Vespertine – Das Geheimnis der dunklen Priesterin

Vespertine – Das Geheimnis der dunklen Priesterin

Hardback
3.8224

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Description

Die Geister der Toten von Loraille ruhen nicht

Artemisias einziges Ziel im Leben ist es, eine Graue Schwester zu werden. Diese Nonnen sorgen dafür, dass die Seelen der Verstorbenen ins Jenseits übergehen können. Als ihr Konvent von einer Armee besessener Soldaten angegriffen wird, erweckt Artemisia aus Versehen den uralten und bösartigen Geist eines Wiedergängers, was sie fast umbringt. Zugleich hat der Tod in Loraille Einzug gehalten und nur eine Vespertine hat eine Chance, ihn aufzuhalten. Das Wissen über die Vespertinen ist jedoch über die Jahrhunderte verloren gegangen. Und so bleibt Artemisia nichts anderes übrig, als sich an den letzten verbliebenen Experten zu wenden: den Wiedergänger selbst. Während Artemisia ein düsteres Rätsel aus Heiligen, Geheimnissen und dunkler Magie lüftet, entdeckt sie, dass sie im Kampf gegen das verborgene Böse vielleicht alles verraten muss, woran sie je geglaubt hat – wenn der Wiedergänger sie nicht zuerst verrät …

Der neue Dark-Fantasy-Roman von New-York-Times-Bestsellerautorin Margaret Rogerson über ein Mädchen mit mythischen Fähigkeiten, das ihre Welt vor den ruhelosen Geistern der Toten bewahren muss.

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Fantasy
Format
Hardback
Pages
480
Price
18.50 €

Author Description

Wenn Margaret Rogerson nicht gerade schreibt, trifft man sie beim Malen, Lesen, Gaming, Puddingkochen oder auf der Suche nach Kröten und Pilzen im Wald an. Zu ihren Hobbys zählen außerdem das Sammeln seltsamer Schals und der Konsum von mehr Dokumentarfilmen als sozial akzeptabel wäre (das behaupten zumindest einige). Derzeit lebt sie im Norden von Cincinnati, Ohio.

Characteristics

2 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
17%
45%
22%
N/A
68%
N/A
46%
53%
75%
50%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
85%
100%
85%
88%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Bildhaft (100%)

Posts

57
All
4

Das ist mein erstes Buch von der Autorin und ich mag es sehr wie sie die Welt aufgebaut hat. Die Protagonistin etwas ganz anderes, wie ich es bisher kennen gelernt hab. An der ein oder anderen Stelle hab ich mich ein wenig gegruselt, aber überwiegend wollte ich wissen wie es weiter geht. Ich hab mit gehofft und gerätselt, aber vor allem auch gehofft, dass es ein gutes Ende nimmt alles. Bin auf jeden Fall auf ihre anderen Bücher gespannt.

2

Netter Versuch, aber NEIN🫣

Ich habe zu diesem Buch gegriffen, weil mir "Der dunkelste aller Zauber" so gut gefallen hat, aber von diesem Buch der Autorin bin ich enttäuscht und gelangweilt. Der Plot der Handlung erinnert an die Black Bird Academy, nur spielt die Geschichte in einem mittelalterlichen Setting. Und obwohl der Widergänger, der Besitz von der Protagonisten genommenhat, genauso sarkastisch und gesprächig ist, wie der Dämon bei Stella Tack, kommt einfach kein Genuss beim Lesen auf. Ich fand das Lesen schwierig, zum einen durch die französisch und kirchlich angehauchte Sprache, durch das wenig erklärte Worldbuilding und die doch sehr unsympathische Protagonistin Artemisia. Am Anfang startet die Geschichte schnell in die Handlung und man wird von einem Kampf in den nächsten gezogen, nur um dann einen sehr langen langatmigen und langweiligen Mittelteil zu lesen, der die Geschehnisse nicht wirklich voranbringt. Das Ende rettet dann auch nichts mehr, da mich das Buch auf dem Weg dahin verloren hat. Hinzukommen ein paar für mich unlogische Inhalte. Z.B mein größtes Unverständnis: Ich verstehe nicht, warum der Widergänger mit Artemisia in Gedanken spricht, sie aber ihm nicht in Gedanken antworten kann, sonder die Worte wirklich aussprechen muss, so dass es immer wieder Situationen gibt, indem sie in Gefahr gerät, weil sie mit sich selbst spricht. Ich finde es nicht plausibel, dass sie nicht ebenfalls in Gedanken mit ihm spricht. Er befindet sich schließlich in ihr drin???? HÄ?????? Nur um einen Knackpunkt zu nennen. Mich hat es auch immer wieder gestört, dass moderne Vokabeln oder Phrasen benutzt wurden, die nicht in das mittelalterliche Setting passten. Ich frage mich, ob das ein Übersetzungsfehler ist. Wenn nicht, verstehe ich nicht, warum Worte wie bluffen, Epilepsie, Privatsphäre, Zuckerschlecken, krieg dich ein, usw. von der Autorin benutzt wurden. Vor allem die Sprache des Widergängers war zu modern und riss mich immer wieder aus dem Lesefluss. Ich hatte mich auf eine spannende und fantastische Geschichte gefreut, bekommen habe ich mal wieder Langeweile und unliebsame Protagonisten. Schade Marmelade 😬🤨👎

5

Das zweite Buch von Margaret Rogerson … außergewöhnlich gut 👍 Ein Mädchen … eine Frau … alleine gelassen / gequält in Ihrer Kindheit findet Zuflucht in einer Aufgabe die Sie erfüllt. Durch einen Angriff wächst Sie über sich hinaus … wird zu etwas was Sie sich nie gedacht hätte Fam. Liebe / Freundschaft … Verrat / Gewalt / Blut / Magie … Geister und mehr Die Schmuckausgabe hat 470 Seiten, nicht wie hier angegeben 400. Ob der Inhalt erweitert ist, oder nur ein anderer Druck vorliegt kann ich leider nicht sagen. Klare Empfehlung von mir 😎

5

"Es gibt Macht, die man sich nimmt, und es gibt Macht, die einem gewährt wird."

Dieses Buch wurde mir von meiner Frau empfohlen, weil es 2025 ihr Jahreshighlight gewesen ist. Es lag lange auf meinem SuB, weil ich viele andere Bücher davor lesen wollte. Ich bin sehr begeistert von diesem Buch! Die Charaktere fühlten sich alle so echt an. Vorallem die Charakterentwicklungen fand ich spannend zu begleiten. Meine Lieblingscharaktere sind Marguerite, Charles, Mutter Dolours und natürlich der Widergänger. Ich fand das Buch sehr spannend und oft auch witzig. Schade, dass es nie eine Fortsetzung geben wird. Aber man kann das Buch auf jeden Fall lesen, weil es in sich abgeschlossen ist. 100% Leseempfehlung!

"Es gibt Macht, die man sich nimmt, und es gibt Macht, die einem gewährt wird."
3

Für mich eher etwas für Zwischendurch

Das englische Buch Vespertine hat mich seeehr lang begleitet, denn obwohl es ein sehr gut geschriebenes, atmosphärisches Buch ist, bin ich irgendwie nie hundertprozentig reingekommen. Romancelover, die hier in irgendeiner Weise romantischen Inhalt erwarten (auch nur hintergründig), sollten definitiv nicht nach diesem Buch greifen. Ich wusste das vorher, also wurde ich dahingehend nicht enttäuscht. Es ist auch definitiv eine spannende Welt, die Margaret Rogerson hier aufbaut, allerdings fehlte es mir hin und wieder etwas an einer zielführenden Richtung. Streckenweise hat mich das etwas frustriert und deshalb zogen sich einige Passagen für mich auch. Ich fand die Charaktere außerdem durchaus spannend, aber wirklich mitgefiebert habe ich auch nicht. Wer Venom mag, für den könnte das Buch allerdings etwas sein: nur in einer fantastischeren Atmosphäre. Die Wortgefechte zwischen Artemesia und dem Geist, der von ihr Besitz ergreift, sind für mich definitiv der größte Pluspunkt gewesen. 3⭐️/ 5

