Die Geschichte des Wassers
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Description
Frankreich, 2041. Eine große Dürre zwingt die Menschen Südeuropas zur Flucht in den Norden, es ist längst nicht genug Trinkwasser für alle da. Doch bei dem jungen Vater David und seiner Tochter Lou keimt Hoffnung auf, als sie in einem vertrockneten Garten ein uraltes Segelboot entdecken. Signes Segelboot.
Virtuos verknüpft Maja Lunde das Leben und Lieben der Menschen mit dem, woraus alles Leben gemacht ist: dem Wasser. Ihr neuer Roman ist eine Feier des Wassers in seiner elementaren Kraft und ergreifende Warnung vor seiner Endlichkeit.
Book Information
Author Description
Maja Lunde wurde 1975 in Oslo geboren, wo sie auch heute noch mit ihrer Familie lebt. Ihr Roman »Die Geschichte der Bienen« wurde mit dem norwegischen Buchhändlerpreis ausgezeichnet und sorgte auch international für Furore. Das Buch stand monatelang auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste und wurde in 40 Länder verkauft. »Die Geschichte des Wassers« ist der zweite Teil ihres literarischen Klimaquartetts, das sich mit den Folgen menschlichen Handelns für die Natur beschäftigt. Die weiteren Bände sind »Die Letzten ihrer Art« und »Der Traum von einem Baum«.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
💧🌊 Dramatische Zukunftsprognose.
"»Erinnerst du dich daran, wie Regen klingt?« fragte ich. »Ja«, sagte sie. Dann dachte sie nach. »Nein.« Ich trommelte mit den Fingern auf den Nachttisch, ein vorsichtiges Klopfen. »So.«" Am diesjährigen Welttag des Wassers habe ich begonnen, "Die Geschichte des Wassers" zu lesen. Nachdem mich Maja Lundes "Die Geschichte der Bienen" absolut umgehauen hatte, waren die Erwartungen hoch. Teil 2 des Klimaquartetts dreht sich wie unschwer zu erkennen um Wasser und spielt in zwei verschiedenen Zeitebenen. Zum einen erzählt es von Signe, einer norwegischen Umweltaktivistin, die im Jahr 2017 versucht, ihre Heimat und damit auch die Verteilung des Wassers auf der ganzen Erde zu retten. Und von David und Lou, ein Vater mit seiner Tochter, die im Jahr 2041 in Frankreich aufgrund einer Dürre zu Klimaflüchtlingen werden und in deren Leben Wasser umso mehr zum unbezahlbaren Schatz geworden ist. Wie sein Vorgänger ist auch dieses Buch sehr einprägsam und berührend erzählt und besonders die Geschichte von David bleibt einem hinterher im Kopf. Signes Erzählung hingegen fand ich teilweise etwas langatmig. Es dauert auch bis zum Ende des Buches, bis man herausfindet, inwiefern diese Leben miteinander verknüpft sind. Das finde ich dann aber umso geschickter. Das Ende bleibt offen und ist dennoch ein bisschen tröstlich. Vielleicht für das kleine bisschen Zuversicht, das wir bei diesem Thema nicht verlieren dürfen. Ganz so stark wie Teil 1 ist "Die Geschichte des Wassers" vielleicht nicht, aber hinterlässt doch ein Echo im Kopf, wenn es darum geht, Wasser und Klima mehr zu wertschätzen. In anderen Rezensionen habe ich gelesen, dass die Handlung 2041 als sehr überspitzt empfunden wird, weil es eben von heute aus nur noch 15 Jahre bis dahin sind... Aber wenn man sich ein bisschen mit Klimaforschung auseinandersetzt, dann sind derartige Dürren in den wärmeren Regionen Europas durchaus realistisch. Und ich denke, Maja Lunde hat das sehr bewusst so drastisch dargestellt. "»Schlaf schön, Lou.« »Papa?« »Ja?« »Ich liebe Wasser.« »Ich auch.«"

Nachdem ich die Geschichte der Bienen gelesen habe und total positiv überrascht von dem Buch war, habe ich auch den zweiten Teil der Klimaserie von Maja Lunde begonnen. Die Geschichte des Wassers hat mir noch besser, als die Bedeutung der Bienen gefallen. Die Autorin schafft es, ein wichtiges und relevantes Thema in persönlichen Geschichten zu verarbeiten und mich als Leserin abzuholen und zu berühren.
Maja Lunde ist unglaublich. Und Wasser wichtiger als wir es uns denken können. Die Autorin verwebt die persönlichen Schicksale der Figuren geschickt mit der globalen Klimakrise und zeichnet ein bedrückendes, aber realistisches Bild einer Zukunft, die uns bevorstehen könnte, wenn wir unsere Wasserressourcen weiterhin so leichtfertig aufs Spiel setzen. Ein beeindruckendes, zum Nachdenken anregendes Buch – dringend zu empfehlen!
Maja Lunde gelingt es auch im zweiten Teil ihres Klima-Quartetts, den Leser mit einer fesselnden und zugleich beklemmenden Geschichte zu packen. Die Geschichte des Wassers beleuchtet die dramatischen Folgen des Klimawandels anhand dreier Zeitebenen – der Vergangenheit, der Gegenwart im Jahr 2017 und einer dystopischen Zukunft im Jahr 2041. Im Zentrum der Handlung steht Signe, die sich schon seit ihrer Jugend für den Schutz der Natur und insbesondere für den Erhalt der Wasserressourcen einsetzt. Ihre Überzeugungen und Kämpfe ziehen sich wie ein roter Faden durch ihr Leben. 2017, mittlerweile älter und erfahrener, kehrt sie in ihre Heimat zurück und begegnet ihrer alten Jugendliebe Magnus wieder – ein Wiedersehen, das alte Wunden aufreißt und sie mit den Konsequenzen ihrer Lebensentscheidungen konfrontiert. In der Zukunft von 2041 zeigt Lunde die katastrophalen Folgen der weltweiten Wasserknappheit: Süßwasser ist zur begehrtesten und knappsten Ressource geworden. David und seine Tochter Lou kämpfen ums Überleben in einem Europa, das von Flucht, Verlust und existenzieller Angst geprägt ist. Lunde beschreibt diese Krisensituation mit beeindruckender Detailtreue und emotionaler Tiefe, ohne in Dramatik zu verfallen – und gerade dadurch trifft die Geschichte umso härter.
Die Geschichte der Bienen hat mir persönlich besser gefallen, aber es war immer noch gut zu lesen.
Ein Roman über Hoffnung, Wasser und dem Durst nach einer Zukunft.
Das zweite Band des Klimaquartetts fand ich als Roman ganz gut gelungen. Es gibt zwei Zeitstränge und mit der Zeit verknüpfen sich beide Geschichten, die der Gegenwart und der Zukunft. Das Buch ist wirklich eindrücklich, lebendig, jedoch nicht ganz überzeugend. Leider fand ich die Sicht von Signe sehr langatmig, teils langweilig. Erst gehen Ende wird es interessant, aber auch nicht umwerfend. Die Story von David und Lou mochte ich hingehend eher. Es ist mehr passiert und die Handlung hat sich weiterentwickelt. Das einzige was mich hier gestört hat war die Zeit - 2041? Das ist doch noch zu nah für so viel Drama. Nichtsdesto trotz ein gelungenes Buch, welches zum nachdenken anregt und darauf kommt es schließlich an.
Ich weinte um das, was ein Leben gewesen war.
Maja Lunde gelingt es mit ihrer Geschichte, einen tief zu berühren und vollkommen mitzureißen. Ich habe jede Emotion gespürt – die Verzweiflung, die Hoffnungslosigkeit, die Wut. Besonders passend dazu das Zitat: „Der Weg zur Hölle ist mit guten Absichten gepflastert.“ Genau darum geht es. Der Roman zeigt schonungslos, wie der Mensch auf seiner Suche nach immer mehr Energie, Ressourcen und Wohlstand dabei ist, unsere Erde zu zerstören. Die Geschichte ist auf zwei Zeitebenen erzählt: 2017 kämpft die Aktivistin Signe emotional gegen Umweltzerstörung, während David im Jahr 2041 als Klimaflüchtling mit seiner Tochter ums Überleben ringt. Gerade Davids Erzählstrang schmerzt besonders – er macht auf eindringliche Weise bewusst, wie selbstverständlich unser heutiger Lebensstandard für uns ist und wie viel wir bereit sind zu opfern, solange es uns gut geht und wie es ist, wenn alles fort ist und es nur ums überleben geht . Ein bewegendes, nachdenklich machendes Buch, das lange nachhallt.

Beeindruckende Leistung. Wieder einmal konnte mich die Geschichte total berühren und es ist erschreckend wie eine Welt ohne Wasser aussehen könnte. Jeder sollte diese Reihe lesen um Bewusstsein für unsere Erde zu schaffen.
Das Buch behandelt ein wichtiges und regt auch zum Nachdenken an - „was wären wir alle ohne Wasser?“ Ich war begeistert von Maja Lundes „die Geschichte der Bienen“, welches ich vor einigen Jahren gelesen habe. Endlich habe ich mir Zeit genommen, den zweiten Teil ihrer Reise zu lesen. Doch dieser konnte, meiner Meinung nach, nicht an die Bienen anknüpfen. Mit beiden Protagonisten konnte ich nicht so ganz warm werden und David hat mich einfach irgendwann nur noch genervt 😒 Alles in allem gebe ich daher leider nur 2 ⭐️ Vielleicht wird Band 3 der Reihe wieder besser.
Könnte mich weniger als der Erste Band über die Bienen überzeugen aber trotzdem eine superwichtige Reihe. Leider sehr realistisch dieses Zukunftsszenario.
Eine eindringliche Geschichte
Im zweiten Teil von Maja Lundes Klimaquartett dreht sich alles um das Thema Wasser: Anhand von zwei Protagonist:innen, auf zwei Zeitebenen erleben wir, welche Rolle das Wasser für uns und unseren Planeten spielt, und welche Auswirkungen der Klimawandel hat. Das Buch ist sehr eindringlich, aber in keiner Weise übertrieben oder zu dramatisch. Es ist sehr spannend geschrieben und liest sich sehr schnell. Man bleibt am Ende etwas bedrückt zurück, und auch wenn es nun etwas her ist, dass ich es gelesen habe, muss ich noch oft daran zurück denken! Auch wenn es ein trauriges Thema ist, brauchen wir genau solche Bücher, die mit Hingabe und Ehrlichkeit von den drohenden Katastrophen berichten.
Meiner Meinung nach ist dieses Buch nicht so gelungen wie "Die Geschichte der Bienen". Mir fehlt eine Lösung des Wasserproblems. Ich als Leser habe mich ratlos mit dem durchaus beängstigenden Szenario des Wassermangels zurückgelassen gefühlt. Aber viel mehr noch als das, sind es Bilder und Stimmungen die mir in Erinnerung blieben. Ich lese viele Bücher und vergesse sie wieder - dieses nicht. Und ich bin dankbar dafür, Wasser zu haben, soviel ich mag und brauche, denn selbstverständlich ist das leider nicht.
Leider enttäuschend.
Ich habe das Hörbuch gleich im Anschluss zu „Die Geschichte der Bienen“ gehört, weil dieses mir so gut gefallen hatte. War jedoch leider ein Fehlgriff. Dieses Mal sind es nur zwei Erzählperspektiven und beide Protagonisten sind absolut unsympathisch. Zum einen die Umweltaktivistin aus reichem Hause, die so voller Wut ist auf alles und jeden ist, dass sie fast selbst daran erstickt. Zum anderen ein Witz von einem Vater, der alles verloren hat und mit seiner Tochter vor der Dürre flieht, dabei aber partout seine Hose nicht anbehalten kann, teilweise wahllos rumvögelt und sich selbst dafür verachtet. Und der Umweltaspekt, der in „Die Geschichte der Bienen“ schön in die Geschichte eingebunden war, wird einem hier mit dem Holzhammer eingeprügelt und hat mich tatsächlich sehr genervt. Fazit: Schön geschrieben, aber der Inhalt hat mir leider nicht gefallen.
