NSA - Nationales Sicherheits-Amt

NSA - Nationales Sicherheits-Amt

Hardback
4.2514
Nationales SicherheitsamtStuttgartHallertauDer Circle

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Description

Weimar 1942: Die Programmiererin Helene arbeitet im Nationalen Sicherheits-Amt und entwickelt dort Programme, mit deren Hilfe alle Bürger des Reichs überwacht werden . Erst als die Liebe ihres Lebens Fahnenflucht begeht und untertauchen muss, regen sich Zweifel in ihr. Mit ihren Versuchen, ihm zu helfen, gerät sie nicht nur in Konflikt mit dem Regime, sondern wird auch in die Machtspiele ihres Vorgesetzten Lettke verwickelt, der die perfekte Überwachungstechnik des Staates für ganz eigene Zwecke benutzt und dabei zunehmend jede Grenze überschreitet ...

Was wäre, wenn es im Dritten Reich schon Computer gegeben hätte, das Internet, E-Mails, Mobiltelefone und soziale Medien - und deren totale Überwachung?

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
Political & Legal
Format
Hardback
Pages
800
Price
23.60 €

Author Description

Andreas Eschbach, geboren 1959 in Ulm, verheiratet, schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Bekannt wurde er vor allem durch den Thriller Das Jesus-Video (1998), dem er 2014 mit Der Jesus-Deal eine spektakuläre Fortsetzung folgen ließ. Mit Romanen wie Eine Billion Dollar, Ausgebrannt und Herr aller Dinge stieg er endgültig in die Riege der deutschen Top-Autoren auf. Sein Bestseller Todesengel befasst sich mit dem brisanten Thema Selbstjustiz. Weitere Infos zum Autor unter www.andreaseschbach.com

Characteristics

2 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
54%
31%
41%
12%
92%
35%
85%
96%
99%
39%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
41%
77%
89%
59%

Pace

Fast50%
Slow0%
Moderate0%
Variable50%

Writing Style

Simple50%
Complex0%
Moderate50%
Bildhaft (100%)Minimalistisch (100%)Außergewöhnlich (100%)

Posts

100
All
5

Beklemmend, brillant und erschreckend nah an der Realität

NSA von Andreas Eschbach ist für mich aktuell ganz klar mein Jahreshighlight. Und gleichzeitig eines dieser Bücher, bei denen man nach dem Zuschlagen erstmal eine Weile die Wand anstarrt und still darüber nachdenkt, wie unfassbar dünn die Linie zwischen „erschreckende Fiktion“ und „eigentlich gar nicht so unrealistisch“ manchmal sein kann. Dabei ist die Grundidee allein schon genial unbequem: Was wäre passiert, wenn das Dritte Reich bereits über moderne Computertechnologie, Internet und soziale Medien verfügt hätte? Über Datenbanken, Bewegungsprofile, Suchverläufe, digitale Kommunikation? Andreas Eschbach setzt dieses Szenario auf eine Weise um, die gleichzeitig faszinierend und zutiefst beängstigend ist. Nicht reißerisch. Nicht überdramatisiert. Sondern nüchtern und so glaubwürdig, dass es einem beim Lesen immer wieder unangenehm kalt den Rücken hinunterläuft. Besonders stark fand ich die beiden zentralen Figuren. Helene Bodenkamp hat für mich das Leben vieler Frauen in dieser Zeit unglaublich nahbar gemacht. Diese permanente Ohnmacht, das ständige Kleingehaltenwerden, das Gefühl, als Mensch nur unter bestimmten Bedingungen überhaupt ernst genommen zu werden – das war stellenweise wirklich nur schwer auszuhalten. Nicht selten saß ich beim Lesen da und habe geweint. Vor Wut. Vor Frustration. Vor dieser himmelschreienden Ungerechtigkeit. Und dann Eugen Lettke… ach herrje. Was ein furchtbarer Mensch. Nicht einmal auf die spektakulär-böse Art, sondern viel schlimmer: auf diese erschreckend alltägliche Weise. Das kleinliche, selbstgerechte Mitlaufen und widerliche Bedürfnis nach Bedeutung durch Macht über andere. Genau die Sorte Mensch macht einem in Geschichten wie dieser oft am meisten Angst – weil sie so furchtbar real wirkt. Was mich an NSA besonders beeindruckt hat, war, wie präzise Eschbach zeigt, dass Technologie niemals neutral ist. Sie ist immer nur so harmlos wie die Menschen, die sie kontrollieren. Und das Buch trifft damit einen Nerv, der gerade heute unangenehm aktuell wirkt. Für mich ein großartiger, kluger und emotional unglaublich aufwühlender Roman, der mich bis zur letzten Seite – und ehrlich gesagt auch noch weit darüber hinaus – beschäftigt hat. Ein Buch wie ein kalter Luftzug im Nacken: Man sieht ihn nicht, aber man spürt ihn die ganze Zeit.

Beklemmend, brillant und erschreckend nah an der Realität
5

Einer der besten Bücher die ich je gelesen habe...

Ich habe schon wirklich lange nach einem gutem 2. Weltkrieg Buch gesucht, weil mich das Thema ultra interessiert. Jedoch haben die meisten mich nie gepackt weil beispielsweise der Schreibstil nicht meins war. Dann kam NSA... Wow ich bin sooo begeistert!! Die Idee wie die Zeit Hitlers gewesen wäre wenn Computer und Smartphones existiert hätten, hat mich sofort gepackt. So kreativ und innovativ! Man begleitet die meiste Zeit Helene eine junge "Programmstrickerin" von klein auf und wie sie den Nationalsozialismus erlebt. Auch Lettke, ein sehr unympatischer Mann, bekommt einige Kapitel, in denen man hinter die dunkle Fassade dieser schrecklichen Person blicken kann. Ich war zunächst etwas skeptisch wie der Autor seine Idee umsetzt, jedoch waren meine Sorgen umsonst. Eschbach schafft es mit seinem Schreibstil seitenweise Technikerklärungen so rüberzubringen, dass es sich anfühlt als würde man einen spannenden Thriller lesen. Ich bin wirklich keine mathematische Person! Helenes Liebesgeschichte hat mich auch so mitgenommen und ich habe des Öfteren gegiggelt. Bei einem Buch über den 2.Weltkrieg!!!! Auch fand ich es mega interessant wie Andreas mit den Rollenbildern der damaligen Zeit spielt. Programmieren ist in dieser Parallelwelt außschließlich ein Beruf für Frauen. Aber das Ende, das war echt gemein... Also wirklich mein lieber Andreas... Abschließend muss ich sagen dass das Buch ein absolutes Lebenshighlight für mich ist. Spannend, ein wichtiges Thema und trotzdem kreativ. Ich kann es euch wirklich nur empfehlen und verspreche, dass man gut durch die 800 Seiten kommt. Ich vergebe ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ strahlend helle Sterne!! Für noch mehr Eindrücke hört doch gerne in unseren Podcast "💜Plottpot💚" auf Spotify rein.