Für mich eher etwas für Zwischendurch
5

Ein außergewöhnliches Buch Die Atmosphäre des Buches hat mit sehr gefallen und auch das Thema über Geister war eine willkommene Abwechslung. Mein Favorit war eindeutig der Wiedergänger 😁

Ein außergewöhnliches Buch
Die Atmosphäre des Buches hat mit sehr gefallen und auch das Thema über Geister war eine willkommene Abwechslung.
Mein Favorit war eindeutig der Wiedergänger 😁
5

Genial gut und unverhofft funny 😁🖤

Ich weiß, ich habe euch schon öfter mit diesem Buch belästigt aber ich muss jetzt auch noch einen Post darüber schreibe. Denn! Ich liebe es 🖤 Ja, ich bin schrecklich angetan von dieser Geschichte und wünschte es würde weitere Bände geben in denen wir Artemisia noch weiterhin begleiten könnten 🙏🏻 Es ist einfach so gut! Also Artemisia hatte eine sehr traumatische Kindheit und aufgrund ihres Bezuges zur Geisterwelt wird sie in einem Kloster aufgenommen. Dort kümmern sich die Schwestern um die Toten, eben dass sie keine Geister oder Widergänger werden. Doch das Kloster wird angegriffen und durch ziemlich misslinge Umstände, muss sich Artemisia plötzlich ihren Körper mit einem sehr, sehr mächtigen Widergänger teilen 😅 Zuerst herrscht da in ihrem Kopf absolutes Chaos, doch bald wird klar, sie verfolgen die gleichen Ziele. Der Widergänger leiht ihr seine Kraft und dafür versucht sie nicht zu sterben. Leider ist sie sehr schlecht daran auf sich aufzupassen und so muss der Widergänger gut auf sie acht geben. So, so funny! Leute, die Dialoge der Beiden sind einfach unbezahlbar. Zumal Artemisia einfach sehr speziell ist und durch den Widergänger in ihrem Kopf noch spezieller für alle um sie herum wirkt 😁 Ein sehr düsteres und auch brutales Setting, dennoch gibt es so witzige und herzergreifende Momente. Ich habe alles daran geliebt! Es war einfach der perfekte Mix und so spannend!

Genial gut und unverhofft funny 😁🖤
5

Artemisia

“Vespertine” ist ein düsteres, packendes Fantasy-Abenteuer, das Leserinnen und Leser von der ersten Seite an in seinen Bann zieht. Margaret Rogerson beweist mit diesem Werk einmal mehr ihr Talent, atmosphärische Welten zu erschaffen und tiefgründige, komplexe Figuren zum Leben zu erwecken. Im Zentrum der Geschichte steht Artemisia, eine Novizin, die in einem Kloster aufgewachsen ist und sich zur Aufgabe gemacht hat, ruhelose Geister zu vertreiben. Rogerson zeichnet Artemisia als vielschichtige Protagonistin – sie ist nicht die typische Heldin, sondern eine von Narben gezeichnete, introvertierte junge Frau, deren Vergangenheit sie prägt und antreibt. Als sie gezwungen wird, einen mächtigen, uralten Geist zu entfesseln, um ihr Kloster zu retten, wird sie in eine gefährliche Mission hineingezogen. Dabei kämpft sie nicht nur gegen äußere Feinde, sondern auch gegen den dunklen Einfluss des Wesens, das nun in ihr lebt. Die düstere, mittelalterlich inspirierte Welt ist meisterhaft gestaltet – voller heiligen Magie, geisterhaften Bedrohungen und einer strengen Hierarchie der Kirche, die Geheimnisse birgt. Rogersons Schreibstil ist bildhaft und fesselnd, und sie versteht es, Spannung, Emotion und Atmosphäre perfekt auszubalancieren. Besonders hervorzuheben ist die ungewöhnliche, faszinierende Dynamik zwischen Artemisia und dem Geist, die von Sarkasmus, Misstrauen und einem unerwartet tiefen Band geprägt ist. “Vespertine” ist mehr als nur eine klassische Fantasygeschichte – es ist eine tiefgründige Erzählung über Selbstfindung, Opferbereitschaft und die Frage, was es bedeutet, ein Monster zu sein oder als solches gesehen zu werden. Rogerson zeigt eindrucksvoll, dass Stärke nicht immer in körperlicher Macht, sondern im Überwinden der eigenen inneren Dämonen liegt. Das Magiesystem in “Vespertine” ist komplex und vielschichtig, was die Geschichte besonders interessant, aber auch anspruchsvoll macht. Als geübter Fantasyleser fand ich es nicht immer ganz einfach, den Überblick zu behalten. Daher würde ich das Buch vor allem Lesern empfehlen, die bereits Erfahrung mit komplexeren Fantasywelten haben und Freude daran finden, sich in ein tief ausgearbeitetes, manchmal herausforderndes Magiesystem hineinzudenken.

Artemisia
4.5

Die perfekte Lektüre für die dunkle Jahreszeit…🌫️

In diesem Stand Alone begleiten wir Artimisia, die, durch viele traumatische Erlebnisse in ihrer frühen Kindheit, eine ausgeprägte Sozialphobie entwickelt hat und eigentlich nur eine graue Schwester werden möchte… Doch bei einem Angriff auf ihr Kloster, durch von Geistern besessenen Soldaten, „fängt“ sich die gute Artimisia, aus Versehen, den Widergänger ein und das Chaos nimmt seinen Lauf… Muss sagen, mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen, Artimisia ist eine besondere Figur, die so sympathisch ist und einem schnell ans Herz wächst… Auch der Widergänger ist absolut liebenswert, mit seinen Sprüchen, die mich oft zum Schmunzeln gebracht haben. Man erlebt, wie er und Artimisia im Lauf der Geschichte, eine enge Beziehung zueinander aufbauen, und die Handlung kommt sehr gut ohne Liebesgeschichte aus… Die Geschichte passt, für mich, aufgrund ihrer düsteren Atmosphäre sehr gut in die Herbst/Winterzeit, aber auch so, eine absolute Leseempfehlung!🫶

3.5

Die Toten von Loraille ruhen nicht…

Dieses Buch war mal etwas anderes als alles, was ich bisher gelesen habe. Die Geschichte ist düster und geheimnisvoll, mal ganz ohne Romantik. Es geht um eine junge Nonne, die selbst nicht ganz weiß wohin sie gehört, übernatürliche Fähigkeiten und Geister, die auf der Welt ihr Unwesen treiben. Besonders gefallen hat mir die Hierarchie der Geister, die in fünf Ordnungen unterteilt ist. Nicht jeder Geist ist gleich und sie sind unterschiedlich mächtig, je nachdem, wie sie irgendwann zu Tode gekommen sind. Auch die Beziehung zwischen Artemisia und dem Wiedergänger fand ich toll umgesetzt und auch ein wenig amüsant. Hat mich gut unterhalten. Ein Roman, der meiner Meinung nach ein bisschen Geduld erfordert, sich aber definitiv lohnt.

Die Toten von Loraille ruhen nicht…
4

Im großen und Ganzen ein gutes Buch.

5

Was für ein unglaubliches Buch 🌟

Das Jahr kann gern so weiter gehen - Das neue Buch von Margaret Rogerson ist direkt zum Neujahresstart ein Highlight geworden✨ Artemisia hatte es in ihrem Leben alles andere als leicht. Sie wurde in ihrer Kindheit das Opfer eines Geistes und wurde von ihm besessen. Das macht sie seitdem zur Außenseiterin. Als ihr Kloster von einer Armee aus Toten überrannt wird, nutzt sie eine Reliquie und den darin eingesperrten Wiedergänger, um alle zu retten. Doch dieser Überfall war erst der Anfang und sie muss mit dem Wiedergänger gemeinsam gegen das erwachende Böse erheben, bevor die Welt die sie kannte, nicht mehr existiert ✨ ich habe die Dialoge zwischen dem Wiedergänger und Artemisia soooo geliebt! Zwei so spannende Charaktere und das gesamte Worldbuilding rund um Loraille, die Göttliche und die verschiedenen Formen von Geistern, die zwischen den Menschen existieren und sie bedrohen. Die Grauen Schwestern leisten dabei einen wichtigen Beitrag, um den Verstorbenen Ruhe zu schenken und nicht zu jenen Geistern zu werden.

