Legend - Fallender Himmel
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Die "Legend"-Reihe ist eine Trilogie, die ich 2013 zum ersten Mal gelesen habe, kurz nachdem ich nach den Hunger Games meine Liebe zu Dystopien entdeckt hatte. Obwohl die Reihe ursprünglich abgeschlossen war, hat die Autorin im letzten Jahr überraschend eine Fortsetzung mit einem vierten Band veröffentlicht. Das wollte ich zum Anlass nehmen, um die Reihe zu rereaden, denn ich konnte mich nach all den Jahren kaum noch an den Inhalt der Bücher erinnern. Da mein SuB aber bereits riesig ist, habe ich mich bei diesem Reread für die Hörbuchversion entschieden, die es zumindest für die ersten beiden Bände der Reihe gibt. Die Handlung wird aus den Perspektiven der beiden 15-jährigen Protagonisten June und Day erzählt, die nicht unterschiedlicher sein könnten: June stammt aus einer privilegierten Familie und kommt in den Genuss einer guten Ausbildung, da sie einen jährlichen Test als Jahrgangsbeste mit der höchsten Punktzahl abgeschlossen hat. Day dagegen hat den Test nicht bestanden und schlägt sich mit kriminellen Geschäfte durchs Leben, mit dem Ziel seine ärmliche Familie, die in den Slums lebt, irgendwie durchzubringen. Durch ein tragisches Ereignis, dem Junes Bruder zum Opfer fällt, kreuzen sich die Wege unserer Protagonisten. Sie lernen sich auf ihrem Abenteuer nicht nur näher kennen, sondern müssen erfahren, dass das Gesellschaftssystem im zukünftigen Los Angeles von 2130 nicht so ist, wie sie gedacht hätten... Der Einstieg in Junes und Days Geschichte ist mir sehr leicht gefallen, was vermutlich daran lag, dass das Worldbuilding, die Handlung und auch der Schreibstil eher simpel gehalten sind und die Story alle üblichen Zutaten einer Young Adult Dystopie nach Schema F enthält. Die beiden Sprecher:innen machen ihre Sache gut und dadurch, dass für Junes und Days Sichtweise jeweils ein männlicher und eine weiblicher Sprecher:in gewählt wurden, weiss man auf Anhieb, aus wessen Perspektive man die Handlung gerade verfolgt. Ein Hauptkritikpunkt vieler Leser:innen ist das Alter der Protagonisten, dem ich mich leider anschliessen muss. Beide Hauptcharaktere handeln sehr viel reifer, als man es von jungen Teenager:innen erwarten würde und dadurch wirkten ihre Verhaltensweisen nicht immer authentisch. Die Stimmen insbesondere der weiblichen Sprecherin hat es nicht gerade leichter gemacht, sich June als 15-jährige vorzustellen, denn Ziolkowska hat die Stimme einer reifen Frau, bei der ich das Bild einer über Vierzigjährigen vor Augen hatte. Vielleicht hätte man für die Hörbuchversion lieber jugendlicher klingende Sprecher:innen auswählen sollen - auch wenn die beiden ihre Sache ansonsten sehr gut machen! Die Ausarbeitung der Charaktere ist in meinen Augen leider nicht sehr gut gelungen, denn besonders June scheint keinerlei Schwächen zu besitzen und damit eine typische "Mary Sue" zu sein. Hier habe ich einige Ecken und Kanten vermisst, die die Charaktere vielschichtiger hätten erscheinen lassen und ihnen auch mehr Tiefe verliehen hätte. Der Plot des Buches verläuft eher unspektakulär, gradlinig und vorhersehbar und dient vor allem dazu, dass June eine Charakterentwicklung durchmacht, die vermutlich einen Einfluss auf den Handlungsverlauf der nachfolgenden Bände haben wird. Vom Worldbuilding dieser dystopischen Zukunft erfährt man leider nahezu nichts. Ironisch fand ich die Parallelen zur aktuellen Corona-Situation, da auch in dieser Dystopie eine Seuche eine Rolle spielt, die durch einen Virus ausgelöst wurde. Doch wie die Welt ansonsten genau funktioniert, wird nicht beschrieben. Im Klappentext steht, dass sich der Westen der USA zu einer Republik entwickelt hat und im Krieg mit seinen Nachbarn steht, aber davon bekommt man in diesem ersten Band eigentlich nichts mit. Stattdessen fokussiert sich Lu lieber auf die Insta-Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten, die einerseits total