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Lapvona: A Novel

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About the book

Little Marek, the abused and delusional son of the village shepherd, never knew his mother; his father told him she died in childbirth. One of life’s few consolations for Marek is his enduring bond with the blind village midwife, Ina, who suckled him as a baby, as she did so many of the village’s children. Ina’s gifts extend beyond childcare: she possesses a unique ability to communicate with the natural world. Her gift often brings her the transmission of sacred knowledge on levels far beyond those available to other villagers, however religious they might be. For some people, Ina’s home in the woods outside of the village is a place to fear and to avoid, a godless place.

Among their number is Father Barnabas, the town priest and lackey for the depraved lord and governor, Villiam, whose hilltop manor contains a secret embarrassment of riches. The people’s desperate need to believe that there are powers that be who have their best interests at heart is put to a cruel test by Villiam and the priest, especially in this year of record drought and famine. But when fate brings Marek into violent proximity to the lord’s family, new and occult forces upset the old order. By year’s end, the veil between blindness and sight, life and death, the natural world and the spirit world, civility and savagery, will prove to be very thin indeed.

Editions (6)

ISBN9780593654880
PublisherPenguin Books
Publication Date05/09/23
Pages320

Reviews & Ratings

304 ratings

78 reviews

3.7

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  • ladym1982
    ladym1982

    297 Followers

    3.0

    Fesselndes Elend ohne Nachhall

    „Lapvona“ ist so eine Art wilder Grenzgang zwischen "Die 120 Tage von Sodom" und "Das Parfüm". Die Geschichte selbst ist definitiv fesselnd und auf eine unangenehme Weise auch faszinierend. Moshfegh schafft es mühelos, eine Welt zu zeichnen, die vor Dreck, Elend und moralischem Verfall nur so trieft. Trotzdem bleibt am Ende weniger hängen, als man erwarten würde. Es ist interessant, ja. Auch stellenweise verstörend. Aber der große „Wow“-Moment, dieses nachhaltige Nachwirken, bleibt aus. Ich hatte mir das Ganze schlicht eine Spur spektakulärer, vielleicht auch emotional packender vorgestellt. Was allerdings hervorragend funktioniert: die Atmosphäre. Selten habe ich beim Lesen so intensiv das Gefühl gehabt, Gerüche beinahe wahrnehmen zu können – und ganz ehrlich: Ich bin sehr dankbar, dass uns diese technische Entwicklung noch erspart bleibt. Die eigene Vorstellungskraft ist hier schon mehr als ausreichend… Ein eindringliches, unangenehmes Buch, das man nicht so schnell vergisst während man es liest – aber überraschend schnell danach.

    Fesselndes Elend ohne Nachhall

    Apr 13, 2026

  • lotti_cblr
    lotti_cblr

    99 Followers

    4.5

    Das beste fürchterliche Buch, das ich seit Langem gelesen habe

    Ich schäme mich fast dafür, „Lapvona“ viereinhalb Sterne zu geben. Aber alles andere wäre gelogen, denn ich habe das Buch verschlungen und konnte es nicht aus der Hand legen. Ich lese fast nur Romantasy und Fantasy und brauchte zwischendurch mal was anderes, einen „Palette Cleanser“ sozusagen. Und oh Boy, habe ich den bekommen … 👀 Im Zentrum der Geschichte stehen die verarmten und abgehärmten Bauern des Dörfchens Lapvona sowie dessen frivole und vergnügungssüchtige Lordschaft. Diese hockt abgeschottet vom Elend ihrer Untergebenen im Schloss auf einem Hügel. Beide Seiten stehen sich in ihrer Abartigkeit jedoch in nichts nach. Die Gegenüberstellung dieser Gegensätze und welch groteske Szenen sich abspielen, wenn sich beide vermischen, ergibt ein alptraumhaftes Meisterwerk der Erzählkunst.  Die Autorin beschreibt mit schnörkelloser Nüchternheit die tiefsten menschlichen Abgründe, die man sich nur vorstellen kann. „Lapvona“ bricht mit den letzten Tabus unserer Zeit – ohne sie je als solche zu benennen. Die Personen begehen fast beiläufig die schlimmsten Gräueltaten und finden für jeden Verstoß gegen ihre eigene Menschlichkeit scheinbar gute Erklärungen.  Die Dorfbewohner sind allesamt bizarr und dabei gleichsam faszinierend. Mehr als ein Mal hat es mich vor Abscheu und Ekel geschüttet. Weiterlesen musste ich trotzdem. Wie Ottessa Moshfeghs es schafft, die Verderbtheit ihrer Figuren dermaßen gekonnt in Worte zu fassen, needs to be studied. Sie hat mit Lapvona ein Buch geschrieben, dass man nur hinter vorgehaltener Hand weiterempfehlen kann, um keine Fragen über den eigenen Charakter aufzuwerfen. 🫢

    Das beste fürchterliche Buch, das ich seit Langem gelesen habe

    Feb 24, 2026

  • wirr
    wirr

    151 Followers

    4.5

    Widerwärtig, verstörend und irgendwie … komisch?

    An diesem Buch ist nichts schön, warm oder angenehm. Das Gegenteil ist der Fall. Alles an dieser Geschichte ist grotesk und ekelhaft. Lapvona ist ein Ort voller widerwärtiger Menschen, die widerwärtige Taten begehen und alles daran ist ganz normal. Denn, wenn man genau hinsieht, erkennt man hinter der überzeichneten widerlichen Satire das Spiegelbild all dessen in dem wir leben. Traurig, bedrückend - und trotzdem konnte ich dieses Buch nicht weglegen und habe es (trotz Fieber) in einem Stück weggelesen. Ich bin verstört und hoffe, dass ich nicht von Lapvona und erst recht nicht von seinen Bürgern träumen muss.

    Jan 8, 2026

3 of 78 reviews

SocialReads

Page-based comments

Page 165%
lotti_cblr
lotti_cblrFeb 21, 2026

Schon jetzt weckt das Buch in mir den Wunsch, allen Bewohnern von Lapvona mal ein ordentliches Bad mit Seife zu verpassen. 😅

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