Diabolic (1). Vom Zorn geküsst
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Diabolic – Vom Zorn geküsst ist eine düstere, fesselnde Sci-Fi-Fantasy über Macht, Identität und die Frage, was Menschlichkeit wirklich bedeutet. Nemesis, erschaffen als gefühllose Waffe, begibt sich aus Liebe zu ihrer Schutzbefohlenen freiwillig an den imperialen Hof und gerät dort in ein Netz aus Intrigen, Grausamkeit und tödlichen Spielen. In einer brutalen, faszinierend durchdachten Welt beginnt sie zu spüren, dass sie mehr ist als nur ein Werkzeug – und genau dieser innere Wandel macht die Geschichte so intensiv. Besonders die komplexen Beziehungen zu Sidonia und Tyrus verleihen dem Roman emotionale Tiefe und Spannung. S.J. Kincaid verbindet Action, Moralfragen und Romance zu einer Geschichte, die unter die Haut geht und bis zur letzten Seite nicht loslässt.🤖🫶🏻
Vor 10 Jahren hätte ich das Buch geliebt
Ich habe Diabolic von S.J. Kincaid mit gemischten, aber insgesamt positiven Eindrücken gelesen. Ehrlich gesagt hat mich das Buch in einigen Punkten wirklich überrascht. Ich hatte anfangs nicht erwartet, dass mich die Geschichte so packen würde, aber besonders gegen Ende nimmt die Handlung richtig Fahrt auf. Trotzdem muss ich sagen, dass vieles für mich auch relativ vorhersehbar war. Einige Entwicklungen und Wendungen konnte ich schon früh erahnen, weshalb sie mich später nicht mehr ganz so stark überrascht haben. Ich glaube allerdings, dass das weniger am Buch selbst liegt, sondern eher daran, dass ich mittlerweile etwas aus der Zielgruppe herausgewachsen bin. Diabolic bewegt sich stark im Yound Adult / Sci-Fi- bzw. Fantasy-Bereich, und ich habe das Gefühl, dass mich die Geschichte wahrscheinlich vor etwa zehn Jahren noch deutlich mehr begeistert hätte als heute.

2017 das erste Mal gelesen und als Highlight beendet, konnte es mich jetzt 8 Jahre später beim zweiten Mal lesen nicht komplett überzeugen und ich weiß gar nicht genau warum. Ist die Geschichte doch durchgehend spannend und wendungsreich. Wahrscheinlich war gerade nicht die richtige Zeit und trotzdem hatte ich viel Spaß mit dem Buch und würde es jedem empfehlen der mal etwas anderes als die immer doch recht gleiche Leier lesen möchte. Der Reread diente dazu endlich mit der Reihe weiter zu machen und der war auch nötig, ich wusste viel zu viel nicht mehr.
Eine DIABOLIC ist stark. Eine DIABOLIC kennt kein Mitleid.
Eine Geschichte mit so vielen Intrigen das ich nicht nur einmal den Überblick verloren habe. Die Charaktere Nemesis, Donia, Tyrus, Neveni und viele weitere waren wirklich toll umgesetzt, jedoch war es nicht einfach in das Buch reinzukommen und alle auseinanderhalten zu können. Die Geschichte vom Kaiser und Donias Familie war sehr brutal, aber hat dadurch sehr viel Spannung verursacht, wodurch ich realtiv wenig Leseflauten hatte. Ich hatte ab und zu Schwierigkeiten allen Handlungen zu folgen und Intrigen vorrauszusehen, was es sowohl spannend als auch frustrierend gemacht hat regelmäßig weiter zu lesen. Ich finde das Ende kam ebenfalls sehr überraschend und ich bin gespannt, wie sich Nemesis und Tyrus im nächsten Teil entwickeln werden. Ich starte also direkt mit Band 2 und kann den ersten Teil trotz meiner persönlichen Kritik, weiterempfehlen :)
YoungAddult im SciFi-Setting
Was macht Menschlich? -Rezensionsexemplar- . Genre: YoungAdult mit SciFi. Interessante Welt, Kreaturen & gut ausgearbeitet. . Setting: Nemesis ist eine Diabolic, eine geschaffene Kampfmaschine zum Schutz Ihrer Herrin - der Tochter eines Senators. Als dieser in Ungnade fällt und diese zum Hof zitiert wird, springt die Diabolic ein. Plötzlich muss sie menschlich wirken & wird es vielleicht auch? Zwischen Intrigen, Freundschaft & Liebe - auch als Mensch schon herausfordernd. . Buch 2 existiert auch schon um Nemesis weiter am Hof zu begleiten. . Schnapp dir deinen Kaffee & entdecke mit einer Waffe das Leben.
Packende Story
In "Diabolic - Vom Zorn geküsst" von S.J. Kincaid dreht sich alles um Nemesis, ein genetisch modifiziertes Wesen, das einzig dazu geschaffen wurde, ihre Herrin Sidonia Impyrean zu schützen. Als der Kaiser Sidonia als Geisel an seinen Hof befiehlt, muss Nemesis deren Platz einnehmen und sich durch die gefährlichen Intrigen des kaiserlichen Hofes navigieren. Dabei entwickelt sie unerwartete Bindungen, insbesondere zu Tyrus, dem Neffen des Kaisers. Nemesis ist als Diabolic nahezu unbesiegbar und absolut loyal zu Sidonia. Ihre gesamte Existenz ist auf den Schutz ihrer Herrin ausgerichtet, was ihr Verhalten stark beeinflusst. Trotz ihrer genetischen Prägung entwickelt sie im Verlauf der Geschichte eine eigene Identität und Moral. Die Beziehung zwischen Nemesis und Sidonia ist tief und emotional. Sidonia ist für Nemesis mehr als nur eine Herrin, sie ist wie eine Schwester. Diese Bindung wird auf die Probe gestellt, als Nemesis sich als Sidonia ausgibt. Die Beziehung zu Tyrus ist eine der überraschendsten Entwicklungen im Buch. Anfangs misstrauisch, entwickelt sich zwischen ihnen eine Verbindung, die auf Respekt und gemeinsamen Zielen basiert. Diese Beziehung lässt Nemesis ihre eigene Menschlichkeit hinterfragen. Die Story besticht durch seine fesselnden Charaktere und die düstere, intrigante Welt. Nemesis' Entwicklung von einem emotionslosen Beschützer zu einem Wesen mit eigenem Willen ist faszinierend und mitreißend. Die Beziehungen zu Sidonia und Tyrus sind emotional und gut ausgearbeitet, was der Geschichte Tiefe und Spannung verleiht. Insgesamt ist der Roman ein packender Sci-Fi-Thriller, der sowohl durch seine Handlung als auch durch die Charakterentwicklung überzeugt. Ein kleiner Kritikpunkt sind die vielen unaussprechlichen Namen, die gelegentlich den Lesefluss stören können. Trotz dieses kleinen Makels bleibt die Geschichte spannend und mitreißend. Ich habe große Erwartungen an den zweiten Teil und freue mich darauf, mehr über diese faszinierende Welt und ihre komplexen Charaktere zu erfahren. S.J. Kincaid hat die Messlatte hoch gelegt, und ich bin gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickelt.
Liebe Autorinnen, Liebe Autoren, Ich möchte Ihnen hiermit mitteilen, dass ich keinen Anstoß daran finden würde, wenn sämtliche Charaktere sterben würden. Bei Haustieren hört die Freundschaft jedoch auf. Hochachtungsvoll Tina Wow. Was war das hier schon wieder? Warum stand das auch sooo lange ungelesen in meinem Regal? Ich könnte mich jedes Mal selbst dafür ohrfeigen... Von Wort 1 an, war ich gefesselt. Dieses Setting. Die Atmosphäre. Der Plot. Die Charaktere. Die Intrigen. Und all die kleinen wundervoll süßen und schnuckeligen Momente dazwischen. Wie cute ist Nemesis bitte? Und Tyrus? Und warum sind die beiden so genial? Wow. Von Wort 1 an, habe ich mit Nemesis mitgelitten. Mich mit ihr gefreut. Mit ihr gebangt. Und selbstverständlich habe ich mich auch mit ihr verliebt. Von Wort 1 an, konnte ich behaupten, dass dieses Buch wieder eines der Besten Fantasybücher ist, das ich seit langem gelesen habe. (Mit Ausnahme der oben genannten Sache. War nicht cool. Hätte nicht sein müssen.) Wer auch immer von euch das Buch zufällig noch ungelesen im Regal zu stehen hat: Move your ass and read that baby!
Die erste Hälfte war sehr schleppend und durch die vielen neuen Worte und politischen Beziehungen etwas verwirrend aber ab der Häfte war es richtig spannend und hat sich super gelesen ! Für die erste Hälfte gebe ich 2 Sterne und für die zweite am liebsten 5 Sterne. Also treffen wir uns in der Mitte
Immer noch wunderbar
Jetzt, da endlich der dritte und finale Teil dieser Trilogie raus gekommen ist, hab ich mir das Hörbuch nochmal angehört, weil ich dieses Buch 2017 gelesen hatte und gar nicht mehr wusste, was hier alles passiert ist... ich weiß, dass ich es damals geliebt hatte und ich liebe es immer noch. Es ist sooo ein tolles Buch und ich wünschte mehr Leute, würden diese Reihe kennen. Ich werde mir direkt im Anschluss den zweiten Teil nochmal anhören und dann endlich bald den Abschluss lesen!