vorhersehbar war, andererseits auf mich sehr konstruiert und unglaubhaft gewirkt hat. Fazit: "Fallender Himmel" ist eine sehr durchschnittliche Dystopie für Jugendliche, die sich durch den einfachen Schreibstil sehr kurzweilig liest, aber leider weder bei der Story, noch bei den Charakteren oder dem Worldbuilding wirklich Tiefgang hat. Das Buch kann man mal lesen, es bleibt mir jedoch wahrscheinlich nicht lange in Erinnerung, da es in keinster Weise irgendwie aus der Masse an YA Dystopien heraussticht. Beim ersten Lesen habe ich dem Buch noch 4 Sterne vergeben, nach diesem Reread muss ich die Bewertung jedoch auf durchschnittliche 3 Sterne korrigieren.
English Review: I’ve finished the book ‘Legend’ within two days and usually this is always a good sign, but here, I partially had my problems with it. In any case positively is to be mentioned, that the writing style is very easy to read and it goes on quick and casual, with a special easiness. This is probably due to the fact to that the story is written in the present and on the other hand that it is used a very simply language, without a lot of frills, descriptions or kitsch, what also fits to the whole elitist system, which is described in the book. However, to tell the truth, the plot and also the characters here didn’t completely knocked my socks off, but it was also at the same time no disappointment, but rather just quite average. The plot is thrilling and also dramatically written, so that I wanted to read on fast. But it seemed to me in between that as if I’ve waited for something certain to happen, but unfortunately it never really came. Particularly with the first third of the book I had this feeling, when also the action got on just slowly. But then the last pages have virtually overturned with action and more action and everything happened here too quickly for me till to the end. What also stroked me considering the plot was, that for me it wasn’t a real dystopia, but it rather appeared like a book about war, like a story, which has happened during the second world war with the Nazis and the totalitarian, pitiless system – only that here some modern elements were inserted, to be able to let it play in the future and to be able to declare it as a dystopia for the right marketing. Also this selection of the children and these researches, sounded very much like something that already happened in those times and hence, I found these points not very original. But only terrifyingly; like it probably also should be appear. Now to the central figures in the story: Day and June. The male protagonist Day is quite okay, but I don’t always understand completely his actions or the reason for his past doings, which always were mentioned only briefly or I don’t understand, why he is the most searched criminal of this republic. For me it looks a little too exaggerated, that he should be the ‘#1 enemy of the state’, only because he has committed little things like little raids or smaller sabotages, but up to now he has never made really big damages or killed somebody. So why should this big, strong regime, like this republic here, care for such a prowler and places so much value for his arrest? Otherwise Day was a nice and also attractive character, of whom I liked to get to know more about and I hope, that we still get more from in the next parts. Also June was likeable to me, but I couldn’t understand, how she should be one of the best agents, the most intelligent person and already got her degree – at the age of just 15 years? Again it seemed to me too exaggerated and phony. Moreover I unfortunately couldn’t build up a strong connection to Day or June and for my taste they have fallen in love with each other too fast. I mean – these two were drilled their whole life to hate each other and already after two days they’ve spend time together on the street, they have to kiss each other, because they can’t stop