19 Minuten

19 Minuten

Hardback
4.4374
OpferGerechtigkeitWaffenbesitzStillstand

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Description

6. März 2007 In neunzehn Minuten kann man den Rasen vor dem Haus mähen, sich die Haare färben, Brötchen backen, sich vom Zahnarzt eine Füllung machen lassen oder die Wäsche für eine fünfköpfige Familie zusammenlegen. Neunzehn Minuten dauert die Fahrt mit dem Auto von der Grenze Vermonts nach Sterling in New Hampshire. In neunzehn Minuten kann man einem Kind eine Gutenachtgeschichte vorlesen oder einen Ölwechsel machen lassen. Man kann eine Meile gehen. Man kann einen Saum nähen. In neunzehn Minuten kann man die Welt anhalten oder einfach von ihr abspringen. In neunzehn Minuten kann man Rache nehmen. Alex Cormier war spät dran, wie üblich. Zweiunddreißig Minuten dauerte die Fahrt von ihrem Haus in Sterling bis zum Kammergericht in Grafton County, New Hampshire, und das auch nur, wenn sie sich in Orford nicht ans Tempolimit hielt. Sie hastete auf Strümpfen nach unten, die Pumps in der einen Hand, die Akten, die sie übers Wochenende bearbeitet hatte, in der anderen. In der Diele drehte sie sich das volle, kupferrote Haar zu einem Knoten und steckte es im Nacken fest. Im Spiegel sah sie jetzt die Person, die sie draußen sein musste. Alex war seit genau vierunddreißig Tagen Richterin am Kammergericht. Nach fünf Jahren als Bezirksrichterin hatte sie geglaubt, der neue Posten würde ihr weniger Probleme bereiten. Aber mit vierzig war sie in ganz New Hampshire noch immer die Jüngste in ihrem Amt und musste nach wie vor beweisen, dass sie unparteiisch Recht sprach – bei einer ehemaligen Pflichtverteidigerin argwöhnten die Staatsanwälte stets, sie würde die Verteidigung bevorzugen. Alex war Richterin geworden, weil sie den ehrlichen Wunsch hatte, dafür zu sorgen, dass jeder Angeklagte bis zum Beweis seiner Schuld als unschuldig zu gelten hatte. Sie hätte nie geglaubt, dass ihr selbst dieses Recht nicht eingeräumt wurde. Frischer Kaffeeduft lockte Alex in die Küche. Ihre Tochter saß über eine dampfende Tasse gebeugt am Tisch und las in einem Schulbuch. Josie sah hundemüde aus – ihre blauen Augen waren gerötet, die kastanienbraunen Haare zu einem unordentlichen Pferdeschwanz gebunden. 'Bitte sag mir, dass du nicht die ganze Nacht auf warst', sagte Alex. Josie hob nicht einmal den Blick. 'Ich war nicht die ganze Nacht auf', gehorchte sie. Alex goss sich einen Kaffee ein und setzte sich auf den Stuhl gegenüber ihrer Tochter. 'Ehrlich?' 'Ich hab gesagt, was ich sagen sollte', erwiderte Josie. 'Du hast nicht nach der Wahrheit gefragt.' Alex runzelte die Stirn. 'Du solltest keinen Kaffee trinken.' 'Und du solltest nicht rauchen.' Alex spürte, wie sie rot wurde. 'Ich hab nicht –' 'Mom', seufzte Josie, 'auch wenn du das Badezimmerfenster aufmachst, ich riech es an den Handtüchern.' Alex zog es vor, das Thema nicht weiter zu vertiefen. Immerhin war das Rauchen ihr einziges Laster. Für mehr hatte sie überhaupt keine Zeit. Sie wünschte, sie hätte mit Gewissheit sagen können, dass auch Josie keine Laster außer einer Tasse Kaffee zuviel am Tag hatte. Aber damit würde sie nur den gleichen voreiligen Schluss ziehen wie alle, die Josie kennenlernten: eine hübsche, beliebte Musterschülerin, die besser als die meisten wusste, welche Folgen es haben konnte, vom Pfad der Tugend abzuweichen. Ein Mädchen, das es mal weit bringen würde. Eine junge Frau, die genauso war, wie Alex sich ihre Tochter gewünscht hatte. Noch ein paar Jahre zuvor war Josie unglaublich stolz gewesen, eine Richterin zur Mutter zu haben. Sie ließ keine Gelegenheit aus, den Beruf ihrer Mutter zu erwähnen, und wollte immer alles über Alex’ Prozesse und Urteile wissen. Aber das hatte sich vor drei Jahren geändert, als Josie auf die Highschool gekommen und die Kommunikation zwischen ihnen immer spärlicher geworden war. Alex glaubte nicht unbedingt, dass Josie ihr mehr verheimlichte als irgendein anderer Teenager seiner Mutter, aber es gab einen wesentlichen Unterschied: Die anderen Mütter konnten die Freunde ihrer Kinder nur im übertragenen Sinne verurteilen, Alex dagegen konnte es im juristischen Sinne. 'Was steht heute bei dir an?', fragte Alex. 'Klausur. Und bei dir?' 'Haftprüfungen', erwiderte Alex. Sie warf einen Blick auf Josies Schulbuch. 'Chemie?' 'Katalysatoren.' Josie rieb sich die Schläfen. 'Substanzen, die chemische Reaktionen beschleunigen, aber unverändert bleiben. Wenn du zum Beispiel Kohlenmonoxid und Wasserstoff nimmst und Zink und Chromoxid untermischst, dann…' 'Okay, okay, ich war in Chemie nie eine Leuchte. Hast du gefrühstückt?' 'Kaffee', sagte Josie. 'Kaffee zählt nicht.' 'Aber schon, wenn du es eilig hast', entgegnete Josie. Müsste eine Siebzehnjährige nicht in der Lage sein, sich morgens allein zu versorgen? Alex beschloss, sich um weitere fünf Minuten zu verspäten, und holte Eier, Milch und Schinkenspeck aus dem Kühlschrank. 'Ich musste mal entscheiden, ob eine Frau gegen ihren Willen in der Psychiatrie bleiben sollte. Sie hielt sich für Fernsehkoch Emeril, und ihr Mann hatte sie einweisen lassen, nachdem sie ein Pfund Schinkenspeck im Mixer püriert hatte und dann mit einem Messer auf ihn losgegangen war.' Josie blickte von ihrem Buch auf. 'Echt?' 'Oh, glaub mir, so was denke ich mir nicht aus.' Alex schlug zwei Eier in die Pfanne. 'Als ich sie fragte, wieso sie den Schinkenspeck püriert habe, hat sie mich bloß angesehen und gesagt, sie und ich hätten wohl unterschiedliche Methoden in der Küche.' Josie stand auf und lehnte sich gegen die Arbeitsplatte, schaute ihrer Mutter am Herd zu. Kochen war nicht gerade ihre Stärke. 'Entspann dich', sagte Alex trocken. 'Ich krieg das hin, ohne das Haus abzufackeln.' Aber Josie nahm ihr trotzdem die Pfanne aus der Hand und legte die Schinkenspeckstreifen ordentlich nebeneinander hinein. 'Wieso ziehst du dich so an?', fragte sie. Alex sah an sich herunter, auf ihre Bluse, den Rock und die Pumps. 'Wieso? Zu sehr wie Maggie Thatcher?' 'Nein, ich meine…ist doch eigentlich egal, was du anhast. Sieht doch eh keiner unter der Robe. Du könntest, was weiß ich, einen Pyjama drunter tragen.' 'Nun, man erwartet von mir, dass ich mich…na ja, richterlich kleide.' Josies Gesicht verfinsterte sich, als hätte Alex irgendwie die falsche Antwort gegeben. Alex musterte ihre Tochter – die abgekauten Fingernägel, die Sommersprosse hinter dem Ohr, der Zickzackscheitel – und sah stattdessen das kleine Mädchen, das im Haus der Tagesmutter am Fenster wartete, wenn die Sonne unterging, weil sie wusste, dass Alex sie dann abholen kam. 