Young Elites 1 - Die Gemeinschaft der Dolche
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Book Information
Posts
Wie soll man sich in einer Welt zurecht finden, in der man für das was man ist gehasst wird?
Young Elites führt einen in eine Welt in der Menschen mit Begabungen verabscheut werden. Adelina gerät mit ihrer seltsamen Begabung zwischen die Fronten und muss zwischen Freund und Feind unterscheiden. Die Gemeinschaft der Dolche will das bestehende System niederreißen und die Inquisition will alle Begabten töten. Adelina, gefangen in qualvoller Dunkelheit, Unsicherheit und Angst, versucht sich zu selbst und ihren Platz in der Welt zu finden. Und schwankt immer wieder zwischen Licht und Dunkelheit, zwischen Liebe und Hass.
Guter Einstieg
Achtung leichte Spoiler Ich habe die Reihe zufällig entdeckt und war am Anfang doch recht abgeschreckt aufgrund der grauenhaften Cover, doch der Klappentext klang wirklich überzeugend. Ich wollte schon seit längerem mal wieder ein Buch aus der Sicht des Bösewichts lesen und finde die Reihe in der Hinsicht wirklich gelungen. Im ersten Teil ist Adelina aber noch relativ normal und man glaubt, dass es noch Hoffnung für sie gibt. Die Geschichte spielt in einer Welt, in der durch ein Fieber Kinder eine magische Begabung bekommen haben. Diese Begabten werden Malfetos genannt und als etwas widernatürliches betrachtet. Adelina ist ein Mädchen mit so einer Begabung, welche zutage tritt, als man versucht sie umzubringen. Dadurch wird die Gemeinschaft der Dolche auf sie aufmerksam, ein Bund von magisch begabten, die die Malfetos vor der Unterdrückung und dem Tot retten wollen und diese brauchen Adelinas Hilfe. Insgesamt war das Buch recht spannend, obwohl mir Adelinas Charakter am Anfang überhaupt nicht gefallen hat und ich sie bis zum Ende hin jetzt nicht so extrem gemocht habe. Trotzdem ein guter Einstieg.
Am Anfang war ich skeptisch...
Durch eine Krankheit in ihrer frühen Kindheit gezeichnet, ist Adelina eine Außenseiterin der Gesellschaft Kenettras. Aber nicht nur das: Sie besitzt Kräfte, die es ihr ermöglichen können, ihre Feinde zu vernichten - sofern sie diese Kräfte unter Kontrolle hat. Genau das soll sie bei der Gemeinschaft der Dolche lernen, nachdem sie von der Inquisition aus ihrem Zuhause verjagt wurde. Enzo, der Anführer der Dolche, hat nämlich einen Plan: Er will den König stürzen und dafür braucht er Adelina... Der Einstieg ist interessant und macht neugierig auf mehr. Die Geschichte wird in einem schnellen Tempo erzählt, was allerdings für ein paar Fragezeichen in meinem Kopf gesorgt hat. Außerdem hatte ich durch den Schreibstil manchmal Schwierigkeiten mir alles vorzustellen. Das hat sich im Verlauf der Geschichte jedoch deutlich gebessert. Adelina war am Anfang ein zu dunkler Charakter für meinen Geschmack. In manchen Szenen hat sie sich dadurch nicht gerade beliebt gemacht. Doch je weiter die Geschichte fortschreitet, desto mehr Tiefe erhält sie und man kann ihre Taten besser nachvollziehen. Sie ist wirklich sehr stark mit der Dunkelheit verbunden und ihre Gedanken können dementsprechend kaltblütig und selbstsüchtig sein. Trotzdem erkennt man ihren inneren Kampf, weil ihr selbst diese Gedanken Furcht einflößen. Enzo hat das Zeug zum Superschurken. Wie Adelina bewegt er sich haarscharf an der Grenze zum Bösen und schafft es doch irgendwie, dass man ihn mag. Nach den ersten 100 Seiten wurde es immer besser und besser. Die Geschichte nimmt deutlich an Fahrt auf. Besonders die letzten 100-150 Seiten waren sehr spannend und unvorhersehbar. Auch der Schreibstil und die Charaktere haben mich immer mehr mitgerissen. Und das Ende? Das hat mich wirklich mehr als überrascht. Ich hätte mir zwar mehr Informationen über die Welt an sich gewünscht - Kenettra scheint eine vielfältige Welt zu sein und ich hätte gerne mehr über die Menschen darin erfahren - aber man kommt auch ohne dieses Wissen aus. Das Setting in einer historischen Stadt am Wasser (in etwa wie Venedig) ist wahnsinnig toll, allerdings hätte ich mir auch hier mehr Details zur Umgebung gewünscht. Alles in allem ein mehr als gelungener erster Band! Ich bin gespannt auf Teil 2.
Man verfolgt Adelina, die seitdem sie das Blutfieber überlebt hat, gezeichnet ist und von der Gesellschaft verstoßen wird. Doch die Krankheit hat ihr übernatürliche Kräfte verliehen … Viel will ich gar nicht groß zum Inhalt sagen, außer das ich es absolut gefeiert habe, dass man hier einmal der Antagonistin folgt. Marie Lu lässt während des gesamten Buches immer wieder Erinnerungen von Adelina einfließen, sodass ich schließlich überhaupt nicht wusste, wie ich sie einschätzen sollte. Auch die anderen Charaktere sind derart ambivalent und mit massiven Graustufen gezeichnet, dass ich auch gar nicht erkennen konnte, wer gut und wer böse ist. Ein wahnsinnig spannender Reihenstart, der mich mit seinen vielen Wendungen recht sprachlos zurückgelassen hat. Ich werde dann wohl direkt weiterlesen 😆 Ganz große Empfehlung, wenn man einmal nicht der typischen Heldin folgen möchte 😁
3,5 - 4 Sterne. Ich weiß nicht wieso, aber irgendwas fehlt mir an der Geschichte bis jetzt. Ich finde es nicht schlecht, so ist es nicht, aber irgendwas fehlt.. Adelina als "Antiheldin" fand ich erfrischend, dennoch wirkte es auf mich etwas gezwungen, so wie nichts halbes und nichts ganzes. Sie ist irgendwie halb böse und halb gut. Aber die Geschichte war auf jeden Fall interessant, auch der historische Aspekt war sehr interessant und das, obwohl ich nicht so der Fan von historischen bzw. Mittelalterlichen Settings bin. Aber so wie Marie Lu es beschrieben hat, war es für mich absolut perfekt. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Ich hatte gedacht beim Love interest gibt es eine Art Dreiecksbeziehung zwischen Adelina, Enzo und Raffaele, es war für mich eine ganze Zeit nicht ersichtlich, weil sie Interesse an beiden zu haben schien. Das sie sich schlussendlich in Enzo verliebt hat, fand auch gut so.. Und wie es dann ausging fand ich dann in dem Sinne absolut scheiße.. Ich kann und will nicht akzeptieren, dass Enzo gestorben ist! Ich glaube es solange nicht, bis es sich wirklich verfestigt hat! Ich habe so ein Gefühl das er vielleicht wieder kommt..? Ich hoffe es so sehr! Bitte, bitte bitte! Und dann natürlich noch, wie sie ausgeschlossen wurde und was Raffaele für eine two faced lying bitch ist. Ich kann das zum einen Verstehen, dass er sie verstoßen hat, aber scheiße finde ich es trotzdem. Dennoch freue ich mich auf den nächsten Teil und bin gespannt wie es weiter geht!
Adelina ist eine Malfetto, gezeichnet durch ein Fieber, ausgestoßen von der Gesellschaft. Doch es gibt auch Personen die besondere Fähigkeiten haben, diese werden gefürchtet und sogar gejagt. Um den Thron zu stürzen benötigen diese die Hilfe von Adelina. Die Geschichte fängt gut an, man schafft es schnell in die Welt einzutauchen. Zwischendurch geht es hin und her. Ich mag die Geschwindigkeit der Geschichte und sie gat einige tolle und auch spannendere stellen. Die Charaktere finde ich durchschnittlich. Die Protagonistin stellt irgendwie alles so dar als hätte sie an nichts schuld. Bei vielem konnte sie nur so handeln wie sie es halt getan hat, wobei ich das anders sehe. Sie wirkt sehr unreif und Handlungen sind sehr impulsiv. Das mag auch an ihrem Alter liegen. Jedoch fand ich die Handlungen der Charaktere im allgemeinen sehr fragwürdig. Die Welt hat mit jedoch sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist gut und einfach zu lesen. Die Autorin weiß die Welt schön und interessant zu gestalten.
Sehr spannend! 💕
Das war mal wieder ein super Fantasy-Buch. Ich weiss nicht warum ich diese Reihe schon so lange vor mir herschiebe. Das Buch war klasse, ich fand es sehr originell. Das Magiesystem ist sehr interessant und gut ausgearbeitet. Die Geschichte ist total spannend und einfach sehr gut geschrieben. Mir gefällt das die Protagonistin nicht die typische Heldin ist. Bin gespannt wie es weitergeht!
Am Anfang fiel es mir leider schwer, in die Story richtig rein zu kommen. Aber so ab Seite 300, wollte ich das Buch ungern aus der Hand legen. Die Thematik, das es Menschen gibt, die nach einer Krankheit plötzlich magische Fähigkeiten haben, mag ich gern und habe deswegen auch durchgezogen. Ich bin froh darüber, da ich jetzt sehr gespannt bin, wie es weitergeht. Außerdem möchte ich gerne wissen, ob noch erklärt wird, warum diese Krankheit solche Fähigkeiten ausgelöst hat.
Epische Kämpfe undso
Leider gar nicht überzeugend. Ich kenne wesentlich besseres von Marie Lu. Komische Übersetzungen, gestelzte Formulierungen. Direkte/indirekte Rede/merkwürdige Wechsel der Personen innerhalb eines Kapitels. Protagonistin als Antagonistin aufgebaut, aber keine Spannung, keine Glaubwürdigkeit dabei. Love interest ebenfalls unglaubwürdig und nicht nachfühlbar :/ Daher auch keine Motivation, weiter zu lesen. Die Reihe zieht bei mir leider aus.
„Die Gemeinschaft der Dolche“ ist durchaus etwas Besonderes. Es ist anders. Schon allein, weil Adelina keine perfekt aussehende Protagonistin ist, mit der man als Leser*in außerdem auch noch leichtfertig sympathisieren kann. Im Gegenteil, denn sie ist kein so guter Charakter, wie man es sonst von den meisten Protagonistinnen im Fantasy-Genre gewohnt ist. Stattdessen ist ihre gesamte Person durchzogen von Verbitterung, Einsamkeit und Hass – eine unheimlich explosive Mischung, die während des Buchs außerordentlich gut zur Geltung gebracht wurde und auch eine berichtigte Begründung in der dargestellten Vergangenheit gefunden hat. Allein für Adelina und diesen ungewohnten Blickwinkel hat es sich schon gelohnt, das Buch zu lesen – aber auch das Drumherum gefiel mir. Marie Lu hat ein interessantes Magiesystem im Rahmen eines spannenden Settings geschaffen, welches durch unerwartete Wendungen zusätzlich an Reiz gewinnt. Allerdings gab es auch einen kleinen Nachteil: Durch die vielen „Grauzonen“-Charaktere, deren Taten nicht so einfach in Gut und Böse einzuteilen sind, fiel es mir schwer, mich voll und ganz auf die verschiedenen Personen einzulassen. Einen richtigen Sympathieträger gibt es nicht – stattdessen gibt es vor allem Wut und Angst. Zwei Aspekte, die die Geschichte unheimlich gut getragen haben, derer man sich aber vielleicht bewusst sein sollte. 4 Sternchen von mir!
1361 in Kenettra. Nachdem das mysteriöse Blutfieber herrschte, ist die 16jährige Adelina Amouteru von einer Narbe gezeichnet und wird von ihrem Vater und der Gesellschaft verstoßen. Doch dieses Fieber gab ihr weitaus mehr als nur eine Narbe – sie erhielt übernatürliche Kräfte... Der erste Band einer neuen historischen Fantasy-Reihe der Bestellerautorin Marie Lu. Mir hat das Setting sehr gut gefallen: Mittelalter, Könige, Inquisition und eine Gruppe von Begabten, die sich nicht länger verstecken möchte. Die Geschichte an sich, hat mir gut gefallen und war etwas Neues. Die verschiedenen Charaktere wurden sorgfältig ausgearbeitet, jedoch oftmals von Adelina als übernatürlich schön dargestellt. Was ich irgendwann als überflüssig empfunden habe. Die unterschiedlichen Fähigkeiten waren sehr interessant, vor allem das Prinzip, das hinter ihnen herrschte. Leider haben mich viele Dinge ab der Hälfte des Buches gestört: - Dauernde Wortwiederholungen (Dunkelheit, Verlangen, Energie,...) - Adelinas Vater, der ihr etwas zuflüstert - Gedanken, die ihr ständig durch den Kopf zucken, schweifen, rasen - Adelinas Handlungen, die für mich nicht mehr nachvollziehbar sind bzw. ihre Reaktion, wenn sich ihr jemand in den Weg stellt Der zweite Teil soll im Herbst 2017 erscheinen, da mir das Buch trotz der genannten Kritikpunkte gefallen hat und ich wissen möchte, wie es weiter geht, werde ich die Reihe auf alle Fälle verfolgen.