themselves? Ohm, hello – have I missed there something? Okay, they were sweet and everything and have also suffered and must endure many pains, but nevertheless, I missed the special spark for them. For more Info: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/10/11/review-legend/ Deutsche Rezension: Ich habe das Buch sehr rasch und innerhalb von zwei Tagen ausgelesen, was eigentlich immer ein gutes Zeichen ist, aber trotzdem hatte ich hier teilweise meine Probleme damit. Positiv ist auf alle Fälle zu erwähnen, dass der Schreibstil sehr einfach zu lesen ist und es locker und rasch voran geht und mit Leichtigkeit zu lesen ist. Dies liegt zu einem wohl daran, dass es in der Gegenwart geschrieben ist und zum anderen, dass eine sehr einfach Sprache ist, ohne viel Drumherum, Beschreibungen oder Kitsch, was auch zum ganzen elitären System passt, welches im Buch geschildert wird. Es hat mich aber ehrlich gesagt von der Handlung und den Charakteren her nicht ganz vom Hocker gerissen, war aber auch gleichzeitig keine Enttäuschung, sondern eher ziemlich durchschnittlich. Der Plot ist spannend geschrieben und auch dramatisch erzählt, sodass man schnell weiterlesen möchte. Aber mir kam es längere Zeit so vor, als ob ich auf etwas Bestimmtes gewartet habe und es nie ganz kam. Besonders beim ersten Drittel hatte ich dieses Gefühl, als die Handlung etwas schleppend voran ging. Aber dann haben sich die letzten Seiten quasi vor Handlung und Action überschlagen und es war mir zu rasch zu Ende. Was mir beim Inhalt sonst noch auffällt ist, dass es für mich nicht so sehr eine Dystopie war, sondern eher wirkte wie ein Buch über den Krieg, wie eine Geschichte, die sich im zweiten Weltkrieg mit den Nazis und dem totalitären, unbarmherzigen System abgespielt hat – nur das hier einige moderne Elemente eingebaut sind, um es quasi in der Zukunft spielen lassen zu können und es als Dystopie deklarieren zu können. Auch diese Selektierung der Kinder und diese Forschungen, hörten sich sehr nach der Vorgehensweise von damals an und daher fand ich diese Punkte auch nicht sehr originell. Sondern nur erschreckend; was sie wohl auch sein sollten. Nun zu den Hauptfiguren in der Geschichte: Day und June. Der männliche Protagonist Day ist ganz okay, aber ich verstehe nicht immer ganz seine Handlungen oder den Grund für seine vergangenen Taten, die immer nur kurz angerissen wurden bzw. versteh ich nicht ganz, warum er der meistgesuchteste Verbrecher dieser Republik war. Es wirkt auf mich etwas übertrieben, dass er der ‚Staatsfeind #1‘ ist, nur weil er bisher Kleinigkeiten begangen hat, wie Raubzüge oder kleinere Sabotagen, aber er hat bisher nie jemanden wirklich großen Schaden zugefügt oder jemanden umgebracht. Warum sollte also so ein großes, starkes Regime, wie diese Republik hier, sich um solche einen ‚Herumtreiber‘ kümmern und so viel Wert auf seine Festnahme legen? Ansonsten war Day ein netter und auch attraktiver Charakter, von den man gerne mehr erfährt und ich hoffe, dass passiert dann noch in den weiteren Teilen. Auch June war mir sympathisch, aber trotzdem konnte ich nicht nachvollziehen, wie sie eine der besten Agenten, die intelligenteste Person sein soll und nun bereits auch ihren Abschluss in der Tasche haben – mit gerade mal 15 Jahren? Kam mir zu übertrieben und unecht vor. Außerdem habe ich leider wenig Bindung zu Day oder June aufbauen können und sie haben sich für meinen Geschmack viel zu schnell ineinander verliebt. Ich meine – die zwei wurden ihr Leben lang darauf gedrillt sich gegenseitig zu hassen und schon nach zwei Tagen gemeinsamer Zeit auf der Straße, müssen sie sich küssen, weil sie nicht anders können? Ähm, hallo – habe ich da etwas verpasst? Sie waren ja süß und alles und haben auch gelitten und viele Schmerzen ertragen müssen, aber trotzdem fehlte mir der Funke bei ihnen. Für mehr Infos: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/10/08/rezension-legend-fallender-himmel/
