Look inside

Historical Novels

The Caretaker

4.2(53)
Language
English
Not availableFree shipping
Buy Now

About the book

ONE OF THE NEW YORKER'S BEST BOOKS OF THE YEAR • Told against the backdrop of the Korean War as a small Appalachian town sends its sons to battle, The Caretaker by award-winning author Ron Rash ("One of the great American authors at work today" —The New York Times) is a breathtaking love story and a searing examination of the acts we seek to justify in the name of duty, family, honor, and love.

It’s 1951 in Blowing Rock, North Carolina. Blackburn Gant, his life irrevocably altered by a childhood case of polio, seems condemned to spend his life among the dead as the sole caretaker of a hilltop cemetery. It suits his withdrawn personality, and the inexplicable occurrences that happen from time to time rattle him less than interaction with the living. But when his best and only friend, the kind but impulsive Jacob Hampton, is conscripted to serve overseas, Blackburn is charged with caring for Jacob’s wife, Naomi, as well.

Sixteen-year-old Naomi Clarke is an outcast in Blowing Rock, an outsider, poor and uneducated, who works as a seasonal maid in the town’s most elegant hotel. When Naomi eloped with Jacob a few months after her arrival, the marriage scandalized the community, most of all his wealthy parents who disinherited him. Shunned by the townsfolk for their differences and equally fearful that Jacob may never come home, Blackburn and Naomi grow closer and closer until a shattering development derails numerous lives.

A tender examination of male friendship and rivalry as well as a riveting, page-turning novel of familial devotion, The Caretaker brilliantly depicts the human capacity for delusion and destruction all too often justified as acts of love.

Editions (4)

ISBN9780593863336
PublisherPenguin Random House LLC
Publication Date09/26/23
Pages304

Reviews & Ratings

53 ratings

15 reviews

4.2

Tap to filter

  • 4.0

    „Manchmal braucht es nur einen Menschen, der an deiner Seite bleibt, wenn alle anderen gehen.“ 🩷🩷🩷🩷🩷🩷🩷🩷🩷🩷🩷🩷🩷🩷🩷🩷🩷🩷🩷

    Ron Rashs Roman Der Friedhofswärter entführt die ins North Carolina der 1950er Jahre, in eine Kleinstadt, die von strengen Moralvorstellungen und starren gesellschaftlichen Grenzen geprägt ist. Im Mittelpunkt steht Blackburn Gant, ein junger Mann, der durch eine Polio-Erkrankung gezeichnet wurde und als Friedhofswärter am Rand der Gesellschaft lebt. Als sein wohlhabender Freund Jacob sich gegen den Willen seiner Eltern mit der schwangeren Naomi verheiratet und kurz darauf in den Koreakrieg eingezogen wird, übernimmt Blackburn die Aufgabe, Naomi beizustehen. Doch Jacobs Eltern spinnen eine Intrige, die darauf abzielt, Naomi und das ungeborene Kind aus dem Leben von Jacob zu löschen . Gesponnen wird ein Netz aus Lügen, das dramatische Folgen hat. Rash erzählt diese Geschichte in einer ruhigen, atmosphärisch Sprache, die ohne großen Spannungsbogen auskommt und gerade dadurch berührt. Er zeichnet seine Figuren mit Empathie und Tiefe. Blackburn ist ein Außenseiter voller Würde, Naomi eine Frau, die um Anerkennung kämpft und die Gegenspieler sind Spiegel einer Gesellschaft, die ihre eigenen Regeln über Menschlichkeit aufstellt. Besonders eindrucksvoll ist die Atmosphäre, die Rash entstehen lässt. Die Südstaatenlandschaft, die sozialen Spannungen und die unausgesprochenen Erwartungen der Dorfgemeinschaft sind spürbar, ohne dass sie je plakativ beschrieben würden. Zwar ist der Plot komplett vorhersehbar und das Ende wirkt etwas zu versöhnlich, doch mindert dies nur wenig die Wirkung des Romans. Fazit: Der Friedhofswärter ist kein Buch, das auf schnelle Wendungen setzt, sondern auf stille Intensität. Es handelt von Loyalität, von Freundschaft, von Verrat und davon, was es bedeutet, am Rand einer Gesellschaft dennoch Menschlichkeit zu bewahren. Ein stiller, eindringlicher Roman, der lange nachhallt.

    „Manchmal braucht es nur einen Menschen, der an deiner Seite bleibt, wenn alle anderen gehen.“

🩷🩷🩷🩷🩷🩷🩷🩷🩷🩷🩷🩷🩷🩷🩷🩷🩷🩷🩷

    Sep 16, 2025

  • yaduria1982
    yaduria1982

    268 Followers

    4.5

    Ein Plädoyer für die Freundschaft

    Ein sehr ansprechendes Buch, das ruhig erzählt über die Freundschaft zweier Männer, über falsche Entscheidungen, über die Verarbeitung von Kriegstraumata und über toxische Eltern-Kind Beziehungen. Der Roman spielt in den 50er Jahren in North Carolina und wird der Zeit gerecht. Trotzdem sind die Themen zeitlos und nahbar. Absolute Leseempfehlung von meiner Seite.

    Jul 30, 2025

  • charly93
    charly93

    124 Followers

    4.5

    Tief beeindruckt lässt mich dieses Buch zurück. Über toxische Eltern-Kind-Beziehungen, über die wahre Liebe, über echte Freundschaften . Teilweise waren die Ungerechtigkeiten kaum auszuhalten. Für Blackburn hätte ich mir vielleicht ein anders Ende gewünscht, er ist so ein wertvoller Charakter, der im Laufe der Geschichte über sich hinaus gewachsen ist. Eine wunderbar erzählte Geschichte, die zwar letztlich vorhersehbar war, mich aber sehr berührt hat.

    Jan 25, 2026

3 of 15 reviews

Reading is better with the READO app.

Discover books, track progress, read together.

Library

Keep track