Wellness
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Description
Lieben in modernen Zeiten – kühn, bewegend, klug
Als Jack and Elizabeth 1993 ein Paar werden, spricht alles gegen sie. Doch der junge Fotograf mit den bäuerlichen Wurzeln und die Psychologiestudentin aus gutem Hause heiraten – und erleben in der vibrierenden Kunstszene Chicagos aufregende erste Jahre. Und schließlich müssen sich diese nicht mehr ganz so jungen Träumer den Dämonen ihrer Vergangenheit stellen, wenn sie nicht das Wertvollste verlieren wollen: einander. Von den Absurditäten moderner Technologie bis zur perfekten Kindererziehung legt Nathan Hill unser Leben bloß und stößt auf tiefe Wahrheiten über Liebe, Intimität und Nähe.
»Ein großartiger Erzähler. Nathan Hills Prosa ist voller Esprit und Tiefe.« The Guardian
»Der beste neue literarische Autor in Amerika.« John Irving
»Die mitreißende und bewegende Erkundung einer modernen Ehe, beeindruckend in ihrer Universalität und Zärtlichkeit.«
Brit Bennett
»Kühn, unerhört fesselnd, von messerscharfem Verstand und doch herzzerreißend – ›Wellness‹ ist all das und noch viel mehr.« Richard Russo
Book Information
Author Description
Nathan Hill, geboren 1975, lebt mit seiner Frau in Naples, Florida. Seine Erzählungen erschienen in zahlreichen Magazinen und Zeitungen, sie waren nominiert für den Pushcart und den Barthelme Preis. »Geister« ist sein erster Roman und wurde in über zwanzig Sprachen übersetzt.
Posts
Ich hab Geister geliebt und so hab ich sehnsüchtig auf den zweiten Roman von Nathan Hill gewartet. Ein wenig hatte ich Bammel davor, Wellness zu lesen, da Geister das Buch ist, dass mich wieder zur exzessiven Leserin gemacht hat. Aber es hat mich nicht enttäuscht. Erzählt wird hier die Liebesgeschichte von Elizabeth und Jack. Diese wurden in den 90ern Jahren ein Liebespaar. Jack stammt aus der Prärie und ist zum Studieren nach Chicago gezogen, Elizabeth kommt aus gutem Hause und flieht vor der Familie nach Chicago fürs Studium. Dort beginnt ihre besondere Beziehung und man glaubt ein Traumpaar vor sich zu haben. Doch nach 20 gemeinsamen Jahren und einem Sohn ist die Luft raus. Der Kauf einer Wohnung deckt so manche Diskrepanzen des Paares auf. Was hier erst mal wie ein Liebesroman daherkommt, entpuppt sich als Spiegel unserer Gesellschaft. Im Hintergrund läuft so viel mehr als diese vorgeschobenen Eheprobleme. Hier wird gezeigt, wie sich das Leben in Zeiten von Internet verändert hat, Erziehung der Kinder nach wissenschaftlich Methoden genauso erfolglos sein kann wie Ruhe und Gelassenheit (om Shanti om), welche Auswirkungen die Veränderung einer Stadt auf die Bewohner hat (Gentrifizierung), Polyamorie und Swingern als Möglichkeit, eine Liebe am Leben zu halten, Placebos und ihre Auswirkungen uvm. . Ich kann gar nicht alles aufzählen, was Nathan Hill durch die Geschichte von Elizabeth und Jack erzählt. Wie oft ich schmunzeln musste oder mich selbst erwischt habe. Ok, das Springen zwischen den Zeiten und die teilweise geisteswissenschaftlichen Ausführungen von Placebostudien oder Algorithmen im Internet können den Lesefluss ein wenig ins Stocken bringen, aber sie haben mich auch köstlich amüsiert. Immer wieder hab ich diesen ironischen Ton gespürt, so oft gedacht „Oh man, genau so scheinheilig ist das!“. Die Rückblicke von Elizabeth und Jack haben mich berührt und aufgezeigt, wie unser Aufwachsen uns zu dem macht, was wir sind. Auch wenn es nicht wie Geister ein absolutes Highlight war, kann ich nur sagen, lesenswert. Knapp über 700 Seiten in 7 (vollgepackten) Tagen spricht für sich. S.80 „Es war grotesk. In Elisabeths Kindheit und Jugend galt es als erwiesen, dass das Spielen von Videospielen der Gipfel der Faulheit war. Vor ein paar Jahren war der Trend aufgekommen, nicht mehr selbst zu spielen, sondern anderen dabei zuzusehen, was irgendwie och fauler war.