»Seit anderthalb Tagen habe ich nicht mehr geschlafen […] keine anderen Schiffe in Sicht […] hier bin nur ich, und ich kann mich noch einen Moment ausruhen, weil ich die Kontrolle über das Boot habe, es allein steuern kann, wie so viele Skipper vor mir, wie Josua Slocum, der erste Mann, der allein um die Welt segelte. Wie konnte ihm das gelingen, ohne Windfahne, ohne GPS, Echolot, 7400 Meilen weit? Er war 51 Jahre alt, als er 1851 aufbrach, und brauchte vier Jahre. Er vollendete seine Weltumseglung und verstarb später trotzdem auf dem Meer, er hatte Schiffbruch erlitten, und niemand fand ihn, vielleicht treibt seine Spray noch immer auf den Weltmeeren […], vielleicht unterscheidet Slocum und mich nichts als Alter und Geschlecht, denn die Einsamkeit des Einhandseglers wiegt schwerer als alle Unterschiede.«
Leseerfahrung: ⭐️⭐️⭐️⭐️ In einem Song: Back Home — Fritz Kalkenbrenner In einem Wort: fatal Inhaltliches: Auch die Geschichte des Wassers wird aus zwei Perspektiven erzählt. Da gibt es die starrköpfige Signe, die auf einer Reise zu ihren Wurzeln von einer gespaltenen Vergangenheit erzählt, von einer Zeit, als der Bau eines großen Staudammes zum Zwecke der Energiegewinnung zu einem Bruch zwischen ihren Eltern führte, die in ihren letzten Jahren selbst einen einsamen Guerillakampf gegen eine Industrie führt, die die Gletscher ihres Heimatlandes im Sinne der kapitalistischen Gewinnmaximierung nach Marx’schem Vorbild zerstört. Da gibt es Davids Geschichte — nur zwei Jahrzehnte später —, der sich gemeinsam mit seiner Tochter durch eine Dystopie des Wasser- und Nahrungsmangels im dürregezeichneten und in Anarchie verfallenen Frankreich nach Norden kämpft, in der Hoffnung, in den wenigen verbleibenden Wasserländern Nordeuropas Zuflucht zu finden; der von der Brutalität erzählt, die zutage kommt, wenn ein jeder Mensch im Angesicht des Todes um das eigene Überdauern kämpft. »Kritisches«: Die Geschichte des Wassers findet seinen Platz im ›BDBDDKBW‹ — im ›Bücherregal der Beweise, dass die Konsequenzen bekannt waren‹ —, direkt neben der Geschichte der Bienen. Es ist dieselbe Geschichte von der typisch-menschlichen Eigenart, den eigenen Lebensraum so nachhaltig zu zerstören, dass die Menschheit selbst daran zugrunde geht, »es schwimmt so viel Plastik im Meer, so unendlich viel Plastik, acht Millionen Tonnen werden jedes Jahr ins Meer geworfen, niemand wird einen Unterschied bemerken« (S.446). Persönliches: Hat mich fast so sehr begeistert wie die Geschichte der Bienen, wirft es einen so körperlich-beängstigenden Blick auf eine Zukunft, in welcher die Menschheit erst um Fünf nach Zwölf zu handeln begann.
![»Seit anderthalb Tagen habe ich nicht mehr geschlafen […] keine anderen Schiffe in Sicht […] hier bin nur ich, und ich kann mich noch einen Moment ausruhen, weil ich die Kontrolle über das Boot habe, es allein steuern kann, wie so viele Skipper vor mir, wie Josua Slocum, der erste Mann, der allein um die Welt segelte. Wie konnte ihm das gelingen, ohne Windfahne, ohne GPS, Echolot, 7400 Meilen weit? Er war 51 Jahre alt, als er 1851 aufbrach, und brauchte vier Jahre. Er vollendete seine Weltumseglung und verstarb später trotzdem auf dem Meer, er hatte Schiffbruch erlitten, und niemand fand ihn, vielleicht treibt seine Spray noch immer auf den Weltmeeren […], vielleicht unterscheidet Slocum und mich nichts als Alter und Geschlecht, denn die Einsamkeit des Einhandseglers wiegt schwerer als alle Unterschiede.«](https://social-cdn.read-o.com/images/1717524919252-72.jpg)
Ich liebe diese Reihe einfach sehr. Die Autorin zeigt gekonnt anhand der Leben ihrer Protagonisten wie ein Leben mit extremem Wassermangel aussehen kann. Die Konsequenzen die ein solcher Zustand mit sich bringt, wie Familien auseinander gerissen werden, soziale Kontakte, wie der Überlebendskampf aussehen könnte. Diese Reihe löst definitiv Weltschmerz aus, denn auch wenn es „nur“ ein Roman ist, gibt es soviele Parallelen zu der heutigen Gesellschaft, dass die Szenarien einem schon fast realistisch vorkommen. Die Gefühle der Protagonisten konnte ich richtig mitfühlen, mitleiden, hatte manchmal sogar Tränen in den Augen und ich hoffe, dass wir eine solche Zukunft nicht erleben werden.
Eine weitere herausragend geschriebene Dystopie, die zum Nachdenken anregt, mich erschüttert und bewegt und einfach dankbar sein lässt für den vielen Regen der gefallen ist, während ich dieses Buch über eine Welt ohne Regen gelesen habe.
Interessant, aber auch etwas zerrissen
Worum geht’s? 2017: Signe versucht alles, um „ihren“ Gletscher zu retten und die Wasserfälle in ihrer Heimat, sowie den ewigen Regenbogen. Doch ihr Kampf ist vergeblich. 2041: David und seine kleine Tochter Lou sind auf der Flucht. Weg vom Feuer. Weg von der Dürre und hin zu den Wasserländern. Doch werden sie sie erreichen? Meine Meinung: Maja Lundes Buch über die Bienen hatte mich total begeistert, daher musste ich unbedingt ihren Roman „Die Geschichte des Wassers lesen“. Zunächst: Auch hier hat mir ihr Schreibstil gut gefallen. Er war eindrücklich, intensiv und lebendig. Aber das Buch selbst konnte mich leider nicht ganz überzeugen. In der Gegenwart begleiten wir Signe, die als Klimaaktivistin in die Fußstapfen ihres Vaters tritt. Aus Signe bin ich nicht ganz schlau geworden. Einerseits mochte ich sie schon, aber die Kapitel waren zeitweise etwas verworren und zerrissen. Hier hat mir ein bisschen der rote Faden gefehlt. Auf der anderen Seite waren wir mit David und Lou in der Zukunft und auf der Flucht vor der Dürre. Dieser Teil hat mir besonders gut gefallen. Es war interessant, mit ihnen mitzugehen und ihr Erleben zu teilen. Gut fand ich auch, wie durch das Boot, die „Blau“, die beiden Geschichten verbunden wurden. Ansonsten hatten die Erzählstränge nicht viel miteinander zu tun. Ich muss ehrlich sagen, in ihrem Roman über die Bienen fand ich es wundervoll, wie wir wirklich über die Geschichte der Bienen erfahren haben. Von der Vergangenheit, über die Gegenwart bis hin zu einer möglichen Zukunft. Das hatte ich hier auch erwartet, meine Erwartungen wurden jedoch enttäuscht. Es war schon spannend, aber es hatte nicht viel mit Wasser zu tun. Zumindest nicht mit der Geschichte des Wassers. Ich hätte mir einige tiefere Einblicke gewünscht. Warum das Wasser weg ist, haben wir in Signes Geschichte erfahren, aber eher oberflächlich. Mehr erfahren wir leider fast nicht. Das Buch hat sich gut gelesen und war kurzweilig und spannend, aber wie gesagt, das Wasser selbst hat mir hier gefehlt. Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen und unter einem anderen Titel hätte ich andere Erwartungen gehabt und es besser bewertet. Trotzdem ein Buch, das lesenswert ist, da es einen spannenden dystopischen Ausblick in eine mögliche Zukunft gibt und mir David, Lou und Marguerite durchaus sympathisch waren. Fazit: Maja Lundes Roman „Die Geschichte des Wassers“ konnte leider nicht mit ihrem Bienen-Buch mithalten. Hier hat mir tatsächlich die Geschichte des Wassers selbst gefehlt. Ich mochte die Charaktere von David, Lou und Marguerite und fand ihre in der Zukunft spielende Geschichte total interessant. Der Part von Signe war teilweise spannend, teilweise etwas verworren und zerrissen. Ich habe das Buch gerne gelesen, aber das Wasser hat mir hier tatsächlich gefehlt. 3 Sterne von mir.

Interessantes Thema ohne viel Spannung 🌊
In einer Zeit, in der Deutschland vom Hochwasser heimgesucht wird, scheint es etwas surreal ein Buch über Wasserknappheit & Dürre zu lesen. Vielleicht fehlte mir auch deshalb etwas der Zugang zum Thema. Aufgrund der vielen Rezensionen, die ich im Vorfeld gelesen habe, hatte ich keine großen Erwartungen an das Buch. Dies sollte sich beim Lesen leider auch bestätigen. Die Geschichten von Signe und David, die auf einzigartige Weise miteinander verwoben sind, konnten mich nicht wirklich abholen. Lange Passagen mit Fachbegriffen über das Segeln und gefühlt ewig lange Kapitel über ein Camp inmitten der Dürre, in denen nichts effektives passierte, konnten mich nur schwer zum weiterlesen motivieren. Das Ende war auch… irgendwie… vorhersehbar. Das Thema ist eigentlich super interessant und hätte ein Aufhänger für eine spannende und lehrreiche Geschichte werden können, was Maja Lunde, meiner Ansicht nach, leider nicht gelungen ist.

Ein wirklich großartiges Buch, was mir sogar besser gefallen hat als der Vorgänger. Zeitweise hätte ich weinen können weil es mich so gerührt hat. Die Geschichten beider Personen sind absolut authentisch und jede auf ihre Weise nachvollziehbar. Einzig und allein das Ende des Protagonisten David war mir nicht "final" genug und ich hätte gern gewusst wie es weitergeht. Maja Lunde schafft es einem die Veränderungen unseres Planeten mit großen und kleinen Worten nahezubringen und zeigt mir einmal mehr, wie sehr wir um unsere Erde kämpfen sollten.
Ohne Wasser kein Leben!
Auch in deisem Buch gibt uns Maja Lunde viele kleine und grosse Denkanstösse. Eine Zukunft ohne Wasser ist nicht möglich; kein Leben ohne Wasser. Täglich sind wir hier umgeben von diesem kostbaren Gut, in anderen Breitengraden ist es scho lange ein täglicher Kampf. Wieder ein Roman mit viel Tiefgang.
"Die Geschichte des Wassers" hat mich zugleich dankbar und ein wenig angsterfüllt werden lassen.
Die Autorin hat es geschafft die Bedeutsamkeit der Ressource Wasser in zwei bedächtigen, authentischen und einzigartigen Geschichten abzubilden. Definitiv ein Buch, was zum Nachdenken anregt und den persönlichen Blickwinkel erweitern kann.
Von dem Buch hatte ich mehr erwartet. Dieses wichtige Thema hätte in meinen Augen durch mehr Tiefe und Sympathie für die Charaktere spannender aufbereitet werden können. Die letzten 100 Seiten sind sehr gelungen.