'Ich hatte zwar noch nie einen Pyjama bei der Arbeit an', gab Alex zu, 'aber manchmal schließ ich meine Bürotür ab und mache ein Nickerchen auf dem Fußboden.' Ein überraschtes Lächeln machte sich auf Josies Gesicht breit, nur für einen Moment. Dann legte sie den Speck zum Abtropfen auf Küchenpapier. 'Ich kapier noch immer nicht, wieso ich was frühstücken muss und du nicht', murmelte sie. 'Weil man erst ab einem bestimmten Alter das Recht hat, sich zu ruinieren.' Alex zeigte auf die Eier in der Pfanne. 'Versprichst du mir, dass du das isst?' Josie sah sie an. 'Versprochen.' 'Dann bin ich jetzt weg.' Alex nahm ihre Thermoskanne mit Kaffee. Als sie aus der Garage fuhr, kreisten ihre Gedanken bereits um die vielen Haftanträge, die seit Freitag bestimmt auf ihrem Schreibtisch gelandet waren. Sie war weit weg von zu Hause, wo ihre Tochter gerade das Rührei aus der Pfanne in den Mülleimer kratzte. Manchmal empfand Josie ihr Leben als ein Zimmer ohne Türen und Fenster. Es war ein Luxuszimmer, zugegeben, ein Zimmer, um das die halbe Sterling Highschool sie beneidet hätte, aber es war auch ein Zimmer, aus dem es kein Entrinnen gab. Josie hielt ihr tränennasses Gesicht in den Strahl der Dusche – das Wasser war viel zu heiß, ließ die Scheiben innerhalb weniger Sekunden beschlagen. Sie zählte bis zehn, dann stieg sie aus der Dusche und trat tropfnass vor den Spiegel. Ihr Gesicht war verquollen und rot. Das Haar klebte ihr in dicken Strähnen an den Schultern. Sie drehte sich seitlich, begutachtete ihren flachen Bauch und zog ihn ein wenig ein. Sie wusste, was Matt sah, wenn er sie betrachtete, was Courtney und Maddie und Brady und Haley und Drew sahen – sie wünschte nur, sie könnte es auch sehen. Wenn Josie in den Spiegel schaute, sah sie jemand, der sie nicht sein wollte, oder jemand, den keiner wollte. Sie wusste, wie sie auszusehen und sich zu verhalten hatte. Sie trug das Haar lang und glatt. Sie kaufte ihre Klamotten nur bei Abercrombie & Fitch und hörte Musik von Dashboard Confessional und Death Cab for Cutie. Sie genoss es, die Augen der anderen Mädchen an der Schule auf sich zu spüren, wenn sie sich in der Cafeteria Courtneys Make-up auslieh. Sie genoss es, wenn Lehrer bereits am ersten Unterrichtstag ihren Namen wussten. Sie genoss es, von Jungs angestarrt zu werden, wenn sie mit Matts Arm um ihre Taille den Gang hinunterging. Doch es verging kaum ein Tag, an dem Josie sich nicht fragte, was wohl passieren würde, wenn sie ihnen ihr Geheimnis verriete – dass sie morgens manchmal Mühe hatte, aufzustehen und das Lächeln einer Fremden aufzusetzen. Dass sie sich fühlte wie eine Schauspielerin, die über die richtigen Witze lachte und den richtigen Klatsch tuschelte und auf den richtigen Typen anziehend wirkte, eine Schauspielerin, die vergessen hatte, wie es sich anfühlte, echt zu sein…und die sich auch gar nicht mehr daran erinnern wollte, weil das nur noch schmerzhafter gewesen wäre. Es gab niemanden, mit dem sie reden konnte. Wenn du auch nur leise Zweifel hegtest, ob du zu den privilegierten, beliebten Leuten gehörtest, hattest du nichts bei ihnen verloren. Und Matt – nun, der war auf Josies schöne Fassade reingefallen, wie alle anderen auch. Das war die verquere Logik der Highschool: Eine Prinzessin war sie nur, weil sie mit Matt ging. Und Matt ging mit ihr, weil sie eine der Prinzessinnen an der Sterling High war. Josie konnte sich auch nicht ihrer Mutter anvertrauen. Ich höre nicht auf, Richterin zu sein, nur weil ich Feierabend habe, sagte ihre Mutter oft. Deshalb trank Alex Cormier nie mehr als ein Glas Wein in der Öffentlichkeit; deshalb wurde sie auch niemals laut, fiel nie aus der Rolle. Vieles von dem, worauf ihre Mutter so stolz war – die hervorragenden Noten ihrer Tochter, dass sie gut aussah, zu den 'richtigen' Leuten gehörte – hatte Josie nicht erreicht, weil sie selbst es unbedingt wollte, sondern weil sie so große Angst davor hatte, nicht perfekt zu sein. Josie schlüpfte in eine Jeans und zog zwei langärmelige T-Shirts übereinander, in denen ihre Brüste zur Geltung kamen. Sie sah auf die Uhr – wenn sie nicht zu spät kommen wollte, musste sie sich beeilen. Doch ehe sie ihr Zimmer verließ, zögerte sie. Sie ging vor ihrem Bett in die Hocke und zog den Plastikbeutel hervor, den sie unten am Rahmen befestigt hatte. Darin bewahrte sie ihren geheimen Vorrat Stilnox auf – das Schlafmittel, das ihre Mutter sich regelmäßig verschreiben ließ. Fünfzehn Tabletten hatte sie ihr im Lauf von fast sechs Monaten geklaut, einzeln, damit es nicht auffiel. Wenn sie sie mit reichlich Wodka runterspülte, müsste es reichen, dachte sie. Nicht dass sie einen konkreten Plan hatte, sich demnächst umzubringen – es war eher so etwas wie ein Plan für den Notfall: Wenn die Wahrheit herauskam und keiner mehr etwas mit ihr zu tun haben wollte, würde Josie sich selbst auch nicht länger ertragen. Sie verstaute die Tabletten wieder unter dem Bett und eilte nach unten. Als sie in die Küche kam, um ihren Rucksack zu holen, sah sie, dass ihr Chemiebuch noch aufgeschlagen auf dem Tisch lag – mit einer langstieligen Rose darauf. Matt lehnte am Kühlschrank in der Ecke. Er musste durch die offene Garage hereingekommen sein. Wie immer kamen ihr bei seinem Anblick die Jahreszeiten in den Sinn – sein Haar hatte sämtliche Farben des Herbstes, seine Augen waren leuchtendblau wie ein Winterhimmel, sein Lächeln strahlend wie die Sommersonne. Er trug eine nach hinten gedrehte Baseballkappe und ein T-Shirt vom Eishockey-Team der Sterling High über einem Thermohemd, das Josie einmal einen ganzen Monat lang in ihrer Wäschekommode versteckt hatte, damit sie seinen Geruch einatmen konnte, wann immer sie das Bedürfnis hatte. 'Bist du noch sauer?', fragte er. Josie zögerte. 'Wer von uns beiden war denn sauer?' Matt stieß sich vom Kühlschrank ab und kam näher, schlang die Arme um Josies Taille. 'So bin ich eben.' Ein Grübchen erschien auf seiner rechten Wange, und schon merkte Josie, wie sie weich wurde. 'Ich hätte dich wirklich gern gesehen. Aber ich musste lernen.' Matt strich ihr das Haar aus dem Gesicht und küsste sie. Genau deshalb hatte Josie ihn am Vorabend gebeten, nicht rüberzukommen – wenn sie mit ihm zusammen war, hatte sie das Gefühl, sich in Luft aufzulösen. Er schmeckte nach Ahornsirup, nach Entschuldigungen. 'Das ist alles deine Schuld, weißt du', sagte er. 'Ich würde mich nicht so bescheuert verhalten, wenn ich dich nicht so lieben würde.' In dem Augenblick konnte Josie sich nicht an die Tabletten erinnern, die sie in ihrem Zimmer hortete, nicht an ihre Tränen unter der Dusche. Sie konnte sich an nichts anderes erinnern als an das Gefühl, abgöttisch geliebt zu werden. Was hab ich doch für ein Glück, dachte sie, was hab ich für ein Riesenglück.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
480
Price
28.90 €

