergetan mit dem Menschenbild und der menschlichen Ödnis, die gezeichnet wurde. Kein Charakter auch nicht Asa erweckt bei mir Sympathien. Es ist wie "Sturmhöhe" nur brutal und mit deutscher Geschichte. Alle sind schrecklich, allen widerfährt schreckliches und es wird mit Geistern gesprochen. Ich denke dieses Buch hat literarisch viele Stärken, zieht den Leser aber thematisch 700 Seiten runter. Wer das gut aushalten kann, kommt auf seine Kosten.

4

Eine düstere und atmosphärische Familensaga, die es in sich hat.

Asa ist ein Buch mit wirklich sehr vielen Seiten und wer denkt man kommt bestimmt schnell durch, denjenigen muss ich enttäuschen. Weil das Buch hat so viele Details und ist sehr dicht an Informationen. Man braucht einfach Zeit und Konzentration um die ganze Geschichte zu erfassen. Wir springen hier zwischen dem Jetzt und der Vergangenheit hin und her. Düster und atmosphärisch lernen wir die Familie und Asa kennen. Vor allem diese düstere Gemeinschaft.

4.5

Viele Charaktere, eigener Schreibstil, aber liest sich gut. Die Geschichte ist heftig. Man muss sich gut konzentrieren beim lesen, aber auch bei einer etwas längeren Pause kommt man gut wieder in die Story.

4.5

Ganz großes Kino von Zoran Drvenkar. Ein wahrhaft packender Thriller, eine aufwühlende deutsche Familiensaga der anderen Art, magischer Realismus der brutalst spannenden Art- puh, mir fehlen die Worte. "Asa" ist ein wahnsinniger Parforceritt über 700 Seiten, den man nicht unbeschadet überlebt. Ich werde eine Weile brauchen, um mich davon zu erholen.

4.5

Lesen. Fühlen. Wüten.

Wow. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Asa hat mich komplett aus der Bahn geworfen – auf die beste Art. Zoran Drvenkar schreibt mit einer Wucht, die ich selten so erlebt habe. Allein die Erzählperspektive im „Du“-Stil ist genial – so direkt, so intensiv, dass man sich unweigerlich mitten im Geschehen wiederfindet. Man liest nicht über Asa, man IST Asa. Und das ist manchmal schwer auszuhalten, aber genau das macht dieses Buch so besonders. Die Geschichte selbst ist spannend, düster und unglaublich vielschichtig. Drvenkar springt in der Zeit hin und her, ohne dass es verwirrend wird – im Gegenteil: Die Zeitsprünge geben der Story Tiefe und machen die Aufdeckungen umso härter. Und ja, ich habe tatsächlich Wuttränen vergossen. Es gab Momente, in denen ich so aufgebracht war über das, was passiert oder enthüllt wird, dass ich das Buch kurz zur Seite legen musste. Was ich besonders liebe: die Figuren. Nicht nur Asa, die eine der stärksten, komplexesten Frauenfiguren ist, die ich je gelesen habe, sondern auch die Nebencharaktere. Sie sind alle greifbar, echt, fehlerhaft – und genau dadurch so stark. Unter all der Spannung liegt eine rohe, ehrliche Wut, die sich langsam aufbaut und sich in Rache und Vergeltung entlädt. Das Ende? Perfekt. Kein offener Faden, kein unnötiges Drama – der Kreis schließt sich, und ich hatte dieses seltene, befriedigende Gefühl, wenn alles genau so endet, wie es muss. Asa ist definitiv kein Buch für zwischendurch. Es fordert Aufmerksamkeit, Emotionen und manchmal auch Nerven. Aber wer sich darauf einlässt, bekommt eine Geschichte, die bleibt. Aufwühlend, brutal ehrlich und sprachlich einfach brillant. Kurz gesagt: Asa hat mich wütend gemacht, traurig, sprachlos – und absolut beeindruckt

5

Thriller, Zeitgeschichte, Drama, Familiengeschichte, verschiedene Zeitstränge und Zeitebenen, unterschiedliche Perspektiven. Alles in absolut fesselnder Sprache und einer Wucht, Spannung und rascher Abfolge geschrieben, das man das Buch, nicht mehr aus der Hand legen möchte und es einen umhaut. Mein Highlight 2025.

