A Head Full of Ghosts – Ein Exorzismus
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Description
Book Information
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Eine durchaus spannende Geschichte. Der Schreibstil war etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Idee des Buches hat mir gut gefallen. Psychisch krank oder besessen. Exorzismus und Religion, Glaube oder Erkrankung. Was für eine Mischung. Der Leser ist bis zum Ende hautnah dabei, das hat mir am besten gefallen . Eine Fernsehshow die alles dokumentiert. Einfallsreich geschrieben, leider mit einigen Längen und Wiederholungen.
✧ 𝐓𝐞𝐱𝐭𝐚𝐮𝐬𝐬𝐜𝐡𝐧𝐢𝐭𝐭: „Ich setzte mich kerzengerade im Bett auf. Ich wusste nur, dass ich in unserem Haus war, an diesem dunklen, weitläufigen Ort, und dass Marjorie sich irgendwo im selben Haus befand - vielleicht verirrt, vielleicht versteckt - und schrie.“ ✧ 𝐌𝐞𝐢𝐧 𝐋𝐞𝐬𝐞𝐞𝐢𝐧𝐝𝐫𝐮𝐜𝐤: Ich habe endlich dieses Schätzchen von meinem SuB befreit, und es ist eins der Bücher geworden, bei denen ich mich im Nachhinein frage, warum ich so lange damit gewartet habe… Ohne viel verraten zu wollen, hatte ich die ganze Zeit „Wir haben schon immer im Schloss gelebt“-Vibes. Das Buch von Shirley Jackson liebe ich ja total. Diese Geschichte hat mich total daran erinnert, aber gleichzeitig war sie komplett anders! Was jedoch bis zum Schluss bleibt (nein, wir haben kein eindeutiges Ende und ganz viel Interpretationsspielraum), ist die Frage ob es tatsächlich eine Besessenheit oder eine Heimsuchung gab, oder ob es hier der ganz normale Wahnsinn ist, der Menschen manchmal befällt, und das ist doch eigentlich das größte Grauen, oder? Merry ist eine unzuverlässige Erzählerin, sie berichtet als Erwachsene, wie sie die Zeit der Besessenheit ihrer Schwester und den anschließenden Exorzismus als 8-jähriges Mädchen erlebt hat. Diese Perspektive fand ich wahnsinnig spannend und irgendwie sind Schilderungen aus der Sicht eines Kindes immer viel gruseliger. Ihre Erinnerungen sind klar, zumindest glaubt sie das, aber doch nicht ganz greifbar für sie selbst. Eingeteilt ist das Buch in drei Abschnitte, die jeweils mit einem Blog eingeleitet werden, der 15 Jahre später die Ereignisse schildert. Das fand ich total gelungen! Insgesamt eine richtig tolle Story, die mich komplett gefesselt hat und zwischendurch eine kleine Gänsehaut bereitet hat. Absolut düster und einfach großartig erzählt!

