Sisi

Sisi

Hardback
3.4155
Bay MiddletonSissiKaiser Franz Joseph Von ÖsterreichDenis Scheck

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Description

Karen Duves großer Roman über Sisi – zwischen Zwang und Freiheit. Bis ins kleinste Detail recherchiert und gnadenlos seziert: Karen Duve über eine Kaiserin, die ihrer Zeit oft weit voraus war und trotzdem bis heute unterschätzt wird.

Als Elisabeth (Sisi) durch Heirat zur Kaiserin von Österreich wird, betritt sie eine streng geordnete Welt voll steifer Konventionen und langweiliger Empfänge. Ausbrechen kann sie nur auf ausgedehnten Reisen und bei Aufenthalten auf ihrem ungarischen Schloss Gödöllö. Dort kann sie ungezwungen leben und ihrer größten Leidenschaft nachgehen: wilden Reitjagden. Kein Wassergraben ist der Kaiserin zu breit, kein Hindernis zu gefährlich – Sisi gehört zu den besten und tollkühnsten Reiterinnen ihrer Zeit. Der legendäre Jagd- und Rennreiter Bay Middleton bewundert die Kaiserin nicht nur für ihr reiterliches Können.

Bei einem Aufenthalt auf Gödöllö lädt Sisi ihre reit- und fechtkundige Nichte Marie Wallersee zu sich ein. Als Tochter einer Schauspielerin ist Marie eigentlich nicht standesgemäß, aber Sisi sieht in ihr ein freieres zweites Selbst und macht sie zur engen Vertrauten. Die 18-jährige Marie erliegt schnell dem Charme der kaiserlichen Tante und assistiert ihr nur allzu gerne, wenn diese die leidenschaftliche Reiterin und Femme fatale gibt. Doch bald wirkt auch Marie anziehend auf andere, besonders auf die männlichen Adligen.

Sisi, daran gewöhnt im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen, sieht sich nach einem Ehemann für die lästige Konkurrenz um und beginnt ein intrigantes Spiel aus Verführung und Verrat.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
416
Price
26.80 €

Author Description

Karen Duve, 1961 in Hamburg geboren, lebt in der Märkischen Schweiz. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Ihre Romane Regenroman (1999), Dies ist kein Liebeslied (2002), Die entführte Prinzessin (2005) und Taxi (2008) waren Bestseller und sind in 14 Sprachen übersetzt. 2011 erschien ihr Selbstversuch Anständig essen, 2014 ihre Streitschrift Warum die Sache schiefgeht. Die Verfilmung ihres Romans Taxi kam 2015 in die Kinos. 2016 sorgte sie mit ihrem Roman Macht für Aufruhr und wurde mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor (2017) ausgezeichnet. Für ihren Roman Fräulein Nettes kurzer Sommer (2018) wurde Karen Duve mit dem Carl-Amery-Preis, dem Düsseldorfer Literaturpreis und dem Solothurner Literaturpreis ausgezeichnet.

Characteristics

2 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
43%
21%
N/A
5%
25%
37%
25%
35%
45%
44%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
59%
68%
14%
51%

Pace

Fast0%
Slow100%
Moderate0%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%

Posts

38
All
3

Ein Jahr mit der 40jährigen Sisi- Elisabeth Kaiserin von Österreich ist interessant, wenn man nicht vorher sich viel mit der Person beschäftigt hat ( natürlich unabhängig von den überzogenen, viel zu süßen Filmen). Ich habe als Kind zu Feiertagen immer die alten Sissi- Filme gesehen,bis ich es über hatte- Zuckerschock) . Die Neuverfilmung habe ich mir auch angesehen . Das Tagebuch der Hofdame Festetics kannte ich nicht, deshalb war es zeitweise wirklich interessant, hinter die Kulissen zu schauen und das Hofleben der Kaiserin mitzuerleben. Frau Duve hat einen sehr lakonischen Ton und ist auch eine leidenschaftliche Reiterin- ich bin es nicht und die sehr ausführlichen Pferd+-Reitpassagen waren eher nichts für mich.

Aber als Leser bekommt das Gefühl der Einsamkeit als Kaiserin/ Person des öffentlichen Lebens, gut vermittelt, aber wirkliche Sympathie oder Mitleid kam bei mir nicht auf. Viele Handlungen sind egoistisch und herzlos ( oder gedankenlos). Ihrer Schönheit und deren Erhalt ist alles untergeordnet. Einflussnahme auf das Leben ihrer Untertanen( Verbesserungen)- politische Ideen scheint es nicht gegeben zu haben- außer es diente der Erhaltung ihres Mythos der wunderschönen, jungen Kaiserin.