Achtung: Mögliche Spoiler folgen. Auch nach über 400 Seiten bin ich mir nicht sicher, worum es in diesem Buch bzw. dieser Reihe gehen soll...Alles war super verworren und ich konnte mich tatsächlich mit keinem einzigen Charakter näher anfreunden. Die Nebenrollen waren sehr oberflächlich gehalten und die Hauptprotagonistin ist für mich bis zum Schluss ein junges, ängstliches Mädchen geblieben, welches in ihrem Leben nie Liebe und Zuneigung erfahren hat. Den Beginn ihrer Geschichte fand ich krass und habe mich sehr über ihre mögliche Charakterentwicklung gefreut. Aber leider ist da nicht viel passiert. Das sie sich der Dunkelheit immer näher verbunden fühlt und teilweise sehr psychopatische Gedanken hat, war mal etwas anderes, aber wirkte durch mehrere Gedankensprünge, Visionen etc. einfach nur aufgesetzt bzw. verwirrend. Der Epilog hat mich dann mit dem neuen Charakter nochmal neugierig gestimmt und ich habe die Hoffnung, dass es einfach die Absicht des ersten Bandes war, viel Verwirrung zu stiften...außerdem habe ich die beiden anderen Bände schon seit langer Zeit im Regal stehen...
Es dreht sich um Adelina. Durch das Blutfieber gehörte sie zu eines der wenigen Kinder, die später besondere Kräfte entfalten. Diese zu bändigen soll sie bei der Revolutionistengruppe der Dolche lernen, wäre da nicht ihr Hang zur Dunkelheit. Es ist interessant und spannend geschrieben. Jedoch habe ich nie den richtigen Bezug zur Protagonistin gefunden, was hauptsächlich daran liegt, dass sie so von Hass, Angst und Wut sich beeinflussen lässt. Trotzdem passt die Charakterentwicklung sehr gut. Wie sie wegen dem Terror des Vaters und dem ganzen Schmerz als Folge sich so entwickelt
Sehr interessante Idee und noch bessere Umsetzung!
"Niemand will wirklich, dass man ist, wie man ist. Die Menschen wollen, dass man die Version seiner selbst ist, die sie mögen." -Adelina Seit Adelina an dem Blutfieber erkrankte, ist sie gezeichnet. Als Malfetto wird sie von der Gesellschaft ausgegrenzt und lebt im Schatten ihrer Schwester Violetta. Doch eines Nachts erwacht ihre fürchterregende Gabe und sie muss fliehen. Dieses Buch hat mich absolut begeistert! Der Schreibstill ist super flüssig zu lesen und ich habe mir mehrmals Sätze markiert. Die Charaktere sind unglaublich tief und einzigartig. Sie haben ihre Fehler und sind weit davon entfernt, perfekt zu sein. Doch das macht sie so interessant und realistisch. Auch verschwimmen hier die Grenzen zwischen Gut und Böse. Die Welt ist angelegt an das Mittelalter und sehr interessant. Die Spannung wird durch die vielen unerwarteten Wendungen immer gesteigert und vorallem am Ende ist mir das Herz stehen geblieben. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der düstere Fantasyromane mag und würde es am liebsten jeden in die Hand drücken!

Ein etwas zäher Einstieg dafür aber mit einem umso packenderes Finale
Nachdem diese Buchreihe vor kurzem ja durch die Preissenkung nochmal einen regelrechten Hype ausgelöst hatte, wurde natürlich auch ich aufmerksam und neugierig auf diese geworden. Diese Neugier hat sich letzendes gelohnt. Ich wurde in eine wirklich sehr interessante Welt entführt, in eine Zeit, welche mich doch sehr stark an die Hexenverfolgung erinnert hatte. Genauso sollte es wohl auch sein. Eine Zeit, in welcher die Inquisition das öffentliche Leben beherrschte, in welcher Menschen ausgegrenzt und verfolgt wurden, nur weil sie nicht dem Maß der Gesamtheit entsprachen. In dieser Welt wurden die „Malfettos“, die „Begnadeten“ gejagt. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass ich dieses Wortspiel der Begnadeten, für mich ein Wort der Bewunderung, sehr amüsant war, schließlich waren diese Menschen alles andere als bewundert. Adelina, als Kind vom Blutfieber befallen, welches sie für den Rest ihres Lebens zeichnete und gleichzeitig mit unglaublichen Gaben beschenkte, war nicht die typische Heldin, wie ich es gewohnt bin. Durch ihre Zeichnung war sie weder außerordentlich hübsch, noch war sie besonders freundlich und auch zu beginn nicht unbedingt mutig. Doch genau dies passte so perfekt in die Geschichte. Ich fand den Anfang der Geschichte zwar etwas schleppend, ich habe ein bisschen gebraucht, um wirklich komplett anzukommen, um mit allen Charakteren und den Begebenheiten vertraut zu werden. Doch nachdem sich dies geändert hatte, konnte mich das Buch sehr packen. Immer wieder gab es einzelne Spannungspunkte, ich war sehr neugierig, wie Adelina sich weiter entwickelte, auf welche Seite sie sich letzendlich schlagen würde. Auch gab es immer wieder Wendungen, welche ich so nicht erwartet hatte, Momente, die mich völlig aus der Fassung brachten. Gerade das Finale fand ich unglaublich spannend und es weckte in mir auf jeden Fall die Lust auf mehr. Ich bin schon sehr neugierig auf die beiden nachfolgenden Bände. Von mir gibt es hier eine ganz klare Leseempfehlung!

Mhm also es war nicht schlecht, aber sowas in der Art hab ich einfach schönzureden oft gelesen… Die haupprotagonistin fand ich super, weil es mal was anderes war. Sie war düster und voller Hass und das hat mir gut gefallen. Eher nicht so gut gefallen hat mit der Rest, denn der ist recht fahl geblieben… das Ende fand ich ziemlich enttäuschend… werde dem 2. Teil noch ne Chance geben… hoffentlich ist der besser
Anders und doch irgendwie gleich, nur aus einer anderen Sicht
Ich hab das Buch jetzt schon länger auf meinem SUB liegen und jetzt endlich gelesen. Am Anfang ging es relativ schleppend durchs Buch und ich hatte mehrere Stopps. Adelinas Charakter hat mir an sich gut gefallen. Den anderen Charakteren hat es aber leider an Tiefe gefehlt und das war auch das, was mich mit am Meisten gestört hat. Es gab für meinen Geschmack zu große Zeitsprünge, wodurch man zB die Gemeinschaft der Dolche bzw deren Mitglieder nicht richtig kennengelernt hat, wodurch es allem ein wenig an Tiefe gefehlt hat. Die Story an sich fand ich recht interessant und auch der Schreibstil war meines Erachtens sehr gut. Das Worldbuilding war insgesamt sehr stimmig und ich freue mich auf die weiteren Bände und hoffe, das die Charaktere darin mehr Tiefe erlangen.
Die Rezension gibt es auch auf meinem Blog: https://inkofbooks.wordpress.com/2017/01/14/rezension-the-young-elites-die-gemeinschaft-der-dolche/ POSITIV - Die ersten 150 Seiten Die ersten hundert Seiten waren vor Spannung kaum auszuhalten, sie waren toll und abwechslungsreich geschrieben, hatten das Feeling eines sehr guten Buches, welches sich seinen Anfang sucht. Und das fand ich super! Ich habe den Schreibstil geliebt, die Charakterentwicklung, den Fakt, dass wir direkt ins Geschehen hineingeworfen werden. Auch die ständig wechselnden Umstände waren einfach nur super und ich war gespannt darauf, was denn noch alles passieren könnte. - Die Superkräfte und das System, mit dem sie funktionieren Die Krankheit, die hier grassiert hat Ähnlichkeiten mit der Pest in der italienischen Renaissance und hat nur einen kleinen Unterschied: Alle Erwachsenen sterben an der Krankheit und ein paar Kinder überleben sie, allerdings sind sie gezeichnet und können von nun an über übernatürliche Kräfte verfügen, die sich bei jedem ganz anders äußern. Und diese waren wirklich cool und innovativ, von Wind- und Feuerkräften über Illusionen und die Fähigkeit mit Tieren zu kommunizieren. Auch die Erklärung, wie die Welt im Innersten aufgebaut ist und durch die Götter und Engel und verschiedene Stränge zusammengehalten wird, hat mir sehr gut gefallen und auch die Affinitäten, die jeder Begabte aufweist, die sich auf verschiedene Götter und Engel beziehen und sich in Edelsteinen äußern. Cool gemacht, mit jeder Menge Grips und Vorstellungskraft dahinter! I LIKE! - Der männlich Kurtesane Raffaele Raffaele! Nicht nur der Name ist toll, sondern er auch! Er ist der engste Vertraute des Anführers der Young Elites und beschafft als die beste männliche Kurtesane des Reiches das Geld für den Erhalt der Gruppe heran. Und OH MEIN GOTT, ER IST SO WUNDERSCHÖN! Ich glaube ich habe noch nie ein so perfektes Wesen in einem Buch beschrieben gesehen. NIEMALS! Und daher und wegen seiner bedachten, ruhigen und trotzdem berechnenden Art war Raffaele für mich der eigentliche Held des Buches. Raffaele, der sofort erkennt, wie gefährlich Adelina sein könnte. Raffaele, der ihr trotzdem die größtmögliche Pflege zukommen lässt und sie verwöhnt und eingewöhnt. Raffaele, der spüren kann, wenn Emotionen sich verändern. Raffaele, der sich anmutiger als jeder Gott bewegt. Raffaele, der als Einziger in dieser Geschichte seinen Kopf benutzt. - Die Liebesgeschichte zwischen Adelina und Enzo Also das ist wirklich kein Spoiler, weil sich das schon aus dem Klappentext und den ersten 50 Seiten erahnen lässt. Ich kann auch Leute nicht verstehen, die meinen, dass die Liebesgeschichte nur im Hintergrund stattfindet und sehr klein gehalten wird, denn das wird sie definitiv nicht! Zwar ist sie auch nicht ÜBERALL, aber dafür ist sie an den entsprechenden Stellen groß genug und riesig. Auch wenn diese Liebe größtenteils auf der rein körperlichen Anziehung zwischen den beiden basiert und ich mich nicht erinnern kann, dass die beiden jemals eine ausführliche Konversation gehabt haben, hatte sie mich sofort in ihren Bann gezogen und ich wollte immer mehr davon! Die Anziehung zwischen den beiden ist wirklich super gelungen! - Gut und Böse sind überhaupt nicht erkennbar Man kann sagen, was man will, aber „Gut“ und „Böse“ existieren in diesem Buch nicht. Man weiß zwar, wer der Böse sein soll und wer die Guten, aber es will nicht so wirklich klappen, was auch an der Sicht von Adelina liegen mag, aber ich fand das wirklich sehr gut. In anderen Jugendbüchern wird man mit Schwarz und Weiß-Denken zugeschüttet, hier ist die Grenze fließend und jeder ist genauso gut wie böse. Die Moralität ist quasi nicht erkennbar und jeder muss sich sein eigenes Bild machen. - DER EPILOG! Das habe ich wirklich noch nicht oft gesagt, aber: DIESER EPILOG! OH GOTT, ICH LIEBE IHN! KANN DIE STORY BITTE NUR AUS DIESER PERSPEKTIVE ERZÄHLT WERDEN? RIESIGER PLUSPUNKT FÜR DEN EPILOG! NEGATIV - ADELINA! VERDAMMT, ich komme nicht mit ihr klar! ALTER SCHWEDE! Noch nie habe ich eine Protagonistin so verabscheut, wie Adelina! Noch nie! Sie hat eine Art, viel zu viel zu denken, dann in die falsche Richtung zu denken, dann Annahmen zu treffen, die völlig falsch sind und dann doch aufgrund der Gegenannahme zu urteilen und zu handeln. Sie denkt nicht nach. Sie hat keine erkennbaren Ziele. Sie lässt sich herumschubsen. Sie hat ganz viele Feinde, kann aber keinen Plan entwerfen und handelt ohne nachudenken. Sie kann ihre Kräfte nicht kontrollieren. Sie ist einfach nicht meins. Noch nie konnte ich so wenig mit einer Protagonistin anfangen. Was ich auch noch sagen will, ist, dass Adelina ja eigentlich die Böse hier sein soll. Allerdings ist sie nicht böse, sondern einfach nur zu blöd, gut zu sein. Und ich präferiere es definitiv, dass die dunkle Seite eines Menschen gezeigt wird, anstatt, dass sie immer nur „fühlt, wie sich das böse in ihr regt“. Sie handelt nicht aus Rachsucht, Eifersucht oder Arroganz. Sie handelt aus Angst, Panik und Dummheit. Und das ist für mich in keinster Weise ein Bösewicht, sondern jemand, der es nicht so weit gebracht haben sollte. - DIESE VERDAMMTEN MISSVERSTÄNDNISSE! Es gab einen Punkt in diesem Buch, ab dem es für mich auf ein Niveau ganz unten abgefallen ist. Der Punkt, an dem Adelina hätte alles besser machen können. Und alle anderen Punkte, an denen sie es hätte erwähnen können, es aber nie getan hat. Damit hat sie die Apokalypse einigeläutet. Bestimmt wollte sie es nicht, aber sie hätte sich doch bitte mal aufraffen können und es einfach mal machen können, denn es hätte Vorteile für jeden gehabt und sie hätte das Vertrauen der Dolche gewonnen. Ich glaube Marie Lu hat sich einfach nicht getraut, einen wirklich bösen Charakter zu schreiben, auch wenn sie das sagt. Denn Adelina ist nicht böse. Sie hat diese „böse Natur“, von der aber nie etwas zu spüren ist. Sie weiß einfach nur nicht mit ihren Kräften umzugehen. Und das tut einfach weh. Eine bewusst böse und verdorbene Adelina, die hintergeht und mordet, wäre mir sehr viel lieber gewesen. Ab diesem Punkt ist auf jeden Fall jede Konversation und jede Entscheidung von Missverständnissen geprägt und alles und jeder versteht sich durchgehend nicht, was verdammt noch mal wehtut! Als Leser habe ich kein Problem damit, auch mal mehr zu wissen, aber den Charakteren bei jeder Situation ins Gesicht brüllen zu wollen, kann doch auch nicht die Lösung sein. Ich habe mich noch nie so über ein Zitat aufgeregt: Ich habe es satt, immer nur benutzt, verletzt und fallen gelassen zu werden. Ab jetzt werde ich es sein, die andere benutzt. Die andere verletzt. Ich. Und an dieser Stelle eine ganz klare Spoilerwarnung, denn das ist definitiv ein fetter Spoiler! ADELINA! ARGH! Das Zitat wäre so awesome, wenn wirklich stimmen würde! Aber es stimmt nichts! Du wurdest während des ganzen Buches nicht „fallen gelassen“. Von niemanden. Soll ich dir mal sagen, wer hier wen fallen gelassen hat? DU! Du hast die Dolche verraten, benutzt und verletzt (SOGAR GETÖTET!) und alles was dir einfällt, ist, dass DU das arme Schweinchen in dieser Sache bist? DU? Ernsthaft? Die Dolche haben alles verloren und du stehst da, stärker als je zuvor, mit deiner Schwester und BEKLAGST DICH WORÜBER EIGENTLICH? Dass sie davon geredet haben, dich zu töten? Haben sie es getan? NEIN! Und dass sie dir misstrauen und dich nicht mehr dabeihaben wollen, nachdem du alles und jeden in deiner Umgebung benutzt und verraten hast, ist doch NICHT MEHR NORMAL! DENK DOCH MAL NACH MÄDCHEN! SIE HABEN JEDES RECHT DAZU! JEDES! Adelina, du bist völlig realitätsfremd. Fazit: Ein Buch, was mich verwirrt hat, aufgeregt hat, aber auch gute Momente vorzuweisen hatte. Eine ambivalente Protagonistin, die gefühlt ALLES falsch gemacht hat, hat es mir nicht gerade leicht gemacht, mich in dieser Story wohlzufühlen, eine nicht klar ausgebaute Fantasywelt machte es noch viel schwerer, abgesehen von den ganzen Missverständnissen, die sich wie ein roter und blutiger Faden durch die Geschichte ziehen. Allerdings mochte ich die ersten 150 Seiten sehr gerne und auch der Epilog war wahnsinnig gut! Und allein für diese Seiten und den männlichen Kurtesanen Raffaele gibt es 3 Tintenkleckse! Ich hoffe, dass der zweite Band mich mehr überzeugen kann! 3 von 5 Tintenklecksen!