Characteristics

3 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
82%
N/A
32%
10%
90%
12%
93%
70%
48%
25%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
39%
75%
69%
77%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate67%
Variable33%

Writing Style

Simple67%
Complex0%
Moderate33%
Bildhaft (50%)Außergewöhnlich (100%)

Posts

56
All
4

Für mich sehr emotional

Puh, dieses Buch zu lesen hat mich sehr aufgewühlt. Ich hätte nicht gedacht, dass ich den Amokläufer verstehen kann. Das was er alles durchmachen musste und das Jahre lang! Meiner Meinung nach hätte ich zwar nicht zu diesen Maßnahmen gegriffen allerdings war ich noch nie in Peter‘s Lage weshalb ich das nicht zu 100% behaupten kann. Judi Picoult‘s Schreibstil ist gut zu lesen, ihre Recherchen sind immer sehr detailliert und ihre Themen sind immer sehr nah am Leben, schonungslos und ehrlich. Ich finde dieses Buch sollte Triggerwarnungen enthalten denn es ist wirklich harte Kost. Der Schluss ging mir zu schnell, ich hätte schon gerne mehr Infos zu allem gehabt ansonsten war es sehr gut. Es wird auf jeden Fall nicht das letzte Buch sein welches ich von der Autorin lesen werde. Von mir gibt es 3,75 ⭐️

5

"Die haben angefangen", flüstert er.

"Neunzehn Minuten" von Jodi Picoult ist ein Roman, der lange nachwirkt, emotional, gedanklich und moralisch. Mich wundert es nicht, dass das Buch in den USA zu den Banned Books gehört. Mit beeindruckender Sensibilität und erzählerischer Präzision behandelt Picoult eines der schwierigsten Themen unserer Zeit: Gewalt an Schulen und die Frage, wie es überhaupt so weit kommen kann. Was dieses Buch so außergewöhnlich macht, ist die Vielschichtigkeit. Es gibt keine einfachen Antworten, keine klaren Schwarz-Weiß-Rollen. Stattdessen zeigt Picoult die Perspektiven aller Beteiligten: des Täters, der Opfer, der Familien, der Mitschüler und der Justiz. Gerade dadurch zwingt der Roman dazu, eigene Vorurteile zu hinterfragen und sich unbequemen Wahrheiten zu stellen. Besonders eindrucksvoll ist die psychologische Tiefe der Figuren. Man versteht, leidet mit, ist wütend, fassungslos – und ertappt sich dabei, Mitgefühl dort zu empfinden, wo man es nie erwartet hätte. Die Autorin schreibt eindringlich, ohne zu moralisieren, und schafft es, ein extrem sensibles Thema respektvoll und realistisch darzustellen. Die titelgebenden neunzehn Minuten stehen sinnbildlich für die zerstörerische Macht kurzer Augenblicke – und für die lebenslangen Konsequenzen, die sie nach sich ziehen. Dieses Buch ist keine leichte Lektüre, aber eine unglaublich wichtige.

"Die haben angefangen", flüstert er.
4.5

„In 19 Minuten kann sich alles ändern – für immer.“ 🖤

Dieses Buch geht unter die Haut – und bleibt dort. Es erzählt die Geschichte von Peter, einem Jungen, der über Jahre hinweg in der Schule gemobbt, gedemütigt und sowohl emotional als auch körperlich verletzt wurde. Seine Entscheidung, in nur 19 Minuten einen Amoklauf zu begehen, bildet den erschütternden Mittelpunkt der Handlung. Die Geschichte ist unglaublich intensiv und regt stark zum Nachdenken an. Besonders beeindruckend ist, wie vielschichtig die Thematik dargestellt wird – ohne einfache Antworten, ohne klare Schwarz-Weiß-Zeichnung. Man wird als Leser gezwungen, hinzuschauen, zu hinterfragen und sich mit unbequemen Gedanken auseinanderzusetzen. Der Schreibstil ist fesselnd und emotional, ohne übertrieben zu wirken. Und genau das macht das Buch so stark: Es fühlt sich erschreckend real an. Auch nach der letzten Seite lässt einen die Geschichte nicht los – man denkt noch lange darüber nach, über Schuld, Verantwortung und darüber, wie weit es kommen kann.

4.5

Fesselnd, emotional und verstörend

Die Autorin schreibt sehr tiefgründig, man wird richtig in den Bann gezogen. Das Thema ist hart aber sie schafft es, dass man mit allen Parteien mitfühlen kann.

4

👩‍⚖️🕰💾🖥⌨️🖱🪪

Neunzehn Minuten war für mich ein sehr gutes, aber auch nachdenklich stimmendes Buch. Die Geschichte geht unter die Haut und zeigt auf eindrückliche Weise, wie komplex und erschreckend solche Situationen wirklich sind. Besonders spannend fand ich die Einblicke hinter die Kulissen, man bekommt ein viel tieferes Verständnis für die Hintergründe und Perspektiven der Beteiligten. Die Handlung hat mich emotional mitgenommen und immer wieder zum Reflektieren gebracht. Die Wendung am Ende war überraschend und hat das Ganze nochmal in ein anderes Licht gerückt. Ein Buch, das nicht nur unterhält, sondern auch lange im Kopf bleibt.

