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Amik ist Leistungsturnerin. Mit ihrem Team reist sie von Wettkampf zu Wettkampf, Meisterschaften, Olympiaden. Die Augen des faszinierten Publikums sind auf sie und ihre Teamkolleginnen gerichtet, auf das Lächeln, das Winken, die vermeintliche Leichtigkeit und die erstaunlichen Küren auf dem Boden, am Stufenbarren, am Schwebebalken. Amiks Augen und alle ihre Sinne sind derweil auf jedes Gramm Körpergewicht, jedes Körperhärchen und das Veratmen bzw Ignorieren ihrer Schmerzen gerichtet. Tag für Tag, Jahr für Jahr - ohne einen Tag Pause. Das Buch ist Fiktion, Sachbuch und Literatur zugleich. Wir erleben die Wettkämpfe und Olympiaden durch die Augen der fiktiven Protagonistin Amik, erfahren aber auch die Hintergründe und vor allem Abgründe und Grausamkeiten, die wirklich in diesem Sport passieren. Erfahren, wie es Simone Biles, Kerry Struggs, Nadja Comaneci und anderen Mädchen ergangen ist, welches Ausmaß an Missbrauch und Qual hinter den fröhlich winkenden Medaillengewinnerinnen steht. Alleine das ist interessant und erschütternd und lesenswert. Was mich aber wirklich begeistert hat, war der Stil der Autorin. Sie schafft es mit ihrer Sprache eine Empathie und ein Gefühl für das Ganze zu vermitteln, weit über ein Sachbuch oder einen Roman hinaus. Ich habe mir viele Stellen angestrichen, weil sie mich so berührt haben. Ein wirklich beeindruckendes Buch, das mich noch lange beschäftigen wird.
21. Mai 2026
Amik ist Leistungsturnerin. Mit ihrem Team reist sie von Wettkampf zu Wettkampf, Meisterschaften, Olympiaden. Die Augen des faszinierten Publikums sind auf sie und ihre Teamkolleginnen gerichtet, auf das Lächeln, das Winken, die vermeintliche Leichtigkeit und die erstaunlichen Küren auf dem Boden, am Stufenbarren, am Schwebebalken. Amiks Augen und alle ihre Sinne sind derweil auf jedes Gramm Körpergewicht, jedes Körperhärchen und das Veratmen bzw Ignorieren ihrer Schmerzen gerichtet. Tag für Tag, Jahr für Jahr - ohne einen Tag Pause. Das Buch ist Fiktion, Sachbuch und Literatur zugleich. Wir erleben die Wettkämpfe und Olympiaden durch die Augen der fiktiven Protagonistin Amik, erfahren aber auch die Hintergründe und vor allem Abgründe und Grausamkeiten, die wirklich in diesem Sport passieren. Erfahren, wie es Simone Biles, Kerry Struggs, Nadja Comaneci und anderen Mädchen ergangen ist, welches Ausmaß an Missbrauch und Qual hinter den fröhlich winkenden Medaillengewinnerinnen steht. Alleine das ist interessant und erschütternd und lesenswert. Was mich aber wirklich begeistert hat, war der Stil der Autorin. Sie schafft es mit ihrer Sprache eine Empathie und ein Gefühl für das Ganze zu vermitteln, weit über ein Sachbuch oder einen Roman hinaus. Ich habe mir viele Stellen angestrichen, weil sie mich so berührt haben. Ein wirklich beeindruckendes Buch, das mich noch lange beschäftigen wird.
21. Mai 2026






