Blick ins Buch

Romane

Eine englische Ehe

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Über das Buch

Eigentlich hatte sie andere Pläne. Ein selbstbestimmtes Leben, Reisen, vielleicht eine Karriere als Schriftstellerin. Doch Ingrid wirft alles über Bord, als sie sich in ihren Literaturprofessor Gil Coleman verliebt und von ihm schwanger wird. Gil liebt seine junge Frau, und dennoch betrügt er sie, lässt sie viel zu oft mit den Kindern in dem kleinen Ort an der englischen Küste allein. In ihren schlaflosen Nächten beginnt Ingrid, Gil heimlich Briefe zu schreiben. Statt ihm ihre innersten Gedanken anzuvertrauen, steckt sie ihre Briefe in die Bücher seiner Bibliothek, bis sie eines Tages auf rätselhafte Weise verschwindet. Zwölf Jahre später glaubt Gil, seine Frau wieder gesehen zu haben – und ihre gemeinsame Tochter Flora, hin und her gerissen zwischen Hoffnung und Verzweiflung, beginnt nach Antworten zu suchen, ohne zu ahnen, dass sie nur die Bücher ihres Vaters aufschlagen müsste, um sie zu erhalten.

So englisch wie Jane Gardam, so intensiv wie Elena Ferrante – hochkarätig besetzte Lesung mit Heikko Deutschmann und Leslie Malton.

Editionen (5)

ISBN9783869523422
VerlagOSTERWOLDaudio
Erscheinungsdatum20.03.17

Rezensionen & Bewertungen

47 Bewertungen

12 Rezensionen

3,7

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  • soephlerliest
    soephlerliest

    26 Follower

    3,0

    Tragische Geschichte, leider ohne Tiefgang

    Ich hatte schon geahnt, dass es eine eher leichte Lektüre ohne viel Tiefgang würde, aber zwischendrin dann doch auf mehr gehofft. Sprachlich ist das Buch eigentlich einfach, aber zwischendrin hat es mich total verloren. Manche Stellen sind so kompliziert beschrieben, dass ich echt nicht mit kam. Wo an der Klippe war nun was genau passiert, in welchem Winkel und wo stand die Sonne dabei? So in die Richtung ging das teilweise. Da wollte jemand sehr genau beschreiben und hat damit das Gegenteil erreicht. Die Charaktere bleiben merkwürdig blass, was super schade ist, weil vor allem die drei Frauen in ihrer Unterschiedlichkeit viel Identifikationspotential gehabt hätten. Die Pointe am Ende überrascht nicht wirklich, aber hat mich ein bisschen mit der Geschichte versöhnt. Nee also kein Highlight, aber schon ok für zwischendurch.

    15. Jan. 2026

  • 2,0

    The length of time it has taken me to finish this book is a clear indication of how exhausting it has been to read it. I literally couldn’t keep my concentration on the book. It was tedious to finish and honestly I just kept going because I need to up my book count to meet my goal. The story was unimpressive and I was confused till halfway when I figured out the letters and present perspective. But still it’s so bad. I honestly don’t know how I’m giving this book 2⭐️s.

    20. Nov. 2023

  • jolly
    jolly

    54 Follower

    3,0

    »Vergessen Sie den ganzen Quatsch mit den Erstausgaben und signierten Exemplaren. Belletristik hat mit Lesern zu tun. Gibt es keine Leser, haben all die Bücher keinen Sinn - deshalb sind die Bücher genauso wichtig wie der Autor, wenn nicht wichtiger. Aber manchmal erfährt man nur etwas darüber, was der Leser gedacht hat, wie er gelebt hat, als er das Buch gelesen hat, wenn man sich das ansicht, was er zurücklässt. All diese Wörter« - Gil machte eine Bewegung mit dem Arm, die den Tisch, das Zimmer, das Haus umfasste - »haben mit dem Leser zu tun. Mit der Einzelperson - Mann, Frau oder Kind -, die etwas von sich in dem Buch gelassen hat.« Zitat Seite 137 / 138

    1. Okt. 2023

3 von 12 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Claire Fuller

Claire Fuller lebt mit ihrem Mann in Winchester, England, und hat zwei erwachsene Kinder. Für ihren späten Debütroman Our Endless Numbered Days erhielt sie viel Kritikerlob und wurde mit dem Desmond Elliott Award ausgezeichnet. Eine englische Ehe ist ihr zweiter Roman und wurde in mehr als 10 Sprachen übersetzt.

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