4

Dieses Buch hallt nach

Eines der Bücher, das mich heute noch beschäftigt. Ich finde, dieses Buch sollte Pflichtlektüre für jeden Lehrer, Erzieher und Sozialarbeiter werden, da es deutlich aufzeigt, was Mobbing anrichten kann.

5

Total fesselnd!!

In 19 Minuten kann man die ganze Welt verändern. Ein Amokläufer in einer Schule - doch Picoult löst sich von den klassischen Täter und Opfer Rollen und der Leser bekommt eine sehr komplexe Geschichte mit allen Facetten und sehr viel Tiefgang. Durch dieses umfangreiche Charakterbild, gerät man beim Lesen in ein moralisches Debakel! Diese Geschichte wird mich nie wieder los lassen! Am Freitag den 27.09. gibt es um 20:00 Uhr einen Livestream zum Buch auf meinem Youtubekanal: Jenny's Lesestoff. Würde mich freuen wenn ihr dabei seid ❤️

5

Neunzehn Minuten hat mich tief berührt und nachdenklich gemacht. Jodi Picoult gelingt es, ein so schwieriges Thema wie einen Schulamoklauf auf eine erschreckend realistische und gleichzeitig einfühlsame Weise zu erzählen. Die Geschichte hat mich besonders durch die Perspektivwechsel beeindruckt. Man bekommt Einblicke in die Gedanken der Opfer, ihrer Familien, aber auch in die des Täters, Peter Houghton. Diese Vielschichtigkeit hat mir gezeigt, wie komplex die Hintergründe solcher Tragödien sein können. Peter ist nicht nur Täter, sondern auch ein jahrelang gemobbtes Opfer. Besonders spannend fand ich Josies Rolle. Ihre inneren Konflikte und das Geheimnis, das sie verbirgt, haben mich regelrecht an die Seiten gefesselt. Gleichzeitig regt das Buch dazu an, über Themen wie Mobbing, Gruppenzwang und die Verantwortung von Eltern und Gesellschaft nachzudenken. Für mich war der Roman emotional, schockierend und unglaublich aufwühlend. Er zeigt, dass es oft keine einfachen Antworten gibt, wenn es um solche Tragödien geht. Dieses Buch werde ich so schnell nicht vergessen. Mein Fazit: Ein packendes und tiefgründiges Buch, das ich jedem empfehlen würde, der bereit ist, sich mit schwierigen, aber wichtigen Themen auseinanderzusetzen.

5

Ein Buch, der sich kaum aus der Hand legen lässt.

Im Zentrum der Geschichte steht ein Amoklauf an einer amerikanischen Highschool – ein bedrückendes, schweres Thema, das hier aber sehr differenziert und eindringlich erzählt wird. Man erfährt nämlich nicht einfach nur, was passiert ist, sondern vor allem wie es dazu kommen konnte. Deswegen sind die Rückblenden das eigentlich spannende und interessante, das was mich gefesselt hat. Zu erfahren, wie sich Mobbing, Ausgrenzung, familiärer Druck und all das über Jahre aufstaut und dann letztendlich eskaliert. Dazu kommt, dass die Handlung aus vielen verschiedenen POV's erzählt wird – unter anderem aus der Sicht von Eltern, FreundInnen, einer Richterin, dem Anwalt des Täters und nicht zuletzt auch aus der Sicht des Täters selbst. Das sorgt für ein vielschichtiges Bild, in dem jede Figur nachvollziehbar bleibt – selbst der Täter. Dabei stellen sich immer wieder zentrale Fragen: Wer ist hier eigentlich Täter, wer Opfer? Wer trägt die Schuld? Was ist richtig, was falsch? Was würde ich in der Situation tun? Ein echt intensives, aufwühlendes Buch über Schuld, Ausgrenzung und Verantwortung, das stellenweise schwer auszuhalten, aber gerade deshalb so wirkungsvoll ist. 🖤 „Niemand will das wahrhaben, aber es wird immer wieder Schlimmes geschehen. Vielleicht deshalb, weil alles mit allem zusammenhängt und irgendwer vor langer Zeit als Erster etwas Schlimmes getan hat, was dazu führte, dass ein anderer seinerseits etwas Schlimmes tat und so weiter.“

5

Mein erstes Buch von Jodi Picoult…

…und sie hat mich sofort überzeugt! Es ist unglaublich spannend geschrieben und fesselt einen direkt. Ein Amoklauf an einer High School, wie es dazu kam und was danach passierte. Am besten gefällt mir ja an ihren Bücher immer der Blick in das amerikanische Justizsystem und der damit verbundene Gerichtsprozess.

5

Jodi Picoult schafft es auch hier wieder ein so schweres Thema umfassend und tiefgründig darzustellen. Der 17-jährige Peter läuft an seiner Schule Amok. Viele Schüler und Lehrer sterben, noch mehr werden verletzt. Auf den darauffolgenden Seiten zeigt Jodi Picoult wie Opfer, Täter und Justiz diese Tat verarbeiten. Jeder Charakter bekommt von ihr Raum für seine ganze Persönlichkeit. Sie teilt nicht ein in gut oder böse sondern stellt vom Täter nicht nur diese grausame, unmenschliche Seite dar, sondern auch das Gute was in ihm steckt und die Hintergründe seiner Tat. Sie zeigt nicht nur die Traumata der Opfer sondern auch, wie sie teilweise lange vor Peter schon auf andere Weise Täter waren. Ich konnte diesen spannenden Roman der am Ende ganz überraschend noch einen Plottwist enthielt, nicht beiseitelegen. Und wie nebenbei legt Picoult den Finger in die Wunde: Bei Mobbing sollte man niemals wegsehen & man sollte immer alle Seiten einer Geschichte hören. Picoult hat auch hier nicht enttäuscht.

4.5

Hat mich sehr bewegt

Wenn ein junger Schüler 19 Minuten lang in seiner Schule Amok läuft, dabei zehn Menschen erschießt und zahlreiche andere verletzt ist doch eigentlich klar wer der Täter und wer die Opfer sind - oder?

4

⭐️⭐️⭐️⭐️

Jodi Picoult beleuchtet in ihrem Roman „Neinzehn Minuten“ die einzelnen Protagonisten nach einem Amoklauf an einer Schule! Wer geht nach def Tat wie mit dem Erlebten um! Was trieb den Täter zu der Tat?! Spannend, aufwühlend und erschreckend nah dran… Negativ empfand ich die leider viel zu langen Kapitel von manchmal über 50 Seiten 😱 Auch der abrupte Wechsel zwischen den einzelnen Personen ging mir manchmal zu schnell! man musste zum Anfang oft kurz überlegen wer das jetzt gleich nochmal war, weil viel zu viele Personen schneller Abfolge auftauchten! Ansonsten ein super Roman!