3

Sicherlich gut recherchiert, doch ohne wirklichen Spannungsbogen und teilweise langatmig

Als Person, die immernoch eine sehr romantisierte Vorstellung von Sisi hat, hat das Buch mif vielfach eine neue Perspektive geboten. Die Abneigung der Kaiserin gegen die höfischen Etiketten, ihr Freiheitsdrang, ihr Desinteresse gegenüber Politik, aber auch ihren Egoismus, ihr ungesundes Essverhalten, ihre Intrigenspinnerei hat die Autorin sehr deutlich gemacht. Ich bin bei weitem keine Expertin, aber die höfische Kultur, die politischen Entwicklungen und der Zeitgeist wurden gut vermittelt. Ob man dafür jedoch rassistische Bezeichnungen reproduzieren muss, Stelle ich jedoch eher in Frage, auch wenn ich es gut finde, dass die Autorin auch den herrschenden Antisemitismus und Rassismus anspricht. Jedoch hat mir ein Spannungsbogen gefehlt. Die Handlung plätschert vor sich hin. Mal gibt es Szenen oder Handlungsstränge, die ich durchaus interessant finde, aber diese werden dann durch eine der vielen Jagdszenen durchbrochen oder verlaufen sich. Man merkt, dass die Autorin selbst eine große Pferdeliebhaberin ist. Dies hat einerseits dazu beigetragen, die Szenen mit einem großen Realismus darzustellen, andererseits lag der Fokus aus meiner Sicht dann doch zu sehr auf den Jagdszenen, wodurch die Handlung repititiv wirkt. Insgesamt kein schlechter historischer Roman, jedoch auch nichts, was mich besonders mitgerissen hätte.

Sicherlich gut recherchiert, doch ohne wirklichen Spannungsbogen und teilweise langatmig
2.5

Historisches Flair mit erzählerischen Schwächen

Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, denn ich interessiere mich generell für alles rund um die Sisi-Zeit. Leider konnte mich die Geschichte nur teilweise überzeugen. Der Großteil des Buches beschäftigt sich mit Jagden und Pferden – Themen, die mich grundsätzlich interessieren. Ich mag den Reitsport, aber nach der (gefühlt) 50. Erwähnung, wie außergewöhnlich gut Sisi reiten kann, war ich doch irgendwann genervt. Die ständigen Wiederholungen nahmen der Handlung etwas die Spannung. Erst im letzten Drittel kommt mit der Geschichte um die Nichte etwas mehr Dynamik ins Spiel – da kam zum ersten Mal wirklich Spannung auf. Davor plätschert die Handlung leider recht ereignisarm dahin. Fazit: Für Hardcore-Sisi-Fans sicher interessant, wer sich aber eine spannende Handlung oder neue Einblicke in die Zeit erhofft, könnte enttäuscht werden.

Historisches Flair mit erzählerischen Schwächen
2

Macht Sisi in diesem Buch noch etwas anderes, außer reiten?

Ich bin großer Sisi-Fan, aber durch dieses Buch hab ich mich echt gequält… Tut sie in diesem Buch noch etwas anderes, außer reiten?

3

"Es ist mehr als das hübsche Gesicht und die phantastische Figur - ihre Schönheit ist nicht greifbar, sei scheint einen Meter vor ihr her zu schweben." Sisi, Kaiserin von Österreich, Ehefrau, Mutter, und bis heute eine Legende. Und eine hervorragende Reiterin, sehr viel Zeit ihres Lebens widmet sie dem Thema Pferde und Reiten. In diesem Roman ist Sisi 38, bereits 4-fache Mutter und stets unterwegs wenn es um ihr Lieblingshobby geht. Tatsächlich ist das Thema Reiten, Jagden, Pferde omnipräsent in diesem Roman und das hat mir nicht immer gefallen. Spannend hingegen waren die sehr persönlichen Eindrücke in den Hofalltag, in all die Benimm Regeln, die Einschränkungen, das durch getaktete Leben der Kaiserin. In ihrem Nachwort erklärt Autorin Karen Duve auch, dass sie viel in den Tagebüchern und Erinnerungen der Dienstboten der Herrscherfamilie recherchiert hat. Dieses tiefe Wissen merkt man. Was mir allerdings gefehlt hat, waren echte Gefühle. Es wurde viel erzählt, das Buch erschien mir sehr sachlich und wenig emotional. Ich hatte keinen Zugang zu den Personen und dementsprechend konnte ich auch nicht mitfühlen. Und es wird eben nur ein Ausschnitt aus Sisis Leben erzählt, ich wäre ihr gerne noch weiter gefolgt.

