Das Mädchen von Rawblood
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Description
Seit Generationen sucht ein Fluch die Familie heim, der die Villarcas jung und unter mysteriösen Umständen sterben lässt.
1910. Iris und ihr Vater sind die letzten der Villarca-Linie. Weil Iris an einer vererbten Krankheit leidet, leben sie streng isoliert in Rawblood, einem einsamen Haus im Dartmoor.
Denn sollte eine Villarca lieben, sollte sie ein Kind erwarten – wird sie erscheinen. Sie ist bleich und mit Narben übersät. Und sie bringt den Tod.
Doch Iris will sich nicht länger vor der Welt verstecken. Sie wagt es sogar, sich zu verlieben.
Und nun offenbart sich der wahre Schrecken des Villarca-Fluchs …
Dieser experimentelle Gothic-Roman der Bestsellerautorin von Das letzte Haus in der Needless Street erinnert an die großen Meister des Unheimlichen und gewann zahlreiche Preise, darunter den British Fantasy Award.
Perfekt für Fans von Shirley Jackson, Susan Hill und Laura Purcell.
Adam Nevill: »Ein wichtiger Beitrag zur britischen Literatur des Fantastischen ... Diese unheimliche und ergreifende Geschichte, die Generationen umspannt, hat einen Hauch von Ted Hughes, Emily Brontë und M. R. James.«
Simone St. James: »Voller Zauber, der sowohl erschreckt als auch fesselt. Mit jeder Schicht, um die das Geheimnis gelüftet wird, kommt eine weitere erschütternde Wahrheit ans Licht. Diese Gothic-Geschichte über Angst, Familie, Herkunft und Liebe lässt den Leser atemlos zurück.«
Book Information
Author Description
Catriona Ward wurde in Washington, D. C. geboren und wuchs in den USA, Kenia, Madagaskar, Jemen und Marokko auf. Heute lebt sie in England. Ihr Debüt RAWBLOOD (2015) erhielt den British Fantasy Award als bester Horror-Roman des Jahres. LITTLE EVE gewann den Shirley Jackson Award und wieder den British Fantasy Award für den besten Horror-Roman 2019. Catrionas dritter Roman THE LAST HOUSE ON NEEDLESS STREET erschien 2021 und wurde zum Bestseller, der demnächst verfilmt wird. 2022 folgte der ähnlich erfolgreiche Thriller SUNDIAL Festa wird diese vier Romane auf Deutsch veröffentlichen. Stephen King: »Das ganze Lob über THE LAST HOUSE ON NEEDLESS STREET ist nicht übertrieben. Der Roman hat mich umgehauen. Ein wahrer Nervenzerfetzer ...«
Posts
Sehr düster, leider wenig grusel und unheimlich schwermütig
Die Geschichte an sich war sehr gut gelungen und ging mir unglaublich ans Herz. Die Handlung ist sehr verschachtelt und über viele Generationen zerstreut, aber unheimlich interessant. Leider hat mir der Schreibstil nicht so gut gefallen. Das Buch war sehr langatmig und wurde künstlich und durch die vielen Zeitsprünge auf Biegen und Gebrechen spannend gemacht. Dadurch haben sich die Abschnitte aber auch sehr gezogen und bei mir ging die Spannung leider einfach verloren und es kam keine Atmosphäre auf. Die Charaktere haben es aber wieder ein bisschen gerettet. Die sind hier sehr authentisch. ! Achtung Spoiler! In dem Buch werden stellenweise Tierversuche beschrieben, weswegen ich schon abbrechen wollte, mache ich aber nicht. Da habe ich mich unglaublich durch gezwungen. Vielleicht auch ein Grund, warum ich nicht ganz mit dem Buch klar kam.
Leider absolut nicht meins...
Puh was soll ich dazu sagen. Also ich glaube 'Gothic Romane' sind einfach nicht meins... Für mich waren es knapp 600 Seiten blablabla... Es ist eigentlich nicht wirklich was passiert und würde man das ganze geschwafel weglassen hätte das Buch wahrscheinlich knapp 200 Seiten. Dann wäre es vielleicht auch besser gewesen. An sich war die idee der Geschichte gut. Aber es waren zu viele zeitsprünge, zu viele Charaktere die für mich absolut irrelevant waren. Zu viele eingeschobene Geschichten die ich nicht gebraucht habe. Teilweise waren die Gedanken der Personen so lang das ich vergessen habe das sie eigentlich gerade in einem Gespräch sind. Für mich war da auch kein roter Faden und ich hab mich so oft gefragt was das ganze eigentlich soll und warum ich das eigentlich lese. Ich lese eigentlich nie quer aber diesmal musste ich es tun denn anders hätte ich dieses Buch nicht beenden können. Ich wollte es mögen aber es ging leider nicht. Ich kann dieses Buch leider nicht empfehlen. Außer man mag explizit diese Art von Bücher 😅
Familienepos über mehrere Generationen
„Sie“ ist immer da, man kann sich nicht vor „Ihr“ verstecken. Auch wenn man „Sie“ nicht immer sieht, spürt man ihre Anwesenheit – tödlich und furchteinflößend. Iris wächst behütet auf Rawblood auf, dem einsamen Anwesen ihrer Familie. Doch es gibt Regeln, die sie niemals brechen darf: Sie darf sich nicht verlieben, und sie sollte das Anwesen nicht verlassen. Ein Fluch lastet auf ihrer Familie. Doch trotz aller Warnungen möchte Iris ihr eigenes Leben führen, nach ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen. Wird sie diesen Wunsch am Ende bereuen? Schritt für Schritt zieht uns die Geschichte in die düsteren Geheimnisse von Rawblood hinein. Auch das Mysterium um „Sie“ wird Stück für Stück enthüllt. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. So folgen wir nicht nur Iris, sondern auch ihrem Vater, ihrer Mutter und ihren Großeltern durch die finsteren Pfade des Fluchs. Obwohl einige Passagen aus der Sicht bestimmter Charaktere etwas langatmig wirken, wird im Nachhinein klar, das jeder dieser Erzählstränge notwendig war, um das gesamte Bild zu offenbaren. Und das Bild, das sich schließlich enthüllt, kommt unerwartet daher. Wir durchwandern nicht nur unterschiedliche Perspektiven, sondern auch verschiedene Orte und Zeiten. Wir werden Zeugen unheimlicher Experimente, erkunden die düstere Atmosphäre eines Asylums, erleben eine Lobotomie und den Alltag in Lazaretten, in denen verwundete Soldaten behandelt werden. Eine Hexe wirkt ihre Zauber, und über alldem thront Rawblood, der Ort, zu dem am Ende alle zurückkehren. Das Mädchen von Rawblood ist wie ich finde eine atmosphärische Geschichte, die Horror und die Villarca Familiengeschichte gut miteinander verknüpft. Das unerwartete und zugleich stimmige Ende entschädigt dabei die längeren Passagen und rundet die düstere Geschichte ab.