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Die "Legend"-Reihe ist eine Trilogie, die ich 2013 zum ersten Mal gelesen habe, kurz nachdem ich nach den Hunger Games meine Liebe zu Dystopien entdeckt hatte. Obwohl die Reihe ursprünglich abgeschlossen war, hat die Autorin im letzten Jahr überraschend eine Fortsetzung mit einem vierten Band veröffentlicht. Das wollte ich zum Anlass nehmen, um die Reihe zu rereaden, denn ich konnte mich nach all den Jahren kaum noch an den Inhalt der Bücher erinnern. Da mein SuB aber bereits riesig ist, habe ich mich bei diesem Reread für die Hörbuchversion entschieden, die es zumindest für die ersten beiden Bände der Reihe gibt. Die Handlung wird aus den Perspektiven der beiden 15-jährigen Protagonisten June und Day erzählt, die nicht unterschiedlicher sein könnten: June stammt aus einer privilegierten Familie und kommt in den Genuss einer guten Ausbildung, da sie einen jährlichen Test als Jahrgangsbeste mit der höchsten Punktzahl abgeschlossen hat. Day dagegen hat den Test nicht bestanden und schlägt sich mit kriminellen Geschäfte durchs Leben, mit dem Ziel seine ärmliche Familie, die in den Slums lebt, irgendwie durchzubringen. Durch ein tragisches Ereignis, dem Junes Bruder zum Opfer fällt, kreuzen sich die Wege unserer Protagonisten. Sie lernen sich auf ihrem Abenteuer nicht nur näher kennen, sondern müssen erfahren, dass das Gesellschaftssystem im zukünftigen Los Angeles von 2130 nicht so ist, wie sie gedacht hätten... Der Einstieg in Junes und Days Geschichte ist mir sehr leicht gefallen, was vermutlich daran lag, dass das Worldbuilding, die Handlung und auch der Schreibstil eher simpel gehalten sind und die Story alle üblichen Zutaten einer Young Adult Dystopie nach Schema F enthält. Die beiden Sprecher:innen machen ihre Sache gut und dadurch, dass für Junes und Days Sichtweise jeweils ein männlicher und eine weiblicher Sprecher:in gewählt wurden, weiss man auf Anhieb, aus wessen Perspektive man die Handlung gerade verfolgt. Ein Hauptkritikpunkt vieler Leser:innen ist das Alter der Protagonisten, dem ich mich leider anschliessen muss. Beide Hauptcharaktere handeln sehr viel reifer, als man es von jungen Teenager:innen erwarten würde und dadurch wirkten ihre Verhaltensweisen nicht immer authentisch. Die Stimmen insbesondere der weiblichen Sprecherin hat es nicht gerade leichter gemacht, sich June als 15-jährige vorzustellen, denn Ziolkowska hat die Stimme einer reifen Frau, bei der ich das Bild einer über Vierzigjährigen vor Augen hatte. Vielleicht hätte man für die Hörbuchversion lieber jugendlicher klingende Sprecher:innen auswählen sollen - auch wenn die beiden ihre Sache ansonsten sehr gut machen! Die Ausarbeitung der Charaktere ist in meinen Augen leider nicht sehr gut gelungen, denn besonders June scheint keinerlei Schwächen zu besitzen und damit eine typische "Mary Sue" zu sein. Hier habe ich einige Ecken und Kanten vermisst, die die Charaktere vielschichtiger hätten erscheinen lassen und ihnen auch mehr Tiefe verliehen hätte. Der Plot des Buches verläuft eher unspektakulär, gradlinig und vorhersehbar und dient vor allem dazu, dass June eine Charakterentwicklung durchmacht, die vermutlich einen Einfluss auf den Handlungsverlauf der nachfolgenden Bände haben wird. Vom Worldbuilding dieser dystopischen Zukunft erfährt man leider nahezu nichts. Ironisch fand ich die Parallelen zur aktuellen Corona-Situation, da auch in dieser Dystopie eine Seuche eine Rolle spielt, die durch einen Virus ausgelöst wurde. Doch wie die Welt ansonsten genau funktioniert, wird nicht beschrieben. Im Klappentext steht, dass sich der Westen der USA zu einer Republik entwickelt hat und im Krieg mit seinen Nachbarn steht, aber davon bekommt man in diesem ersten Band eigentlich nichts mit. Stattdessen fokussiert sich Lu lieber auf die Insta-Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten, die einerseits total vorhersehbar