5

Ein lakonischer Blick auf die nicht ganz so märchenhafte Kaiserin. Die Autorin liest ihren eigenen Text - und das ist auch gut so! 👍🏻

Dass Kaiserin Elisabeth nicht das Zuckerpüppchen aus den Romy-Schneider-Filmen war, dürfte so langsam jeder wissen. Doch wer war die Frau wirklich? Wie hat sie regiert, was hat sie gedacht, wie lief ihr Alltag ab? All dies betrachtet #KarenDuve in ihrem Roman #Sisi mit einem neuen Blick. Ihre lakonische Betrachtung des kaiserlichen Hoflebens wirkt endlich einmal anders als die verkitschten Schmonzetten oder bemüht sachlichen Biografien, die ich bisher zu diesem Thema kenne. Dass die Autorin das Hörbuch selbst spricht, empfand ich als gelungen, da sie ihren eigenen Text nun mal am besten interpretieren kann. Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Buch polarisiert. Für mich wars ein Volltreffer und ich kann die Hörbuchversion sehr empfehlen!

Ein lakonischer Blick auf die nicht ganz so märchenhafte Kaiserin. Die Autorin liest ihren eigenen Text - und das ist auch gut so! 👍🏻
5

Ein wirklich tolles Buch das einen das Leben rund um Kaiserin Sisi näher bringt.

Nicht zuende gelesen. Obwohl ich Sisi Fan bin - mit diesen Pferde Buch kann ich nicht - und habe abgebrochen!

4

Wie gerne habe ich früher als Kind die Sissifilme mit Romy Schneider gesehen. Vielleicht haben sie und vieles andere mein Interesse an Geschichte geweckt, was ich später dann studiert habe. Seit Studienende lese ich kaum noch Fachliteratur, aber historische Romane mag ich sehr gerne. Und sollte wieder öfter zu ihnen greifen. Dieses Buch habe ich auf Empfehlung einer Bookstagrammerin einfach mal in Overdrive geladen und war angenehm überrascht. Karen Duve hat einen sehr unterhaltsamen leicht sarkastischen Schreibstil, was einem die historischen Ereignisse und Alltäglichkeiten kurzweilig näher bringt.

3.5

Misch Masch aus dem Leben der Kaiserin Sisi

Ein gutes geschriebenes Buch, soviel kann ich sagen. Es zeigt Lebensabschnitte welche nicht von der Kaiserin bekannt sind, wenn man nur die Verfilmungen kennt. Diese waren spannend zu lesen, jedoch werden auch Sachen beleuchtet die eher uninteressant sind. Sehr flüssig geschrieben und man will es nicht weglegen. Es ist einfach ein Buch aus dem Leben der Kaiserin Sisi, warum diese Jahre? Das erklärt mir dieses Buch nicht, jedoch toll recherchiert und gut in Szene gesetzt.

Misch Masch aus dem Leben der Kaiserin Sisi
4

Es erzählt die Geschichte von Kaiserin Sissi zu einem späteren Zeitpunkt als die bekannten Filme. Es geht um ihre Geschwister, ihre Kinder und bspw. auch ihrer Nichte Marie-Louise. Interessant und empfehlenswert.

5

Einblicke, die sich einbrennen

Fesselnd und erzählerisch dicht aufbereitet. Gerne gelesen. Fernab von den romantischen Sisi-Filmen, sieht man ein anderes Sisi-Bild.

5

Sisi mal anders!

Ich fand das Buch super! Mir sind die gemischten Meinungen dazu aufgefallen, und das liegt wohl an dem nüchternen und episodenhaften Erzählstil des Buchs. Aber ich persönlich fand das genau spannend! Basierend auf den echten Briefen einer der Hofdamen der Kaiserin beleuchtet das Buch das Leben von Sisi und dem Wiener Hofstaat. Mit all den schönen und grausigen Aspekten. Sisis Leidenschaft für Pferde und die Jagd steht dabei im Vordergrund. Ich fand das Buch toll und wünsche, es wäre (noch) länger gewesen!

