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Leseprojekt 2026: 26x Europa - Land 9: Deutschland Dieser Roman lag noch vom letzten Jahresleseprojekt (25 Frauen 2025) auf meinem Stapel. Wir lernen Muna kurz vor ihrem Abitur kennen. Sie ist verliebt in den viel älteren Magnus, der nach ihrer ersten gemeinsamen Nacht verschwindet. Muna versucht sich durch ihr Studium von ihren Gedanken an ihn abzulenken. Jahre später trifft sie ihn wieder und sie führen eine sehr ungesunde Beziehung (Triggerwarnung häusliche Gewalt und psychische Manipulation). Obwohl Mora gut schreibt und dies ein wichtiges Thema ist, bin ich mit dem Text nicht warm geworden. Ehrlich gesagt habe ich mich im Verlauf des Romans immer mehr hindurchgequält. Das hat wohl biographische Gründe. Ich hatte eine Freundin, die früher eine toxische Beziehung hatte. Es war für mich emotional schwierig, immer wieder zuzusehen, wie unglücklich sie war und wie wenig offen für Hilfsangebote von außen (glücklicherweise gab es aber keine körperliche Gewalt - anders als im Roman). Irgendwie ist davon beim Lesen bei mir zu viel wieder hochgekommen, so dass das Leseerlebnis darunter stark gelitten hat. [Im Rahmen meines Europaprojekts 2026 habe ich bisher Texte aus folgenden Ländern gelesen; in alphabetischer Reihenfolge: Albanien, Belgien, Bosnien, Italien, Österreich, Russland, Schweiz, Spanien.]
27. März 2026
Leseprojekt 2026: 26x Europa - Land 9: Deutschland Dieser Roman lag noch vom letzten Jahresleseprojekt (25 Frauen 2025) auf meinem Stapel. Wir lernen Muna kurz vor ihrem Abitur kennen. Sie ist verliebt in den viel älteren Magnus, der nach ihrer ersten gemeinsamen Nacht verschwindet. Muna versucht sich durch ihr Studium von ihren Gedanken an ihn abzulenken. Jahre später trifft sie ihn wieder und sie führen eine sehr ungesunde Beziehung (Triggerwarnung häusliche Gewalt und psychische Manipulation). Obwohl Mora gut schreibt und dies ein wichtiges Thema ist, bin ich mit dem Text nicht warm geworden. Ehrlich gesagt habe ich mich im Verlauf des Romans immer mehr hindurchgequält. Das hat wohl biographische Gründe. Ich hatte eine Freundin, die früher eine toxische Beziehung hatte. Es war für mich emotional schwierig, immer wieder zuzusehen, wie unglücklich sie war und wie wenig offen für Hilfsangebote von außen (glücklicherweise gab es aber keine körperliche Gewalt - anders als im Roman). Irgendwie ist davon beim Lesen bei mir zu viel wieder hochgekommen, so dass das Leseerlebnis darunter stark gelitten hat. [Im Rahmen meines Europaprojekts 2026 habe ich bisher Texte aus folgenden Ländern gelesen; in alphabetischer Reihenfolge: Albanien, Belgien, Bosnien, Italien, Österreich, Russland, Schweiz, Spanien.]
27. März 2026