Wer Rawblood liest muss Zeit mitbringen, denn die Story führt mit einigen Erzählsträngen zu vielen Menschen in einigen Generationen. Und in Allen dreht es sich irgendwie um den Fluch. Das Problem bei mir war, dass es für mich eine Weile gedauert hat das zu verstehen und somit halt auch die Puzzleteile zusammen zu setzen. Der Leser betritt dabei verschiedene Orte. Schöne und nicht so schöne. Neben Rawblood, stattet man unter anderem auch einer Nervenheilanstalt einen Besuch ab. Keinen schönen wohl bemerkt. Aber alle Stränge laufen früher oder später in Rawblood zusammen. Die Geschichte an sich ist sehr atmosphärische und einnehmend, wenn man die notwendige Geduld mit ihr aufbringt. Für mich ist es im großen und Ganzen eine stimmige Story. Am Ende 4 Sterne Wer es aussagekräftiger mag, findet hier mehr dazu Miss Mandrake Rezi https://read-o.app/feed/ViLNM8HDTovHDvksSBP8
Ruhiger Gothik
Das Mädchen von Rawblood hat es mir tatsächlich etwas schwer gemacht. Der Einstieg war leicht und auch der Schreibstil ist gut zu lesen. Es war mein erstes Buch der Autorin. Ich weiß allerdings nicht woran genau es lag, aber ich habe dennoch gefühlt ewig für das Buch gebraucht. Die Geschichte ist interessant, die Atmosphäre ist gut. Eine typische Gothikhorror Story. Eigentlich. Aber irgendetwas hat mir gefehlt. Vielleicht etwas Spannung, vielleicht ein paar mehr Gruselmomente?? Wir haben hier eine Familiengeschichte mit einem Fluch über Generationen hinweg. Es gibt einige Zeitsprünge und viele Charaktere kennenzulernen. Vielleicht hatte mich das teilweise rausgebracht. Es gibt aber auch viel Interessantes, z.B. medizinische Aspekte inkl. Tierversuchen o.ä. aus früheren Zeiten. Die Gesamtstory ergibt wiederum ein perfektes Bild und am Ende spürt man die Tragik der Geschichte. Für mich persönlich war es vielleicht gerade nicht der richtige Zeitpunkt, denn ich musste zwischendurch pausieren und zu leichterer Lektüre wechseln. Das passiert mir selten. Daher habe ich es mir auf meine reread Liste gesetzt. Ich habe noch ein Buch der Autorin in meiner Hörbuchbibliothek und bin gespannt wie es sich damit verhält.

Willkommen zum #𝕗𝕖𝕤𝕥𝕒𝕗𝕣𝕚𝕕𝕒𝕪 (unbezahlte Werbung) Heute mit meiner Meinung zu: Das Mädchen von Rawblood Autorin: Catriona Ward / @festaverlag Inhalt: Seit Generationen sucht ein Fluch die Familie heim, der die Villarcas jung und unter mysteriösen Umständen sterben lässt. 1910. Iris und ihr Vater sind die letzten der Villarca-Linie. Weil Iris an einer vererbten Krankheit leidet, leben sie streng isoliert in Rawblood, einem einsamen Haus im Dartmoor. Denn sollte eine Villarca lieben, sollte sie ein Kind erwarten – wird sie erscheinen. Sie ist bleich und mit Narben übersät. Und sie bringt den Tod. Doch Iris will sich nicht länger vor der Welt verstecken. Sie wagt es sogar, sich zu verlieben. Und nun offenbart sich der wahre Schrecken des Villarca-Fluchs … Hier geht’s zum Buch: https://www.festa-verlag.de/das-maedchen-von-rawblood.html Dort findet ihr auch eine Leseprobe Da ich bereits zwei Bücher der Autorin gelesen habe und diese mir auch sehr gut gefallen haben, hab ich mich sehr auf „Das Mädchen von Rawblood“ gefreut. Leider konnte mich das Buch aber nicht komplett begeistern. Es war einfach zu viel... zu viel von allem... Einzelne Geschichtsstränge haben mir sehr gut gefallen und andere wiederum habe ich gefühlt gar nicht so recht verstanden. Oft wirkte es auf mich als hätte Catriona Ward hier zu viel in eine Geschichte packen wollen und ich kam einfach nicht mehr hinterher. Der Schreibstil ist aber großartig und stellenweise hat mir das Buch wirklich Freude bereitet – an anderer Stelle, hat es mich dann aber verloren und ich war nur noch verwirrt. Gerade so die letzten 150 Seiten haben bei mir nur noch mehr Fragezeichen im Kopf entstehen lassen, anstatt mir eine Linie aufzuzeigen. Fakt ist das Buch erfordert einiges an Konzentration beim lesen, denn wir hüpfen hier nicht nur durch die Zeiten und durch alte Tagebucheinträge, es kommen auch immer mal wieder neue Charaktere hinzu. Fazit: Ein teils echt verstörendes Gothic Drama, welches mich aber letztendlich nicht so wirklich abholen konnte. Ich vergebe 3 von 5 Sternen und hoffe das mir das nächste Buch der Autorin wieder besser gefällt.

Schöner Schreibstil, an den mam sich erstmal gewöhnen muss, aber dann...
