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Romane

Die Schwestern

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Über das Buch

"Ein mächtiger Roman, den man mit denen von Jonathan Franzen vergleichen darf." Der Spiegel
In seinem weltenumspannenden, lebensprallen Roman erzählt Jonas Hassen Khemiri über drei Schwestern und einen Mann, Jonas, dessen Leben mit ihnen eng verflochten ist – über Herkunft, Zugehörigkeit, Erinnerung und über den Fluch der Zeit.

Für Jonas ändert sich alles, als Ina, Evelyn und Anastasia in seine Nachbarschaft ziehen. Ihre Mutter kommt aus Tunesien, wer ihr Vater ist, weiß niemand. Die ernsthafte Ina, die verträumte Evelyn und die chaotische Anastasia faszinieren den Erzähler, nichts will er mehr, als in ihrer Nähe zu sein. Ihm wird klar, dass die Schwestern mit seiner Familie und der Vergangenheit seines Vaters eng verflochten sind. Über dreißig Jahre kreuzen sich ihre Leben immer wieder, in Tunesien, Schweden, den USA, sie erleben Liebesgeschichten und Lebenskrisen. Vor allem aber verbindet sie ein Fluch: dass man alles, was man liebt, verlieren wird.

«Ich bin Jonas so oft schon an unglaublichsten Orten zufällig begegnet. Saß mit ihm Rücken an Rücken in der New York Public Library. Lief ihm in einem Techno-Club in Berlin auf der Tanzfläche in die Arme. Verfolgte ihn unbemerkt eine halbe Stunde lang in Stockholm, warf mit ihm einen Stein in einen Vulkan auf Island. Und jedes Mal sagte ich zu ihm: ‹Jonas, Mann, du bist der Größte!› Und genau das beweist er auch mit den ‹Schwestern›. Bis auf bald, lieber Jonas, du bist der Größte!» Saša Stanišić

Editionen (1)

ISBN9783498004972
VerlagRowohlt
Erscheinungsdatum15.07.25
Seitenzahl736

Merkmale

3 Bewertungen

UngewöhnlichVielschichtigEntwickelndSpannendSympathischNachdenklich

Rezensionen & Bewertungen

75 Bewertungen

14 Rezensionen

4,3

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  • ro_ke
    ro_ke

    483 Follower

    5,0

    „Schwestern“ als Projektionsfläche für Interpretationen/Wünsche, über unzuverlässige Erinnerungen und die Macht des Erzählens - sehr fesselnd!

    12. März 2026

  • cathinka
    cathinka

    20 Follower

    4,0

    Ein Familienroman über Herkunft, Zugehörigkeit, anders sein, Migration, Rassismus, Identität und Erinnerung. Manche kritisieren die unnötige Länge des Buches (714 Seiten). Mir gefiel der leichte Ton, die assoziative Erzählweise und die langen, fließenden Sätze und ich habe es genossen, das Buch zu lesen. Gerade gegen Ende flogen die Kapitel dahin. Aus dem Klappentext: Der schwedisch-tunesische Autor Jonas Hassen Khemiri erzählt die Geschichte von drei Schwestern, den Mikkola-Schwestern, sowie einen Mann, Jonas, dessen Leben mit ihnen eng verflochten ist. Sie wachsen in den Neunzigern in Schweden auf. Für Jonas ändert sich alles, als Ina, Evelyn und Anastasia in seine Nachbarschaft ziehen. Ihre Mutter kommt ebenso wie sein Vater aus Tunesien. Nichts will Jonas mehr, als in ihrer Nähe zu sein. Ihm wird klar, dass die Schwestern mit seiner Familie und der Vergangenheit seines Vaters eng verflochten sind. Über dreißig Jahre kreuzen sich ihre Leben immer wieder, in Tunesien, Schweden, den USA, sie erleben Liebesgeschichten und Lebenskrisen. Vor allem aber verbindet sie ein starker Fluch, der auf ihnen lastet und besagt, dass ihnen alles genommen wird, was sie lieben.

    20. März 2026

  • hamburger.lesemaus
    hamburger.lesemaus

    400 Follower

    3,0

    DIE SCHWESTERN Jonas Hassen Khemiri ET: 15.5.25 Schweden, Anfang der 90er Jahre: Als die drei Mikkola-Schwestern – Ina, Evelyn und Anastasia – in Jonas’ Nachbarschaft ziehen, ist er sofort von ihnen fasziniert. Ob es an den gemeinsamen tunesischen Wurzeln liegt oder an den vielen Gerüchten, die über die geheimnisvolle Familie kursieren, weiß er selbst nicht genau. Die Mädchen leben weitgehend auf sich gestellt, da ihre Mutter selten zu Hause ist. Über ihren Beruf gibt es nur Spekulationen – mal heißt es, sie sei Handelsreisende, mal wird sie als Prostituierte bezeichnet. Sicher ist nur, dass Jonas’ Vater sie noch aus Tunesien kennt. Besonders die mittlere Schwester Evelyn zieht Jonas in ihren Bann. Er verbringt jede freie Minute mit ihr, doch eines Tages ist die Familie spurlos verschwunden. Damit ist die Geschichte aber nicht zu Ende – ihre Wege werden sich über die Jahre immer wieder kreuzen. Khemiri entwirft in Die Schwestern ein vielschichtiges Porträt von Verlust, Sehnsucht und der Suche nach Zugehörigkeit. Über 736 Seiten spannt er den Bogen von Schweden über Tunesien bis in die USA und erzählt eine Geschichte, die mehr als 35 Jahre umspannt. Während mich die erste Hälfte des Romans vollkommen fesselte, verlor die zweite für mich deutlich an Intensität. Ganz beiseitelegen wollte ich das Buch nach über 350 Seiten jedoch nicht – zu groß war die Neugier, wie Khemiri diese weit ausgreifende Erzählung schließlich zu Ende führt. Fazit: Ein kraftvoller, sprachlich fein gearbeiteter Roman, der jedoch nicht durchgehend überzeugen konnte. Für mich ein Buch, das man lesen kann – aber nicht unbedingt muss. 3/5

    22. Sept. 2025

3 von 14 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Jonas Hassen Khemiri

Jonas Hassen Khemiri, geb. 1978 in Stockholm, ist einer der renommiertesten Autoren Skandinaviens. Seine sechs Romane wurden in über dreißig Sprachen übersetzt, und seine Dramen werden in der ganzen Welt inszeniert. Er wurde mit zahlreichen schwedischen und internationalen Preisen ausgezeichnet, darunter der Per-Olov-Enquist-Preis, der Augustpreis und der Prix Médicis Étranger. Sein Roman Die Vaterklausel war für den National Book Award nominiert. Seit 2021 lebt Khemiri in New York, wo er Kreatives Schreiben unterrichtet.

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