“ S.104 „Das wäre vielleicht nicht so ungewöhnlich gewesen, wenn das Gym nicht in ebenjenem Gebäude gewesen wäre, in dem es vor vielen Jahren ein Café namens Urbis Orbis gegeben hatte. Es war das lebendig schlagende Herz von Wicker Park gewesen, als Jack hierhergezogen war, ein Ort, wo die Leute die ganze Nacht vor ihrem nachfüllbaren Eindollarkaffee gesessen und gequatscht hatten. Dorthin ging man, wenn man nicht allein sein wollte, und das war vielleicht der Grund, warum es Jack so eigenartig bedeutsam vorkam, dass alle Versuche, mit anderen Burpee-Menschen in Kontakt zu treten, vergeblich waren.“ S.303 „Die wären einfach am Boden zerstört, wenn sie wüssten, dass meine Ehe beschissen ist und dass ich kein bisschen imstande bin, liebevolle Güte zu praktizieren und meinem Mann zu verzeihen. Sie würden den Glauben an das Universum verlieren. Ich habe eine Verantwortung für meine Follower und auch für meine Kinder natürlich, und darum halte ich durch und setze ein großes Lächeln auf und mache das nächste Selfie - aber innerlich schreie ich.“
📝 „sie hält in der einen Hand ein Buch, während die Finger der anderen über den Rand eines Weinglases streichen. Er sieht, wie sie das Glas berührt, und fragt sich, wie eine Fingerspitze so große Sehnsucht erzeugen kann.“ (S.10) 📝 „Sie hat noch nie über das Terroir eines Rocksongs nachgedacht, wohl aber über die hinderlichen Aspekte von Geld, und tatsächlich war die Flucht vor der Gier und dem Reichtum ihrer Familie - und dem unmenschlichen Verhalten, dem nie endenden Streben, dem ewigen Konkurrenzkampf, den Gier und Reichtum erfordern - einer der Hauptgründe, warum sie alles und jeden hinter sich gelassen hat und nach Chicago gekommen ist.“ (S.34) 📝 „Sie hatten allerdings nicht bedacht, dass Gleichgesinnte nicht immer gleichgesinnt bleiben. Und wenn sich die Gedanken veränderten, veränderte sich auch die Familie.“ (S. 163) 📖 Jack und Elizabeth lernen sich in Chicago der 90er kennen. Ihre Kindheit könnte nicht unterschiedlicher verlaufen sein: Jack wächst auf einer Farm im mittleren Westen auf. Elizabeth blickt auf eine Familien-Dynastie zurück, die ihren Reichtum auf Ausbeutung, Betrug und Charakterlosigkeit gründet. Beide versuchen, sich jedoch von ihrer Vergangenheit zu lösen, und wagen den Neustart in Chicago. Dort werden sie ein Paar, gründen eine Familie und sehen sich Problemen ausgesetzt, die die moderne westliche Gesellschaft nahezu allen bereitet. Können sie diese gemeinsam überstehen oder zerbrechen sie an diesen? 💭 Beim Lesen der einzelnen Kapitel ist es, gerade zu Beginn, so als würde ich beim Aufschlagen eines jeden Kapitels eine neue kleine Kiste öffnen. Der Autor kombiniert die Handlung mit wissenswerten historischen und pädagogischen Inhalten, die man leicht und nebenbei beim Lesen aufsaugt. Das gefällt mir sehr. Ich stelle mir gerade vor, mit welcher Akribie er dieses Meisterwerk geschrieben hat und bin beeindruckt. Das Literaturverzeichnis am Ende des Buches ist für sich genommen ein Gewinn. Schnell kam mir beim Lesen der Gedanke, dass dieses Buch mein bisheriges Jahreshighlight sein könnte. Zum Ende des Buches verblasste der Gedanke ein wenig, da der Spannungsbogen für mich ein wenig abnahm. Trotzdem halte ich das Ende für gelungen. Gelungen finde ich auch, wie aktuelle Themen wie das Placebo-Phänomen oder der Egoismus in die Handlung eingearbeitet wurden. Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung, viel Spaß euch mit dem Buch.

Dieses Buch handelt von einem Paar, welches sich in den 1990er Jahren in Chicago kennenlernt. Anfangs teilen sie eine romantische, idealisierte Vorstellung vom Leben und der Liebe. Doch im Laufe der Jahre holen sie die Realität und die Herausforderungen einer modernen Ehe ein. Zwischen beruflichem Ehrgeiz, Elternschaft und der ständigen Suche nach Erfüllung verlieren sie sich zunehmend in der Diskrepanz zwischen ihren Träumen und der Wirklichkeit.
Gesprochen von Uve Teschner ist es ein Hörgenuss. Es geht um Gesellschaftskritik, Psychologie, interessante Protagonisten mit Szenen ihrer Ehe und ihrer Herkunftsfamilien samt Familiengeheimnissen. Ich habe auch viele neue Details über Placebos, Facebook und die Beeinflussung durch Algorithmen erfahren. Für mich war es ein kurzweiliges Hörvergnügen.