Wie die andern beiden auch, einfach Klasse! Zuerst sprach mich die scheinbar öde Geschichte von "nur" Wasser überhaupt nicht an. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie dieses Buch gut sein konnte. Ich las also zuerst Die letzten ihrer Art, weil ich im Herzen doch immernoch ein Pferdemädchen bin. Das war etwas blöd, da die Geschichte doch leicht, an die des zweiten Teils anknüpft. Naja um so mehr war danach doch mein Verlangen geweckt, die Lücke des zweiten Teils zu füllen. Gesagt getan. 2 Handlungsstränge die beide in einen Bann reißen und am Ende durch eine tolle Verknüpfung ein rührendes Ende schaffen! Auch hier, konnte ich kaum glauben, dass es vorbei war, weil ich es so schnell verschlang :( AUCH eine absolute Empfehlung!
schönes Ende! Nicht so traurig wie im ersten Buch.
Rezension, kurz zusammengefasst Signe ist durch und durch Naturliebend. Wir schreiben das Jahr 2017, Gletscher schmelzen und was um einiges schlimmer ist, Gletscher werden zu Eiswürfeln abgesagt. Als Signe davon hört, macht sie sich sofort mit ihrem Schiff „Blau“ auf dem Weg nach Norwegen, in ihre Heimat. Sie muss dies stoppen. David ist mit seiner kleinen Tochter Lou auf der Flucht. Wir befinden uns im Jahr 2041 und die Hitzewelle verbrennt das halbe Land. Wasser ist knapp, kostbar und kaum vorhanden. Die Menschen versuchen in den Norden zu fliehen. Doch die Grenzen sind an vielen Orten bereits geschlossen. David hat im Feuer seine Frau und seinen kleinen Sohn aus den Augen verloren, geblieben sind nur noch er und seine kleine Tochter, er, der noch viel zu jung für diese grosse Verantwortung ist. „Die leeren Kisten werfe ich wieder auf den Boden, sie sollen nicht ins Wasser, obwohl sie vielleicht trotzdem eines Tages dort landen und sich all den Plastikbergen und -inseln im Meer anschliessen und langsam zu Mikroplastik zerfallen, im Verdauungssystem eines Fisches landen, auf einem Teller serviert werden und von einem Menschen verspeist, der seinen eigenen Abfall isst, so wie wir alle jeden Tag unseren eigenen Abfall essen.“ S. 78 Darüber Gedanken gemacht Kaum zu glauben, dass zwischen diesen beiden „Welten“ nur 24 Jahre liegen… Das Buch wühlt einen auf und besonders die Gletscher Geschichte, wie auch das Mikroplastik, das am Rande in „Die Geschichte des Wassers“ erwähnt wird machen einen nachdenklich. Die Geschichte ist aufrüttelnd, besonders wenn man das Buch an solchen warmen Tagen liest, und den Sand und die Hitze, durch die David und Lou gehen beinahe auf der Zunge spüren kann. Realistisch und fesselnd, mit einem Hauch von Schock, wir hier eine Geschichte erzählt, die hoffentlich aufgehalten werden kann und nicht zur bitteren Wahrheit in unserer Welt wird. „Sie war wie gestern, lief mit leichten Schritten über das trockene Gras und die Erde. Sie war hier. Während ich an einem ganz anderen Ort trieb, ohne festen Boden unter den Füssen. Ich trieb dahin, stieg zugleich aufwärts und ertrank.“ S. 312 Gefiel mir sehr Die Botschaft wird unglaublich gut vermittelt, man wird zwar nicht mit unglaublich vielen Fakten konfrontiert aber die Themen, die von der Autorin angesprochen werden, sind gut recherchiert und erschreckend. Ich mag Bücher, die einen nachdenklich zurücklassen sehr, denn so hinterfragt man auch sich selbst und seine Taten. Gefiel mir nicht An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte bewusst etwas in die Länge gezogen wurde. Dies hätte es meiner Meinung nach nicht benötigt. Ausserdem mochte ich das offene Ende nicht wirklich… ich hätte gerne mehr über Davids Situation erfahren. Schreibstil & Cover Beim Schreibstil war ansprechend aber hin und wieder auch etwas eintönig. Das Cover gefällt mir unglaublich gut und passt perfekt zum ersten Band. „Die ersten Sonnenstrahlen weckten mich. Sie saugten die Feuchtigkeit aus mir heraus, obwohl es noch früh am Morgen war. Staubgeschmack im Mund, eine Trockenheit, so intensiv, dass meine Zunge wie gelähmt war.“ S. 379 Fazit Ein interessantes Buch, mit einer unglaublich wichtigen Botschaft, die einen so schnell nicht mehr loslässt. Von mir gibt es trotz offenem Ende eine klare Leseempfehlung. Bewertung Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5) Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5) Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5) Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)
Absolut empfehlenswert. Futuristisch mit aktuellem Thema.
Ein sehr mitreißend geschriebenes Buch. Futuristisch mit irgendwie immer aktuellem Thema: Wasserknappheit. Man fiebert mit den Charakteren richtig mit und ja auch hier gibt es auch traurige Stellen. Im Ganzen absolut empfehlens- und lesenswert.
Habs geliebt! Lange hat mich kein Roman mehr so abgeholt. Man fiebert mit allen beteiligten Figuren, fühlt ihre Gefühle, versteht gleichzeitig das Handeln anderer Beteiligter, möchte helfen und wissen wie es weitergeht. Dabei bleibt viel Interpretationsspielraum und „vielleicht lief es soundso, dass...“ was ich liebe und für mich gute Geschichten ausmacht - es wird einem eben nicht alles in kleinen Häppchen serviert sondern man muss sich aktiv einen gesamten Überblick verschaffen. Gerade Davids Part der Geschichte hat mich krass berührt und mal wieder merken lassen in was für einem Privileg wir uns befinden in der momentanen gesellschaftlichen Lage. Das Buch ist in keiner Zeile eine Handlungsaufforderung und gerade deshalb gehe ich mit dem starken Drang aus den beiden Geschichten etwas bewirken zu wollen. Einen Unterschied zu machen. Ich bin begeistert und sprachlos, traurig und euphorisch und ein bisschen wehmütig, dass die Geschichte vorbei ist, zugleich.
4 Sterne. Die Geschichte des Wassers hat mir sehr gut gefallen. Ich fand es deutlich besser als die Geschichte der Bienen. Die Story wird aus zwei Perspektiven erzählt. Mich konnte die Geschichte von David in der Zukunft mehr mitreißen als von Signe in der Gegenwart. Das Buch ist bedrückend und emotional und zeigt, was bei einer Klimakrise passieren kann und wie wichtig Wasser ist. Ich konnte durch die Seiten fliegen und freue mich sehr auf ihren dritten Roman.
Ganz gut, aber kein Highlight
Ich persönlich fand das Buch angenehmer zu lesen als den ersten Band „die Geschichte der Bienen“ da es nur um 2 Geschichten geht. Auch wenn diese nicht so emotional aufgebaut waren wie im letzten Teil. Die Geschichte von signe hat mich die Hälfte des Buches nur gelangweilt. Da hätte eher etwas spannendes passieren müssen, David fand ich gut, wenn auch gegen Ende des Buches einfach nervig. Trotzdem fand ich den Teil besser als den ersten, weil es so ein wichtiges Thema behandelt hat, was würden wir alle ohne Wasser tun? Wie schaut das Leben dann aus? Die Fragen haben mich viel beim lesen beschäftigt. Deswegen trotzdem ein wichtiges Buch um sich vor Augen zu halten was geschehen kann/ wird wenn wir weitermachen wie bisher.
Ich hatte nach "Die Geschichte der Bienen" ziemlich hohe Erwartungen und bin echt happy, dass ich nicht enttäuscht wurde. Die Seiten fliegen nur so dahin und ich hätte es am Stück lesen können. Die Thematik interessiert mich sehr, finde jedoch, dass die Protagonisten etwas weniger Tiefgang haben als im ersten Band.
Ein Buch, das die Augen öffnet, ohne belehrend zu sein
Ein sehr eindringlicher Roman, der zum Nachdenken anregt und Ungewissheit zurück lässt. Über unsere Zukunft, die Entwicklung des Klimas und wie der Mensch damit umgeht.
Fullminant, ergreifend schrecklich und so schön!
Schon der erste Teil "Die Geschichte der Bienen" fand ich fantastisch. Der zweite Teil "Die Geschichte des Wassers" hat mir noch viel besser gefallen. Und was habe ich geheult..... Beide Geschichten der Charaktere Signe und David haben mich wahnsinnig berührt. Und am Ende blieb die Frage, wie sieht unsere Welt wohl aus, wenn sich in der Klimapolitik nichts ändert? Ist das Bild, welches Maja Lunde so anschaulich zeichnet, Fiktion oder doch Wahrheit? Eine absolute Leseempfehlung und ich freue mich schon auf Teil 3 und 4.
Dramatisch und fesselnd
Eine tolle Geschichte und zwei Perspektiven die am Ende zueinander finden. Ein klimakritischea Buch über eine Dystopie an die ich noch oft denken musste
Ich hab das Buch im norwegischen Original (Blå) gelesen und war überrascht, dass meine Sprachkenntnisse nur sehr selten überfordert waren. Ich finde die Thematik immens wichtig und Lunde hat hier toll in zwei Erzählsträngen sowohl die aktuelle Problematik, dass die Folgen menschlichen Eingreifens in die Natur nicht bedacht, kleingeredet oder ignoriert werden, als auch das zukünftige Problem eines klimabedingten massiven Wassermangels aufgezeigt. Beide Geschichten waren sehr unterschiedlich und sehr menschlich. Mein einziger Kritikpunkt für mich persönlich ist das Ende.
"Die Geschichte des Wassers" lag viel zu lange auf meinem SuB. Teil eins der Reihe habe ich schließlich schon 2019 gelesen. Jetzt 2022 kann ich sagen, dass mir Teil 2 der Klimaquartett-Reihe ähnlich gut gefallen hat wie "Die Geschichte der Bienen". Die Geschichte spielt, wie in Teil 1, wieder auf mehreren Zeitebenen. Waren es in "Die Geschichte der Bienen" noch drei unterschiedliche Zeiten so sind es jetzt 2. Mir hat das ganz gut gefallen, da ich so etwas schneller in der Geschichte angekommen war. Wir begleiten einerseits die Seglerin Signe im Jahr 2017 auf einem Trip von Norwegen nach Frankreich und andererseits den Franzosen David der mit seiner Tochter im Jahr 2041 vor der Dürre flüchtet. Ich fand es wieder sehr faszinierend, wie die Autorin es schafft beide Welten miteinander zu verbinden. Dieses Mal hat mir dieser Teil glaube ich noch besser gefallen als in "Die Geschichte der Bienen". Beide Zeitstränge haben eins gemeinsam: Es geht ums Wasser. Darum wie wichtig es für uns und unseren blauen Planeten ist und was es bedeutet, wenn Wasser zur Mangelware wird. Maja Lunde behandelt in dem Buch also ein bedeutsames und konfliktreiches Thema. Trotzdem schafft sie es, dass man sich als Leser nicht belehrt und niedergeschlagen fühlt, sondern macht Mut über das Thema nachzudenken und selbst aktiv zu werden. Signe hat mich gelegentlich mit ihrer doch sehr nachtragenden Art genervt aber ansonsten war ich mit den Charakteren sehr einverstanden. Womit ich allerdings nicht so einverstanden bin ist das Ende um den Zeitstrang mit David. Das hat mich doch etwas unzufrieden zurückgelassen. Teil 3 der Reihe "Die letzten ihrer Art" steht schon bei mir im Regal und wird wahrscheinlich nicht so lange auf seinen Einsatz warten müssen. Schließlich geht es um Pferde und außerdem soll nächstes Frühjahr der vierte Teil erscheinen. Ich freue mich auf jeden Fall drauf! "Die Geschichte der Wassers" bekommt von mir 4/5 Sterne.