4

Eine außergewöhnliche Dark Fantasy Geschichte ohne Romance. Düster aber auch sarkastisch und humorvoll.

Du hast mal Lust auf eine außergewöhnliche und richtig düstere Fantasy Geschichte ohne Romance? Dann schaut euch doch mal Vespertine genauer an. Die Geschichte handelt von Artemisia, die als Kind von einem bösen Geist besessen war und deren sehnlichster Wunsch es ist, eine Graue Schwester (Nonne) zu werden. Deren Aufgabe ist es, die Seelen der Verstorbenen ins Jenseits übergehen zu lassen. Doch der Konvent wird angegriffen und Artemisia erweckt ausversehen einen alten, bösartigen Wiedergänger, der sie auch sofort wieder besetzt. Zusammen mit ihrem neuen Gast, muss Artemisia ein uraltes und düsteres Geheimnis über die Vespertinen, der dunklen Magie und der Heiligen aufdecken. Der Einstieg fiel mir nicht ganz so leicht, denn es ist sehr komplex und man muss richtig am Ball bleiben, um den Faden nicht zu verlieren. Aber einmal drin in der Geschichte, konnte sie mich richtig faszinieren. Das Worldbuilding ist toll, richtig düster und voller dunkler Magie, perfekt für die Herbst Jahreszeit. Eine Geschichte voller Geister, Heiliger und Wiedergänger. Artemisia ist eine eher menschenscheue Person, was absolut in das Setting passt. Und durch den Wiedergänger wird die ganze Geschichte mit Humor aufgelockert, was mir sehr gut gefallen hat. Das Buch ist richtig spannend und hat auch viel Action und trotzdem gibt es ein paar Längen, die mich fast verloren hatten, aber ich bin dran geblieben und am Ende hat es mich richtig überzeugt. Das Finale war dann trotzdem fast zu schnell abgehandelt. Es ist ein Einzelband und doch zeigt der Epilog Potential für einen zweiten Teil. Ich bin gespannt, ob die Autorin nicht doch noch was schreiben möchte. Wir haben hier mal keine Liebesgeschichte und keinen Spice, was für mich mal eine gelungene Abwechslung war. Also alles in allem ein toller, düsterer und magischer Einzelband, den ich weiterempfehlen kann.

Eine außergewöhnliche Dark Fantasy Geschichte ohne Romance. Düster aber auch sarkastisch und humorvoll.
5

Highlight!

Ich habe bereits die anderen Bücher von Margaret Rogerson gelesen und dieses war das letzt, dass ich jetzt noch offen hatte. Ich fand es wieder so gut. Am Anfang hatte ich, wie bei Sorcery of Thorns, ein wenig das Gefühl es kommt nicht zum Punkt, aber insgesamt war das Buch so gut. Ich habe die Charaktere, ihre Entwicklungen und auch die Entwicklung ihrer Beziehungen geliebt! Im Buch gibt es keine Liebesgeschichte und alle Beziehungen sind rein freundschaftlich. Überraschender Weise hat mir hier auch keine Romantik gefehlt, obwohl ich sonst wenig Bücher komplett ohne Liebesgeschichte lese. Das Buch ist ein Einzelband und die Story ist zwar fertig erzählt, aber ich würde so gerne noch mehr über die Charaktere erfahren und wie ihr Leben nach den Ereignissen jetzt weitergeht. Insgesamt kann ich alle Bücher von Margaret Rogerson absolut empfehlen! Ich find sie alle faszinierend, weil sie an sich keine neuen Themen behandeln, aber einen gewissen Twist haben, der es zu einer komplett neuen Story macht. Bis auf Rabenprinz hab ich alle Bücher von Margaret Rogerson auf englisch gelesen und finde sie ziemlich anspruchsvoll auf englisch. Daher würde ich ihre Bücher keinen Englisch-Anfängern empfehlen.

4

ʀᴇᴢᴇɴꜱɪᴏɴꜱᴇxᴇᴍᴘʟᴀʀ | ᴛʜᴇ ꜱᴛᴀʀꜱ ᴀʀᴇ ᴅʏɪɴɢ ᵂᵉʳᵇᵘⁿᵍ ɪꜱᴛ ᴅɪʀ ᴇɪɴ ꜱᴄʜöɴᴇʀ ʙᴜᴄʜᴅᴇᴄᴋᴇʟ ᴏᴅᴇʀ ᴇɪɴ ꜱᴄʜöɴᴇʀ ꜱᴄʜᴜᴛᴢᴜᴍꜱᴄʜʟᴀɢ ʟɪᴇʙᴇʀ? Wie ihr in meiner Story schon sehen konntet, habe ich „The Stars are Dying“ beendet. Nach der Blogtour war ich umso gespannter auf das Buch. Leider hab ich es nicht geschafft, das Buch vor der Blogtour zu lesen. Die Aufmachung des Buches ist ein Traum und der Buchdeckel sieht wunderschön aus. Die Story hat spannend gestartet und ich dachte mir, dass die Reihe auf jeden Fall sehr viel potenzial mit sich bringt. Ich liebe ja ohnehin Bücher, in denen (tödliche) Spiele vorkommen. So hab ich mir also sehr viel vom Libertatem versprochen. Hier wurde ich allerdings ein klein wenig enttäuscht, denn die Aufgaben, die Astraea bestreiten musste, waren gar nicht mal so anspruchsvoll und spannend, wie ich gehofft hatte. Dafür fand ich es cool, dass sie immer wieder mit Nyte kommunizieren konnte. Auch hier war mir unsere Protagonistin allerdings ein wenig zu naiv und langsam in ihren Gedankengängen. Nachdem der Leser (zumindest die, mit denen ich mich ausgetauscht habe) schon sehr früh verstanden haben, um was es geht, hat Astraea dies erst in den letzten Kapiteln verstanden, nachdem Nyte sie aufgeklärt hat. Auch was es mit der Sternenmaid auf sich hat, hätte man meiner Meinung nach ein wenig spannender und Plottwistreicher gestalten können. Da ich im Internet allerdings keine Altersempfehlung gefunden habe, gehe ich davon aus, dass das Buch auch schon für 12-14 Jährige zu empfehlen ist und in dem Fall hätte es mir vermutlich damals auch sehr gut gefallen. Vermutlich wäre ich in dem Alter auch eventuell an der ein oder anderen Stelle überraschter gewesen als heute. Auch wenn die Story für mich sehr vorhersehbar war, hat es mir dennoch ganz gut gefallen, weil der Schreibstil meinen Geschmack getroffen hat und ich die Geschichte grundlegend spannend fand. Daher möchte ich Band 2 eine Chance geben und hoffe, dass er ein wenig Intrigenreicher und Undurchsichtiger wird.

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5

Das war mal eine Geschichte, die man im Fantasy-Bereich nicht so häufig liest. Hier geht es um Geister, Nonnen, düstere Wesen und viel Weihrauch. Unsere Protagonistin Artemisia ist eine Graue Schwester, welche durch eine unglückliche Fügung von einem Wiedergänger besetzt wird. Mit ihm entwickelt sie nach und nach eine Freundschaft, auch wenn er das ganz und gar anders sieht. Ich habe den Schlagabtausch zwischen den beiden so geliebt! Allgemein mochte ich Artemisia sehr gern, da sie trotz Unsicherheiten eine sehr starke Person ist. Sie zeigt im Laufe der Geschichte immer wieder, dass man sie nicht unterschätzen sollte. Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft - die Beschreibung der Welt sowie die inneren Monologe fand ich sehr schön ausgearbeitet. Einzig der Anfang hätte ein bisschen besser ausgearbeitet sein können, da man doch erstmal mit einem Haufen an Begriffen, Geistern und Personen konfrontiert wird. Das machte den Einstieg ein wenig holprig… Fazit: Wer gern mal eine düstere, teilweise sarkastische Fantasy-Story lesen möchte, für den ist Vespertine genau das richtige Buch! Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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3.5

Hat mich erst zum Ende hin wirklich abgeholt

Ich war zu Anfang dem Buch gegenüber sehr skeptisch, weil ich paar negative Rezensionen gelesen hatte. Dementsprechend kam ich nur schleppend in das Buch rein. Ab ungefähr der Hälfte wurde es dann tatsächlich spannender und der twist hat mich dann doch gefesselt! Abgesehen von den Städtenamen ist das Buch gut zu lesen und würde es auch empfehlen, wenn man nicht die üblichen Fantasy Storys lesen möchte.

