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Romane

Der Duft von bitteren Orangen

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Über das Buch

Kann Liebe wachsen, wo Hass gesät wird? Ein Muss für jeden, der um Verstehen ringt im nie endenden Nahostkonflikt.

Jaffa, 1948. Der 7-jährige Salim, Sohn eines palästinensischen Plantagenbesitzers, darf endlich die Früchte des Orangenbaums ernten, der am Tag seiner Geburt gepflanzt wurde. Doch zuvor bricht der Krieg über Palästina herein, und seine Familie muss fliehen. Von da an hat Salim nur noch einen Traum: zu seinem Baum zurückzukehren.
Judith wächst in England bei jüdischen Eltern auf, gefangen in den Erwartungen ihrer Familie. Als sich Salim und Judith im London der Sechziger Jahre begegnen, wissen sie, dass ihre Liebe nicht sein darf – und doch ist sie stärker als der Hass, der ihre Welten trennt ...

»Claire Hajaj schildert mit feinfühliger, intensiver Wucht und einer atemberaubenden Stilsicherheit beide Seiten dieses Konfliktes, während die große Sehnsucht nach Frieden allgegenwärtig ist. Ein großartiges Debüt!« Hamburger Morgenpost

Die Hardcover-Ausgabe erschien unter dem Titel »Ismaels Orangen« bei Blanvalet.

Editionen (5)

ISBN9783734100468
VerlagBlanvalet
Erscheinungsdatum19.12.16
Seitenzahl448

Rezensionen & Bewertungen

65 Bewertungen

9 Rezensionen

3,9

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  • lenkeit72
    lenkeit72

    30 Follower

    3,0

    Da ich mit der Thematik des Nahostkonflikts und den beiden verfeindeten Kulturen nur oberflächlich vertraut bin, erforderte der Roman viel Konzentration und Nachschlagen beim Lesen. Neben der Haupthandlung einer Liebe unter den schlechtesten Voraussetzungen, deren größter Feind all die hasserfüllten Erinnerungen der Vergangenheit beider Kulturen sind, bekommt man viele Hintergrundinformationen. Insgesamt kein Roman, den man mal so eben zwischen Tür und Angel liest.

    3. Jan. 2026

  • ver_wil
    ver_wil

    43 Follower

    3,0

    Halbherzig gläubiger Moslem verliebt sich in halbherzig gläubige Jüdin... im fernen England! Doch die Dämonen der Vergangenheit lassen Salim nicht los... konnte Zerrissenheit des Hauptdarstellers spüren, doch insgesamt war mir das Buch zu unüberschaubar. Dennoch etwas über den Konflikt im Nahen Osten gelernt... keiner Seite kann eindeutig Schuld gegeben werden.

    29. Dez. 2023

  • leseratte69
    leseratte69

    45 Follower

    4,0

    Erschreckend aktuell

    Worum geht's? Salim lebt in Jaffa in einem weißen Haus mit einer Orangenplantage. Doch als er 6 Jahre alt ist, muss seine arabischstämmige Familie vor der israelischen Armee fliehen, die das Land beansprucht. In den 60er Jahren lebt er in London und trifft die jüdische Judit. Sie verlieben sich ineinander, aber kann ihre Liebe den Hass zwischen ihren Völkern besiegen? Claire Hajaj hat hier einen sehr intensiven Roman verfasst. Wir begleiten Salim und Judit von Kindheit an. Die Autorin bezieht aus meiner Sicht auch nie Stellung bezüglich des Konfliktes. Das fand ich für mich als Leser sehr gut. Die Liebe zwischen Salim und Judit war für mich sehr spürbar, auch die innere Zerrissenheit zwischen den Gefühlen füreinander und für die jeweilige Familie. Vor allem fand ich es unglaublich authentisch, dass thematisiert wurde, wie sehr unser Aufwachsen und unsere familiären Wurzeln uns ein Leben lang begleiten. Salim war für mich eine tragische Figur, der sehr gefangen war in seinen Gefühlen und seiner familiären Prägung. Von Judit hätte ich gerne mehr aus ihrer Sicht erfahren, da hätte das Buch gerne ausführlicher sein können. Fazit: absolut lesenswerte Lektüre!

    4. Okt. 2024

3 von 9 Rezensionen

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Seitenbasierte Kommentare

Seite 448100%
hildemusika
hildemusika22. Juli 2025

Ein tolles Buch! Eine sehr traurige Geschichte! Und wenn man daran denkt, dass gerade in Israel Krieg herrscht, geht es einem besonders nah. Ich mag mir nicht vorstellen, so etwas zu erleben. Das Buch ist sehr lesenswert!

Autorin / Autor

Über Claire Hajaj

Claire Hajaj, 1973 in London geboren, hat ihr Leben zwischen zwei Kulturen verbracht, der jüdischen und der palästinensischen. In ihrer Kindheit lebte sie sowohl im Nahen Osten als auch im ländlichen England. Sie bereiste alle vier Kontinente und arbeitete für die UN in Kriegsgebieten wie Burma oder Bagdad sowie als Journalistin. »Der Duft von bitteren Orangen« ist ihr vielbeachtetes Debüt, das den Nahostkonflikt eindrucksvoll und ohne Parteinahme beleuchtet.

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