Die Geschichte des Wassers behandelt zwei verschiedene Erzählstränge, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch einiges gemeinsam haben. Inhalt: Norwegen, 2017. Die fast 70-jährige Umweltaktivistin Signe begibt sich auf eine riskante Reise: Mit einem Segelboot versucht sie die französische Küste zu erreichen. An Bord eine Fracht, die das Schicksal des blauen Planeten verändern kann. Frankreich, 2041. Eine große Dürre zwingt die Menschen Südeuropas zur Flucht in den Norden, es ist längst nicht genug Trinkwasser für alle da. Doch bei dem jungen Vater David und seiner Tochter Lou keimt Hoffnung auf, als sie in einem vertrockneten Garten ein uraltes Segelboot entdecken. Signes Segelboot. Maja Lunde schafft es diesmalig, mich mit diesem Buch in ihren Bann zu ziehen. Die Charaktere sind Kämpfer, jeder auf seine eigene Weise, erfinderisch und dynamisch, die dennoch mit schlimmen Erlebnissen umgehen müssen und schwierige, (un-)menschliche Entscheidungen zu treffen haben. Die Schreibweise gefällt mir gut. Das Buch lässt sich schnell und angenehm lesen. Es sind zwei kurzweilige Erzählstränge, die geschickt miteinander verknüpft werden. Maja Lunde versteht sich in ihren Schreibstil auf das Darstellen der Problematik und ihren Auswirkungen, nicht auf einen moralisch belehrenden Fingerzeig.
Mag Ihre Storyline. Wie die einzelnen Charaktere aus verschiedenen zeitepochen am Ende durch etwas Verbunden werden.
Konnte man gut weglesen. Allerdings hat mir Teil 1 besser gefallen. Hier kam das Ende auch sehr abrupt und ich hätte gerne gewusst, wie es bei Lou, David und Marguerite weitergeht als auch bei Signe und Magnus. Besser fand ich in diesem Teil die Dual POV.
Kommt nicht an den ersten Teil heran
Maja Lundes Schreibstil mag ich sehr, jedoch war dieses Buch durch das Ende für mich enttäuschend, da es noch gar nicht finalwürdig war. Es bleiben so viele Fragen offen. Ich hoffe, Teil 3 & 4 schließen besser ab.
Maja Lunde erzählt in „Die Geschichte des Wassers“ dieses Mal die Geschichte nicht dreier, sondern zweier Personen(gruppen): Wir springen aus dem Norwegen der Gegenwart in die Zukunft Frankreichs. Eventuell mochte ich „Die Geschichte der Bienen“ zu sehr und hatte entsprechend hohe Erwartungen: Die Geschichte um Signe, die fast 70jährige Umweltaktivistin aus Norwegen und David und Lou, die verlorengegangene Familie aus dem Süden Europas, welche verzweifelt versucht, in den Norden zu fliehen, weg von der Dürre und Hitze, hat mich einfach nicht packen können. Das Thema interessiert dabei sehr, jedoch ist dieses Buch für mich verschenktes Potenzial mit ein paar schönen Momenten. Der Handlung fehlte es meiner Meinung nach an Schwung, beim Lesen dreht man sich im Kreis oder tritt auf der Stelle. Kein Handlungsstrang will nach den ersten Seiten so richtig voranschreiten. Das Ende kam für mich sehr plötzlich, irgendwie auch schön, aber doch sehr an den Haaren herbeigezogen und unbefriedigend. Nichtsdestotrotz ist und wird das Klimaquartett von Maja Lunde ein wichtiger Bestandteil sein, die Notwendigkeit des Handelns auch an diejenigen heranzutragen, die sich zur Zeit noch weniger mit den Folgen der Klimakatastrophe beschäftigen (wollen). Die ersten beiden Werke sind leicht zugänglich, unaufgeregt, weisen jedoch trotzdem in die richtige Richtung: Sie zeigen, dass wir so nicht weitermachen können. Die „Zukunft“ dieses Buches ist im Jahr 2041 angesetzt – sicher kann man sich über die Genauigkeit streiten – aber Lunde skizziert doch sehr beängstigend, was am Ende auf uns wartet. Ich spreche für das Buch dennoch eine Leseempfehlung aus, selbst wenn es für mich dieses Mal nur 3 von 5 Sternen sind.
Viel zu aktuell und dadurch noch bedrückender, als es sowieso schon ist. Auch dieses Buch sollte jeder lesen und sich zu Herzen nehmen. Die Dualität in der Geschichte und den Bildern ist gut dargestellt und machte die Hitze noch greifbarer.
Keine ausführliche Rezension zu diesem Buch, was sollte ich auch schreiben? Die Figuren sind flach, das Mädchen Lou ist komplett überflüssig für die Geschichte und es passiert kaum etwas. David jammert und Signe vermag nicht, das Geschehen zu beeinflussen.
Wohin kann uns unser Handeln führen …
Die Geschichte des Wassers berichtet von Signe, die bereits früh zur Umweltaktivistin wird, als sie selbst miterlebt, wie brutal die Menschen in die Natur eingreifen und welche Folgen es haben wird. Ihr letzter Akt ist abgebautes Eis, welches in den Süden geliefert werden sollte für die Drinks der reichen Scheichs, ins Meer zu kippen, wobei sie sich dann entscheidet dem Ursacher der Aktion direkt das Eis zu bringen. Magnus, Kindheitserinnerungen, Liebe, Verzweiflung, das ist ihr Ziel und so macht Signe sich auf nach Frankreich in ihrem Segelboot der „Blau“. Vierzig Jahre später, die Welt ist zu dem geworden, wozu die Menschen sie gemacht haben, Seen, Flüsse, Kanäle sind ausgetrocknet, die südlichen Länder sind zu einer brütenden Wüste geworden und in dieser Kämpfen die Menschen, um ihr Überleben, Kriege herrschen, Flüchtlinge versuchen in den Norden, den Wasserländern zu kommen. Der ewige Durst ist ein fester Bestandteil. In dieser Welt erleben wir David mit seiner kleinen Tochter Lou, die selbst aus ihrem Haus flüchten mussten, in ein Lager gingen, um dort auf Anne und den kleinsten August zu warten. Das Leben ist eintönig, in allen Richtungen begrenzt, rationiert und dann entdecken sie ein Schiff, die „Blau“ von Signe ... Der zweite Roman lässt uns genauso über uns selbst grübeln wie bereits der erste Roman „die Geschichte der Bienen“. Mit einem wunderbaren Schreibstil erfahren wir das volle Ausmaß unseres aktuellen Handelns verpackt in einer mitreißenden Geschichte um Signe und David, die durch die Zeit verbunden ist durch die „Blau“. Das Buch bringt einen zum Nachdenken und lässt uns aufzeigen, wie weit es führen kann, wenn wir nicht bald handeln. Ich bin wieder mal absolut begeistert von dem Roman. Er liest sich wunderbar und spannend. In jeder Hinsicht absolut lesenswert.
Für mich noch eher, noch beeindruckender, noch aufrüttelnder als "Die Geschichte der Bienen"! Eine unglaubliche Autorin. Das ist mehr als kurzweilig und intensiver als übliche page-turner.
Während mich die Perspektive von David unglaublich schockiert und frustriert hat, besonders weil es erschreckend nah an der Realität war, hat mich die Perspektive von Signe relativ wenig interessiert, und ihre Geschichte plätscherte (ungewollter Wortwitz, ups) nur so vor sich hin. Offene Enden stören mich per se nicht, aber hier hatte ich das Gefühl, es gar nicht richtig zu verstehen, da es etwas verwirrend aufgebaut war. Ich bleibe trotzdem gespannt auf Die Geschichte der Bienen, welches wohl am besten aus dem Klima-Quartett sein soll (und welches ich wahrscheinlich auch erst als letztes lesen werde können).
Die Geschichte des Wassers
Erzählt zwei Geschichten, eine 2017 und eine um 2041. In der einen scheint noch alles normal, in der andern ist Trinkwasser Mangelware. Alles in allem fand ich das Buch okay, ich fand es dauerte eine Weile bis man mehr erfahren hat und die Story ergab für mich am Ende eher weniger Sinn. Ein wenig verwirrt haben mich beim lesen auch die ganzen "Bootbegriffe" .. eine Seite musste ich gefühlt komplett ergoogeln. Ansonsten ein solides Buch, was wieder einmal zum nachdenken anregt.
Das Buch ist im Gegensatz zu ihrem ersten Buch nucht so gut gelungen. Die Charaktere handeln meiner Meinung nach nicht besonders realistisch und sehr widersprüchlich an manchen Stellen. Positiv ist aber, dass nicht beschönigen wird, sondern die bittere Realität beschrieben wird.
Eine großartige Geschichte, die zum Nachdenken anregt und zeigt wie wichtig der richtige Umgang mit unserem Planeten und der Natur ist.

"Meine ganze Welt war Wasser. Die Hügel, Berge, Steine, Wiesen waren nur winzige Inseln in dem, was die eigentliche Welt darstellte, und ich nannte meine Welt Erde, aber ich dachte, eigentlich müsste sie Wasser heißen." Seite 17 ">>Aber es hat nichts bewirkt.<>Du weißt nicht, wie die Welt aussehen würde, wenn du es nicht getan hättest<<, erwiderte er." Seite 460 Wie auch in "Die Geschichte der Bienen" schreibt Maja Lunde auf mehreren (hier zwei) Zeitebenen, eine in der aktuellen Zeit (2017) und eine in der Zukunft (2047), die miteinander verknüpft sind und es geht um unser wertvollstes Gut Wasser. Mir hat die Geschichte um David und seine süße Tochter Lou sehr gefallen und ich habe richtig mitgefiebert, wie sie versuchen zu überleben. Die Geschichte um Signe hingegen fand ich nicht so prickelnd und spannend. Die ist irgendwie sehr dahingeplätschert (Wortspiel^^) und sehr greifbar war der Charakter für mich leider nicht. Das Szenario dagegen ist äußert erschreckend, wenn auch nicht ganz so packend, wie ihr vorheriger Roman, der mir die Augen geöffnet hat. Fazit: Das Buch ist nicht schlecht, die Idee dahinter erschreckend realistisch, aber wie ich finde längst nicht so gut umgesetzt wie in ihrem Roman "Die Geschichte der Bienen".
Die Geschichte des Wassers, die Titel passt.
Maja Lunde nimmt sich ein Thema an, was in den nächsten Jahren aktueller den je sein wird. Die Botschaft ist gut und wichtig. Die Handlung war aber nicht mein Fall. Der Text ließt sich aber gut und ist verständlich und nachvollziehbar. Das Ende war für mich überraschend, anders als erwartet. Aufgrund des wichtigen Thema gebe ich dem Buch 4 von 5 Punkten, auf wenn die Geschichte nicht mein Fall war.

Es ist ebenfalls sehr schwierig irgendwelche Worte hier als Zusammenfassung zu schreiben. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie die Menschen aus der Geschichte sich gefühlt haben müssen. Auch hier hätte ich mir gerne nur eine Sicht gewünscht. Ich weiß dass am Ende es essenziell war dass beide Protagonisten ihre Geschichte erzählt haben, aber man wurde immer wieder aus dem Gefühl gezogen weil jetzt der andere erzählt hat. Ich finde leider auch dass die Charaktere manchmal komisch reagiert und gehandelt haben. Und Sätze wie „Das hat sie jetzt nicht getan“ kamen in meinen Gedanken vor - aber eher in die negative Richtung.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Frankreich, 2041. Eine große Dürre zwingt die Menschen Südeuropas zur Flucht in den Norden, es ist längst nicht genug Trinkwasser für alle da. Doch bei dem jungen Vater David und seiner Tochter Lou keimt Hoffnung auf, als sie in einem vertrockneten Garten ein uraltes Segelboot entdecken. Signes Segelboot.