Einer der besten Bücher die ich je gelesen habe...
4

Ein Gedankenexperiment.

Kann man etwas Unvorstellbares noch unvorstellbarer machen? Die Schrecken des Nationalsozialismus werden in der Geschichte rund um Helene, eine Programmstrickerin für das Nationale Sicherheitsamt und den Analysten Eugen Lettke auf grausame Weise aktualisiert. Die Methoden, die im NSA angewandt werden, kommen uns heutigen Leser:innen erschreckend bekannt vor und so fiel es mir leicht, mich in die Geschichte einzufinden. Helene als Protagonistin habe ich schnell gemocht, Lettke dagegen verdient nicht nur eine Spoilerwarnung, sondern ein Psychogramm. Die Geschichte ist gut konstruiert, ich habe sie gern gelesen. Wenn ich einen Kritikpunkt habe dann den, dass mir hier zu wenig auf die sowieso schon schrecklichen Geschehnisse Bezug genommen wird, sie fast nebensächlich erscheinen. Das wird meiner Meinung den Opfern nicht gerecht.

5

Es ist schon eine Weile her, dass ich das Buch gelesen habe, aber ich fand es sehr gut. Das Gedankenspiel was während der NS Zeit mit Internetzugriff passiert wäre, fand ich sehr spannend und sehr gut umgesetzt.

5

Genial historisch eingeordnet

Faszinierend, wie der Andreas Eschbach in diesem Roman die Entwicklung von einfachen Programmen auf den ersten Rechnern, über immer komplexer werdende Algorithmen bis hin zu neuronalen Netzen historisch kombiniert. Eschbach hat hier neben der genialen Idee, genial recherchiert. Ich nehme ihm jedes Detail ab. Der Roman regt nicht nur allein durch die potentiell bestehenden Gefahren der neuen technischen Möglichkeiten zum Nachdenken an, sondern vor allem deshalb, weil diese Möglichkeiten hier harmlos und kaltblütig aktiviert, ausgenutzt und auf die Spitze getrieben werden. Die technische Entwicklung und dessen Einfluss im dritten Reich wird anhand dem Leben zweier Hauptpersonen gezeigt, welche auf den Verlauf des Krieges nahezu beiläufig maßgeblich Einfluss nehmen. Neben vielen bekannte Namen erhalten auch viele bekannte Ereignisse Einzug, weshalb Geschichtsliebhaber voll auf ihre Kosten kommen.

3

Die Idee des Buches hat mich sofort angesprochen. Nach dem ersten Kapitel war ich sofort begeistert. Die was wäre wenn es damals schon die Technik von heute gab Szenarien waren spannend und erschreckend zu gleich. Insbesondere wenn man bedenkt, mit welchen Skandalen Facebook und NSA (in unserer Welt) auf sich aufmerksam gemacht haben. Ich kenne mich tatsächlich relativ gut mit Datenbanken aus, daher hat es mich umso mehr gefreut, dass die im Buch beschriebenen Abfragen, Abfragesprache und Strukturen tatsächlich Sinn ergeben. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass jene Parts für Personen, die sich nicht so sehr für dieses Thema interessieren teils zu langatmig sind. Auch fand ich sehr gut gelungen wie trotz der neuen Technik noch Ereignisse die damals wirklich stattgefunden haben auch in der Geschichte des Buches stattfanden. (z.B. die Weiße Rose und der missglückte Anschlag auf Hitler im Bürgerbräukeller in München) es wurde sich stark an die Echte Geschichte gehalten nur der Ausgang war im Buch ein anderer. Obwohl mich das Buch thematisch stark interessiert hat, fand ich es leider Stellenweise eher langweilig. Die beiden Hauptcharaktere waren ok, doch konnte ich bis zum Ende keine wirkliche Bindung zu ihnen aufbauen. Trotzdem ein gutes Buch auch wenn ich das Ende einen Tick zu überzogen fand. 3,5*

3.5

Das Buch war für mich ein Mix aus „1984“ und „The Handmaid‘s Tale“, also alles in allem vor allem deprimierend, so als ob der Autor versucht hätte in dystopischen Annahmen ein Bild zu erzeugen wie es im Nationalsozialismus zu Zeiten Hitlers noch schlimmer hätte sein können als es ohnehin schon war.

4

Intensives Buch, mit ein paar Längen

4.5

Bedrückende Geschichte

Was wäre wenn die Nazis Computer, Handys und das Internet gehabt hätten? Ein bedrückendes Szenario, das bei Leser*innen oft ein bedrückendes Gefühl hinterlässt und auch schockierend real wirkt. Mittendrin unsere beiden Protagonisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Geschichte ist abwechselnd aus deren Blickwinkel beschrieben und verläuft ab einem bestimmten Punkt auch parallel. Anfang und Ende waren brilliant, in der Mitte hatte es leider einige Passagen, die sich gezogen haben. Definitiv kein Buch für nebenbei