Eine düstere, aber sehr interessante Fantasy Geschichte
Young Elites ist eine Geschichte, die mit vielen Bekannten Plotpoints spielt und sie doch sehr neu und origenell verwendet. Wie haben eine geheime Gemeinschaft, einen Kampf um den Thron und die Diskriminierung einer ganzen Bevölkerungsgruppe. Bekannte Themen, aber durch die sehr einfallsreiche Welt, die mich an das frühere Venedig oder Florence erinnerte, und den komplexen, grauen Charaktern, bekam die Geschichte einen besonderen Flair. Vor allem die Protagonistin ist sehr interessant! Zwar ist sie ziemlich unsympathisch, aber versteckt sie so viele interessante Schichten in sich, dass ich einfach nur gespannt bin, wie es mit ihr weitergehen wird! Der Plot war ebenfalls durchgehend spannend, aber manchmal etwas zu Triste oder Folternd für mich 😅😂 Mir fehlte manchmal ein Moment des durchatmens. Aber das Ende war unerwartet und mega und ich bin so gespannt, wie es weitergehen wird. Das erste Buch hat die Weichen für eine Geschichte liegt, die mich noch wirklich umhauen könnte!
War nicht meins.
Die Grundidee klang spannend - eine Gruppe magiebegabter Personen mit coolen Fähigkeiten kämpft in einem historischen Setting gegen die Verfolgung und Vernichtung durch den König. Leider hat mich die Geschichte aber nicht packen können. Ich weiß nicht genau, ob es am Schreibstil, dem historischen Flair oder den Figuren selbst lag, aber bei mir kam keine Sogwirkung auf und ich konnte mich nicht in die Charaktere hineinversetzen, habe nicht mitgefühlt, keine Bindung zu den Figuren aufgebaut und war dadurch emotional null involviert. Auch die Kampfszenen und der Spannungsaufbau haben mir nicht so richtig zugesagt. Mir war egal, wie es mit den Figuren weitergeht und zwischendrin habe ich mehrfach überlegt, ob ich das Buch abbreche, habe mich dann aber bis zum Ende durchgekämpft. Positiv ist mir eigentlich nur das Magiesystem aufgefallen, dass wirklich abwechslungsreich und toll war. Die Buchreihe bietet bestimmt viel Potenzial und findet begeisterte Leser, für mich persönlich war es nichts. Die weiteren Teile werde ich nicht mehr lesen.
Über Nacht verfärbten sich Adelinas wunderschöne schwarze Haare plötzlich silbern. Seit sie das mysteriöse Blutfieber überlebte, ist die Tochter eines reichen Kaufmanns gezeichnet und von der Gesellschaft verstoßen. Aber die Krankheit hat ihr nicht nur eine strahlende Zukunft genommen, sondern auch übernatürliche Kräfte verliehen. Und Adelina ist nicht die Einzige. Die Gemeinschaft der Dolche wird vom König gejagt und gefürchtet, denn mit ihren unerklärlichen Fähigkeiten sind sie imstande, ihn vom Thron zu stürzen. Doch dazu benötigen sie Adelinas Hilfe... Adelina ist eine richtige Anti-Heldin. Sie vertraut niemanden, ist lieber eine Einzelgängerin und ist so voller Hass. Wegen ihrer Vergangenheit ist das auch mal eine logische Entwicklung. Man muss sich aber etwas daran gewöhnen, dass in einem Buch keine strahlende, selbstbewusste junge Frau immer das richtige macht. Bisher war die Story sehr unterhaltsam, sehr mystisch, sehr düster. Ich habe nicht mal eine Ahnung, was da alles noch passieren wird. Die Geschichte gibt so viel her und ich bin so gespannt, was Marie Lu noch alles in petto hat.
„Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche” von Marie Lu Darum geht es: Über Nacht verfärben sich Adelinas wunderschönes schwarzes Haar plötzlich silbern. Seit sie das mysteriöse Blutfieber überlebte, ist die Tochter eines reichen Kaufmanns gezeichnet und von der Gesellschaft verstoßen. Aber die Krankheit hat ihr nicht nur ihre Zukunft genommen, sondern hat ihr auch übernatürliche Kräfte verliehen. Die Gemeinschaft der Dolche wird vom König gejagt und gefürchtet, denn mit ihren unnatürlichen Kräften sind sie im Stande, ihn vom Thron zu stoßen. Doch dazu benötigen sie Adelinas Hilfe. Tolle Fantasy mit Mittelalter-Touch! Gleich mit dem ersten Satz “Morgen früh werde ich sterben” ist der Leser mitten im Geschehen und es bleibt bis zur letzten Seite spannend. Im Mittelpunkt steht Adelina, eine Malafetto, die in die Gemeinschaft der Dolche aufgenommen wird. Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist dem Italien des Mittelalters nachempfunden. Eine große Pandemie hat weite Teile der Bevölkerung dahingerafft oder entstellt zurückgelassen. Die Gemeinschaft der Dolche ist eine sehr spannende Gruppe. Keine Gruppe strahlender Helden, sondern ein Gemisch aus vielen Grautönen. Dies hat mir besonders gefallen. Adelinas Gabe ist es Illusionen zu beschwören, die beängstigend gut von Marie Lu beschrieben werden. Auch von ihren weiteren Schreibstil war ich von Beginn an begeistert, es ist einfach nur spannend, so dass ich mich quasi ins Buch krallen musste. Auf viele Details wie Umgebungsbeschreibungen wird verzichtet; ihr Fehlen ist aber ganz und gar nicht störend, durch die Spannung fällt es nicht näher ins Gewicht. Jedes Kapitel wird aus der Sicht einer anderen Person geschildert. Insgesamt gibt es vier Perspektiven: drei gehören der Gemeinschaft an; die Vierte gehört einen der Gegner an; Teren Santoro, Höchster Inquisitor. Hauptmerkt liegt bei der Protagonistin Adelina. Adelinas Wandlung im Laufe des Buches war spannend mit zu erleben. Wie sie von einer ängstlichen, schwachen Person zu einer starken, furchteinflößenden Persönlichkeit wird, war sehr interessant erzählt. Das sie auch weiterhin mit ihren Dämonen der Vergangenheit, der Dunkelheit in ihr und ihren Ängsten in Konflikt steht war ein starker Kontrast, der der Persönlichkeit von Adelina noch mal vielmehr Facetten gibt. Es tut mir sehr leid für meinen SuB, aber die anderen Teile müssen nun bei mir einziehen! Von mir gibt es eine definitive Leseempfehlung: 5 von 5 Sternen
Ein starker Reihenauftakt
Young Elites" von Marie Lu ist bei mir schon fast zu einer SuB-Leiche geworden, aber die Zufallsauswahl der Reado App hat entschieden, dass ich die Reihe endlich mal lesen sollte😂 Was soll ich sagen, der Zufall hat gut entschieden. In "Die Gemeinschaft der Dolche" erwarten euch ein mediterran angehauchtes Setting, magisch begabte Kinder und Jugendliche, die von der Gesellschaft geächtet und gejagt werden, ein Komplott den amtierenden König zu stürzen... Und allen voran gibt es eine Protagonistin, die erfrischenderweise das Muster aus "Ich bin im Herzen durch und durch gut und muss mich auf jeden Fall für die Sache opfern" durchbricht und eher den Weg einer Antiheldin einschlägt. Ich fand die Handlung insgesamt ziemlich schnell, was manchmal dazu führt, dass Beziehungen zwischen Charakteren und und Szenenbeschreibungen etwas "flach" ausfallen und man nicht wirklich tief in die Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonistin eintauchen kann. Dafür wird es aber auch nicht langweilig und man stürzt von einem Abenteuer ins nächste. Insgesamt hatte ich dennoch viel Spaß beim Lesen und bin gespannt, wie sich der Cliffhanger am Ende der Geschichte im nächsten Band auflösen wird.
Holy Guacamoly. Ich hatte so gar keine Erwartungen an dieses Buch. Ich habe nichts wirklich davon gehört vorher und so hat mich echt alles daran überrascht. Eine Antiheldin hoch zehn. Adelina ist nicht die perfekte aufopferungsvolle Prota, wie man sie aus sonstigen Fantasy-Büchern kennt. Sie kämpft mit sich selbst und gegen die Dunkelheit in ihr. Und dabei passieren viieeele Dinge, die man nicht vorhersehen konnte. Ich wurde so einige Male komplett aus den Socken gehauen, weil ich was komplett anderes vermutet habe, als das, was am Ende rauskam. Uiuiui. Und DAS ENDE HAD ME SHOOK, alter Falter. Zum faktischen: Der Schreibstil ist sehr schön und flüssig, lässt sich problemlos lesen. Das Worldbuilding fand ich auch sehr simpel und verständlich. Die Charaktere konnte ich mir sehr gut vorstellen und man hat teilweise Hintergrundwissen bekommen, was da nochmal geholfen hat. Es gibt hier in der Story kein Schwarz-Weiß "wir sind gut und ihr seid böse" und genau das hat mich total fasziniert. Spannung ist immer gegeben, es bleibt durchgehend offen, wie es ausgehen könnte. Die Beziehungen und Hintergedanken der einzelnen Charaktere sind total verstrickt und man weiß nie genau, was als nächstes passiert. Wer steht am Ende zu wem, auf wessen Seite werden die Personen stehen...? Ich bin jetzt schon richtig gespannt auf den nächsten Teil und werde auch nicht sehr lange damit warten, den zu lesen!
Die Gemeinschaft der Dolche 🗡
Leider überhaupt nicht mein Fall. Mir hat weder der Schreibstil gefallen, noch einer der Charaktere. Das Buch wirkte schlecht übersetzt oder nicht gut beschrieben, zwischendurch war nicht zu erkennen, ob es sich um direkte Rede oder Gedanken handeln soll und die Charaktere blieben alle relativ flach. Die Protagonistin hat überhaupt keine Sympathien geweckt, was an sich in Ordnung ist, aber ihre Handlungen und Reaktionen waren nicht immer nachvollziehbar und man konnte keine wirkliche Verbindung zu ihr aufbauen. In der zweiten Hälfte des Buches wurde es spannender, aber auch das konnte die Geschichte für mich nicht retten. Es war mir ziemlich egal, wie es ausgeht und die Plottwists haben nicht gezündet. Total schade, aber vielleicht freut sich ja jemand anderes mehr über die Bücher als ich :)
Marie Lus neue Reihe "Young Elites" ist im Fantasybereich angesiedelt. Ihre Welt erinnert mich etwas an die Römer, denn die meisten Namen stammen aus dem Italienischen und auch vom Setting her hatte ich immer eine mediterrane Stadt vor Augen. In Kennattra herrschen aber brutale Zeiten. Nach dem Blutfieber, das mich an die Pest erinnert, überleben nur wenige Kinder. Diese sind gekennzeichnet und können über übernatürliche Kräfte verfügen. Diese Malfettos haben keine Rechte und werden oft von Inquisitoren abgeholt und öffentlich verbrannt. Kein Wunder also, dass sich einige reiche und einflussreiche Malfettos zur Gemeinschaft der Dolche zusammenschliessen. Die Idee und die Welt von Marie Lu ist sehr gut durchdacht, detailliert geschildert und wird mit einer Karte untermauert. Das hat mir alles ausgesprochen gut gefallen. "Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche" konnte mich schnell in seinen Bann ziehen, denn die Geschichte geht ohne grosses Vorgeplänkel los und die Autorin beweist einmal mehr ihr Können. Sie hat einen klasse Schreibstil, der mich immer wieder begeistert. Im Kinder- und Jugendbuchbereich malen die Autoren meist schwarz-weiss. Marie Lu zeigt uns, wie facettenreich und interessant Grau sein kann. Sie wollte uns für einmal auch keine Heldin mit blütenweisser Weste auftischen, sondern eine düstere, böse Protagonistin. Meiner Meinung nach ist ihr dies jedoch nicht ganz gelungen, denn genau mit Andelina lässt sie mich sehr zwiegespalten zurück. Adelina hat durch ihre Zeichnung und durch ihren Vater eine harte Kindheit, was erst Mitleid und Verständnis beim Leser weckt. Sie ist zwar recht unsicher, aber man entdeckt in ihr ein starker Wille, der gefällt. Sie könnte eine taffe Protagonistin, eine raffinierte Schurkin werden, doch irgendwie kann sie sich einfach nicht entscheiden. Wir durchleben mit ihr ein Hin und Her, das meine Nerven doch ab und zu etwas strapaziert hat. Auch der am Anfang so schöne Spannungsbogen erlitt im Mittelteil den einen oder anderen Durchhänger. Dazu kam, dass mir der Fantasyaspekt in dem Bereich zu viel Platz einnahm. Doch dann kommt eine überraschende Wendung und Marie Lu nimmt wieder alle Fäden in die Hand und beweist, dass sie schreiben kann. Ein überaus spannendes letztes Drittel und ein vielversprechender Epilog schüren das Interesse auf die Fortsetzung. Fazit: "Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche" ist ein besonderes Buch, das mich aber auch ein bisschen zwiegespalten zurücklässt. Marie Lu hat eine eindrucksvolle Welt geschaffen, mit der sie mich sofort in den Bann ziehen konnte. Adelina ist eine sehr spannende, für einmal nicht nur gute, Protagonistin, die aber nicht immer meine Sympathie bekommen hat. Die Autorin trumpft gegen das Ende mit einer überraschenden Wendung auf, so dass man sich auf einen fantastischen zweiten Teil freuen kann.