Virtuos verknüpft Maja Lunde das Leben und Lieben der Menschen mit dem, woraus alles Leben gemacht ist: dem Wasser. Ihr neuer Roman ist eine Feier des Wassers in seiner elementaren Kraft und ergreifende Warnung vor seiner Endlichkeit.
Book Information
Author Description
Maja Lunde wurde 1975 in Oslo geboren, wo sie auch heute noch mit ihrer Familie lebt. Ihr Roman »Die Geschichte der Bienen« wurde mit dem norwegischen Buchhändlerpreis ausgezeichnet und sorgte auch international für Furore. Das Buch stand monatelang auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste und wurde in 40 Länder verkauft. »Die Geschichte des Wassers« ist der zweite Teil ihres literarischen Klimaquartetts, das sich mit den Folgen menschlichen Handelns für die Natur beschäftigt. Die weiteren Bände sind »Die Letzten ihrer Art« und »Der Traum von einem Baum«.
Posts
💧🌊 Dramatische Zukunftsprognose.
"»Erinnerst du dich daran, wie Regen klingt?« fragte ich. »Ja«, sagte sie. Dann dachte sie nach. »Nein.« Ich trommelte mit den Fingern auf den Nachttisch, ein vorsichtiges Klopfen. »So.«" Am diesjährigen Welttag des Wassers habe ich begonnen, "Die Geschichte des Wassers" zu lesen. Nachdem mich Maja Lundes "Die Geschichte der Bienen" absolut umgehauen hatte, waren die Erwartungen hoch. Teil 2 des Klimaquartetts dreht sich wie unschwer zu erkennen um Wasser und spielt in zwei verschiedenen Zeitebenen. Zum einen erzählt es von Signe, einer norwegischen Umweltaktivistin, die im Jahr 2017 versucht, ihre Heimat und damit auch die Verteilung des Wassers auf der ganzen Erde zu retten. Und von David und Lou, ein Vater mit seiner Tochter, die im Jahr 2041 in Frankreich aufgrund einer Dürre zu Klimaflüchtlingen werden und in deren Leben Wasser umso mehr zum unbezahlbaren Schatz geworden ist. Wie sein Vorgänger ist auch dieses Buch sehr einprägsam und berührend erzählt und besonders die Geschichte von David bleibt einem hinterher im Kopf. Signes Erzählung hingegen fand ich teilweise etwas langatmig. Es dauert auch bis zum Ende des Buches, bis man herausfindet, inwiefern diese Leben miteinander verknüpft sind. Das finde ich dann aber umso geschickter. Das Ende bleibt offen und ist dennoch ein bisschen tröstlich. Vielleicht für das kleine bisschen Zuversicht, das wir bei diesem Thema nicht verlieren dürfen. Ganz so stark wie Teil 1 ist "Die Geschichte des Wassers" vielleicht nicht, aber hinterlässt doch ein Echo im Kopf, wenn es darum geht, Wasser und Klima mehr zu wertschätzen. In anderen Rezensionen habe ich gelesen, dass die Handlung 2041 als sehr überspitzt empfunden wird, weil es eben von heute aus nur noch 15 Jahre bis dahin sind... Aber wenn man sich ein bisschen mit Klimaforschung auseinandersetzt, dann sind derartige Dürren in den wärmeren Regionen Europas durchaus realistisch. Und ich denke, Maja Lunde hat das sehr bewusst so drastisch dargestellt. "»Schlaf schön, Lou.« »Papa?« »Ja?« »Ich liebe Wasser.« »Ich auch.«"

Nachdem ich die Geschichte der Bienen gelesen habe und total positiv überrascht von dem Buch war, habe ich auch den zweiten Teil der Klimaserie von Maja Lunde begonnen. Die Geschichte des Wassers hat mir noch besser, als die Bedeutung der Bienen gefallen. Die Autorin schafft es, ein wichtiges und relevantes Thema in persönlichen Geschichten zu verarbeiten und mich als Leserin abzuholen und zu berühren.
Maja Lunde ist unglaublich. Und Wasser wichtiger als wir es uns denken können. Die Autorin verwebt die persönlichen Schicksale der Figuren geschickt mit der globalen Klimakrise und zeichnet ein bedrückendes, aber realistisches Bild einer Zukunft, die uns bevorstehen könnte, wenn wir unsere Wasserressourcen weiterhin so leichtfertig aufs Spiel setzen. Ein beeindruckendes, zum Nachdenken anregendes Buch – dringend zu empfehlen!
Maja Lunde gelingt es auch im zweiten Teil ihres Klima-Quartetts, den Leser mit einer fesselnden und zugleich beklemmenden Geschichte zu packen. Die Geschichte des Wassers beleuchtet die dramatischen Folgen des Klimawandels anhand dreier Zeitebenen – der Vergangenheit, der Gegenwart im Jahr 2017 und einer dystopischen Zukunft im Jahr 2041. Im Zentrum der Handlung steht Signe, die sich schon seit ihrer Jugend für den Schutz der Natur und insbesondere für den Erhalt der Wasserressourcen einsetzt. Ihre Überzeugungen und Kämpfe ziehen sich wie ein roter Faden durch ihr Leben. 2017, mittlerweile älter und erfahrener, kehrt sie in ihre Heimat zurück und begegnet ihrer alten Jugendliebe Magnus wieder – ein Wiedersehen, das alte Wunden aufreißt und sie mit den Konsequenzen ihrer Lebensentscheidungen konfrontiert. In der Zukunft von 2041 zeigt Lunde die katastrophalen Folgen der weltweiten Wasserknappheit: Süßwasser ist zur begehrtesten und knappsten Ressource geworden. David und seine Tochter Lou kämpfen ums Überleben in einem Europa, das von Flucht, Verlust und existenzieller Angst geprägt ist. Lunde beschreibt diese Krisensituation mit beeindruckender Detailtreue und emotionaler Tiefe, ohne in Dramatik zu verfallen – und gerade dadurch trifft die Geschichte umso härter.
Die Geschichte der Bienen hat mir persönlich besser gefallen, aber es war immer noch gut zu lesen.
Ein Roman über Hoffnung, Wasser und dem Durst nach einer Zukunft.
Das zweite Band des Klimaquartetts fand ich als Roman ganz gut gelungen. Es gibt zwei Zeitstränge und mit der Zeit verknüpfen sich beide Geschichten, die der Gegenwart und der Zukunft. Das Buch ist wirklich eindrücklich, lebendig, jedoch nicht ganz überzeugend. Leider fand ich die Sicht von Signe sehr langatmig, teils langweilig. Erst gehen Ende wird es interessant, aber auch nicht umwerfend. Die Story von David und Lou mochte ich hingehend eher. Es ist mehr passiert und die Handlung hat sich weiterentwickelt. Das einzige was mich hier gestört hat war die Zeit - 2041? Das ist doch noch zu nah für so viel Drama. Nichtsdesto trotz ein gelungenes Buch, welches zum nachdenken anregt und darauf kommt es schließlich an.
Ich weinte um das, was ein Leben gewesen war.
Maja Lunde gelingt es mit ihrer Geschichte, einen tief zu berühren und vollkommen mitzureißen. Ich habe jede Emotion gespürt – die Verzweiflung, die Hoffnungslosigkeit, die Wut. Besonders passend dazu das Zitat: „Der Weg zur Hölle ist mit guten Absichten gepflastert.“ Genau darum geht es. Der Roman zeigt schonungslos, wie der Mensch auf seiner Suche nach immer mehr Energie, Ressourcen und Wohlstand dabei ist, unsere Erde zu zerstören. Die Geschichte ist auf zwei Zeitebenen erzählt: 2017 kämpft die Aktivistin Signe emotional gegen Umweltzerstörung, während David im Jahr 2041 als Klimaflüchtling mit seiner Tochter ums Überleben ringt. Gerade Davids Erzählstrang schmerzt besonders – er macht auf eindringliche Weise bewusst, wie selbstverständlich unser heutiger Lebensstandard für uns ist und wie viel wir bereit sind zu opfern, solange es uns gut geht und wie es ist, wenn alles fort ist und es nur ums überleben geht . Ein bewegendes, nachdenklich machendes Buch, das lange nachhallt.

Beeindruckende Leistung. Wieder einmal konnte mich die Geschichte total berühren und es ist erschreckend wie eine Welt ohne Wasser aussehen könnte. Jeder sollte diese Reihe lesen um Bewusstsein für unsere Erde zu schaffen.
Das Buch behandelt ein wichtiges und regt auch zum Nachdenken an - „was wären wir alle ohne Wasser?“ Ich war begeistert von Maja Lundes „die Geschichte der Bienen“, welches ich vor einigen Jahren gelesen habe. Endlich habe ich mir Zeit genommen, den zweiten Teil ihrer Reise zu lesen. Doch dieser konnte, meiner Meinung nach, nicht an die Bienen anknüpfen. Mit beiden Protagonisten konnte ich nicht so ganz warm werden und David hat mich einfach irgendwann nur noch genervt 😒 Alles in allem gebe ich daher leider nur 2 ⭐️ Vielleicht wird Band 3 der Reihe wieder besser.
Könnte mich weniger als der Erste Band über die Bienen überzeugen aber trotzdem eine superwichtige Reihe. Leider sehr realistisch dieses Zukunftsszenario.
Eine eindringliche Geschichte
Im zweiten Teil von Maja Lundes Klimaquartett dreht sich alles um das Thema Wasser: Anhand von zwei Protagonist:innen, auf zwei Zeitebenen erleben wir, welche Rolle das Wasser für uns und unseren Planeten spielt, und welche Auswirkungen der Klimawandel hat. Das Buch ist sehr eindringlich, aber in keiner Weise übertrieben oder zu dramatisch. Es ist sehr spannend geschrieben und liest sich sehr schnell. Man bleibt am Ende etwas bedrückt zurück, und auch wenn es nun etwas her ist, dass ich es gelesen habe, muss ich noch oft daran zurück denken! Auch wenn es ein trauriges Thema ist, brauchen wir genau solche Bücher, die mit Hingabe und Ehrlichkeit von den drohenden Katastrophen berichten.
Meiner Meinung nach ist dieses Buch nicht so gelungen wie "Die Geschichte der Bienen". Mir fehlt eine Lösung des Wasserproblems. Ich als Leser habe mich ratlos mit dem durchaus beängstigenden Szenario des Wassermangels zurückgelassen gefühlt. Aber viel mehr noch als das, sind es Bilder und Stimmungen die mir in Erinnerung blieben. Ich lese viele Bücher und vergesse sie wieder - dieses nicht. Und ich bin dankbar dafür, Wasser zu haben, soviel ich mag und brauche, denn selbstverständlich ist das leider nicht.
Leider enttäuschend.
Ich habe das Hörbuch gleich im Anschluss zu „Die Geschichte der Bienen“ gehört, weil dieses mir so gut gefallen hatte. War jedoch leider ein Fehlgriff. Dieses Mal sind es nur zwei Erzählperspektiven und beide Protagonisten sind absolut unsympathisch. Zum einen die Umweltaktivistin aus reichem Hause, die so voller Wut ist auf alles und jeden ist, dass sie fast selbst daran erstickt. Zum anderen ein Witz von einem Vater, der alles verloren hat und mit seiner Tochter vor der Dürre flieht, dabei aber partout seine Hose nicht anbehalten kann, teilweise wahllos rumvögelt und sich selbst dafür verachtet. Und der Umweltaspekt, der in „Die Geschichte der Bienen“ schön in die Geschichte eingebunden war, wird einem hier mit dem Holzhammer eingeprügelt und hat mich tatsächlich sehr genervt. Fazit: Schön geschrieben, aber der Inhalt hat mir leider nicht gefallen.