Anders als erwartet, aber gut
Die Sprecherin war ja super dafür. Am Anfang dachte ich erst ob ein Mann dafür nicht besser gewesen wäre, da sie ja oft mit ihrer dunklen Stimme ein anderes Gefühl vermitteln, aber sie hat wirklich sehr gut gepasst und es auch echt gut rüber gebracht. Die Story war super. Das mit der Bloggerin und ihe Analysen fand ich manchmal störend, aber das kam ja nicht so oft. Und das Ende war ja schon recht überraschend. Und ein schön offenes Ende, wo man sich fragt - Ist der Dämon doch noch da...Ich glaube das ist ein Buch, das muss man irgendwann noch mal hören oder mal lesen um es genau zu erfahren - so bisschen wie Six Sense, wo man erst beim 2. gucken die Dinge erkennt. Richtig gruselig wurde es nicht - bisschen Gänsehautfeeling kam auf, aber die Psyche, was es mit der Familie macht und auch dieser Druck der durch die Medien verstärkt wird, das wird gut vermittelt. Es ist also nicht so ein klassisches Bessesenheitsroman. Da steckt mehr dahinter
Ein Buch, das Stephen King Angst gemacht hat? Hat mich das neugierig gemacht? Oh ja! 😀 Der Exorzismus von Emily Rose war vor 20 Jahren der erste Horrorfilm, den ich im Kino angesehen hab. Seitdem hab ich eine morbide Faszination für Exorzismen entwickelt. Warum ich euch das erzähle? Damit ihr wisst, wie hoch die Messlatte für dieses Buch war. 😁 Ich mochte den Schreibstil sehr, vor allem die Abwechslung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Blog und Interview. Sowas finde ich generell extrem spannend und es animiert mich zum Binge Reading! Dementsprechend schnell bin ich durch das Buch geflogen. Wenn es bei Horror um Kinder geht, bin ich übrigens immer ziemlich schnell am Limit. Hier geht es um die 8-jährige Merry und die 14-jährige Marjorie. Mit der älteren dieser beiden Schwestern stimmt etwas ganz gewaltig nicht, das wird auch dem Leser ganz schnell klar. Marjorie weiß Dinge, die sie nicht wissen kann, erzählt Geschichten, die nicht nur ihrer kleinen Schwester Angst machen, und ihr ganzes Verhalten lässt einen vor Wahnsinn erschaudern. Nachdem Ärzte und Therapie versagen, schaltet der streng gläubige Vater einen Priester ein. Und ein Filmteam. Wer jetzt übrigens denkt: »Ach, man weiß ja sowieso wie es ausgeht. Exorzismus wird übertrieben, Marjie tot.«, wird sich wohl täuschen. Das Ende ist so erschreckend, wie erschütternd, und es begleitet einen noch wie kalter Wind im Nacken, lange nachdem man das letzte Kapitel geschlossen hat. Der Horror geht hier schön unter die Haut, flüstert und schreit. Ich fands echt richtig gut umgesetzt, und zwar von der ersten Gänsehaut bis zum herzzerreißenden Plottwist. Und selbst dann lässt uns A Head Full of Ghosts noch mit mehr Fragen als Antworten zurück. Liebs! 🖤

Krank oder besessen?
Ich hatte mich für dieses auch entschieden, weil ich finde das diese Geschichte in den gruseligen Halloween Monat passt 😊 Es war mein erstes Buch, was in diese Richtung ( Exorzismus) geht und bin wirklich froh mich dafür entschieden zu haben. Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und ich mochte ihn auf Anhieb sehr gerne. Die Charaktere waren wirklich gut ausgearbeitet - man lernt sie kennen wie sie zuvor waren und wie sie sich in der Geschichte entwickelt haben. Zu der Story selbst: Gruselig fand ich es nicht direkt, was aber auch daran liegen kann das ich ein allgemeiner Horror ( Filme und Bücher ) Fan bin und deshalb sicher abgestumpfter bin als andere. Es gab schon Szenen wo man sich etwas unwohl gefühlt hat und überlegt hat, nicht doch ein bisschen mehr Licht zu machen 🙈 Die Story im allgemeinen fand ich von Anfang bis zum Ende sehr spannend und konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Man fragt sich die ganze Zeit, ob es wirklich um Besessenheit geht oder eine Psychische Erkrankung?! Das Ende hat mir gut gefallen und lässt auch viel Raum für viele weiter persönliche Gedanken - wie empfindet man selbst was passiert ist? Was ist die Wahrheit? Welche Geschichte stimmt? Somit kann ich sagen, liest die Geschichte selbst und lasst euch drauf ein 😊 Ich kann sie absolut empfehlen 📚 5 von 5 Sternchen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Psychisch krank oder besessen?