"Offiziell hieß es "Institut für Placeboforschung", doch besser bekannt war es unter dem Tarnnamen Wellness. Dort wurden gewisse "gesundheitsfördernde" Produkte überprüft, um festzustellen, ob sie bessere Resultate erbrachten als Placebos." (Zitat aus WELLNESS, Seite 181) Wenn ein namhafter Schriftsteller wie John Irving jubelt und Nathan Hill den "besten neuen literarischen Autor in Amerika" nennt, muss das gewiss als bedeutungsvoll betrachtet werden. Und tatsächlich katapultiert uns dieser Roman in eine Achterbahn der Gefühle, während wir zunehmend gefesselt an den Fersen der Protagonisten kleben, die so ungemein ambitioniert auf ein glückliches Ende hin agieren und doch immer wieder ganz nahe am persönlichen Abgrund stehen. Der Roman erzählt zwar vordergründig eine individuelle Geschichte zweier Menschen, die sich in den 1990er Jahren in Chigago begegnen und sich in das Abenteuer einer gemeinsamen Beziehung stürzen. Aber allein durch den beruflichen Hintergrund, Elizabeth arbeitet als Psychologin für das Forschungsinstitut "Wellness" und Jack ist als Fotograf in der Künstlerszene aktiv, werden vielfältige Möglichkeiten zur Gesellschaftskritik ausgelotet. Sozial Media wird erstmals ein fester Bestandteil im Alltag und so sucht Jacks Vater nach langer Zeit via Facebook Kontakt zu seinem Sohn und der gemeinsame Sprössling der Protagonisten ist völlig in der Welt der Computerspiele versunken. Auch existenzielle Fragen sowie die Bedeutung der eigenen Wurzeln werden in die Geschichte mit eingewoben. Manche Studie und auch die ein oder andere Erkenntnis, gerade was den Placeboeffekt betrifft, ist bereits überholt, aber das dürfte dem Genuss dieser Lektüre keinen Abbruch tun. Was allerdings den Lesefluss ins Stocken bringt, sind die enormen Wechsel der Perspektiven, wenn man einen neuen Abschnitt beginnt. Dies kann die Zeit betreffen, in der im Buch vor und zurück gehüpft wird, aber auch die Erzählperspektive kann sich ändern. Darauf sollte man sich einstellen. Gegen Ende wird die gesamte Erzählung jedoch harmonisch und folgerichtig abgerundet, was den Leser versöhnt. FAZIT Eine faszinierende Lektüre, die sich als moderne Beziehungsgeschichte, aber auch als aktuelle Gesellschaftsstudie lesen lässt. Eine unbedingte Leseempfehlung!
Viele Geschichten zu den Protagonisten, die sich mittendrin zuweilen sehr zäh anfühlen, am Ende jedoch ein stimmiges & nachvollziehbares Gesamtbild abgeben. So erhalten die Charaktere auch viel Tiefe. Nachdem es mir anfänglich nicht so gut gefallen hat, gefällt mir das Buch in der Komplettierung umso besser.
Ein geniales Buch!
Das Buch wird schon Anfang des Jahres für mich zu einem der Highlights dieses Jahr. Ich kannte vorher den Autor nicht, aber er hat mich sofort in seinen Bann gezogen. In dem Buch geht es um 2 Dinge: 1. Wie beeinflussen die Kindheit und das Elternhaus das Verhalten in einer Ehe 2. Placebos Nathan Hill zeigt hier an Jack und Elizabeth, wie sich ihre Vergangenheit auf ihre Ehe miteinander auswirkt, aber auch, was sie aneinander haben. Ich habe mich und meine Frau immer wieder in den Beiden gesehen. Das Buch endet wirklich sehr schön. Von daher kann ich "leider" nur 5 Sterne geben und eine klare Leseempfehlung aussprechen!
Ganz anders als erwartet und leider nicht gut. 752 Seiten einer Liebesgeschichte, die gefüllt wurde mit unnützen Statistiken, Rückblicken und Erwähnungen von wissenschaftlichen Studien, die überhaupt nichts für die Handlung tun sondern nur die Story in die Länge zieht. Schade aber war überhaupt nicht meins !
Ein Buch das mir sehr viel beigebracht hat und mich trotzdem zerstreut zurücklässt.