»Seit anderthalb Tagen habe ich nicht mehr geschlafen […] keine anderen Schiffe in Sicht […] hier bin nur ich, und ich kann mich noch einen Moment ausruhen, weil ich die Kontrolle über das Boot habe, es allein steuern kann, wie so viele Skipper vor mir, wie Josua Slocum, der erste Mann, der allein um die Welt segelte. Wie konnte ihm das gelingen, ohne Windfahne, ohne GPS, Echolot, 7400 Meilen weit? Er war 51 Jahre alt, als er 1851 aufbrach, und brauchte vier Jahre. Er vollendete seine Weltumseglung und verstarb später trotzdem auf dem Meer, er hatte Schiffbruch erlitten, und niemand fand ihn, vielleicht treibt seine Spray noch immer auf den Weltmeeren […], vielleicht unterscheidet Slocum und mich nichts als Alter und Geschlecht, denn die Einsamkeit des Einhandseglers wiegt schwerer als alle Unterschiede.«
Leseerfahrung: ⭐️⭐️⭐️⭐️ In einem Song: Back Home — Fritz Kalkenbrenner In einem Wort: fatal Inhaltliches: Auch die Geschichte des Wassers wird aus zwei Perspektiven erzählt. Da gibt es die starrköpfige Signe, die auf einer Reise zu ihren Wurzeln von einer gespaltenen Vergangenheit erzählt, von einer Zeit, als der Bau eines großen Staudammes zum Zwecke der Energiegewinnung zu einem Bruch zwischen ihren Eltern führte, die in ihren letzten Jahren selbst einen einsamen Guerillakampf gegen eine Industrie führt, die die Gletscher ihres Heimatlandes im Sinne der kapitalistischen Gewinnmaximierung nach Marx’schem Vorbild zerstört. Da gibt es Davids Geschichte — nur zwei Jahrzehnte später —, der sich gemeinsam mit seiner Tochter durch eine Dystopie des Wasser- und Nahrungsmangels im dürregezeichneten und in Anarchie verfallenen Frankreich nach Norden kämpft, in der Hoffnung, in den wenigen verbleibenden Wasserländern Nordeuropas Zuflucht zu finden; der von der Brutalität erzählt, die zutage kommt, wenn ein jeder Mensch im Angesicht des Todes um das eigene Überdauern kämpft. »Kritisches«: Die Geschichte des Wassers findet seinen Platz im ›BDBDDKBW‹ — im ›Bücherregal der Beweise, dass die Konsequenzen bekannt waren‹ —, direkt neben der Geschichte der Bienen. Es ist dieselbe Geschichte von der typisch-menschlichen Eigenart, den eigenen Lebensraum so nachhaltig zu zerstören, dass die Menschheit selbst daran zugrunde geht, »es schwimmt so viel Plastik im Meer, so unendlich viel Plastik, acht Millionen Tonnen werden jedes Jahr ins Meer geworfen, niemand wird einen Unterschied bemerken« (S.446). Persönliches: Hat mich fast so sehr begeistert wie die Geschichte der Bienen, wirft es einen so körperlich-beängstigenden Blick auf eine Zukunft, in welcher die Menschheit erst um Fünf nach Zwölf zu handeln begann.
![»Seit anderthalb Tagen habe ich nicht mehr geschlafen […] keine anderen Schiffe in Sicht […] hier bin nur ich, und ich kann mich noch einen Moment ausruhen, weil ich die Kontrolle über das Boot habe, es allein steuern kann, wie so viele Skipper vor mir, wie Josua Slocum, der erste Mann, der allein um die Welt segelte. Wie konnte ihm das gelingen, ohne Windfahne, ohne GPS, Echolot, 7400 Meilen weit? Er war 51 Jahre alt, als er 1851 aufbrach, und brauchte vier Jahre. Er vollendete seine Weltumseglung und verstarb später trotzdem auf dem Meer, er hatte Schiffbruch erlitten, und niemand fand ihn, vielleicht treibt seine Spray noch immer auf den Weltmeeren […], vielleicht unterscheidet Slocum und mich nichts als Alter und Geschlecht, denn die Einsamkeit des Einhandseglers wiegt schwerer als alle Unterschiede.«](https://social-cdn.read-o.com/images/1717524919252-72.jpg)
Ich liebe diese Reihe einfach sehr. Die Autorin zeigt gekonnt anhand der Leben ihrer Protagonisten wie ein Leben mit extremem Wassermangel aussehen kann. Die Konsequenzen die ein solcher Zustand mit sich bringt, wie Familien auseinander gerissen werden, soziale Kontakte, wie der Überlebendskampf aussehen könnte. Diese Reihe löst definitiv Weltschmerz aus, denn auch wenn es „nur“ ein Roman ist, gibt es soviele Parallelen zu der heutigen Gesellschaft, dass die Szenarien einem schon fast realistisch vorkommen. Die Gefühle der Protagonisten konnte ich richtig mitfühlen, mitleiden, hatte manchmal sogar Tränen in den Augen und ich hoffe, dass wir eine solche Zukunft nicht erleben werden.
Eine weitere herausragend geschriebene Dystopie, die zum Nachdenken anregt, mich erschüttert und bewegt und einfach dankbar sein lässt für den vielen Regen der gefallen ist, während ich dieses Buch über eine Welt ohne Regen gelesen habe.
Interessant, aber auch etwas zerrissen
Worum geht’s? 2017: Signe versucht alles, um „ihren“ Gletscher zu retten und die Wasserfälle in ihrer Heimat, sowie den ewigen Regenbogen. Doch ihr Kampf ist vergeblich. 2041: David und seine kleine Tochter Lou sind auf der Flucht. Weg vom Feuer. Weg von der Dürre und hin zu den Wasserländern. Doch werden sie sie erreichen? Meine Meinung: Maja Lundes Buch über die Bienen hatte mich total begeistert, daher musste ich unbedingt ihren Roman „Die Geschichte des Wassers lesen“. Zunächst: Auch hier hat mir ihr Schreibstil gut gefallen. Er war eindrücklich, intensiv und lebendig. Aber das Buch selbst konnte mich leider nicht ganz überzeugen. In der Gegenwart begleiten wir Signe, die als Klimaaktivistin in die Fußstapfen ihres Vaters tritt. Aus Signe bin ich nicht ganz schlau geworden. Einerseits mochte ich sie schon, aber die Kapitel waren zeitweise etwas verworren und zerrissen. Hier hat mir ein bisschen der rote Faden gefehlt. Auf der anderen Seite waren wir mit David und Lou in der Zukunft und auf der Flucht vor der Dürre. Dieser Teil hat mir besonders gut gefallen. Es war interessant, mit ihnen mitzugehen und ihr Erleben zu teilen. Gut fand ich auch, wie durch das Boot, die „Blau“, die beiden Geschichten verbunden wurden. Ansonsten hatten die Erzählstränge nicht viel miteinander zu tun. Ich muss ehrlich sagen, in ihrem Roman über die Bienen fand ich es wundervoll, wie wir wirklich über die Geschichte der Bienen erfahren haben. Von der Vergangenheit, über die Gegenwart bis hin zu einer möglichen Zukunft. Das hatte ich hier auch erwartet, meine Erwartungen wurden jedoch enttäuscht. Es war schon spannend, aber es hatte nicht viel mit Wasser zu tun. Zumindest nicht mit der Geschichte des Wassers. Ich hätte mir einige tiefere Einblicke gewünscht. Warum das Wasser weg ist, haben wir in Signes Geschichte erfahren, aber eher oberflächlich. Mehr erfahren wir leider fast nicht. Das Buch hat sich gut gelesen und war kurzweilig und spannend, aber wie gesagt, das Wasser selbst hat mir hier gefehlt. Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen und unter einem anderen Titel hätte ich andere Erwartungen gehabt und es besser bewertet. Trotzdem ein Buch, das lesenswert ist, da es einen spannenden dystopischen Ausblick in eine mögliche Zukunft gibt und mir David, Lou und Marguerite durchaus sympathisch waren. Fazit: Maja Lundes Roman „Die Geschichte des Wassers“ konnte leider nicht mit ihrem Bienen-Buch mithalten. Hier hat mir tatsächlich die Geschichte des Wassers selbst gefehlt. Ich mochte die Charaktere von David, Lou und Marguerite und fand ihre in der Zukunft spielende Geschichte total interessant. Der Part von Signe war teilweise spannend, teilweise etwas verworren und zerrissen. Ich habe das Buch gerne gelesen, aber das Wasser hat mir hier tatsächlich gefehlt. 3 Sterne von mir.

Interessantes Thema ohne viel Spannung 🌊
In einer Zeit, in der Deutschland vom Hochwasser heimgesucht wird, scheint es etwas surreal ein Buch über Wasserknappheit & Dürre zu lesen. Vielleicht fehlte mir auch deshalb etwas der Zugang zum Thema. Aufgrund der vielen Rezensionen, die ich im Vorfeld gelesen habe, hatte ich keine großen Erwartungen an das Buch. Dies sollte sich beim Lesen leider auch bestätigen. Die Geschichten von Signe und David, die auf einzigartige Weise miteinander verwoben sind, konnten mich nicht wirklich abholen. Lange Passagen mit Fachbegriffen über das Segeln und gefühlt ewig lange Kapitel über ein Camp inmitten der Dürre, in denen nichts effektives passierte, konnten mich nur schwer zum weiterlesen motivieren. Das Ende war auch… irgendwie… vorhersehbar. Das Thema ist eigentlich super interessant und hätte ein Aufhänger für eine spannende und lehrreiche Geschichte werden können, was Maja Lunde, meiner Ansicht nach, leider nicht gelungen ist.

Ein wirklich großartiges Buch, was mir sogar besser gefallen hat als der Vorgänger. Zeitweise hätte ich weinen können weil es mich so gerührt hat. Die Geschichten beider Personen sind absolut authentisch und jede auf ihre Weise nachvollziehbar. Einzig und allein das Ende des Protagonisten David war mir nicht "final" genug und ich hätte gern gewusst wie es weitergeht. Maja Lunde schafft es einem die Veränderungen unseres Planeten mit großen und kleinen Worten nahezubringen und zeigt mir einmal mehr, wie sehr wir um unsere Erde kämpfen sollten.
Ohne Wasser kein Leben!
Auch in deisem Buch gibt uns Maja Lunde viele kleine und grosse Denkanstösse. Eine Zukunft ohne Wasser ist nicht möglich; kein Leben ohne Wasser. Täglich sind wir hier umgeben von diesem kostbaren Gut, in anderen Breitengraden ist es scho lange ein täglicher Kampf. Wieder ein Roman mit viel Tiefgang.
"Die Geschichte des Wassers" hat mich zugleich dankbar und ein wenig angsterfüllt werden lassen.
Die Autorin hat es geschafft die Bedeutsamkeit der Ressource Wasser in zwei bedächtigen, authentischen und einzigartigen Geschichten abzubilden. Definitiv ein Buch, was zum Nachdenken anregt und den persönlichen Blickwinkel erweitern kann.
Von dem Buch hatte ich mehr erwartet. Dieses wichtige Thema hätte in meinen Augen durch mehr Tiefe und Sympathie für die Charaktere spannender aufbereitet werden können. Die letzten 100 Seiten sind sehr gelungen.