3

Eine Enttäuschung.

Dieses Buch war eine Aneinanderreihung der immer gleichen Geschichte: die wunderschöne Kaiserin versammelt eine Gesellschaft und reitet auf der Jagd. Ich habe lange gebraucht, dieses Buch zu Ende zu lesen. Ich hatte mir mehr davon versprochen und verstehe den Hype um dieses Buch nicht.

4

Es ist sehr gut und witzig und manchmal war ich auch fassungslos

4

Ich fand die schlichte und schnörkellose Darstellung der Geschichte durchaus passend. Das Buch wirkt historisch sehr gut recherchiert und auch die etwas unterkühlte norddeutsche Lesung der Autorin selbst rundete für mich das ganze gut ab. Es mag einige Leser erstaunen, dass das Leben der Kaiserin Sisi hauptsächlich aus Jagden bestanden hat. Ich denke jedoch, dass die Darstellung (passend zur damaligen Zeit und ihrer gesellschaftlichen Position) sehr realistisch ist. Mit den Verfilmungen (alt und neu) hatte das tatsächliche Leben Sisis leider wenig gemeinsam. Außerdem wurden Unfälle, der Umgang mit Tieren etc. nicht unnötig ausgewalzt, sodass man schwerlich bildhaft von Tiermisshandlungen reden kann. Natürlich weiß man, dass der damalige Umgang mit Tieren nicht dem heute gewünschten Standard entsprach, aber auch in unserer Zeit wird man dem leider oft nicht gerecht. Wenn man darüber in Büchern nicht lesen möchte, sollte man vielleicht generell keine historischen Romane lesen. Letztlich erzählt der Roman auch nur aus einen vergleichsweise kurzen Ausschnitt im mittleren Lebensabschnitt der Kaiserin. Vielleicht sollten sich das einige überlegen, bevor sie sich auf die Geschichte stürzen und sie dann nach ein paar Seiten gelangweilt weglegen.

3.5

Sisi ein gut recherchiertes Buch

Zuerst möchte ich anmerken, das ich ein großer Sisi - Fan bin. Ich bewundere diese Person. Demnach beurteile ich Bücher in denen es um Elisabeth von Österreich geht sehr akkurat. Hierzu muss ich leider sagen, das ich erst nach den ersten 100 Seiten in die Geschichte fand. Karen Duve hat anhand der ihr vorhandenen Literatur, den hier sehr kurzen Lebensabschnitt Sisi's sehr gut darstellen können. Auch ihre Charakterzüge sind gut dargestellt worden. Elisabeth war eine ausgezeichnete Reiterin und betrieb viel Sport was hier auch angerissen wird. Trotz all dem kam ich nur schwer in die Geschichte. Wobei ich gar nicht so genau sagen kann weshalb. Evtl. lag es an dem Aufssatzstil des Buches. Oder an den vielen Jagdszenen.

2

Eher enttäuschend

Das Buch beschreibt Situationen der Kaiserin Elisabeth von Österreich in einem späteren Lebensabschnitt, leider sehr beschreibend, langweilig und monoton. Die Sissi-Filme zum x.-ten Mal anschauen ist spannender😟

3

Den größten Pluspunkt vorweg: Karen Duval bedient in ihrem Roman über die Kaiserin von Österreich keine Klischees. Porträtiert wird nicht die jugendliche, herzige Sisi sondern die reifere, mit ihrer Stellung am Hof, ihrem Alter(n), ihrer Ehe und der Beziehung zu zwei ihrer Kinder hadernde Elisabeth. Wenn ich als alte Habsburger-Süchtlerin auch nichts für mich Neues erfahren habe, hat mir die realistische Darstellung der unberechenbaren, verbitterten Kaiserin gut gefallen. Auch die Nebenfiguren sind gut gezeichnet, geben vielleicht sogar mehr her, als Elisabeth selbst. Die Hofdame Ida Festetics, die in der Literatur um die Habsburger oft zu kurz kommt und vor allem Elisabeths Nichte Marie Louise, in ihrem Wunsch, der kaiserlichen Tante zu gefallen und ihr nachzueifern, sind Duve besonders gut gelungen. Duves Sprache ist schlicht aber kraftvoll, vielleicht etwas zu distanziert, was es mir nicht ganz leicht gemacht hat, mich in den Roman einzufinden. Was mich weniger angesprochen hat, war der Aufbau der Handlung. Der viel zu langatmige Einstieg – eine Parforcejagd in England, die detailliert geschildert wird und fast das erste Viertel des Buches einnimmt – und das abrupte Ende, dass mich etwas ratlos zurückgelassen hat, lassen das Buch für mich etwas unrund wirken. Überhaupt wird den Jagden überaus viel Raum gegeben, was für mich, die ich mit der Jagd so gar nichts am Hut habe, das Buch über weite Strecken relativ mühsam werden hat lassen, auch wenn mir natürlich klar ist, welchen Stellenwert diese Freizeitbeschäftigung für die Kaiserin hatte. Alles in allem ein solider historischer Roman, der mich gut unterhalten, aber keine bleibende Erinnerung hinterlassen hat. Vielen Dank an Galiani Berlin für das via NetGalley zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