5

Spannend und doch ein wenig schauderhaft erzählt Andreas Eschbach davon, wie der zweite Weltkrieg verlaufen wäre, wenn es den Computer und das Internet bereits damals gegeben hätte. Nachdem ich den Klappentext zu Andreas Eschbachs „NSA“ gelesen hatte, war ich neugierig. Als ich dann ein wenig weiterscrollte und sah, dass das Buch knapp 800 Seiten dick ist, bin ich erst einmal zurückgeschreckt. Glücklicherweise habe ich mich trotz der Seitenzahl dazu entschlossen, „NSA“ zu lesen, denn es war spannend bis zur letzten Seite! Es geht um Helene und Eugen, die nach dem ersten Weltkrieg aufwachsen und bereits in der Schule zu spüren bekommen, wie sich Hitler mit seinem Regime langsam an die Macht gelangt. Es beginnt damit, dass die jüdischen Kinder im Unterricht alle hinten sitzen und Rassenkunde Einzug in den Stundenplan hält — und nach und nach alle Juden aus der Umgebung verschwinden. Lettke (Eugen wird stets mit seinem Nachnamen angesprochen) arbeitet mittlerweile beim NSA, dem Nationalen Sicherheits-Amt, und findet Freude daran, Frauen zu vergewaltigen. Durch seine Arbeit mit den Datensätzen des ganzen Reichs durchsucht er die Foren nach regimefeindlichen Äußerungen, sucht diese Frauen dann auf und bietet die Löschung der Daten im Austausch gegen eine „kleine Gefälligkeit“. Währenddessen beginnt Helene sich, für das Programmstricken zu interessieren, eine richtige „Frauenarbeit“, die das Bedienen der Komputer Deutschlands vereinfacht. Da sie ein richtiges Talent hat, wird sie nach ihrer Matura kurzerhand vom NSA eingestellt und hilft nun dabei, Programme zu „stricken“, die versteckte Juden auffinden können. Das kommt ihr ein wenig ungelegen, da sie selbst ihren Geliebten, einen Kriegsflüchtling, im Bauernhof ihrer besten Freundin versteckt. Und so setzt sie alles daran, die Programme so anzupassen, dass der Bauernhof bloß nicht in den Ergebnissen auftaucht. Doch als ihr Lettke an die Seite gestellt wird und die beiden eine furchtbare Entdeckung in den Datenbanken der Amerikaner machen, verkomplizieren sich die Dinge… "Das deutsche Volk ist krank an der Seele und muss gesunden […]." Von Andreas Eschbach habe ich zwar einige Titel im Schrank stehen, aber noch keines gelesen – bis auf „NSA“ jetzt. Und trotz der 800 Seiten, die mich sonst auf Sicherheitsabstand gehalten hätten, bin ich wirklich froh, dass die alternative Geschichte des zweiten Weltkriegs mit ihren „Komputern“, dem Deutschen Forum und den Programmstrickerinnen in meine Welt gelassen habe. Durch die 800 Seiten hat der Autor hier die Möglichkeit, die Geschichte um Lettke und Helene weit zu spinnen und hält so nicht nur einen kurzen Lebensabschnitt beider Charaktere fest, sondern direkt einige Jahre. Als Leser ist man quasi live dabei, wie das Dritte Reich seine schaurige Macht entfaltet und das Leben der Protagonisten und ihrem Umfeld direkt tangiert. Doch obwohl der Krieg wütet, war ich erstaunt, wie wenig direkten Kontakt Helene und Lettke damit hatten – sie erledigen Einkäufe und besuchen ihre Freunde, wobei letzteres bei Lettke durch die „Besuche“ bei seinen Opfern ersetzt wird, denn wirkliche Freunde hat er nicht. Als er schließlich an Daten zu gelangen versucht, zu denen er eigentlich keinen Zugriff hat, sieht er sich gezwungen, das Programmstricken zu erlernen. Doch das rosane, blümchenbesetzte (Achtung Klischee!) Lehrbuch dazu widert ihn an und so bittet er seine Kollegin Helene, ihm heimlich diese „Frauenarbeit“ beizubringen. (Nicht ohne sie vorher erpressbar zu machen.) Weiterlesen: https://killmonotony.de/rezension/eschbachs-nsa-nazi-spy-agency

5

Puhhh...

Weimar 1942, zweiter Weltkrieg. Helene Bodenkamp ist Programmierern (auch Strickerin genannt), arbeitet beim NSA (Nationales Sicherheitsamt) und entwickelt dort Computer Programme. Mit Hilfe dieser Programme werden alle Bürger überwacht. Helene ist die beste Programmierern. Als die Liebe ihres Lebens Fahnenflucht begeht und untertauchen muss, wiedersetzt sie sich. Sie kämpft nicht nur gegen das Regime, sondern auch gegen ihren Vorgesetzten Eugen Lettke. Eugen nutzt die perfekte Überwachungstechnik für seine eigenen Zwecke und überschreitet Grenzen. Hinzu kommt, dass Eugen Helene in der Hand hat. Mein Gott... Die Nazis waren generell eine starke Macht. Aber in NSA besaßen sie schon Computer, Internet, Handys und Kontokarten um zahlen zu können. Es ist erschreckend, was die Nazis mit all dem hätten anrichten können. Absolut gruselige Vorstellung 🤮. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Unglaubliches "Was wäre wenn" Szenario.

4

Großartige kontrafaktische Dystopie!

Wie wäre die Geschichte verlaufen, wenn… Diese Herangehensweise nennt man kontrafaktische Geschichte und genau diesen Ansatz wählte Eschbach für seinen dystopischen Roman „NSA“. Der Leser findet sich im Nationalsozialismus wieder und begleitet die beiden Protagonisten Helene und Eugen. Die eine eine eher unscheinbare junge Frau mit einem besonderen analytischen Verstand und der Hoffnung, ihre große Liebe Arthur vor den Nazis zu verbergen. Der andere ein durch und durch arischer junger Mann, der an den Abgründen seiner eigenen Persönlichkeit letztendlich zerbricht. Der Twist? Es gibt Smartphones, Computer, das Internet. Eschbach stellt damit die Frage: was wäre gewesen, wenn im Nationalsozialismus bereits moderne Technik existiert hätte. Eugen und Helene sind dabei Angestellte im NSA - dem nationalen Sicherheitsamt. Einem Geheimdienst, das darauf ausgelegt ist, aus Computerdaten Informationen zu gewinnen. Helene ist dabei sogenannte Programmstrickerin, nutzt ihre Fähigkeiten jedoch, um den desertierten Arthur zu schützen, dem ihr Herz gehört. Eugen wiederum ist Analyst und missbraucht seine Stellung, um jenen Mädchen nachzustellen, die ihn als Jugendlichen gemobbt haben. Und neben diesen beiden individuellen Geschichten tobt der Weltkrieg und das NSA wird von zentraler Bedeutung. Wie also wäre der Krieg ausgegangen, hätte es moderne Technik bereits gegeben? Als ich damals von der Grundidee von „NSA“ gehört habe, war mir klar, das muss ich lesen. Und tatsächlich war die Idee so unfassbar spannend, wie gruselig. Auch die Figuren waren großartig. Gerade Eugen empfand ich persönlich als sehr interessant, denn trotz seiner abscheulichen Taten war er nie ganz „hassbar“. Hier hat Eschbach wirklich eine sehr, sehr plastische und interessante Figur geschaffen. Volle vier Sterne vergebe ich nur deshalb nicht, weil der Roman sich an so mancher Stelle durchaus gezogen hat und es mir daher gerade in der Mitte des Buches ein wenig schwerfiel, am Ball zu bleiben. Gegen Ende jedoch habe ich dann regelrecht die Seiten durchhetzt, weil ich das Buch einfach nicht weglegen konnte.