Leider, nichts für mich
Leider hat mich das Buch gar nicht abgeholt. Die Protagonisten fand ich langweilig und ich wusste lange nicht, wer welche Person ist. Die richtige Vorstellung fehlt leider komplett. Das Worldbuilding hat mich ebenfalls nicht abgeholt. Nach 160 Seiten, bin ich nach wie vor nicht in der Geschichte gewesen und habe es schweren Herzens abgebrochen. Das Cover gefällt mir leider auch überhaupt nicht. Einziger Pluspunkt ist der Schreibstil. Es hat sich dadurch flüssiger lesen lassen.
Tatsächlich hatte ich dem Buch 3, 5 Sterne geben wollen. Wieso? Es hat mich definitiv gefesselt, es hatte eine Sogwirkung und einen Spannungsfaktor. Aber es war auch eine vorhersehbare, klischeehafte Fantasy-Storyline, die leider ein ums andere Mal zu oft auf der Stelle blieb & bei der mir die Charaktere nicht nahe gingen. Dachte ich. Bis ich heulend über dem Buch saß und die ganze Handlung hinterfragt habe. Bis ich mit offenem Mund die Seiten anstarrte. Bis ein Plottwist mich so aus der Bahn warf, dass ich kurzzeitig nicht weiterlesen konnte. Die Umgebung wurde UNGLAUBLICH gut geschrieben und in der Geschichte war ich von Anfang an drinnen. Potential für diese Reihe sehe ich auf alle Fälle und freue mich unglaublich auf den nächsten Band! Der 1 Stern fehlt jedoch trotzdem aufgrund der Längen, der teils vorhersehbaren Szenen und den im mittleren Teil eher flachen Charakteren.
"Young Elites: Die Gemeinschaft der Dolche" ist wieder ein Buch, wo es mir nicht leicht fällt, die richtigen Worte zu finden. Ich fange mit dem Positiven an. Das ist die Handlung. Die Geschichte, wie ein Blutfieber dafür sorgte, dass jugendliche sich veränderten und ungewöhnliche Kräfte an sich bemerken, ist von Anfang an sehr interessant. Die sogenannten Maleffitos - die Gezeichneten werden von der Gesellschaft ausgegrenzt aber es gibt eine kleine Gruppe von Malleffitos, die ihre Begabungen entdeckt haben und gegen das System vorgehen wollen Zu ihnen stößt die Protagonistin Adelina. Die Geschichte finde ich rundweg sehr gelungen und spannend. Besonders die einzelnen Gaben sorgen für eine schöne Vielseitigkeit. Allerdings macht die absolut unsympathische Protagonistin alles kaputt. Ich habe nichts dagegen, wenn Protagonisten nicht immer nett sind, wenn sie dunkle Seiten haben und auch vor einem Mord nicht zurückschrecken aber in Adelina vereint sich einfach alles Negative. Negative Gefühle, Gedanken ... ich habe nichts Positives an ihr gefunden. Das zieht einen beim lesen ganz schön runter. Besonders macht es ihr Verhalten in meinen Augen etwas unglaubwürdig, gerade zu ihrer Anfangszeit bei den Dolchen oder den Gefühlen ihrer Schwester gegenüber. Sehr schade, das hat mir beim Lesen einfach so viel genommen. Die anderen Charaktere Enzo, Raffael und die restlichen der Elite und sogar Teren können sich hingegen sehen lassen, da diese kein Einheitsbrei sind und jeder durch etwas hervorsticht, was ihn interessant macht, aber das ändert nichts daran, dass ich am Ende des Buches einfach enttäuscht war und auch keine große Lust verspüre, die Geschichte fortzusetzen. Fazit Man merkt, dass eine Protagonistin die keine Sympathie wecken, kann das ganze Lesevergnügen zunichtemacht. Mir ging es leider mit Adelina so, da kann die Geschichte drum herum noch so interessant sein. Ob ich jemals Band 2 lesen werde, weiß ich nicht.
Adelina Amouteru ist mit einem Makel behaftet, denn sie ist eine Malfetto. Nachdem sie das Blutfieber hatte, sind ihre Haare fast weiß geworden und man musste ihr ein Auge entfernen, weil sich dieses währen des Fiebers entzündet hat. Ihre Mutter ist an dem Blutfieber gestorben, ihre Schwester hat das Fieber ohne Nachwirkungen überstanden. Ihr Vater hasst Adelina wegen ihres Makels, denn jetzt kann er sie nicht mehr gewinnbringend verheiraten. Nach einem Streit mit ihrem Vater, tötet Adelina diesen versehentlich, mit ihren neu erweckten übernatürlichen Kräften. Ebenfalls eine Nebenwirkung des Blutfiebers. Kurz bevor man sie hinrichtet, kommt die Gemeinschaft der Dolche, ein Zusammenschluss vieler Anderer mit übernatürlichen Kräften, auf sie zu und will sie als Verbündete im Kampf um den Thron. Auf dieses Buch war ich im Vorfeld wirklich sehr neugierig, denn die Autorin konnte mich mit ihrer Legend-Reihe völlig überzeugen. Hier entführt sie uns in eine völlig andere Welt, die aber ebenso brutal und blutig ist. Die Autorin behauptet selbst, dass Adelina keine einfache Heldin ist, dem ich nur zustimmen kann. Sie wird durch viele negative Gedanken angetrieben und ihre Entscheidungen sind auch nicht immer nachvollziehbar. Aber auch die anderen Charaktere sind eher als schwierig und wenig vertrauenswürdig einzustufen. Erzählt wird die Handlung überwiegend aus der Sicht von Adelina in der Ich-Perspektive. Zwischendurch wechselt die Perspektive dann zu verschiedenen Nebenfiguren und wird dann in der dritten Person erzählt, nämlich aus der Sicht von Enzo und Raffaele aus der Gemeinschaft der Dolche sowie aus der Sicht von Teren, dem Inquisitor, der die Gemeinschaft zerschlagen und alle Mitglieder töten will. Das Ende hat mich dann sehr überrascht und auch ein wenig geschockt. Für mich passt das Ende nicht so richtig zur Handlung, denn nun fehlt für den 2. Teil völlig der rote Faden und die Autorin schlägt eine völlig andere Richtung ein. Trotzdem spreche ich für den 1. Teil dieser Reihe eine Leseempfehlung aus. Jeder, der gerne ungewöhnliche Geschichten und schwierige Charaktere mag, wird hier auf seine Kosten kommen. Von mir gibt es 8,5 von 10 Punkte.
Sooo, I don't know. I loved Lu's other series, the Legend trilogy, so much that I bought its physical copies (after reading it on kindle) for the purpose of giving it to my friends so they would read it as well. That's why I hoped that The Young Elites would be at least equally enjoyable to me. Or at least sufferable. Oh well. I'm glad I waited until I found it in a library and didn't actually buy it. The blurb made me think I was going into an adventure-like secret mission-story, with cold-blooded characters who also had super powers and action and stuff. What I got wasn't like that at all. The main character, Adelina, was disappointing. It might be because I prefer, well, smart characters (like in Legend) and not someone who keeps making poor choices without even trying to consider other options. Seriously. When Adelina just went with Teren's blackmailing because he had her sister, I rolled my eyes and hoped she would, I don't know, at least think about crossing him. Make a plan for rescuing her sister. Become a double spy. TALK to the Society-guys exactly because they didn't trust her (what's a good way to earn someone's trust? NOT WITHHOLDING INFORMATION, that was even potentially dangerous for everyone - she should have at least told them that Teren knows where the Elites gather, but instead she's like "they will never trust me!" and keeps changing her mind about telling them). And then she ended up being sour that they hadn't trusted her?? I'm also annoyed about her "friendship" with Raffaele. She knew he was manipulating her emotions every single time. Why did she trust him? She was so irritating. So on top of not really connecting with any of the characters, I felt more and more frustrated by their choices. Only after reading some reviews I discovered that the story was supposed to have been about morally ambiguous characters and villains. I didn't get that vibe, not at all. Adelina is not morally ambiguous, she's confused and emotionally traumatized. There were many smaller inconsistencies. Like, wenn suddenly a plural of Adelina's eye widens. Or when a character who's supposed to be invisible is described as doing something. Can Adelina herself see through her own illusions? It's never really explained and it left me distanced from the events of the story. And the romance. Oh dear. I'm not generally a fan of romance in non-romance-books, because I refuse to believe that life-and-death-situations are less important that the look in His eyes. This time, Enzo started out as a mysterious unreachable leader whose heart wouldn't melt for just any random girl (apparently, we all know the drill by now). But there was no chemistry between him and Adelina at all. They were only physically attracted to each other and that was enough to give the readers sooo many pages of pseudo-jealousy (that isn't even logical) and eye-descriptions that I would have rather seen filled with actual character developments. Or that moment in the end when Raffaele is like "I hoped your love for Enzo would stop the ""darkness"" but it was only fueled by that deep love" I almost laughed. What love? They smooched twice in the dark. The most intimate thing she knows about him is how his laugh sounds. That's it. So here's that. Maybe I was the wrong audience and focused on the wrong sides, but what else should I have focused on, when I didn't even really care for the characters? There were a plot twist or two that surprised me and added some suspense, but in hindsight, those "twists" were unpredictable because they didn't even make that much sense. I mean, yes, Teren kills the king in cold blood while the queen watches, that's pretty cool and unexpected, but... why? Because they are fed up with him? Why is it that only after the murder that the queen seizes complete control over the Inquisition and goes after the malfettos? If the king was really that useless, they could have easily manipulated him, couldn't they? Why make it look like a heart attack or something, when they could have blamed the malfetto they already had and therefore make a solid ground for your goals? The king could have tripped on the stairs and it would not have made a difference to the story. The second twist was when Adelina accidentally hurts Enzo while he fights with Teren in the finale, which just felt ridiculous. Her powers were clearly very low at that point. She is physically hurt and it is even stated that she throws her last reserve at him. How come she thinks that Enzo is Teren when the illusion isn't possibly still in place? Was it her delusions from the childhood abuse? Her random "darkness" taking over? Who knows?? On a side note: They knew they would have only little time to kill Teren, because Violetta's powers were clearly not that strong. And I don't believe that Teren fought like before after having his powers blocked (it had a strong effect on Adelina, when it has happened to her), so how come Enzo didn't manage to kill him? This inefficiency made me so mad. It was easy, why did you have to mess up? It helped me read on, but in the end I had already forgotten about the first surprise completely, because it was just that random. I also got confused by all the double names. It's cool that they have an Elite-codename, but I hadn't even gotten used to them before all their real names were said and that's how I forgot about who is who and how they looked like or what they could do. Doesn't make me like them more. So, that's that. I had hoped for better action scenes, more actual thoughts from our main character and maybe a bit more consistent plot. Maybe the other books will improve on that (although I don't really see any strong motivations extending the ending of the book... the character from the last chapter might be interesting, but there's nothing more I really want to see), but they will have to be without me.
Das Buch war für mich insgesamt recht durchschnittlich. Die Grundidee fand ich interessant und es gab auch immer wieder interessante Stellen. Allerdings wird mir auf Dauer recht wenig von der Geschichte im Gedächtnis bleiben, da sowohl die Charaktere als auch die Handlung zum Großteil austauschbar sind. Das Ende hingegen war recht actionreich. Ob ich die zwei Folgebände noch lesen/hören werde weiß ich noch nicht genau, aber zumindest wahrscheinlich nicht zeitnah.
Mich hat das Buch wirklich sehr überrascht, es hat sehr viel spaß gemacht beim lesen. Der Inhalt des Buches hat mir sehr zugesagt, am Anfang hatte ich Sorge, das mir die Reihe nicht wirklich zusagen wird, aber das komplette Gegenteil ist eingetreten. Ich fand den Schreibstill der Angenehm und Flüssig zu lesen. Die Handlung war wirklich toll und hat einfach Freude gemacht. Allerdings waren mir manche Infos zu wenig im Buch, hätte teilweise einfach mehr lesen wollen. Freue mich dennoch sehr auf den zweiten Teil, nach einem so spannend Ende.