Nemesis ist eine Diabolic, eine künstlich geschaffene Killerin. Jede grosse Familie hat einen Diabolic, einen auf sie geprägten Leibwächter und so möchte auch der Senator von Impyrean sein einziges Kind nicht schutzlos lassen. So bekommt Sidonia Nemesis, deren einziges Ziel es ist, ihre Herrin zu beschützen. Gefühle zu empfinden ist ihr nicht möglich, denn sie ist eine Kampfmaschine und nicht menschlich. Zu Beginn habe ich mich etwas schwer getan mit "Diabolic". Ich wusste zwar, dass die Geschichte im Genre Science Fiction angesiedelt ist, doch mit einem solchen intergalaktischen Abenteuer hatte ich dann doch nicht gerechnet. So musste ich mich im vielschichtigen Kosmos von S.J. Kincaid erst zurecht finden, bevor sie mich mit der Handlung völlig fesseln konnte. Doch je weiter die Geschichte voranschritt, je mehr ich in das Universum von Sidonia und Nemesis eintauchte, desto mehr faszinierte mich diese Welt und desto weniger konnte ich das Buch aus der Hand legen. Das Buch ist aus der ich-Perspektive der Diabolic Nemesis erzählt. Wir lernen sie schon vor ihrer Prägung auf Sidonia kennen, so dass wir einen Blick auf die Urinstinkte eines Diabolic werfen können. Danach macht die Geschichte einen Zeitsprung. Nemesis lebt schon seit acht Jahren bei Sidonia. Die beiden sind Seite an Seite aufgewachsen und kennen sich sehr gut. Die Charaktere sind sehr schön ausgearbeitet und ich fand es sehr spannend mitzuverfolgen, wie sich Nemesis weiterentwickelt, welche Probleme sie im Kopf hin- und herwälzt, denn als künstliches Wesen denkt und agiert sie ja sehr nüchtern und kontrolliert. So passt auch der Schreibstil sehr gut zur Protagonistin, denn er ist sehr sachlich und konzentriert sich auf die wichtigsten Tatsachen. Der Text ist nicht mit ausschweifenden Beschreibungen überladen und lässt so Platz für die eigene Fantasie. Trotzdem hatte ich keine Probleme, mir die Geschichte vorzustellen. "Diabolic" zielt mit seiner taffen Protagonistin ganz klar auf das weibliche Publikum ab und ist so eines der wenigen Bücher für dieses Zielpublikum, das ein richtiges Weltraumabenteuer auf diversen Planeten und mit Raumschiffen ist. Dieser frische Wind hat mir richtig gut gefallen. Zusammen mit den facettenreichen Charaktere und viel Spannung durch diverse Intrigen am Königshof und überraschenden Wendungen ist "Diabolic" also nicht nur optisch ein Highlight. Fazit: "Diabolic: Vom Zorn geküsst" ist eine perfekte Mischung aus Science Fiction Abenteuer, intriganter Spannung und intergalaktischer Romantik. Wenn man sich erst einmal im Universum von S.J. Kincaid zurecht findet, packt einen ihre gut durchdachte Welt dermassen, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Inhalt : Eine Diabolic ist stark. Eine Diabolic kennt kein Mitleid. Eine Diabolic hat eine einzige Aufgabe: Töte, um oden einen Menschen zu schützen, für den du erschaffen wurdest. Als Nemesis und Tyrus sich am Imperialen Kaiserhof begegnen, prallen Welten aufeinander. Sie - eine Diabolic, die tödlichste Waffe des gesamten Universums. Liebe ist ihr völlig fremd. Er - der Thronfolger des Imperiums, der von allen für wahnsinnig gehalten wird. Liebe ist etwas, das ihn nur schwächen würde. Dass ausgerechnet diese beiden zusammenfinden, darf nicht sein. Denn an einem Ort voller Intrigen und Machtspiele ist ein Funke Menschlichkeit eine gefährliche Schwachstelle … Nemesis und Tyrus. Diabolic und Thronerbe. Ein Mädchen zwischen unbändigem Zorn und ergreifender Liebe, und ein Junge, dem Gefühle das Leben kosten könnten. Eine großes Fantasy-Spektakel, das den Lesern den Atem rauben wird! Quelle AMAZON Meine Meinung : In "Diabolic: Vom Zorn geküsst" geht es um Nemesis, die als Diabolic eine einzige Aufgabe hat. Töte oder Schütze einen Menschen für den du erschaffen wurdest. Als sie auf Tyrus trifft am Kaiserhof, prallen zwei unterschiedliche Seiten aufeinander. Er ist der Thronfolger und er darf keine Gefühle zulassen in dem Spiel aus Intrigen und allem am Hof. Ob beide trotz allem zusammen finden werden?? Nemesis ist als Diabolic erschaffen worden um den Menschen zu beschützen für den sie erschaffen wurde.Sie kennt keine Gefühle wie Liebe. Als auf auf Tyron trifft wird alles anders.. Tyrus ist der Thronfolger des Imperiums, er wird von vielen für wahnsinnig gehalten. Er wirkt auf den ersten Blick sehr eigensinnig und ich bin erst nach ein paar Kapiteln etwas Schlauer aus ihm geworden. Der Schreibstil ist angenehm und hat mich direkt zu Nemesis und ihrer Bestimmung gezogen. Als Diabolic hat man eigentlich keine Gefühle und man spürt sehr genau als sie auf ihren Schützling geprägt wird Sidonia. Die Welt und die Kulisse die die Autorin hier geschaffen hat macht neugierig und man will eigentlich immer mehr wissen und in die Geschichte eintauchen. Die Spannung und Handlung wird schon durch den Prolog sehr intensiv, denn man lernt Nemesis noch vor ihrer Prägung kennen auf Sidonia kennen. Davor spürt sie nur ihren normalen Instinkte. Erst als sie geprägt wird auf sie kann man sehen das ihr Beschützerinstinkt erwacht. Beide werden durch diese Bindung Freunde und helfen einander. Sidonias Vater hat sich Scion lange mit der Wissenschaft beschäftigt und auch der Kaiser sieht das nicht gerade sehr positiv. Randewald ist kein guter Herrscher und hat einiges auf dem Kerbholz in Zusammenarbeit mit seiner Mutter. Er verlangt das Sidonia zu ihm an den Hof kommt, das er somit ein Druckmittel gegen ihren Vater hat falls der etwas tuen sollte womit der Kaiser nicht einverstanden ist. Doch Sidonias Eltern sind schlau anstatt das sie wirklich ihre Tochter hinschicken wird Nemesis sich als Sidonia ausgeben. Keine leichte Aufgabe für sie denn als Diabolic muss sie zuerst lernen das sie nicht auffällt bei den Menschen und zuerst gewisse Dinge lernen. Als es soweit ist wird Nemesis in ein Spiel aus Macht, Intrigen und viel mehr hineingezogen. Natürlich kommt auch die Romantik nicht zu kurz aber diese steht unter keinem guten Stern. Wie wird es für sie ausgehen??? Das Cover ist schon vom weitem ein Highlight und sieht toll aus. Die Farben machen es komplett. Das Ende war bis zur letzten Seite etwas besonders und ich bin trotz ein paar Stellen sehr überrascht was die Autorin geschaffen hat. Fazit Mit " Diabolic: Vom Zorn geküsst" gelingt der Autorin eine mitreißende Fantasystory, die mich durch die Protagonistin Nemesis aber auch durch die Kulisse immer weiter mitgenommen haben. Einziger Kritikpunkt
INSGESAMT: 4/5 ⭐️ Eine Geschichte, die zu Beginn ein wenig überfordert, dann jedoch umso mehr begeistert und überrascht. Die dystopische Welt, die in diesem Buch geschaffen wird, ist riesig und unwirklich. Sie ist ungleich allem was ich jemals gesehen oder gelesen habe und unseren jetzigen Vorstellungen so absolut unähnlich, dass das Kennenlernen all der Umstände unglaublich interessant und faszinierend war, das Zurechtfinden zu Beginn jedoch umso schwerer. Danach jedoch verfolgt man jede Wendung gespannt, fiebert der nächsten schon entgegen während man die vorangegangene noch verarbeiten und begreifen muss und ist am Ende völlig perplex. Allgemein geht es in diesem Buch schon oft sehr brutal zu, rohe Gewalt ist keine Seltenheit, was mich anfangs ein wenig abgeschreckt hat. Ich denke, das ist einfach Geschmacksache, im Laufe des Buches gewöhnt man sich auch daran und akzeptiert die Gewalt als Teil dieser Welt. Die zweite Hälfte der Geschichte hat mir dann alles in allem am besten gefallen, vor allem, weil die Entwicklung der Hauptperson unglaublich berührend geschildert ist und man sich so gut in sie hineinversetzen kann, auch wenn man das zu Beginn wohl nie geglaubt hätte. Der Schreibstil hat mir wirklich zugesagt und geholfen, alles zu begreifen und zu verstehen. Somit handelt es sich hier um ein wirklich gutes, fantasievolles Buch mit einer komplexen, emotionalen Geschichte voller Überraschungen.
3,5 Sterne Eine Geschichte mit sehr viel Potential, was aber teilweise ungenutzt bleibt. Viele Passagen haben sich für mich bei diesem Hörbuch gezogen, was beim Lesen selbst vermutlich sogar noch langwieriger gewesen wäre. Sehr schade, denn Nemesis ist eine starke Protagonistin und kann doch nicht überzeugen. Ihr Wandel ist....irgendwie unvollständig? Und etwas unglaubwürdig. Beziehungsweise fehlen die Antworten. Woher kommt diese Entwicklung? Was haben die Forscher eventuell übersehen? Nichts davon wird thematisiert. Mir ist schon klar, dass die Autorin sich darauf fokussieren möchte, dass auch andersartige Lebensformen menschliche Züge annehmen können und vielleicht sogar wahrhaftig menschlich werden, doch mich konnte sie damit nicht gänzlich abholen. Ich fand die Geschichte nicht schlecht, aber eben auch nicht sonderlich gut. So lala eben. Deshalb gibt’s auch nur ein paar unzusammenhängende Gedanken von mir und keine vollwertige Rezension
„Endlich schoben sich die Monde hinter der dicken Wolkendecke hervor, sandten ihre Silberstrahlen auf uns hinab und ließen die Wassertropfen im saftigen Grün der Kletterpflanzen glitzern. Das ist Schönheit, dachte ich. Schönheit ist etwas Wildes, Unkontrollierbares - wie die Blitze. Sollte man sie bewundern? Oder ihr misstrauen?“ (Diabolic - Vom Zorn geküsst / S. J. Kincaid S. 307) Nemesis ist eine Diabolic. Sie wurde für Donia erschaffen und ihre einzige Aufgabe ist es, Donia zu beschützen. Liebe ist ihr - außer gegenüber Donia - völlig fremd. Doch als sie Tyrus am Kaiserhof begegnet prallen ihre Welten aufeinander. Tyrus ist der Thronfolger und wird von allen für verrückt gehalten. Doch dahinter steckt viel mehr. Liebe ist an einem so gefährlichen Ort vollkommen fehl am Platz, den diese würde Tyrus und Nemesis nur schwächen… „Diabolic“ habe ich im Januar 2020 von einer Freundin geschenkt bekommen, aber komischerweise erst jetzt gelesen.