Marjorie geht es nicht gut. Sie fängt an sich merkwürdig zu benehmen und scheint nicht mehr viel mit der Geschichten erzählenden Schwester gemein zu haben, die Merry liebt und kennt. Als auch die Therapie Stunden keinen Erfolg zeigen, sehen sich die Eltern gezwungen einen geistlichen einzuschalten. Und nicht nur das, es soll auch im Fernsehen ausgestrahlt werden. Das Buch wird in zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt und auch aus der Sicht mehrerer Blogbeiträge. So wird die Geschichte aus verschiedenen winkeln analysiert und man kann sich sein eigenes Urteil bilden was Wahrheit und Fiktion angeht. Die Geschichte ist unheimlich fesselnd geschrieben und auch die familiären Bindungen wurden gut ausgearbeitet, im speziellen die der beiden Schwestern. Der Gruselfaktor kommt auch nicht zu kurz, vorallem da mit verschiedenen Faktoren gespielt wird. So haben wir den scheinbar übernatürlichen Aspekt ,als auch einen psychologischen. Außerdem wird auch mit dem Unheil gespielt was Menschen zu tun vermögen. Am Ende nimmt die Geschichte eine völlig unerwartete Wendung, die mir richtig gut gefallen hat und das Buch in sich rund abschließen lässt. Mir hat es extrem gut gefallen, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Eine Empfehlung an alle die den Exorzist mögen und überrascht werden möchten.
⭐️⭐️⭐️ A Head Full of Ghosts ist ein spannendes psychologisches Horrordrama über die 14-jährige Marjorie, deren angebliche Besessenheit und die eskalierenden Spannungen in ihrer Familie in einem TV-Exorzismus gipfeln 👻. Erzählt wird die Geschichte größtenteils aus Sicht ihrer Schwester Merry, Jahre nach den Ereignissen, was die psychologische Tiefe erhöht und die Geschehnisse plastisch macht 🖤. Die Handlung ist interessant und die Charaktere, besonders Merry, gut ausgearbeitet. Die Frage, ob Marjorie wirklich besessen war oder psychisch krank, zieht sich wie ein roter Faden durch die Story und hält die Spannung aufrecht 😳. Der Erzählstil ist flüssig und fesselnd – man wird sofort ins Geschehen hineingezogen. Leider hat das Buch für mich Schwächen: Die Einwürfe des Blogs, der die TV-Serie analysiert, wirken überflüssig und bremsen den Lesefluss 📖. Auch manche Wendungen sind etwas vorhersehbar und die intensive TV-Inszenierung lenkt teils von der eigentlichen Familiendynamik ab. Fazit: Ein psychologisch interessantes, teils verstörendes Buch über Familie, Medien und Angst 😈. Wer echte Horror-Schocker sucht, könnte enttäuscht sein, dafür bietet es aber viel Stoff zum Nachdenken. Spannend, gut geschrieben, aber mit unnötigen Nebensträngen. ⭐️⭐️⭐️ von 5 Sternen.

