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Von untoten Piraten und einem Schatz am Ende der Welt
Sorinda ist Auftragsmörderin, die rechte Hand der Piratenkönigin Alosa. Stets eins mit den Schatten fürchten alle Männer ihre Dolche. Doch diesmal wird sie mit einer ungewöhnlichen Mission betraut: Sie soll ein verschollenes Schiff in unbekannten Gewässern finden – selbst als Captain. Und während sie sich noch mit ihrem dickköpfigen Steuermann herumärgert, beginnen bald Crewmitglieder von Deck zu verschwinden und auch Untote suchen ihren Weg heim und was als Rettungsmission begann, geht bald ums bloße Überleben… Mit diesem Spin-Off kehren wir nach dem Ende von Alosa Kalligans Geschichte noch einmal an den turbulenten Hof der Piratenkönige zurück. Diesmal begleiten wir die stille, aber mordsgefährliche Sorinda, die man aus der originalen Geschichte zwar schon kennt, aber noch nicht viel über sie weiß. Als Protagonistin war sie mir sympathischer als Alosa, auch wenn man erst mal mit ihr warm werden muss. Sie ist zurückgezogen und sehr wenig emotional, eine eiskalte Killerin, aber auch eine glühende Kämpferin für ihre Crew und Freunde. Ihre Geschichte erscheint um einiges düsterer und auch nochmal moralisch dunkelgrauer als Alosas, was wiederum das Setting mitten in einer Piratengemeinschaft unterstreicht. Frauen sind eben einfach die besseren Freibeuter. Die Geschichte selbst fühlte sich (mal wieder) wie ein Fluch der Karibik Film an, eine wilde Kombination aus Reise zum Rand der Welt, Magie ewiger Jugend und untoten Piraten konnte unterhalten, auch wenn das Buch, ähnlich wie die Filme, die Magie und alles Übernatürliche nicht weiter erklärt, sondern einfach als gegeben hinnimmt. Das nimmt der Spannung und dem Abenteuergefühl der Geschichte aber nicht ihren Reiz, es war wieder ein Fest, den Piratinnen dabei zuzusehen, wie sie die Männer in ihre Schranken gewiesen haben. Nicht alle Pläne kamen absolut überraschend, aber die Autorin besticht trotzdem mit Witz und Kanonenkugel und moralisch dunkelgrauen Aktionen, außerdem mit genau der richtigen Menge an leiser Romantik. Wer Fluch der Karibik mochte, der wird auch Gefallen an dieser Geschichte finden und wer weiß, vielleicht war es ja nicht die letzte um Alosas Crew, die Tricia Levenseller uns erzählt…

May 11, 2025
Von untoten Piraten und einem Schatz am Ende der Welt
Sorinda ist Auftragsmörderin, die rechte Hand der Piratenkönigin Alosa. Stets eins mit den Schatten fürchten alle Männer ihre Dolche. Doch diesmal wird sie mit einer ungewöhnlichen Mission betraut: Sie soll ein verschollenes Schiff in unbekannten Gewässern finden – selbst als Captain. Und während sie sich noch mit ihrem dickköpfigen Steuermann herumärgert, beginnen bald Crewmitglieder von Deck zu verschwinden und auch Untote suchen ihren Weg heim und was als Rettungsmission begann, geht bald ums bloße Überleben… Mit diesem Spin-Off kehren wir nach dem Ende von Alosa Kalligans Geschichte noch einmal an den turbulenten Hof der Piratenkönige zurück. Diesmal begleiten wir die stille, aber mordsgefährliche Sorinda, die man aus der originalen Geschichte zwar schon kennt, aber noch nicht viel über sie weiß. Als Protagonistin war sie mir sympathischer als Alosa, auch wenn man erst mal mit ihr warm werden muss. Sie ist zurückgezogen und sehr wenig emotional, eine eiskalte Killerin, aber auch eine glühende Kämpferin für ihre Crew und Freunde. Ihre Geschichte erscheint um einiges düsterer und auch nochmal moralisch dunkelgrauer als Alosas, was wiederum das Setting mitten in einer Piratengemeinschaft unterstreicht. Frauen sind eben einfach die besseren Freibeuter. Die Geschichte selbst fühlte sich (mal wieder) wie ein Fluch der Karibik Film an, eine wilde Kombination aus Reise zum Rand der Welt, Magie ewiger Jugend und untoten Piraten konnte unterhalten, auch wenn das Buch, ähnlich wie die Filme, die Magie und alles Übernatürliche nicht weiter erklärt, sondern einfach als gegeben hinnimmt. Das nimmt der Spannung und dem Abenteuergefühl der Geschichte aber nicht ihren Reiz, es war wieder ein Fest, den Piratinnen dabei zuzusehen, wie sie die Männer in ihre Schranken gewiesen haben. Nicht alle Pläne kamen absolut überraschend, aber die Autorin besticht trotzdem mit Witz und Kanonenkugel und moralisch dunkelgrauen Aktionen, außerdem mit genau der richtigen Menge an leiser Romantik. Wer Fluch der Karibik mochte, der wird auch Gefallen an dieser Geschichte finden und wer weiß, vielleicht war es ja nicht die letzte um Alosas Crew, die Tricia Levenseller uns erzählt…
May 11, 2025