5

Pssst… das Amt hört mit. Glücklicherweise habe ich 5/5 Sternen zu vergeben 😮‍💨

Mein erster Eschbach und er hat mich gleich gut unterhalten. Natürlich sind die 800 Seiten im ersten Moment kein Zuckerschlecken. Dennoch schafft Eschbach eine beklemmende und interessante Atmosphäre im NSA und in der Zeit des Nationalsozialismus. Auch die Entscheidungen der Charaktere und ihr Handeln kann ich gut nachvollziehen. Spannend ist auch der Umgang mit typischen Ereignissen des Krieges, welche aufgrund der Grundstruktur jedoch ein wenig anders gelöst werden, und auch das wird schlüssig dargelegt und macht einen baff. Ich werde bestimmt erneut zu seinen Büchern greifen.

5

Unbeschreiblich !!!!

Es ist unbeschreiblich gut und für Fans der Zeit und dem Genre mehr als zu empfehlen. Und das Ende … wahnsinnig gut geschrieben und nicht ohne Grund hat es mich sofort gecatcht…. Krasses Buch 📕

4

Was wäre passiert, wenn die Nazis 1933 schon über die heutige Technik verfügt hätten!?!

Andreas Eschbach skizziert in seinem Buch NSA ein sehr interessantes Gedankenspiel. Was wäre wenn die Nazis schon über Computer Internet ind Handy etc verfügt hätten. Eine erschreckende Geschichte über einen Überwachungsstaat sondergleichen. Wie begleiten die "Programmstrickerin" Helene, welche im Nationalen Sicherheitsamt arbeitet. Nach und nach wird ihr bewusst wofür ihre Arbeit genutzt wird. Kann sie Freunde/Bekannte, die Familie und sich selbst noch retten?! Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und konnte kaum aufhören der Geschichte zu lauschen. Das Buch ist spannend geschrieben und gut gelesen. Eine absolute Empfehlung für Freunde solcher Gedankenspiele und Romane

5

Extrem gut aber auch erschreckend und erdrückend nichts für schwache Nerven

4

Dystopie meets 2. Weltkrieg

Wirklich sehr gutes und interessantes Buch, in dem dargestellt wird, wie es zur Zeit des 2. WK ausgesehen haben könnte, wenn es damals schon Handy, Computer, Internet und KI gegeben und wie es weitergegangen wäre, eenn Deutschland den Krieg gewonnen hätte, sehr spannend! Das Ende fand ich etwas seltsam... Zum eine hätte ich mich natürlich gefreut, wenn Helene es geschafft hätte nach Brasilien zu kommen, und dass sie "umgepolt" wurde, fand ich iwie schade... Und das Ende von Eugen war natürlich auch dezent verwirrend ("Mama") 😅

4

Eine sehr umfangreiche Geschichte, die einen aber fesselt. Für mich die Überraschung des Jahres, wenn auch mit ein paar Längen. Note: 2

5

Super Umsetzung - mega spannend

Eine ganz tolle Umsetzung. Die Idee ist genial, aber was Andreas Eschbach daraus gemacht hat, ist einfach fantastisch. Mich hat das Buch fasziniert. Besonders die Hauptprotagonistin Helene fand ich sehr gelungen. Auch das ganze Ausmaß, was der Autor hier geschaffen hat ist unglaublich. Die Wortneuschöpfungen haben mir gefallen. Es gab bekannte Personen, die mit in die Geschichte eingearbeitet wurden und es gab so interessante Aspekte, das hat mich wirklich begeistert. Eine ganz klare Leseempfehlung!

Super Umsetzung - mega spannend
3

Sehr furchteinflössende Geschichte

Die Story an sich fand ich extrem interessant und wahnsinnig gut durchdacht. Allerdings fand ich es stellenweise sehr langatmig. Es hätte ein paar Seiten weniger sein können.

5

Spannendes Thema, gut umgesetzt. Flüssiger Schreibstil. Aber auch einfach erschreckend, wenn man drüber nachdenkt, was gewesen wäre, wenn ...

5

NSA Andreas Eschbach Scientia potentia est - Wissen ist Macht 🤔 Quis custodiet ipsos custodes? - Wer bewacht die Wächter? Meine Güte 😫 Man stellt sich irgendwie zwangsläufig die Frage: hätte es wirklich *noch* schlimmer kommen können als es kam? Andreas Eschbach liefert uns hier nicht nur subtil sondern ganz konkret und im Detail eine Antwort, die nicht anders als „Ja“ lauten kann und das entsetzt mich nachhaltig. Eine Dystopie, die ein verheerendes, ja vernichtendes Bild einer alternativen Vergangenheit zeichnet und die mich nur schockiert zurück lässt. Sprachlich trotz über 800 Seiten ohne wirkliche Längen wird in diesem Roman ein Bild gezeichnet, dass nachdenklich stimmt auch im Hinblick auf die Zukunft. Trotz der Schwere des Themas ein absolut lesenswertes, wichtiges und sehr gut lesbares Buch, das ich jedem nur ans Herz legen kann. Fazit: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ und absolute Empfehlung.

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5

Extrem kluges Buch - und scary..!

4.5

Obwohl in eine Romanhandlung eingebettet, erschreckend realistisch. Zeigt wohin das ständige Daten sammeln unweigerlich führt.

5

Gruselig. Einfach nur unglaublich gruselig.

2

Bis zum letzten Drittel ein 4 Sterne Buch. Sollte das hier ein Einzelband gewesen sein, ist das Ende einfach nur Unwürdig, Einfallslos und schlecht und hat für mich die Geschichte in den Abgrund gerissen.

4

Am Anfang hat mich das Buch sehr gefesselt, das wurde zum Ende hin weniger. Insgesamt eine erschreckende und grausame Dystopie

2

Interessante "was wäre wenn"-Thematik, aber Eschbach schafft es nicht mich zu begeistern. Die Story plätschert bis zum Ende dahin.

4.5

Ganz tolles Buch. Spannend, fesselnd, erschreckend, in alle Richtungen emotional. Der Ansatz der Geschichte ist einfach so wahnsinnig interessant und aus heutiger Sicht ein ergreifendes Beispiel dafür wie anders der 2. Weltkrieg mit modernen Mitteln hätte verlaufen können. Das Ende lässt mich sprach- und fassungslos zurück.