Klappentext: A Head Full of Ghosts schildert auf mehreren Zeit- und Personenebenen die Erlebnisse der 14-jährigen Marjorie. Als sie Anzeichen einer Geisteskrankheit zeigt, gipfelt die Hilflosigkeit ihrer Familie und Ärzte in einem Exorzismus, der als Show live im TV ausgeschlachtet wird. Jahre später gibt Merry, die jüngere Schwester von Marjorie, ein Interview und spricht über die tragischen und unheimlichen Geschehnisse, die seither zur urbanen Legende wurden. Wie im Klappentext beschrieben, wird die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt. Allein das bringt eine unglaubliche Tiefe, besonders wenn man das Ende tragische Ende kennt. Was hier besonders ist, die Geschichte rund um Marjorie wird nicht aus deren Sicht erzählt, sondern von ihrer kleinen Schwester Merry, die zum Zeitpunkt der Geschehnisse gerade einmal 8 Jahre alt war. Dadurch erscheint alles noch viel intensiver, da es aus der Sicht eines Kindes geschildert wird, was die komplexen Hintergründe noch nicht begreift. Es ist so furchtbar, wie sich alles entwickelt, wobei ich mich am ehesten mit der Mutter identifizieren kann. Marjorie entwickelt entweder eine Schizophrenie oder eine dissoziative Persönlichkeitsstörung. Leider wird die Diagnose nie bekannt gegeben. Vor allem der Vater reagiert auf diese Störung eher irrational und statt einer richtigen Psychotherapie setzt er einen Exorzismus durch, der auch noch im TV ausgestrahlt wird, weil die Familie in einer finanziellen Krise steckt. Zwischen Streit, Kameras und der Krankheit von Marjorie steht die kleine Merry und versucht irgendwie mit der Situation klar zu kommen. Alles ist so trostlos und schrecklich, besonders als zum Ende aufgelöst wird, was aus der Familie geworden ist und man nach und nach die Tragweite der Geschehnisse begreift. Ein richtig heftiges Buch mit sehr viel Potential zum Nachdenken. Nichts für sensible Personen.

Der Familie Barrett droht der soziale Abstieg, nachdem Vater und Alleinverdiener John seinen Job verloren hat. Das Geld wird immer knapper und Mutter Sarah fällt es zunehmend schwerer den Töchtern Marjorie und Meredith (kurz Merry) die angespannte Situation schönzureden. Während John beginnt, sich in christlichen Fundamentalismus zu verlieren und Sarah immer mehr dem Alkohol verfällt, legt auch Marjorie ein zunehmend bizarres und obszönes Verhalten an den Tag. Sie flucht, spricht mit fremden Stimmen und Sprachen und verstört nicht nur ihre kleine Schwester Meredith durch plötzliche Gewaltausbrüche. Sarah geht von einer psychischen Erkrankung aus und möchte ihre Tochter im Krankenhaus behandeln lassen, doch John vermutet eine dämonische Besessenheit, die auch Pater Wanderley (sein neuer Mentor) ganz klar bestätigt. Schnell steht das Wort Exorzismus im Raum und um das ganze angemessen zu vermarkten, wird ein TV-Sender eingelassen, der alles als Dokumentation festhalten und ausstrahlen wird. Als wir als Leser in "A Head Full of Ghosts" einsteigen, ist Merry mittlerweile eine junge Frau, die einer Autorin für ein gemeinsames Buch ihre Lebensgeschichte erzählt. Außerdem ist Meredith auch die einzige Überlebende der damaligen Ereignisse. Der Roman wird auf zwei Zeitebenen erzählt, abwechselnd in der Gegenwart und der Vergangenheit. Dabei beschert uns Paul Tremblay einen außerordentlich bemerkenswerten, stilistisch gut komponierten und ruhigen Roman, der eine stetig unbehagliche und unheilvolle Atmosphäre ausstrahlt. Er zeigt, wie leicht manche Menschen beeinflussbar sind und was nötig ist, um jeden realistischen Gedanken zur Seite zu schieben und an das Unmögliche zu glauben – heute wie damals. Hinterlistig und vielschichtig hat mich die Geschichte einer Besessenheit in ihren Bann gezogen, wobei mir bis kurz vor dem Ende nie so ganz klar war, ob nun alles auf den Teufel zurückgeht, oder doch nur menschliche Ursachen dahinterstecken, denn die Zusammenhänge enthüllen sich stufenweise. Ob das Buch allerdings für zart besaitete Leser geeignet ist (die Frage bekomme ich bei diesem Genre häufiger gestellt), lässt sich gar nicht so einfach sagen. Es ist weder besonders blutig, noch übertrieben brutal. Aber was für den einen Horror ist, ist für den anderen lediglich gute Unterhaltung. Ich jedenfalls bin von #AHeadFullofGhosts beeindruckt. Düster, fesselnd und großartig geschrieben – ganz klare Leseempfehlung!