Description
Book Information
Posts
Wie soll man sich in einer Welt zurecht finden, in der man für das was man ist gehasst wird?
Young Elites führt einen in eine Welt in der Menschen mit Begabungen verabscheut werden. Adelina gerät mit ihrer seltsamen Begabung zwischen die Fronten und muss zwischen Freund und Feind unterscheiden. Die Gemeinschaft der Dolche will das bestehende System niederreißen und die Inquisition will alle Begabten töten. Adelina, gefangen in qualvoller Dunkelheit, Unsicherheit und Angst, versucht sich zu selbst und ihren Platz in der Welt zu finden. Und schwankt immer wieder zwischen Licht und Dunkelheit, zwischen Liebe und Hass.
Guter Einstieg
Achtung leichte Spoiler Ich habe die Reihe zufällig entdeckt und war am Anfang doch recht abgeschreckt aufgrund der grauenhaften Cover, doch der Klappentext klang wirklich überzeugend. Ich wollte schon seit längerem mal wieder ein Buch aus der Sicht des Bösewichts lesen und finde die Reihe in der Hinsicht wirklich gelungen. Im ersten Teil ist Adelina aber noch relativ normal und man glaubt, dass es noch Hoffnung für sie gibt. Die Geschichte spielt in einer Welt, in der durch ein Fieber Kinder eine magische Begabung bekommen haben. Diese Begabten werden Malfetos genannt und als etwas widernatürliches betrachtet. Adelina ist ein Mädchen mit so einer Begabung, welche zutage tritt, als man versucht sie umzubringen. Dadurch wird die Gemeinschaft der Dolche auf sie aufmerksam, ein Bund von magisch begabten, die die Malfetos vor der Unterdrückung und dem Tot retten wollen und diese brauchen Adelinas Hilfe. Insgesamt war das Buch recht spannend, obwohl mir Adelinas Charakter am Anfang überhaupt nicht gefallen hat und ich sie bis zum Ende hin jetzt nicht so extrem gemocht habe. Trotzdem ein guter Einstieg.
Am Anfang war ich skeptisch...
Durch eine Krankheit in ihrer frühen Kindheit gezeichnet, ist Adelina eine Außenseiterin der Gesellschaft Kenettras. Aber nicht nur das: Sie besitzt Kräfte, die es ihr ermöglichen können, ihre Feinde zu vernichten - sofern sie diese Kräfte unter Kontrolle hat. Genau das soll sie bei der Gemeinschaft der Dolche lernen, nachdem sie von der Inquisition aus ihrem Zuhause verjagt wurde. Enzo, der Anführer der Dolche, hat nämlich einen Plan: Er will den König stürzen und dafür braucht er Adelina... Der Einstieg ist interessant und macht neugierig auf mehr. Die Geschichte wird in einem schnellen Tempo erzählt, was allerdings für ein paar Fragezeichen in meinem Kopf gesorgt hat. Außerdem hatte ich durch den Schreibstil manchmal Schwierigkeiten mir alles vorzustellen. Das hat sich im Verlauf der Geschichte jedoch deutlich gebessert. Adelina war am Anfang ein zu dunkler Charakter für meinen Geschmack. In manchen Szenen hat sie sich dadurch nicht gerade beliebt gemacht. Doch je weiter die Geschichte fortschreitet, desto mehr Tiefe erhält sie und man kann ihre Taten besser nachvollziehen. Sie ist wirklich sehr stark mit der Dunkelheit verbunden und ihre Gedanken können dementsprechend kaltblütig und selbstsüchtig sein. Trotzdem erkennt man ihren inneren Kampf, weil ihr selbst diese Gedanken Furcht einflößen. Enzo hat das Zeug zum Superschurken. Wie Adelina bewegt er sich haarscharf an der Grenze zum Bösen und schafft es doch irgendwie, dass man ihn mag. Nach den ersten 100 Seiten wurde es immer besser und besser. Die Geschichte nimmt deutlich an Fahrt auf. Besonders die letzten 100-150 Seiten waren sehr spannend und unvorhersehbar. Auch der Schreibstil und die Charaktere haben mich immer mehr mitgerissen. Und das Ende? Das hat mich wirklich mehr als überrascht. Ich hätte mir zwar mehr Informationen über die Welt an sich gewünscht - Kenettra scheint eine vielfältige Welt zu sein und ich hätte gerne mehr über die Menschen darin erfahren - aber man kommt auch ohne dieses Wissen aus. Das Setting in einer historischen Stadt am Wasser (in etwa wie Venedig) ist wahnsinnig toll, allerdings hätte ich mir auch hier mehr Details zur Umgebung gewünscht. Alles in allem ein mehr als gelungener erster Band! Ich bin gespannt auf Teil 2.
Man verfolgt Adelina, die seitdem sie das Blutfieber überlebt hat, gezeichnet ist und von der Gesellschaft verstoßen wird. Doch die Krankheit hat ihr übernatürliche Kräfte verliehen … Viel will ich gar nicht groß zum Inhalt sagen, außer das ich es absolut gefeiert habe, dass man hier einmal der Antagonistin folgt. Marie Lu lässt während des gesamten Buches immer wieder Erinnerungen von Adelina einfließen, sodass ich schließlich überhaupt nicht wusste, wie ich sie einschätzen sollte. Auch die anderen Charaktere sind derart ambivalent und mit massiven Graustufen gezeichnet, dass ich auch gar nicht erkennen konnte, wer gut und wer böse ist. Ein wahnsinnig spannender Reihenstart, der mich mit seinen vielen Wendungen recht sprachlos zurückgelassen hat. Ich werde dann wohl direkt weiterlesen 😆 Ganz große Empfehlung, wenn man einmal nicht der typischen Heldin folgen möchte 😁
3,5 - 4 Sterne. Ich weiß nicht wieso, aber irgendwas fehlt mir an der Geschichte bis jetzt. Ich finde es nicht schlecht, so ist es nicht, aber irgendwas fehlt.. Adelina als "Antiheldin" fand ich erfrischend, dennoch wirkte es auf mich etwas gezwungen, so wie nichts halbes und nichts ganzes. Sie ist irgendwie halb böse und halb gut. Aber die Geschichte war auf jeden Fall interessant, auch der historische Aspekt war sehr interessant und das, obwohl ich nicht so der Fan von historischen bzw. Mittelalterlichen Settings bin. Aber so wie Marie Lu es beschrieben hat, war es für mich absolut perfekt. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Ich hatte gedacht beim Love interest gibt es eine Art Dreiecksbeziehung zwischen Adelina, Enzo und Raffaele, es war für mich eine ganze Zeit nicht ersichtlich, weil sie Interesse an beiden zu haben schien. Das sie sich schlussendlich in Enzo verliebt hat, fand auch gut so.. Und wie es dann ausging fand ich dann in dem Sinne absolut scheiße.. Ich kann und will nicht akzeptieren, dass Enzo gestorben ist! Ich glaube es solange nicht, bis es sich wirklich verfestigt hat! Ich habe so ein Gefühl das er vielleicht wieder kommt..? Ich hoffe es so sehr! Bitte, bitte bitte! Und dann natürlich noch, wie sie ausgeschlossen wurde und was Raffaele für eine two faced lying bitch ist. Ich kann das zum einen Verstehen, dass er sie verstoßen hat, aber scheiße finde ich es trotzdem. Dennoch freue ich mich auf den nächsten Teil und bin gespannt wie es weiter geht!
Adelina ist eine Malfetto, gezeichnet durch ein Fieber, ausgestoßen von der Gesellschaft. Doch es gibt auch Personen die besondere Fähigkeiten haben, diese werden gefürchtet und sogar gejagt. Um den Thron zu stürzen benötigen diese die Hilfe von Adelina. Die Geschichte fängt gut an, man schafft es schnell in die Welt einzutauchen. Zwischendurch geht es hin und her. Ich mag die Geschwindigkeit der Geschichte und sie gat einige tolle und auch spannendere stellen. Die Charaktere finde ich durchschnittlich. Die Protagonistin stellt irgendwie alles so dar als hätte sie an nichts schuld. Bei vielem konnte sie nur so handeln wie sie es halt getan hat, wobei ich das anders sehe. Sie wirkt sehr unreif und Handlungen sind sehr impulsiv. Das mag auch an ihrem Alter liegen. Jedoch fand ich die Handlungen der Charaktere im allgemeinen sehr fragwürdig. Die Welt hat mit jedoch sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist gut und einfach zu lesen. Die Autorin weiß die Welt schön und interessant zu gestalten.
Sehr spannend! 💕
Das war mal wieder ein super Fantasy-Buch. Ich weiss nicht warum ich diese Reihe schon so lange vor mir herschiebe. Das Buch war klasse, ich fand es sehr originell. Das Magiesystem ist sehr interessant und gut ausgearbeitet. Die Geschichte ist total spannend und einfach sehr gut geschrieben. Mir gefällt das die Protagonistin nicht die typische Heldin ist. Bin gespannt wie es weitergeht!
Am Anfang fiel es mir leider schwer, in die Story richtig rein zu kommen. Aber so ab Seite 300, wollte ich das Buch ungern aus der Hand legen. Die Thematik, das es Menschen gibt, die nach einer Krankheit plötzlich magische Fähigkeiten haben, mag ich gern und habe deswegen auch durchgezogen. Ich bin froh darüber, da ich jetzt sehr gespannt bin, wie es weitergeht. Außerdem möchte ich gerne wissen, ob noch erklärt wird, warum diese Krankheit solche Fähigkeiten ausgelöst hat.
Epische Kämpfe undso
Leider gar nicht überzeugend. Ich kenne wesentlich besseres von Marie Lu. Komische Übersetzungen, gestelzte Formulierungen. Direkte/indirekte Rede/merkwürdige Wechsel der Personen innerhalb eines Kapitels. Protagonistin als Antagonistin aufgebaut, aber keine Spannung, keine Glaubwürdigkeit dabei. Love interest ebenfalls unglaubwürdig und nicht nachfühlbar :/ Daher auch keine Motivation, weiter zu lesen. Die Reihe zieht bei mir leider aus.
„Die Gemeinschaft der Dolche“ ist durchaus etwas Besonderes. Es ist anders. Schon allein, weil Adelina keine perfekt aussehende Protagonistin ist, mit der man als Leser*in außerdem auch noch leichtfertig sympathisieren kann. Im Gegenteil, denn sie ist kein so guter Charakter, wie man es sonst von den meisten Protagonistinnen im Fantasy-Genre gewohnt ist. Stattdessen ist ihre gesamte Person durchzogen von Verbitterung, Einsamkeit und Hass – eine unheimlich explosive Mischung, die während des Buchs außerordentlich gut zur Geltung gebracht wurde und auch eine berichtigte Begründung in der dargestellten Vergangenheit gefunden hat. Allein für Adelina und diesen ungewohnten Blickwinkel hat es sich schon gelohnt, das Buch zu lesen – aber auch das Drumherum gefiel mir. Marie Lu hat ein interessantes Magiesystem im Rahmen eines spannenden Settings geschaffen, welches durch unerwartete Wendungen zusätzlich an Reiz gewinnt. Allerdings gab es auch einen kleinen Nachteil: Durch die vielen „Grauzonen“-Charaktere, deren Taten nicht so einfach in Gut und Böse einzuteilen sind, fiel es mir schwer, mich voll und ganz auf die verschiedenen Personen einzulassen. Einen richtigen Sympathieträger gibt es nicht – stattdessen gibt es vor allem Wut und Angst. Zwei Aspekte, die die Geschichte unheimlich gut getragen haben, derer man sich aber vielleicht bewusst sein sollte. 4 Sternchen von mir!
1361 in Kenettra. Nachdem das mysteriöse Blutfieber herrschte, ist die 16jährige Adelina Amouteru von einer Narbe gezeichnet und wird von ihrem Vater und der Gesellschaft verstoßen. Doch dieses Fieber gab ihr weitaus mehr als nur eine Narbe – sie erhielt übernatürliche Kräfte... Der erste Band einer neuen historischen Fantasy-Reihe der Bestellerautorin Marie Lu. Mir hat das Setting sehr gut gefallen: Mittelalter, Könige, Inquisition und eine Gruppe von Begabten, die sich nicht länger verstecken möchte. Die Geschichte an sich, hat mir gut gefallen und war etwas Neues. Die verschiedenen Charaktere wurden sorgfältig ausgearbeitet, jedoch oftmals von Adelina als übernatürlich schön dargestellt. Was ich irgendwann als überflüssig empfunden habe. Die unterschiedlichen Fähigkeiten waren sehr interessant, vor allem das Prinzip, das hinter ihnen herrschte. Leider haben mich viele Dinge ab der Hälfte des Buches gestört: - Dauernde Wortwiederholungen (Dunkelheit, Verlangen, Energie,...) - Adelinas Vater, der ihr etwas zuflüstert - Gedanken, die ihr ständig durch den Kopf zucken, schweifen, rasen - Adelinas Handlungen, die für mich nicht mehr nachvollziehbar sind bzw. ihre Reaktion, wenn sich ihr jemand in den Weg stellt Der zweite Teil soll im Herbst 2017 erscheinen, da mir das Buch trotz der genannten Kritikpunkte gefallen hat und ich wissen möchte, wie es weiter geht, werde ich die Reihe auf alle Fälle verfolgen.
