Blick ins Buch

Liebesromane

À la recherche du temps perdu

4,1(7)
Sprache
Französisch
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Über das Buch

Pendant la guerre de 14-18 la mauvaise santé du narrateur, qui s'est encore dégradée, lui évite le front, dont il a des nouvelles par son ami Saint-loup. Il rend compte de profonds changements à Paris, dans la mode, les mentalités : ce qui choquait ne choque plus. Le salon de Mme Verdurin triomphe. Le narrateur constate la terrifiante dégradation physique de tous les gens qu'il a connus. Il craint de ne jamais être capable de rédiger son ¿uvre. Mais un faux pas, qui déclenche en lui des sensations éprouvées à Venise, lui révèle la puissance de la mémoire. Il commence alors à écrire et ne vit plus que dans le souvenir, qui le ramène à Combray.

Editionen (12)

ISBN9782382744918
VerlagCulturea
Erscheinungsdatum23.09.22
Seitenzahl274

Rezensionen & Bewertungen

7 Bewertungen

1 Rezensionen

4,1

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  • m.y
    m.y

    70 Follower

    1,5

    Meine Oma hätte das kürzer erzählt.

    Ich habe Proust gelesen. Alle 3 Bände, alle 4500 Seiten, und das freiwillig. Falls mich jemals jemand fragt, wozu ich fähig bin, verweise ich auf diesen Fakt. Der Mann taucht ein Gebäck in Tee und erinnert sich daraufhin an seine gesamte Kindheit. Seitenlaaaaaaang. Seine Mutter gibt ihm keinen Gute-Nacht-Kuss und er macht daraus ein Trauma über 50 Seiten. Andere Kinder wären einfach eingeschlafen. Swann verliebt sich in Odette, die er nicht mal attraktiv findet und wird dann eifersüchtig auf Männer, die sie wahrscheinlich auch nicht attraktiv finden. Proust nennt das Liebe, ich den Beweis, dass Männer auch ohne Internet obsessiv sein können. Der Erzähler sieht am Strand eine Gruppe Mädchen, kennt Albertine nicht mal, hat aber sofort genug Gedanken für 300 Seiten. Andere Männer hätten einfach Hallo gesagt. Proust beschreibt Smalltalk so ausführlich, dass man selbst beim Lesen nach einem Vorwand sucht, früher zu gehen. Die Sätze sind so verschachtelt, dass man am Ende vergessen hat, wo sie angefangen haben. Der Mann schreibt Nebensätze zu seinen Nebensätzen und gibt diesen Nebensätzen eigene Nebensätze. Irgendwo darin steckt ein Verb. Höchstwahrscheinlich. Die Message ist am Ende simpel: Erinnerung gibt Dingen Bedeutung, Menschen verändern sich und vieles Wichtige war eigentlich oberflächlich. Das hat mir meine Oma in einem Satz gesagt, als ich 12 war. Proust brauchte 3 Bände. Ich gebe 1,5 Sterne. Einen für die Madeleine-Szene, einen halben für mich, weil ich durchgehalten habe 🫠

    2. Apr. 2026

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