5

Ganz andere Art zu schreiben. Super interessant

2

Distanzierte Darstellung

Ich konnte nicht in einem Satz zusammenfassen, wie die Handlung aussieht. Für meinen Geschmack war die Geschichte zu Leidenschaftslos dargestellt, die Personen wirkten unnahbar und kalt - ich hatte eigentlich das Gegenteil erwartet! Sehr schade, war leider nichts für mich.

1

Ehrlicherweise habe ich mich beim Lesen eines Romans schon lange nicht mehr so gelangweilt. Meistens habe ich irgendeine Gefühlsregung, sei es das ich Figure nicht leiden kann, sei es das ich eine Handlung sehr gut oder sehr schlecht finde.. Aber hier... hier habe ich die ganze Zeit gewartet. Worauf?? Das endlich irgendeine Art von Handlungsbogen aufgebaut wird. Es passierte einfach nichts. ... Nun gut, das stimmt natürlich nicht ganz, Die Kaiserin reitet. Immer und immer wieder. Sie wird in äußerst negativem sehr unsympathischen Licht gezeichnet um dann wieder... genau aus zu reiten. Dazu kommt die sehr distanzierte Sprache. Was einerseits zur Kaiserin von Österreich passen mag, da sie sich ja auch durchaus bewusst so inszenierte, sorgte bei mir als Leserin dafür, das es mich einfach nicht interessierte, was andere über sie so denken. Ich weiß das die Autorin viele Quellen in ihren Roman hat einfließen lassen, aber es bleibt ehrlicherweise auch das Gefühl zurück, das eben vor allem Klatsch und Tratsch aus den Zeitungen, und diverser Tagebücher von Personen die alles bloß nicht objektiv waren unreflektiert in das Ganze eingeflossen sind. Ich weiß selbst nicht genau, weshalb ich "Sisi" nicht einfach abgebrochen habe. Vielleicht auch, weil ich die Ganze Zeit das Gefühl hatte, die Geschichte hätte erst begonnen und irgendwann würde schon noch das kommen, was Karen Duve eigentlich erzählen wollte... Persönlich habe ich jedenfalls bis zur letzten Seite nicht herausgefunden, was genau das hätte sein sollen...

3

Als Kind habe ich regelmäßig (ich glaube zu Weihnachten) mit meiner Mutter die „Sissi“-Filme geschaut. Später hatte ich die Filme dann satt. Zu süßlich, zu kitschig und zu wenig am wahren Leben der Kaiserin dran. Trotzdem faszinierte mich die echte Sisi, nicht die liebliche Heimatfilm Version. So wie mir geht es wohl Vielen, nicht ohne Grund erscheinen dieses Jahr zwei Serien über die Kaiserin. Als ich kürzlich feststellte, dass auch Karen Duve sich Sisi in ihrem neuen Buch angenommen hat, war ich sehr gespannt. Duve hat seit „Fräulein Nettes kurzer Sommer“ und „Macht“ einen Stein bei mir im Brett. Aber worum geht es denn nun eigentlich? Wir begleiten eine ältere Sisi, die sich ihren Pflichten als Kaiserin, wann immer sie kann, entzieht (auch wenn die sich Privilegien aus vollen Zügen genießt). An politische Entscheidung hat sie kein Interesse mehr, dafür macht sie lange Reisen mit einer Entourage an Günstlingen und Hofdamen und geht leidenschaftlich jagen. Die Menschen in ihrem Umfeld sind von dem Charisma, den Status und der Schönheit Sisis geblendet und verfallen ihr. Faszinierend geschrieben ist sie die Kaiserin, die nach Laune ihre Gunst verteilt und entzieht, intrigiert und dafür sorgt stets der Mittelpunkt zu sein. Faszinierend, aber nicht sympathisch. Der Roman ist im typischen Duve Stil unterhaltsam-lakonisch geschrieben. Missstände werden mit einem ironischen Augenzwinkern geschildert und mehr als einmal musste ich über den teils lächerlichen Standesdünkel des Adels schmunzeln. Mein Hauptproblem mit dem Buch ist, dass eigentlich nichts passiert. Wir begleiten Sisi ca. 1 Jahr in ihrem Leben und außer ein paar Jagden, belanglose Flirterei, höfischer Gossip und den typischen Ränkespielerein gelangweilter und um ihre Stellung besorgter adeliger Menschen passiert nichts.