5

1984, nur früher: (leider) unglaublich gut!

Das Buch begleitet zwei bedeutende Mitarbeiter des Nationalen Sicherheitsamtes (NSA) durch das Deutschland des Nationalsozialismus. Besonderheit: In dieser Parallelwelt existiert der Computer bereits, was vornehmlich deutschen Firmen und Wissenschaftlern zu verdanken ist und dem NS-Regime somit ganz andere Möglichkeiten der Massenüberwachung eröffnet. Das NSA ist im Reich hauptverantwortlich für das Sammeln und Ausweten von Daten über die Bevölkerung. Früh im Buch erkennt man, welche Macht Daten haben - und damit auch derjenige, der diese Daten für sich zu Nutze machen kann. Welche Möglichkeiten sich daraus für ein autoritäres Regime ergeben, wird vor allem zum Ende des Buches hin ersichtlich. Dadurch ist das Thema (leider) sehr aktuell, was beim Lesen für mich der größte Schocker war. Wenn auch als Dystopie gedacht, erkennt man in vielen Szenen und Vorgängen gegenwärtige Entwicklugen wieder - Stichwort KI, Stichwort Massenüberwachung. Dadurch wiegen manche Passagen im Buch schwer - was mMn aber auch so sein sollte und bspw. in 1984 ebenfalls der Fall ist. Abschließend: eine Lektüre, die nachdenklich stimmt. Und genaus deswegen gelesen werden sollte.

4

Eine erschreckende „Was-wäre-wenn“ Geschichte! Die beiden Protagonisten haben mir sehr gefallen und es war trotz der Thematik „spannend“, ihnen zu folgen. Das Ende hat mich sehr nachdenklich zurück gelassen…

5

Während die Nazis eiskalt Deutschland im Griff haben, erhält Helene Bodenkamp einen Job beim NSA, dem Nationalen Sicherheits-Amt, welches in Weimar seinen Sitz hat. Dort lernt sie aufgrund ihrer guten Leistung in der Schule einen Job als Programmierin (Strickerin), und wird in ihrem Job ausgebildet und gefördert. Doch langsam dämmert ihr: sie ist eine Marionette einer Maschinerie geworden, die alles daransetzt, den Nazis zur Seite zu stehen. Doch ihr Marionettendasein lässt Helene nicht auf sich sitzen, und manipuliert die Daten so, dass ihre Freunde geschützt bleiben. Gleichzeitig muss sich Helene mit Eugen Lettke auseinander setzen. In der Jugend wurde Lettke von Mitschülern bei einem Jugendtreffen übers Ohr gehauen, und leidet noch sehr lange darunter. Dank der NSA kann er die damaligen Beteiligten ausmachen, und rächt sich auf perfide Art und Weise an den weiblichen Beteiligten. Um an die Damen heranzutreten, benötigt er die Hilfe von Helene, die ihm – obwohl das eigentlich Frauensache ist – das Programmieren beibringt. Sie wundert sich zwar, doch da sie auf peinliche Weise mit Lettke zusammen gerasselt ist, hütet sie sich davor, sich mit Lettke weiter anzulegen. Eschbach hat wieder bewiesen, dass er einer der ganz großen Autoren ist! In der heutigen Zeit der sozialen Netzwerke (im Buch als Forum zu erkennen), der Datensammlungswut in Form von Kundenkarten, Standortermittlung usw. mag man sich gar nicht mehr ausmalen, welche Ausmaße diese Datenkraken nehmen können. Daten werden gesammelt, weiterverkauft, ohne dass man weiß, wann, wo und in welcher Form diese Daten gegen einen verwendet werden kann. Viele amüsieren sich darüber, welchen Sinn es haben kann, wenn man weiß, welche Marke oder wieviel man von Klopapier kauft, und das bei einer Kundenkarte gespeichert wird. Nun, im Buch lässt Eschbach anhand von Kalorien eine jüdische Familie auffliegen. Anhand von Foreneinträgen werden Systemkritiker eliminiert. Auch das findet heutzutage in ähnlicher Form Anwendung. Eine falsche bzw. negative Aussage in sozialen Netzwerken gegenüber einem Arbeitgeber kann negative Folgen für das Arbeitsverhältnis haben. Wie leichtsinnig geht man mit den Daten um, die man streut? Und einmal in falsche Hände gelangt, können diese Daten großen Schaden anrichten. Anhand des Beispiels Datenkrake im zweiten Weltkrieg erklärt Andreas Eschbach sehr eindringlich, was passieren könnte. Als ich das Buch beendet hatte, hatte ich nur einen Gedanken: bitte lass dieses Ausmaß nie erreicht werden. Was mir an diesem Buch besonders gefallen hat war, dass Eschbach seine Geschichte so präsent in wahre geschichtliche Ereignisse platziert hat. Er hat die geschichtlichen Ereignisse für seine Geschichte angepasst. So wurde Anne Frank und ihr Tagebuch gefunden und deportiert aufgrund der Datenerhebungen, und nicht, weil sie vermutlich verraten wurde. Ebenso die Geschwister Scholl: während die Geschwister Scholl in Wirklichkeit erschossen wurden, dürfen sie im Buch weiterleben. Auch das Cover ist präzise gestaltet, und passt farblich wie von der Aufmachung her zum Buch. Eschbachs Buch hinterlässt einen schalen Geschmack, wenn man mal wieder die sozialen Netzwerke abgrast, um vermeintliche Neuigkeiten zu erheischen, und man sich innerlich fragt: Welche Spur hinterlasse ich heute?

4.5

Ein erschreckendes Gedankenexperiment! Zu keinem Zeitpunkt langatmig trotz der 800 Seiten. Bedrückend, mitreißend, unheimlich. Ein Buch dessen Inhalt ich nicht in ein paar Wochen wieder vergessen habe!