Hat mich erst zum Ende hin wirklich abgeholt
5

Manchmal begegnet einem ein Buch, das einen still und tief berührt – Vespertine war für mich genau so eine Geschichte. Düster, intensiv und voller Atmosphäre – aber vor allem voller Herz und Tiefe. Artemisia ist keine Heldin im klassischen Sinne. Sie ist still, eigen, gezeichnet von einer Vergangenheit, die sie für immer verändert hat. Ihre Abneigung gegenüber Menschen, ihre Nähe zu den Toten, ihre innere Zerrissenheit – all das macht sie zu einer so außergewöhnlichen und greifbaren Figur. Und dann ist da dieser Geist, der in ihr wohnt: alt, sarkastisch, provozierend – und gleichzeitig ein Spiegel ihrer innersten Ängste und Zweifel. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Dynamik, die so eigenwillig wie berührend ist. Ihre Gespräche, ihr Ringen miteinander – das war für mich das emotionale Zentrum der Geschichte. Die Welt, in der Vespertine spielt, ist düster und geheimnisvoll. Geister, Magie, uralte Rituale, eine streng gläubige Gesellschaft – alles ist durchzogen von einer beklemmenden, fast heiligen Schwere. Margaret Rogerson gelingt es, eine Atmosphäre zu erschaffen, die einen komplett einnimmt. Die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen, und oft bleibt nur die Frage: Was ist richtig, wenn es kein eindeutig falsch oder richtig gibt? Was mich besonders bewegt hat, war Artemisias innerer Weg. Ihr Kampf gegen das, was in ihr lebt – aber auch ihr Mut, sich selbst nicht aufzugeben, hat mich tief getroffen. Es ist eine Geschichte über Schuld, Heilung, Akzeptanz – über Stärke, die nicht laut sein muss. Rogerson zeigt mit leiser Kraft, dass man auch dann Heldin sein kann, wenn man sich selbst kaum für eine hält. Die Magie in Vespertine ist vielschichtig und fordernd, die Welt komplex – nichts wird einem vorgekaut, vieles will entdeckt werden. Wer gerne in tiefgründige Fantasy eintaucht, wird diese Geschichte lieben. Mein Fazit: Ein leises, kraftvolles Fantasyerlebnis voller Emotionen und Tiefe. Vespertine hat mich nicht nur begeistert, sondern berührt – und das auf eine Weise, die nur wenige Bücher schaffen.

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3

Tolle Idee, konnte mich aber leider nicht catchen

Dies war mein erstes Buch der Autorin und ich war total begeistert von der Idee, sowie auch dem Klappentext. Die ersten Seiten und Kapitel empfand ich als spannend, aber es hat trotzdem gedauert, bis ich mich in die Geschichte einfinden konnte. Artemisia ist eine interessante Protagonistin und auch der Wiedergänger ist spannend und amüsant geschrieben. Ich mochte die Dynamik zwischen den beiden und auch, wie sie zu "Freunden" geworden sind. Leider fehlte es der Story an einem Faden. Es gab oft Szenen, die für mich etwas deplatziert wirkten und oft hatte ich auch das Gefühl, dass die Geschichte ins Stocken geriet. Dann wiederum gab es aber auch Szenen, die die Spannung steigen ließen. Gerade die letzten Kapitel waren spannend geschrieben, aber catchen konnte mich das Buch leider nicht.

3.5

Eine düstere Reise mit Geistern und Reliquien – leider ohne ganz zu packen

Es hatte alles so gut angefangen… Na gut, nicht ganz. Zu Beginn wurde ich förmlich in die Geschichte hineingeworfen und mit neuen Begriffen überschüttet. Zwischen unzähligen Reliquien, Geistern verschiedener Ordnungen und Nonnen von A bis Z musste ich mich erst mal zurechtfinden. Eine kleine Einführung wäre da wirklich hilfreich gewesen, um gleich in die Welt eintauchen zu können. Die düstere Atmosphäre des Buches mochte ich hingegen sehr. Am Anfang fühlte es sich an wie ein neuer Fall von Ed und Lorraine Warren aus den Conjuring-Filmen – mit einer beklemmenden Stimmung und mystischen Geistererscheinungen. Die Story selbst ist eigentlich interessant und bietet das Potenzial für Spannung: Kämpfe gegen Geister, eine Protagonistin, die gejagt wird, und ständig ums Überleben kämpft, dazu zahllose Reliquien, um die Geister zu bannen. Doch leider hat sich diese Spannung für mich oft nicht richtig entfaltet. Ganz cool fand ich den Geist – oder besser gesagt, der Wiedergänger – der von Artemisia Besitz ergreift. Seine sarkastische Art brachte ein wenig Humor, erinnerte mich aber zu sehr an den Nachtmahr in ODW. Der Schreibstil war gut, obwohl sich manche Passagen oft wiederholten. Insgesamt hatte ich gehofft, dass der Funke überspringt, aber das war leider kein Buch, das mich vollends mitreißen konnte. Für Fans von düsteren Geistergeschichten und mystischer Atmosphäre vielleicht dennoch einen Blick wert – für mich war es eine solide, aber nicht unvergessliche Lektüre.

Eine düstere Reise mit Geistern und Reliquien – leider ohne ganz zu packen
5

Am Anfang fand ich es echt doof...aber dann wurde es immer besser. Ein gelungenes Buch auf jeden Fall, von dem ich mir auch einen 2. Band kaufen würde 👀

2.5

Braucht kein Mensch

Ich breche keine Bücher ab. Ich versuche immer etwas Gutes zu finden in den Büchern. Hier war es fast so weit, ich hab es dennoch gelesen. Zum Inhalt lest euch bitte den Klappentext durch. Mehr kann ich euch nicht sagen. Denn ich habe den Sinn dieses Buches nicht verstanden. Kämpfende Nonnen, die Geister sehen können und eine davon wird von einem der mächtigsten Geister in Besitz genommen um sich mit ihm anzufreunden und eine Stadt zu retten. Wieso, keine Ahnung. 🤷🏼‍♂️ ich checke es nicht. Das Buch gehört für mich in die Kategorie: Braucht niemand. Daher keine Leseempfehlung.

5

Spannende Geschichte, raue Charaktere mit interessanten Hintergründen und der Storyaufbau gefiel mir sehr gut. Artemisia und ihre Art ist nicht alltäglich zu lesen und genau das machte es aus.

2

Es ist einfach nicht meins.

3

Uff. Das war erst schön, dann irgendwie fokuslos und anstrengend, dann gabs aber ein halbwegs rundes Ende. Ich mochte die Düsternis, die Geistermagie/das Worldbuilding sowie vor allem die Dynamik zwischen der Prota und dem Widergänger, und auch mit den FreundInnen, die sie später findet. Aber ich bin auch irgendwie froh, dass ich durch bin, und würds nicht noch mal lesen. Hätte mir mehr roten Faden und an einigen Stellen mehr Tiefe gewünscht.

3

...ich hab echt ewig gebraucht, bis ich durch war. Gut, zum einen dem geschuldet, dass ich es als Ebook auf dem Handy hatte und lieber Bücher lese als Ebooks, zum andern, weil mich die Geschichte irgendwie überhaupt nicht gepackt hat und ich nicht reingekommen bin. Ich wollte der Geschichte aber wieder und wieder eine Chance geben, weil ich den Klappentext so interessant fand.. Tja. Jetzt hab ich es beendet. Es klingt definitiv nach mehreren Bänden, die ich nicht lesen werde. Es hat mir die Spannung gefehlt und es war schon sehr vorhersehbar. Trotzdem fand ich die Grundidee gut u d interessant.