4

Es hat mich sehr gut unterhalten können. Viele Details waren sehr interessant. Ein gelungenes Buch.

3

Als Kind habe ich regelmäßig (ich glaube zu Weihnachten) mit meiner Mutter die „Sissi“-Filme geschaut. Später hatte ich die Filme dann satt. Zu süßlich, zu kitschig und zu wenig am wahren Leben der Kaiserin dran. Trotzdem faszinierte mich die echte Sisi, nicht die liebliche Heimatfilm Version. So wie mir geht es wohl Vielen, nicht ohne Grund erscheinen dieses Jahr zwei Serien über die Kaiserin. Als ich kürzlich feststellte, dass auch Karen Duve sich Sisi in ihrem neuen Buch angenommen hat, war ich sehr gespannt. Duve hat seit „Fräulein Nettes kurzer Sommer“ und „Macht“ einen Stein bei mir im Brett. Aber worum geht es denn nun eigentlich? Wir begleiten eine ältere Sisi, die sich ihren Pflichten als Kaiserin, wann immer sie kann, entzieht (auch wenn die sich Privilegien aus vollen Zügen genießt). An politische Entscheidung hat sie kein Interesse mehr, dafür macht sie lange Reisen mit einer Entourage an Günstlingen und Hofdamen und geht leidenschaftlich jagen. Die Menschen in ihrem Umfeld sind von dem Charisma, den Status und der Schönheit Sisis geblendet und verfallen ihr. Faszinierend geschrieben ist sie die Kaiserin, die nach Laune ihre Gunst verteilt und entzieht, intrigiert und dafür sorgt stets der Mittelpunkt zu sein. Faszinierend, aber nicht sympathisch. Der Roman ist im typischen Duve Stil unterhaltsam-lakonisch geschrieben. Missstände werden mit einem ironischen Augenzwinkern geschildert und mehr als einmal musste ich über den teils lächerlichen Standesdünkel des Adels schmunzeln. Mein Hauptproblem mit dem Buch ist, dass eigentlich nichts passiert. Wir begleiten Sisi ca. 1 Jahr in ihrem Leben und außer ein paar Jagden, belanglose Flirterei, höfischer Gossip und den typischen Ränkespielerein gelangweilter und um ihre Stellung besorgter adeliger Menschen passiert nichts.

Meine Erwartungen an eine historische Romanbiographie wurden enttäuscht. Die Autorin hat lediglich Episoden aus Sisis Leben rausgepickt ‐ frei nach dem Motto: "Hauptsache was mit Pferden". Daraus kann man sich zwar ein Charakterbild zusammenbasteln, wird bei der zeitlichen Einordnung aber allein gelassen.

3

Sisi in einer anderen Perspektive!

Hallihallo ihr Lieben, dieses Buch hinterlässt gemischte Gefühle bei mir. Es ist sehr gut geschrieben, aber ich s hat mich nicht überzeugt. Ich habe viele Bücher über Elisabeth ( Sisi), Kaiserin von Österreich, gelesen. Sie ist eine sehr komplexe und komplizierte Persönlichkeit. Daher finde ich ihre Version in diesem Buch nicht so gut getroffen. Daher würde ich das Buch auch nicht wirklich weiterempfehlen.

4

Habe den Sinn des Buches nicht ganz verstanden. War eher ein Roman mit der Kaiserin als Nebendarstellerin. Aber sehr anschaulich geschrieben

2.5

Kann - muss man aber nicht

Nicht ganz mein Fall… aber kann man lesen. Sehr viel Jagd Inhalt..