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Posts
Eine durchaus spannende Geschichte. Der Schreibstil war etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Idee des Buches hat mir gut gefallen. Psychisch krank oder besessen. Exorzismus und Religion, Glaube oder Erkrankung. Was für eine Mischung. Der Leser ist bis zum Ende hautnah dabei, das hat mir am besten gefallen . Eine Fernsehshow die alles dokumentiert. Einfallsreich geschrieben, leider mit einigen Längen und Wiederholungen.
✧ 𝐓𝐞𝐱𝐭𝐚𝐮𝐬𝐬𝐜𝐡𝐧𝐢𝐭𝐭: „Ich setzte mich kerzengerade im Bett auf. Ich wusste nur, dass ich in unserem Haus war, an diesem dunklen, weitläufigen Ort, und dass Marjorie sich irgendwo im selben Haus befand - vielleicht verirrt, vielleicht versteckt - und schrie.“ ✧ 𝐌𝐞𝐢𝐧 𝐋𝐞𝐬𝐞𝐞𝐢𝐧𝐝𝐫𝐮𝐜𝐤: Ich habe endlich dieses Schätzchen von meinem SuB befreit, und es ist eins der Bücher geworden, bei denen ich mich im Nachhinein frage, warum ich so lange damit gewartet habe… Ohne viel verraten zu wollen, hatte ich die ganze Zeit „Wir haben schon immer im Schloss gelebt“-Vibes. Das Buch von Shirley Jackson liebe ich ja total. Diese Geschichte hat mich total daran erinnert, aber gleichzeitig war sie komplett anders! Was jedoch bis zum Schluss bleibt (nein, wir haben kein eindeutiges Ende und ganz viel Interpretationsspielraum), ist die Frage ob es tatsächlich eine Besessenheit oder eine Heimsuchung gab, oder ob es hier der ganz normale Wahnsinn ist, der Menschen manchmal befällt, und das ist doch eigentlich das größte Grauen, oder? Merry ist eine unzuverlässige Erzählerin, sie berichtet als Erwachsene, wie sie die Zeit der Besessenheit ihrer Schwester und den anschließenden Exorzismus als 8-jähriges Mädchen erlebt hat. Diese Perspektive fand ich wahnsinnig spannend und irgendwie sind Schilderungen aus der Sicht eines Kindes immer viel gruseliger. Ihre Erinnerungen sind klar, zumindest glaubt sie das, aber doch nicht ganz greifbar für sie selbst. Eingeteilt ist das Buch in drei Abschnitte, die jeweils mit einem Blog eingeleitet werden, der 15 Jahre später die Ereignisse schildert. Das fand ich total gelungen! Insgesamt eine richtig tolle Story, die mich komplett gefesselt hat und zwischendurch eine kleine Gänsehaut bereitet hat. Absolut düster und einfach großartig erzählt!