Seid Kurzem wusste ich, was Schwäche war, und wenn ich die Wahl hatte, entweder meine Stärke zu verbergen oder wahre Schwäche auszuhalten, stand meine Entscheidung fest. Das Versteckspiel begann. (Zitat aus „Diabolic – Vom Zorn geküsst“) Nemesis ist ein Diabolic. Ein von Menschenhand künstlich geschaffenes hochintelligentes und unnatürlich starkes Menschenwesen, entwickelt für ein Ziel: Beschütze die Person, auf die du geprägt wirst. Liebe und Zuneigung zu dieser Person sind künstlich erzeugt. Doch kann man die Menschlichkeit so stark verändern ? Fühlt Nemesis wirklich keine eigene Liebe ? Um ihre aktuelle Aufgabe zu erfüllen muss Nemesis sich äußerlichen einem normalen Mensch anpassen. Wie weit verändert sich Nemesis auch im Inneren? Der Klappentext ( den ich hier nicht wiedergebe) spoilert schon ein wenig und zu viel will ich weiter auch nicht zu dem Inhalt schreiben. Man liest das Buch aus der Sicht von Nemesis und wird direkt am Anfang in das animalische Leben und Denken eines Diabolics hineingeworfen. Danach gibt es einen Sprung in die Gegenwart und Nemesis Gedanken und Gefühlswelt gegenüber Sidonia, die Person auf die sie geprägt wurde. Das machte mir die Geschichte direkt sehr schmackhaft, da es nicht die typischen Gedanken einer „normalen“ Heldin eines Jugendbuches sind.. Die Entwicklung von Nemesis und ihre Gedanken im Fortschritt der Geschichte war zwar erahnbar, doch viele Plot Twists und Intrigen machen das Buch einfach zu einem Page Turner für mich. Tyrus, der Kronprinz, der zu Anfang den Verrückten mimt, spielt später eine sehr große Rolle in den Geschehnissen. Ihn konnte ich lange nicht gut einschätzen und er überraschte mich immer wieder, doch lässt sich das auch nicht richtig ausführen, ohne zu spoilern. Gerade im 3. Abschnitt überschlagen sich die Ereignisse, so dass ich das Ende nicht wirklich kommen sehen habe. Der Schreibstil ist normal für ein Jugendbuch und leicht lesbar. Das Setting im Weltall ist Anfangs etwas verwirrend mit den ganzen Namen der Imperien und den verschieden Stellungen dieser, doch irgendwann hat man die Wichtigsten raus kristallisiert. Ein Science – Fiction Setting mit dystopischen Zügen beschreibt es am ehesten. Für mich war das Buch in sich abgeschlossen. Vielleicht bleibt noch eine kleine Frage offen, doch bräuchte es keine Folgeband. Nach meinen Recherchen sind aber noch 2 Folgebände in Aussicht. Ein Buch welches mich in den Weltraum entführen konnte und durch Plot Twists und Intrigen zu einem Pageturner wurde. Es ist eindeutig mal ein neues in der Kategorie der Jugendbücher. 5 von 5 Sterne
Wer eine komplexe Dystopie sucht, ist hier genau richtig
Das Cover ist für das Alter des Buches passend gewählt, allerdings hätte ich von der Logik her Band 1 und 2 getauscht. In diesem Buch geht es um die Diabolic Nemesis, die eine Senatorentochter beschützen soll. Und genau dafür wurden Diabolics geschaffen, um einen Menschen erbarmungslos zu beschützen. Aus diesem Grund zögert Nemesis keine Sekunde, als ihre "Schutzbefohlene" als Geisel an den Hof gehen soll, dass sie an ihrer Stelle geht. Dort trifft sie auf Tyrus und aufeinmal stellt sie ihre eigene Welt in Frage. Als die Bücher damals rausgekommen waren, hatte ich sie tatsächlich nicht auf dem Schirm und somit auch nicht gelesen. Erst jetzt Jahre später, nachdem Band 3 veröffentlicht wurde, wurde ich auf die Reihe aufmerksam. Daher war ich sehr gespannt, was mich erwarten würde. Tatsächlich hatte ich zu Beginn ziemliche Probleme, mich in das Buch einzufinden. Die Welt war ziemlich komplex und die Namen ungewohnt. Nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Handlung wird aus der Perspektive von Nemesis erzählt und obwohl sie keine Gefühle hat, war die Handlung spannend und nachvollziehbar. Einige Wendungen hatte ich so nicht erwartet und das Ende des Buches war für mich passend gestaltet. Nun bin ich auf Band 2 und die weitere Entwicklung gespannt. Fazit: wer eine komplexe Dystopie sucht, ist bei diesem Buch genau richtig.
3,3 Sterne für ein gutes, aber recht normales Jugendbuch, in dem mir sehr viel bekannt vorkam und die Gewalt einfach eine zu große Stelle einnahm, so dass ich mich doch gefragt habe, ob nicht mal was neues vorkommen könnte. Nemesis ist eine Diabolic, sie existiert einzig als Leibwächterin für einen Menschen, auf den sie früh geprägt wird. In ihrem Fall ist das Sidonia, die für sie wie eine Ziehschwester ist, bis Sidonias Vater den Herrscher so verärgert, dass er Sidonia als Geisel an seinen Hof fordert. Klingt bislang ziemlich fantasyhaft, spielt aber im Weltraum, wobei der sehr in den Hintergrund rückt, abgesehen von einigen wenigen Szenen, wo es darum geht, dass Nemesis noch nie auf einem Planeten war oder die Raumschiffumgebung mal dargestellt wird. Ansonsten hat es mich teilweise sehr an Red Rising erinnert, gerade vom Brutalitätsaspekt her, wobei die Diabolic hier immerhin eine recht sinnvolle Berechtigung für diese Ausprägung haben. Zudem gibt es auch Parallelen zur Gesellschaft im Kapitol bei Hunger Games, gerade mit den zwei Klassen der Gesellschaft hier bei S.J. Kincaid und den Züchtungen für Schaukämpfe. Kincaid wirft zwar ein paar interessante Fragen auf - ist eine geprägte Liebe wie die von Nemesis zu Sidonia wirklich echt? Und gleich viel wert wie eine, für die sie sich frei entscheidet? Ist eine Diabolic wie sie überhaupt in der Lage dazu, Gefühle zu entwickeln und besitzt sie eine Seele? (Der Glaube der Welt sagt natürlich nein.) Aber diese Fragen werden nur kurz aufgeworfen und für mich nicht genug ergründet, sie gewinnen keine Tiefe im Buch, weil es dann doch mehr darum geht, zu kämpfen und die nächste Intrige zu überstehen. Das fand ich recht schade und das macht das Buch für mich recht generisch obwohl es sich super weglesen lässt und eigentlich ein recht spannendes Setting besitzt.
Ich habe es bereits bei Veröffentlichung gelesen und nun für Band 3 noch einmal. Nach wie vor eines meiner Lieblingsbücher
Als das Buch damals auf dem Markt erschien, habe ich es spontan auf der Leipziger Buchmesse gekauft. Obwohl ich damals unsicher war, da HCs ja auch teuer sind, lies mich das Buch nicht los und ich nahm es kurzerhand mit. Ich habe diese Entscheidung nie bereut. Wartete sehnsuchtsvoll auf Band 2 und schließlich viele Jahre auf Band 3. Nun, da Band 3 endlich erschienen ist, wollte ich die Reihe nochmal komplett lesen. Hatte Angst, dass mir das Buch nicht mehr so gut gefällt wie vor 6 Jahren. Grundlos. Nach wie vor gehört diese Reihe zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Es geht um Nemesis, eine Diabolic die dazu erschaffen wurde zu beschützen. Optisch ein Mensch, doch innerlich lediglich in der Lage nur den Menschen zu lieben, auf den sie geprägt wurde. Eigentlich. Denn zum Schutz ihrer Herrin geht Nemesis auf eine Mission - wo sie auf Tyrus trifft. Der wahnsinnige Thronerbe des Imperiums. Plötzlich prallen - wortwörtlich - Welten aufeinander. Und genau das ist es, was mich bei diesem Buch so in den Bann gezogen hat. Es ist keine typische Liebesgeschichte, kein Enemie-to-Lover-Roman oder dergleichen. Es ist die Geschichte eines Wesens, das langsam menschlich wird. Eine Geschichte über Intrigen, Verrat und der verzweifelten Suche nach dem eigenen, wahren Ich. Der Kampf Teil einer Gesellschaft zu werden, die keinen Platz für Abweichungen birgt. Actionreich, Spannend und mit viel Herz. Diabolic Band 1 ist der Auftakt einer Trilogie, die man so schnell nicht vergessen kann. Absolute Leseempfehlung meinerseits!