2

Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar Preis: € 19,99 [D] Verlag: Galiani-Berlin Seiten: 416 Format: Ebook Reihe: - Erscheinungsdatum: 22.09.2022 Inhalt: Karen Duves großer Roman über Sisi – zwischen Zwang und Freiheit. Bis ins kleinste Detail recherchiert und gnadenlos seziert: Karen Duve über eine Kaiserin, die ihrer Zeit oft weit voraus war und trotzdem bis heute unterschätzt wird. Als Elisabeth (Sisi) durch Heirat zur Kaiserin von Österreich wird, betritt sie eine streng geordnete Welt voll steifer Konventionen und langweiliger Empfänge. Ausbrechen kann sie nur auf ausgedehnten Reisen und bei Aufenthalten auf ihrem ungarischen Schloss Gödöllö. Dort kann sie ungezwungen leben und ihrer größten Leidenschaft nachgehen: wilden Reitjagden. Kein Wassergraben ist der Kaiserin zu breit, kein Hindernis zu gefährlich – Sisi gehört zu den besten und tollkühnsten Reiterinnen ihrer Zeit. Der legendäre Jagd- und Rennreiter Bay Middleton bewundert die Kaiserin nicht nur für ihr reiterliches Können. Bei einem Aufenthalt auf Gödöllö lädt Sisi ihre reit- und fechtkundige Nichte Marie Wallersee zu sich ein. Als Tochter einer Schauspielerin ist Marie eigentlich nicht standesgemäß, aber Sisi sieht in ihr ein freieres zweites Selbst und macht sie zur engen Vertrauten. Die 18-jährige Marie erliegt schnell dem Charme der kaiserlichen Tante und assistiert ihr nur allzu gerne, wenn diese die leidenschaftliche Reiterin und Femme fatale gibt. Doch bald wirkt auch Marie anziehend auf andere, besonders auf die männlichen Adligen. Sisi, daran gewöhnt im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen, sieht sich nach einem Ehemann für die lästige Konkurrenz um und beginnt ein intrigantes Spiel aus Verführung und Verrat. Design: Das Cover mit dein zwei steigenden Zirkuspferden, welche sich zu umarmen scheinen, erschließt sich tatsächlich im Laufe des Buches und rückblickend empfinde ich es als eine sehr gute Wahl. Von mir aus hätte ich es zwar nie mit Sisi in Verbindung gebracht, doch spätestens nach der Lektüre werde ich dieses Bild für immer mit ihr in Verbindung bringen. Meine Meinung: Sisi und ihre Nichte Marie Wallersee sind die beiden Hauptprotagonistinnen in diesem Werk. Die Kaiserin von Österreich ist natürlich vielen ein Begriff, doch Marie war für mich neu. Inhaltlich geht es vor allem um Sisi und ihre Liebe zu den Pferden. Andauernd geht sie reiten, zur Jagd und reist von hier nach dort um an Rennen und Jagden teilzunehmen oder zuzuschauen. Begleitet wird sie von der bereits erwähnten Nichte Marie, die sie unter ihre Fittiche nimmt. Auch wenn es nicht standesgemäß ist - der Kaiserin gibt man keine Widerworte. Dadurch kommt Marie auf den Geschmack der elitären Kreise. Ich habe damit gerechnet, dass das im letzten Absatz der Inhaltsangabe aufgeführte "intrigante Spiel aus Verführung und Verrat" um Marie einen Mann zu finden den Großteil des Buches einnehmen würde. Doch tatsächlich geht es erst ziemlich am Ende darum, als die Handlung selbst schon fast abgeschlossen ist. Die gemeinsame Zeit von Sisi und ihr steht definitiv mehr im Fokus. Daher habe ich leider etwas anderes vom Buch erwartet. Gut gefallen haben mir die eingestreuten Rückblenden und kurzen Kapiteln zu Kaiser Franz. Das rundet das Bild ab und zeigt noch eine andere Seite der Geschichte. Da ich persönlich nicht viel mit Pferden anfangen kann, hat mich ein Großteil des Buches leider ziemlich gelangweilt. Wenn wieder über die Unterschiede der Pferde gefachsimpelt wird oder die zigste Jagd stattfindet - da konnte mich das Buch einfach nicht packen. Die gesellschaftlichen und politischen Hintergründe werden zwar immer wieder erwähnt und angerissen, doch leider nicht weiter ausgeführt. Durch den Hinweis in der Inhaltsangabe, dass Sisi "ihrer Zeit oft weit voraus war und trotzdem bis heute unterschätzt wird" hätte ich hier mehr erwartet. Dafür wird ausführlich und immer wieder auf die Gesichtspflege und Körperpflege der Kaiserin eingegangen und wie sie in ihre Reitkleidung eingenäht wurde. Die aufkommende Langeweile wurde für mich abgedämpft von dem wirklich guten Schreibstil. Ihm ist es auch zu verdanken, dass ich das Buch beendet habe. Fazit: Leider hat das Buch nicht meinen Geschmack getroffen. Für den guten Schreibstil und die teilweise interessanten Details vergebe ich zwei Sterne.