OMG! Was habe ich hier bloß gelesen? Ich bin gefesselt, ich bin verunsichert, ich bin mehr als verwirrt. Aber jetzt mal ganz von vorne: Keine bisherige Rezension ist mir so schwer gefallen zu verfassen, wie diese. Was mich hier erwartete, damit hatte ich schlichtweg einfach nicht gerechnet. Der Schreibstil der Autorin ist auch hier wieder mal überragend famos, zudem mit einem Wiedererkennunswert der Extraklasse. Zugegebenermaßen muss der Leser sich erst auf die Schreibweise einstimmen, aber dann läuft es wie ganz von selbst und ist Balsam für die Seele. Wir durchreisen verschiedene Zeiten, wühlen uns durch alte Tagebucheinträge, durch undurchsichtige Familienflüche, werden Zeuge höchst verstörender Tierversuche, deprimierender Suchtproblematiken und grausamer Menschenversuche. Auf unserer verstörenden Reise, begegnen uns zahlreiche Charaktere, einige tauchen wie aus dem Nichts auf, wohin sie dann auch wieder verschwinden. Die Autorin konnte mich, bis zu einem gewissen Punkt, mit ihrer düsteren Geschichte durchaus überzeugen, holte sie doch aus meinem Inneren eine Vielzahl an Gefühl hervor: Freude, Trauer und vor allem Entsetzen. Aber! Je fortgeschrittener die Geschichte, umso wirrer wurde sie. Bis sie mich auf den letzten 150 Seiten leider komplett verloren hat. Ich bleibe mehr als verwirrt zurück, versunken im Nebel der kompletten Unwissenheit. Offen bleibt die Frage "zu doof" für dieses Buch gewesen zu sein🙈😂 Schwierig, schwierig.... Von mir gibt es 3/5 🕯️🕯️🕯️ Ob ihr es lesen solltet... Entscheidet bitte selbst🤷♀️🥰

Der perfekte Spooky-Read 🖤
📚 REZENSION - 4,25 Sterne „Sie zu sehen bedeutet, den unermesslichen Schrecken zu kennen, der jenseits des Lichts des Feuers, jenseits der menschlichen Vorstellungskraft liegt. Der Vorhang ist gelüftet; dahinter liegt ein klaffender Abgrund. Nichts ist für immer. Alles ist Finsternis. Horror. Wir fallen durch das Dunkel. Es hört niemals auf. Wir finden keinen Boden. Wir treiben durch die endlose Leere und leiden. Es gibt kein Licht am Morgen.“ (S.285) Auch wenn „Das Mädchen von Rawblood“ das vierte Buch von Catriona Ward ist, das im Festa Verlag erschienen ist, so ist es doch eigentlich ihr Debut-Roman, für den die Autorin mit dem “British Fantasy Award” als “Bester Horror-Roman des Jahres” ausgezeichnet wurde. Ich mag Catriona Wards Bücher sehr - sie hat eine besondere Art, mystische, leicht horrorhafte Geschichten mit einer psychologischen Tiefe zu erzählen und uns Lesende mit überraschenden Auflösungen zu konfrontieren. Mein liebstes Buch der Autorin ist und bleibt nachwievor „Das letzte Haus in der Needless Street“. Auf Platz 2 steht bei mir “Sundial”, das ich ebenfalls richtig genial fand, und “Das Mädchen von Rawblood” reiht sich, vor “Little Eve”, auf dem dritten Platz ein. Die Handlung dieses Gothic-Romans erstreckt sich von 1839 bis 1919 und wir begleiten die Familie Villarca; auf ihr scheint ein Fluch zu lasten; denn alle Villarcas leiden an einer vererbbaren Krankheit die sie überfällt, wenn sie ihr Anwesen “Rawblood” verlassen. Auch dürfen sie nicht lieben, denn dann sucht sie das “Mädchen von Rawblood” heim und bringt ihnen den Tod. Iris und ihr Vater Alonso sind die letzten verbliebenen Villarcas. Alonso möchte seine Tochter um jeden Preis schützen, unterbindet ihre Freundschaft und aufkeimende Liebe zum Stallburschen Tom Gilmore und weiht sie nach und nach in das Familiengeheimnis ein. In Rückblicken erfahren wir, wie Alonso Villarca mit seinem Freund Forschungen betrieben hat, um Erbkrankheiten kontrollieren und bekämpfen zu können und wir erfahren ebenso nach und nach, wie es den Vorfahren von Iris ergangen ist. Und auch Iris möchte den Kreis durchbrechen, doch dann passiert etwas Schreckliches und Folgenschweres…. “So kommt es dazu, dass ich meinen Vater töte. So fängt es an.” (S.9, erster Satz). Das Buch ist ein perfekter “Spooky Read” 🖤 Die Atmosphäre ist düster und beklemmend, Wards Schreibstil gewohnt einnehmend und fesselnd. Die vielen Zeitsprünge und Perspektivwechsel haben mich dennoch manchmal etwas rausgeworfen; grade war ich angekommen in der Handlung und bei den Charakteren, so musste ich sie auch schon wieder verlassen. Ich möchte erwähnen, dass in diesem Buch Tierversuche durchaus einen großen Raum einnehmen und diese sehr krass beschrieben werden - das sollte man wissen - mich hat das teilweise an meine Grenzen gebracht. Zeitweise gab es auch ruhigere Abschnitte, dann zog sich die Schlinge aber wieder zu. Dieses Buch hat definitiv einen größeren Horror-Anteil als „Sundial“ und „Little Eve”; er deckt sich ungefähr mit dem „Haus in der Needless Street“, wobei hier noch durchaus der Ekel-Faktor mehr zum Tragen kommt. Das Ende habe ich nicht kommen sehen und die Autorin hat mich hier definitiv wieder überraschen können!

