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Romane

À la recherche du temps perdu

4,1(7)
Sprache
Französisch
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Über das Buch

A la recherche du temps perdu (titre souvent réduit à La Recherche) est un ensemble romanesque d'une très grande unité : En 7 volumes indépendants mais complémentaires un narrateur relate son apprentissage de la vie, de l'enfance à l'âge mûr. Une analyse précise de son entourage et de lui-même lui fait faire une peinture lucide (et parfois satirique) des vanités mondaines, des sentiments amoureux, et suscite des réflexions sur les effets du temps, la mémoire involontaire, l'écriture et l'art en général.Le 1er tome, Du côté de chez Swann est consacré à l'enfance du narrateur. Presque tous les thèmes et personnages importants par la suite y apparaissent. Le premier chapitre, Combray, évoque ses séjours chez sa Tante Léonie, ses promenades vers la maison de Swann, voisin et ami de ses parents, ou vers le château de Guermantes, ses lectures et ses premiers désirs d'écrire. Un amour de Swann (ch. 2) est en soi un court roman qui relate l'amour passionné et douloureux de M. Swann pour Odette de Crécy, avant la naissance du narrateur. Dans le 3ème chapitre (Noms de pays : le Nom) le narrateur, privé de voyages par son état de santé, rêve sur les noms de ville : Venise, Florence, Balbec ...

Editionen (12)

ISBN9782382745083
VerlagCulturea
Erscheinungsdatum23.09.22
Seitenzahl340

Rezensionen & Bewertungen

7 Bewertungen

1 Rezensionen

4,1

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  • m.y
    m.y

    70 Follower

    1,5

    Meine Oma hätte das kürzer erzählt.

    Ich habe Proust gelesen. Alle 3 Bände, alle 4500 Seiten, und das freiwillig. Falls mich jemals jemand fragt, wozu ich fähig bin, verweise ich auf diesen Fakt. Der Mann taucht ein Gebäck in Tee und erinnert sich daraufhin an seine gesamte Kindheit. Seitenlaaaaaaang. Seine Mutter gibt ihm keinen Gute-Nacht-Kuss und er macht daraus ein Trauma über 50 Seiten. Andere Kinder wären einfach eingeschlafen. Swann verliebt sich in Odette, die er nicht mal attraktiv findet und wird dann eifersüchtig auf Männer, die sie wahrscheinlich auch nicht attraktiv finden. Proust nennt das Liebe, ich den Beweis, dass Männer auch ohne Internet obsessiv sein können. Der Erzähler sieht am Strand eine Gruppe Mädchen, kennt Albertine nicht mal, hat aber sofort genug Gedanken für 300 Seiten. Andere Männer hätten einfach Hallo gesagt. Proust beschreibt Smalltalk so ausführlich, dass man selbst beim Lesen nach einem Vorwand sucht, früher zu gehen. Die Sätze sind so verschachtelt, dass man am Ende vergessen hat, wo sie angefangen haben. Der Mann schreibt Nebensätze zu seinen Nebensätzen und gibt diesen Nebensätzen eigene Nebensätze. Irgendwo darin steckt ein Verb. Höchstwahrscheinlich. Die Message ist am Ende simpel: Erinnerung gibt Dingen Bedeutung, Menschen verändern sich und vieles Wichtige war eigentlich oberflächlich. Das hat mir meine Oma in einem Satz gesagt, als ich 12 war. Proust brauchte 3 Bände. Ich gebe 1,5 Sterne. Einen für die Madeleine-Szene, einen halben für mich, weil ich durchgehalten habe 🫠

    2. Apr. 2026

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