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Neuromancer

3.4(157)
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About the book

Winner of the Hugo, Nebula, and Philip K. Dick Awards

Case was the sharpest data thief in the Matrix, until an ex-employer crippled his nervous system. Now a new employer has recruited him for a last-chance run against an unthinkably powerful artificial intelligence. With a mirror-eyed girl street-samurai riding shotgun, he's ready for the silicon-quick, bleakly prophetic adventure that upped the ante on an entire genre of fiction.

Editions (6)

ISBN9780441569564
PublisherAce
Publication Date07/01/84
Pages271

Reviews & Ratings

157 ratings

35 reviews

3.4

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  • 4.0

    Sperrig, eigenwillig und genial

    Bei keinem anderen Buch lagen für mich Faszination und Verwirrung so nah beeinander. William Gibson ist der Begründer des Cyberpunk Genres. Die düstere, dystopische Atmosphäre ist dicht und detailliert beschrieben. Ich konnte wunderbar in diese Welt eintauchen. Das Buch ist von 1984. Wie als würde man eine Zeitkapsel öffnen, zeigt sich bei allen Beschreibungen wie sich damals die Zukunft vorgestellt wurde und welche Marken die Vorherrschaft in welchem Bereich haben würden. So gibt es im Orbit eine paradisische Station für Touristen und gleichzeitig existieren noch Münztelefone. 😊 Die Story ist dagegen verwirrend. Oftmals saß ich mit Fragezeichen vor dem Buch und wusste überhaupt nicht wo die Geschichte mit mir hin will. Immer wird man zu Beginn der Kapitel in eine Szene geworfen und kann sich erst drei, vier Absätze später einen Reim darauf machen. Dennoch mochte ich es. Nach all den einfachen, eindimensionalen Geschichten, die es inzwischen gibt, hat mich Neuromancer mit den mehreren Interpretationsebenen angenehm gefordert. Manches wird nur angedeutet und das finde ich gut so. Fazit: Wer kurzweiliges Sci-Fi sucht, ist hier falsch. Wer sich jedoch auf eine verwirrende Story einlassen kann, wird mit faszinierenden Denkanstößen und einem rundum gelungenen Worldbuilding belohnt. Traut euch!

    Aug 24, 2025

  • booksforyoumeus
    booksforyoumeus

    94 Followers

    3.5

    Ich kenne kein vergleichbares Buch

    Neuromancer ist ein ganz anderes Leserlebniss als ich erwartet habe und es ist kaum mit etwas zu vergleichen, dass ich bis jetzt gelesen habe. Zum Schreibstil kann ich gar nicht viel sagen, da er sehr durcheinander und gleichzeitig trotzdem irgendwie informativ war. Das lesen hat durch diesen besonderen Schreibstil auf jeden fall Spaß gemacht auch wenn das Buch teilweise Längen hatte. Ehrlich gesagt habe ich gar nicht versucht alles zu verstehen was dort vom Autor beschrieben wurde, weil es manchmal viel zu kompliziert und technisch war. Jedoch hat es mir das lesen des Buches nicht schlechter gemacht. Wenn man die Geschichte also nicht ganz so ernst nimmt, macht es wirklich spaß zu lesen und ich freue mich den zweiten Teil bald weiter zu lesen!

    Jun 21, 2024

  • heartwork79
    heartwork79

    52 Followers

    4.0

    Meisterwerk mit Makeln

    Neuromancer ist ein sehr verwirrend geschriebener Roman, der sich beim Schreibstil sehr am Pulp-Kriminalroman orientiert. Gibson hetzt den Leser durch die Story, ohne ihm eine Atempause zu gönnen und haut ihm dabei ein Fachvokabular um die Ohren, das im Jahr 1984 sicher keiner verstanden hat, denn Neuromancer ist das Erste seiner Art: die Geburtsstunde des Cyberpunk. Zuvor hatte man nicht von Konsolen-Cowboys, Straßensamurais oder von der Matrix gehört, nicht in der Form. Gibson zeichnet ein düsteres Bild einer Zukunft, in der Konzerne allmächtig und alles beherrschend sind, in der Drogen billig und leicht zu bekommen sind und Menschenleben keinen großen Stellenwert haben. Vor dieser neongrellen Kulisse erzählt Gibson im Grunde genommen eine klassische Heist-Story mit Neo Noir Elementen. Es fällt nicht leicht, der Story zu folgen, und bis heute, obwohl ich das Buch jetzt zum vierten Mal gelesen habe, bin ich nicht sicher, ob ich die Geschichte völlig verstehe. Daher auch nur 4 Sterne, denn ein wenig mehr Klarheit hätte der Story gut getan. Zudem gibt sich Gibson keine große Mühe, die Protagonisten seiner Story irgendwie sympathisch erscheinen zu lassen, so wirklich likable ist keiner. Und einige Konzepte und Szenen sind ganz schön harter Stoff. Aber Gibson hat hier eines der eigenständigsten Subgenres der Sci-Fi-Literatur erschaffen, auf dessen Gerüst andere Autor*Innen fantastisches erschaffen haben, und dafür gebührt ihm Respekt und Dankbarkeit. Wer weiß, ob Mike Pondsmith ohne Neuromancer je das Rollenspielsystem Cyberpunk erschaffen hätte, auf dem wiederum Shadowrun aufbaut, und zahllose Animes, Bücher und sonstige Medien. Also sei Neuromancer allen empfohlen, die immer mal wissen wollten, was die Geburtsstunde des Genres war. Das hier ist sie, in all ihrer neongrellen, chromleuchtenden, drogengeschwängerten und erwachsenen Herrlichkeit.

    Sep 8, 2025

3 of 35 reviews

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