5

✨️Highlight ❗️Spoilerwarnung

📚 Inhalt Der Roman spielt in einer alternativen Vergangenheit. Wir befinden uns im Jahr 1942 in Weimar während des zweiten Weltkriegs. Helene arbeitet bei der NSA, dem Nationalen Sicherheitsamt, als Programmiererin und entwickelt Programme zur Überwachung der Bevölkerung. Durch die entwickelte Technologie und die bargeldlose Welt ist eine fast komplette Überwachung gewährleistet. Denn alle Bewegungen werden aufgezeichnet und Unstimmigkeiten vom System erkannt. Dadurch ist es fast unmöglich, Juden zu verstecken oder Fahnenflucht zu begehen. Als Helene ihren alten bekannten Arthur wieder trifft und sich die beiden ineinander verlieben, kommen ihre Überzeugungen ins Schwanken. Arthur ist ein Deserteur und ihm droht die Todesstrafe. Helene verändert zu seinem Schutz Daten und fälscht viele Einträge, die Arthur und viele weitere Menschen vor dem sicheren Tod retten. Doch damit gefährdet Helene ihr eigenes Leben und ihr Handeln bleibt nicht unentdeckt. Helene willigt ein, einen SS-Offizier zu heiraten, wenn Arthur aus Deutschland fliehen darf. Ihr Mann willigt ein und Arthur verlässt das Land. Der zweite Weltkrieg geht unterdessen weiter und Helene ist gefangen in einer ausweglosen Situation. Ihre versuchte Flucht aus Deutschland wird verhindert und sie sieht keinen anderen Ausweg, als Hitler-Feindliche Posts zu verfassen, um ihrem Mann zu entkommen. Ihr Plan funktioniert und sie wird nach Auschwitz gebracht. Dort wird Helene einer Operation unterzogen, die ihr Gehirn verändert. Nach der Operation ist sie überzeugte Nationalsozialistin. 📖 Meinung Wow wow wow. Was für ein Buch! Die furchteinflössende alternative Realität ist heute ja schon fast Wirklichkeit. Nur stellt sich die Frage, ob wir so überwacht werden, wie Eschbach es in seinem Buch beschrieben hat. Aber ich möchte ja hier keine Verschwörungstheorien besprechen, sondern den wahnsinnig guten Roman. Den zweiten Weltkrieg durch die totale Technische Überwachung noch furchtbarer und verzwickter zu machen, war sehr interessant. Die Idee hat mich total gefesselt und ich fand es sehr spannend, Helene bei ihrer Arbeit zu begleiten und ihr über die Schulter zu Blicken. Auch ihre innere Zerrissenheit hat mir sehr gut gefallen und die Liebe gab ihr den Anstoss, das System zu hinterfragen. Dass Helene aus Liebe so viel riskiert hat, finde ich bemerkenswert. Ein absolut lesenswertes Buch, dass von Anfang bis Ende spannend ist und zum Nachdenken anregt!

2.5

Sie macht alles für den langweiligsten Typen der Welt, während der V-gewaltiger leichter zu ertragen war( bis auf eine Szene bei der ich fast geweint habe)

Ich hatte gehofft das dieses Buch viel Zeit mit den Computern verbringt. Am Anfang war das auch eher so, diese Teile haben mir gefallen. Aber ab einem Punkt war ich nur noch genervt. Der männliche Prota war ja absichtlich furchtbar, aber er hatte wenigstens etwas zu tun, wobei er nicht von einem Menschen abhängig war,nur von albernen Rachefantasien. Die weibliche Prota war am Anfang schon interessant. Es sollte ja einen Konflikt geben, da sie einen persönlichen positiven Bezug zu jüdischen Menschen hat. Was ja klar macht das man mit hier sympathisieren sollte. Naja das hat sie ziemlich schnell vergessen. Ihre Freunde mochte ich( als die einzigen in diesem Werk). Und dann kam ihr Loveinterest. Ein Streitgespräch wobei ich mir dachte, „Er nervt ein bisschen“, während sie im am liebsten einen Antrag gemacht hätte. Ich war sogar ok mit seiner Existenz bis sie angefangen hat ihn in den Himmel zu loben. Er, der Durchschnittsstudent, der eine Arbeit vorzuweisen hat, die er noch nicht mal fertig geschrieben hatte. Sein Trauma tat mir ja leid, aber bitte der ist so uninteressant. Sie macht sich dann auch noch konstant runter. „Er ist ein Gott und ich bin eine hässliche Ente“. Mädel, du hast ein krasses Programm erstellt und Flugzeuge lahmgelegt. Er hat noch nicht mal fertig studiert( ist natürlich nicht seine Schuld, aber ich mein ja nur). Er hat halt nichts erreicht außer zu flüchten. Selbst als sie sich endlich um Menschen sorgt geht es eigentlich nur um ihn. Und dann diese seltsame „Sorge“ um MÄDCHEN in Brasilien. Er soll da ja dann Jugendliche unterrichten und sie denkt wunderschöne Mädchen würden auf in fliegen ( really auf den) und er könnte das auch noch erwidern. Honey wenn das so wäre, dann sollte er im Knast sein. Ok fertig aufgeregt. Lasst mich einfach sagen wenn ihr eine Szene für die ich eine Wahrung (Männlicher Prota) gebraucht und ein unerträgliches Anhimmeln genauso wenig brauchst. Spart euch die Zeit.

4

Als Hörbuch ganz gut

Ich denke beim lesen hätte sich dieses Buch etwas gezogen, aber sich mit einem Hörbuch in die Welt entführen zu lassen war sehr angenehm

5

Was für ein beängstigendes, fiktives Werk

Eschbach, was hast du hier geschrieben?! Fiktive IT Geschichte im Dritten Reich. Gespickt mit historischen und dystopischen Elementen. Ein totaler Überwachungsstaat. Die Bürger sind nur noch Zahlen und Namen auf dem Papier, Daten, die jederzeit abrufbar sind. Ungebremste Computertechnik bis hin zu Gehirnmanipulation durch Chips. Einfach nur erschreckend!

5

Oh, mein Gott was ein Werk. Wie erschreckend, brutal, gruselig und hammergenial geschriebenes Buch über eine Schreckensherrschaft, die tatsächlich so passieren könnte. Es ist der reinste Wahnsinn. Es endet in einem fuliminamtem Finale sondersgleichen, dass kein Mensch auch nur erahnen kann. Ich bin einfach dermaßen geflasht von dem Buch und schreie in die Welt hinaus! Ihr müsst es alle lesen!!!!! Wahnsinn!!!

4.5

Sehr gute fiktive Geschichte über einen möglichen Ausgang des WWII. Die Perspektive von Helene ist dafür bestens geeignet.