⭐️⭐️⭐️⭐️
5

Wow... Das ging ans Herz.

Ich musste erst ein paar Tage über dieses Buch schlafen, weil es mich echt aufgewühlt hat. Die knapp über 600 Seiten sind in etwas längere Kapitel eingeteilt, was aber hier nicht schlimm ist, da die verschiedenen Kapitel Zeitsprünge sind. So kann man sich gut darin einfinden. Die Story ist nicht neu. Schüler wird seit Tag eins gemobbt und rächt sich in einem School Shooting. Die Autorin schafft es das man mit Peter Mitleid hat, aber auch gleichzeitig sehr wütend über seine Tat wird. Die Mobbin-Szenen sind nichts für Schwache Nerven. Josie, die Protagonistin, war meiner Meinung nach mitten etwas nervig, aber am Schluss geht das alles auf und man kann auch mit ihr abschließen. Absolute Leseempfehlung, wenn man sich mit dem Thema auseinandersetzen kann.

4

Extrem vielschichtige Geschichte – leider mit unnötigem Plottwist

19 Minuten Amoklauf – und was bleibt, sind Hunderte von Leben, in denen nichts mehr sein wird wie vorher. Schüler, Lehrer, Eltern. Das Buch steigt genau damit ein und rollt dann nach und nach die einzelnen (Vor)Geschichten und Charaktere nicht-linear auf. Ein spannender Aufbau, der mal etwas komplett anderes war und immer neue Dinge ans Tageslicht gebracht hat. Die vielen Perspektiven haben die Tat von so vielen Seiten beleuchtet – das war wirklich komplex und beeindruckend. Generell konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, weil mich die Story so sehr reingesaugt hat. Geschmälert hat das Ganze dann leider der Plottwist zum Ende, den die Geschichte in meinen Augen überhaupt nicht gebraucht hätte. Abgesehen davon ein sehr starkes Buch!

4.5

Konnte Nachts nicht schlafen, so spannend war es ...

Dieses Buch hat mich sehr in den Bann gezogen, ein absolutes Jahreshighlight auf jeden Fall. Es geht viel um das Thema Mobbing, was mich beim Lesen sehr berührt hat. Und die große Frage der Schuld, wer ist hier eigentlich Opfer und wer Täter? Der faszinierende Schreibstil von Jodi Picoult hat nichts von einem klassischen, kitschigen Highschool Roman. Er ist eher sachlich präzise aber auch mit viel Gefühl, es wird auf jeden Fall nicht mein einziges Buch von der Autorin bleiben. Die Fünf Sterne hat es nicht bekommen, da ich den Plottwist am Ende schon länger geahnt hatte und so blieb der Überraschungs- Effekt leider aus. Auf jeden Fall eine große Empfehlung und ein großes Lob an die Autorin wie detailliert und realistisch sie die ganze Geschichte geschrieben hat.

5

ℝ𝕖𝕫𝕖𝕟𝕤𝕚𝕠𝕟 – „ℕ𝕖𝕦𝕟𝕫𝕖𝕙𝕟 𝕄𝕚𝕟𝕦𝕥𝕖𝕟“ 𝕧𝕠𝕟 𝕁𝕠𝕕𝕚 ℙ𝕚𝕔𝕠𝕦𝕝𝕥 Soeben beendet .. und ich versuche meine Gefühle sofort in eine Rezi umzuwandeln und die passendenden Worte zu finden. 🤯 Wow .. ich mein .. wow..! So lange lag es unscheinbar auf meinem SUB und umso mehr hat es mich umgehauen. Ganz in echt.. Hier geht es um einen Amoklauf an einer Schule. Teenagerprobleme, Erwachsenenprobleme, Sorgen, Kommunikationsschwierigkeiten, Mobbing, Freund- und Feindschaften .. ich würde behaupten, hier geht es um das reale Leben. Leider! 🙆🏼‍♀️ Peter hält dem ganzen nicht mehr Stand und begeht einen Amoklauf in seiner Schule. Vielleicht nimmt mich das ganze Thema gerade umso mehr mit, weil meine Tochter kurz davor steht, auf die weiterführende Schule zu gehen.. aber ich hab dieses Buch so sehr gefühlt. Trotz der vielen Seiten und der langen Kapitel empfand ich nicht einen Moment als langweilig oder unnütz. Alles war wichtig, von Anfang bis Ende. Zwischendrin so viele kleine Denkanstöße und der Endsatz: „Und ganz zum Schluss möchte ich den Tausenden von Kindern da draußen, die ein bisschen anders, ein bisschen ängstlich, ein bisschen unbeliebt sind, sagen: Dieses Buch ist für euch!“ 😮‍💨 Da hat ich schon ein kleines bisschen Pipi in den Augen, muss ich sagen. Ich glaub, jeder von uns hat sich schon mal anders gefühlt. Ausgegrenzt, unwillkommen.. einfach anders als der Rest da draußen. Und gerade als Teenager ist all das umso schwieriger. 😪 Jeder sollte dieses Buch gelesen haben.. um vielleicht ein kleines bisschen feinfühliger und mit mehr Verständnis durch die Welt zu gehen.  Volle Punktzahl! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Das war mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von der Autorin! 🧡 Habt’s schön !!! 💋💋💋

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4

Aufwühlend, realitätsnah, nachvollziehbar sind die ersten Worte, die mir zu diesem Buch einfallen. Was bringt einen Schüler dazu, auf seine Mitschüler zu schießen? Und was wird aus den Hinterbliebenen und Überlebenden? Was passiert mit den Eltern des Täters? Das Buch schneidet einige dieser Aspekte an. Die verschiedenen Blickwinkel verdeutlichen die Geschehnisse und lassen erahnen, welche Kräfte hier bei den einzelnen gewirkt haben. Kinder können grausam sein, manchmal auch zu sehr und unbewusst zerstörerisch. An manchen Stellen des Buches ist es mir zu ungenau, zu vage, manchmal auch zu weit hergeholt. Einer der Geschichtsstränge finde ich zu ungenau und gefällt mir gar nicht, besonders dessen Ende. Trotzdem finde ich das Buch gut geschrieben, ich mag Picoults Stil und ihre Auswahl an Konfliktthemen. Und ihre Sicht der Dinge, denn auch die Täter und deren Eltern sind manchmal Opfer. Auch wenn es in vielen Fällen keine Entschuldigung für deren Tat darstellen kann.

5

19 Minuten dauert der vermeintlich unerwarteteAmoklauf eines Schülers an einem amerikanischen College. Rückblenden zeigen, dass der Amoklauf vielleicht doch nicht so unerwartet war. Ein grandioses Buch über Mobbing, Gewalt und Verzweiflung ohne die Tat zu rechtfertigen. Ich bin begeistert und habe das Buch schon mehrfach weiterempfohlen.

5

Eines meiner Lieblingsbücher! Jodi Picoult schreibt sehr eindrücklich wie es den Betroffenen nach einer solchen Tat an einer Schule geht. Warum hat der Junge das gemacht. Warum kann sich Josie nicht mehr erinnern. Das Buch ist sehr emotional und beschreibt gut das Gefühlsleben von Jugendlichen.