3

Obwohl die Idee hinter der Geschichte richtig cool ist und ich im Fantasy-Genre noch nichts vergleichbares gelesen habe, bin ich etwas enttäuscht von der Geschichte. Die Figuren bleiben recht flach und undurchsichtig, die Handlung habe ich als ziemlich wirr erlebt, Emotionen sind gar nicht aufgekommen. Am Ende konnte ich etwas überrascht werden, aber insgesamt bisher das schwächste Buch der Autorin. Lest lieber "Der dunkelste aller Zauber", das ist großartig.

4.5

Düster, religiös, kompakt und abgeschlossen

Dieses Buch beweist mir, dass ich offenbar zu der anderen Leserschaft gehöre. Die meisten gelobten gehypten Bücher find ich sau dämlich. Hier hagelte es für Vespertine teils katastrophale Rezensionen. Ich habe einige gelesen und kann nur wenig nachvollziehen. Von Anfang an: der Klappentext, das Cover und die ersten Seiten zeigen exakt auf, was uns Lesende erwartet. Viel Kirche, eine Nonne und ein Wiedergänger, der sie besetzt. Es ist kein hochkomplexer Roman, eher kompakt, aber durchaus unterhaltsam, wie ich fand. Düster und brutal. Ob ich die Protas mochte, weiss ich gar nicht. War für mich und die story gar nicht wichtig. Die Nonne wird vom Wiedergänger besetzt, muss fliehen und im Laufe der Geschichte herausfinden, wieso plötzlich soviele Geister herumtollen und die Menscheit terrorisieren. Es gibt einige Schlachten und ein paar Setting wechsel. Die Erläuterungen rund um die verschiedenen Geister mochte ich und das Ende mochte ich. Lediglich der Mittelteil war etwas langatmig und mich hat es genervt, dass die Prota ständig daran erinnert wurde zu essen und zu trinken, wie ein kleines Kind. Darin hab ich mich verbissen und dadurch fiel es mir immer wieder auf. Der Schreibstil ist ... normal. Ich fand da nichts extravagantes dran und konnte es gut lesen/hören. Mich hat es ein bisserl an "One dark window" erinnert, bloss dass ds simpler mit mehr Kirche ist. Alles in allem ein solides, kurzweiliges Buch. Ich kann euch nur empfehlen euch selbst ein Bild zu machen. Es gibt weitaus schlechtere Bücher und ich finde dieses hat die viele harte Kritik nicht verdient.

3

I liked the general idea, it was a little different from my usual fantasy books. A nice palate cleanser for in between books.

5

Mitreißender Fantasy "Die Toten von Loraille ruhen nicht"

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt. Ich liebe es, wenn ich "in der Geschichte" starte und Seite für Seite sich das Puzzle zusammensetzt. Die Protagonistin ist authentisch, ihre Handlungen nachvollziehbar und bleibt menschlich. Klare Leseempfehlung für Fantasy Fans mit Geisterwesen, Aberglaube und Alchemie.

Mitreißender Fantasy "Die Toten von Loraille ruhen nicht"
3

Vespertine

Anfangs tat ich mich etwas schwer mit der Geschichte. Ich verstand nicht so richtig um was es geht. Es war anfangs sehr viel auf einmal und dazu kamen die vielen „Fachbegriffe“ die ich nicht wirklich verstand. Nach ca. 100 seiten kam etwas mehr klarheit rein und irgendwie faszinierte mich etwas. Die Story hat mir irgendwie gefallen, auch wenn ich beim lesen immer mal echte Schwierigkeiten hatte. Manchmal habe ich auch nicht wirklich verstanden um was es gerade geht. Die Kommunikation mit dem Wiedergänger und Artemisia fand ich zwischendurch sehr amüsant und hat mich sehr zum schmunzeln gebracht. Eine Liebesgeschichte gab es hier nicht. Das brauchte es hier auch nicht, da es hier eher um andere Themen geht. Auch die Entwicklung von Artemisia hat mir gut gefallen. Das Ende lässt einiges offen, so dass es eine Fortsetzung geben könnte, was es aber meiner Meinung nach nicht bräuchte. Ob ich eine Leseempfehlung rausgeben kann? Ich bin zwiegespalten. Macht euch selbst einen Eindruck😁

3.5

Leider etwas schwächer als ihre anderen Werke

Ich habe schon einige Bücher von Margaret Rogerson gelesen & war bisher immer begeistert. Auch Vespertine hat mir gut gefallen, auch wenn es mich nicht ganz so überzeugen konnte, wie ihre restlichen Bücher. Ich kann nichtmal unbedingt sagen, was genau mich nicht überzeugen konnte - Charaktere, Handlung & Worldbuilding fand ich wirklich gut, aber irgendwie hat einfach das gewisse etwas gefehlt. Die Geschichte ist sehr an Jeanne D'Arc angelehnt, mit der Protagonistin Artimisia in der Rolle der Verteidigerin eines französisch-inspirierten Landes gegen eine dunkle Bedrohung. Was mir an Rogersons Büchern immer sehr gefällt ist, dass ich mir alles immer so wunderbar bildlich vorstellen kann. Sie beschreibt die einzelnen Aspekte immer so deutlich, dass ich mir die Welt wirklich gut vorstellen und tief einsinken kann. Die Welt selbst ist nicht allzu komplex und eher mittelalterlich angehaucht, fügt durch eine Rangordnung der Geister jedoch auch genug Spannung hinzu. Das System der Geister und dass sie je nach Todesursache dem Reliquienträger bestimmte Fähigkeiten verlangen können, fand ich wirklich gut und vor allem sinnvoll umgesetzt. Artemisia ist eine etwas typische YA-Outsider-Protagonistin, aber trotz dieser klischeehaften Darstellung ist sie wirklich gut ausgearbeitet und ihr zurückhaltendes düsteres Verhalten passt zu den tragischen Ereignissen ihrer Vergangenheit. Eine Romanze gibt es hier, anders als in Rogersons anderen Büchern, nicht und es gibt mMn sogar die ein oder andere Andeutung, die darauf hindeutet, dass Artemisia aroace sein könnte. Eine Romanze hat es hier aber auch absolut nicht gebraucht und es hätte auch nicht gepasst. Viel mehr geht es hier um das Finden von sich selbst, das Meistern seiner Schwächen und das Lernen, zu den richtigen Leuten Vertrauen aufzubauen und nicht alleine sein zu müssen. Die Handlung hatte ihre Auf und Ab's. Es gab einige Sachen, die mich überrascht haben, insgesamt hätte es aber ab und an auch mal etwas schneller und dramatischer voran gehen können. Die Vibes in diesem Buch haben mir aber dennoch wirklich gut gefallen und auch wenn es mich nicht ganz überzeugen könnte, was eine lesenswerte Geschichte, die perfekt in die düstere Jahreszeit passt.

Leider etwas schwächer als ihre anderen Werke
5

Eine positive Überraschung

Sucht ihr nach einem Dark-Fantasy-Buch mit einer sehr düsteren Atmosphäre und auch eine gute Portion an Brutalität, Spannung, Magie und Verbundenheit? Ich denke dann könnte "Vespertine - Das Geheimnis der dunklen Priesterin" von @margaret_rogerson genau das richtige für euch sein! Das Buch habe ich im Dezember in dem Adventskalender der Bücherbüchse erhalten und habe nun endlich geschafft es zu lesen. Tatsächlich kannte ich das Buch vorher gar nicht, hab auch nicht nachgeschaut um was es genau geht und hab einfach angefangen zu lesen. Da in der special Edition der Bücherbüchse der Klappentext nicht direkt auf dem Buchrücken steht. Am Anfang ist es mir etwas schwer gefallen in die Geschichte rein zu kommen, mit den vielen Begriffen, dem Setting und vor allem damit erstmal zu verstehen wie alles rund um unseren Hauptcharakter Artemisia funktioniert. Aber sobald ich dann in der Geschichte angekommen war, war ich total fasziniert, schon alleine von der Idee an sich, dass sich ein mächtiger "Geist" jemanden sucht um ihm zu helfen. Ich mochte die Atmosphäre zwischen Artemisia und dem Wiedergänger sehr, weil ich fand, dass die beiden perfekt harmoniert haben. Die beiden mögen eigentlich keine Menschen so richtig und haben beide einen Haufen Ironie im Gepäck. Auch die anderen Charaktere haben mir sehr gefallen, ebenso wie der Fakt, dass am Ende des Buches, beim großen Kampf, wirklich alle mit unterstützt haben und die wichtigsten Charaktere somit auch nochmal ihren Auftritt hatten. Das Buch enthält keine Romance-Story, was für mich meistens schon eher ein Grund ist ein Buch nicht zu lesen (einfach weil ich Love-Storys am meisten mag) und das Buch hat mich wirklich positiv überrascht, weil ich das beim Lesen auch gar nicht vermisst habe. Ein wirklich gutes Buch, was ich jedem von euch empfehlen kann, wenn man sich genügend Zeit nimmt sich mit dem Einstieg auseinanderzusetzen. --- Bewertung: ⭐️⭐⭐️⭐️⭐️ Fav. Charakter: Artemisia, Wiedergänger, Charles & Jean