»Die anderen fürchten uns«, erklärt Papa. »Unsere Familie. Mein Herz, sie werden dir wehtun, wenn sie können. Wir haben... eine Krankheit. Genau wie Rawblood gehört sie schon immer zu unserer Familie.« (Seite 32) “Rawblood“ ist ein Gothic-Horror Roman, der an die Werke anderer großer Autoren erinnert, die dieses Genre maßgeblich geprägt haben und die Tatsache, dass es sich hierbei um das Debüt der Autorin handelt, hat mich ehrlich gesagt verblüfft. Die Story ist anders als alles, was ich je gelesen habe. Es liest sich so, als hätte dies jemand geschrieben, der im Leben schon vieles erlebt hat, seit mindestens 30 Jahren schreibt und reichlich Erfahrung als Schriftsteller gesammelt hat. Allein der Wortschatz und die Prosa sind so fein und annähernd perfekt ausbalanciert - doch bevor ich mich jetzt im Lob verliere, erstmal eine kurze Zusammenfassung, um was es hier eigentlich geht: Wir befinden uns im 20. Jahrhundert in Devon, das in den Mooren im Südwesten von England liegt, und begleiten die 11-jährige Iris Villarca und ihren (einzigen) Freund Tom. Der Rest der Einheimischen fürchtet und schmäht sie und ihren Vater, da ihre Abstammung sich gleich aus zwei verfluchten Blutlinien zusammensetzt: den Hopewells und den Villarcas. Gerüchte und Aberglaube kursieren über die Familie, die gerade die junge Iris nicht verstehen kann, doch je älter sie wird, desto öfter bemerkt sie Schatten im Haus, die sich nicht so bewegen, wie man es von ihnen erwartet. Und sie erkennt langsam, dass hinter dem starken Beschützerinstinkt ihres Vaters mehr steckt als übertriebene Fürsorge. Das jedoch ist erst der Anfang, den man als Fundament benötigt, um zu verstehen, wie alles endet. Als Leser geht man immer wieder zurück durch die Zeit, springt vorwärts und wechselt die Erzählerperspektive. Das mag, gerade zu Beginn, ziemlich verwirren, doch Catriona Ward schafft es ziemlich schnell, dass diese Zeitebenen miteinander verwoben werden und man mit jedem Erzähler auf eine andere Art und Weise mitfiebert. Stets schwingt ein unheilvoller Ton mit, der von intensiven Leiden und Traumen berichtet und verbunden mit der Atmosphäre von Regen, Nebel und Sümpfen, liest man selten über fröhliche Momente. Die Grenzen zwischen den Lebenden und den Toten, dem Übernatürlichen und der (experimentellen) Wissenschaft verschwimmen zusehends und steuern auf ein eindrucksvolles Ende hin, das im Laufe der Geschichte bereits immer wieder angedeutet wird. Selten haben mich Schlussszenen in einem Buch so begeistert wie hier und das nicht, weil sie besonders gruselig waren, sondern weil sie so sauber, vollständig und beeindruckend zusammenführen, was zu Beginn alles noch ein Rätsel war. Fazit: “Rawblood“ ist ein Buch voller melancholischer Schönheit. Beklemmend, stimmungsvoll und faszinierend. Hier noch kleiner Ratschlag, wenn ihr euch für das Buch interessiert: Lest “Rawblood“ langsam und geduldig. Gebt jedem Handlungsstrang Zeit, denn jedes Kapitel ist wichtig und spielt eine entscheidende Rolle in der Tragödie um diese Familien. Es handelt sich hier nicht ausschließlich um eine Geistergeschichte. Vielmehr geht es um das Leben, die Liebe, Herzschmerz, Kummer, den Tod und ums Überleben – was tut ein Mensch einem anderen an, um an sein Ziel zu gelangen. In den Grundtönen hat es mich an Werke wie “Wuthering Heights“ und “Die Frau in Weiß“ erinnert, im Kern jedoch ist diese Geschichte definitiv einzigartig.
Düsterer Gothic Roman
Es ist drückend, einsam, traurig und düster – irgendwie hoffnungslos – man spürt es richtig während des Lesens. Der Schreibstil ist nicht von dieser Welt ♥ So fühlte sich „das Mädchen von Rawblood“ an. Ein unglaublich gutes Buch, aber nicht direkt spannend – es baut sich auf, während man nicht so richtig weiß wohin die Reise geht. Um am Ende auf einmal alles verstehen zu können, ist es wichtig aufzupassen. Man sollte sich bereit für diese Geschichte fühlen, da sie teilweise sehr schwere Gedanken mit sich bringt. Durch die intensive Aufarbeitung zieht sich die Story leider etwas. Nicht unheimlich im eigentlichen Sinne aber der Horror steckt zwischen den Zeilen und hat es in sich.

Irgendwie was anderes erwartet
Der Klappen Text hat mir irgendwie ein ganz anderes bild vermittelt. Das Buch ist nichts für Leute die erst angefangen haben zu lesen , catriona ward schreibt toll aber würde es nieeeee einem Anfänger empfehlen das könnte sich sonst quälend für die Person in die Länge ziehen. Also ich finde das es nicht wirklich Horror ist. Es ist ein sehr langwieriges Buch das sich für den ein oder anderen in die Länge ziehen kann. Ich finde (auch wenn hier manche Passagen „gruselig“ dargestellt wurden) das es ehr ein tragischer Roman ist der über tragisch Vorfälle eine tragische Familien Geschichte und einen vermeintlichen Fluch erzählt. Ich hatte mit vielen vielen Charakteren in dem Buch (was sehr sehr viele sind „wohlbemerkt“) wirklich Mitleid , obwohl ich mich für kaum einen Protagonisten in dem Buch sehr erwärmen konnte ..es war immer ein ( „okay das find ich gut von ihm/ihr“ ich mag sie und gefühlt auf der nächsten Seite ein „ niemals das geht garnicht von ihr/ihm“ jetzt mag ich sie nicht ) Das Buch hat mir an sich, ein leichten gothic Flair gegeben. Was mir gut gefallen hat ich finde auch immer wieder toll das in ihren Büchern jede Kleinigkeit aufgeklärt wird.. selbst wenn es erst auf der aller letzten Seite zur Sprache kommt. Joa ich finde wenn jemand eine „leichte“ Lektüre will die Drama und verworrene Geschichten über verschiedene Generationen und Verläufe einer Familie will ,mit einem vermeintlichen Fluch ,und ein ganz kleines bisschen Grusel , dem würde ich diese Buch auf jeden Fall empfehlen. Für Leute (mich eingeschlossen , obwohl ich nicht bereue das Buch gelesen zu haben ) die sich wirklich gruseln wollen und eine Gänsehaut bekommen und eben nicht sehr leicht zu „schocken“ sind ,würde ich dieses Buch nicht empfehlen..