Achtung: Mögliche Spoiler folgen. Auch nach über 400 Seiten bin ich mir nicht sicher, worum es in diesem Buch bzw. dieser Reihe gehen soll...Alles war super verworren und ich konnte mich tatsächlich mit keinem einzigen Charakter näher anfreunden. Die Nebenrollen waren sehr oberflächlich gehalten und die Hauptprotagonistin ist für mich bis zum Schluss ein junges, ängstliches Mädchen geblieben, welches in ihrem Leben nie Liebe und Zuneigung erfahren hat. Den Beginn ihrer Geschichte fand ich krass und habe mich sehr über ihre mögliche Charakterentwicklung gefreut. Aber leider ist da nicht viel passiert. Das sie sich der Dunkelheit immer näher verbunden fühlt und teilweise sehr psychopatische Gedanken hat, war mal etwas anderes, aber wirkte durch mehrere Gedankensprünge, Visionen etc. einfach nur aufgesetzt bzw. verwirrend. Der Epilog hat mich dann mit dem neuen Charakter nochmal neugierig gestimmt und ich habe die Hoffnung, dass es einfach die Absicht des ersten Bandes war, viel Verwirrung zu stiften...außerdem habe ich die beiden anderen Bände schon seit langer Zeit im Regal stehen...
Es dreht sich um Adelina. Durch das Blutfieber gehörte sie zu eines der wenigen Kinder, die später besondere Kräfte entfalten. Diese zu bändigen soll sie bei der Revolutionistengruppe der Dolche lernen, wäre da nicht ihr Hang zur Dunkelheit. Es ist interessant und spannend geschrieben. Jedoch habe ich nie den richtigen Bezug zur Protagonistin gefunden, was hauptsächlich daran liegt, dass sie so von Hass, Angst und Wut sich beeinflussen lässt. Trotzdem passt die Charakterentwicklung sehr gut. Wie sie wegen dem Terror des Vaters und dem ganzen Schmerz als Folge sich so entwickelt
Sehr interessante Idee und noch bessere Umsetzung!
"Niemand will wirklich, dass man ist, wie man ist. Die Menschen wollen, dass man die Version seiner selbst ist, die sie mögen." -Adelina Seit Adelina an dem Blutfieber erkrankte, ist sie gezeichnet. Als Malfetto wird sie von der Gesellschaft ausgegrenzt und lebt im Schatten ihrer Schwester Violetta. Doch eines Nachts erwacht ihre fürchterregende Gabe und sie muss fliehen. Dieses Buch hat mich absolut begeistert! Der Schreibstill ist super flüssig zu lesen und ich habe mir mehrmals Sätze markiert. Die Charaktere sind unglaublich tief und einzigartig. Sie haben ihre Fehler und sind weit davon entfernt, perfekt zu sein. Doch das macht sie so interessant und realistisch. Auch verschwimmen hier die Grenzen zwischen Gut und Böse. Die Welt ist angelegt an das Mittelalter und sehr interessant. Die Spannung wird durch die vielen unerwarteten Wendungen immer gesteigert und vorallem am Ende ist mir das Herz stehen geblieben. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der düstere Fantasyromane mag und würde es am liebsten jeden in die Hand drücken!

Ein etwas zäher Einstieg dafür aber mit einem umso packenderes Finale
Nachdem diese Buchreihe vor kurzem ja durch die Preissenkung nochmal einen regelrechten Hype ausgelöst hatte, wurde natürlich auch ich aufmerksam und neugierig auf diese geworden. Diese Neugier hat sich letzendes gelohnt. Ich wurde in eine wirklich sehr interessante Welt entführt, in eine Zeit, welche mich doch sehr stark an die Hexenverfolgung erinnert hatte. Genauso sollte es wohl auch sein. Eine Zeit, in welcher die Inquisition das öffentliche Leben beherrschte, in welcher Menschen ausgegrenzt und verfolgt wurden, nur weil sie nicht dem Maß der Gesamtheit entsprachen. In dieser Welt wurden die „Malfettos“, die „Begnadeten“ gejagt. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass ich dieses Wortspiel der Begnadeten, für mich ein Wort der Bewunderung, sehr amüsant war, schließlich waren diese Menschen alles andere als bewundert. Adelina, als Kind vom Blutfieber befallen, welches sie für den Rest ihres Lebens zeichnete und gleichzeitig mit unglaublichen Gaben beschenkte, war nicht die typische Heldin, wie ich es gewohnt bin. Durch ihre Zeichnung war sie weder außerordentlich hübsch, noch war sie besonders freundlich und auch zu beginn nicht unbedingt mutig. Doch genau dies passte so perfekt in die Geschichte. Ich fand den Anfang der Geschichte zwar etwas schleppend, ich habe ein bisschen gebraucht, um wirklich komplett anzukommen, um mit allen Charakteren und den Begebenheiten vertraut zu werden. Doch nachdem sich dies geändert hatte, konnte mich das Buch sehr packen. Immer wieder gab es einzelne Spannungspunkte, ich war sehr neugierig, wie Adelina sich weiter entwickelte, auf welche Seite sie sich letzendlich schlagen würde. Auch gab es immer wieder Wendungen, welche ich so nicht erwartet hatte, Momente, die mich völlig aus der Fassung brachten. Gerade das Finale fand ich unglaublich spannend und es weckte in mir auf jeden Fall die Lust auf mehr. Ich bin schon sehr neugierig auf die beiden nachfolgenden Bände. Von mir gibt es hier eine ganz klare Leseempfehlung!

Mhm also es war nicht schlecht, aber sowas in der Art hab ich einfach schönzureden oft gelesen… Die haupprotagonistin fand ich super, weil es mal was anderes war. Sie war düster und voller Hass und das hat mir gut gefallen. Eher nicht so gut gefallen hat mit der Rest, denn der ist recht fahl geblieben… das Ende fand ich ziemlich enttäuschend… werde dem 2. Teil noch ne Chance geben… hoffentlich ist der besser
Anders und doch irgendwie gleich, nur aus einer anderen Sicht
Ich hab das Buch jetzt schon länger auf meinem SUB liegen und jetzt endlich gelesen. Am Anfang ging es relativ schleppend durchs Buch und ich hatte mehrere Stopps. Adelinas Charakter hat mir an sich gut gefallen. Den anderen Charakteren hat es aber leider an Tiefe gefehlt und das war auch das, was mich mit am Meisten gestört hat. Es gab für meinen Geschmack zu große Zeitsprünge, wodurch man zB die Gemeinschaft der Dolche bzw deren Mitglieder nicht richtig kennengelernt hat, wodurch es allem ein wenig an Tiefe gefehlt hat. Die Story an sich fand ich recht interessant und auch der Schreibstil war meines Erachtens sehr gut. Das Worldbuilding war insgesamt sehr stimmig und ich freue mich auf die weiteren Bände und hoffe, das die Charaktere darin mehr Tiefe erlangen.
Die Rezension gibt es auch auf meinem Blog: https://inkofbooks.wordpress.com/2017/01/14/rezension-the-young-elites-die-gemeinschaft-der-dolche/ POSITIV - Die ersten 150 Seiten Die ersten hundert Seiten waren vor Spannung kaum auszuhalten, sie waren toll und abwechslungsreich geschrieben, hatten das Feeling eines sehr guten Buches, welches sich seinen Anfang sucht. Und das fand ich super! Ich habe den Schreibstil geliebt, die Charakterentwicklung, den Fakt, dass wir direkt ins Geschehen hineingeworfen werden. Auch die ständig wechselnden Umstände waren einfach nur super und ich war gespannt darauf, was denn noch alles passieren könnte. - Die Superkräfte und das System, mit dem sie funktionieren Die Krankheit, die hier grassiert hat Ähnlichkeiten mit der Pest in der italienischen Renaissance und hat nur einen kleinen Unterschied: Alle Erwachsenen sterben an der Krankheit und ein paar Kinder überleben sie, allerdings sind sie gezeichnet und können von nun an über übernatürliche Kräfte verfügen, die sich bei jedem ganz anders äußern. Und diese waren wirklich cool und innovativ, von Wind- und Feuerkräften über Illusionen und die Fähigkeit mit Tieren zu kommunizieren. Auch die Erklärung, wie die Welt im Innersten aufgebaut ist und durch die Götter und Engel und verschiedene Stränge zusammengehalten wird, hat mir sehr gut gefallen und auch die Affinitäten, die jeder Begabte aufweist, die sich auf verschiedene Götter und Engel beziehen und sich in Edelsteinen äußern. Cool gemacht, mit jeder Menge Grips und Vorstellungskraft dahinter! I LIKE! - Der männlich Kurtesane Raffaele Raffaele! Nicht nur der Name ist toll, sondern er auch! Er ist der engste Vertraute des Anführers der Young Elites und beschafft als die beste männliche Kurtesane des Reiches das Geld für den Erhalt der Gruppe heran. Und OH MEIN GOTT, ER IST SO WUNDERSCHÖN! Ich glaube ich habe noch nie ein so perfektes Wesen in einem Buch beschrieben gesehen. NIEMALS! Und daher und wegen seiner bedachten, ruhigen und trotzdem berechnenden Art war Raffaele für mich der eigentliche Held des Buches. Raffaele, der sofort erkennt, wie gefährlich Adelina sein könnte. Raffaele, der ihr trotzdem die größtmögliche Pflege zukommen lässt und sie verwöhnt und eingewöhnt. Raffaele, der spüren kann, wenn Emotionen sich verändern. Raffaele, der sich anmutiger als jeder Gott bewegt. Raffaele, der als Einziger in dieser Geschichte seinen Kopf benutzt. - Die Liebesgeschichte zwischen Adelina und Enzo Also das ist wirklich kein Spoiler, weil sich das schon aus dem Klappentext und den ersten 50 Seiten erahnen lässt. Ich kann auch Leute nicht verstehen, die meinen, dass die Liebesgeschichte nur im Hintergrund stattfindet und sehr klein gehalten wird, denn das wird sie definitiv nicht! Zwar ist sie auch nicht ÜBERALL, aber dafür ist sie an den entsprechenden Stellen groß genug und riesig. Auch wenn diese Liebe größtenteils auf der rein körperlichen Anziehung zwischen den beiden basiert und ich mich nicht erinnern kann, dass die beiden jemals eine ausführliche Konversation gehabt haben, hatte sie mich sofort in ihren Bann gezogen und ich wollte immer mehr davon! Die Anziehung zwischen den beiden ist wirklich super gelungen! - Gut und Böse sind überhaupt nicht erkennbar Man kann sagen, was man will, aber „Gut“ und „Böse“ existieren in diesem Buch nicht. Man weiß zwar, wer der Böse sein soll und wer die Guten, aber es will nicht so wirklich klappen, was auch an der Sicht von Adelina liegen mag, aber ich fand das wirklich sehr gut. In anderen Jugendbüchern wird man mit Schwarz und Weiß-Denken zugeschüttet, hier ist die Grenze fließend und jeder ist genauso gut wie böse. Die Moralität ist quasi nicht erkennbar und jeder muss sich sein eigenes Bild machen. - DER EPILOG! Das habe ich wirklich noch nicht oft gesagt, aber: DIESER EPILOG! OH GOTT, ICH LIEBE IHN! KANN DIE STORY BITTE NUR AUS DIESER PERSPEKTIVE ERZÄHLT WERDEN? RIESIGER PLUSPUNKT FÜR DEN EPILOG! NEGATIV - ADELINA! VERDAMMT, ich komme nicht mit ihr klar! ALTER SCHWEDE! Noch nie habe ich eine Protagonistin so verabscheut, wie Adelina! Noch nie! Sie hat eine Art, viel zu viel zu denken, dann in die falsche Richtung zu denken, dann Annahmen zu treffen, die völlig falsch sind und dann doch aufgrund der Gegenannahme zu urteilen und zu handeln. Sie denkt nicht nach. Sie hat keine erkennbaren Ziele. Sie lässt sich herumschubsen. Sie hat ganz viele Feinde, kann aber keinen Plan entwerfen und handelt ohne nachudenken. Sie kann ihre Kräfte nicht kontrollieren. Sie ist einfach nicht meins. Noch nie konnte ich so wenig mit einer Protagonistin anfangen. Was ich auch noch sagen will, ist, dass Adelina ja eigentlich die Böse hier sein soll. Allerdings ist sie nicht böse, sondern einfach nur zu blöd, gut zu sein. Und ich präferiere es definitiv, dass die dunkle Seite eines Menschen gezeigt wird, anstatt, dass sie immer nur „fühlt, wie sich das böse in ihr regt“. Sie handelt nicht aus Rachsucht, Eifersucht oder Arroganz. Sie handelt aus Angst, Panik und Dummheit. Und das ist für mich in keinster Weise ein Bösewicht, sondern jemand, der es nicht so weit gebracht haben sollte. - DIESE VERDAMMTEN MISSVERSTÄNDNISSE! Es gab einen Punkt in diesem Buch, ab dem es für mich auf ein Niveau ganz unten abgefallen ist. Der Punkt, an dem Adelina hätte alles besser machen können. Und alle anderen Punkte, an denen sie es hätte erwähnen können, es aber nie getan hat. Damit hat sie die Apokalypse einigeläutet. Bestimmt wollte sie es nicht, aber sie hätte sich doch bitte mal aufraffen können und es einfach mal machen können, denn es hätte Vorteile für jeden gehabt und sie hätte das Vertrauen der Dolche gewonnen. Ich glaube Marie Lu hat sich einfach nicht getraut, einen wirklich bösen Charakter zu schreiben, auch wenn sie das sagt. Denn Adelina ist nicht böse. Sie hat diese „böse Natur“, von der aber nie etwas zu spüren ist. Sie weiß einfach nur nicht mit ihren Kräften umzugehen. Und das tut einfach weh. Eine bewusst böse und verdorbene Adelina, die hintergeht und mordet, wäre mir sehr viel lieber gewesen. Ab diesem Punkt ist auf jeden Fall jede Konversation und jede Entscheidung von Missverständnissen geprägt und alles und jeder versteht sich durchgehend nicht, was verdammt noch mal wehtut! Als Leser habe ich kein Problem damit, auch mal mehr zu wissen, aber den Charakteren bei jeder Situation ins Gesicht brüllen zu wollen, kann doch auch nicht die Lösung sein. Ich habe mich noch nie so über ein Zitat aufgeregt: Ich habe es satt, immer nur benutzt, verletzt und fallen gelassen zu werden. Ab jetzt werde ich es sein, die andere benutzt. Die andere verletzt. Ich. Und an dieser Stelle eine ganz klare Spoilerwarnung, denn das ist definitiv ein fetter Spoiler! ADELINA! ARGH! Das Zitat wäre so awesome, wenn wirklich stimmen würde! Aber es stimmt nichts! Du wurdest während des ganzen Buches nicht „fallen gelassen“. Von niemanden. Soll ich dir mal sagen, wer hier wen fallen gelassen hat? DU! Du hast die Dolche verraten, benutzt und verletzt (SOGAR GETÖTET!) und alles was dir einfällt, ist, dass DU das arme Schweinchen in dieser Sache bist? DU? Ernsthaft? Die Dolche haben alles verloren und du stehst da, stärker als je zuvor, mit deiner Schwester und BEKLAGST DICH WORÜBER EIGENTLICH? Dass sie davon geredet haben, dich zu töten? Haben sie es getan? NEIN! Und dass sie dir misstrauen und dich nicht mehr dabeihaben wollen, nachdem du alles und jeden in deiner Umgebung benutzt und verraten hast, ist doch NICHT MEHR NORMAL! DENK DOCH MAL NACH MÄDCHEN! SIE HABEN JEDES RECHT DAZU! JEDES! Adelina, du bist völlig realitätsfremd. Fazit: Ein Buch, was mich verwirrt hat, aufgeregt hat, aber auch gute Momente vorzuweisen hatte. Eine ambivalente Protagonistin, die gefühlt ALLES falsch gemacht hat, hat es mir nicht gerade leicht gemacht, mich in dieser Story wohlzufühlen, eine nicht klar ausgebaute Fantasywelt machte es noch viel schwerer, abgesehen von den ganzen Missverständnissen, die sich wie ein roter und blutiger Faden durch die Geschichte ziehen. Allerdings mochte ich die ersten 150 Seiten sehr gerne und auch der Epilog war wahnsinnig gut! Und allein für diese Seiten und den männlichen Kurtesanen Raffaele gibt es 3 Tintenkleckse! Ich hoffe, dass der zweite Band mich mehr überzeugen kann! 3 von 5 Tintenklecksen!
