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Things Don't Break on Their Own

4.3(593)
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About the book

Editions (6)

ISBN9781250910356
PublisherHenry Holt & Co
Publication Date06/11/24
Pages272

Reviews & Ratings

593 ratings

111 reviews

4.3

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  • jessie.liest
    jessie.liest

    175 Followers

    4.5

    Erinnerungen sind nie so eindeutig, wie man denkt.

    Dieses Buch begann für mich… sagen wir mal holprig. Es startet mit einem Abendessen bei Freunden. Viele Menschen, viele Namen, viele Gespräche. Und ich saß da beim Lesen und dachte nur: Wer sind diese ganzen Leute? Muss ich mir die jetzt alle merken? Nach den ersten zwanzig Seiten war ich ehrlich gesagt kurz davor, das Buch wieder wegzulegen. Gut, dass ich es nicht getan habe. Denn sobald sich die Geschichte sortiert, zieht sie einen richtig hinein. Das Buch spielt auf mehreren Zeitebenen und aus verschiedenen Perspektiven. Im Mittelpunkt steht Willa, deren Schwester Laika als Teenager spurlos verschwunden ist. Jahre später lässt sie die Frage nach dem Warum und Wohin noch immer nicht los. Immer wieder kehrt die Geschichte zu diesem einen Abendessen zurück – und genau das fand ich besonders spannend. Derselbe Abend, dieselben Menschen, aber erzählt aus verschiedenen Blickwinkeln. Und plötzlich merkt man: Jeder hat diesen Abend völlig anders erlebt. Es geht um Familien. Um Kindheit. Um das, was uns prägt – im Guten wie im Schwierigen. Und um die Frage, wie verlässlich Erinnerungen eigentlich sind. Das Buch war ganz anders, als ich erwartet hatte. Ruhiger vielleicht, aber auch vielschichtig und klug konstruiert. Eine Geschichte, die sich langsam entfaltet und dabei immer wieder neue Perspektiven öffnet. Ein wirklich tolles Buch, das nachhallt und zum Nachdenken anregt. Und eine Autorin, die ich mir definitiv merken werde.

    Erinnerungen sind nie so eindeutig, wie man denkt.

    Mar 9, 2026

  • jtk_0701
    jtk_0701

    344 Followers

    4.0

    Spannender als erwartet. Die erste Hälfte war echt gut, in der zweiten wirkte manches etwas konstruiert, aber das hat mich nicht wirklich gestört. Ein Debüt, das die Neugier auf ein weiteres Werk der Autorin weckt. Willas Schwester ist als Jugendliche spurlos verschwunden. Zwanzig Jahre lang trägt Willa den Schmerz des Verlustes, die Erinnerungen an ihren dominanten Vater und das schlechte Gewissen, ob sie mehr für ihre Schwester hätte tun können. Sie ist überzeugt, dass ihre Schwester noch lebt, und trifft auf der Dinnerparty ihrer Freundin Robyn eine Frau, die ihr wie ihre Schwester vorkommt. Das Dinner gestaltet sich anders als gedacht. Am Anfang musste ich erst mal mit den vielen Namen klarkommen. Aber irgendwann war ich auch drin. Durch die unterschiedlichen Blickwinkel und Zeitsprünge ist es sehr spannend, aber anfangs auch verwirrend. Robyns Familie ist beinah zu perfekt, was sie zu einem guten Kontrast zu Willas Familie macht. Man könnte fast sagen, Dunkelheit trifft auf Helligkeit. Das Setting hat mir sehr gefallen: viele Gäste, viele Perspektiven, viele Wahrheiten, die hier aufeinanderprallen, gepaart mit den Rückblenden. Besonders gefallen hat mir, dass die Autorin es geschafft hat, meine eigenen Erinnerungen beim Lesen anzuzweifeln. Manchmal habe ich zurückgeblättert, um festzustellen, dass ein und dieselbe Geschichte aus zwei Perspektiven unterschiedlich beschrieben wurde, und Sarah Easter Collins dadurch meine eigenen Erinnerungen durcheinandergebracht hat. Manche Stellen wirkten auf mich allerdings wenig glaubwürdig, weshalb es für mich kein Highlight wurde. Weil es ein Debüt ist und die Erzählung sehr spannend, haben diese Schwächen meine Begeisterung fürs Buch nicht geschmälert. Für mich eine gute Unterhaltung, mit kleinen Schwächen, aber psychologischen Tiefen. S.19 „“Ich glaube, so funktionieren Träume“, sagte Dad.“Dein Verstand nimmt alle Einzelteile des Tages auf und setzt sie wieder zusammen, um zu sehen, wie sie am besten passen. Deshalb sind Träume letztlich so seltsam, nämlich, wenn man zwei nicht passende Teile aneinanderfügt.“ S.38 „Ich habe über falsche Erinnerungen geforscht. Es ist tatsächlich erstaunlich, wie leicht das menschliche Gehirn getäuscht und dazu gebracht werden kann, sich an etwas zu erinnern, das nie passiert ist.“ S.121 „Meistens aßen wir schweigend. Unser Vater sagte immer, falls er je von dem Bedürfnis gepackt werden sollte, Frauen beim Quasseln zuzuhören, würde er dem Schreibraum im Büro einen Besuch abstatten.“

    Sep 10, 2025

  • minijane
    minijane

    166 Followers

    4.0

    Wenn die eigene Schwester verschwindet Von einem Tag auf den anderen verschwindet Laika aus ihrem Elternhaus. Man geht von einer Entführung aus, doch auch 20 Jahre später bleibt Willa’s Schwester verschwunden. Willa hat in all den Jahren nie die Hoffnung aufgegeben, ihre Schwester könnte noch leben. Bei einem Abendessen im Freundeskreis hat sie plötzlich das untrügliche Gefühl, bei der neuen Freundin einer der Gäste könnte es sich um Laika handeln. Ob sie das richtig erkannt hat, oder ob ihre Gefühle mit ihr durchgegangen sind, wird natürlich nicht verraten. Der Roman, der aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird und in dem wir nach und nach immer mehr über Willa‘s Familie und ihren Freundeskreis erfahren, entwickelt mit dem Fortschreiten der Geschichte einen immer größeren Sog und wird immer spannender. Ich empfand starke Empathien für einzelne Charaktere und ebenso starke Antipathien gegen andere. Es fiel mir zwar am Anfang etwas schwer in das Buch hineinzufinden aufgrund vieler Personen und immer wieder wechselnder Perspektiven, aber es hat sich wirklich gelohnt dranzubleiben. Die Autorin hat einen wirklich klug konstruierten Spannungsroman geschrieben, den ich gerne gelesen habe

    Mar 13, 2026

3 of 111 reviews

SocialReads

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mitherzundbuch
mitherzundbuchJan 6, 2025

Habe ich die Geschichte so ähnlich schon mal bei Stieg Larsson gelesen?!

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