Blick ins Buch

Uhvati zeca (drugo izdanje)

3,8(93)
Sprache
Bosnisch
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Über das Buch

ISBN9789958305535
VerlagBuybook
Erscheinungsdatum01.01.21

Rezensionen & Bewertungen

93 Bewertungen

17 Rezensionen

3,8

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  • missyliest
    missyliest

    312 Follower

    4,5

    Leseprojekt 2026: 26x Europa - Land 4: Bosnien Lana Bastašić nimmt uns mit auf einen Roadtrip. Sara wohnt in Dublin. Als ihre ehemalige Freundin Lejla sie anruft, lässt sie alles stehen und liegen, um in ihr Heimatland Bosien zurückzukehren und Lejla zu helfen. Mir hat die Sprache gut gefallen. Sie ist umgangssprachlich, ohne zu einfach zu sein. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit passt sehr gut zu der Tatsache, dass Sara Lejla zwar lange nicht mehr gesehen, aber diese Freundschaft (oder deren Ende) nie vergessen bzw. verarbeitet hat. Auch wenn wir nur einzelne Dinge über Sara und Lejla erfahren, wird absolut deutlich, weshalb Sara immer Lejlas Freundin sein wollte und für sie alles stehen und liegen lässt. Mich hat fasziniert, wie Bastašić den Jugoslawienkrieg und kulturelle Begebenheiten immer wieder in die Handlung einbringt, ohne dabei im Lesefluss eine Schwere zu erzeugen (auch wenn manche Ereignisse schwer und tragisch sind). Mit den beiden jungen Frauen reist man dem ersehnten Ziel entgegen und bekommt ein großartiges Ende geschenkt! [Im Rahmen meines Europaprojekts 2026 habe ich bisher Texte aus folgenden Ländern gelesen; in alphabetischer Reihenfolge: Russland, Schweiz, Spanien.]

    5. Feb. 2026

  • _bookvibesonly_
    _bookvibesonly_

    106 Follower

    4,0

    Das Recht zu schweigen war in unserer Freundschaft immer schon wichtiger gewesen als das Recht zu fragen.

    Sara lebt ein ruhiges Leben mit ihrem Freund und einer Avocado in Dublin, als sie ein Anruf ihrer Freundin Lejla erreicht, mit der sie 12 Jahre lang keinen Kontakt mehr hatte. Lejla bittet, nein verlangt von Sara, dass diese sich unverzüglich in ein Flugzeug nach Bosnien setzt, um mit ihr einen Roadtrip zu starten. Sara soll mit Lejla von Mostar nach Wien fahren, wo Lejla ihren Bruder Armin vermutet, der einst spurlos verschwunden ist. So fängt das Buch an. Eigentlich fängt das Buch mitten im Satz an, mit den Worten „von vorne anfangen. Du hast jemanden, und dann hast du ihn nicht mehr. Und das ist ungefähr die ganze Geschichte.“ Man taucht direkt ein in die Geschichte. Folgt Sara auf dem Weg zu Lejla, auf dem Weg in ihre Vergangenheit, in ihr Land, das sie eigentlich hinter sich lassen wollte, als sie nach Irland ging. Sie wollte nie wieder zurückkehren. Aber die Aussicht Armin wiederzufinden nach all den Jahren, den Jungen, in den sie einst verliebt war, reicht aus, damit sie sich auf den Weg macht. Auf den Weg zu Lejla, die bestimmend, unbändig, furchtlos, stark und rebellisch ist. Alles das, was Sara nicht ist. Eine ganz besondere Freundschaft hat sie verbunden, so unterschiedlich sie auch waren. Während des Roadtrips kommen Erinnerungen hoch. Erinnerungen an die Anfänge ihrer Freundschaft, an Lejlas Bruder Armin, an sein Verschwinden, an einen Hasen, den Sara einst für Lejla gestohlen hat und an das Ereignis auf der Insel, das ihre Freundschaft zerstörte. Es gibt viel unausgesprochenes, einiges, das unterschiedlich erinnert wird. Da ist auch sehr viel Wut und Verletztheit zwischen den Freundinnen. Sprachlich wunderschön poetisch und bewegend, aber auch humorvoll und leicht erzählt Lana Bastašić die Geschichte einer Reise durch vergangene Freundschaft, durch die Geschichte Jugoslawiens, erzählt von der Suche nach Identität, Wurzeln, Freundschaft und Familie. Am Ende bleibt die Frage, ob man seine Heimat abschütteln kann, indem man wegzieht. Oder ob der Satz stimmt, der immer mal wieder im Buch auftaucht: „Wir sind immer in Bosnien.“

    16. März 2026

  • 4,0

    Selbst, gebraucht gekauft . Fang den Hasen von Lana Bastašić aus dem #sfischerverlag 🐰 Diese Grschichte hat mich berührt und zum Nachdenken gebracht…. Aber auch verwirrt. . Hier wird viel indirekt erzählt. Die Lesenden erahnen was gesagt wird und was eigentlich gemeint ist. Das finde ich teilweise sehr gut. Dadurch hat eine Geschichte zwei Ebenen. Eine geschriebene und eine wirkliche. In etwa so, wenn eine Frau sagt, dass alles gut ist, ihr aber die Tränen kommen. . Aber es gab auch viele Dinge an diesem Buch, die mich verwirrt haben. Der ständige Wechsel zwischen Erinnerung und aktueller Zeit. Andeutungen und Neu Interpretionen. Das was mich auf der einen Seite begeistert hat, fand ich auf der anderen Seite zu viel. . Was ich aber mochte, ist die Neugier, die die Geschichte bei mir geweckt hat… Ich habe parallel viel gegoogelt (kann ich eigentlich nicht empfehlen, für mich passte es aber) dadurch habe ich für mich neue Einblicke gewonnen. Städte in Bosnien haben ein Bild bekommen. Geschichte hat Bezug genommen. . Viel Neues für mich… neue Erzählweise, neuer Blick auf Geschichte, neues Gefühl nach dem Lesen ( Kloß im Buch, etwas traurig und verwirrt) . Ich vergebe 4 Sterne und kann das Buch eigentlich gar nicht mit anderen Geschichten vergleichen .

    1. Juli 2026

3 von 17 Rezensionen

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