5

"Wenn du dein Leben damit verbringen würdest, dich darauf zu konzentrieren, was alle anderen über dich denken, würdest du dann vergessen, wer du wirklich bist? Was wäre, wenn sich das Gesicht, das du der Welt zeigst, als Maske entpuppte ... ohne etwas darunter?" Peter läuft Amok und erschießt Mitschüler und Lehrer in seiner Schule. Doch was steckt hinter dieser Tat? Wieder erzählt Autorin Jodi Picoult sowohl aus Täter als auch aus Opfersicht. Und zwar so gut, dass man für beide Seiten irgendwie Verständnis und Mitleid bekommt im Laufe des Buches. Das Buch ist unglaublich eindringlich erzählt und die Thematik so grausam, da habe ich wirklich Gänsehaut bekommen beim Lesen. Und man hinterfragt sich selber ständig beim Lesen, hinterfragt das eigene Handeln und die eigenen Gefühle. Es geht um Mobbing, um Freundschaften, ums Eltern sein und um eine unglaubliche Tat, die vielleicht verhindert hätte werden können. Der Schreibstil ist gewohnt rutschig zu lesen und die Story hat mich so in ihren Bann gezogen, dass ich durch die Seiten gerauscht bin. Ein Buch, was ich wahrscheinlich nie vergessen werde und über das ich immer wieder nachdenken werde. Absolute Leseempfehlung aber man muss mit der Thematik eines Amoklaufes umgehen können.

5

Spoiler. Mobbing gehört heutzutage schon zum Alltag an Schulen. Amokläufe an Schulen sind immer etwas Schreckliches und immer stellt sich einem die Frage “Wie konnte es soweit kommen?”.

5

Nahe an der Realität

2007 erschien erstmals Jodi Picoults Buch „Neunzehn Minuten“. 2 Jahre später tötete der 17 jährige Tim K. am Vormittag des 11. März 2009 in der Albertville-Realschule in Winnenden, sowie in Wendlingen am Neckar 15 Menschen und zuletzt sich selbst nachdem er nach mehrstündiger Flucht von der Polizei gestellt worden war. Ich habe das Buch nun gehört, nachdem ich es damals kurz nach seinem Erscheinen las, weil es bald auf @Jennys Kanal einen Hangout mit Lisa @ zu diesem Buch geben wird. Aus irgendeinem Grund wird mir nun (scheinbar zusammenhangslos) immer wieder die Tragödie in Winnenden in meine Timeline gespielt. Wichtig zu wissen ist, dass ich zu der Zeit unmittelbar in der Nähe an einer Schule arbeitete und wir das Geschehen hautnah mitbekamen. Auch wohne ich nur wenige Kilometer vom Wohnort des Täters entfernt und es gab durch eine Freundin Überschneidungen zur Familie des Täters. Was ich damit sagen will, oftmals ist die Grenze zwischen wahrem Geschehen und Fiktion fließend. Und oftmals ist das Grauen ganz nah, wie leicht hätte es auch unsere Schule sein können. Dadurch, dass mir immer wieder Videos zum Tathergangs in Winnenden und Umgebung zugespielt wurden fiel mir das zu hören oftmals sehr schwer. Auch wenn es unübersehbare Parallelen zu 19 Minuten gibt, glaube ich kaum, dass Tim K. dieses Buch gelesen hat, dennoch ist seine Geschichte mit der von Peter Houghton verknüpft denn auch Peter ist 17 Jahre alt, als er den Amoklauf begeht, und auch er ist vermutlich ähnlich wie Tim K ein Außenseiter. Beide versuchten sich Hilfe zu holen, beide scheiterten. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen, Jodi Picoult hat sich beklemmend nahe in die Psyche des Täters eingefühlt, aber auch die Opfer kommen zu Wort. Einmal mehr führt es uns vor wie wichtig es ist genauer hin zuschauen, und wie schleichend solche Prozesse sind die zu einer grauenhaften Tat führen. #Neunzehnminuten #JodiPicoult #amoklauf #unvergesslichebücher #booksmakemehappy #vielleser #bookstagram #bookstagramgermany #leilanis_books #buchtipp #buchempfehlung #leseliebe #bibliophile

Nahe an der Realität
4.5

Es waren 19 Minuten.. doch wann begann es tatsächlich? Was sind die Geschichten dahinter? Wer ist das Opfer und wer ist Täter?

Jodie Picoult zeichnet in ihrem Roman " 19 Minuten" eine bewegende Geschichte rund um einen Amoklauf in einer High School. Doch was waren die Hintergründe? Wer ist Täter und wer ist Opfer. Was sind die Folgen der Tat? In diesem Roman beleuchtet Jodi Picoult in einem leichtgängigen Schreibstil die Folgen und möglichen Beweggründe einer solchen Tat. Verteidigungsansätze und Ermittlungen. Und vor allem die Geschichte eines Jungen für den nach 19 Minuten nichts mehr so sein wird wie es war. Ein Buch voller Emotionen und tiefee Gefühle. Liebe, Hass, Demütigung und Freundschaften die ein Leben in gewisse Bahnen lenken können oder aber auch nicht. Eine spannende Lektüre für jeden der sich auch mal mit schicksalshaften Ereignissen an Schulen beschäftigen will. Denn es gibt immer mehr als nur eine Seite.

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Peter wird seit er klein ist von seinen Mitschülern gemobbt. Er erfährt täglich jegliche Formen von Gewalt. Er flieht zunächst in die Tiefen seines Computers, entwickelt Spiele, in denen er sich fiktiv rächt. Doch irgendwann hält er es nicht mehr aus: In 19 Minuten ändert er sein Leben und das der Schüler*innen von Sterling High. Mit 4 Schusswaffen betritt er die Schule und rächt sich… „19 Minuten“ thematisiert einen Amoklauf eines traumatisierten Schülers. Dabei zeigt es die Wege auf, die dorthin geführt haben. Der größere Teil beschäftigt sich mit den Folgen: den Ermittlungen, dem Prozess. Eines gelingt Jodi Picoult dabei herausragend gut: Mitgefühl zu erzeugen, und zwar für ALLE Beteiligten. Sie zeigt sehr viele Perspektiven auf, was zum Nachdenken anregt. Und dennoch fehlten mir einige Prozentpunkte. Allzu oft waren die letzten Nuancen dann doch etwas zu moralisch, blumig, kitschig und amerikanisch highschoolig. Ein durchaus lehrreiches Buch über Mitgefühl, welches trotz der Schwere des Themas (zu) leicht zu lesen ist.

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Achterbahn der Gefühle

Wundervolles Buch über Schuld und Auswirkungen von Mobbing. Ich hatte beim Hören so oft Gänsehaut. Jody Picoult schafft es wieder einmal, jede Figur absolut greifbar und irgendwie auch sympathisch rüber kommen zu lassen. Den Twist am Ende habe ich nicht kommen sehen.

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Spannend, ergreifend, realitätsnah, bewegend.