Anders als erwartet, aber gut
Die Sprecherin war ja super dafür. Am Anfang dachte ich erst ob ein Mann dafür nicht besser gewesen wäre, da sie ja oft mit ihrer dunklen Stimme ein anderes Gefühl vermitteln, aber sie hat wirklich sehr gut gepasst und es auch echt gut rüber gebracht. Die Story war super. Das mit der Bloggerin und ihe Analysen fand ich manchmal störend, aber das kam ja nicht so oft. Und das Ende war ja schon recht überraschend. Und ein schön offenes Ende, wo man sich fragt - Ist der Dämon doch noch da...Ich glaube das ist ein Buch, das muss man irgendwann noch mal hören oder mal lesen um es genau zu erfahren - so bisschen wie Six Sense, wo man erst beim 2. gucken die Dinge erkennt. Richtig gruselig wurde es nicht - bisschen Gänsehautfeeling kam auf, aber die Psyche, was es mit der Familie macht und auch dieser Druck der durch die Medien verstärkt wird, das wird gut vermittelt. Es ist also nicht so ein klassisches Bessesenheitsroman. Da steckt mehr dahinter
Ein Buch, das Stephen King Angst gemacht hat? Hat mich das neugierig gemacht? Oh ja! 😀 Der Exorzismus von Emily Rose war vor 20 Jahren der erste Horrorfilm, den ich im Kino angesehen hab. Seitdem hab ich eine morbide Faszination für Exorzismen entwickelt. Warum ich euch das erzähle? Damit ihr wisst, wie hoch die Messlatte für dieses Buch war. 😁 Ich mochte den Schreibstil sehr, vor allem die Abwechslung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Blog und Interview. Sowas finde ich generell extrem spannend und es animiert mich zum Binge Reading! Dementsprechend schnell bin ich durch das Buch geflogen. Wenn es bei Horror um Kinder geht, bin ich übrigens immer ziemlich schnell am Limit. Hier geht es um die 8-jährige Merry und die 14-jährige Marjorie. Mit der älteren dieser beiden Schwestern stimmt etwas ganz gewaltig nicht, das wird auch dem Leser ganz schnell klar. Marjorie weiß Dinge, die sie nicht wissen kann, erzählt Geschichten, die nicht nur ihrer kleinen Schwester Angst machen, und ihr ganzes Verhalten lässt einen vor Wahnsinn erschaudern. Nachdem Ärzte und Therapie versagen, schaltet der streng gläubige Vater einen Priester ein. Und ein Filmteam. Wer jetzt übrigens denkt: »Ach, man weiß ja sowieso wie es ausgeht. Exorzismus wird übertrieben, Marjie tot.«, wird sich wohl täuschen. Das Ende ist so erschreckend, wie erschütternd, und es begleitet einen noch wie kalter Wind im Nacken, lange nachdem man das letzte Kapitel geschlossen hat. Der Horror geht hier schön unter die Haut, flüstert und schreit. Ich fands echt richtig gut umgesetzt, und zwar von der ersten Gänsehaut bis zum herzzerreißenden Plottwist. Und selbst dann lässt uns A Head Full of Ghosts noch mit mehr Fragen als Antworten zurück. Liebs! 🖤

Krank oder besessen?
Ich hatte mich für dieses auch entschieden, weil ich finde das diese Geschichte in den gruseligen Halloween Monat passt 😊 Es war mein erstes Buch, was in diese Richtung ( Exorzismus) geht und bin wirklich froh mich dafür entschieden zu haben. Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und ich mochte ihn auf Anhieb sehr gerne. Die Charaktere waren wirklich gut ausgearbeitet - man lernt sie kennen wie sie zuvor waren und wie sie sich in der Geschichte entwickelt haben. Zu der Story selbst: Gruselig fand ich es nicht direkt, was aber auch daran liegen kann das ich ein allgemeiner Horror ( Filme und Bücher ) Fan bin und deshalb sicher abgestumpfter bin als andere. Es gab schon Szenen wo man sich etwas unwohl gefühlt hat und überlegt hat, nicht doch ein bisschen mehr Licht zu machen 🙈 Die Story im allgemeinen fand ich von Anfang bis zum Ende sehr spannend und konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Man fragt sich die ganze Zeit, ob es wirklich um Besessenheit geht oder eine Psychische Erkrankung?! Das Ende hat mir gut gefallen und lässt auch viel Raum für viele weiter persönliche Gedanken - wie empfindet man selbst was passiert ist? Was ist die Wahrheit? Welche Geschichte stimmt? Somit kann ich sagen, liest die Geschichte selbst und lasst euch drauf ein 😊 Ich kann sie absolut empfehlen 📚 5 von 5 Sternchen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Psychisch krank oder besessen?