war, andererseits auf mich sehr konstruiert und unglaubhaft gewirkt hat. Fazit: "Fallender Himmel" ist eine sehr durchschnittliche Dystopie für Jugendliche, die sich durch den einfachen Schreibstil sehr kurzweilig liest, aber leider weder bei der Story, noch bei den Charakteren oder dem Worldbuilding wirklich Tiefgang hat. Das Buch kann man mal lesen, es bleibt mir jedoch wahrscheinlich nicht lange in Erinnerung, da es in keinster Weise irgendwie aus der Masse an YA Dystopien heraussticht. Beim ersten Lesen habe ich dem Buch noch 4 Sterne vergeben, nach diesem Reread muss ich die Bewertung jedoch auf durchschnittliche 3 Sterne korrigieren.
English Review: I’ve finished the book ‘Legend’ within two days and usually this is always a good sign, but here, I partially had my problems with it. In any case positively is to be mentioned, that the writing style is very easy to read and it goes on quick and casual, with a special easiness. This is probably due to the fact to that the story is written in the present and on the other hand that it is used a very simply language, without a lot of frills, descriptions or kitsch, what also fits to the whole elitist system, which is described in the book. However, to tell the truth, the plot and also the characters here didn’t completely knocked my socks off, but it was also at the same time no disappointment, but rather just quite average. The plot is thrilling and also dramatically written, so that I wanted to read on fast. But it seemed to me in between that as if I’ve waited for something certain to happen, but unfortunately it never really came. Particularly with the first third of the book I had this feeling, when also the action got on just slowly. But then the last pages have virtually overturned with action and more action and everything happened here too quickly for me till to the end. What also stroked me considering the plot was, that for me it wasn’t a real dystopia, but it rather appeared like a book about war, like a story, which has happened during the second world war with the Nazis and the totalitarian, pitiless system – only that here some modern elements were inserted, to be able to let it play in the future and to be able to declare it as a dystopia for the right marketing. Also this selection of the children and these researches, sounded very much like something that already happened in those times and hence, I found these points not very original. But only terrifyingly; like it probably also should be appear. Now to the central figures in the story: Day and June. The male protagonist Day is quite okay, but I don’t always understand completely his actions or the reason for his past doings, which always were mentioned only briefly or I don’t understand, why he is the most searched criminal of this republic. For me it looks a little too exaggerated, that he should be the ‘#1 enemy of the state’, only because he has committed little things like little raids or smaller sabotages, but up to now he has never made really big damages or killed somebody. So why should this big, strong regime, like this republic here, care for such a prowler and places so much value for his arrest? Otherwise Day was a nice and also attractive character, of whom I liked to get to know more about and I hope, that we still get more from in the next parts. Also June was likeable to me, but I couldn’t understand, how she should be one of the best agents, the most intelligent person and already got her degree – at the age of just 15 years? Again it seemed to me too exaggerated and phony. Moreover I unfortunately couldn’t build up a strong connection to Day or June and for my taste they have fallen in love with each other too fast. I mean – these two were drilled their whole life to hate each other and already after two days they’ve spend time together on the street, they have to kiss each other, because they can’t stop themselves? Ohm, hello – have I missed there something? Okay, they were sweet and everything and have also suffered and must endure many pains, but nevertheless, I missed the special spark for them. For more Info: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/10/11/review-legend/ Deutsche Rezension: Ich habe das Buch sehr rasch und innerhalb von zwei Tagen ausgelesen, was eigentlich immer ein gutes Zeichen ist, aber trotzdem hatte ich hier teilweise meine Probleme damit. Positiv ist auf alle Fälle zu erwähnen, dass der Schreibstil sehr einfach zu lesen ist und es locker und rasch voran geht und mit Leichtigkeit zu lesen ist. Dies liegt zu einem wohl daran, dass es in der Gegenwart geschrieben ist und zum anderen, dass eine sehr einfach Sprache ist, ohne viel Drumherum, Beschreibungen oder Kitsch, was auch zum ganzen elitären System passt, welches im Buch geschildert wird. Es hat mich aber ehrlich gesagt von der Handlung und den Charakteren her nicht ganz vom Hocker gerissen, war aber auch gleichzeitig keine Enttäuschung, sondern eher ziemlich durchschnittlich. Der Plot ist spannend geschrieben und auch dramatisch erzählt, sodass man schnell weiterlesen möchte. Aber mir kam es längere Zeit so vor, als ob ich auf etwas Bestimmtes gewartet habe und es nie ganz kam. Besonders beim ersten Drittel hatte ich dieses Gefühl, als die Handlung etwas schleppend voran ging. Aber dann haben sich die letzten Seiten quasi vor Handlung und Action überschlagen und es war mir zu rasch zu Ende. Was mir beim Inhalt sonst noch auffällt ist, dass es für mich nicht so sehr eine Dystopie war, sondern eher wirkte wie ein Buch über den Krieg, wie eine Geschichte, die sich im zweiten Weltkrieg mit den Nazis und dem totalitären, unbarmherzigen System abgespielt hat – nur das hier einige moderne Elemente eingebaut sind, um es quasi in der Zukunft spielen lassen zu können und es als Dystopie deklarieren zu können. Auch diese Selektierung der Kinder und diese Forschungen, hörten sich sehr nach der Vorgehensweise von damals an und daher fand ich diese Punkte auch nicht sehr originell. Sondern nur erschreckend; was sie wohl auch sein sollten. Nun zu den Hauptfiguren in der Geschichte: Day und June. Der männliche Protagonist Day ist ganz okay, aber ich verstehe nicht immer ganz seine Handlungen oder den Grund für seine vergangenen Taten, die immer nur kurz angerissen wurden bzw. versteh ich nicht ganz, warum er der meistgesuchteste Verbrecher dieser Republik war. Es wirkt auf mich etwas übertrieben, dass er der ‚Staatsfeind #1‘ ist, nur weil er bisher Kleinigkeiten begangen hat, wie Raubzüge oder kleinere Sabotagen, aber er hat bisher nie jemanden wirklich großen Schaden zugefügt oder jemanden umgebracht. Warum sollte also so ein großes, starkes Regime, wie diese Republik hier, sich um solche einen ‚Herumtreiber‘ kümmern und so viel Wert auf seine Festnahme legen? Ansonsten war Day ein netter und auch attraktiver Charakter, von den man gerne mehr erfährt und ich hoffe, dass passiert dann noch in den weiteren Teilen. Auch June war mir sympathisch, aber trotzdem konnte ich nicht nachvollziehen, wie sie eine der besten Agenten, die intelligenteste Person sein soll und nun bereits auch ihren Abschluss in der Tasche haben – mit gerade mal 15 Jahren? Kam mir zu übertrieben und unecht vor. Außerdem habe ich leider wenig Bindung zu Day oder June aufbauen können und sie haben sich für meinen Geschmack viel zu schnell ineinander verliebt. Ich meine – die zwei wurden ihr Leben lang darauf gedrillt sich gegenseitig zu hassen und schon nach zwei Tagen gemeinsamer Zeit auf der Straße, müssen sie sich küssen, weil sie nicht anders können? Ähm, hallo – habe ich da etwas verpasst? Sie waren ja süß und alles und haben auch gelitten und viele Schmerzen ertragen müssen, aber trotzdem fehlte mir der Funke bei ihnen. Für mehr Infos: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/10/08/rezension-legend-fallender-himmel/