5

Das war das Beste Buch, das ich je über einen Amoklauf gelesen habe! Von Anfang bis Ende so fesselnd und spannend, ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Absolutes Lesehighlight!!!

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Sehr intensiv

Mich hatte die Geschichte von der ersten Seite gefesselt. Die Perspektiven die hier geschildert sind ,waren sehr interessant. Ich konnte mich in jeden Protagonisten hineinversetzen und habe mit ihnen mitgelitten. Selbst dem Amokläufer musste ich ins Herz schließen. Die Geschichte könnte aus dem wahren Leben kommen (leider) Für mich ein sehr tiefgründiges Buch, was sehr zum nachdenken anregt ,gerade in der heutigen Zeit. Ist bestimmt nicht das letzte Mal das ich dieses Buch gelesen habe. Jodi Picoult steht nun auf der " muss ich unbedingt mehr von lesen Liste "

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Bisheriges Lesehighlight dieses Jahr! 5/5

Das Buch hat meinen Kopf auseinander genommen. Fand nicht nur die Thematik super krass, sondern auch die Art und Weise, wie Jodi Picoult es schafft, dass man jede Person in diesem Buch auf gewisse Art und Weise verstehen kann, selbst wenn es keinen Sinn ergibt. Richtig und Falsch und Gut und Böse liegen hierbei so nah einander, dass es einen einfach nur sprachlos zurücklässt.

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Ich hätte nicht gedacht, dass ich dieses dicke Buch so schnell durchlesen würde, aber ich fand es richtig gut. Ich mag eigentlich nicht so gerne so lange Kapitel, aber nach einer Weile hat mich das hier gar nicht mehr gestört, weil ich so tief in der Geschichte drin war. Ich habe Peter sowas von nachvollziehen können, Jodi Picoult hat das soo gut geschrieben und mit einem einzigen Satz, der auf eine Tragödie folgte noch einen drauf gehauen. Mehrere Male. Es war echt krass. Man denkt, es kann nicht mehr schlimmer werden und im nächsten Satz musst du nochmal schlucken. Mit einem genialen Schachzug an Plottwist kam sie am Ende auch noch um die Ecke, den ich sehr gelungen fand. Alles in allem ein sehr, sehr gutes Buch, welches ich echt empfehlen kann. Schockierend, packend und echt. Großartig! Hut ab von dieser Autorin. Sie schreibt packende, schwierige Themen echt wunderbar.

3.5

Eine wahnsinnig wichtige Geschichte! Traurig, dass es dort, wo es mit am wichtigsten ist, nicht gelesen, ja gar verboten wird... Ich konnte mich leider nicht mit den Perspektivsprüngen innerhalb eines Kapitels anfreunden. Und ich glaube es ist eher ein Buch für eine jüngere Leserschaft. (Also eher in den älteren Klassenstufen) In der Schule hätte dieses Buch mich sehr mitgerissen.

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Ich will nicht gut heißen, was der Junge in diesem Buch getan hat, aber ich sage auch, jede Geschichte hat zwei Seiten.

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Ein unglaublich berührendes Buch mit einem aktuellen und wichtigen Thema!

4.5

Ein wichtiges Buch, welches noch lange nachwirkt.

De Liste der aktuell banned books der USA hat mich daran erinnert, dass dieses Goldstück noch ungelesen auf meinem SuB liegt. Ein wahrhaftiges Goldstück, weik die Erzählungen, die Charaktere, das Leid und die Thematik auch Wochen später noch nachwirken. Jodi Picoult hat es geschafft auf nicht nur das prisante Thema Amoklauf realitätsnah zu thematisieren sondern sowohl den Täter sowie die Opfer so gut zu beleuchten, dass man anfängt für Peter, den Täter, genau wie für die Opfer Verständnis, Trauer, Wut, Unglauben usw zu empfinden. Das habe ich selten so erlebt. Neben bei klärt es gut über Gewaltstrukturen auf, und welche Vorgeschichten es in den meisten Fällen braucht. Es ist aus der Perspektive der Schüler, Peter, der Polizei, Josie, der Änwalte und weiteren geschrieben wodurch man eine allumfassende Perspektive erhält, dieser Punkt hat leider aber auch zu Verwirrung geführt, da die Perspektivenwechsel ohne Vorwarnung oder klarem Zeichen passieren. Man hat sich jedoch gut daran gewöhnt. Das wird auf jeden Fall nicht mein letztes Buch von Jodi Picoult sein und ich spreche gerne eine Leseempfehlung aus.

5

Tolles Buch, kann ich nur empfehlen

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Wow!! Ich bin immer wieder auf neuen von Jodi Picoult-Bücher beeindruckt!!!

4

Ein großartiges Buch. Die ganze Geschichte und dann die verschiedenen Perspektiven, der verschiedenen Leute. Und auch das traurige aber tragische Leben von Peter. Einfach toll und eben auch ein dauerhaft aktuelles Thema. (leider) Das Einzige was ich zu bemängeln hätte, wäre, dass mir das Ende zu plötzlich kam. Also es ging auf einmal so schnell, was ich etwas schade fand. Aber ansonsten ein sehr gutes, interessante Buch.:) A great book. The whole story and the different view from all the people. And also the sad but tragic life of Peter. Just great and even a permanent current topic. (unforunately) The only thing i complain about is that the end came too sudden. Well it happened all so fast at the end, what i thought was really too bad. But otherwise a very good and interesting book.:)

5

Ein Buch, das einen mit schwerem Herzen zurücklässt. Ein Buch, worüber man noch viele Tage nachdenken muss. Es macht einen traurig und wütend, weil man weiß dass es vielen Jugendlichen wie Peter in dieser Geschichte ergeht. Man hat Mitleid, obwohl Peter nicht das richtige getan hat. Man weiß dass es falsch war aber man fühlt einfach so verdammt sehr mit ihm. Dieses Buch ist ein Meisterwerk! Mobbing Opfer zu sein, kann das ganze Leben beeinflussen und zerstören.

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Wow wow wow. Meine erstes Picoult-Buch und es war unglaublich gut. Extrem spannend & erschreckend zugleich und ich bin immer wieder erstaunt, wie grausam Menschen doch sein können.

5

Sehr eindringlich!

Ich habe tatsächlich etwas ganz anderes erwartet - und wurde positiv überrascht. Wir sind in dieser Geschichte nicht sehr lange beim Amoklauf an sich dabei. Dafür erfahren wir sehr viel über die Geschichte der verschiedenen Charaktere. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

3.5

An sich ein gutes Buch allerdings..

War es in der mitte etwas langatmig, mir viel es schwer dran zu bleiben hab mich dann aber überwunden und das ende war sehr gut.

