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The End of the Ocean: A Novel

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About the book

From the author of the number-one international bestseller The History of Bees, a captivating story of the power of nature and the human spirit that explores the threat of a devastating worldwide drought, witnessed through the lives of a father, a daughter, and a woman who will risk her life to save the future.

In 2019, seventy-year-old Signe sets sail alone on a hazardous voyage across the ocean in a sailboat. On board, a cargo that can change lives. Signe is haunted by memories of the love of her life, whom she’ll meet again soon.
In 2041, David and his young daughter, Lou, flee from a drought-stricken Southern Europe that has been ravaged by thirst and war. Separated from the rest of their family and desperate to find them, they discover an ancient sailboat in a dried-out garden, miles away from the nearest shore. Signe’s sailboat.
As David and Lou discover Signe’s personal effects, her long ago journey becomes inexorably linked to their own.
An evocative tale of the search for love and connection, The End of the Ocean is a profoundly moving father daughter story of survival and a clarion call for climate action.
Translated from the Norwegian by Diane Oatley

Editions (3)

ISBN9780062951366
PublisherHarpervia
Publication Date01/14/20
Pages304

Reviews & Ratings

595 ratings

85 reviews

3.9

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  • beccak
    beccak

    16 Followers

    4.5

    Bewegend und gedanklich nachklingend

    Maja Lunde erzählt in "Die Geschichte des Wassers" von der vielleicht wertvollsten Ressource unserer Zukunft und davon, was ihr Verlust mit den Menschen macht. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Signes Erzählung spielt im Jahr 2017. Die siebzigjährige Norwegerin segelt allein von Norwegen nach Frankreich, an Bord eine ungewöhnliche Fracht aus Eis eines schmelzenden Gletschers. Während dieser Fahrt blickt sie in Rückblenden auf ihre Kindheit und Jugend, ihren langjährigen Kampf für die Umwelt und eine alte Liebe zurück. In ihren Erinnerungen spiegeln sich der fortschreitende Klimawandel und die Kraft des Wassers. Davids Erzählung spielt 2041 in Frankreich, in einer Zeit, in der Wasser knapp geworden ist und verheerende Dürren und Brände die Menschen zur Flucht zwingen. Nachdem er von seiner Frau und seinem Sohn getrennt wurde, strandet er mit seiner kleinen Tochter Lou in einem Flüchtlingslager, in dem die beiden den Großteil der Handlung ausharren und auf Wasser, Nachrichten und eine ungewisse Zukunft warten. Auch wenn sich die Figuren der beiden Zeitstränge zwar nie begegnen, werden sie geschickt miteinander verbunden, als David und Lou in der Nähe des Geländes Signes Boot finden. Der Schreibstil hat mir ausgesprochen gut gefallen, und die Figuren sind tief und vielschichtig angelegt. Stellenweise war das Buch zwar etwas zäh, aber die Handlung hat mich dennoch gefesselt und ich wollte unbedingt wissen, wie es mit diesen Menschen weitergeht. Obwohl der Ton durchweg sehr düster ist, lässt der offene Schluss etwas Hoffnung für die Zukunft aufkommen. Die Geschichte ist eine Mischung aus Fiktion, Dystopie, Drama und Umweltthema. Im Kern ist es eine Erzählung über Familie und Verbundenheit, die zugleich ein Aufruf zum Handeln ist. Wir wissen zwar um die Folgen des Klimawandels, aber sie in einer solchen Geschichte derart greifbar vor Augen geführt zu bekommen, wirkt nochmal ganz anders nach.

    Jun 29, 2026

  • zuzi.xs
    zuzi.xs

    100 Followers

    4.0

    💧🌊 Dramatische Zukunftsprognose.

    "»Erinnerst du dich daran, wie Regen klingt?« fragte ich. »Ja«, sagte sie. Dann dachte sie nach. »Nein.« Ich trommelte mit den Fingern auf den Nachttisch, ein vorsichtiges Klopfen. »So.«" Am diesjährigen Welttag des Wassers habe ich begonnen, "Die Geschichte des Wassers" zu lesen. Nachdem mich Maja Lundes "Die Geschichte der Bienen" absolut umgehauen hatte, waren die Erwartungen hoch. Teil 2 des Klimaquartetts dreht sich wie unschwer zu erkennen um Wasser und spielt in zwei verschiedenen Zeitebenen. Zum einen erzählt es von Signe, einer norwegischen Umweltaktivistin, die im Jahr 2017 versucht, ihre Heimat und damit auch die Verteilung des Wassers auf der ganzen Erde zu retten. Und von David und Lou, ein Vater mit seiner Tochter, die im Jahr 2041 in Frankreich aufgrund einer Dürre zu Klimaflüchtlingen werden und in deren Leben Wasser umso mehr zum unbezahlbaren Schatz geworden ist. Wie sein Vorgänger ist auch dieses Buch sehr einprägsam und berührend erzählt und besonders die Geschichte von David bleibt einem hinterher im Kopf. Signes Erzählung hingegen fand ich teilweise etwas langatmig. Es dauert auch bis zum Ende des Buches, bis man herausfindet, inwiefern diese Leben miteinander verknüpft sind. Das finde ich dann aber umso geschickter. Das Ende bleibt offen und ist dennoch ein bisschen tröstlich. Vielleicht für das kleine bisschen Zuversicht, das wir bei diesem Thema nicht verlieren dürfen. Ganz so stark wie Teil 1 ist "Die Geschichte des Wassers" vielleicht nicht, aber hinterlässt doch ein Echo im Kopf, wenn es darum geht, Wasser und Klima mehr zu wertschätzen. In anderen Rezensionen habe ich gelesen, dass die Handlung 2041 als sehr überspitzt empfunden wird, weil es eben von heute aus nur noch 15 Jahre bis dahin sind... Aber wenn man sich ein bisschen mit Klimaforschung auseinandersetzt, dann sind derartige Dürren in den wärmeren Regionen Europas durchaus realistisch. Und ich denke, Maja Lunde hat das sehr bewusst so drastisch dargestellt. "»Schlaf schön, Lou.« »Papa?« »Ja?« »Ich liebe Wasser.« »Ich auch.«"

    💧🌊 Dramatische Zukunftsprognose.

    Mar 30, 2026

  • anni_fch
    anni_fch

    21 Followers

    4.5

    Ich weinte um das, was ein Leben gewesen war.

    Maja Lunde gelingt es mit ihrer Geschichte, einen tief zu berühren und vollkommen mitzureißen. Ich habe jede Emotion gespürt – die Verzweiflung, die Hoffnungslosigkeit, die Wut. Besonders passend dazu das Zitat: „Der Weg zur Hölle ist mit guten Absichten gepflastert.“ Genau darum geht es. Der Roman zeigt schonungslos, wie der Mensch auf seiner Suche nach immer mehr Energie, Ressourcen und Wohlstand dabei ist, unsere Erde zu zerstören. Die Geschichte ist auf zwei Zeitebenen erzählt: 2017 kämpft die Aktivistin Signe emotional gegen Umweltzerstörung, während David im Jahr 2041 als Klimaflüchtling mit seiner Tochter ums Überleben ringt. Gerade Davids Erzählstrang schmerzt besonders – er macht auf eindringliche Weise bewusst, wie selbstverständlich unser heutiger Lebensstandard für uns ist und wie viel wir bereit sind zu opfern, solange es uns gut geht und wie es ist, wenn alles fort ist und es nur ums überleben geht . Ein bewegendes, nachdenklich machendes Buch, das lange nachhallt.

    Ich weinte um das, was ein Leben gewesen war.

    Apr 2, 2025

3 of 85 reviews

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