Eine düstere, aber sehr interessante Fantasy Geschichte
Young Elites ist eine Geschichte, die mit vielen Bekannten Plotpoints spielt und sie doch sehr neu und origenell verwendet. Wie haben eine geheime Gemeinschaft, einen Kampf um den Thron und die Diskriminierung einer ganzen Bevölkerungsgruppe. Bekannte Themen, aber durch die sehr einfallsreiche Welt, die mich an das frühere Venedig oder Florence erinnerte, und den komplexen, grauen Charaktern, bekam die Geschichte einen besonderen Flair. Vor allem die Protagonistin ist sehr interessant! Zwar ist sie ziemlich unsympathisch, aber versteckt sie so viele interessante Schichten in sich, dass ich einfach nur gespannt bin, wie es mit ihr weitergehen wird! Der Plot war ebenfalls durchgehend spannend, aber manchmal etwas zu Triste oder Folternd für mich 😅😂 Mir fehlte manchmal ein Moment des durchatmens. Aber das Ende war unerwartet und mega und ich bin so gespannt, wie es weitergehen wird. Das erste Buch hat die Weichen für eine Geschichte liegt, die mich noch wirklich umhauen könnte!
War nicht meins.
Die Grundidee klang spannend - eine Gruppe magiebegabter Personen mit coolen Fähigkeiten kämpft in einem historischen Setting gegen die Verfolgung und Vernichtung durch den König. Leider hat mich die Geschichte aber nicht packen können. Ich weiß nicht genau, ob es am Schreibstil, dem historischen Flair oder den Figuren selbst lag, aber bei mir kam keine Sogwirkung auf und ich konnte mich nicht in die Charaktere hineinversetzen, habe nicht mitgefühlt, keine Bindung zu den Figuren aufgebaut und war dadurch emotional null involviert. Auch die Kampfszenen und der Spannungsaufbau haben mir nicht so richtig zugesagt. Mir war egal, wie es mit den Figuren weitergeht und zwischendrin habe ich mehrfach überlegt, ob ich das Buch abbreche, habe mich dann aber bis zum Ende durchgekämpft. Positiv ist mir eigentlich nur das Magiesystem aufgefallen, dass wirklich abwechslungsreich und toll war. Die Buchreihe bietet bestimmt viel Potenzial und findet begeisterte Leser, für mich persönlich war es nichts. Die weiteren Teile werde ich nicht mehr lesen.
Über Nacht verfärbten sich Adelinas wunderschöne schwarze Haare plötzlich silbern. Seit sie das mysteriöse Blutfieber überlebte, ist die Tochter eines reichen Kaufmanns gezeichnet und von der Gesellschaft verstoßen. Aber die Krankheit hat ihr nicht nur eine strahlende Zukunft genommen, sondern auch übernatürliche Kräfte verliehen. Und Adelina ist nicht die Einzige. Die Gemeinschaft der Dolche wird vom König gejagt und gefürchtet, denn mit ihren unerklärlichen Fähigkeiten sind sie imstande, ihn vom Thron zu stürzen. Doch dazu benötigen sie Adelinas Hilfe... Adelina ist eine richtige Anti-Heldin. Sie vertraut niemanden, ist lieber eine Einzelgängerin und ist so voller Hass. Wegen ihrer Vergangenheit ist das auch mal eine logische Entwicklung. Man muss sich aber etwas daran gewöhnen, dass in einem Buch keine strahlende, selbstbewusste junge Frau immer das richtige macht. Bisher war die Story sehr unterhaltsam, sehr mystisch, sehr düster. Ich habe nicht mal eine Ahnung, was da alles noch passieren wird. Die Geschichte gibt so viel her und ich bin so gespannt, was Marie Lu noch alles in petto hat.
„Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche” von Marie Lu Darum geht es: Über Nacht verfärben sich Adelinas wunderschönes schwarzes Haar plötzlich silbern. Seit sie das mysteriöse Blutfieber überlebte, ist die Tochter eines reichen Kaufmanns gezeichnet und von der Gesellschaft verstoßen. Aber die Krankheit hat ihr nicht nur ihre Zukunft genommen, sondern hat ihr auch übernatürliche Kräfte verliehen. Die Gemeinschaft der Dolche wird vom König gejagt und gefürchtet, denn mit ihren unnatürlichen Kräften sind sie im Stande, ihn vom Thron zu stoßen. Doch dazu benötigen sie Adelinas Hilfe. Tolle Fantasy mit Mittelalter-Touch! Gleich mit dem ersten Satz “Morgen früh werde ich sterben” ist der Leser mitten im Geschehen und es bleibt bis zur letzten Seite spannend. Im Mittelpunkt steht Adelina, eine Malafetto, die in die Gemeinschaft der Dolche aufgenommen wird. Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist dem Italien des Mittelalters nachempfunden. Eine große Pandemie hat weite Teile der Bevölkerung dahingerafft oder entstellt zurückgelassen. Die Gemeinschaft der Dolche ist eine sehr spannende Gruppe. Keine Gruppe strahlender Helden, sondern ein Gemisch aus vielen Grautönen. Dies hat mir besonders gefallen. Adelinas Gabe ist es Illusionen zu beschwören, die beängstigend gut von Marie Lu beschrieben werden. Auch von ihren weiteren Schreibstil war ich von Beginn an begeistert, es ist einfach nur spannend, so dass ich mich quasi ins Buch krallen musste. Auf viele Details wie Umgebungsbeschreibungen wird verzichtet; ihr Fehlen ist aber ganz und gar nicht störend, durch die Spannung fällt es nicht näher ins Gewicht. Jedes Kapitel wird aus der Sicht einer anderen Person geschildert. Insgesamt gibt es vier Perspektiven: drei gehören der Gemeinschaft an; die Vierte gehört einen der Gegner an; Teren Santoro, Höchster Inquisitor. Hauptmerkt liegt bei der Protagonistin Adelina. Adelinas Wandlung im Laufe des Buches war spannend mit zu erleben. Wie sie von einer ängstlichen, schwachen Person zu einer starken, furchteinflößenden Persönlichkeit wird, war sehr interessant erzählt. Das sie auch weiterhin mit ihren Dämonen der Vergangenheit, der Dunkelheit in ihr und ihren Ängsten in Konflikt steht war ein starker Kontrast, der der Persönlichkeit von Adelina noch mal vielmehr Facetten gibt. Es tut mir sehr leid für meinen SuB, aber die anderen Teile müssen nun bei mir einziehen! Von mir gibt es eine definitive Leseempfehlung: 5 von 5 Sternen
Ein starker Reihenauftakt
Young Elites" von Marie Lu ist bei mir schon fast zu einer SuB-Leiche geworden, aber die Zufallsauswahl der Reado App hat entschieden, dass ich die Reihe endlich mal lesen sollte😂 Was soll ich sagen, der Zufall hat gut entschieden. In "Die Gemeinschaft der Dolche" erwarten euch ein mediterran angehauchtes Setting, magisch begabte Kinder und Jugendliche, die von der Gesellschaft geächtet und gejagt werden, ein Komplott den amtierenden König zu stürzen... Und allen voran gibt es eine Protagonistin, die erfrischenderweise das Muster aus "Ich bin im Herzen durch und durch gut und muss mich auf jeden Fall für die Sache opfern" durchbricht und eher den Weg einer Antiheldin einschlägt. Ich fand die Handlung insgesamt ziemlich schnell, was manchmal dazu führt, dass Beziehungen zwischen Charakteren und und Szenenbeschreibungen etwas "flach" ausfallen und man nicht wirklich tief in die Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonistin eintauchen kann. Dafür wird es aber auch nicht langweilig und man stürzt von einem Abenteuer ins nächste. Insgesamt hatte ich dennoch viel Spaß beim Lesen und bin gespannt, wie sich der Cliffhanger am Ende der Geschichte im nächsten Band auflösen wird.
Holy Guacamoly. Ich hatte so gar keine Erwartungen an dieses Buch. Ich habe nichts wirklich davon gehört vorher und so hat mich echt alles daran überrascht. Eine Antiheldin hoch zehn. Adelina ist nicht die perfekte aufopferungsvolle Prota, wie man sie aus sonstigen Fantasy-Büchern kennt. Sie kämpft mit sich selbst und gegen die Dunkelheit in ihr. Und dabei passieren viieeele Dinge, die man nicht vorhersehen konnte. Ich wurde so einige Male komplett aus den Socken gehauen, weil ich was komplett anderes vermutet habe, als das, was am Ende rauskam. Uiuiui. Und DAS ENDE HAD ME SHOOK, alter Falter. Zum faktischen: Der Schreibstil ist sehr schön und flüssig, lässt sich problemlos lesen. Das Worldbuilding fand ich auch sehr simpel und verständlich. Die Charaktere konnte ich mir sehr gut vorstellen und man hat teilweise Hintergrundwissen bekommen, was da nochmal geholfen hat. Es gibt hier in der Story kein Schwarz-Weiß "wir sind gut und ihr seid böse" und genau das hat mich total fasziniert. Spannung ist immer gegeben, es bleibt durchgehend offen, wie es ausgehen könnte. Die Beziehungen und Hintergedanken der einzelnen Charaktere sind total verstrickt und man weiß nie genau, was als nächstes passiert. Wer steht am Ende zu wem, auf wessen Seite werden die Personen stehen...? Ich bin jetzt schon richtig gespannt auf den nächsten Teil und werde auch nicht sehr lange damit warten, den zu lesen!
Die Gemeinschaft der Dolche 🗡
Leider überhaupt nicht mein Fall. Mir hat weder der Schreibstil gefallen, noch einer der Charaktere. Das Buch wirkte schlecht übersetzt oder nicht gut beschrieben, zwischendurch war nicht zu erkennen, ob es sich um direkte Rede oder Gedanken handeln soll und die Charaktere blieben alle relativ flach. Die Protagonistin hat überhaupt keine Sympathien geweckt, was an sich in Ordnung ist, aber ihre Handlungen und Reaktionen waren nicht immer nachvollziehbar und man konnte keine wirkliche Verbindung zu ihr aufbauen. In der zweiten Hälfte des Buches wurde es spannender, aber auch das konnte die Geschichte für mich nicht retten. Es war mir ziemlich egal, wie es ausgeht und die Plottwists haben nicht gezündet. Total schade, aber vielleicht freut sich ja jemand anderes mehr über die Bücher als ich :)
Marie Lus neue Reihe "Young Elites" ist im Fantasybereich angesiedelt. Ihre Welt erinnert mich etwas an die Römer, denn die meisten Namen stammen aus dem Italienischen und auch vom Setting her hatte ich immer eine mediterrane Stadt vor Augen. In Kennattra herrschen aber brutale Zeiten. Nach dem Blutfieber, das mich an die Pest erinnert, überleben nur wenige Kinder. Diese sind gekennzeichnet und können über übernatürliche Kräfte verfügen. Diese Malfettos haben keine Rechte und werden oft von Inquisitoren abgeholt und öffentlich verbrannt. Kein Wunder also, dass sich einige reiche und einflussreiche Malfettos zur Gemeinschaft der Dolche zusammenschliessen. Die Idee und die Welt von Marie Lu ist sehr gut durchdacht, detailliert geschildert und wird mit einer Karte untermauert. Das hat mir alles ausgesprochen gut gefallen. "Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche" konnte mich schnell in seinen Bann ziehen, denn die Geschichte geht ohne grosses Vorgeplänkel los und die Autorin beweist einmal mehr ihr Können. Sie hat einen klasse Schreibstil, der mich immer wieder begeistert. Im Kinder- und Jugendbuchbereich malen die Autoren meist schwarz-weiss. Marie Lu zeigt uns, wie facettenreich und interessant Grau sein kann. Sie wollte uns für einmal auch keine Heldin mit blütenweisser Weste auftischen, sondern eine düstere, böse Protagonistin. Meiner Meinung nach ist ihr dies jedoch nicht ganz gelungen, denn genau mit Andelina lässt sie mich sehr zwiegespalten zurück. Adelina hat durch ihre Zeichnung und durch ihren Vater eine harte Kindheit, was erst Mitleid und Verständnis beim Leser weckt. Sie ist zwar recht unsicher, aber man entdeckt in ihr ein starker Wille, der gefällt. Sie könnte eine taffe Protagonistin, eine raffinierte Schurkin werden, doch irgendwie kann sie sich einfach nicht entscheiden. Wir durchleben mit ihr ein Hin und Her, das meine Nerven doch ab und zu etwas strapaziert hat. Auch der am Anfang so schöne Spannungsbogen erlitt im Mittelteil den einen oder anderen Durchhänger. Dazu kam, dass mir der Fantasyaspekt in dem Bereich zu viel Platz einnahm. Doch dann kommt eine überraschende Wendung und Marie Lu nimmt wieder alle Fäden in die Hand und beweist, dass sie schreiben kann. Ein überaus spannendes letztes Drittel und ein vielversprechender Epilog schüren das Interesse auf die Fortsetzung. Fazit: "Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche" ist ein besonderes Buch, das mich aber auch ein bisschen zwiegespalten zurücklässt. Marie Lu hat eine eindrucksvolle Welt geschaffen, mit der sie mich sofort in den Bann ziehen konnte. Adelina ist eine sehr spannende, für einmal nicht nur gute, Protagonistin, die aber nicht immer meine Sympathie bekommen hat. Die Autorin trumpft gegen das Ende mit einer überraschenden Wendung auf, so dass man sich auf einen fantastischen zweiten Teil freuen kann.