„Aber sie wusste, dass sie ihn in diesem Moment liebte. Und wahrscheinlich würde sie ihn auch morgen lieben. Und vielleicht genügte das.“ Die Geschichte zweier Menschen, die komplett unterschiedliche Vorstellung von Liebe haben, das aber erst nach 20 Jahren der Ehe begreifen. Wellness ist eine Geschichte, die sehr (psycho)analytisch und trotzdem emphatisch beschreibt, dass sich unsere Art zu lieben in der Kindheit entwickelt. Ich glaube ich habe jede Emotion gespürt, die man beim lesen eines Buchs empfinden kann. Trotzdem hat mir an manchen Stellen der Schwung gefehlt und gewisse Szenen hätten meiner Meinung nach mehr Raum bekommen können als andere. Hill schreibt unglaublich detailliert, geht in die Tiefe und lässt seine Charakter vom Anfang bis zum Ende auferstehen. Ein Buch das auf sehr viel Recherche basiert und zusätzlich zu einem fesselnden Plot super viel Nischenwissen transportiert. Fazit: Ich bilde mir ein auf die optimistische aber auch abhängige Art zu lieben wie Jack, betrachte die Ehe aber doch so pessimistisch und rational wie Elizabeth. Eine gesunde Mitte wäre vielleicht das Richtige.
Zwei Seelen, die sich verlieben, ein Leben aufbauen und sich ihrer Kindheit stellen.
732 Seiten voller literarischer Momente, Erzählungen und Gefühle. Trotz der vielen Seiten hat Nathan Hill geschafft, dass ich durchgängig auf „Trab“ gehalten wurde. Die Geschichte handelt 1983 in Chicago von zwei Erwachsenen, Elizabeth und Jack - zwei verlorener Seelen -, die sich verlieben, ein Leben aufbauen und Eltern werden. Im Verlaufe des Buches lernt man ihre Kindheit kennen und merkt, wie sehr diese mit den von ihren Eltern vermittelten Werte und die damit verbundenen Gefühle ihre Liebesbeziehung, ihren Beruf und die Erziehung ihres Sohns treiben und beeinflussen. Es geht soweit, dass sie ihre Ehe und die Liebe im Allgemeinen in Frage stellen, da sie selbst nicht wissen, was SIE wollen. Das Buch ist ehrlich, schmerzhaft, teilweise „schwer“ geschrieben, zum Lachen und vorallem auch lehrreich für einen selbst. Ich fand es toll und ist jetzt schon ein sehr gefühlvolles Highlight für mein 2024. Dankeschön 💫
Mit Spannung habe ich dem Erscheinen der deutschen Ausgabe von "Wellness" entgegengefiebert. Nathan Hill hatte ich im letzten Jahr mit seinem Roman "Geister" entdeckt und tolle Lesestunden mit dem Roman verbracht. Und auch "Wellness" konnte mich von der ersten Seite an einfangen. Im Buch lernt man das Ehepaar Jack und Elisabeth kennen, die sich in den 1990ern kennen- und lieben gelernt haben. Nun, im Jahr 2014, sind die beiden in ihren 40ern, haben einen Sohn und bald auch eine Eigentumswohnung. Doch immer mehr stellen sie ihre Leben, ihre Ehe und ihre Beziehung in Frage. Ist es immer noch die große Liebe und was hat ihre Beziehung bisher ausgemacht? Der Autor reflektiert die Vergangenheit der beiden, spricht aber auch so viele aktuelle und immer wieder aktuelle Themen an, hält seinen Lesern und Leserinnen den Spiegel vor die Nase und all zu oft konnte ich mich selber zwischen den Zeilen wiederfinden. Nathan Hill hat hier nicht nur eine wirklich großartige Familiengeschichte geschrieben, auch viel Kritik, aber auch Witz und Abstrusitäten finden sich zwischen den Zeilen wieder. Die über 700 Seiten des Romans fliegen so dahin beim lesen, lassen einen laut auflachen, mit den Tränen kämpfen oder mit den Kopf schütteln. Ein absolutes Lesehighlight!
Mit „Wellness“ legt Nathan Hill einen Roman vor, der das Innenleben einer modernen Beziehung ebenso zum Thema hat, wie die geistigen Strömungen der Gegenwart. Im Zentrum stehen Jack und Elizabeth, ein seit Jahren verheiratetes Paar in Chicago, dessen Beziehung von Liebe, Routinen, Enttäuschungen und unausgesprochenen Erwartungen geprägt ist. Es geht um Wahrheit, Selbstoptimierung, Freiheit und Sinn in einer von Ideologien, Konsum und digitalen Echokammern bestimmten Welt. Der Roman verknüpft persönliche Beziehungskrisen mit gesellschaftlichen Phänomenen wie Verschwörungsglauben, Wellness-Kultur, Identitätspolitik und der Suche nach Authentizität. Stilistisch verbindet Hill Ironie, Ernsthaftigkeit und analytische Schärfe. Die Protagonisten sind für mich teils widersprüchlich, verletzlich und oft gefangen in ihren eigenen Überzeugungen. Gerade diese Ambivalenz hat mir sehr gut gefallen, wenngleich sie mir das Lesen auch etwas anstrengend gemacht hat. Mit seiner Länge, zahlreichen Abschweifungen hat mir das Lesen Aufmerksamkeit und Ausdauer abgerungen- etwas kürzer hätte es sicher sein dürfen.