5

(Rezi aus 2023)

Tjaaaaaaaa, Musthave, wenn es um das 3.Reich und/oder digitale Kontrolle/Überwachung geht Definitiv Pluspunkt von mir: Das wir beide Seiten im 3.Reich kennenlernen, erleben und Einblicke in deren Denken und Empfinden erhalten Übrigens, wer das Thema "digitale Überwachung" und/oder bargeldloses Bezahlen spannend findet kann ich einerseits "Der Würfel" weiterempfehlen oder "Freiheitsgeld" 😁

3.5

fesselnd… erschreckend… Ende etwas langatmig… regt zum nachdenken an

5

Wieder mal ein Buch, das EWIG auf dem SUB lag und bei dem ich es bereue, es nicht eher gelesen zu haben. Worum geht es? Stell dir vor, die Nazis hätten im zweiten Weltkrieg unsere heutige technische Ausstattung: Internet, Mobiltelefone, Computer etc… Ein gruseliger Gedanke, oder? Und genau dieses Szenario erschafft Andreas Eschbach mit NSA. Ich war fasziniert und schockiert zu gleich, wie er es schafft, das brandaktuelle Thema Daten und Datenüberwachung in einer modernen technischen Welt mit dem Dritten Reich zu verknüpfen. Es ist grausam zu sehen, was Daten anrichten können und wozu wir fähig sind, wenn wir sie in entsprechender Weise nutzen. Die Tatsache, dass dieses Szenario im zweiten Weltkrieg und nicht in der heutigen Zeit spielt, macht es umso furchtbarer. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen und bin immer noch zutiefst schockiert über das, was ich da gelesen habe. Ich finde, es handelt sich um ein sehr bedeutendes Werk, welches die Risiken von Daten und vor allem auch von smarten Daten in ein sehr beunruhigendes Licht rückt. Absolute Leseempfehlung daher.

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Inhalt Weimar 1942: Helene Bodenkamp hat eine sichere Arbeit im Nationalen Sicherheits-Amt. Sie ist dort Programmiererin und entwickelt mit großer Freude Programme, mit deren Hilfe alle Bürger des Reichs überwacht werden. Helene macht sich erst Sorgen um das, was sie da eigentlich tut, als ihre große Liebe Fahnenflucht begeht und untertauchen muss. Sie versucht mit allen Mitteln ihre Liebe zu schützen und gerät dabei nicht nur in Konflikt mit dem Regime, sondern auch mit ihrem Vorgesetzten Eugen Lettke, der die Überwachungstechnik des Staates für eigene Zwecke benutzt und dabei immer mehr jegliche Grenzen überschreitet. Was wäre, wenn es im Dritten Reich schon Computer gegeben hätte? Was, wenn es damals schon Internet, Handys, E-Mails, Soziale Medien und deren totale Überwachung gegeben hätte? NSA zeigt, was hätte sein können. Recht zufällig bin ich auf die Leserunde zu „NSA“ bei der Lesejury aufmerksam geworden. Ich bin nicht sehr häufig dort unterwegs und bewerbe mich nur dann, wenn mich ein Buch wirklich komplett anspricht. Als ich „NSA“ gesehen habe, konnte ich nicht anders, als mein Glück zu versuchen und als dann die Mail mit der Zusage kam war ich sehr überrascht. Ich durfte das Buch vorab lesen und habe mich unfassbar auf die Geschichte gefreut. Herzlichen Dank an die Lesejury und Bastei Lübbe für die Zusendung des Rezensionsexemplars! Das Buch beginnt 1942 in Weimar, als Heinrich Himmler das Nationale Sicherheits-Amt besucht, um herauszufinden, ob es überhaupt noch eine Daseinsberechtigung hat. Man lernt Eugen Lettke und Helene Bodenkamp kennen, denn deren Geschichte wird in diesem Buch genauer erzählt. Durch die Einführung der beiden Protagonisten verlagert sich auch die Erzählung nach hinten und man erfährt als Leser nicht nur, wie sich der Einfluss des „Komputers“ entwickelt hat und sich in diese Zeit einfügen lässt, sondern auch genaueres über die Vergangenheit von Eugen und Helene. Wie leben sie, was haben sie für eine Familie, welche Bekannte und Freunde, wie sind sie ins Nationale Sicherheits-Amt gelangt und wie sind die beiden so geworden, wie sie zu dem Zeitpunkt, an dem die Geschichte beginnt, sind? Gleichzeitig wird immer wieder ein Blick auf die technische Seite geworfen, was mir unheimlich gut gefallen hat. Eschbach verknüpft auf erschreckend akkurate Weise reale Begebenheiten mit seiner Fiktion. Man kommt nicht nur einmal ins Grübeln, wo wir heute stehen und inwieweit es parallelen zu den Geschehnissen im Buch gibt. Schließlich haben wir auch nichts anderes als „Gemeinschaftsforen“, wie sie im Buch genannt werden, die bei uns eben Social Media wie Instagram, Facebook oder Twitter sind. Oder Cloud-Speicher, die im Buch Datensilos genannt werden. So vieles kommt zur Sprache, das uns in der heutigen Zeit mehr als nur geläufig ist und man überlegt sich einmal mehr: was gebe ich selbst über mich im Internet preis und was hätte es für einen Einfluss auf mich und mein Leben, würden diese Informationen gegen mich verwendet werden? Denn auch in diesem Buch „posten“ Menschen unüberlegt Gedanken in Foren, sogar in einer Art Online-Tagebuch und andere Menschen können diese geposteten Texte lesen, darauf reagieren und auch gegen sie verwenden. Eschbach begeistert mich aber nicht nur mit dieser technischen Seite, die immer deutlicher die Angst vor Überwachung schürt, sondern auch mit seinen Protagonisten. Helene und Eugen könnten nicht unterschiedlicher sein und doch landen sie an einem bestimmten Punkt an derselben Stelle: das NSA. Eugen ist ein eher ruhiges, seltsames Kind, das in der Schule sehr unbeliebt ist und eher Mitleid erregt. Doch je älter er wird, desto grausamer werden auch seine Gedanken und das Mitleid verschwindet, je mehr man im Buch voran schreitet. Er zeigt zutiefst verstörende Verhaltensweisen und tut unverzeihliche Dinge. Dinge, die ich mir niemals im Traum hätte ausmalen können und die mir eine Gänsehaut bereitet haben. Um seine Ziele zu erreichen ist ihm jedes Mittel recht. Ich habe selten bei einem Charakter so einen ekel empfunden, wie bei Eugen und war gleichzeitig sehr beeindruckt vom Autor, dass er es schafft mir eine Person vorzusetzen, die ich abgrundtief verabscheue und trotzdem den Weg, den sie geht, mitverfolgen möchte. Ich wollte einfach wissen was Eugen im Verlauf des Buches widerfahren wird. Ob er mit seinen Machenschaften Erfolg haben wird oder nicht und wohin ihn seine Spielchen bringen werden. An die Spitze oder ans Ende? Helene scheint das komplette Gegenteil von ihm zu sein. Ein gut erzogenes Mädchen aus einer reichen Familie. Sie soll den perfekten Umgang haben, tolle Noten schreiben. Einfach ein strahlendes Mädchen sein. Doch sie selbst fühlt sich in dieser Rolle nicht wohl. Sie kann mit den Rassengesetzten und genetischen Themen überhaupt nichts anfangen und kann trotzdem nichts gegen die Entwicklungen im Land ausrichten. Sie fügt sich ein, ohne darüber nachzudenken und obwohl sie sich in vielen Situationen unwohl fühlt, sagt sie nichts. Ihre Familie verhält sich noch viel verblendeter und spätestens mit ihrem Onkel Siegmund und seinem Schicksal, stellt Eschbach besonders heraus, wie stark eine Familie durch Propaganda verblendet wird. Die Entwicklung von Helene fand ich im Buch wirklich großartig. Sie wird selbstbewusster, mutiger und beginnt auch über Entwicklungen im Land nachzudenken. Auch wenn diese Einsicht recht spät kommt, so kommt sie immerhin. Der Verlauf ihres Lebens wird von Seite zu Seite spannender und ich bin ihr manchmal kopfschüttelnd und manchmal nickend gefolgt. Je weiter man im Buch voran kommt, desto bedrückender wird die Stimmung. Die Überwachung durch die „Komputer“ nimmt immer mehr zu und die Technologie wird immer weiterentwickelt. Dieses Gefühl der totalen Überwachung, der Angst, dass jedes Wort und jede Tat irgendwo aufgezeichnet ist und vielleicht eines Tages gegen einen selbst verwendet wird. Man durchlebt während des Lesens so unterschiedliche Gefühle, denn das Buch ist grausam, verstörend aber auch unfassbar gewaltig. Und genau deshalb ist es auch so genial. Andreas Eschbach hat mit „NSA“ ein Gedankenspiel erschaffen, das sich nicht realistischer anfühlen könnte, denn er zeigt in diesen knapp 800 Seiten was in unserer Gesellschaft noch alles möglich sein könnte und was hätte sein können, wäre der „Komputer“ schon zu Zeiten Hitlers erfunden worden. Vor allem jedoch das Ende fand ich absolut großartig. Es ist vielleicht nicht das, was sich manche Leser wünschen würden aber für dieses Buch einfach perfekt gewählt. Nichts daran hätte geändert werden dürfen, denn genau so sollte es sein. Ich weiß genau, dass mich dieses Buch noch sehr lange begleiten wird und ich werde immer und immer wieder darüber nachdenken was mit all meinen Daten im Internet so geschehen kann. Ich werde wohl nie vergessen, wie nah wir den Szenarien in dieser Geschichte bereits gekommen sind. Fazit „NSA“ ist ein Buch, das nicht so schnell loslässt und definitiv zum Nachdenken anregt. Es ist grausam und gleichzeitig großartig. Es ist ekelerregend und hat gleichzeitig Momente der Hoffnung. Es fesselt an seine Seiten und man kann kaum davon ablassen. Das Szenario ist nah an unserer eigenen Gesellschaft, auch wenn es in einer anderen Zeit spielt und man kann sich in diesem Gedankenspiel dem Gefühl nicht erwehren, dass all das, was dort passiert, auch in unserer Zeit geschehen kann. „NSA“ ist für alle eine Empfehlung, die gerne Gedankenspiele durchleben und nichts gegen Alternate History haben. Es ist genial geschrieben und fühlt sich zu real an, um wahr zu sein. Ein absolutes Highlight, das ich wirklich nur empfehlen kann.