5

Meinung: Auf dieses Buch habe ich wirklich sehnsüchtig gewartet – und es hat jede einzelne Seite wert gewesen. Ich liebe Zoran Drvenkars Geschichten, weil er es immer schafft, mich in Welten hineinzuziehen, die mich noch lange nicht loslassen. Asa Kolberg hat sechs lange Jahre im Gefängnis gesessen. Sechs Jahre, in denen sie nur ein Ziel hatte: Rache. Schritt für Schritt hat sie ihren Plan geschmiedet. Jetzt ist der Moment gekommen, um eine grausame Tradition zu zerstören, die seit über hundert Jahren das Leben einer ganzen Gemeinschaft beherrscht – und die den Tod unzähliger Unschuldiger gefordert hat. Auch Asa selbst wurde damals gebrochen. Jetzt schlägt sie zurück. Ob sie es schafft? Das müsst ihr unbedingt selbst herausfinden – und glaubt mir: Ihr werdet das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist wie ein Sog: poetisch, rasant, messerscharf – und so bildhaft, dass man jede Szene wie einen Film vor Augen hat. Die Handlung ist clever durchdacht, voller überraschender Wendungen, und wechselt zwischen verschiedenen Zeitebenen, sodass sich Stück für Stück ein Gesamtbild entfaltet. Besonders beeindruckt hat mich, wie viel Tiefe auch die Nebenfiguren bekommen. Man erfährt ihre Geschichten, ihre Ängste, ihre Geheimnisse – und versteht, warum sie so handeln, wie sie handeln. Die Atmosphäre ist düster, dicht und fesselnd. Die Story ist ungewöhnlich, ja fast verstörend – aber genau das macht sie so faszinierend. Asa ist keine Heldin im klassischen Sinn, und trotzdem kann man ihre Entscheidungen nachvollziehen. Man bleibt ihr nah, selbst wenn man nicht mit allem einverstanden ist. Ich kenne Asa schon aus einem früheren Buch und schon damals war ich von seiner Art zu erzählen völlig gefesselt. „Asa“ ist für mich nicht einfach nur ein Thriller – es ist ein Roman, der unter die Haut geht, der nachhallt und noch lange im Kopf bleibt. Absolute Leseempfehlung

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5

Jäger oder Beute? Spannender, harter Thriller

Das letzte Buch, das ich dieses Jahr ausgelesen habe, hat es absolut in sich: ungebremst beginnt die Story mitten in einer Prüfung, in der Asa, die Titelheldin (oder Antiheldin?) beweisen muss, ob sie Jäger oder Beute ist. Denn in Asas Familie gilt: Kinder müssen ausgebildet und trainiert werden und beweisen, dass sie stark und der Familie würdig sind. Doch Asa wird aus der Familie verbannt und nach einem Schicksalsschlag und 6 Jahren im Gefängnis kehrt sie zurück. Ihr Ziel: Rache. Zoran Drvenkar hat einen spannenden und sehr harten und brutalen Thriller geschrieben, der von der ersten Seite an fesselt. Die Story ist genau wie die Personen ungewöhnlich und sehr interessant, die Atmosphäre durchweg stimmig. In Rückblenden und Perspektivwechseln wird die grausame Geschichte der Familie Kolbert erzählt und erklärt, wie aus Asa die Person wurde, die wir kennen lernen. Das ist harter Stoff und hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Mein Fazit: Harter, brutaler und absolut spannender Thriller. Klare Leseempfehlung!

3

Das Buch hat mich sehr interessiert und die Grundidee war auch echt gut. Aber viel zu lang für mich und dadurch zäh und langweilig. Schade. Den Schreibstil fand ich eigentlich sehr sehr gut.

3

Ich bin ganz schwer reingekommen, gegen Ende ging es dann etwas besser. Story war nicht so meins, konnte alles nicht so gut nachvollziehen und manche Teile fand ich sehr in die Länge gezogen und der Sinn hinter dieser Jagd hat sich mir nicht erschlossen. Bin froh, dass es beendet ist 😅

4.5

Hinterlässt mich sprachlos…. Was ein Buch !

Wow was war das für ein Thriller? Nach Sorry und Still ist ASA mein dritter Thriller des Autoren, welcher mich unfassbar begeistert hat. Der Schreibstil von Zoran Drvenkar ist wie immer etwas ganz besonderes und ich glaube jeder der eines seiner Bücher kennt, würde ihn unter Millionen herausfischen können. Und das will etwas heißen! Dieses Buch ist definitiv alles andere als „leichte“ Kost und meiner Ansicht nach auch ein Buch dem man Aufmerksamkeit schenken muss (nichts für Müde unkonzentrierte Augen vor dem Schlafen). Durch viele Perspektiven und Zeitwechsel muss man als Leser/in hier stark aufpassen. Aber genau das habe ich geliebt.: Einen absolut einzigartigen Thriller der nicht linear nach Schema F erzählt wird. Das Ende muss ich definitiv erstmal sacken lassen!! Einen ganz kleinen Abzug muss ich dennoch wegen der Länge geben. Im mittleren Teil zog sich das Buch und verlor sich kurzfristig in den Schilderungen rund um die Kriegsgeschehnisse. Hier hätten 80 Seiten dem Buch mehr Spannung gegeben. Zusammenfassend aber eine absolute Empfehlung für Thriller-Liebhaber die nach einem besonderen Buch insbesondere für den Winter suchen 🫶.