5

Darum geht’s: „Es ist vorbei,“ sagte er. Doch das war es nicht, es fing gerade erst an. Nach seiner unaussprechlichen Bluttat in der Sterling Highschool zweifelt niemand an der Schuld des 17-jährigen Peter Houghton. Doch während der kleine Ort mit den Folgen dieser 19 Minuten zu ringen hat, wird das Rätsel um den Ablauf des Amoklaufs immer größer… Meine Meinung: Dieses Buch hat mich förmlich umgehauen. Es erzählt die Geschichte von Peter, einem Jungen, der täglich gemobbt wird und sich schließlich an seinen Peinigern rächt. Das Buch wirbelt Fragen um Moral und Ethik auf. Wer ist hier schuldig oder verantwortlich? Täter werden zu Opfern, das Opfer zum Täter in einem verzweifelten Versuch, Kontrolle zu erlangen und ewiger Demütigung zu entkommen. Das Buch thematisiert Identitätsfindung, das Verlangen nach Beliebtheit, aktives und passives Mobbing, unterlassene Hilfeleistung, Sexismus, Homophobie, Liebeskummer, Eifersucht, Verzweiflung bis hin zu Selbstmordgedanken, Probleme, denen jeder Heranwachsende tagtäglich begegnet, und die ihn und sein Umfeld beeinflussen. Es berichtet von Erwartungen, die an Eltern, insb. Mütter, gestellt werden und denen sie nie gerecht zu werden scheinen. Picoult schafft es, nicht nur die Tat spannend zu beschreiben, sondern auch das ganze Drumherum intensiv aufzurollen. Wie es zu der Tat kommen konnte, wie die Eltern des Täters und die Angehörigen der Opfer, die Mitschüler, die Presse und die Justiz mit dem Fall umgehen. Bei „19 Minuten“ handelt es sich um ein Buch, das ich wirklich JEDEM empfehlen kann, der durch die genannten Themen nicht getriggert wird. Ein Buch, das im Schulunterricht Pflichtlektüre sein sollte. ⭐⭐⭐⭐⭐ 5 Sterne. #mobbingverjährtnicht

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Ein ganz klares Jahreshighlight und das spürte ich schon nach den ersten Minuten/der ersten Stunde. Jodi Picoult schafft es mich nach nur kurzer Zeit zu fesseln und dass mir bei einem Hörbuch das erste Mal tatsächlich die Tränen kamen. Nachdem wir direkt zu Beginn den Amoklauf von Peter an seiner Highschool mitbekommen, springen wir zwischen der Vergangenheit und Gegenwart hin und her, um die gesamte Geschichte aus mehreren Sichten beleuchtet zu bekommen. Peter selbst, seinen Mitschülern, dem ermittelnden Polizistin, die Familienangehörigen, der Staatsanwalt. Viele Personen, die man aber trotzdem sehr gut auseinander halten kann. Alle sind wahnsinnig authentisch und realistisch gezeichnet, dass ich nicht einmal das Gefühl hatte, diese Geschichte könnte nicht genau so passiert sein. Sehr bewegend wie die Autorin es schafft ohne selbst zu werten, so viele Perspektiven aufzuzeigen und den Lesenden in seiner eigenen Meinung wie ein PingPong immer hin und her zu werfen. Sehr bewegend und ein super wichtiges Buch. Ich würde mir wünschen, dass es zur Schullektüre gehört! Denn es zeigt ganz wunderbar auf, dass unsere Handlungen und Aussagen etwas bei anderen Bewirken kann. Und das nicht immer nur positiv :/ Und auch wenn ich einen großen Plotttwist schnell vorhergesehen habe, war das überhaupt nicht schlimm, denn dieses Buch ist auf keiner Seite bzw. in keiner Minute langweilig und ich konnte immer nur schwer aufhören weiterzuhören. Die Sprecherin Gergana Muskalla ist grandios und vertont die Geschichte fantastisch gut!

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Ich fand das Buch besser als erwartet. Im letzten Drittel wollte ich unbedingt wissen, wie es endet. Alles in allem also ein gutes Buch.

5

Ich brauchte einige Seiten um reinzukommen, aber dann konnte ich das Buch bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand legen.

4

Spannend aber etwas langatmig.

Ich fand es richtig spannend, die Geschichte aus den verschiedenen Perspektiven erzählt zu bekommen. Und äußer tragisch, wenn man bedenkt, dass diese fiktive Geschichte immer wieder in Realität geschieht... Mittendrin kam mir das Buch etwas langatmig vor, aber das legte sich recht schnell wieder. Jodi Picoult schafft es immer wieder, einen in den Bann zu ziehen. Und das mit Themen, die alles andere als erfunden sind!

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Richtig gute Beschreibung der Motive des Täters, dadurch wird die Tat und das Leid greifbar.

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Hab mehr erwartet bzw etwas anderes. Durchaus gut, fesselnd und mit sinnvollem Tonfall geschrieben. Allerdings vermute ich, dass sie Zielgruppe eher Eltern (wenn wir von Zielgruppen reden, ist es sexistisch, wenn ich sage insbesondere Mütter?) Von Teenagern sind. Ich hab Peter verstanden, mit Josie kann ich nix anfangen. Gerade bei ihr frage ich mich, ob es das Selbstbild eines Teeniemädels ist oder nicht eher wie eine Mutter ihre sich entfremdende Tochter sieht. Oder ob Josie einfach permanent auf Valium ist, so wie sich das liest. Für das Nachher würde ihr Zustand wegen Trauma und Trauer ja noch halbwegs Sinn ergeben, aber die war ja vorher schon so komisch, insbesondere die Szenen mit Matt. Man fühlt sich beim Lesen unwohl, für die Moral des Buches passt es aber. Unbequemes wahrnehmen und nicht wie so viele wegschauen. Das Thema muss mindestens ein bisschen weh tun. Von dem her also wirklich sehr gut. Ich hab halt auf ein bisschen mehr unterhaltendes Drama gehofft, was hier recht kurz kommt. Allerdings fehlt es nicht ganz ;) ich hab das Buch unterwegs und als physisches Buch gelesen und konnte mir nix markieren. Hier echt schade, da sind einige gute Passagen drin und etliche treffende Sätze. Wahrscheinlich hätte es mehr als 3,5 Sterne verdient, im Hinterkopf behalte ich es auch als kann man nochmal lesen, aber von Bauchgefühl und Stimmung, die es auslöst, bin ich für abrunden. Von mathematischem Runden will ich hier grundsätzlich nix hören, die Sterne ergeben sich bei mir als Mischung aus bauchmäßigem Gefallen und mehr oder weniger sachlichen Kritikpunkten. Fun Fact: Direkt im Anschluss habe ich schön, schöner, tot angefangen. Ähnliches Thema, deutlich jüngere Zielgruppe. Ich pass einfach mal bei beiden nicht in die Zielgruppe und stolpere drüber. Beide passen einfach nicht 100% auf mich. Ist es so verwerflich, Highschool/Internats- Geschichten lesen zu wollen, wenn man selbst aus dem Alter raus ist? Als ich in dem Alter war gabs für mich nur Raumschiffe und Autopsieberichte 😅🙈

3.5

Eine schwierige traurige Geschichte, zwischen Gut und Böse. Mir fiel es schwer das Buch zu lesen, nicht nur wegen dem Thema, sondern auch vom Schreibstil her. Viele wechselnde Protagonisten. Trotzdem wollte ich es bis zum Ende lesen.

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