Leider, nichts für mich
Leider hat mich das Buch gar nicht abgeholt. Die Protagonisten fand ich langweilig und ich wusste lange nicht, wer welche Person ist. Die richtige Vorstellung fehlt leider komplett. Das Worldbuilding hat mich ebenfalls nicht abgeholt. Nach 160 Seiten, bin ich nach wie vor nicht in der Geschichte gewesen und habe es schweren Herzens abgebrochen. Das Cover gefällt mir leider auch überhaupt nicht. Einziger Pluspunkt ist der Schreibstil. Es hat sich dadurch flüssiger lesen lassen.
Tatsächlich hatte ich dem Buch 3, 5 Sterne geben wollen. Wieso? Es hat mich definitiv gefesselt, es hatte eine Sogwirkung und einen Spannungsfaktor. Aber es war auch eine vorhersehbare, klischeehafte Fantasy-Storyline, die leider ein ums andere Mal zu oft auf der Stelle blieb & bei der mir die Charaktere nicht nahe gingen. Dachte ich. Bis ich heulend über dem Buch saß und die ganze Handlung hinterfragt habe. Bis ich mit offenem Mund die Seiten anstarrte. Bis ein Plottwist mich so aus der Bahn warf, dass ich kurzzeitig nicht weiterlesen konnte. Die Umgebung wurde UNGLAUBLICH gut geschrieben und in der Geschichte war ich von Anfang an drinnen. Potential für diese Reihe sehe ich auf alle Fälle und freue mich unglaublich auf den nächsten Band! Der 1 Stern fehlt jedoch trotzdem aufgrund der Längen, der teils vorhersehbaren Szenen und den im mittleren Teil eher flachen Charakteren.
"Young Elites: Die Gemeinschaft der Dolche" ist wieder ein Buch, wo es mir nicht leicht fällt, die richtigen Worte zu finden. Ich fange mit dem Positiven an. Das ist die Handlung. Die Geschichte, wie ein Blutfieber dafür sorgte, dass jugendliche sich veränderten und ungewöhnliche Kräfte an sich bemerken, ist von Anfang an sehr interessant. Die sogenannten Maleffitos - die Gezeichneten werden von der Gesellschaft ausgegrenzt aber es gibt eine kleine Gruppe von Malleffitos, die ihre Begabungen entdeckt haben und gegen das System vorgehen wollen Zu ihnen stößt die Protagonistin Adelina. Die Geschichte finde ich rundweg sehr gelungen und spannend. Besonders die einzelnen Gaben sorgen für eine schöne Vielseitigkeit. Allerdings macht die absolut unsympathische Protagonistin alles kaputt. Ich habe nichts dagegen, wenn Protagonisten nicht immer nett sind, wenn sie dunkle Seiten haben und auch vor einem Mord nicht zurückschrecken aber in Adelina vereint sich einfach alles Negative. Negative Gefühle, Gedanken ... ich habe nichts Positives an ihr gefunden. Das zieht einen beim lesen ganz schön runter. Besonders macht es ihr Verhalten in meinen Augen etwas unglaubwürdig, gerade zu ihrer Anfangszeit bei den Dolchen oder den Gefühlen ihrer Schwester gegenüber. Sehr schade, das hat mir beim Lesen einfach so viel genommen. Die anderen Charaktere Enzo, Raffael und die restlichen der Elite und sogar Teren können sich hingegen sehen lassen, da diese kein Einheitsbrei sind und jeder durch etwas hervorsticht, was ihn interessant macht, aber das ändert nichts daran, dass ich am Ende des Buches einfach enttäuscht war und auch keine große Lust verspüre, die Geschichte fortzusetzen. Fazit Man merkt, dass eine Protagonistin die keine Sympathie wecken, kann das ganze Lesevergnügen zunichtemacht. Mir ging es leider mit Adelina so, da kann die Geschichte drum herum noch so interessant sein. Ob ich jemals Band 2 lesen werde, weiß ich nicht.
Adelina Amouteru ist mit einem Makel behaftet, denn sie ist eine Malfetto. Nachdem sie das Blutfieber hatte, sind ihre Haare fast weiß geworden und man musste ihr ein Auge entfernen, weil sich dieses währen des Fiebers entzündet hat. Ihre Mutter ist an dem Blutfieber gestorben, ihre Schwester hat das Fieber ohne Nachwirkungen überstanden. Ihr Vater hasst Adelina wegen ihres Makels, denn jetzt kann er sie nicht mehr gewinnbringend verheiraten. Nach einem Streit mit ihrem Vater, tötet Adelina diesen versehentlich, mit ihren neu erweckten übernatürlichen Kräften. Ebenfalls eine Nebenwirkung des Blutfiebers. Kurz bevor man sie hinrichtet, kommt die Gemeinschaft der Dolche, ein Zusammenschluss vieler Anderer mit übernatürlichen Kräften, auf sie zu und will sie als Verbündete im Kampf um den Thron. Auf dieses Buch war ich im Vorfeld wirklich sehr neugierig, denn die Autorin konnte mich mit ihrer Legend-Reihe völlig überzeugen. Hier entführt sie uns in eine völlig andere Welt, die aber ebenso brutal und blutig ist. Die Autorin behauptet selbst, dass Adelina keine einfache Heldin ist, dem ich nur zustimmen kann. Sie wird durch viele negative Gedanken angetrieben und ihre Entscheidungen sind auch nicht immer nachvollziehbar. Aber auch die anderen Charaktere sind eher als schwierig und wenig vertrauenswürdig einzustufen. Erzählt wird die Handlung überwiegend aus der Sicht von Adelina in der Ich-Perspektive. Zwischendurch wechselt die Perspektive dann zu verschiedenen Nebenfiguren und wird dann in der dritten Person erzählt, nämlich aus der Sicht von Enzo und Raffaele aus der Gemeinschaft der Dolche sowie aus der Sicht von Teren, dem Inquisitor, der die Gemeinschaft zerschlagen und alle Mitglieder töten will. Das Ende hat mich dann sehr überrascht und auch ein wenig geschockt. Für mich passt das Ende nicht so richtig zur Handlung, denn nun fehlt für den 2. Teil völlig der rote Faden und die Autorin schlägt eine völlig andere Richtung ein. Trotzdem spreche ich für den 1. Teil dieser Reihe eine Leseempfehlung aus. Jeder, der gerne ungewöhnliche Geschichten und schwierige Charaktere mag, wird hier auf seine Kosten kommen. Von mir gibt es 8,5 von 10 Punkte.
Sooo, I don't know. I loved Lu's other series, the Legend trilogy, so much that I bought its physical copies (after reading it on kindle) for the purpose of giving it to my friends so they would read it as well. That's why I hoped that The Young Elites would be at least equally enjoyable to me. Or at least sufferable. Oh well. I'm glad I waited until I found it in a library and didn't actually buy it. The blurb made me think I was going into an adventure-like secret mission-story, with cold-blooded characters who also had super powers and action and stuff. What I got wasn't like that at all. The main character, Adelina, was disappointing. It might be because I prefer, well, smart characters (like in Legend) and not someone who keeps making poor choices without even trying to consider other options. Seriously. When Adelina just went with Teren's blackmailing because he had her sister, I rolled my eyes and hoped she would, I don't know, at least think about crossing him. Make a plan for rescuing her sister. Become a double spy. TALK to the Society-guys exactly because they didn't trust her (what's a good way to earn someone's trust? NOT WITHHOLDING INFORMATION, that was even potentially dangerous for everyone - she should have at least told them that Teren knows where the Elites gather, but instead she's like "they will never trust me!" and keeps changing her mind about telling them). And then she ended up being sour that they hadn't trusted her?? I'm also annoyed about her "friendship" with Raffaele. She knew he was manipulating her emotions every single time. Why did she trust him? She was so irritating. So on top of not really connecting with any of the characters, I felt more and more frustrated by their choices. Only after reading some reviews I discovered that the story was supposed to have been about morally ambiguous characters and villains. I didn't get that vibe, not at all. Adelina is not morally ambiguous, she's confused and emotionally traumatized. There were many smaller inconsistencies. Like, wenn suddenly a plural of Adelina's eye widens. Or when a character who's supposed to be invisible is described as doing something. Can Adelina herself see through her own illusions? It's never really explained and it left me distanced from the events of the story. And the romance. Oh dear. I'm not generally a fan of romance in non-romance-books, because I refuse to believe that life-and-death-situations are less important that the look in His eyes. This time, Enzo started out as a mysterious unreachable leader whose heart wouldn't melt for just any random girl (apparently, we all know the drill by now). But there was no chemistry between him and Adelina at all. They were only physically attracted to each other and that was enough to give the readers sooo many pages of pseudo-jealousy (that isn't even logical) and eye-descriptions that I would have rather seen filled with actual character developments. Or that moment in the end when Raffaele is like "I hoped your love for Enzo would stop the ""darkness"" but it was only fueled by that deep love" I almost laughed. What love? They smooched twice in the dark. The most intimate thing she knows about him is how his laugh sounds. That's it. So here's that. Maybe I was the wrong audience and focused on the wrong sides, but what else should I have focused on, when I didn't even really care for the characters? There were a plot twist or two that surprised me and added some suspense, but in hindsight, those "twists" were unpredictable because they didn't even make that much sense. I mean, yes, Teren kills the king in cold blood while the queen watches, that's pretty cool and unexpected, but... why? Because they are fed up with him? Why is it that only after the murder that the queen seizes complete control over the Inquisition and goes after the malfettos? If the king was really that useless, they could have easily manipulated him, couldn't they? Why make it look like a heart attack or something, when they could have blamed the malfetto they already had and therefore make a solid ground for your goals? The king could have tripped on the stairs and it would not have made a difference to the story. The second twist was when Adelina accidentally hurts Enzo while he fights with Teren in the finale, which just felt ridiculous. Her powers were clearly very low at that point. She is physically hurt and it is even stated that she throws her last reserve at him. How come she thinks that Enzo is Teren when the illusion isn't possibly still in place? Was it her delusions from the childhood abuse? Her random "darkness" taking over? Who knows?? On a side note: They knew they would have only little time to kill Teren, because Violetta's powers were clearly not that strong. And I don't believe that Teren fought like before after having his powers blocked (it had a strong effect on Adelina, when it has happened to her), so how come Enzo didn't manage to kill him? This inefficiency made me so mad. It was easy, why did you have to mess up? It helped me read on, but in the end I had already forgotten about the first surprise completely, because it was just that random. I also got confused by all the double names. It's cool that they have an Elite-codename, but I hadn't even gotten used to them before all their real names were said and that's how I forgot about who is who and how they looked like or what they could do. Doesn't make me like them more. So, that's that. I had hoped for better action scenes, more actual thoughts from our main character and maybe a bit more consistent plot. Maybe the other books will improve on that (although I don't really see any strong motivations extending the ending of the book... the character from the last chapter might be interesting, but there's nothing more I really want to see), but they will have to be without me.
Das Buch war für mich insgesamt recht durchschnittlich. Die Grundidee fand ich interessant und es gab auch immer wieder interessante Stellen. Allerdings wird mir auf Dauer recht wenig von der Geschichte im Gedächtnis bleiben, da sowohl die Charaktere als auch die Handlung zum Großteil austauschbar sind. Das Ende hingegen war recht actionreich. Ob ich die zwei Folgebände noch lesen/hören werde weiß ich noch nicht genau, aber zumindest wahrscheinlich nicht zeitnah.
Mich hat das Buch wirklich sehr überrascht, es hat sehr viel spaß gemacht beim lesen. Der Inhalt des Buches hat mir sehr zugesagt, am Anfang hatte ich Sorge, das mir die Reihe nicht wirklich zusagen wird, aber das komplette Gegenteil ist eingetreten. Ich fand den Schreibstill der Angenehm und Flüssig zu lesen. Die Handlung war wirklich toll und hat einfach Freude gemacht. Allerdings waren mir manche Infos zu wenig im Buch, hätte teilweise einfach mehr lesen wollen. Freue mich dennoch sehr auf den zweiten Teil, nach einem so spannend Ende.





















