Marjorie geht es nicht gut. Sie fängt an sich merkwürdig zu benehmen und scheint nicht mehr viel mit der Geschichten erzählenden Schwester gemein zu haben, die Merry liebt und kennt. Als auch die Therapie Stunden keinen Erfolg zeigen, sehen sich die Eltern gezwungen einen geistlichen einzuschalten. Und nicht nur das, es soll auch im Fernsehen ausgestrahlt werden. Das Buch wird in zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt und auch aus der Sicht mehrerer Blogbeiträge. So wird die Geschichte aus verschiedenen winkeln analysiert und man kann sich sein eigenes Urteil bilden was Wahrheit und Fiktion angeht. Die Geschichte ist unheimlich fesselnd geschrieben und auch die familiären Bindungen wurden gut ausgearbeitet, im speziellen die der beiden Schwestern. Der Gruselfaktor kommt auch nicht zu kurz, vorallem da mit verschiedenen Faktoren gespielt wird. So haben wir den scheinbar übernatürlichen Aspekt ,als auch einen psychologischen. Außerdem wird auch mit dem Unheil gespielt was Menschen zu tun vermögen. Am Ende nimmt die Geschichte eine völlig unerwartete Wendung, die mir richtig gut gefallen hat und das Buch in sich rund abschließen lässt. Mir hat es extrem gut gefallen, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Eine Empfehlung an alle die den Exorzist mögen und überrascht werden möchten.
⭐️⭐️⭐️ A Head Full of Ghosts ist ein spannendes psychologisches Horrordrama über die 14-jährige Marjorie, deren angebliche Besessenheit und die eskalierenden Spannungen in ihrer Familie in einem TV-Exorzismus gipfeln 👻. Erzählt wird die Geschichte größtenteils aus Sicht ihrer Schwester Merry, Jahre nach den Ereignissen, was die psychologische Tiefe erhöht und die Geschehnisse plastisch macht 🖤. Die Handlung ist interessant und die Charaktere, besonders Merry, gut ausgearbeitet. Die Frage, ob Marjorie wirklich besessen war oder psychisch krank, zieht sich wie ein roter Faden durch die Story und hält die Spannung aufrecht 😳. Der Erzählstil ist flüssig und fesselnd – man wird sofort ins Geschehen hineingezogen. Leider hat das Buch für mich Schwächen: Die Einwürfe des Blogs, der die TV-Serie analysiert, wirken überflüssig und bremsen den Lesefluss 📖. Auch manche Wendungen sind etwas vorhersehbar und die intensive TV-Inszenierung lenkt teils von der eigentlichen Familiendynamik ab. Fazit: Ein psychologisch interessantes, teils verstörendes Buch über Familie, Medien und Angst 😈. Wer echte Horror-Schocker sucht, könnte enttäuscht sein, dafür bietet es aber viel Stoff zum Nachdenken. Spannend, gut geschrieben, aber mit unnötigen Nebensträngen. ⭐️⭐️⭐️ von 5 Sternen.

Klappentext: A Head Full of Ghosts schildert auf mehreren Zeit- und Personenebenen die Erlebnisse der 14-jährigen Marjorie. Als sie Anzeichen einer Geisteskrankheit zeigt, gipfelt die Hilflosigkeit ihrer Familie und Ärzte in einem Exorzismus, der als Show live im TV ausgeschlachtet wird. Jahre später gibt Merry, die jüngere Schwester von Marjorie, ein Interview und spricht über die tragischen und unheimlichen Geschehnisse, die seither zur urbanen Legende wurden. Wie im Klappentext beschrieben, wird die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt. Allein das bringt eine unglaubliche Tiefe, besonders wenn man das Ende tragische Ende kennt. Was hier besonders ist, die Geschichte rund um Marjorie wird nicht aus deren Sicht erzählt, sondern von ihrer kleinen Schwester Merry, die zum Zeitpunkt der Geschehnisse gerade einmal 8 Jahre alt war. Dadurch erscheint alles noch viel intensiver, da es aus der Sicht eines Kindes geschildert wird, was die komplexen Hintergründe noch nicht begreift. Es ist so furchtbar, wie sich alles entwickelt, wobei ich mich am ehesten mit der Mutter identifizieren kann. Marjorie entwickelt entweder eine Schizophrenie oder eine dissoziative Persönlichkeitsstörung. Leider wird die Diagnose nie bekannt gegeben. Vor allem der Vater reagiert auf diese Störung eher irrational und statt einer richtigen Psychotherapie setzt er einen Exorzismus durch, der auch noch im TV ausgestrahlt wird, weil die Familie in einer finanziellen Krise steckt. Zwischen Streit, Kameras und der Krankheit von Marjorie steht die kleine Merry und versucht irgendwie mit der Situation klar zu kommen. Alles ist so trostlos und schrecklich, besonders als zum Ende aufgelöst wird, was aus der Familie geworden ist und man nach und nach die Tragweite der Geschehnisse begreift. Ein richtig heftiges Buch mit sehr viel Potential zum Nachdenken. Nichts für sensible Personen.