Nemesis ist eine Diabolic, eine im Labor erschaffene genetisch optimierte Kriegerin, dessen einziger Lebenssinn es ist, ihre Eigentümerin zu beschützen. In ihrem Fall ist das Sidonia, die Tochter eines Senators. Als Sidonias Vater in Ungnade beim Kaiser fällt, fordert dieser die Anwesenheit von Sidonia an seinem Hofe. Sidonas Mutter schickt aber anstelle von ihr Nemesis, da niemand das Gesicht von Sidonia kennt. Am Hofe angekommen, muss sich Nemesis mit den Intrigen der anderen Senatoren und des Kaisers auseinander setzten, keine einfach Aufgabe für sie, denn sie ist dieses Leben nicht gewohnt. Am Hofe des Kaisers trifft sie auf den Thronfolger Tyrus, der allem Anschein dem Wahnsinn verfallen ist, nur steckt hinter seinen Verhalten etwas völlig anders und ehe sich Nemesis versieht, befindet sie sich in einem Kampf um den Thron des Kaisers. Dieses Buch wollte ich unbedingt lesen, der Klappentext hat mich förmlich angesprungen. Bei dem Buch handelt es sich um eine wirklich ungewöhnliche Geschichte mit einen hohen Science Fiction Anteil, die mich regelrecht begeistern konnte. Fantasy ist das übrigens meiner Meinung nach nicht wirklich. Erzählt wird sie aus der Sicht von Nemesis, einer Diabolic. Die Handlung spielt weit in der Zukunft der Menschheit. Mittlerweile lebt die Menschheit nicht mehr auf der Erde, sondern hat sich ein neues Sonnensymstem ausgesucht und sich dort breit gemacht. Die Gesellschaft, die sich bildet hat, ist brutal intrigant. Die Struktur des ganzen ist sehr komplex und hat mir unheimlich gut gefallen. Nemesis ist ein unglaublicher Charakter. Sie wurde wie ein Tier aufgezogen, man hat sie förmlich dressiert, andere Menschen zu töten. Dann wird sie von Sidonias Familie gekauft und auf Sidonia geprägt. Dieser Vorgang ändert ihr Leben völlig, denn nun lebt sie bei Sidonia und ihr einziger Sinn ist es, sie zu beschützen. Das fand ich einerseits sehr faszinierend, andererseits auch sehr erschreckend. Da die Handlung aus Nemesis Sicht in der Ich-Perspektive erzählt wird, erfährt man als Leser genau, was in ihr vorgeht. Diese Tatsache macht die Geschichte sehr ungewöhnlich, denn sie handelt nicht wie ein Mensch, was ich sehr spannend fand. Später im Lauf der Handlung kommt sie dann an den Hof des Kaisers. Hier spinnt jeder seinen Intrigen und der Kaiser hat seine ganze Familie töten lassen, damit niemand ihm seinen Thron streitig machen kann. Einzig der augenscheinlich wahnsinnige Tyros ist noch übrig. Die Annäherung von Tyros und Nemesis ist sehr ungewöhnlich, was mir sehr gut gefallen hat. Nemesis kennt Gefühle wie Liebe nicht und sieht sich einer neuen Welt gegenüber. Sie macht im Laufe der Handlung einer erstaunliche Wandlung durch. Allem Anschein wird es noch 2 weitere Teile geben, was ich persönlich für überflüssig halte, denn am Ende werden alle Fragen beantwortet und die Geschichte ist eigentlich zu Ende. Für mich ist das Buch das erste Jahreshighlight 2017 und bekommt natürlich die volle Punktzahl.
In einem Königreich, welches Galaxien umfasst – leben die meisten Menschen auf Raumschiffen. Die junge Sidonia, Tochter des Senators bekommt eine Diabolic an ihre Seite gestellt: Nemesis. Diabolics sind künstlich gezüchtete Wesen von übermenschlicher Stärke. Unfähig zu fühlen und nur mit dem einen Impuls ausgerüstet, das Leben seines Besitzers zu schützen. Bis Nemesis eines Tages auf den verrückten Tyrus am Imperialen Hof des Kaisers stößt. Und ihr Wesen ins Wanken gerät. Am Anfang war ich mir nicht so sicher, was ich vom Setting halten soll. Die allgemeine Grundhaltung der Menschen hat mich auch sehr irritiert. Aber ich schätze, dass das zu einem guten Sci-Fi Setting gehört. Ich hatte dann irgendwann meinen Spaß mit den Eigenheiten, die doch sehr gut ausgearbeitet sind. Sehr gut waren auch die Beziehungen und die Verhältnisse zwischen den Menschen auf diesem Kaiserhof gezeichnet. Intrigen, Täuschungen und Manipulationen hat die Autorin geschickt eingefädelt, sodass ich stetig im Grübeln war, wer nun gut oder böse ist. Auf alle Fälle ein sehr spannendes und unvorhersehbares Jugendbuch in einer gut ausgearbeiteten SciFi Welt. Die Charaktere sind facettenreich und sehr tief. Und der Plot ist ebenfalls bemerkenswert für ein Jugendbuch.
https://martinabookaholic.wordpress.com/2017/04/03/rezension-diabolic-vom-zorn-gekuesst/ Meine Gedanken zum Buch: Ohne viel Vorwissen bin ich in dieses Buch gestolpert und nun überrascht wie ausgesprochen gut es mir gefallen hat. Man wird direkt in die Kindheit der Diabolic Nemesis geworfen, erlebt den Schrecken ihrer Ausbildung, die ihr täglich Brot sind. Wir befinden uns nämlich weit in der Zukunft, in der nicht nur die Menschen mit wenigen Knöpfen ihr komplettes Aussehen verändern können, sondern auch bestimmte Menschen-Gruppen züchten. Wie zB. fast gehirnlose Bedienstete, die keinen eigenen Willen haben, sondern nur Arbeiten für ihre Herren verrichten, ihnen bedingungslos folgen. Nemesis ist ebenso ein Gen gezüchtetes Wesen, eine Diabolic. Was bedeutet, sie ist ein spezieller Bodyguard, mit tödlich antrainierten Fähigkeiten und geprägt auf nur eine Person, das Mädchen Sidonia. Als dann ein Sprung von mehreren Jahren ist, sind die Mädchen im Teenageralter, fast erwachsen. Obwohl Diabolics aufgrund ihrer Gefährlichkeit verboten werden, behalten sie Nemesis wegen Donia, für die Nemesis wie eine Freundin ist. Was diese nicht verstehen kann, da sie ja keine echten Gefühle hat, kein Mensch ist, sondern nur dazu da, um Donia zu beschützen. Die Geschichte wird nämlich aus Nemesis Sichtweise erzählt, der vermeintlich seelenlosen Kreatur, was sich aber immer mehr als Humbug herausstellt. Und man sich unweigerlich fragt, was macht ein gezüchtetes Wesen zu einem Menschen? Eigene Gefühle? Ein Lachen? Selbstbestimmtes Handeln oder die Fähigkeit zu lieben? Ein Mix aus allem und dies alles durchlebt nach einiger Zeit auch Nemesis, obwohl sie am Anfang sehr kalt und roboterhaft wirkt. Das Ganze spielt sich so weit in der Zukunft, dass sie Menschen längst das Leben auf Weltraumstationen dem auf einem Planeten vorziehen. Eine Welt, in der nach den Errungenschaften der Technik-/ Wissenschaftsphase mit all ihren Durchbrüchen, nun der Glaube herrscht und bestimmt. Bildung und Wissen in Wissenschaften, Physik, Technik und dergleichen sind verboten. Arbeiten werden von Maschinen verrichtet, die von Maschinen repariert werden, die von Menschen konstruiert wurden, die seit Generationen tot sind. Das Wissen um diese Dinge ist längst verloren gegangen. Man muss kein Genie sein um das Ablaufdatum dieser Welt zu sehen. Das empfinden auch einige Rebellen bzw. Andersdenker des tyrannischen Kaisers so. Und irgendwie gerät gerade Nemesis mitten in den Kreis der Gegner, um das System zu Fall zu bringen, obwohl sie doch immer nur auf Donia achten wollte… Ich fand die Handlung, den Weltenaufbau und das System sehr interessant und spannend gemacht. Obwohl das Buch wirklich dick ist, war es furchtbar schnell weggelesen. Auch mochte ich die Charaktere, allen voran Nemesis. Besonders ihre Wandlung und wie sie alles wahrgenommen hat, fand ich äußerst interessant. Genauso war Tyrus ein vielschichtiger Charakter den die Autorin gut ins Spiel gebracht hat und mir ans Herz gewachsen ist. Natürlich neben Berserker ^^, Nevini und Donia. Fast die ganze Zeit war das Buch für mich auf einem 5-Sterne-Kurs, aber gegen Ende sind mir dann doch ein paar liebgewonnene Figuren zu viel gestorben oder wurde es unnötig brutal bzw. ein Zweifel erregt, den selbst ich als Leserin auch nach beenden des Buches nicht ganz abschütteln konnte. Was ich echt schade finde, da es einen kleinen, bitteren Nachgeschmack hinterlässt bei einem ansonsten tollen Buch mit schöner Romanze. Außerdem hätte es klasse als Einzelband funktioniert, wie zuerst von der Autorin geplant. Das daraus nun eine Trilogie wird… nun ja, ich weiß noch nicht was ich davon halten soll, da ich fürchte, das Buch wird mir dadurch noch weiter zerstört. Daher bin ich noch unentschlossen, ob ich weiterlesen oder es auch in Zukunft als Stand Alone ansehen werde. (Mehr dazu auf meinem Blog)
Ich habe am Anfang etwas Zeit gebraucht um mich in der Welt zurechtzufinden und sie zu verstehen, das fällt mir bei SciFi-Storys schwerer als bei Fantasy, aber als die Geschichte dann richtig beginnt, war ich einfach into it. Die Geschichte wir aus der Sicht von Nemesis, eine Diabolic ist und als gefühllose Kreatur gilt. Es war toll aus ihrer Sicht zu lesen, wie sie alles erlebt, wirkliche Gefühl entwickelt und an ihnen zweifelt, weil das doch nicht sein kann. Die Geschichte war superspannend, voll von Intrigen und Machtkämpfen und für mich absolut nicht vorhersehbar. Ich habe zwar Kleinigkeiten erahnt oder vielleicht erhofft, aber ich wurde immer wieder überrascht und habe es geliebt. Ich habe auch keine Ahnung, was die nächsten beiden Bände bereit halten könnten, aber ich habe das Gefühl. dass sich in der Trilogie Highlight-Potential befindet.,
Ich wusste, was das war: ein echtes Mädchen. Woher ich das wusste? Ich hatte mal eines getötet. 4,25 Sterne Der Anfang hatte mich sofort. Ich hatte das Gefühl, dass das durchaus hätten 5 Sterne werden können. Nach ungefähr 80 Seiten sagte mein Gefühl, dass die Geschichte eine Mischung aus Cinderella und Des Kaisers neue Kleider sein könnte. Ich fand den Schreibstil toll, Nemesis war ein wirklich großartiger Hauptcharakter, ihr beim emotionalen "Wachsen" zuzusehen ist einfach nur toll. Allerdings liegt in ihr auch einer meiner größten Kritikpunkte. Sie ist manchmal einfach dumm und bemerkt Sachen nicht, die sie aufgrund ihrer Prägung eigentlich sofort hätte bemerken müssen, weil selbst ich das gemerkt habe. Aber auch insgesamt war die Handlung sehr vorhersehbar. Ich habe das Buch trotzdem sehr gerne gelesen, aber ein wenig Abzug muss ich leider doch geben.
