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💭 Eine Welt, in der es nicht normal ist, dass Frauen Kinder gebären und mit ihren Partnern eigene Familien gründen. Eine Welt, in der Embryos in einem sogenannten Konditionierungscenter in Reagenzgläsern gezüchtet und bereits als Kleinkinder darauf konditioniert werden, keine Emotionen zu empfinden sowie Regeln und Gesetze zu befolgen. Eine Welt, in der Menschen in sogenannte Kasten eingeteilt werden... Die dystopische Gesellschaft, die Huxley beschreibt – kontrolliert, konditioniert und komplett entmenschlicht – wirkt beklemmend. Die Vorstellung, dass eine Regierung bzw. die sogenannten Controller eine Realität erschaffen, in der Individualität nicht existieren darf, hat mich von Anfang an neugierig gemacht. Trotzdem musste ich mich leider oft durch die Seiten kämpfen. Die Erzählweise hat es mir schwer gemacht, in die Handlung einzutauchen. Man merkt zwar, wie viel Potenzial in dieser Welt steckt, aber die Umsetzung zieht sich stellenweise so sehr. Die Figuren bleiben blass, und die Dialoge fand ich irgendwie langweilig, obwohl die Grundidee interessant ist. 📖 Worum geht es? Die sogenannten Weltcontroller haben eine Welt erschaffen, in der Menschen in Kasten eingeteilt und mit Gesundheit gesegnet sind. Von Geburt an werden sie einer Gehirnwäsche unterzogen und manipuliert, sodass sie brav gehorchen und sich nicht gegen das System stellen. Während eine der Gruppen so konditioniert wird, dass sie einfache Arbeiten verrichten, wird eine weitere Gruppe zu Führungskräften ausgebildet. Es gibt noch weitere Gruppen, die allesamt ein Ziel haben: als Gesellschaft zu funktionieren – ohne eigene Meinung, ohne eigene Wünsche und ohne persönliche Interessen. Es zählen S*x und Konsum. Emotionen und Zuneigung dürfen nicht empfunden werden. Denn hier kommt eine Droge ins Spiel, die die Menschen gefügig macht … 🪧 Fazit: Die Grundidee fand ich unglaublich spannend. Während des Lesens war ich total erstaunt, dass dieses Buch aus dem Jahr 1923 stammt. Die Vision und die Voraussicht des Autors sind wirklich sehr beeindruckend. Auch wenn die Welt, die in diesem Buch beschrieben wird, als Dystopie gilt, empfinde ich den Inhalt als zeitgemäß und relevant. Eine Gesellschaft, die gesteuert und in eine bestimmte Richtung gelenkt wird – das entspricht ja stellenweise auch unserer Realität. Unsere Drogen sind die Medien. Die Art, wie die Welt beschrieben wurde, fand ich leider langweilig. Die Handlung zieht sich, und mich hat das Buch nicht abgeholt. Dennoch ist es eine wichtige Lektüre, die jede*r einmal gelesen haben sollte.
Nov 23, 2025
💭 Eine Welt, in der es nicht normal ist, dass Frauen Kinder gebären und mit ihren Partnern eigene Familien gründen. Eine Welt, in der Embryos in einem sogenannten Konditionierungscenter in Reagenzgläsern gezüchtet und bereits als Kleinkinder darauf konditioniert werden, keine Emotionen zu empfinden sowie Regeln und Gesetze zu befolgen. Eine Welt, in der Menschen in sogenannte Kasten eingeteilt werden... Die dystopische Gesellschaft, die Huxley beschreibt – kontrolliert, konditioniert und komplett entmenschlicht – wirkt beklemmend. Die Vorstellung, dass eine Regierung bzw. die sogenannten Controller eine Realität erschaffen, in der Individualität nicht existieren darf, hat mich von Anfang an neugierig gemacht. Trotzdem musste ich mich leider oft durch die Seiten kämpfen. Die Erzählweise hat es mir schwer gemacht, in die Handlung einzutauchen. Man merkt zwar, wie viel Potenzial in dieser Welt steckt, aber die Umsetzung zieht sich stellenweise so sehr. Die Figuren bleiben blass, und die Dialoge fand ich irgendwie langweilig, obwohl die Grundidee interessant ist. 📖 Worum geht es? Die sogenannten Weltcontroller haben eine Welt erschaffen, in der Menschen in Kasten eingeteilt und mit Gesundheit gesegnet sind. Von Geburt an werden sie einer Gehirnwäsche unterzogen und manipuliert, sodass sie brav gehorchen und sich nicht gegen das System stellen. Während eine der Gruppen so konditioniert wird, dass sie einfache Arbeiten verrichten, wird eine weitere Gruppe zu Führungskräften ausgebildet. Es gibt noch weitere Gruppen, die allesamt ein Ziel haben: als Gesellschaft zu funktionieren – ohne eigene Meinung, ohne eigene Wünsche und ohne persönliche Interessen. Es zählen S*x und Konsum. Emotionen und Zuneigung dürfen nicht empfunden werden. Denn hier kommt eine Droge ins Spiel, die die Menschen gefügig macht … 🪧 Fazit: Die Grundidee fand ich unglaublich spannend. Während des Lesens war ich total erstaunt, dass dieses Buch aus dem Jahr 1923 stammt. Die Vision und die Voraussicht des Autors sind wirklich sehr beeindruckend. Auch wenn die Welt, die in diesem Buch beschrieben wird, als Dystopie gilt, empfinde ich den Inhalt als zeitgemäß und relevant. Eine Gesellschaft, die gesteuert und in eine bestimmte Richtung gelenkt wird – das entspricht ja stellenweise auch unserer Realität. Unsere Drogen sind die Medien. Die Art, wie die Welt beschrieben wurde, fand ich leider langweilig. Die Handlung zieht sich, und mich hat das Buch nicht abgeholt. Dennoch ist es eine wichtige Lektüre, die jede*r einmal gelesen haben sollte.
Nov 23, 2025