Wie die andern beiden auch, einfach Klasse! Zuerst sprach mich die scheinbar öde Geschichte von "nur" Wasser überhaupt nicht an. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie dieses Buch gut sein konnte. Ich las also zuerst Die letzten ihrer Art, weil ich im Herzen doch immernoch ein Pferdemädchen bin. Das war etwas blöd, da die Geschichte doch leicht, an die des zweiten Teils anknüpft. Naja um so mehr war danach doch mein Verlangen geweckt, die Lücke des zweiten Teils zu füllen. Gesagt getan. 2 Handlungsstränge die beide in einen Bann reißen und am Ende durch eine tolle Verknüpfung ein rührendes Ende schaffen! Auch hier, konnte ich kaum glauben, dass es vorbei war, weil ich es so schnell verschlang :( AUCH eine absolute Empfehlung!
schönes Ende! Nicht so traurig wie im ersten Buch.
Rezension, kurz zusammengefasst Signe ist durch und durch Naturliebend. Wir schreiben das Jahr 2017, Gletscher schmelzen und was um einiges schlimmer ist, Gletscher werden zu Eiswürfeln abgesagt. Als Signe davon hört, macht sie sich sofort mit ihrem Schiff „Blau“ auf dem Weg nach Norwegen, in ihre Heimat. Sie muss dies stoppen. David ist mit seiner kleinen Tochter Lou auf der Flucht. Wir befinden uns im Jahr 2041 und die Hitzewelle verbrennt das halbe Land. Wasser ist knapp, kostbar und kaum vorhanden. Die Menschen versuchen in den Norden zu fliehen. Doch die Grenzen sind an vielen Orten bereits geschlossen. David hat im Feuer seine Frau und seinen kleinen Sohn aus den Augen verloren, geblieben sind nur noch er und seine kleine Tochter, er, der noch viel zu jung für diese grosse Verantwortung ist. „Die leeren Kisten werfe ich wieder auf den Boden, sie sollen nicht ins Wasser, obwohl sie vielleicht trotzdem eines Tages dort landen und sich all den Plastikbergen und -inseln im Meer anschliessen und langsam zu Mikroplastik zerfallen, im Verdauungssystem eines Fisches landen, auf einem Teller serviert werden und von einem Menschen verspeist, der seinen eigenen Abfall isst, so wie wir alle jeden Tag unseren eigenen Abfall essen.“ S. 78 Darüber Gedanken gemacht Kaum zu glauben, dass zwischen diesen beiden „Welten“ nur 24 Jahre liegen… Das Buch wühlt einen auf und besonders die Gletscher Geschichte, wie auch das Mikroplastik, das am Rande in „Die Geschichte des Wassers“ erwähnt wird machen einen nachdenklich. Die Geschichte ist aufrüttelnd, besonders wenn man das Buch an solchen warmen Tagen liest, und den Sand und die Hitze, durch die David und Lou gehen beinahe auf der Zunge spüren kann. Realistisch und fesselnd, mit einem Hauch von Schock, wir hier eine Geschichte erzählt, die hoffentlich aufgehalten werden kann und nicht zur bitteren Wahrheit in unserer Welt wird. „Sie war wie gestern, lief mit leichten Schritten über das trockene Gras und die Erde. Sie war hier. Während ich an einem ganz anderen Ort trieb, ohne festen Boden unter den Füssen. Ich trieb dahin, stieg zugleich aufwärts und ertrank.“ S. 312 Gefiel mir sehr Die Botschaft wird unglaublich gut vermittelt, man wird zwar nicht mit unglaublich vielen Fakten konfrontiert aber die Themen, die von der Autorin angesprochen werden, sind gut recherchiert und erschreckend. Ich mag Bücher, die einen nachdenklich zurücklassen sehr, denn so hinterfragt man auch sich selbst und seine Taten. Gefiel mir nicht An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte bewusst etwas in die Länge gezogen wurde. Dies hätte es meiner Meinung nach nicht benötigt. Ausserdem mochte ich das offene Ende nicht wirklich… ich hätte gerne mehr über Davids Situation erfahren. Schreibstil & Cover Beim Schreibstil war ansprechend aber hin und wieder auch etwas eintönig. Das Cover gefällt mir unglaublich gut und passt perfekt zum ersten Band. „Die ersten Sonnenstrahlen weckten mich. Sie saugten die Feuchtigkeit aus mir heraus, obwohl es noch früh am Morgen war. Staubgeschmack im Mund, eine Trockenheit, so intensiv, dass meine Zunge wie gelähmt war.“ S. 379 Fazit Ein interessantes Buch, mit einer unglaublich wichtigen Botschaft, die einen so schnell nicht mehr loslässt. Von mir gibt es trotz offenem Ende eine klare Leseempfehlung. Bewertung Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5) Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5) Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5) Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)
Absolut empfehlenswert. Futuristisch mit aktuellem Thema.
Ein sehr mitreißend geschriebenes Buch. Futuristisch mit irgendwie immer aktuellem Thema: Wasserknappheit. Man fiebert mit den Charakteren richtig mit und ja auch hier gibt es auch traurige Stellen. Im Ganzen absolut empfehlens- und lesenswert.
Habs geliebt! Lange hat mich kein Roman mehr so abgeholt. Man fiebert mit allen beteiligten Figuren, fühlt ihre Gefühle, versteht gleichzeitig das Handeln anderer Beteiligter, möchte helfen und wissen wie es weitergeht. Dabei bleibt viel Interpretationsspielraum und „vielleicht lief es soundso, dass...“ was ich liebe und für mich gute Geschichten ausmacht - es wird einem eben nicht alles in kleinen Häppchen serviert sondern man muss sich aktiv einen gesamten Überblick verschaffen. Gerade Davids Part der Geschichte hat mich krass berührt und mal wieder merken lassen in was für einem Privileg wir uns befinden in der momentanen gesellschaftlichen Lage. Das Buch ist in keiner Zeile eine Handlungsaufforderung und gerade deshalb gehe ich mit dem starken Drang aus den beiden Geschichten etwas bewirken zu wollen. Einen Unterschied zu machen. Ich bin begeistert und sprachlos, traurig und euphorisch und ein bisschen wehmütig, dass die Geschichte vorbei ist, zugleich.
4 Sterne. Die Geschichte des Wassers hat mir sehr gut gefallen. Ich fand es deutlich besser als die Geschichte der Bienen. Die Story wird aus zwei Perspektiven erzählt. Mich konnte die Geschichte von David in der Zukunft mehr mitreißen als von Signe in der Gegenwart. Das Buch ist bedrückend und emotional und zeigt, was bei einer Klimakrise passieren kann und wie wichtig Wasser ist. Ich konnte durch die Seiten fliegen und freue mich sehr auf ihren dritten Roman.
Ganz gut, aber kein Highlight
Ich persönlich fand das Buch angenehmer zu lesen als den ersten Band „die Geschichte der Bienen“ da es nur um 2 Geschichten geht. Auch wenn diese nicht so emotional aufgebaut waren wie im letzten Teil. Die Geschichte von signe hat mich die Hälfte des Buches nur gelangweilt. Da hätte eher etwas spannendes passieren müssen, David fand ich gut, wenn auch gegen Ende des Buches einfach nervig. Trotzdem fand ich den Teil besser als den ersten, weil es so ein wichtiges Thema behandelt hat, was würden wir alle ohne Wasser tun? Wie schaut das Leben dann aus? Die Fragen haben mich viel beim lesen beschäftigt. Deswegen trotzdem ein wichtiges Buch um sich vor Augen zu halten was geschehen kann/ wird wenn wir weitermachen wie bisher.
Ich hatte nach "Die Geschichte der Bienen" ziemlich hohe Erwartungen und bin echt happy, dass ich nicht enttäuscht wurde. Die Seiten fliegen nur so dahin und ich hätte es am Stück lesen können. Die Thematik interessiert mich sehr, finde jedoch, dass die Protagonisten etwas weniger Tiefgang haben als im ersten Band.
Ein Buch, das die Augen öffnet, ohne belehrend zu sein
Ein sehr eindringlicher Roman, der zum Nachdenken anregt und Ungewissheit zurück lässt. Über unsere Zukunft, die Entwicklung des Klimas und wie der Mensch damit umgeht.
Fullminant, ergreifend schrecklich und so schön!
Schon der erste Teil "Die Geschichte der Bienen" fand ich fantastisch. Der zweite Teil "Die Geschichte des Wassers" hat mir noch viel besser gefallen. Und was habe ich geheult..... Beide Geschichten der Charaktere Signe und David haben mich wahnsinnig berührt. Und am Ende blieb die Frage, wie sieht unsere Welt wohl aus, wenn sich in der Klimapolitik nichts ändert? Ist das Bild, welches Maja Lunde so anschaulich zeichnet, Fiktion oder doch Wahrheit? Eine absolute Leseempfehlung und ich freue mich schon auf Teil 3 und 4.
Dramatisch und fesselnd
Eine tolle Geschichte und zwei Perspektiven die am Ende zueinander finden. Ein klimakritischea Buch über eine Dystopie an die ich noch oft denken musste
Ich hab das Buch im norwegischen Original (Blå) gelesen und war überrascht, dass meine Sprachkenntnisse nur sehr selten überfordert waren. Ich finde die Thematik immens wichtig und Lunde hat hier toll in zwei Erzählsträngen sowohl die aktuelle Problematik, dass die Folgen menschlichen Eingreifens in die Natur nicht bedacht, kleingeredet oder ignoriert werden, als auch das zukünftige Problem eines klimabedingten massiven Wassermangels aufgezeigt. Beide Geschichten waren sehr unterschiedlich und sehr menschlich. Mein einziger Kritikpunkt für mich persönlich ist das Ende.
"Die Geschichte des Wassers" lag viel zu lange auf meinem SuB. Teil eins der Reihe habe ich schließlich schon 2019 gelesen. Jetzt 2022 kann ich sagen, dass mir Teil 2 der Klimaquartett-Reihe ähnlich gut gefallen hat wie "Die Geschichte der Bienen". Die Geschichte spielt, wie in Teil 1, wieder auf mehreren Zeitebenen. Waren es in "Die Geschichte der Bienen" noch drei unterschiedliche Zeiten so sind es jetzt 2. Mir hat das ganz gut gefallen, da ich so etwas schneller in der Geschichte angekommen war. Wir begleiten einerseits die Seglerin Signe im Jahr 2017 auf einem Trip von Norwegen nach Frankreich und andererseits den Franzosen David der mit seiner Tochter im Jahr 2041 vor der Dürre flüchtet. Ich fand es wieder sehr faszinierend, wie die Autorin es schafft beide Welten miteinander zu verbinden. Dieses Mal hat mir dieser Teil glaube ich noch besser gefallen als in "Die Geschichte der Bienen". Beide Zeitstränge haben eins gemeinsam: Es geht ums Wasser. Darum wie wichtig es für uns und unseren blauen Planeten ist und was es bedeutet, wenn Wasser zur Mangelware wird. Maja Lunde behandelt in dem Buch also ein bedeutsames und konfliktreiches Thema. Trotzdem schafft sie es, dass man sich als Leser nicht belehrt und niedergeschlagen fühlt, sondern macht Mut über das Thema nachzudenken und selbst aktiv zu werden. Signe hat mich gelegentlich mit ihrer doch sehr nachtragenden Art genervt aber ansonsten war ich mit den Charakteren sehr einverstanden. Womit ich allerdings nicht so einverstanden bin ist das Ende um den Zeitstrang mit David. Das hat mich doch etwas unzufrieden zurückgelassen. Teil 3 der Reihe "Die letzten ihrer Art" steht schon bei mir im Regal und wird wahrscheinlich nicht so lange auf seinen Einsatz warten müssen. Schließlich geht es um Pferde und außerdem soll nächstes Frühjahr der vierte Teil erscheinen. Ich freue mich auf jeden Fall drauf! "Die Geschichte der Wassers" bekommt von mir 4/5 Sterne.