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Lieben in modernen Zeiten – kühn, bewegend, klug
Als Jack and Elizabeth 1993 ein Paar werden, spricht alles gegen sie. Doch der junge Fotograf mit den bäuerlichen Wurzeln und die Psychologiestudentin aus gutem Hause heiraten – und erleben in der vibrierenden Kunstszene Chicagos aufregende erste Jahre. Und schließlich müssen sich diese nicht mehr ganz so jungen Träumer den Dämonen ihrer Vergangenheit stellen, wenn sie nicht das Wertvollste verlieren wollen: einander. Von den Absurditäten moderner Technologie bis zur perfekten Kindererziehung legt Nathan Hill unser Leben bloß und stößt auf tiefe Wahrheiten über Liebe, Intimität und Nähe.
»Ein großartiger Erzähler. Nathan Hills Prosa ist voller Esprit und Tiefe.« The Guardian
»Der beste neue literarische Autor in Amerika.« John Irving
»Die mitreißende und bewegende Erkundung einer modernen Ehe, beeindruckend in ihrer Universalität und Zärtlichkeit.«
Brit Bennett
»Kühn, unerhört fesselnd, von messerscharfem Verstand und doch herzzerreißend – ›Wellness‹ ist all das und noch viel mehr.« Richard Russo
Book Information
Author Description
Nathan Hill, geboren 1975, lebt mit seiner Frau in Naples, Florida. Seine Erzählungen erschienen in zahlreichen Magazinen und Zeitungen, sie waren nominiert für den Pushcart und den Barthelme Preis. »Geister« ist sein erster Roman und wurde in über zwanzig Sprachen übersetzt.
Posts
Ich hab Geister geliebt und so hab ich sehnsüchtig auf den zweiten Roman von Nathan Hill gewartet. Ein wenig hatte ich Bammel davor, Wellness zu lesen, da Geister das Buch ist, dass mich wieder zur exzessiven Leserin gemacht hat. Aber es hat mich nicht enttäuscht. Erzählt wird hier die Liebesgeschichte von Elizabeth und Jack. Diese wurden in den 90ern Jahren ein Liebespaar. Jack stammt aus der Prärie und ist zum Studieren nach Chicago gezogen, Elizabeth kommt aus gutem Hause und flieht vor der Familie nach Chicago fürs Studium. Dort beginnt ihre besondere Beziehung und man glaubt ein Traumpaar vor sich zu haben. Doch nach 20 gemeinsamen Jahren und einem Sohn ist die Luft raus. Der Kauf einer Wohnung deckt so manche Diskrepanzen des Paares auf. Was hier erst mal wie ein Liebesroman daherkommt, entpuppt sich als Spiegel unserer Gesellschaft. Im Hintergrund läuft so viel mehr als diese vorgeschobenen Eheprobleme. Hier wird gezeigt, wie sich das Leben in Zeiten von Internet verändert hat, Erziehung der Kinder nach wissenschaftlich Methoden genauso erfolglos sein kann wie Ruhe und Gelassenheit (om Shanti om), welche Auswirkungen die Veränderung einer Stadt auf die Bewohner hat (Gentrifizierung), Polyamorie und Swingern als Möglichkeit, eine Liebe am Leben zu halten, Placebos und ihre Auswirkungen uvm. . Ich kann gar nicht alles aufzählen, was Nathan Hill durch die Geschichte von Elizabeth und Jack erzählt. Wie oft ich schmunzeln musste oder mich selbst erwischt habe. Ok, das Springen zwischen den Zeiten und die teilweise geisteswissenschaftlichen Ausführungen von Placebostudien oder Algorithmen im Internet können den Lesefluss ein wenig ins Stocken bringen, aber sie haben mich auch köstlich amüsiert. Immer wieder hab ich diesen ironischen Ton gespürt, so oft gedacht „Oh man, genau so scheinheilig ist das!“. Die Rückblicke von Elizabeth und Jack haben mich berührt und aufgezeigt, wie unser Aufwachsen uns zu dem macht, was wir sind. Auch wenn es nicht wie Geister ein absolutes Highlight war, kann ich nur sagen, lesenswert. Knapp über 700 Seiten in 7 (vollgepackten) Tagen spricht für sich. S.80 „Es war grotesk. In Elisabeths Kindheit und Jugend galt es als erwiesen, dass das Spielen von Videospielen der Gipfel der Faulheit war. Vor ein paar Jahren war der Trend aufgekommen, nicht mehr selbst zu spielen, sondern anderen dabei zuzusehen, was irgendwie och fauler war.