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Romane

À la recherche du temps perdu

4,1(7)
Sprache
Französisch
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Über das Buch

Dans ce tome 4 de La Recherche (cf. Du côté de chez Swann) les problèmes sentimentaux du narrateur et son initiation mondaine se poursuivent (cf. Le côté de Guermantes) : Il est désormais reçu dans les prestigieux salons de l'aristocratie, tout comme dans celui de Mme Verdurin, une bourgeoise ambitieuse qui rivalise avec eux. La peinture qui en est donnée est aussi plaisante et féroce que dans le tome 3 et aborde un sujet d'actualité : l'affaire Dreyfus. Côté sentiments, sa liaison avec Albertine pâtit des ' intermittences du c¿ur ' et de sa jalousie. Comme le titre l'indique, l'homosexualité tient une place importante dans ce volume : celle du baron de Charlus (à qui est consacrée toute la première partie) et celle dont le narrateur soupçonne Albertine.

Editionen (12)

ISBN9782382744963
VerlagCulturea
Erscheinungsdatum23.09.22
Seitenzahl412

Rezensionen & Bewertungen

7 Bewertungen

1 Rezensionen

4,1

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  • m.y
    m.y

    70 Follower

    1,5

    Meine Oma hätte das kürzer erzählt.

    Ich habe Proust gelesen. Alle 3 Bände, alle 4500 Seiten, und das freiwillig. Falls mich jemals jemand fragt, wozu ich fähig bin, verweise ich auf diesen Fakt. Der Mann taucht ein Gebäck in Tee und erinnert sich daraufhin an seine gesamte Kindheit. Seitenlaaaaaaang. Seine Mutter gibt ihm keinen Gute-Nacht-Kuss und er macht daraus ein Trauma über 50 Seiten. Andere Kinder wären einfach eingeschlafen. Swann verliebt sich in Odette, die er nicht mal attraktiv findet und wird dann eifersüchtig auf Männer, die sie wahrscheinlich auch nicht attraktiv finden. Proust nennt das Liebe, ich den Beweis, dass Männer auch ohne Internet obsessiv sein können. Der Erzähler sieht am Strand eine Gruppe Mädchen, kennt Albertine nicht mal, hat aber sofort genug Gedanken für 300 Seiten. Andere Männer hätten einfach Hallo gesagt. Proust beschreibt Smalltalk so ausführlich, dass man selbst beim Lesen nach einem Vorwand sucht, früher zu gehen. Die Sätze sind so verschachtelt, dass man am Ende vergessen hat, wo sie angefangen haben. Der Mann schreibt Nebensätze zu seinen Nebensätzen und gibt diesen Nebensätzen eigene Nebensätze. Irgendwo darin steckt ein Verb. Höchstwahrscheinlich. Die Message ist am Ende simpel: Erinnerung gibt Dingen Bedeutung, Menschen verändern sich und vieles Wichtige war eigentlich oberflächlich. Das hat mir meine Oma in einem Satz gesagt, als ich 12 war. Proust brauchte 3 Bände. Ich gebe 1,5 Sterne. Einen für die Madeleine-Szene, einen halben für mich, weil ich durchgehalten habe 🫠

    2. Apr. 2026

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