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Diabolic – Vom Zorn geküsst ist eine düstere, fesselnde Sci-Fi-Fantasy über Macht, Identität und die Frage, was Menschlichkeit wirklich bedeutet. Nemesis, erschaffen als gefühllose Waffe, begibt sich aus Liebe zu ihrer Schutzbefohlenen freiwillig an den imperialen Hof und gerät dort in ein Netz aus Intrigen, Grausamkeit und tödlichen Spielen. In einer brutalen, faszinierend durchdachten Welt beginnt sie zu spüren, dass sie mehr ist als nur ein Werkzeug – und genau dieser innere Wandel macht die Geschichte so intensiv. Besonders die komplexen Beziehungen zu Sidonia und Tyrus verleihen dem Roman emotionale Tiefe und Spannung. S.J. Kincaid verbindet Action, Moralfragen und Romance zu einer Geschichte, die unter die Haut geht und bis zur letzten Seite nicht loslässt.🤖🫶🏻
Vor 10 Jahren hätte ich das Buch geliebt
Ich habe Diabolic von S.J. Kincaid mit gemischten, aber insgesamt positiven Eindrücken gelesen. Ehrlich gesagt hat mich das Buch in einigen Punkten wirklich überrascht. Ich hatte anfangs nicht erwartet, dass mich die Geschichte so packen würde, aber besonders gegen Ende nimmt die Handlung richtig Fahrt auf. Trotzdem muss ich sagen, dass vieles für mich auch relativ vorhersehbar war. Einige Entwicklungen und Wendungen konnte ich schon früh erahnen, weshalb sie mich später nicht mehr ganz so stark überrascht haben. Ich glaube allerdings, dass das weniger am Buch selbst liegt, sondern eher daran, dass ich mittlerweile etwas aus der Zielgruppe herausgewachsen bin. Diabolic bewegt sich stark im Yound Adult / Sci-Fi- bzw. Fantasy-Bereich, und ich habe das Gefühl, dass mich die Geschichte wahrscheinlich vor etwa zehn Jahren noch deutlich mehr begeistert hätte als heute.

2017 das erste Mal gelesen und als Highlight beendet, konnte es mich jetzt 8 Jahre später beim zweiten Mal lesen nicht komplett überzeugen und ich weiß gar nicht genau warum. Ist die Geschichte doch durchgehend spannend und wendungsreich. Wahrscheinlich war gerade nicht die richtige Zeit und trotzdem hatte ich viel Spaß mit dem Buch und würde es jedem empfehlen der mal etwas anderes als die immer doch recht gleiche Leier lesen möchte. Der Reread diente dazu endlich mit der Reihe weiter zu machen und der war auch nötig, ich wusste viel zu viel nicht mehr.
Eine DIABOLIC ist stark. Eine DIABOLIC kennt kein Mitleid.
Eine Geschichte mit so vielen Intrigen das ich nicht nur einmal den Überblick verloren habe. Die Charaktere Nemesis, Donia, Tyrus, Neveni und viele weitere waren wirklich toll umgesetzt, jedoch war es nicht einfach in das Buch reinzukommen und alle auseinanderhalten zu können. Die Geschichte vom Kaiser und Donias Familie war sehr brutal, aber hat dadurch sehr viel Spannung verursacht, wodurch ich realtiv wenig Leseflauten hatte. Ich hatte ab und zu Schwierigkeiten allen Handlungen zu folgen und Intrigen vorrauszusehen, was es sowohl spannend als auch frustrierend gemacht hat regelmäßig weiter zu lesen. Ich finde das Ende kam ebenfalls sehr überraschend und ich bin gespannt, wie sich Nemesis und Tyrus im nächsten Teil entwickeln werden. Ich starte also direkt mit Band 2 und kann den ersten Teil trotz meiner persönlichen Kritik, weiterempfehlen :)
YoungAddult im SciFi-Setting
Was macht Menschlich? -Rezensionsexemplar- . Genre: YoungAdult mit SciFi. Interessante Welt, Kreaturen & gut ausgearbeitet. . Setting: Nemesis ist eine Diabolic, eine geschaffene Kampfmaschine zum Schutz Ihrer Herrin - der Tochter eines Senators. Als dieser in Ungnade fällt und diese zum Hof zitiert wird, springt die Diabolic ein. Plötzlich muss sie menschlich wirken & wird es vielleicht auch? Zwischen Intrigen, Freundschaft & Liebe - auch als Mensch schon herausfordernd. . Buch 2 existiert auch schon um Nemesis weiter am Hof zu begleiten. . Schnapp dir deinen Kaffee & entdecke mit einer Waffe das Leben.
Packende Story
In "Diabolic - Vom Zorn geküsst" von S.J. Kincaid dreht sich alles um Nemesis, ein genetisch modifiziertes Wesen, das einzig dazu geschaffen wurde, ihre Herrin Sidonia Impyrean zu schützen. Als der Kaiser Sidonia als Geisel an seinen Hof befiehlt, muss Nemesis deren Platz einnehmen und sich durch die gefährlichen Intrigen des kaiserlichen Hofes navigieren. Dabei entwickelt sie unerwartete Bindungen, insbesondere zu Tyrus, dem Neffen des Kaisers. Nemesis ist als Diabolic nahezu unbesiegbar und absolut loyal zu Sidonia. Ihre gesamte Existenz ist auf den Schutz ihrer Herrin ausgerichtet, was ihr Verhalten stark beeinflusst. Trotz ihrer genetischen Prägung entwickelt sie im Verlauf der Geschichte eine eigene Identität und Moral. Die Beziehung zwischen Nemesis und Sidonia ist tief und emotional. Sidonia ist für Nemesis mehr als nur eine Herrin, sie ist wie eine Schwester. Diese Bindung wird auf die Probe gestellt, als Nemesis sich als Sidonia ausgibt. Die Beziehung zu Tyrus ist eine der überraschendsten Entwicklungen im Buch. Anfangs misstrauisch, entwickelt sich zwischen ihnen eine Verbindung, die auf Respekt und gemeinsamen Zielen basiert. Diese Beziehung lässt Nemesis ihre eigene Menschlichkeit hinterfragen. Die Story besticht durch seine fesselnden Charaktere und die düstere, intrigante Welt. Nemesis' Entwicklung von einem emotionslosen Beschützer zu einem Wesen mit eigenem Willen ist faszinierend und mitreißend. Die Beziehungen zu Sidonia und Tyrus sind emotional und gut ausgearbeitet, was der Geschichte Tiefe und Spannung verleiht. Insgesamt ist der Roman ein packender Sci-Fi-Thriller, der sowohl durch seine Handlung als auch durch die Charakterentwicklung überzeugt. Ein kleiner Kritikpunkt sind die vielen unaussprechlichen Namen, die gelegentlich den Lesefluss stören können. Trotz dieses kleinen Makels bleibt die Geschichte spannend und mitreißend. Ich habe große Erwartungen an den zweiten Teil und freue mich darauf, mehr über diese faszinierende Welt und ihre komplexen Charaktere zu erfahren. S.J. Kincaid hat die Messlatte hoch gelegt, und ich bin gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickelt.
Liebe Autorinnen, Liebe Autoren, Ich möchte Ihnen hiermit mitteilen, dass ich keinen Anstoß daran finden würde, wenn sämtliche Charaktere sterben würden. Bei Haustieren hört die Freundschaft jedoch auf. Hochachtungsvoll Tina Wow. Was war das hier schon wieder? Warum stand das auch sooo lange ungelesen in meinem Regal? Ich könnte mich jedes Mal selbst dafür ohrfeigen... Von Wort 1 an, war ich gefesselt. Dieses Setting. Die Atmosphäre. Der Plot. Die Charaktere. Die Intrigen. Und all die kleinen wundervoll süßen und schnuckeligen Momente dazwischen. Wie cute ist Nemesis bitte? Und Tyrus? Und warum sind die beiden so genial? Wow. Von Wort 1 an, habe ich mit Nemesis mitgelitten. Mich mit ihr gefreut. Mit ihr gebangt. Und selbstverständlich habe ich mich auch mit ihr verliebt. Von Wort 1 an, konnte ich behaupten, dass dieses Buch wieder eines der Besten Fantasybücher ist, das ich seit langem gelesen habe. (Mit Ausnahme der oben genannten Sache. War nicht cool. Hätte nicht sein müssen.) Wer auch immer von euch das Buch zufällig noch ungelesen im Regal zu stehen hat: Move your ass and read that baby!
Die erste Hälfte war sehr schleppend und durch die vielen neuen Worte und politischen Beziehungen etwas verwirrend aber ab der Häfte war es richtig spannend und hat sich super gelesen ! Für die erste Hälfte gebe ich 2 Sterne und für die zweite am liebsten 5 Sterne. Also treffen wir uns in der Mitte
Immer noch wunderbar
Jetzt, da endlich der dritte und finale Teil dieser Trilogie raus gekommen ist, hab ich mir das Hörbuch nochmal angehört, weil ich dieses Buch 2017 gelesen hatte und gar nicht mehr wusste, was hier alles passiert ist... ich weiß, dass ich es damals geliebt hatte und ich liebe es immer noch. Es ist sooo ein tolles Buch und ich wünschte mehr Leute, würden diese Reihe kennen. Ich werde mir direkt im Anschluss den zweiten Teil nochmal anhören und dann endlich bald den Abschluss lesen!