“ S.104 „Das wäre vielleicht nicht so ungewöhnlich gewesen, wenn das Gym nicht in ebenjenem Gebäude gewesen wäre, in dem es vor vielen Jahren ein Café namens Urbis Orbis gegeben hatte. Es war das lebendig schlagende Herz von Wicker Park gewesen, als Jack hierhergezogen war, ein Ort, wo die Leute die ganze Nacht vor ihrem nachfüllbaren Eindollarkaffee gesessen und gequatscht hatten. Dorthin ging man, wenn man nicht allein sein wollte, und das war vielleicht der Grund, warum es Jack so eigenartig bedeutsam vorkam, dass alle Versuche, mit anderen Burpee-Menschen in Kontakt zu treten, vergeblich waren.“ S.303 „Die wären einfach am Boden zerstört, wenn sie wüssten, dass meine Ehe beschissen ist und dass ich kein bisschen imstande bin, liebevolle Güte zu praktizieren und meinem Mann zu verzeihen. Sie würden den Glauben an das Universum verlieren. Ich habe eine Verantwortung für meine Follower und auch für meine Kinder natürlich, und darum halte ich durch und setze ein großes Lächeln auf und mache das nächste Selfie - aber innerlich schreie ich.“
📝 „sie hält in der einen Hand ein Buch, während die Finger der anderen über den Rand eines Weinglases streichen. Er sieht, wie sie das Glas berührt, und fragt sich, wie eine Fingerspitze so große Sehnsucht erzeugen kann.“ (S.10) 📝 „Sie hat noch nie über das Terroir eines Rocksongs nachgedacht, wohl aber über die hinderlichen Aspekte von Geld, und tatsächlich war die Flucht vor der Gier und dem Reichtum ihrer Familie - und dem unmenschlichen Verhalten, dem nie endenden Streben, dem ewigen Konkurrenzkampf, den Gier und Reichtum erfordern - einer der Hauptgründe, warum sie alles und jeden hinter sich gelassen hat und nach Chicago gekommen ist.“ (S.34) 📝 „Sie hatten allerdings nicht bedacht, dass Gleichgesinnte nicht immer gleichgesinnt bleiben. Und wenn sich die Gedanken veränderten, veränderte sich auch die Familie.“ (S. 163) 📖 Jack und Elizabeth lernen sich in Chicago der 90er kennen. Ihre Kindheit könnte nicht unterschiedlicher verlaufen sein: Jack wächst auf einer Farm im mittleren Westen auf. Elizabeth blickt auf eine Familien-Dynastie zurück, die ihren Reichtum auf Ausbeutung, Betrug und Charakterlosigkeit gründet. Beide versuchen, sich jedoch von ihrer Vergangenheit zu lösen, und wagen den Neustart in Chicago. Dort werden sie ein Paar, gründen eine Familie und sehen sich Problemen ausgesetzt, die die moderne westliche Gesellschaft nahezu allen bereitet. Können sie diese gemeinsam überstehen oder zerbrechen sie an diesen? 💭 Beim Lesen der einzelnen Kapitel ist es, gerade zu Beginn, so als würde ich beim Aufschlagen eines jeden Kapitels eine neue kleine Kiste öffnen. Der Autor kombiniert die Handlung mit wissenswerten historischen und pädagogischen Inhalten, die man leicht und nebenbei beim Lesen aufsaugt. Das gefällt mir sehr. Ich stelle mir gerade vor, mit welcher Akribie er dieses Meisterwerk geschrieben hat und bin beeindruckt. Das Literaturverzeichnis am Ende des Buches ist für sich genommen ein Gewinn. Schnell kam mir beim Lesen der Gedanke, dass dieses Buch mein bisheriges Jahreshighlight sein könnte. Zum Ende des Buches verblasste der Gedanke ein wenig, da der Spannungsbogen für mich ein wenig abnahm. Trotzdem halte ich das Ende für gelungen. Gelungen finde ich auch, wie aktuelle Themen wie das Placebo-Phänomen oder der Egoismus in die Handlung eingearbeitet wurden. Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung, viel Spaß euch mit dem Buch.

Dieses Buch handelt von einem Paar, welches sich in den 1990er Jahren in Chicago kennenlernt. Anfangs teilen sie eine romantische, idealisierte Vorstellung vom Leben und der Liebe. Doch im Laufe der Jahre holen sie die Realität und die Herausforderungen einer modernen Ehe ein. Zwischen beruflichem Ehrgeiz, Elternschaft und der ständigen Suche nach Erfüllung verlieren sie sich zunehmend in der Diskrepanz zwischen ihren Träumen und der Wirklichkeit.
Gesprochen von Uve Teschner ist es ein Hörgenuss. Es geht um Gesellschaftskritik, Psychologie, interessante Protagonisten mit Szenen ihrer Ehe und ihrer Herkunftsfamilien samt Familiengeheimnissen. Ich habe auch viele neue Details über Placebos, Facebook und die Beeinflussung durch Algorithmen erfahren. Für mich war es ein kurzweiliges Hörvergnügen.