Description
Seit Generationen sucht ein Fluch die Familie heim, der die Villarcas jung und unter mysteriösen Umständen sterben lässt.
1910. Iris und ihr Vater sind die letzten der Villarca-Linie. Weil Iris an einer vererbten Krankheit leidet, leben sie streng isoliert in Rawblood, einem einsamen Haus im Dartmoor.
Denn sollte eine Villarca lieben, sollte sie ein Kind erwarten – wird sie erscheinen. Sie ist bleich und mit Narben übersät. Und sie bringt den Tod.
Doch Iris will sich nicht länger vor der Welt verstecken. Sie wagt es sogar, sich zu verlieben.
Und nun offenbart sich der wahre Schrecken des Villarca-Fluchs …
Dieser experimentelle Gothic-Roman der Bestsellerautorin von Das letzte Haus in der Needless Street erinnert an die großen Meister des Unheimlichen und gewann zahlreiche Preise, darunter den British Fantasy Award.
Perfekt für Fans von Shirley Jackson, Susan Hill und Laura Purcell.
Adam Nevill: »Ein wichtiger Beitrag zur britischen Literatur des Fantastischen ... Diese unheimliche und ergreifende Geschichte, die Generationen umspannt, hat einen Hauch von Ted Hughes, Emily Brontë und M. R. James.«
Simone St. James: »Voller Zauber, der sowohl erschreckt als auch fesselt. Mit jeder Schicht, um die das Geheimnis gelüftet wird, kommt eine weitere erschütternde Wahrheit ans Licht. Diese Gothic-Geschichte über Angst, Familie, Herkunft und Liebe lässt den Leser atemlos zurück.«
Book Information
Author Description
Catriona Ward wurde in Washington, D. C. geboren und wuchs in den USA, Kenia, Madagaskar, Jemen und Marokko auf. Heute lebt sie in England. Ihr Debüt RAWBLOOD (2015) erhielt den British Fantasy Award als bester Horror-Roman des Jahres. LITTLE EVE gewann den Shirley Jackson Award und wieder den British Fantasy Award für den besten Horror-Roman 2019. Catrionas dritter Roman THE LAST HOUSE ON NEEDLESS STREET erschien 2021 und wurde zum Bestseller, der demnächst verfilmt wird. 2022 folgte der ähnlich erfolgreiche Thriller SUNDIAL Festa wird diese vier Romane auf Deutsch veröffentlichen. Stephen King: »Das ganze Lob über THE LAST HOUSE ON NEEDLESS STREET ist nicht übertrieben. Der Roman hat mich umgehauen. Ein wahrer Nervenzerfetzer ...«
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Sehr düster, leider wenig grusel und unheimlich schwermütig
Die Geschichte an sich war sehr gut gelungen und ging mir unglaublich ans Herz. Die Handlung ist sehr verschachtelt und über viele Generationen zerstreut, aber unheimlich interessant. Leider hat mir der Schreibstil nicht so gut gefallen. Das Buch war sehr langatmig und wurde künstlich und durch die vielen Zeitsprünge auf Biegen und Gebrechen spannend gemacht. Dadurch haben sich die Abschnitte aber auch sehr gezogen und bei mir ging die Spannung leider einfach verloren und es kam keine Atmosphäre auf. Die Charaktere haben es aber wieder ein bisschen gerettet. Die sind hier sehr authentisch. ! Achtung Spoiler! In dem Buch werden stellenweise Tierversuche beschrieben, weswegen ich schon abbrechen wollte, mache ich aber nicht. Da habe ich mich unglaublich durch gezwungen. Vielleicht auch ein Grund, warum ich nicht ganz mit dem Buch klar kam.
Leider absolut nicht meins...
Puh was soll ich dazu sagen. Also ich glaube 'Gothic Romane' sind einfach nicht meins... Für mich waren es knapp 600 Seiten blablabla... Es ist eigentlich nicht wirklich was passiert und würde man das ganze geschwafel weglassen hätte das Buch wahrscheinlich knapp 200 Seiten. Dann wäre es vielleicht auch besser gewesen. An sich war die idee der Geschichte gut. Aber es waren zu viele zeitsprünge, zu viele Charaktere die für mich absolut irrelevant waren. Zu viele eingeschobene Geschichten die ich nicht gebraucht habe. Teilweise waren die Gedanken der Personen so lang das ich vergessen habe das sie eigentlich gerade in einem Gespräch sind. Für mich war da auch kein roter Faden und ich hab mich so oft gefragt was das ganze eigentlich soll und warum ich das eigentlich lese. Ich lese eigentlich nie quer aber diesmal musste ich es tun denn anders hätte ich dieses Buch nicht beenden können. Ich wollte es mögen aber es ging leider nicht. Ich kann dieses Buch leider nicht empfehlen. Außer man mag explizit diese Art von Bücher 😅
Familienepos über mehrere Generationen
„Sie“ ist immer da, man kann sich nicht vor „Ihr“ verstecken. Auch wenn man „Sie“ nicht immer sieht, spürt man ihre Anwesenheit – tödlich und furchteinflößend. Iris wächst behütet auf Rawblood auf, dem einsamen Anwesen ihrer Familie. Doch es gibt Regeln, die sie niemals brechen darf: Sie darf sich nicht verlieben, und sie sollte das Anwesen nicht verlassen. Ein Fluch lastet auf ihrer Familie. Doch trotz aller Warnungen möchte Iris ihr eigenes Leben führen, nach ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen. Wird sie diesen Wunsch am Ende bereuen? Schritt für Schritt zieht uns die Geschichte in die düsteren Geheimnisse von Rawblood hinein. Auch das Mysterium um „Sie“ wird Stück für Stück enthüllt. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. So folgen wir nicht nur Iris, sondern auch ihrem Vater, ihrer Mutter und ihren Großeltern durch die finsteren Pfade des Fluchs. Obwohl einige Passagen aus der Sicht bestimmter Charaktere etwas langatmig wirken, wird im Nachhinein klar, das jeder dieser Erzählstränge notwendig war, um das gesamte Bild zu offenbaren. Und das Bild, das sich schließlich enthüllt, kommt unerwartet daher. Wir durchwandern nicht nur unterschiedliche Perspektiven, sondern auch verschiedene Orte und Zeiten. Wir werden Zeugen unheimlicher Experimente, erkunden die düstere Atmosphäre eines Asylums, erleben eine Lobotomie und den Alltag in Lazaretten, in denen verwundete Soldaten behandelt werden. Eine Hexe wirkt ihre Zauber, und über alldem thront Rawblood, der Ort, zu dem am Ende alle zurückkehren. Das Mädchen von Rawblood ist wie ich finde eine atmosphärische Geschichte, die Horror und die Villarca Familiengeschichte gut miteinander verknüpft. Das unerwartete und zugleich stimmige Ende entschädigt dabei die längeren Passagen und rundet die düstere Geschichte ab.
