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À la recherche du temps perdu

4,1(7)
Sprache
Französisch
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Über das Buch

À la recherche du temps perdu / Marcel Proust
Date de l'édition originale: 1914

Le présent ouvrage s'inscrit dans une politique de conservation patrimoniale des ouvrages de la littérature Française mise en place avec la BNF.
HACHETTE LIVRE et la BNF proposent ainsi un catalogue de titres indisponibles, la BNF ayant numérisé ces oeuvres et HACHETTE LIVRE les imprimant à la demande.
Certains de ces ouvrages reflètent des courants de pensée caractéristiques de leur époque, mais qui seraient aujourd'hui jugés condamnables.
Ils n'en appartiennent pas moins à l'histoire des idées en France et sont susceptibles de présenter un intérêt scientifique ou historique.
Le sens de notre démarche éditoriale consiste ainsi à permettre l'accès à ces oeuvres sans pour autant que nous en cautionnions en aucune façon le contenu.

Pour plus d'informations, rendez-vous sur www.hachettebnf.fr

Editionen (12)

ISBN9782011346346
VerlagHachette Livre
Erscheinungsdatum28.02.18
Seitenzahl558

Rezensionen & Bewertungen

7 Bewertungen

1 Rezensionen

4,1

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  • m.y
    m.y

    70 Follower

    1,5

    Meine Oma hätte das kürzer erzählt.

    Ich habe Proust gelesen. Alle 3 Bände, alle 4500 Seiten, und das freiwillig. Falls mich jemals jemand fragt, wozu ich fähig bin, verweise ich auf diesen Fakt. Der Mann taucht ein Gebäck in Tee und erinnert sich daraufhin an seine gesamte Kindheit. Seitenlaaaaaaang. Seine Mutter gibt ihm keinen Gute-Nacht-Kuss und er macht daraus ein Trauma über 50 Seiten. Andere Kinder wären einfach eingeschlafen. Swann verliebt sich in Odette, die er nicht mal attraktiv findet und wird dann eifersüchtig auf Männer, die sie wahrscheinlich auch nicht attraktiv finden. Proust nennt das Liebe, ich den Beweis, dass Männer auch ohne Internet obsessiv sein können. Der Erzähler sieht am Strand eine Gruppe Mädchen, kennt Albertine nicht mal, hat aber sofort genug Gedanken für 300 Seiten. Andere Männer hätten einfach Hallo gesagt. Proust beschreibt Smalltalk so ausführlich, dass man selbst beim Lesen nach einem Vorwand sucht, früher zu gehen. Die Sätze sind so verschachtelt, dass man am Ende vergessen hat, wo sie angefangen haben. Der Mann schreibt Nebensätze zu seinen Nebensätzen und gibt diesen Nebensätzen eigene Nebensätze. Irgendwo darin steckt ein Verb. Höchstwahrscheinlich. Die Message ist am Ende simpel: Erinnerung gibt Dingen Bedeutung, Menschen verändern sich und vieles Wichtige war eigentlich oberflächlich. Das hat mir meine Oma in einem Satz gesagt, als ich 12 war. Proust brauchte 3 Bände. Ich gebe 1,5 Sterne. Einen für die Madeleine-Szene, einen halben für mich, weil ich durchgehalten habe 🫠

    2. Apr. 2026

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