"Offiziell hieß es "Institut für Placeboforschung", doch besser bekannt war es unter dem Tarnnamen Wellness. Dort wurden gewisse "gesundheitsfördernde" Produkte überprüft, um festzustellen, ob sie bessere Resultate erbrachten als Placebos." (Zitat aus WELLNESS, Seite 181) Wenn ein namhafter Schriftsteller wie John Irving jubelt und Nathan Hill den "besten neuen literarischen Autor in Amerika" nennt, muss das gewiss als bedeutungsvoll betrachtet werden. Und tatsächlich katapultiert uns dieser Roman in eine Achterbahn der Gefühle, während wir zunehmend gefesselt an den Fersen der Protagonisten kleben, die so ungemein ambitioniert auf ein glückliches Ende hin agieren und doch immer wieder ganz nahe am persönlichen Abgrund stehen. Der Roman erzählt zwar vordergründig eine individuelle Geschichte zweier Menschen, die sich in den 1990er Jahren in Chigago begegnen und sich in das Abenteuer einer gemeinsamen Beziehung stürzen. Aber allein durch den beruflichen Hintergrund, Elizabeth arbeitet als Psychologin für das Forschungsinstitut "Wellness" und Jack ist als Fotograf in der Künstlerszene aktiv, werden vielfältige Möglichkeiten zur Gesellschaftskritik ausgelotet. Sozial Media wird erstmals ein fester Bestandteil im Alltag und so sucht Jacks Vater nach langer Zeit via Facebook Kontakt zu seinem Sohn und der gemeinsame Sprössling der Protagonisten ist völlig in der Welt der Computerspiele versunken. Auch existenzielle Fragen sowie die Bedeutung der eigenen Wurzeln werden in die Geschichte mit eingewoben. Manche Studie und auch die ein oder andere Erkenntnis, gerade was den Placeboeffekt betrifft, ist bereits überholt, aber das dürfte dem Genuss dieser Lektüre keinen Abbruch tun. Was allerdings den Lesefluss ins Stocken bringt, sind die enormen Wechsel der Perspektiven, wenn man einen neuen Abschnitt beginnt. Dies kann die Zeit betreffen, in der im Buch vor und zurück gehüpft wird, aber auch die Erzählperspektive kann sich ändern. Darauf sollte man sich einstellen. Gegen Ende wird die gesamte Erzählung jedoch harmonisch und folgerichtig abgerundet, was den Leser versöhnt. FAZIT Eine faszinierende Lektüre, die sich als moderne Beziehungsgeschichte, aber auch als aktuelle Gesellschaftsstudie lesen lässt. Eine unbedingte Leseempfehlung!
Viele Geschichten zu den Protagonisten, die sich mittendrin zuweilen sehr zäh anfühlen, am Ende jedoch ein stimmiges & nachvollziehbares Gesamtbild abgeben. So erhalten die Charaktere auch viel Tiefe. Nachdem es mir anfänglich nicht so gut gefallen hat, gefällt mir das Buch in der Komplettierung umso besser.
Ein geniales Buch!
Das Buch wird schon Anfang des Jahres für mich zu einem der Highlights dieses Jahr. Ich kannte vorher den Autor nicht, aber er hat mich sofort in seinen Bann gezogen. In dem Buch geht es um 2 Dinge: 1. Wie beeinflussen die Kindheit und das Elternhaus das Verhalten in einer Ehe 2. Placebos Nathan Hill zeigt hier an Jack und Elizabeth, wie sich ihre Vergangenheit auf ihre Ehe miteinander auswirkt, aber auch, was sie aneinander haben. Ich habe mich und meine Frau immer wieder in den Beiden gesehen. Das Buch endet wirklich sehr schön. Von daher kann ich "leider" nur 5 Sterne geben und eine klare Leseempfehlung aussprechen!
Ganz anders als erwartet und leider nicht gut. 752 Seiten einer Liebesgeschichte, die gefüllt wurde mit unnützen Statistiken, Rückblicken und Erwähnungen von wissenschaftlichen Studien, die überhaupt nichts für die Handlung tun sondern nur die Story in die Länge zieht. Schade aber war überhaupt nicht meins !
Ein Buch das mir sehr viel beigebracht hat und mich trotzdem zerstreut zurücklässt.
„Aber sie wusste, dass sie ihn in diesem Moment liebte. Und wahrscheinlich würde sie ihn auch morgen lieben. Und vielleicht genügte das.“ Die Geschichte zweier Menschen, die komplett unterschiedliche Vorstellung von Liebe haben, das aber erst nach 20 Jahren der Ehe begreifen. Wellness ist eine Geschichte, die sehr (psycho)analytisch und trotzdem emphatisch beschreibt, dass sich unsere Art zu lieben in der Kindheit entwickelt. Ich glaube ich habe jede Emotion gespürt, die man beim lesen eines Buchs empfinden kann. Trotzdem hat mir an manchen Stellen der Schwung gefehlt und gewisse Szenen hätten meiner Meinung nach mehr Raum bekommen können als andere. Hill schreibt unglaublich detailliert, geht in die Tiefe und lässt seine Charakter vom Anfang bis zum Ende auferstehen. Ein Buch das auf sehr viel Recherche basiert und zusätzlich zu einem fesselnden Plot super viel Nischenwissen transportiert. Fazit: Ich bilde mir ein auf die optimistische aber auch abhängige Art zu lieben wie Jack, betrachte die Ehe aber doch so pessimistisch und rational wie Elizabeth. Eine gesunde Mitte wäre vielleicht das Richtige.