Wer Rawblood liest muss Zeit mitbringen, denn die Story führt mit einigen Erzählsträngen zu vielen Menschen in einigen Generationen. Und in Allen dreht es sich irgendwie um den Fluch. Das Problem bei mir war, dass es für mich eine Weile gedauert hat das zu verstehen und somit halt auch die Puzzleteile zusammen zu setzen. Der Leser betritt dabei verschiedene Orte. Schöne und nicht so schöne. Neben Rawblood, stattet man unter anderem auch einer Nervenheilanstalt einen Besuch ab. Keinen schönen wohl bemerkt. Aber alle Stränge laufen früher oder später in Rawblood zusammen. Die Geschichte an sich ist sehr atmosphärische und einnehmend, wenn man die notwendige Geduld mit ihr aufbringt. Für mich ist es im großen und Ganzen eine stimmige Story. Am Ende 4 Sterne Wer es aussagekräftiger mag, findet hier mehr dazu Miss Mandrake Rezi https://read-o.app/feed/ViLNM8HDTovHDvksSBP8
Ruhiger Gothik
Das Mädchen von Rawblood hat es mir tatsächlich etwas schwer gemacht. Der Einstieg war leicht und auch der Schreibstil ist gut zu lesen. Es war mein erstes Buch der Autorin. Ich weiß allerdings nicht woran genau es lag, aber ich habe dennoch gefühlt ewig für das Buch gebraucht. Die Geschichte ist interessant, die Atmosphäre ist gut. Eine typische Gothikhorror Story. Eigentlich. Aber irgendetwas hat mir gefehlt. Vielleicht etwas Spannung, vielleicht ein paar mehr Gruselmomente?? Wir haben hier eine Familiengeschichte mit einem Fluch über Generationen hinweg. Es gibt einige Zeitsprünge und viele Charaktere kennenzulernen. Vielleicht hatte mich das teilweise rausgebracht. Es gibt aber auch viel Interessantes, z.B. medizinische Aspekte inkl. Tierversuchen o.ä. aus früheren Zeiten. Die Gesamtstory ergibt wiederum ein perfektes Bild und am Ende spürt man die Tragik der Geschichte. Für mich persönlich war es vielleicht gerade nicht der richtige Zeitpunkt, denn ich musste zwischendurch pausieren und zu leichterer Lektüre wechseln. Das passiert mir selten. Daher habe ich es mir auf meine reread Liste gesetzt. Ich habe noch ein Buch der Autorin in meiner Hörbuchbibliothek und bin gespannt wie es sich damit verhält.

Willkommen zum #𝕗𝕖𝕤𝕥𝕒𝕗𝕣𝕚𝕕𝕒𝕪 (unbezahlte Werbung) Heute mit meiner Meinung zu: Das Mädchen von Rawblood Autorin: Catriona Ward / @festaverlag Inhalt: Seit Generationen sucht ein Fluch die Familie heim, der die Villarcas jung und unter mysteriösen Umständen sterben lässt. 1910. Iris und ihr Vater sind die letzten der Villarca-Linie. Weil Iris an einer vererbten Krankheit leidet, leben sie streng isoliert in Rawblood, einem einsamen Haus im Dartmoor. Denn sollte eine Villarca lieben, sollte sie ein Kind erwarten – wird sie erscheinen. Sie ist bleich und mit Narben übersät. Und sie bringt den Tod. Doch Iris will sich nicht länger vor der Welt verstecken. Sie wagt es sogar, sich zu verlieben. Und nun offenbart sich der wahre Schrecken des Villarca-Fluchs … Hier geht’s zum Buch: https://www.festa-verlag.de/das-maedchen-von-rawblood.html Dort findet ihr auch eine Leseprobe Da ich bereits zwei Bücher der Autorin gelesen habe und diese mir auch sehr gut gefallen haben, hab ich mich sehr auf „Das Mädchen von Rawblood“ gefreut. Leider konnte mich das Buch aber nicht komplett begeistern. Es war einfach zu viel... zu viel von allem... Einzelne Geschichtsstränge haben mir sehr gut gefallen und andere wiederum habe ich gefühlt gar nicht so recht verstanden. Oft wirkte es auf mich als hätte Catriona Ward hier zu viel in eine Geschichte packen wollen und ich kam einfach nicht mehr hinterher. Der Schreibstil ist aber großartig und stellenweise hat mir das Buch wirklich Freude bereitet – an anderer Stelle, hat es mich dann aber verloren und ich war nur noch verwirrt. Gerade so die letzten 150 Seiten haben bei mir nur noch mehr Fragezeichen im Kopf entstehen lassen, anstatt mir eine Linie aufzuzeigen. Fakt ist das Buch erfordert einiges an Konzentration beim lesen, denn wir hüpfen hier nicht nur durch die Zeiten und durch alte Tagebucheinträge, es kommen auch immer mal wieder neue Charaktere hinzu. Fazit: Ein teils echt verstörendes Gothic Drama, welches mich aber letztendlich nicht so wirklich abholen konnte. Ich vergebe 3 von 5 Sternen und hoffe das mir das nächste Buch der Autorin wieder besser gefällt.

Schöner Schreibstil, an den mam sich erstmal gewöhnen muss, aber dann...