3.5

3.5⭐️: Jagt, Pferde, Nichten und ganz viel Wald

2

Es gibt keine Liebe, es gibt keine Treue.

Der Roman zeigt insbesondere anhand der Figuren Kaiserin Elisabeths und ihrer Nicht Marie Louise das Spannungsfeld zwischen individueller Freiheit und dem höfischen Zeremoniell der k.u.k. Monarchie Österreichs im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts auf. Karen Duve schildert, wie Sisi das bisschen Freiheit, was ihr als Kaiserin geblieben ist, größtmöglich ausschöpft, ohne die Ketten der Monarchie zu sprengen. Sie begnügt sich mit unendlichen Jagdausflügen und der Gesellschaft ihr angenehmer Hofdamen und Jagdbegleitungen. Innerhalb dieses Settings lotet Sisi die Möglichkeit von Freundschaft aus, auch mit Männern. Doch letztlich verfallen alle Männer ihrem Charme und ihrer Schönheit und versuchen, ihrerseits die bestehenden Grenzen zu überschreiten. Für Elisabeth enden solche Versuche der Freundschaft in diesen Momenten abrupt in Enttäuschung. Sie lebt ihr Dasein als Kaiserin strikt innerhalb der Grenzen. Ihre Nichte verheiratet Sisi, nachdem diese einige Zeit bei ihrer geliebten und bewunderten Tante verbringen durfte und sich viel vom Verhalten der Kaiserin abgeschaut hat, in eine Ehe, in der Marie Louise sich selbst zurückstellen und verlieren wird. Die Grenzen werden sie ins Unglück stürzen, sie wird mit einem Mann zusammenleben, für den jeder Ausdruck von Freiheit Marie Louises ein Angriff auf ihn selbst ist, der unterbunden werden muss. Erzählt ist der Roman in ansprechender Sprache und stellenweise mit gutem Humor. Mein größter Kritikpunkt ist die Handlung des Romans: Eine Jagdszene folgt der anderen, die meisten Tage vergehen nach gleichem Muster. Es zeigt sich kein wirklicher Spannungsbogen. Die Unfreiheit der Protagonistinnen wird schnell deutlich, eine weitere Ebene hat sich mir nicht eröffnet. Selbst bei Interesse am Alltag der wohl berühmtesten Kaiserin verliert sich dieses Interesse in der ständigen Wiederholung derselben Abläufe an verschiedenen Orten. Intrigen sind schnell auserzählt, es gibt keinen wirklichen Knall und keine spannenden Wendepunkte. Spätestens ab der Hälfte des Buch hat mir das Lesen kaum noch Spaß bereitet. Das Thema an sich war interessant für mich, die Erzählstimme Duves ansprechend - die Handlung lässt mich jedoch vor allem gelangweilt am Ende des Buches zurück.

2

Neue Romane von Karen Duve sind für mich ein Must-Read. Aber hier konnte ich keine Verbindung zu einer der Personen aufbauen. Auf Seite 100 vor Langeweile abgebrochen und in den öffentlichen Bücherschrank gestellt.

2

Nachdem ich das halbe Buch gelesen habe, habe ich mich entschieden meine Zeit sinnvoller bzw. für unterhaltsamere Bücher zu nutzen. Das Buch ist sicher gut recherchiert, aber da es nunmal keine Biographie sondern ein Roman sein soll, hatte ich auch eine Handlung erwartet, die einen fesselt.

3

Zwar fand ich die Darstellung von Sisi und die detaillierte Beschreibungen der Skandale am Hofe spannend und gut recherchiert, allerdings fehlt es dem Buch eindeutig an einem Spannungsbogen.

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