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Die Bücherjägerin

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Über das Buch

Sarah ist Bücherjägerin, Kartensammlerin und Restauratorin, sie liebt Manuskripte und alte Landkarten und kann generell besser mit Büchern als mit Menschen umgehen. Seit dem Tod ihrer Tante Amalia, die sie und ihre Schwester aufgezogen hat, lebt Sarah zurückgezogen in deren Kölner Villa mit dem wild sprießenden Garten. Ihre einzige Gesellschaft: die Schildkröten Bonnie und Clyde. Das ändert sich, als Benjamin, ein junger Bibliothekar aus London, vor der Tür steht. Er bittet Sarah, ihm beim Finden einer alten römischen Straßenkarte zu helfen – ein Auftrag, den Amalia kurz vor ihrem Tod angenommen hatte. Sarah zögert, dann tut sie es doch und fährt mit Ben in seinem alten Auto los, im Gepäck zwei Schildkröten, einige Atlanten und viele Fragen. So machen sie sich auf eine Reise, die sie nach Frankreich und England führt, in die Welt der Bücher und Karten, in Amalias Vergangenheit – eine Reise, die ihr Leben verändern wird.

Editionen (3)

ISBN9783832166380
VerlagDuMont Buchverlag
Erscheinungsdatum15.08.23
Seitenzahl432

Rezensionen & Bewertungen

356 Bewertungen

96 Rezensionen

3,8

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  • readingjane
    readingjane

    380 Follower

    4,0

    Das war ein richtig schönes Wohlfühlbuch. Ich mochte den Humor, die Atmosphäre, wie die Personen beschrieben wurden, die Dynamiken zwischen ihnen und die Rückblicke in die Vergangenheit. Es hätte etwas kürzer sein dürfen. Gegen Ende hat es nachgelassen und war mir dann irgendwie zu drüber.

    31. Mai 2025

  • miss_sofiii
    miss_sofiii

    21 Follower

    4,0

    Ich fand es war eine wunderbare Geschichte mit einer tollen Protagonistin, die sich nach dem Verlust ihrer Bezugsperson in ein für sie komplett untypisches Abenteuer stürzt. Für mich persönlich waren es großartige Themenschwerpunkte (Geschichte, Antiquitäten, Restauration, Bücher, Bibliotheken und ein klein bisschen Schatzsuche).

    4. Apr. 2026

  • east
    east

    827 Follower

    4,0

    Sarah ist Bücherjägerin und Restauratorin und ein bisschen eigen. Nach deren Tod muss sie das Geschäft ihrer Tante allein führen und sich aus einem Schuldenberg kämpfen. Also passt es ihr eigentlich überhaupt nicht, als plötzlich ein Mitarbeiter der British Library vor ihrer Tür steht und ihr einen unmöglichen Auftrag bietet: Eine verschollene mittelalterliche Straßenkarte aufspüren. Doch als Jägerin kann sie der Herausforderung nicht widerstehen und ist schon bald mit ihren Schildkröten Bonnie und Clyde auf dem Rücksitz unterwegs auf den Spuren längst vergessener Zeiten…

    Die meisten Menschen würden Sarah vermutlich als total seltsam beschreiben. Sie hat Schwierigkeiten damit, andere Menschen zu verstehen, die ja irgendwie nie das sagen, was sie meinen. Emotionen sind verwirrend und meistens zu viel und meistens geht ihr die Welt einfach auf den Zeiger. Sarah ist herrlich unkompliziert auf ihre Weise, rational und direkt und dabei auch ziemlich witzig. Ihre Sicht auf die Welt ist auf jeden Fall sehr einzigartig. Wer in dieser Geschichte große Spannung oder eine echte Jagd durch Auktionshäuser erwartet, ist falsch, die Autorin hat ihr Augenmerk eher auf die Atmosphäre und die Beobachtung der Welt gelegt und dabei die Liebe zum Buch auf jeder Seite verewigt. Am Ende ging alles ein bisschen schnell, vorher manchmal etwas zu langsam, doch am Ende bleibt ein Lächeln, das direkt aus den Seiten zu leuchten scheint. Die Bücherjägerin ist eine einfühlsam-witzige Entdeckungsreise durch reale und ausgedachte Welten, die uns daran erinnert, dass jeder die Welt ein bisschen anders sieht und sie dadurch nur bunter wird.

    Sarah ist Bücherjägerin und Restauratorin und ein bisschen eigen. Nach deren Tod muss sie das Geschäft ihrer Tante allein führen und sich aus einem Schuldenberg kämpfen. Also passt es ihr eigentlich überhaupt nicht, als plötzlich ein Mitarbeiter der British Library vor ihrer Tür steht und ihr einen unmöglichen Auftrag bietet: Eine verschollene mittelalterliche Straßenkarte aufspüren. Doch als Jägerin kann sie der Herausforderung nicht widerstehen und ist schon bald mit ihren Schildkröten Bonnie und Clyde auf dem Rücksitz unterwegs auf den Spuren längst vergessener Zeiten…

    21. Juli 2024

3 von 96 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

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bowieemma
bowieemma1. Jan. 2025

Ein sehr gelungener Erstlingsroman. Der Beginn ist ein bisschen sperrig, aber umso weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr Spaß macht das Lesen. Einige Charaktere sind etwas unterkomplex, wie z.B. Ben, aber auch dies wird im Verlauf der Geschichte deutlich besser. Es gibt ein paar sehr starke Kapitel, wie z.B. die Beschreibung der Beziehung von Sarah und Philip. Der Schluss ist aus meiner Sicht ein bisschen zu lang gezogen, aber das tut dem Gesamteindruck keinen Abbruch.

Autorin / Autor

Über Elisabeth Beer

ELISABETH BEER, geboren 1989 in Westfalen, wuchs auf dem Land in der Nähe von Köln auf. Sie studierte Komparatistik in Berlin, wo sie inzwischen lebt und arbeitet. Wenn sie nicht in der ein oder anderen Form mit Büchern beschäftigt ist, befindet sie sich am liebsten auf Reisen. ›Die Bücherjägerin‹ ist ihr erster Roman, der beide Leidenschaften verbindet.

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