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Romane

Muna oder Die Hälfte des Lebens -

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Über das Buch

Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2023
»Ich weiß, was du willst«, sagte er. »Du bekommst es nicht.« - Der neue große Roman der Georg-Büchner-Preisträgerin und Gewinnerin des Deutschen Buchpreises.


Muna liebt Magnus. Ob und wen Magnus liebt, ist schwer zu sagen. Was geschieht mit einem Leben, das man in Abhängigkeit von einem anderen führt? Muna steht vor dem Abitur, als sie Magnus kennenlernt, Französischlehrer und Fotograf. Mit ihm verbringt sie eine Nacht. Mit dem Mauerfall verschwindet er. Erst sieben Jahre später begegnen sich die beiden wieder und werden ein Paar. Muna glaubt, in der Beziehung zu Magnus ihr Zuhause gefunden zu haben. Doch schon auf der ersten gemeinsamen Reise treten Risse in der Beziehung auf. Im Laufe der Jahre nehmen Kälte, Unberechenbarkeit und Gewalt immer nur zu. Doch Muna ist nicht gewillt aufzugeben.

Editionen (3)

ISBN9783630874968
VerlagLuchterhand
Erscheinungsdatum30.08.23
Seitenzahl448

Merkmale

2 Bewertungen

MittelVielschichtigVerstörendNachdenklichGlaubwürdigEntwickelnd

Rezensionen & Bewertungen

173 Bewertungen

44 Rezensionen

3,7

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  • missyliest
    missyliest

    312 Follower

    3,0

    Leseprojekt 2026: 26x Europa - Land 9: Deutschland Dieser Roman lag noch vom letzten Jahresleseprojekt (25 Frauen 2025) auf meinem Stapel. Wir lernen Muna kurz vor ihrem Abitur kennen. Sie ist verliebt in den viel älteren Magnus, der nach ihrer ersten gemeinsamen Nacht verschwindet. Muna versucht sich durch ihr Studium von ihren Gedanken an ihn abzulenken. Jahre später trifft sie ihn wieder und sie führen eine sehr ungesunde Beziehung (Triggerwarnung häusliche Gewalt und psychische Manipulation). Obwohl Mora gut schreibt und dies ein wichtiges Thema ist, bin ich mit dem Text nicht warm geworden. Ehrlich gesagt habe ich mich im Verlauf des Romans immer mehr hindurchgequält. Das hat wohl biographische Gründe. Ich hatte eine Freundin, die früher eine toxische Beziehung hatte. Es war für mich emotional schwierig, immer wieder zuzusehen, wie unglücklich sie war und wie wenig offen für Hilfsangebote von außen (glücklicherweise gab es aber keine körperliche Gewalt - anders als im Roman). Irgendwie ist davon beim Lesen bei mir zu viel wieder hochgekommen, so dass das Leseerlebnis darunter stark gelitten hat. [Im Rahmen meines Europaprojekts 2026 habe ich bisher Texte aus folgenden Ländern gelesen; in alphabetischer Reihenfolge: Albanien, Belgien, Bosnien, Italien, Österreich, Russland, Schweiz, Spanien.]

    27. März 2026

  • myshelf_
    myshelf_

    9 Follower

    2,5

    Interessant

    Kennt ihr das, wenn ihr im Laden euer Namen auf einer Tasse oder einem Schlüsselanhänger findet? Ich nicht. Deswegen hatte ich mir dieses Buch gekauft als ich es im Thalia sah, weil ich tatsächlich selbst Muna heiße😅 Leider fand ich es jetzt an sich kein so krasses Buch, welches sehr viel spaß gemacht haben sollte. Es hat aufjedenfall wichtige Themen und am Ende wurde es doch nochmal Spannend.

    16. Jan. 2026

  • stier
    stier

    246 Follower

    5,0

    Der Schreibstil ist toll und leicht zu lesen, die Thematik ist es nicht. Während Muna die Alkoholsucht ihrer Mutter verteufelt, geht sie völlig in ihrer Sucht nach Magnus auf und nennt es Liebe. Ein Kunstwerk und absolut lesenswert!

    8. Apr. 2025

3 von 44 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Terézia Mora

Terézia Mora wurde 1971 in Sopron, Ungarn, geboren und lebt seit 1990 in Berlin. Für ihren Roman »Das Ungeheuer« erhielt sie 2013 den Deutschen Buchpreis. Ihr literarisches Debüt, der Erzählungsband »Seltsame Materie«, wurde mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. Für ihr Gesamtwerk wurde ihr 2018 der Georg-Büchner-Preis zugesprochen. Terézia Mora zählt außerdem zu den renommiertesten Übersetzer*innen aus dem Ungarischen.

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