OMG! Was habe ich hier bloß gelesen? Ich bin gefesselt, ich bin verunsichert, ich bin mehr als verwirrt. Aber jetzt mal ganz von vorne: Keine bisherige Rezension ist mir so schwer gefallen zu verfassen, wie diese. Was mich hier erwartete, damit hatte ich schlichtweg einfach nicht gerechnet. Der Schreibstil der Autorin ist auch hier wieder mal überragend famos, zudem mit einem Wiedererkennunswert der Extraklasse. Zugegebenermaßen muss der Leser sich erst auf die Schreibweise einstimmen, aber dann läuft es wie ganz von selbst und ist Balsam für die Seele. Wir durchreisen verschiedene Zeiten, wühlen uns durch alte Tagebucheinträge, durch undurchsichtige Familienflüche, werden Zeuge höchst verstörender Tierversuche, deprimierender Suchtproblematiken und grausamer Menschenversuche. Auf unserer verstörenden Reise, begegnen uns zahlreiche Charaktere, einige tauchen wie aus dem Nichts auf, wohin sie dann auch wieder verschwinden. Die Autorin konnte mich, bis zu einem gewissen Punkt, mit ihrer düsteren Geschichte durchaus überzeugen, holte sie doch aus meinem Inneren eine Vielzahl an Gefühl hervor: Freude, Trauer und vor allem Entsetzen. Aber! Je fortgeschrittener die Geschichte, umso wirrer wurde sie. Bis sie mich auf den letzten 150 Seiten leider komplett verloren hat. Ich bleibe mehr als verwirrt zurück, versunken im Nebel der kompletten Unwissenheit. Offen bleibt die Frage "zu doof" für dieses Buch gewesen zu sein🙈😂 Schwierig, schwierig.... Von mir gibt es 3/5 🕯️🕯️🕯️ Ob ihr es lesen solltet... Entscheidet bitte selbst🤷♀️🥰

Der perfekte Spooky-Read 🖤
📚 REZENSION - 4,25 Sterne „Sie zu sehen bedeutet, den unermesslichen Schrecken zu kennen, der jenseits des Lichts des Feuers, jenseits der menschlichen Vorstellungskraft liegt. Der Vorhang ist gelüftet; dahinter liegt ein klaffender Abgrund. Nichts ist für immer. Alles ist Finsternis. Horror. Wir fallen durch das Dunkel. Es hört niemals auf. Wir finden keinen Boden. Wir treiben durch die endlose Leere und leiden. Es gibt kein Licht am Morgen.“ (S.285) Auch wenn „Das Mädchen von Rawblood“ das vierte Buch von Catriona Ward ist, das im Festa Verlag erschienen ist, so ist es doch eigentlich ihr Debut-Roman, für den die Autorin mit dem “British Fantasy Award” als “Bester Horror-Roman des Jahres” ausgezeichnet wurde. Ich mag Catriona Wards Bücher sehr - sie hat eine besondere Art, mystische, leicht horrorhafte Geschichten mit einer psychologischen Tiefe zu erzählen und uns Lesende mit überraschenden Auflösungen zu konfrontieren. Mein liebstes Buch der Autorin ist und bleibt nachwievor „Das letzte Haus in der Needless Street“. Auf Platz 2 steht bei mir “Sundial”, das ich ebenfalls richtig genial fand, und “Das Mädchen von Rawblood” reiht sich, vor “Little Eve”, auf dem dritten Platz ein. Die Handlung dieses Gothic-Romans erstreckt sich von 1839 bis 1919 und wir begleiten die Familie Villarca; auf ihr scheint ein Fluch zu lasten; denn alle Villarcas leiden an einer vererbbaren Krankheit die sie überfällt, wenn sie ihr Anwesen “Rawblood” verlassen. Auch dürfen sie nicht lieben, denn dann sucht sie das “Mädchen von Rawblood” heim und bringt ihnen den Tod. Iris und ihr Vater Alonso sind die letzten verbliebenen Villarcas. Alonso möchte seine Tochter um jeden Preis schützen, unterbindet ihre Freundschaft und aufkeimende Liebe zum Stallburschen Tom Gilmore und weiht sie nach und nach in das Familiengeheimnis ein. In Rückblicken erfahren wir, wie Alonso Villarca mit seinem Freund Forschungen betrieben hat, um Erbkrankheiten kontrollieren und bekämpfen zu können und wir erfahren ebenso nach und nach, wie es den Vorfahren von Iris ergangen ist. Und auch Iris möchte den Kreis durchbrechen, doch dann passiert etwas Schreckliches und Folgenschweres…. “So kommt es dazu, dass ich meinen Vater töte. So fängt es an.” (S.9, erster Satz). Das Buch ist ein perfekter “Spooky Read” 🖤 Die Atmosphäre ist düster und beklemmend, Wards Schreibstil gewohnt einnehmend und fesselnd. Die vielen Zeitsprünge und Perspektivwechsel haben mich dennoch manchmal etwas rausgeworfen; grade war ich angekommen in der Handlung und bei den Charakteren, so musste ich sie auch schon wieder verlassen. Ich möchte erwähnen, dass in diesem Buch Tierversuche durchaus einen großen Raum einnehmen und diese sehr krass beschrieben werden - das sollte man wissen - mich hat das teilweise an meine Grenzen gebracht. Zeitweise gab es auch ruhigere Abschnitte, dann zog sich die Schlinge aber wieder zu. Dieses Buch hat definitiv einen größeren Horror-Anteil als „Sundial“ und „Little Eve”; er deckt sich ungefähr mit dem „Haus in der Needless Street“, wobei hier noch durchaus der Ekel-Faktor mehr zum Tragen kommt. Das Ende habe ich nicht kommen sehen und die Autorin hat mich hier definitiv wieder überraschen können!