Eine positive Überraschung
3

Ich bin keine Fantasy-Maus und dennoch kann ich sagen, dass dieses Buch für alle Fantasyliebhaber was ist. Der Schreibstil der Autorin lässt hier und da Spielraum für Spekulationen, auch wenn es gerade am Anfang schwer ist ind die Welt der Protagonisten hineinzukommen. Mit der Zeit sind die kleinen Sticheleien der Protagonistin gegenüber ihrem Wiedergänger (die zweite Seele, die sie aufgenommen hat) schon witzig. Doch leider hat mir an vielen Stellen die Weiterentwicklung gefehlt. Die Protagonistin ist in ihrem Sein unsicher und verletzlich geblieben und zeigte mir so wenig eigenes Handeln. Wer Fantasy mag und sich schnell in eine andere Welt, ohne eine große Vorstellung dieser, hineinversetzen kann, für den ist dieses Buch garantiert etwas. Für alle anderen, kann es zäh und langatmig werden.

4.5

Vespertine von Margaret Rogerson ist ein wunderbar düsterer und teils schauriger Dark Fantasy Roman. Wir begleiten die angehende Nonne Artemisia. Sie möchte eine Graue Schwester werden und den Seelen der Verstorbenen ins Jenseits zu geleiten. Als eines Tages besessene Soldaten ihren Konvent angreifen, erweckt sie ausversehen den bösartigen Geist eines Wiedergängers. Zugleich erhält der Tod Einzug in Loraille und nur eine Vespertine ist in der Lage diesen aufzuhalten. Doch das Wissen über diese ist mit den Jahrhunderten verloren gegangen. Während Artemisia durch eine Welt düsterer Rätsel von Geheimnisse , Heiligen und dunkler Magie reist und diese nach und nach löst, wird ihr bewusst , dass sie vielleicht alles woran sie glaubt verraten muss, wenn nicht der Wiedergänger sie zuerst verrät. Was ein wirklich gut geschriebener Dark Fantasy Roman . Durchgehend war die Stimmung düster, grausig und spannend. Die Welt war bildhaft beschrieben und ich konnte mir die Orte und Geister sehr gut vorstellen. Der Herrschende Klerus war sehr gut dargestellt und erklärt und machte die Geschichte greifbar. Artemisia war eine wirklich gelungene Hauptprotagonistin , deren Beeinträchtigung und Charakter glaubhaft waren. So konnte sie gewisse Dinge nur mit Mühe oder Hilfe lösen. Charakterlich entwickelte sie sich in einem angemessenen Tempo passend zum Verlauf der Geschichte. Besonders gefielen mir ihre Verbindung und Kommunikation mit dem Wiedergänger. Gerade seine Weisheiten und seine Art haben mich an das Buch gefesselt. Teils haben sie auch auf die heutige Zeit gepasst. "Dumm? Wenn es etwas gibt, worauf ich mich immer verlassen kann, dann ist es die verlässliche Dummheit der Menschen. Gib deinesgleichen ein Jahrhundert, und sie werden freudig die gleichen Fehler wiederholen, die die Menschheit ein paar Generationen zuvor fast ausgelöscht hätte. " (S. 88) Dachte ich anfangs noch ich wüsste worauf es genau hinausläuft wurde ich doch positiv mit den Twists überrascht und habe mich wirklich gut unterhalten gefühlt. Nur das Ende war mir ein kleines wenig zu Rund und ließ doch Spielraum für weitere Gedankenspiele. Ein sehr gelungener Einzelband.

5

Geister, Mönche, Nonnen

Was für eine Geschichte. Das habe ich echt nicht erwartet. Mal was ganz anderes. Als immer nur Feen, Krieger und Hexen. Es ist echt eine tolle Zusammensetzung. Zwischen Geist und Nonne. Der Anfang nimmt schon echt Fahrt an. Mit viel Humor. So liebe ich es. Zwischendurch war es ein wenig langatmig. Aber durch den Humor wurde es schnell wieder weg gemacht. Der Schreibstil sehr flüssig. Ich konnte mich auch richtig gut hinein versetzen. Ich liebe Bücher wo kein Spice und Liebesgedönst enthalten ist. Wer so ne Bücher liebt. Greift auf jeden Fall zu diesem Buch.

5

Wieder ein sehr unterhaltsames Buch der Autorin 🤩

Nachdem ich bereits Sorcery of Thorns geliebt hatte, bin ich mit großen Erwartungen an das Buch ran gegangen. Und was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte ist spannend, der Umgang mit den Geistern und der Religion ist gut erklärt. Aber was für mich das Buch zu 5 ⭐️ gemacht hat war der Humor des Wiedergängers 😂 ich hab zwischendurch immer wieder stoppen müssen weil ich so gelacht habe. Er bringt eine trockene Art von Humor ein, die auch Gesellschaftskritisch ist an manchen Stellen. Ich hab es einfach nur gefeiert. 🤣

Wieder ein sehr unterhaltsames Buch der Autorin 🤩
3

Hier wurden die Möglichkeiten leider nicht vollständig ausgeschöpft.

