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„Es war dies nicht das erste Mal, daß ich spürte, daß die, die lieben, und die, die Vergnügen empfinden, nicht dieselben sind.“ (S.314) Der zweite Band von „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ zog sich für mich etwas zäher als Band 1 und war nicht ganz so durchgängig flirrend schön, auch wenn Prousts Lieblingswort immer noch „rosig“ zu sein scheint. Ich habe wieder einige mir unbekannte Wörter kennengelernt (wie „Posamente“, „Plastron“, oder „Ephebe“), mich ansonsten auch über ein paar vergessene Praktiken amüsiert, wie etwa „einmütig in eine Schmähung einstimmen“, aber insgesamt hat mich Band 2 nicht ganz so begeistern können, wie der erste Band. Immer noch tolle Beobachtungen und Reflexionen, hier und da auch ein gewisser Witz, tolle Sprache und Beschreibungen, keine Frage, aber alles auch streckenweise etwas länglich. Er reist nach Balbec, also ans Meer und lernt dort unter anderem Albertine kennen. Mal sehen, wie es weitergeht …
29. Juni 2026
„Es war dies nicht das erste Mal, daß ich spürte, daß die, die lieben, und die, die Vergnügen empfinden, nicht dieselben sind.“ (S.314) Der zweite Band von „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ zog sich für mich etwas zäher als Band 1 und war nicht ganz so durchgängig flirrend schön, auch wenn Prousts Lieblingswort immer noch „rosig“ zu sein scheint. Ich habe wieder einige mir unbekannte Wörter kennengelernt (wie „Posamente“, „Plastron“, oder „Ephebe“), mich ansonsten auch über ein paar vergessene Praktiken amüsiert, wie etwa „einmütig in eine Schmähung einstimmen“, aber insgesamt hat mich Band 2 nicht ganz so begeistern können, wie der erste Band. Immer noch tolle Beobachtungen und Reflexionen, hier und da auch ein gewisser Witz, tolle Sprache und Beschreibungen, keine Frage, aber alles auch streckenweise etwas länglich. Er reist nach Balbec, also ans Meer und lernt dort unter anderem Albertine kennen. Mal sehen, wie es weitergeht …
29. Juni 2026






