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Romane

Zwei Frauen in Dublin

4,0(46)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Der Debütroman der internationalen Bestsellerautorin von »Botschaften an mich selbst«

Dublin, der 7. Oktober 2019: Ein Tag, eine Stadt, zwei Frauen. Sie kennen sich nicht, aber beide sind mit denselben Fragen konfrontiert: Wo ist mein Platz in der Welt, und was tue ich, wenn meine Wünsche nicht in Erfüllung gehen? Ein tief berührender und strahlend intelligenter Roman über die Grenzen von Trauer und Liebe und über den zarten Mut, den wir im Alltag brauchen.

Ruth arbeitet als Therapeutin und steckt in einer Ehekrise. Ihr Mann Aidan ist auf einer Konferenz in London, und sie ist nicht sicher, ob er zurück nach Hause kommen wird. Die beiden sind ungewollt kinderlos und haben schon mehrere künstliche Befruchtungen hinter sich, doch Ruth weiß an diesem Morgen: Sie will nicht weitermachen. Gleichzeitig wappnet sich die sechzehnjährige Pen für diesen Tag. Heute wird sie nicht in die Schule gehen, sondern zur Klima-Demo; gemeinsam mit ihrer besten Freundin Alice, in die sie heimlich verknallt ist. Pen hat sich fest vorgenommen, es ihr heute zu sagen, inmitten der beängstigenden Menschenmenge.

Editionen (1)

ISBN9783442773107
Verlagbtb
Erscheinungsdatum12.06.24
Seitenzahl304

Rezensionen & Bewertungen

46 Bewertungen

8 Rezensionen

4,0

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  • missyliest
    missyliest

    313 Follower

    4,0

    Leseprojekt 2026: 26x Europa - Land 11: Irland Nachdem mich der Essayband "Botschaften an mich selbst" von Emilie Pine total umgehauen hat, habe ich voller Erwartung auf ihren ersten Roman gewartet. Wir folgen einen Tag lang zwei Frauen in Dublin: der erwachsenen Ruth und der jugendlichen Pen (so der Originaltitel). Die Perspektive wechselt kapitelweise und zwischendurch erzählen auch andere Figuren aus ihrer Sicht. Die Wucht, die Pines Ehrlichkeit in ihrem Essayband für mich hatte, wird hier allerdings nicht erreicht. Außerdem bleiben die Figuren für mich stellenweise dadurch etwas blass, dass wir beide Frauen nur einen Tag lang begleiten - obwohl an diesem Tag viel passiert und Entwicklungen stattfinden. Dennoch hat mir der Roman gut gefallen. Pine ist es gelungen, in einem leicht zu lesenden Pageturner schwierige Themen anzusprechen. [Im Rahmen meines Europaprojekts 2026 habe ich bisher Texte aus folgenden Ländern gelesen; in alphabetischer Reihenfolge: Albanien, Belgien, Bosnien, Deutschland, Italien, Island, Österreich, Russland, Schweiz, Spanien.]

    20. Apr. 2026

  • marzipanhirsch
    marzipanhirsch

    122 Follower

    5,0

    7. Oktober 2019 in Dublin. Wir begleiten 2 Frauen durch den Tag, die einander weder kennen noch in irgendeiner Art und Weise ähneln, ihre Wege werden sich auch nur kurz an diesem Tag kreuzen. Emilie Pine erzählt ihre Geschichte im Wechsel. Ruth ist Therapeutin und gemeinsam mit ihrem Mann seit Jahren erfolglos in einer Kinderwunschbehandlung. Heute wird ihr Mann von einer Geschäftsreise zurück kommen, doch Ruth weiß nicht, ob ihre Ehe weitergehen oder hier enden wird, denn sie hat eine Entscheidung gefällt: sie wird keine einzige weitere Insemination mehr an sich vornehmen lassen, sondern kinderlos bleiben, selbst wenn es sie ihre Ehe kostet. Pen ist 16 Jahre alt und anders als andere Menschen, sie ist autistisch und leidet unter Panikattacken. Doch heute wird sie die Schule schwänzen und stattdessen auf eine Klimademo gehen, obwohl Menschenmassen sie ängstigen. Denn heute ist der Tag, an dem sie ihrer Schulfreundin Alice gestehen möchte, dass sie in sie verliebt ist. Was tun wir, wenn unsere Träume und Wünsche unerfüllt bleiben? Wenn das Leben nicht so läuft, wie wir es uns vorgestellt haben, egal, wie viel Mühe wir uns geben? Wie mit der Trauer umgehen und woher den Mut zum Weiterleben finden? Dieses Buch hat mich so berührt, es ist zutiefst menschlich, traurig und gleichzeitig wunderschön und voller Mut. Die Charaktere Ruth und Pen, aber auch alle weiteren Frauen, die in diesem Roman vorkommen, sind mir beim Lesen so ans Herz gewachsen und haben mich zu Tränen gerührt. Was für ein tolles Romandebüt!!!

    28. Okt. 2025

  • laura_mit_aura
    laura_mit_aura

    63 Follower

    4,0

    Tolle Atmosphäre

    Mir gefällt das Gefühl, dass die Geschichte von Pen und Ruth in mir auslöst. Und obwohl ich emotional eigentlich sehr weit von beiden entfernt bin, fühlte ich mich durch das Buch beiden Charakteren sehr Nahe. Emilie Pine hat hier wirklich Substanz geschaffen... Ein Konstrukt aus tiefgründigen Gedanken, gedankenverlorenen Fragen an das Leben, starken Emotionen an einem sehr lebhaften und doch alltäglichen Ort.

    7. Juni 2025

3 von 8 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Emilie Pine

Emilie Pine ist Professorin für Modernes Drama an der School of English, Drama and Film am University College Dublin. Ihre Sammlung persönlicher Essays, »Botschaften an mich selbst«, wurde international euphorisch gefeiert und unter anderem mit dem »Newcomer of the Year«-Award und dem »Irish Book of the Year«-Award ausgezeichnet. »Zwei Frauen in Dublin« ist ihr lang ersehnter Debütroman.

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