3

Sehr komplex und atmosphärisch, auch spannend, aber auch langatmig

Wenn man „Harry Quebert“, den „Schatten des Windes“, Kai Meyers „Bibliotheksreihe“ und „Das achte Leben (für Brilka)“ in einen Topf wirft und mit einem ungewöhnlichen Erzählstil würzt bekommt man eine düstere Geschichte, die sich über viele Jahrzehnte spannt und deren Komplexität sich erst am Ende erschließt : Asa! Asa wächst mit Traditionen auf die Ausdauer auf vielen Ebenen fordert, physisch und mental. Das prägt sie und führt im Endeeffekt zu einem großen Verlust. Als sie , mittlerweile erwachsen, an den Ort des Geschehens zurückkehrt, rächt sie sich für das, was damals passierte. Soweit kann man ganz gut folgen. Doch dann führt uns der Erzähler, der in der Du-Form Asa anspricht, zu anderen Plätzen , in andere Zeiten und ich wusste, das wird kein packender Thriller, sondern ein Puzzle, dass man Stück um Stück zusammensetzen muss, damit die Dramatik der Geschichte in ihrer ganzen Komplexität erfassbar wird. Wir sind nicht linear unterwegs, sondern springen in der Zeit, sind mal im ersten Weltkrieg dann im Zweiten, im Balkan Krieg und in der Ukraine, erleben sowohl Gräueltaten, die historischer Natur sind, als auch Familiendramen, die auf Traditionen und Bräuchen fußen und des Öfteren aus dem Ruder laufen. Und immer wieder geht es um „die Prüfung“. Die genannten Kriege sind nicht unwichtig, beeinflussen das Geschehen, aber meist nur indirekt. Asa ist der Mittelpunkt und wir kehren immer wieder zu ihr zurück. Nebenfiguren häufen sich und waren nicht immer wichtig für die Geschichte, auch wenn sie langsam aufgebaut wurden. Oft starben sie eines ungewöhnlichen Todes. Auch viele verschiedene Orte ziehen an uns vorbei und sind manchmal nur flüchtige Schauplätze wie zum Beispiel Kroatien, und manche stehen im Zentrum, wie Thule oder die Uckermark. Leicht war dieses Buch nicht zu lesen. Es erfordert schon hohe Aufmerksamkeit, und darin liegt gleich die Schwierigkeit, die ich beim Lesen hatte. Ich hab’s für mich zu einem Zeitpunkt gewählt, an dem meine Gedanken anderweitig ebenfalls stark gefordert waren. Mir fehlte schlichtweg oft das Konzentrationsvermögen dem Erzähler immer zu folgen. Das sollte man, sonst bekommt man wesentliche Entwicklungen nicht mit. Ich musste also immer mal wieder zurückblättern und Stellen suchen, die mir halfen, wieder da anzuknüpfen, wo ich aufgehört genau hinzuschauen. Obwohl ich die Atmosphäre sehr genossen habe und mir der Erzählton, der für einen Thriller äußerst literarisch ist, sehr gefallen hat, hat mich die Geschichte auch immer wieder ermüdet. Ich bin ein bisschen traurig, dass entweder ich dem Buch oder das Buch mir nicht wirklich gerecht wurde. Es waren mir definitiv ein paar Jagdszenen und einige versteckte Menschen zu viel. Auf den 700 Seiten wiederholte sich einiges, was sicherlich auch dem melodiösen Singsang geschuldet ist, der andererseits extrem dazu beiträgt das mulmige Gefühl zu verstärken. Aber ich bin dran geblieben und zurück bleibt der Eindruck, etwas Episches gelesen zu haben, dass sich zwar Thriller nennt, aber doch so viel mehr ist Wenn ihr also auf der Suche nach einer Lektüre seid die auf Basis europäischer Geschichte ein spannendes Szenario mit einer komplexen Handlung entwickelt und auf ihrem düsteren Weg viele Tote hinterlässt, ohne brutal explizit zu sein, dann ist Asa das richtige Buch für euch. Eins tut es auf jeden Fall, es passt in die Zeit zwischen den Jahren und ist ein klassisches Winterbuch.

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