»Die anderen fürchten uns«, erklärt Papa. »Unsere Familie. Mein Herz, sie werden dir wehtun, wenn sie können. Wir haben... eine Krankheit. Genau wie Rawblood gehört sie schon immer zu unserer Familie.« (Seite 32) “Rawblood“ ist ein Gothic-Horror Roman, der an die Werke anderer großer Autoren erinnert, die dieses Genre maßgeblich geprägt haben und die Tatsache, dass es sich hierbei um das Debüt der Autorin handelt, hat mich ehrlich gesagt verblüfft. Die Story ist anders als alles, was ich je gelesen habe. Es liest sich so, als hätte dies jemand geschrieben, der im Leben schon vieles erlebt hat, seit mindestens 30 Jahren schreibt und reichlich Erfahrung als Schriftsteller gesammelt hat. Allein der Wortschatz und die Prosa sind so fein und annähernd perfekt ausbalanciert - doch bevor ich mich jetzt im Lob verliere, erstmal eine kurze Zusammenfassung, um was es hier eigentlich geht: Wir befinden uns im 20. Jahrhundert in Devon, das in den Mooren im Südwesten von England liegt, und begleiten die 11-jährige Iris Villarca und ihren (einzigen) Freund Tom. Der Rest der Einheimischen fürchtet und schmäht sie und ihren Vater, da ihre Abstammung sich gleich aus zwei verfluchten Blutlinien zusammensetzt: den Hopewells und den Villarcas. Gerüchte und Aberglaube kursieren über die Familie, die gerade die junge Iris nicht verstehen kann, doch je älter sie wird, desto öfter bemerkt sie Schatten im Haus, die sich nicht so bewegen, wie man es von ihnen erwartet. Und sie erkennt langsam, dass hinter dem starken Beschützerinstinkt ihres Vaters mehr steckt als übertriebene Fürsorge. Das jedoch ist erst der Anfang, den man als Fundament benötigt, um zu verstehen, wie alles endet. Als Leser geht man immer wieder zurück durch die Zeit, springt vorwärts und wechselt die Erzählerperspektive. Das mag, gerade zu Beginn, ziemlich verwirren, doch Catriona Ward schafft es ziemlich schnell, dass diese Zeitebenen miteinander verwoben werden und man mit jedem Erzähler auf eine andere Art und Weise mitfiebert. Stets schwingt ein unheilvoller Ton mit, der von intensiven Leiden und Traumen berichtet und verbunden mit der Atmosphäre von Regen, Nebel und Sümpfen, liest man selten über fröhliche Momente. Die Grenzen zwischen den Lebenden und den Toten, dem Übernatürlichen und der (experimentellen) Wissenschaft verschwimmen zusehends und steuern auf ein eindrucksvolles Ende hin, das im Laufe der Geschichte bereits immer wieder angedeutet wird. Selten haben mich Schlussszenen in einem Buch so begeistert wie hier und das nicht, weil sie besonders gruselig waren, sondern weil sie so sauber, vollständig und beeindruckend zusammenführen, was zu Beginn alles noch ein Rätsel war. Fazit: “Rawblood“ ist ein Buch voller melancholischer Schönheit. Beklemmend, stimmungsvoll und faszinierend. Hier noch kleiner Ratschlag, wenn ihr euch für das Buch interessiert: Lest “Rawblood“ langsam und geduldig. Gebt jedem Handlungsstrang Zeit, denn jedes Kapitel ist wichtig und spielt eine entscheidende Rolle in der Tragödie um diese Familien. Es handelt sich hier nicht ausschließlich um eine Geistergeschichte. Vielmehr geht es um das Leben, die Liebe, Herzschmerz, Kummer, den Tod und ums Überleben – was tut ein Mensch einem anderen an, um an sein Ziel zu gelangen. In den Grundtönen hat es mich an Werke wie “Wuthering Heights“ und “Die Frau in Weiß“ erinnert, im Kern jedoch ist diese Geschichte definitiv einzigartig.
Düsterer Gothic Roman
Es ist drückend, einsam, traurig und düster – irgendwie hoffnungslos – man spürt es richtig während des Lesens. Der Schreibstil ist nicht von dieser Welt ♥ So fühlte sich „das Mädchen von Rawblood“ an. Ein unglaublich gutes Buch, aber nicht direkt spannend – es baut sich auf, während man nicht so richtig weiß wohin die Reise geht. Um am Ende auf einmal alles verstehen zu können, ist es wichtig aufzupassen. Man sollte sich bereit für diese Geschichte fühlen, da sie teilweise sehr schwere Gedanken mit sich bringt. Durch die intensive Aufarbeitung zieht sich die Story leider etwas. Nicht unheimlich im eigentlichen Sinne aber der Horror steckt zwischen den Zeilen und hat es in sich.

Irgendwie was anderes erwartet
Der Klappen Text hat mir irgendwie ein ganz anderes bild vermittelt. Das Buch ist nichts für Leute die erst angefangen haben zu lesen , catriona ward schreibt toll aber würde es nieeeee einem Anfänger empfehlen das könnte sich sonst quälend für die Person in die Länge ziehen. Also ich finde das es nicht wirklich Horror ist. Es ist ein sehr langwieriges Buch das sich für den ein oder anderen in die Länge ziehen kann. Ich finde (auch wenn hier manche Passagen „gruselig“ dargestellt wurden) das es ehr ein tragischer Roman ist der über tragisch Vorfälle eine tragische Familien Geschichte und einen vermeintlichen Fluch erzählt. Ich hatte mit vielen vielen Charakteren in dem Buch (was sehr sehr viele sind „wohlbemerkt“) wirklich Mitleid , obwohl ich mich für kaum einen Protagonisten in dem Buch sehr erwärmen konnte ..es war immer ein ( „okay das find ich gut von ihm/ihr“ ich mag sie und gefühlt auf der nächsten Seite ein „ niemals das geht garnicht von ihr/ihm“ jetzt mag ich sie nicht ) Das Buch hat mir an sich, ein leichten gothic Flair gegeben. Was mir gut gefallen hat ich finde auch immer wieder toll das in ihren Büchern jede Kleinigkeit aufgeklärt wird.. selbst wenn es erst auf der aller letzten Seite zur Sprache kommt. Joa ich finde wenn jemand eine „leichte“ Lektüre will die Drama und verworrene Geschichten über verschiedene Generationen und Verläufe einer Familie will ,mit einem vermeintlichen Fluch ,und ein ganz kleines bisschen Grusel , dem würde ich diese Buch auf jeden Fall empfehlen. Für Leute (mich eingeschlossen , obwohl ich nicht bereue das Buch gelesen zu haben ) die sich wirklich gruseln wollen und eine Gänsehaut bekommen und eben nicht sehr leicht zu „schocken“ sind ,würde ich dieses Buch nicht empfehlen..