Nemesis ist eine Diabolic, eine künstlich geschaffene Killerin. Jede grosse Familie hat einen Diabolic, einen auf sie geprägten Leibwächter und so möchte auch der Senator von Impyrean sein einziges Kind nicht schutzlos lassen. So bekommt Sidonia Nemesis, deren einziges Ziel es ist, ihre Herrin zu beschützen. Gefühle zu empfinden ist ihr nicht möglich, denn sie ist eine Kampfmaschine und nicht menschlich. Zu Beginn habe ich mich etwas schwer getan mit "Diabolic". Ich wusste zwar, dass die Geschichte im Genre Science Fiction angesiedelt ist, doch mit einem solchen intergalaktischen Abenteuer hatte ich dann doch nicht gerechnet. So musste ich mich im vielschichtigen Kosmos von S.J. Kincaid erst zurecht finden, bevor sie mich mit der Handlung völlig fesseln konnte. Doch je weiter die Geschichte voranschritt, je mehr ich in das Universum von Sidonia und Nemesis eintauchte, desto mehr faszinierte mich diese Welt und desto weniger konnte ich das Buch aus der Hand legen. Das Buch ist aus der ich-Perspektive der Diabolic Nemesis erzählt. Wir lernen sie schon vor ihrer Prägung auf Sidonia kennen, so dass wir einen Blick auf die Urinstinkte eines Diabolic werfen können. Danach macht die Geschichte einen Zeitsprung. Nemesis lebt schon seit acht Jahren bei Sidonia. Die beiden sind Seite an Seite aufgewachsen und kennen sich sehr gut. Die Charaktere sind sehr schön ausgearbeitet und ich fand es sehr spannend mitzuverfolgen, wie sich Nemesis weiterentwickelt, welche Probleme sie im Kopf hin- und herwälzt, denn als künstliches Wesen denkt und agiert sie ja sehr nüchtern und kontrolliert. So passt auch der Schreibstil sehr gut zur Protagonistin, denn er ist sehr sachlich und konzentriert sich auf die wichtigsten Tatsachen. Der Text ist nicht mit ausschweifenden Beschreibungen überladen und lässt so Platz für die eigene Fantasie. Trotzdem hatte ich keine Probleme, mir die Geschichte vorzustellen. "Diabolic" zielt mit seiner taffen Protagonistin ganz klar auf das weibliche Publikum ab und ist so eines der wenigen Bücher für dieses Zielpublikum, das ein richtiges Weltraumabenteuer auf diversen Planeten und mit Raumschiffen ist. Dieser frische Wind hat mir richtig gut gefallen. Zusammen mit den facettenreichen Charaktere und viel Spannung durch diverse Intrigen am Königshof und überraschenden Wendungen ist "Diabolic" also nicht nur optisch ein Highlight. Fazit: "Diabolic: Vom Zorn geküsst" ist eine perfekte Mischung aus Science Fiction Abenteuer, intriganter Spannung und intergalaktischer Romantik. Wenn man sich erst einmal im Universum von S.J. Kincaid zurecht findet, packt einen ihre gut durchdachte Welt dermassen, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Inhalt : Eine Diabolic ist stark. Eine Diabolic kennt kein Mitleid. Eine Diabolic hat eine einzige Aufgabe: Töte, um oden einen Menschen zu schützen, für den du erschaffen wurdest. Als Nemesis und Tyrus sich am Imperialen Kaiserhof begegnen, prallen Welten aufeinander. Sie - eine Diabolic, die tödlichste Waffe des gesamten Universums. Liebe ist ihr völlig fremd. Er - der Thronfolger des Imperiums, der von allen für wahnsinnig gehalten wird. Liebe ist etwas, das ihn nur schwächen würde. Dass ausgerechnet diese beiden zusammenfinden, darf nicht sein. Denn an einem Ort voller Intrigen und Machtspiele ist ein Funke Menschlichkeit eine gefährliche Schwachstelle … Nemesis und Tyrus. Diabolic und Thronerbe. Ein Mädchen zwischen unbändigem Zorn und ergreifender Liebe, und ein Junge, dem Gefühle das Leben kosten könnten. Eine großes Fantasy-Spektakel, das den Lesern den Atem rauben wird! Quelle AMAZON Meine Meinung : In "Diabolic: Vom Zorn geküsst" geht es um Nemesis, die als Diabolic eine einzige Aufgabe hat. Töte oder Schütze einen Menschen für den du erschaffen wurdest. Als sie auf Tyrus trifft am Kaiserhof, prallen zwei unterschiedliche Seiten aufeinander. Er ist der Thronfolger und er darf keine Gefühle zulassen in dem Spiel aus Intrigen und allem am Hof. Ob beide trotz allem zusammen finden werden?? Nemesis ist als Diabolic erschaffen worden um den Menschen zu beschützen für den sie erschaffen wurde.Sie kennt keine Gefühle wie Liebe. Als auf auf Tyron trifft wird alles anders.. Tyrus ist der Thronfolger des Imperiums, er wird von vielen für wahnsinnig gehalten. Er wirkt auf den ersten Blick sehr eigensinnig und ich bin erst nach ein paar Kapiteln etwas Schlauer aus ihm geworden. Der Schreibstil ist angenehm und hat mich direkt zu Nemesis und ihrer Bestimmung gezogen. Als Diabolic hat man eigentlich keine Gefühle und man spürt sehr genau als sie auf ihren Schützling geprägt wird Sidonia. Die Welt und die Kulisse die die Autorin hier geschaffen hat macht neugierig und man will eigentlich immer mehr wissen und in die Geschichte eintauchen. Die Spannung und Handlung wird schon durch den Prolog sehr intensiv, denn man lernt Nemesis noch vor ihrer Prägung kennen auf Sidonia kennen. Davor spürt sie nur ihren normalen Instinkte. Erst als sie geprägt wird auf sie kann man sehen das ihr Beschützerinstinkt erwacht. Beide werden durch diese Bindung Freunde und helfen einander. Sidonias Vater hat sich Scion lange mit der Wissenschaft beschäftigt und auch der Kaiser sieht das nicht gerade sehr positiv. Randewald ist kein guter Herrscher und hat einiges auf dem Kerbholz in Zusammenarbeit mit seiner Mutter. Er verlangt das Sidonia zu ihm an den Hof kommt, das er somit ein Druckmittel gegen ihren Vater hat falls der etwas tuen sollte womit der Kaiser nicht einverstanden ist. Doch Sidonias Eltern sind schlau anstatt das sie wirklich ihre Tochter hinschicken wird Nemesis sich als Sidonia ausgeben. Keine leichte Aufgabe für sie denn als Diabolic muss sie zuerst lernen das sie nicht auffällt bei den Menschen und zuerst gewisse Dinge lernen. Als es soweit ist wird Nemesis in ein Spiel aus Macht, Intrigen und viel mehr hineingezogen. Natürlich kommt auch die Romantik nicht zu kurz aber diese steht unter keinem guten Stern. Wie wird es für sie ausgehen??? Das Cover ist schon vom weitem ein Highlight und sieht toll aus. Die Farben machen es komplett. Das Ende war bis zur letzten Seite etwas besonders und ich bin trotz ein paar Stellen sehr überrascht was die Autorin geschaffen hat. Fazit Mit " Diabolic: Vom Zorn geküsst" gelingt der Autorin eine mitreißende Fantasystory, die mich durch die Protagonistin Nemesis aber auch durch die Kulisse immer weiter mitgenommen haben. Einziger Kritikpunkt
INSGESAMT: 4/5 ⭐️ Eine Geschichte, die zu Beginn ein wenig überfordert, dann jedoch umso mehr begeistert und überrascht. Die dystopische Welt, die in diesem Buch geschaffen wird, ist riesig und unwirklich. Sie ist ungleich allem was ich jemals gesehen oder gelesen habe und unseren jetzigen Vorstellungen so absolut unähnlich, dass das Kennenlernen all der Umstände unglaublich interessant und faszinierend war, das Zurechtfinden zu Beginn jedoch umso schwerer. Danach jedoch verfolgt man jede Wendung gespannt, fiebert der nächsten schon entgegen während man die vorangegangene noch verarbeiten und begreifen muss und ist am Ende völlig perplex. Allgemein geht es in diesem Buch schon oft sehr brutal zu, rohe Gewalt ist keine Seltenheit, was mich anfangs ein wenig abgeschreckt hat. Ich denke, das ist einfach Geschmacksache, im Laufe des Buches gewöhnt man sich auch daran und akzeptiert die Gewalt als Teil dieser Welt. Die zweite Hälfte der Geschichte hat mir dann alles in allem am besten gefallen, vor allem, weil die Entwicklung der Hauptperson unglaublich berührend geschildert ist und man sich so gut in sie hineinversetzen kann, auch wenn man das zu Beginn wohl nie geglaubt hätte. Der Schreibstil hat mir wirklich zugesagt und geholfen, alles zu begreifen und zu verstehen. Somit handelt es sich hier um ein wirklich gutes, fantasievolles Buch mit einer komplexen, emotionalen Geschichte voller Überraschungen.
3,5 Sterne Eine Geschichte mit sehr viel Potential, was aber teilweise ungenutzt bleibt. Viele Passagen haben sich für mich bei diesem Hörbuch gezogen, was beim Lesen selbst vermutlich sogar noch langwieriger gewesen wäre. Sehr schade, denn Nemesis ist eine starke Protagonistin und kann doch nicht überzeugen. Ihr Wandel ist....irgendwie unvollständig? Und etwas unglaubwürdig. Beziehungsweise fehlen die Antworten. Woher kommt diese Entwicklung? Was haben die Forscher eventuell übersehen? Nichts davon wird thematisiert. Mir ist schon klar, dass die Autorin sich darauf fokussieren möchte, dass auch andersartige Lebensformen menschliche Züge annehmen können und vielleicht sogar wahrhaftig menschlich werden, doch mich konnte sie damit nicht gänzlich abholen. Ich fand die Geschichte nicht schlecht, aber eben auch nicht sonderlich gut. So lala eben. Deshalb gibt’s auch nur ein paar unzusammenhängende Gedanken von mir und keine vollwertige Rezension
„Endlich schoben sich die Monde hinter der dicken Wolkendecke hervor, sandten ihre Silberstrahlen auf uns hinab und ließen die Wassertropfen im saftigen Grün der Kletterpflanzen glitzern. Das ist Schönheit, dachte ich. Schönheit ist etwas Wildes, Unkontrollierbares - wie die Blitze. Sollte man sie bewundern? Oder ihr misstrauen?“ (Diabolic - Vom Zorn geküsst / S. J. Kincaid S. 307) Nemesis ist eine Diabolic. Sie wurde für Donia erschaffen und ihre einzige Aufgabe ist es, Donia zu beschützen. Liebe ist ihr - außer gegenüber Donia - völlig fremd. Doch als sie Tyrus am Kaiserhof begegnet prallen ihre Welten aufeinander. Tyrus ist der Thronfolger und wird von allen für verrückt gehalten. Doch dahinter steckt viel mehr. Liebe ist an einem so gefährlichen Ort vollkommen fehl am Platz, den diese würde Tyrus und Nemesis nur schwächen… „Diabolic“ habe ich im Januar 2020 von einer Freundin geschenkt bekommen, aber komischerweise erst jetzt gelesen.