„Vespertine – Das Geheimnis der dunklen Priesterin“ stammt aus der Feder von Margaret Rogerson und entführt die Leser in eine düstere Welt voller Geister, Magie und Geheimnisse. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Artemisia, eine junge Novizin und Geisterbeschwörerin, die in einem Kloster lebt und darauf trainiert wird, die Toten zur Ruhe zu bringen. Doch als eine dunkle Bedrohung über das Land hereinbricht, ist es an ihr, ein uraltes und gefährliches Relikt zu entfesseln, das sie mit einem machtvollen Geist verbindet. Unfreiwillig zur Retterin geworden, muss Artemisia lernen, die gefährliche Macht des Geistes zu kontrollieren und sich in einer Welt zu behaupten, die von unheimlichen Schatten und zwielichtigen Intrigen geprägt ist. Stilistisch ist das Buch durchaus gelungen; Margaret Rogerson zeigt ein gutes Gespür für Sprache und Atmosphäre, wodurch die düstere Welt von Vespertine lebendig wird. Allerdings lässt die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird, das Lesevergnügen leiden: Der Erzählstil wirkt stellenweise langatmig, und die Handlung zieht sich ohne klare Höhepunkte oder überraschende Wendungen dahin. Dadurch wirkt die Geschichte oftmals eintönig und kann trotz des interessanten Settings und Potentials der Figuren anstrengend zu lesen sein. Die Spannung bleibt zu oft auf der Strecke, und so fehlt es dem Roman an einem fesselnden Fluss, der die Leserschaft bis zur letzten Seite packt. Zudem ist der Roman so geschrieben, dass das Lesen streckenweise ermüdend wirkt, was es schwer macht, wirklich in die Geschichte einzutauchen. Die langwierigen Beschreibungen und die sich wiederholenden inneren Monologe der Protagonistin lassen die Handlung nur langsam voranschreiten und nehmen dem Erzählfluss an Dynamik. Es fehlt an packenden Momenten, die Spannung aufbauen und den Leser fesseln könnten; stattdessen verleiten die ausschweifenden Passagen eher dazu, mit den Gedanken abzuschweifen und die Aufmerksamkeit zu verlieren. So wird das Leseerlebnis zu einer Herausforderung, bei der die Konzentration immer wieder neu gefunden werden muss, um der Geschichte überhaupt folgen zu können. Die Handlung wird zudem durch einige Logikfehler beeinträchtigt, die das Lesevergnügen trüben und den Eindruck einer nicht vollständig durchdachten Geschichte hinterlassen. So gibt es etwa Momente, in denen Artemisia scheinbar mühelos grundlegende menschliche Empfindungen wie Schmerz oder körperliche Bedürfnisse einfach abschalten kann. Diese Fähigkeit wird jedoch kaum erklärt und passt nicht zu den sonstigen Beschränkungen und Herausforderungen, denen sie ausgesetzt ist, was den Eindruck erweckt, als seien solche Details nur eingefügt worden, um bestimmte Situationen bequem zu lösen. Solche Unstimmigkeiten untergraben die Glaubwürdigkeit der Erzählung und lassen die Handlung konstruiert wirken, statt sie auf eine natürliche Weise voranzutreiben. Darüber hinaus mangelt es der Handlung an einem klaren roten Faden, der die Ereignisse kohärent miteinander verbindet und die Geschichte vorantreibt. Statt einer zielgerichteten Erzählung wirkt vieles zerfasert, und manche Passagen lesen sich eher wie lose aneinandergereihte Episoden oder Beschreibungen einer Reise als wie eine packende, zusammenhängende Geschichte. Szenen, in denen sich die Protagonistin von einem Ort zum anderen bewegt oder in denen atmosphärische Details beschrieben werden, stehen oft im Vordergrund, während ein klarer Handlungsbogen fehlt. Dadurch verliert die Geschichte an Spannung und Struktur, und die Ereignisse wirken mitunter belanglos, was es schwer macht, als Leser am Geschehen dranzubleiben und eine emotionale Verbindung zur Handlung aufzubauen. So faszinierend die Welt auch sein mag, in der „Vespertine“ spielt, so herausfordernd ist es, sich als Leser in dieser zurechtzufinden. Rogerson wirft mit zahlreichen Begriffen und Namen um sich, ohne den Leser ausreichend in die Strukturen und Besonderheiten dieser Welt einzuführen. Vieles wird nur angerissen oder bleibt unklar, wodurch es schwerfällt, eine klare Vorstellung von den Regeln, der Geschichte und den Feinheiten dieser Welt zu entwickeln. Statt eines detaillierten Worldbuildings, das die Schauplätze und das Magiesystem lebendig werden lässt, wirkt die Welt vage und kaum greifbar. Die Handlung setzt oft voraus, dass die Leser die komplexen Zusammenhänge von Beginn an verstehen, was zu Verwirrung führt und es erschwert, wirklich in die Geschichte einzutauchen. Auch die Protagonistin Artemisia macht es den Leser nicht leicht, sich mit ihr zu identifizieren oder eine Verbindung zu ihr aufzubauen. Sie wirkt oftmals kühl, unnahbar und zeigt eine Härte, die schnell als unsympathisch empfunden wird. Ihre Entscheidungen sind häufig schwer nachzuvollziehen, und sie handelt in vielen Situationen impulsiv oder eigensinnig, was sie wenig zugänglich macht. Obwohl sie betont, für das Wohl anderer einzutreten und alles für ihre Mitmenschen zu tun, zeigen ihre Handlungen ein anderes Bild: Artemisia handelt oft egozentrisch, scheut Kompromisse und setzt ihre eigenen Interessen oder Überzeugungen kompromisslos durch, selbst wenn dies andere beeinträchtigt. Diese Widersprüchlichkeit macht es schwer, mit ihr mitzufühlen oder ihren Weg zu verstehen – eine Herausforderung für die Leserschaft, die normalerweise auf die emotionale Nähe zur Hauptfigur angewiesen ist, um wirklich in die Geschichte einzutauchen. Im Gegensatz dazu steht der Widergänger, der mit seinem frechen Humor und seinen schlagfertigen Sprüchen für einige der unterhaltsamsten Momente im Buch sorgt. Seine lockere, bisweilen respektlose Art bringt eine willkommene Leichtigkeit in die düstere Atmosphäre der Geschichte und bietet dem Leser einen charmanten Kontrast zur oft grüblerischen Protagonistin. Allerdings bleibt der Widergänger als Figur eher eindimensional; ihm fehlt die charakterliche Tiefe, die ihn zu einer wirklich komplexen und greifbaren Persönlichkeit machen könnte. Seine Rolle beschränkt sich größtenteils auf humorvolle Kommentare und gelegentliche Unterstützung, ohne dass man viel über seine Hintergründe oder Motive erfährt. So bleibt er insgesamt leider etwas zu oberflächlich und verschenkt damit sein Potenzial, die Geschichte wirklich zu bereichern. Insgesamt hätte „Vespertine – Das Geheimnis der dunklen Priesterin“ so viel mehr sein können. Die faszinierende Grundidee und das Potenzial der düsteren, geisterhaften Welt hätten die Grundlage für eine fesselnde Geschichte geschaffen. Doch die fehlende Tiefe im Worldbuilding, die schwer zugängliche Protagonistin und die Logikfehler in der Handlung lassen den Roman hinter den Erwartungen zurückbleiben. Auch die charmanten Momente mit dem Widergänger und die atmosphärische Sprache können nicht ganz darüber hinwegtäuschen, dass der rote Faden und die emotionale Nähe zur Geschichte fehlen. So bleibt der Roman letztlich eine Geschichte, die zwar interessante Ansätze bietet, jedoch ihre Möglichkeiten nicht vollständig ausschöpft und dadurch ein wenig im Schatten ihrer eigenen Ambitionen verweilt.

4.5

Düsterer Einteiler mit viel Gefühl

Vorweg: derartig viel Tiefgang bei einem Einzelband ist mir selten begegnet. Das Buch ist tiefgründig, spannend und regt zum Nachdenken an. Die Figuren entwickeln sich kraftvoll und eine Überraschung jagt die nächste. Ein Buch das Freude bereitet

4

Anders als erwartet

Das Buch lässt mich ein wenig zwiegespalten zurück.

Anders als erwartet
2

„Sie halten mich für eine Heilige.« »Und vielleicht haben sie recht. Schrecklich und anstrengend genug bist du dafür. Und soweit ich es beurteilen kann, sind das die entscheidenden Kriterien.«

Hmmmm mir fällt das hier sehr schwer 🫠 Ich habe mich tatsächlich sehr auf das Buch gefreut, weil ich mit Rogersons Bücher nur positive Erfahrungen gemacht habe allerdings fehlte mir hier, dass die Protagonistin die Chance nutzt und mit dem Mann den sie für den Übeltäter hält zumindest einmal ein Wort redet. Um spoilerfrei zu bleiben möchte ich sagen, dass mir das Buch im Grunde gut gefallen hat. Die Dialoge sind sehr lustig, die Idee der auferstehenden Geister einfach nur genial 🤩 Allerdings fehlte mir ein wenig, dass die Protagonistin tatsächlich über ihr Handeln nachdenkt und überlegt was die nächsten sinnvollen Schritte sind. Unsere Protagonistin hat sehr lange Zeit keine Idee davon und dadurch irrt man als Leser irgendwie so mit hinterher und fragt sich was eigentlich das Ziel sein soll. Dadurch fiel mir der Mittelteil der Geschichte etwas schwer und zum Ende hin war ich ein wenig gespannt aber auch ein wenig froh als es vorbei war ♥️ Dennoch würde ich den Einzelband als kurzen Ausflug für Zwischendurch (wenn man etwas leichtes, lustiges ohne Liebesgeschichte möchte) empfehlen 🧐☺️

„Sie halten mich für eine Heilige.«
»Und vielleicht haben sie recht. Schrecklich und anstrengend genug bist du dafür. Und soweit ich es beurteilen kann, sind das die entscheidenden Kriterien.«
5

Zu spannend um es wegzulegen

Artemisias einziges Ziel im Leben ist es, eine Graue Schwester zu werden. Diese Nonnen sorgen dafür, dass die Seelen der Verstorbenen ins Jenseits übergehen können. Als ihr Konvent von einer Armee besessener Soldaten angegriffen wird und sie sich mit einem Wiedergänger einlassen muss um ihre Zuhause zu verteidigen. Doch nun muss die fliehen um die Geheimnisse des Klerus und Widergänger herauszufinden. Spannende Geschichte, tolles World Building und ohne kitschige Liebesgeschichte. Eine starke Protagonistin und immer neue Wendungen, lösen mich das Buch kaum weg legen!