Die Geschichte des Wassers behandelt zwei verschiedene Erzählstränge, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch einiges gemeinsam haben. Inhalt: Norwegen, 2017. Die fast 70-jährige Umweltaktivistin Signe begibt sich auf eine riskante Reise: Mit einem Segelboot versucht sie die französische Küste zu erreichen. An Bord eine Fracht, die das Schicksal des blauen Planeten verändern kann. Frankreich, 2041. Eine große Dürre zwingt die Menschen Südeuropas zur Flucht in den Norden, es ist längst nicht genug Trinkwasser für alle da. Doch bei dem jungen Vater David und seiner Tochter Lou keimt Hoffnung auf, als sie in einem vertrockneten Garten ein uraltes Segelboot entdecken. Signes Segelboot. Maja Lunde schafft es diesmalig, mich mit diesem Buch in ihren Bann zu ziehen. Die Charaktere sind Kämpfer, jeder auf seine eigene Weise, erfinderisch und dynamisch, die dennoch mit schlimmen Erlebnissen umgehen müssen und schwierige, (un-)menschliche Entscheidungen zu treffen haben. Die Schreibweise gefällt mir gut. Das Buch lässt sich schnell und angenehm lesen. Es sind zwei kurzweilige Erzählstränge, die geschickt miteinander verknüpft werden. Maja Lunde versteht sich in ihren Schreibstil auf das Darstellen der Problematik und ihren Auswirkungen, nicht auf einen moralisch belehrenden Fingerzeig.
Mag Ihre Storyline. Wie die einzelnen Charaktere aus verschiedenen zeitepochen am Ende durch etwas Verbunden werden.
Konnte man gut weglesen. Allerdings hat mir Teil 1 besser gefallen. Hier kam das Ende auch sehr abrupt und ich hätte gerne gewusst, wie es bei Lou, David und Marguerite weitergeht als auch bei Signe und Magnus. Besser fand ich in diesem Teil die Dual POV.
Kommt nicht an den ersten Teil heran
Maja Lundes Schreibstil mag ich sehr, jedoch war dieses Buch durch das Ende für mich enttäuschend, da es noch gar nicht finalwürdig war. Es bleiben so viele Fragen offen. Ich hoffe, Teil 3 & 4 schließen besser ab.
Maja Lunde erzählt in „Die Geschichte des Wassers“ dieses Mal die Geschichte nicht dreier, sondern zweier Personen(gruppen): Wir springen aus dem Norwegen der Gegenwart in die Zukunft Frankreichs. Eventuell mochte ich „Die Geschichte der Bienen“ zu sehr und hatte entsprechend hohe Erwartungen: Die Geschichte um Signe, die fast 70jährige Umweltaktivistin aus Norwegen und David und Lou, die verlorengegangene Familie aus dem Süden Europas, welche verzweifelt versucht, in den Norden zu fliehen, weg von der Dürre und Hitze, hat mich einfach nicht packen können. Das Thema interessiert dabei sehr, jedoch ist dieses Buch für mich verschenktes Potenzial mit ein paar schönen Momenten. Der Handlung fehlte es meiner Meinung nach an Schwung, beim Lesen dreht man sich im Kreis oder tritt auf der Stelle. Kein Handlungsstrang will nach den ersten Seiten so richtig voranschreiten. Das Ende kam für mich sehr plötzlich, irgendwie auch schön, aber doch sehr an den Haaren herbeigezogen und unbefriedigend. Nichtsdestotrotz ist und wird das Klimaquartett von Maja Lunde ein wichtiger Bestandteil sein, die Notwendigkeit des Handelns auch an diejenigen heranzutragen, die sich zur Zeit noch weniger mit den Folgen der Klimakatastrophe beschäftigen (wollen). Die ersten beiden Werke sind leicht zugänglich, unaufgeregt, weisen jedoch trotzdem in die richtige Richtung: Sie zeigen, dass wir so nicht weitermachen können. Die „Zukunft“ dieses Buches ist im Jahr 2041 angesetzt – sicher kann man sich über die Genauigkeit streiten – aber Lunde skizziert doch sehr beängstigend, was am Ende auf uns wartet. Ich spreche für das Buch dennoch eine Leseempfehlung aus, selbst wenn es für mich dieses Mal nur 3 von 5 Sternen sind.
Viel zu aktuell und dadurch noch bedrückender, als es sowieso schon ist. Auch dieses Buch sollte jeder lesen und sich zu Herzen nehmen. Die Dualität in der Geschichte und den Bildern ist gut dargestellt und machte die Hitze noch greifbarer.
Keine ausführliche Rezension zu diesem Buch, was sollte ich auch schreiben? Die Figuren sind flach, das Mädchen Lou ist komplett überflüssig für die Geschichte und es passiert kaum etwas. David jammert und Signe vermag nicht, das Geschehen zu beeinflussen.
Wohin kann uns unser Handeln führen …
Die Geschichte des Wassers berichtet von Signe, die bereits früh zur Umweltaktivistin wird, als sie selbst miterlebt, wie brutal die Menschen in die Natur eingreifen und welche Folgen es haben wird. Ihr letzter Akt ist abgebautes Eis, welches in den Süden geliefert werden sollte für die Drinks der reichen Scheichs, ins Meer zu kippen, wobei sie sich dann entscheidet dem Ursacher der Aktion direkt das Eis zu bringen. Magnus, Kindheitserinnerungen, Liebe, Verzweiflung, das ist ihr Ziel und so macht Signe sich auf nach Frankreich in ihrem Segelboot der „Blau“. Vierzig Jahre später, die Welt ist zu dem geworden, wozu die Menschen sie gemacht haben, Seen, Flüsse, Kanäle sind ausgetrocknet, die südlichen Länder sind zu einer brütenden Wüste geworden und in dieser Kämpfen die Menschen, um ihr Überleben, Kriege herrschen, Flüchtlinge versuchen in den Norden, den Wasserländern zu kommen. Der ewige Durst ist ein fester Bestandteil. In dieser Welt erleben wir David mit seiner kleinen Tochter Lou, die selbst aus ihrem Haus flüchten mussten, in ein Lager gingen, um dort auf Anne und den kleinsten August zu warten. Das Leben ist eintönig, in allen Richtungen begrenzt, rationiert und dann entdecken sie ein Schiff, die „Blau“ von Signe ... Der zweite Roman lässt uns genauso über uns selbst grübeln wie bereits der erste Roman „die Geschichte der Bienen“. Mit einem wunderbaren Schreibstil erfahren wir das volle Ausmaß unseres aktuellen Handelns verpackt in einer mitreißenden Geschichte um Signe und David, die durch die Zeit verbunden ist durch die „Blau“. Das Buch bringt einen zum Nachdenken und lässt uns aufzeigen, wie weit es führen kann, wenn wir nicht bald handeln. Ich bin wieder mal absolut begeistert von dem Roman. Er liest sich wunderbar und spannend. In jeder Hinsicht absolut lesenswert.
Für mich noch eher, noch beeindruckender, noch aufrüttelnder als "Die Geschichte der Bienen"! Eine unglaubliche Autorin. Das ist mehr als kurzweilig und intensiver als übliche page-turner.
Während mich die Perspektive von David unglaublich schockiert und frustriert hat, besonders weil es erschreckend nah an der Realität war, hat mich die Perspektive von Signe relativ wenig interessiert, und ihre Geschichte plätscherte (ungewollter Wortwitz, ups) nur so vor sich hin. Offene Enden stören mich per se nicht, aber hier hatte ich das Gefühl, es gar nicht richtig zu verstehen, da es etwas verwirrend aufgebaut war. Ich bleibe trotzdem gespannt auf Die Geschichte der Bienen, welches wohl am besten aus dem Klima-Quartett sein soll (und welches ich wahrscheinlich auch erst als letztes lesen werde können).
Die Geschichte des Wassers
Erzählt zwei Geschichten, eine 2017 und eine um 2041. In der einen scheint noch alles normal, in der andern ist Trinkwasser Mangelware. Alles in allem fand ich das Buch okay, ich fand es dauerte eine Weile bis man mehr erfahren hat und die Story ergab für mich am Ende eher weniger Sinn. Ein wenig verwirrt haben mich beim lesen auch die ganzen "Bootbegriffe" .. eine Seite musste ich gefühlt komplett ergoogeln. Ansonsten ein solides Buch, was wieder einmal zum nachdenken anregt.
Das Buch ist im Gegensatz zu ihrem ersten Buch nucht so gut gelungen. Die Charaktere handeln meiner Meinung nach nicht besonders realistisch und sehr widersprüchlich an manchen Stellen. Positiv ist aber, dass nicht beschönigen wird, sondern die bittere Realität beschrieben wird.
Eine großartige Geschichte, die zum Nachdenken anregt und zeigt wie wichtig der richtige Umgang mit unserem Planeten und der Natur ist.

"Meine ganze Welt war Wasser. Die Hügel, Berge, Steine, Wiesen waren nur winzige Inseln in dem, was die eigentliche Welt darstellte, und ich nannte meine Welt Erde, aber ich dachte, eigentlich müsste sie Wasser heißen." Seite 17 ">>Aber es hat nichts bewirkt.<>Du weißt nicht, wie die Welt aussehen würde, wenn du es nicht getan hättest<<, erwiderte er." Seite 460 Wie auch in "Die Geschichte der Bienen" schreibt Maja Lunde auf mehreren (hier zwei) Zeitebenen, eine in der aktuellen Zeit (2017) und eine in der Zukunft (2047), die miteinander verknüpft sind und es geht um unser wertvollstes Gut Wasser. Mir hat die Geschichte um David und seine süße Tochter Lou sehr gefallen und ich habe richtig mitgefiebert, wie sie versuchen zu überleben. Die Geschichte um Signe hingegen fand ich nicht so prickelnd und spannend. Die ist irgendwie sehr dahingeplätschert (Wortspiel^^) und sehr greifbar war der Charakter für mich leider nicht. Das Szenario dagegen ist äußert erschreckend, wenn auch nicht ganz so packend, wie ihr vorheriger Roman, der mir die Augen geöffnet hat. Fazit: Das Buch ist nicht schlecht, die Idee dahinter erschreckend realistisch, aber wie ich finde längst nicht so gut umgesetzt wie in ihrem Roman "Die Geschichte der Bienen".
Die Geschichte des Wassers, die Titel passt.
Maja Lunde nimmt sich ein Thema an, was in den nächsten Jahren aktueller den je sein wird. Die Botschaft ist gut und wichtig. Die Handlung war aber nicht mein Fall. Der Text ließt sich aber gut und ist verständlich und nachvollziehbar. Das Ende war für mich überraschend, anders als erwartet. Aufgrund des wichtigen Thema gebe ich dem Buch 4 von 5 Punkten, auf wenn die Geschichte nicht mein Fall war.

Es ist ebenfalls sehr schwierig irgendwelche Worte hier als Zusammenfassung zu schreiben. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie die Menschen aus der Geschichte sich gefühlt haben müssen. Auch hier hätte ich mir gerne nur eine Sicht gewünscht. Ich weiß dass am Ende es essenziell war dass beide Protagonisten ihre Geschichte erzählt haben, aber man wurde immer wieder aus dem Gefühl gezogen weil jetzt der andere erzählt hat. Ich finde leider auch dass die Charaktere manchmal komisch reagiert und gehandelt haben. Und Sätze wie „Das hat sie jetzt nicht getan“ kamen in meinen Gedanken vor - aber eher in die negative Richtung.





















