Seid Kurzem wusste ich, was Schwäche war, und wenn ich die Wahl hatte, entweder meine Stärke zu verbergen oder wahre Schwäche auszuhalten, stand meine Entscheidung fest. Das Versteckspiel begann. (Zitat aus „Diabolic – Vom Zorn geküsst“) Nemesis ist ein Diabolic. Ein von Menschenhand künstlich geschaffenes hochintelligentes und unnatürlich starkes Menschenwesen, entwickelt für ein Ziel: Beschütze die Person, auf die du geprägt wirst. Liebe und Zuneigung zu dieser Person sind künstlich erzeugt. Doch kann man die Menschlichkeit so stark verändern ? Fühlt Nemesis wirklich keine eigene Liebe ? Um ihre aktuelle Aufgabe zu erfüllen muss Nemesis sich äußerlichen einem normalen Mensch anpassen. Wie weit verändert sich Nemesis auch im Inneren? Der Klappentext ( den ich hier nicht wiedergebe) spoilert schon ein wenig und zu viel will ich weiter auch nicht zu dem Inhalt schreiben. Man liest das Buch aus der Sicht von Nemesis und wird direkt am Anfang in das animalische Leben und Denken eines Diabolics hineingeworfen. Danach gibt es einen Sprung in die Gegenwart und Nemesis Gedanken und Gefühlswelt gegenüber Sidonia, die Person auf die sie geprägt wurde. Das machte mir die Geschichte direkt sehr schmackhaft, da es nicht die typischen Gedanken einer „normalen“ Heldin eines Jugendbuches sind.. Die Entwicklung von Nemesis und ihre Gedanken im Fortschritt der Geschichte war zwar erahnbar, doch viele Plot Twists und Intrigen machen das Buch einfach zu einem Page Turner für mich. Tyrus, der Kronprinz, der zu Anfang den Verrückten mimt, spielt später eine sehr große Rolle in den Geschehnissen. Ihn konnte ich lange nicht gut einschätzen und er überraschte mich immer wieder, doch lässt sich das auch nicht richtig ausführen, ohne zu spoilern. Gerade im 3. Abschnitt überschlagen sich die Ereignisse, so dass ich das Ende nicht wirklich kommen sehen habe. Der Schreibstil ist normal für ein Jugendbuch und leicht lesbar. Das Setting im Weltall ist Anfangs etwas verwirrend mit den ganzen Namen der Imperien und den verschieden Stellungen dieser, doch irgendwann hat man die Wichtigsten raus kristallisiert. Ein Science – Fiction Setting mit dystopischen Zügen beschreibt es am ehesten. Für mich war das Buch in sich abgeschlossen. Vielleicht bleibt noch eine kleine Frage offen, doch bräuchte es keine Folgeband. Nach meinen Recherchen sind aber noch 2 Folgebände in Aussicht. Ein Buch welches mich in den Weltraum entführen konnte und durch Plot Twists und Intrigen zu einem Pageturner wurde. Es ist eindeutig mal ein neues in der Kategorie der Jugendbücher. 5 von 5 Sterne
Wer eine komplexe Dystopie sucht, ist hier genau richtig
Das Cover ist für das Alter des Buches passend gewählt, allerdings hätte ich von der Logik her Band 1 und 2 getauscht. In diesem Buch geht es um die Diabolic Nemesis, die eine Senatorentochter beschützen soll. Und genau dafür wurden Diabolics geschaffen, um einen Menschen erbarmungslos zu beschützen. Aus diesem Grund zögert Nemesis keine Sekunde, als ihre "Schutzbefohlene" als Geisel an den Hof gehen soll, dass sie an ihrer Stelle geht. Dort trifft sie auf Tyrus und aufeinmal stellt sie ihre eigene Welt in Frage. Als die Bücher damals rausgekommen waren, hatte ich sie tatsächlich nicht auf dem Schirm und somit auch nicht gelesen. Erst jetzt Jahre später, nachdem Band 3 veröffentlicht wurde, wurde ich auf die Reihe aufmerksam. Daher war ich sehr gespannt, was mich erwarten würde. Tatsächlich hatte ich zu Beginn ziemliche Probleme, mich in das Buch einzufinden. Die Welt war ziemlich komplex und die Namen ungewohnt. Nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Handlung wird aus der Perspektive von Nemesis erzählt und obwohl sie keine Gefühle hat, war die Handlung spannend und nachvollziehbar. Einige Wendungen hatte ich so nicht erwartet und das Ende des Buches war für mich passend gestaltet. Nun bin ich auf Band 2 und die weitere Entwicklung gespannt. Fazit: wer eine komplexe Dystopie sucht, ist bei diesem Buch genau richtig.
3,3 Sterne für ein gutes, aber recht normales Jugendbuch, in dem mir sehr viel bekannt vorkam und die Gewalt einfach eine zu große Stelle einnahm, so dass ich mich doch gefragt habe, ob nicht mal was neues vorkommen könnte. Nemesis ist eine Diabolic, sie existiert einzig als Leibwächterin für einen Menschen, auf den sie früh geprägt wird. In ihrem Fall ist das Sidonia, die für sie wie eine Ziehschwester ist, bis Sidonias Vater den Herrscher so verärgert, dass er Sidonia als Geisel an seinen Hof fordert. Klingt bislang ziemlich fantasyhaft, spielt aber im Weltraum, wobei der sehr in den Hintergrund rückt, abgesehen von einigen wenigen Szenen, wo es darum geht, dass Nemesis noch nie auf einem Planeten war oder die Raumschiffumgebung mal dargestellt wird. Ansonsten hat es mich teilweise sehr an Red Rising erinnert, gerade vom Brutalitätsaspekt her, wobei die Diabolic hier immerhin eine recht sinnvolle Berechtigung für diese Ausprägung haben. Zudem gibt es auch Parallelen zur Gesellschaft im Kapitol bei Hunger Games, gerade mit den zwei Klassen der Gesellschaft hier bei S.J. Kincaid und den Züchtungen für Schaukämpfe. Kincaid wirft zwar ein paar interessante Fragen auf - ist eine geprägte Liebe wie die von Nemesis zu Sidonia wirklich echt? Und gleich viel wert wie eine, für die sie sich frei entscheidet? Ist eine Diabolic wie sie überhaupt in der Lage dazu, Gefühle zu entwickeln und besitzt sie eine Seele? (Der Glaube der Welt sagt natürlich nein.) Aber diese Fragen werden nur kurz aufgeworfen und für mich nicht genug ergründet, sie gewinnen keine Tiefe im Buch, weil es dann doch mehr darum geht, zu kämpfen und die nächste Intrige zu überstehen. Das fand ich recht schade und das macht das Buch für mich recht generisch obwohl es sich super weglesen lässt und eigentlich ein recht spannendes Setting besitzt.
Ich habe es bereits bei Veröffentlichung gelesen und nun für Band 3 noch einmal. Nach wie vor eines meiner Lieblingsbücher
Als das Buch damals auf dem Markt erschien, habe ich es spontan auf der Leipziger Buchmesse gekauft. Obwohl ich damals unsicher war, da HCs ja auch teuer sind, lies mich das Buch nicht los und ich nahm es kurzerhand mit. Ich habe diese Entscheidung nie bereut. Wartete sehnsuchtsvoll auf Band 2 und schließlich viele Jahre auf Band 3. Nun, da Band 3 endlich erschienen ist, wollte ich die Reihe nochmal komplett lesen. Hatte Angst, dass mir das Buch nicht mehr so gut gefällt wie vor 6 Jahren. Grundlos. Nach wie vor gehört diese Reihe zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Es geht um Nemesis, eine Diabolic die dazu erschaffen wurde zu beschützen. Optisch ein Mensch, doch innerlich lediglich in der Lage nur den Menschen zu lieben, auf den sie geprägt wurde. Eigentlich. Denn zum Schutz ihrer Herrin geht Nemesis auf eine Mission - wo sie auf Tyrus trifft. Der wahnsinnige Thronerbe des Imperiums. Plötzlich prallen - wortwörtlich - Welten aufeinander. Und genau das ist es, was mich bei diesem Buch so in den Bann gezogen hat. Es ist keine typische Liebesgeschichte, kein Enemie-to-Lover-Roman oder dergleichen. Es ist die Geschichte eines Wesens, das langsam menschlich wird. Eine Geschichte über Intrigen, Verrat und der verzweifelten Suche nach dem eigenen, wahren Ich. Der Kampf Teil einer Gesellschaft zu werden, die keinen Platz für Abweichungen birgt. Actionreich, Spannend und mit viel Herz. Diabolic Band 1 ist der Auftakt einer Trilogie, die man so schnell nicht vergessen kann. Absolute Leseempfehlung meinerseits!