Zwei Seelen, die sich verlieben, ein Leben aufbauen und sich ihrer Kindheit stellen.
732 Seiten voller literarischer Momente, Erzählungen und Gefühle. Trotz der vielen Seiten hat Nathan Hill geschafft, dass ich durchgängig auf „Trab“ gehalten wurde. Die Geschichte handelt 1983 in Chicago von zwei Erwachsenen, Elizabeth und Jack - zwei verlorener Seelen -, die sich verlieben, ein Leben aufbauen und Eltern werden. Im Verlaufe des Buches lernt man ihre Kindheit kennen und merkt, wie sehr diese mit den von ihren Eltern vermittelten Werte und die damit verbundenen Gefühle ihre Liebesbeziehung, ihren Beruf und die Erziehung ihres Sohns treiben und beeinflussen. Es geht soweit, dass sie ihre Ehe und die Liebe im Allgemeinen in Frage stellen, da sie selbst nicht wissen, was SIE wollen. Das Buch ist ehrlich, schmerzhaft, teilweise „schwer“ geschrieben, zum Lachen und vorallem auch lehrreich für einen selbst. Ich fand es toll und ist jetzt schon ein sehr gefühlvolles Highlight für mein 2024. Dankeschön 💫
Mit Spannung habe ich dem Erscheinen der deutschen Ausgabe von "Wellness" entgegengefiebert. Nathan Hill hatte ich im letzten Jahr mit seinem Roman "Geister" entdeckt und tolle Lesestunden mit dem Roman verbracht. Und auch "Wellness" konnte mich von der ersten Seite an einfangen. Im Buch lernt man das Ehepaar Jack und Elisabeth kennen, die sich in den 1990ern kennen- und lieben gelernt haben. Nun, im Jahr 2014, sind die beiden in ihren 40ern, haben einen Sohn und bald auch eine Eigentumswohnung. Doch immer mehr stellen sie ihre Leben, ihre Ehe und ihre Beziehung in Frage. Ist es immer noch die große Liebe und was hat ihre Beziehung bisher ausgemacht? Der Autor reflektiert die Vergangenheit der beiden, spricht aber auch so viele aktuelle und immer wieder aktuelle Themen an, hält seinen Lesern und Leserinnen den Spiegel vor die Nase und all zu oft konnte ich mich selber zwischen den Zeilen wiederfinden. Nathan Hill hat hier nicht nur eine wirklich großartige Familiengeschichte geschrieben, auch viel Kritik, aber auch Witz und Abstrusitäten finden sich zwischen den Zeilen wieder. Die über 700 Seiten des Romans fliegen so dahin beim lesen, lassen einen laut auflachen, mit den Tränen kämpfen oder mit den Kopf schütteln. Ein absolutes Lesehighlight!
Mit „Wellness“ legt Nathan Hill einen Roman vor, der das Innenleben einer modernen Beziehung ebenso zum Thema hat, wie die geistigen Strömungen der Gegenwart. Im Zentrum stehen Jack und Elizabeth, ein seit Jahren verheiratetes Paar in Chicago, dessen Beziehung von Liebe, Routinen, Enttäuschungen und unausgesprochenen Erwartungen geprägt ist. Es geht um Wahrheit, Selbstoptimierung, Freiheit und Sinn in einer von Ideologien, Konsum und digitalen Echokammern bestimmten Welt. Der Roman verknüpft persönliche Beziehungskrisen mit gesellschaftlichen Phänomenen wie Verschwörungsglauben, Wellness-Kultur, Identitätspolitik und der Suche nach Authentizität. Stilistisch verbindet Hill Ironie, Ernsthaftigkeit und analytische Schärfe. Die Protagonisten sind für mich teils widersprüchlich, verletzlich und oft gefangen in ihren eigenen Überzeugungen. Gerade diese Ambivalenz hat mir sehr gut gefallen, wenngleich sie mir das Lesen auch etwas anstrengend gemacht hat. Mit seiner Länge, zahlreichen Abschweifungen hat mir das Lesen Aufmerksamkeit und Ausdauer abgerungen- etwas kürzer hätte es sicher sein dürfen.





