5

Ein erschreckendes Gedankenspiel !

5

Was wäre gewesen, wenn Hitler damals schon über die Technik von heute verfügt hätte? Diese Frage ist die Basis dieses Romans. Brutal, erschreckend, aufwühlend. Der Weg der Protagonistin (und damit auch des Lesers) führt ständig von Hochs zu Tiefs zu Hochs und wieder zu Tiefs. Der Roman fesselt, entsetzt, macht nachdenklich. Das Ende (also ca. die letzten 30 Seiten) fand ich emotional brutal, es ging mir noch Wochen später nach. Schreibstil flüssig und emotionslos. Aber genau diese Emotionslosigkeit und nüchterne Beschreibung machten die Wirkung auf den Leser noch greifbarer. Der Roman ist in der 3. Person verfaßt, die Protagonistin ist eine junge, deutsche Programmiererin, die entgegen ihrer Freiheitsliebe immer tiefer in die Geschichte hineinrutscht und alsbald ihre Blauäugigkeit ablegen muß. Habe selten so ein Buch gelesen, das ohne direkte Beschreibung von Mord und Totschlag emotional so aufwühlend, beklemmend und aussichtslos geschrieben ist.

3.5

Langatmig aber erschreckende Vorstellung

Ich habe für dieses Buch ewig gebraucht und es wohl auch nur beendet, weil ich irgendwann auf das Hörbuch umgestiegen bin und es beim Hausputz lief. Es ist ein ernstes Thema, aber es wurde unnötig in die Länge gezogen. Erst am Ende passierte immer was, wodurch es dann auch erst interessant wurde.

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Ich habe das Hörbuch zu diesem Buch gehört. Ich bin etwa 22% in die Geschichte gekommen, als ich leider aufgeben musste. Der grobe Gedanke der Story ist interessant und Helenes Geschichte hat mir auch gefallen, aber die Sichtweise von Eugen hat mich so stark abgeschreckt, dass ich einfach nicht weiter hören konnte. Der entspannte Umgang mit Vergewaltigungen ist einfach nichts, was sich so hören will und um zu zeigen, was für ein schlechter Mensch Eugen ist, hätten sie auch nicht so detailliert geschildert werden müssen.

4

Als Hörbuch gehört

5

Mal wieder ein sehr gutes gesellschaftskritisches Werk von Andreas Eschbach

Super Buch, welches ein wichtiges geschichtliches Thema aus ein neuen Perspektive und mit viel Gesellschaftskritik betrachtet, welche auch auf die heutige Zeit mit Social Media, Datenschutz, Ki und Bonusprogrammen übertragbar ist.

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