Der Familie Barrett droht der soziale Abstieg, nachdem Vater und Alleinverdiener John seinen Job verloren hat. Das Geld wird immer knapper und Mutter Sarah fällt es zunehmend schwerer den Töchtern Marjorie und Meredith (kurz Merry) die angespannte Situation schönzureden. Während John beginnt, sich in christlichen Fundamentalismus zu verlieren und Sarah immer mehr dem Alkohol verfällt, legt auch Marjorie ein zunehmend bizarres und obszönes Verhalten an den Tag. Sie flucht, spricht mit fremden Stimmen und Sprachen und verstört nicht nur ihre kleine Schwester Meredith durch plötzliche Gewaltausbrüche. Sarah geht von einer psychischen Erkrankung aus und möchte ihre Tochter im Krankenhaus behandeln lassen, doch John vermutet eine dämonische Besessenheit, die auch Pater Wanderley (sein neuer Mentor) ganz klar bestätigt. Schnell steht das Wort Exorzismus im Raum und um das ganze angemessen zu vermarkten, wird ein TV-Sender eingelassen, der alles als Dokumentation festhalten und ausstrahlen wird. Als wir als Leser in "A Head Full of Ghosts" einsteigen, ist Merry mittlerweile eine junge Frau, die einer Autorin für ein gemeinsames Buch ihre Lebensgeschichte erzählt. Außerdem ist Meredith auch die einzige Überlebende der damaligen Ereignisse. Der Roman wird auf zwei Zeitebenen erzählt, abwechselnd in der Gegenwart und der Vergangenheit. Dabei beschert uns Paul Tremblay einen außerordentlich bemerkenswerten, stilistisch gut komponierten und ruhigen Roman, der eine stetig unbehagliche und unheilvolle Atmosphäre ausstrahlt. Er zeigt, wie leicht manche Menschen beeinflussbar sind und was nötig ist, um jeden realistischen Gedanken zur Seite zu schieben und an das Unmögliche zu glauben – heute wie damals. Hinterlistig und vielschichtig hat mich die Geschichte einer Besessenheit in ihren Bann gezogen, wobei mir bis kurz vor dem Ende nie so ganz klar war, ob nun alles auf den Teufel zurückgeht, oder doch nur menschliche Ursachen dahinterstecken, denn die Zusammenhänge enthüllen sich stufenweise. Ob das Buch allerdings für zart besaitete Leser geeignet ist (die Frage bekomme ich bei diesem Genre häufiger gestellt), lässt sich gar nicht so einfach sagen. Es ist weder besonders blutig, noch übertrieben brutal. Aber was für den einen Horror ist, ist für den anderen lediglich gute Unterhaltung. Ich jedenfalls bin von #AHeadFullofGhosts beeindruckt. Düster, fesselnd und großartig geschrieben – ganz klare Leseempfehlung!

