Nemesis ist eine Diabolic, eine im Labor erschaffene genetisch optimierte Kriegerin, dessen einziger Lebenssinn es ist, ihre Eigentümerin zu beschützen. In ihrem Fall ist das Sidonia, die Tochter eines Senators. Als Sidonias Vater in Ungnade beim Kaiser fällt, fordert dieser die Anwesenheit von Sidonia an seinem Hofe. Sidonas Mutter schickt aber anstelle von ihr Nemesis, da niemand das Gesicht von Sidonia kennt. Am Hofe angekommen, muss sich Nemesis mit den Intrigen der anderen Senatoren und des Kaisers auseinander setzten, keine einfach Aufgabe für sie, denn sie ist dieses Leben nicht gewohnt. Am Hofe des Kaisers trifft sie auf den Thronfolger Tyrus, der allem Anschein dem Wahnsinn verfallen ist, nur steckt hinter seinen Verhalten etwas völlig anders und ehe sich Nemesis versieht, befindet sie sich in einem Kampf um den Thron des Kaisers. Dieses Buch wollte ich unbedingt lesen, der Klappentext hat mich förmlich angesprungen. Bei dem Buch handelt es sich um eine wirklich ungewöhnliche Geschichte mit einen hohen Science Fiction Anteil, die mich regelrecht begeistern konnte. Fantasy ist das übrigens meiner Meinung nach nicht wirklich. Erzählt wird sie aus der Sicht von Nemesis, einer Diabolic. Die Handlung spielt weit in der Zukunft der Menschheit. Mittlerweile lebt die Menschheit nicht mehr auf der Erde, sondern hat sich ein neues Sonnensymstem ausgesucht und sich dort breit gemacht. Die Gesellschaft, die sich bildet hat, ist brutal intrigant. Die Struktur des ganzen ist sehr komplex und hat mir unheimlich gut gefallen. Nemesis ist ein unglaublicher Charakter. Sie wurde wie ein Tier aufgezogen, man hat sie förmlich dressiert, andere Menschen zu töten. Dann wird sie von Sidonias Familie gekauft und auf Sidonia geprägt. Dieser Vorgang ändert ihr Leben völlig, denn nun lebt sie bei Sidonia und ihr einziger Sinn ist es, sie zu beschützen. Das fand ich einerseits sehr faszinierend, andererseits auch sehr erschreckend. Da die Handlung aus Nemesis Sicht in der Ich-Perspektive erzählt wird, erfährt man als Leser genau, was in ihr vorgeht. Diese Tatsache macht die Geschichte sehr ungewöhnlich, denn sie handelt nicht wie ein Mensch, was ich sehr spannend fand. Später im Lauf der Handlung kommt sie dann an den Hof des Kaisers. Hier spinnt jeder seinen Intrigen und der Kaiser hat seine ganze Familie töten lassen, damit niemand ihm seinen Thron streitig machen kann. Einzig der augenscheinlich wahnsinnige Tyros ist noch übrig. Die Annäherung von Tyros und Nemesis ist sehr ungewöhnlich, was mir sehr gut gefallen hat. Nemesis kennt Gefühle wie Liebe nicht und sieht sich einer neuen Welt gegenüber. Sie macht im Laufe der Handlung einer erstaunliche Wandlung durch. Allem Anschein wird es noch 2 weitere Teile geben, was ich persönlich für überflüssig halte, denn am Ende werden alle Fragen beantwortet und die Geschichte ist eigentlich zu Ende. Für mich ist das Buch das erste Jahreshighlight 2017 und bekommt natürlich die volle Punktzahl.
In einem Königreich, welches Galaxien umfasst – leben die meisten Menschen auf Raumschiffen. Die junge Sidonia, Tochter des Senators bekommt eine Diabolic an ihre Seite gestellt: Nemesis. Diabolics sind künstlich gezüchtete Wesen von übermenschlicher Stärke. Unfähig zu fühlen und nur mit dem einen Impuls ausgerüstet, das Leben seines Besitzers zu schützen. Bis Nemesis eines Tages auf den verrückten Tyrus am Imperialen Hof des Kaisers stößt. Und ihr Wesen ins Wanken gerät. Am Anfang war ich mir nicht so sicher, was ich vom Setting halten soll. Die allgemeine Grundhaltung der Menschen hat mich auch sehr irritiert. Aber ich schätze, dass das zu einem guten Sci-Fi Setting gehört. Ich hatte dann irgendwann meinen Spaß mit den Eigenheiten, die doch sehr gut ausgearbeitet sind. Sehr gut waren auch die Beziehungen und die Verhältnisse zwischen den Menschen auf diesem Kaiserhof gezeichnet. Intrigen, Täuschungen und Manipulationen hat die Autorin geschickt eingefädelt, sodass ich stetig im Grübeln war, wer nun gut oder böse ist. Auf alle Fälle ein sehr spannendes und unvorhersehbares Jugendbuch in einer gut ausgearbeiteten SciFi Welt. Die Charaktere sind facettenreich und sehr tief. Und der Plot ist ebenfalls bemerkenswert für ein Jugendbuch.
https://martinabookaholic.wordpress.com/2017/04/03/rezension-diabolic-vom-zorn-gekuesst/ Meine Gedanken zum Buch: Ohne viel Vorwissen bin ich in dieses Buch gestolpert und nun überrascht wie ausgesprochen gut es mir gefallen hat. Man wird direkt in die Kindheit der Diabolic Nemesis geworfen, erlebt den Schrecken ihrer Ausbildung, die ihr täglich Brot sind. Wir befinden uns nämlich weit in der Zukunft, in der nicht nur die Menschen mit wenigen Knöpfen ihr komplettes Aussehen verändern können, sondern auch bestimmte Menschen-Gruppen züchten. Wie zB. fast gehirnlose Bedienstete, die keinen eigenen Willen haben, sondern nur Arbeiten für ihre Herren verrichten, ihnen bedingungslos folgen. Nemesis ist ebenso ein Gen gezüchtetes Wesen, eine Diabolic. Was bedeutet, sie ist ein spezieller Bodyguard, mit tödlich antrainierten Fähigkeiten und geprägt auf nur eine Person, das Mädchen Sidonia. Als dann ein Sprung von mehreren Jahren ist, sind die Mädchen im Teenageralter, fast erwachsen. Obwohl Diabolics aufgrund ihrer Gefährlichkeit verboten werden, behalten sie Nemesis wegen Donia, für die Nemesis wie eine Freundin ist. Was diese nicht verstehen kann, da sie ja keine echten Gefühle hat, kein Mensch ist, sondern nur dazu da, um Donia zu beschützen. Die Geschichte wird nämlich aus Nemesis Sichtweise erzählt, der vermeintlich seelenlosen Kreatur, was sich aber immer mehr als Humbug herausstellt. Und man sich unweigerlich fragt, was macht ein gezüchtetes Wesen zu einem Menschen? Eigene Gefühle? Ein Lachen? Selbstbestimmtes Handeln oder die Fähigkeit zu lieben? Ein Mix aus allem und dies alles durchlebt nach einiger Zeit auch Nemesis, obwohl sie am Anfang sehr kalt und roboterhaft wirkt. Das Ganze spielt sich so weit in der Zukunft, dass sie Menschen längst das Leben auf Weltraumstationen dem auf einem Planeten vorziehen. Eine Welt, in der nach den Errungenschaften der Technik-/ Wissenschaftsphase mit all ihren Durchbrüchen, nun der Glaube herrscht und bestimmt. Bildung und Wissen in Wissenschaften, Physik, Technik und dergleichen sind verboten. Arbeiten werden von Maschinen verrichtet, die von Maschinen repariert werden, die von Menschen konstruiert wurden, die seit Generationen tot sind. Das Wissen um diese Dinge ist längst verloren gegangen. Man muss kein Genie sein um das Ablaufdatum dieser Welt zu sehen. Das empfinden auch einige Rebellen bzw. Andersdenker des tyrannischen Kaisers so. Und irgendwie gerät gerade Nemesis mitten in den Kreis der Gegner, um das System zu Fall zu bringen, obwohl sie doch immer nur auf Donia achten wollte… Ich fand die Handlung, den Weltenaufbau und das System sehr interessant und spannend gemacht. Obwohl das Buch wirklich dick ist, war es furchtbar schnell weggelesen. Auch mochte ich die Charaktere, allen voran Nemesis. Besonders ihre Wandlung und wie sie alles wahrgenommen hat, fand ich äußerst interessant. Genauso war Tyrus ein vielschichtiger Charakter den die Autorin gut ins Spiel gebracht hat und mir ans Herz gewachsen ist. Natürlich neben Berserker ^^, Nevini und Donia. Fast die ganze Zeit war das Buch für mich auf einem 5-Sterne-Kurs, aber gegen Ende sind mir dann doch ein paar liebgewonnene Figuren zu viel gestorben oder wurde es unnötig brutal bzw. ein Zweifel erregt, den selbst ich als Leserin auch nach beenden des Buches nicht ganz abschütteln konnte. Was ich echt schade finde, da es einen kleinen, bitteren Nachgeschmack hinterlässt bei einem ansonsten tollen Buch mit schöner Romanze. Außerdem hätte es klasse als Einzelband funktioniert, wie zuerst von der Autorin geplant. Das daraus nun eine Trilogie wird… nun ja, ich weiß noch nicht was ich davon halten soll, da ich fürchte, das Buch wird mir dadurch noch weiter zerstört. Daher bin ich noch unentschlossen, ob ich weiterlesen oder es auch in Zukunft als Stand Alone ansehen werde. (Mehr dazu auf meinem Blog)
Ich habe am Anfang etwas Zeit gebraucht um mich in der Welt zurechtzufinden und sie zu verstehen, das fällt mir bei SciFi-Storys schwerer als bei Fantasy, aber als die Geschichte dann richtig beginnt, war ich einfach into it. Die Geschichte wir aus der Sicht von Nemesis, eine Diabolic ist und als gefühllose Kreatur gilt. Es war toll aus ihrer Sicht zu lesen, wie sie alles erlebt, wirkliche Gefühl entwickelt und an ihnen zweifelt, weil das doch nicht sein kann. Die Geschichte war superspannend, voll von Intrigen und Machtkämpfen und für mich absolut nicht vorhersehbar. Ich habe zwar Kleinigkeiten erahnt oder vielleicht erhofft, aber ich wurde immer wieder überrascht und habe es geliebt. Ich habe auch keine Ahnung, was die nächsten beiden Bände bereit halten könnten, aber ich habe das Gefühl. dass sich in der Trilogie Highlight-Potential befindet.,
Ich wusste, was das war: ein echtes Mädchen. Woher ich das wusste? Ich hatte mal eines getötet. 4,25 Sterne Der Anfang hatte mich sofort. Ich hatte das Gefühl, dass das durchaus hätten 5 Sterne werden können. Nach ungefähr 80 Seiten sagte mein Gefühl, dass die Geschichte eine Mischung aus Cinderella und Des Kaisers neue Kleider sein könnte. Ich fand den Schreibstil toll, Nemesis war ein wirklich großartiger Hauptcharakter, ihr beim emotionalen "Wachsen" zuzusehen ist einfach nur toll. Allerdings liegt in ihr auch einer meiner größten Kritikpunkte. Sie ist manchmal einfach dumm und bemerkt Sachen nicht, die sie aufgrund ihrer Prägung eigentlich sofort hätte bemerken müssen, weil selbst ich das gemerkt habe. Aber auch insgesamt war die Handlung sehr vorhersehbar. Ich habe das Buch trotzdem sehr gerne gelesen, aber ein wenig Abzug muss ich leider doch geben.





