4

Das Buch erzählt eine spannende Geschichte, allerdings hatte es einen etwas holprigen Start. Der plötzliche Einstieg und die Vielzahl an Geisterarten machten es ziemlich schwer, der Handlung zu folgen. Auch der Weltenaufbau bleibt durch das schnelle Erzähltempo etwas oberflächlich – hier hätte ich mir mehr Zeit gewünscht, die Details kennenzulernen. Potential ist da nämlich wirklich da, ich fand das ganze Setting wirklich super interessant! Was das Buch auszeichnet, sind die Hauptfiguren. Artemisia und der Wiedergänger sind ein faszinierendes Duo, deren Beziehung sich interessant entwickelt und es hat wirklich Spaß gemacht, die Beiden zu begleiten! Mich hat das etwas an das Buch der Totengräbersohn erinnert (von dem ich auch ein absoluter Fan war!). Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten hat die Geschichte mit ihrer Spannung und düsteren Atmosphäre überzeugt. Ich freue mich auf einen zweiten Band und empfehle das Buch vor allem Fans von düsteren Fantasy-Welten.

5

Wow es war der absolute Hammer! Hätte nicht erwartet das es mir so sehr gefallen würde. Man verliebt sich total in die Charaktere besonders unsere Hauptprotagonistin Artemisia hat es mir sehr angetan<3 Tolles interessantes "Magiesystem" mochte total diesen düsteren Vibe mit den Geistern, Kloster und der alten Stadt. Margret Rogerson hat mich mal wieder nicht enttäuscht ^^ Es war spannend, düster,lustig und sehr rührend ❤️ Definitiv ein neues Lieblingsbuch<3

3

Leider konnte mich die Geschichte einfach nicht richtig packen

Vespertine war mein zweites Buch von Margaret Rogerson. Der dunkelste aller Zauber mochte ich total gern, daher war ich super gespannt auf dieses Buch. Ich musste mich erst einmal an den Schreibstil gewöhnen. Oft habe ich Sätze doppelt lesen müssen und hatte eher einen langsamen Lesefluss. Die Geschichte selbst fand ich interessant. In dieser Welt, die von Nonnen, Klerikern und Rittern bevölkert wird und in der Heilige angebetet werden, spielt der Glaube eine wichtige Rolle. Die düstere und mystische Atmosphäre in dieser von Tod und Geistern durchzogenen Welt kam richtig stark rüber und mochte ich total. Die Magie fand ich hier besonders, denn diese wird über Reliquien gewirkt. Artemisia wird von den anderen Novizinnen ausgeschlossen, sie haben Angst vor ihr. Schon als Kind war sie von einem bösen Geist besessen, und nun beherbergt sie erneut einen mächtigen Geist in sich. Sie hat einen starken Willen und macht im Verlauf der Geschichte eine gute Entwicklung durch, was mir gefallen hat. Der Wiedergänger, der in ihrem Körper gefangen ist, ist definitiv eine der faszinierendsten Figuren. Seine Abneigung gegen Nonnen macht er immer wieder sehr deutlich. Er gibt immer wieder mal sarkastische Kommentare von sich und sorgt so für Schmunzler. Dass Artemisia immerzu laut mit ihm spricht und nicht in Gedanken, fand ich total seltsam. Der Spannungsbogen hatte seine Höhen und Tiefen. Stellenweise fand ich es sehr spannend und auch fesselnd, doch es gab auch einige Stellen, die eher langatmig, fast schon langweilig für mich waren. Ich hatte richtig Bock auf die Geschichte und wollte sie lieben, doch leider ist der Funke bei mir nicht so richtig übergesprungen. Es gab einiges, was ich sehr mochte, allen voran, wie wundervoll atmosphärisch es immer wieder ist, dennoch konnte mich die Story einfach nicht so richtig packen. Ich danke dem cbj Verlag von Herzen für das Rezensionsexemplar.

5

Das Buch ist wirklich Mega spannend. Die Story und die Ausführungen waren auch einfach Mega. Es war wirklich mal was anderes und ich freu mich schon auf die nächsten Teile der Reihe. Ich hoffe die Reihe wird mich nicht enttäuschen. Ich habe große Erwartungen.

3.5

Ich mag den Schreibstil der Autorin, dieses Buch ist allerdings nicht eines ihrer Besten. Es ist ganz schön, aber kein Highlight. Nichts desto trotz eine ganz nette Geschichte

4.5

Düster, spannend und mysteriös. Eine Welt voll dunkler Magie , Geistern und Geheimnissen.

4

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da es für mich perfekt in die kalte Jahreszeit passt. Den Schreibstiel der Autorin mochte ich schon in „Der dunkelste aller Zauber“ sehr gerne & das hat sich auch hier noch geändert. Leider hatte ich am Anfang ziemlich Probleme in die Geschichte reinzukommen, was vermutlich daran liegt, das man erstmal mit super vielen Informationen & neuen Begriffen überschwemmt wird. Auch um die Protagonistin zu mögen hat es etwas gedauert, da sie eher der zurückgezogene unnahbare Typ ist. Richtig toll fand ich das düstere Setting, das toll in die dunkle Jahreszeit passt. Die Geistertypen waren vielseitig ausgearbeitet & interessant. Hier hätte ich mir denn Überblick eher am Anfang des Buchs gebraucht als am Ende. Ich vermute das hätte beim reinkommen geholfen. Auch die Idee von kämpfenden Nonnen fand ich richtig gut. Besonders lieb gewonnen habe ich den Wiedergänger, der mich mit seinen sarkastischen Sprüchen zum schmunzeln gebracht hat. Es gab viele actionreiche Kämpfe & die Spannung wird konstant hochgehalten. Mit dem Ende bin ich persönlich sehr zufrieden & gespannt ob es eine Fortsetzung geben wird. Alles in allem hat mir das Buch gefallen. 😊

3.5

"Vespertine – Das Geheimnis der dunklen Priesterin" von Margaret Rogerson ist ein faszinierendes und düsteres Fantasy-Jugendbuch, das in einer mittelalterlichen Welt spielt. Die Geschichte folgt Artemisia, einer jungen Frau, die zur Grauen Schwester ausgebildet wird. Diese Nonnen haben die Aufgabe, die Seelen der Verstorbenen ins Jenseits zu geleiten und gegen Geister zu kämpfen. Als ihr Konvent von besessenen Soldaten angegriffen wird, erweckt Artemisia versehentlich den Geist eines mächtigen Wiedergängers. Dieser Geist wird zu einem ungewöhnlichen Verbündeten, während Artemisia versucht, das Land vor einer drohenden Gefahr zu retten. Die Beziehung zwischen Artemisia und dem Wiedergänger ist humorvoll und spannend, was der Geschichte eine besondere Dynamik verleiht. Das Buch besticht durch seine düstere Atmosphäre und die detaillierte Welt, die Rogerson erschafft. Die Handlung ist packend und bietet eine gute Mischung aus Action und Charakterentwicklung. Besonders hervorzuheben ist, dass es keine typische Romanze gibt, sondern der Fokus auf Artemisia und ihrer Mission liegt. Insgesamt ist "Vespertine" ein gelungenes Werk, das sowohl Fans von düsteren Fantasy-Geschichten als auch Leserinnen und Leser, die starke weibliche Protagonistinnen schätzen, begeistern wird. Die Autorin lässt am Ende Raum für eine mögliche Fortsetzung, was die Vorfreude auf weitere Abenteuer von Artemisia weckt.

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