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Kindheit der 1. Teil der Kopenhagen-Triologie
Aus der Sicht der kindlichen Tove wird das Leben in ihrer Familie in Kopenhagen der 1920er und 1930er Jahre gezeichnet. Dabei richtet sich der Blick insbesondere auf das Innenleben der Familie, die Beziehungen untereinander. Diese sind von Konflikten gekennzeichnet, bspw. zwischen den Eltern, aber auch von einer Lieblosigkeit der Eltern gegenüber den Kindern. Wahrscheinlich in dieser Zeit nich untypisch. Kindheit scheint in ihrer Vorstellung kein erstrebenswert Zustand zu sein. Zitat: Verstohlen beobachten wir die Erwachsenen, deren Kindheit zerlumpt und durchlöchert in ihnen liegt wie ein abgewetzter, mottenzerfressener Teppich, an den niemand denkt und den niemand mehr braucht. Zwischen den Zeilen spürt man auch die Spannungen zwischen den Eltern in Bezug auf die politische Situation Dänemarks. Der Vater hält es mit den Sozialdemokraten., was auf Unverständnis bei der Mutter stößt. Tove selbst schreibt schon in ihrer Kindheit Gedichte und träumt davon, diese irgendwann zu veröffentlichen. Bezüglich dieses Traums nimmt sie keiner Ernst. Im Gegenteil, von ihrem Bruder erfährt sie Gelächter und Hohn. Ihr Vater lässt sich sogar zu der Aussage hinreißen, dass sie als Frau niemals erfolgreich Gedichte wird schreiben können. Tove Ditlevsen hat diesen Roman in den 1960er Jahren verfasst. Ebenso wie die beiden folgenden Bände Jugend und Abhängigkeit. Diese liegen schon auf der Wunschliste.

29. Juni 2025
Kindheit der 1. Teil der Kopenhagen-Triologie
Aus der Sicht der kindlichen Tove wird das Leben in ihrer Familie in Kopenhagen der 1920er und 1930er Jahre gezeichnet. Dabei richtet sich der Blick insbesondere auf das Innenleben der Familie, die Beziehungen untereinander. Diese sind von Konflikten gekennzeichnet, bspw. zwischen den Eltern, aber auch von einer Lieblosigkeit der Eltern gegenüber den Kindern. Wahrscheinlich in dieser Zeit nich untypisch. Kindheit scheint in ihrer Vorstellung kein erstrebenswert Zustand zu sein. Zitat: Verstohlen beobachten wir die Erwachsenen, deren Kindheit zerlumpt und durchlöchert in ihnen liegt wie ein abgewetzter, mottenzerfressener Teppich, an den niemand denkt und den niemand mehr braucht. Zwischen den Zeilen spürt man auch die Spannungen zwischen den Eltern in Bezug auf die politische Situation Dänemarks. Der Vater hält es mit den Sozialdemokraten., was auf Unverständnis bei der Mutter stößt. Tove selbst schreibt schon in ihrer Kindheit Gedichte und träumt davon, diese irgendwann zu veröffentlichen. Bezüglich dieses Traums nimmt sie keiner Ernst. Im Gegenteil, von ihrem Bruder erfährt sie Gelächter und Hohn. Ihr Vater lässt sich sogar zu der Aussage hinreißen, dass sie als Frau niemals erfolgreich Gedichte wird schreiben können. Tove Ditlevsen hat diesen Roman in den 1960er Jahren verfasst. Ebenso wie die beiden folgenden Bände Jugend und Abhängigkeit. Diese liegen schon auf der Wunschliste.
29. Juni 2025







