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Indignity

4.0(31)
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English
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About the book

*Longlisted for the 2026 Women's Prize for Non-Fiction*
Named a Book of the Year by Financial Times, Sunday Times, Prospect, TLS, Washington Post, NPR

'Stunningly multilayered... explores what happens when philosophies meet history, when decisions have to be made at the point of a gun' Prospect

From the acclaimed author of Free comes an imaginative investigation into historical injustice, dignity and truth -- told through the story of a family from the fall of the Ottoman Empire to the dawn of Communism in the Balkans

'There is something about the human spirit, she would say, that withstands all attempts at offence, injury or humiliation ... we call it dignity'

When Lea Ypi discovers a photo of her grandmother, Leman, honeymooning in the Alps in 1941 posted by a stranger on social media, she is faced with unsettling questions. Growing up, she was told records of her grandmother's youth were destroyed in the early days of communism in Albania. But there Leman was with her husband, Asllan Ypi: glamorous newlyweds while World War II raged.

What follows is a thrilling reimagining of the past, as we are transported to the vanished world of Ottoman aristocracy, the making of modern Greece and Albania, a global financial crisis, the horrors of war and the dawn of communism in the Balkans. While investigating the truth about her family, Ypi grapples with uncertainty. Who is the real Leman Ypi? What made her move to Tirana as a young woman and marry a socialist who sympathized with the Popular Front while his father led a collaborationist government? And why was she smiling in the winter of 1941?

By turns epic and intimate, profound and gripping, Indignity explores what it means to survive in an age of extremes. It reveals the fragility of truth, both personal and political, and the cost of decisions made against the tide of history. Through secret police reports of communist spies, court depositions, and Ypi's memories of her grandmother, we move between present and past, archive and imagination, fact and fiction. Ultimately, she asks, what do we really know about the people closest to us? And with what moral authority do we judge the acts of previous generations?

Editions (4)

ISBN9780241661925
PublisherPenguin Life
Publication Date09/04/25
Pages304

Reviews & Ratings

31 ratings

6 reviews

4.0

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  • wlarianna
    wlarianna

    31 Followers

    4.5

    Eine spannende und tragische Geschichte ⛈️

    Eines meiner liebsten Dinge ist es durch Bücher über andere Länder zu lernen. „Aufrecht“ erzählt von Albaniens Geschichte, reiht sich also wunderbar in meine liebste Art von Büchern ein. Ich habe viel gelernt und viel mit den Charakteren mit getrauert und gebangt. Ein sehr empfehlenswerter kluger Roman, der für mich nur aufgrund der wenigen etwas zu philosophischen Stellen ein wenig Punktabzug bekommt. Philosophie ist nicht mein Ding; Geschichte aber schon, deswegen super empfehlenswert. 😊🌟

    Eine spannende und tragische Geschichte ⛈️

    May 14, 2026

  • angelics69
    angelics69

    22 Followers

    4.0

    Ich liebe einfach Lea Ypi und ihre Bücher. wieder ein fesselndes Buch über die Geschichte Albaniens, Griechenlands und ganz Osteuropa in den Zeitalter des Faschismus bis heute. Nicht immer einfach zu lesen, aber wahnsinnig gut - besonders aufgrund der starken Frauenfiguren !

    Feb 16, 2026

  • dunis.lesefutter
    dunis.lesefutter

    420 Followers

    3.0

    Auf der Suche nach der Haltung

    Albanien, der Staat, der von vielen Mächten als Spielball benutzt wurde, ist für mich noch ein großes Geheimnis, obwohl ich viele Menschen kenne, die ihre Wurzeln dort haben. Lea Ypi wird als eine der bedeutendsten zeitgenössischen politischen Denkerinnen angesehen. Sie verbindet philosophische Theorie mit persönlicher Erfahrung, insbesondere zur Frage von Freiheit, Demokratie und politischer Transformation, und erreicht damit ein breites internationales Publikum. Eine Fachzeitschrift zählt sie zu den Top Ten Thinkers of the World und das merkt man ihrem Buch an Ihr fällt das Hochzeitsfoto ihrer Großmutter Leman in die Hände, dass sie in den italienischen Alpen 1941 zeigt, und es stellt sich für Lea die Frage, ob diese ihr ein Leben lang etwas verschwiegen hat. War sie wirklich die aufrechte Großmutter oder gar eine Spionin. Hat sie mit den Nazis kollaboriert? Und warum taucht ihr Name nirgendwo auf, wo es Antworten geben könnte. Lea Ypi reißt zu verschiedenen Archiven und rekonstruiert anhand von Erzählungen und dem, was sie findet, die Lebensgeschichte dieser von ihr sehr geliebten Person. Viele Stellen bleiben offen und diese füllt die Autorin mit geschichtlichem Hintergrundwissen, eigenen Gedanken und Analysen. Das ist nicht immer leicht zu lesen. Sie mäandert oft sprachlich zwischen Wahrheit und Mutmaßung. Struktur findet man allerdings schon, und zwar im Aufbau des Memoirs. Was mich sehr interessiert hat, ist die Geschichte Albaniens und seine Verstrickungen mit anderen Nationen auf dem Westbalkan und Griechenland. Ständig hatte irgendjemand anderes das sagen, über dieses kleine Land. Zwischen Orient und Okzident haben sie es schwer gehabt, eigene Wege zu gehen. Die Albaner, misstrauisch aus historischen Gründen, nennen Europa ihr eigen, denn es zieht sie als Migranten in viele Länder. Für mich erschließt sich auf einmal die enge Bindung an Italien und ich habe den Eindruck, dass Albaniens Rolle in Europa wirklich viele Geheimnisse birgt, dir es zu entdecken lohnt. Ypi spart nicht mit philosophischen Elegien. Ich konnte ihr gut folgen, und vieles hat mich sehr zum nachdenken angeregt. Doch die schiere Masse an Informationen, mit intellektuellem Anspruch, haben mich manchmal ein bisschen erschlagen. Es ist also kein Buch zum leicht weg lesen. Der Versuch einer Rekonstruktion der Geschichte ihrer Großmutter war noch am süffigsten zu lesen. Bei den vielen Namen und Zahlen hat sie mich aber leider oft verloren. Obwohl mich Historisches rund um Skanderbeg und Hodxa sehr interessierte, wurde es oft so beiläufig in den Text eingeflochten und von anderen Informationen wieder abgelöst, so dass ich dort keinen besonderen Mehrwert gespürt habe. Wenn der Kopf die ganze Zeit raucht beim Lesen, dann kann er weniger abspeichern. Das erzählende Sachbuch hat es also in sich, viel Gewicht und verknüpft eine Lebensgeschichte mit Geschichtsunterricht. Ein Buch das Zeit braucht und dass sich noch mal zu lesen wirklich lohnt. Ich empfehle es euch, wenn ihr mit schwergewichtige Texten gut klarkommt und ein Interesse daran habt, ein Land Europas besser zu verstehen, welches erst noch in Gänze entdeckt werden möchte.

    Dec 23, 2025

3 of 6 reviews

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