Daughter of the Siren Queen: Library Edition
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Interessante Fortsetzung mit viel verschenktem Potential
Ich fand diesen zweiten Teil von der Grundstory her sehr interessant. Man hat mehr über Alosas Familie und ihre Fähigkeiten erfahren, ebenso ein wenig mehr über Riden. Schade fand ich nur, dass Alosas Crew größtenteils weiterhin ein Mysterium ist. Als innerhalb des Buches die Anzahl der Crewmitglieder (über 30!) genannt wurde war ich ziemlich verdutzt. Einige Namen kannte man bereits aus Teil 1, allerdings hatte ich mir eine deutlich kleinere Crew vorgestellt, da nie sonderlich darauf eingegangen wurde. Auch im Verlauf von Band 2 wurde leider nur geringfügig auf die Crew eingegangen. Es wurden ein paar Namen durch die Gegend geworfen, hin und wieder die Fähigkeiten und dann und wann von ein paar wenigen ein Teil der Vergangenheit. Das fand ich sehr schade, denn so konnte kaum eine Verbindung zur Crew aufgebaut werden. Da die gesamte Crew im Buch mehrfach in Lebensgefahr gerät und leider auch Verluste zu verzeichnen sind, war dies besonders schade. Zum Teil konnte ich mich nicht einmal erinnern, wer nun der/die Tote/r war oder welche Funktion er/sie an Bord hatte. Somit war keinerlei Spur von Trauer zu erkennen, als von deren Tod gesprochen wurde. Sehr schade, denn hier wurde viel Potential ungenutzt gelassen. Zum Teil ging mir leider auch Alosa ziemlich auf die Nerven mit ihrem hin und her mit Riden und ihren Fähigkeiten als Halb-Sirene. Die ersten wirklich realistischen Gefühle ihrerseits schien sie während ihres Wutausbruchs zu haben, doch dann wurde dies mit einer krassen Stimmungsschwankung zunichte gemacht. Von abgrundtiefer Wut, Trauer und Verzweiflung zu absolut rattig auf Riden. Hm Ich weiß ja nicht..... und danach war einfach alles wieder in Ordnung? Null Gefühlsbewältigung oder Auslebung. Ich verstehe, dass Alosa die taufe, starke und unnahbare Piratenprinzessin darstellen soll, aber.... leider kann ich mich so kaum in sie hinein versetzen. Sie gesteht sich selbst gegenüber nicht einen Funken ihrer Gefühle ein, nicht einmal wenn sie allein ist. Sie äußert, was sie mag und was nicht und was sie nervt aber das wars auch schon. Sie weint nie, lässt ihre Trauer nie zu und.... hat Alosa überhaupt schon einmal in den beiden Bänden von Herzen gelacht oder auch nur gegrinst? Ich kann mich nicht daran erinnern. Sehr schade das macht sie sehr.... oberflächlich und plump als Charakter. Auch die Beziehung zu Riden.... puh schwierig. Es wird ständig von diesem "kribbeln" gesprochen, aber was genau finden die aneinander? Ist es nur das Aussehen? Die Fähigkeiten? Oder doch ein Teil der Persönlichkeit die wir Leser einfach nicht kennen? Ich hoffe wirklich in Teil 3 wird etwas mehr auf die Gefühlswelt eingegangen aber ich befürchte dort werden wir erneut enttäuscht. Auch das Geheimnis vom "Menschlich bleiben" von Alosa und der "Unantastbarkeit" von ihrem Vater gegenüber der Sirenen ergibt für mich wenig Sinn. Das mit der Blutsverwandtschaft ergab für mich deutlich mehr Sinn, als.... naja der eigentliche Grund. Erneut verschenkte Potential. Schade. Grundsätzlich hat die gesamte Geschichte viel Potential, welches meiner Meinung nach zu wenig genutzt wird. Das Ende fand ich ebenfalls zu....einfach. Hätte man mehr draus machen können. Deswegen leider nur 3 Sterne von mir.
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Interessante Fortsetzung mit viel verschenktem Potential
Ich fand diesen zweiten Teil von der Grundstory her sehr interessant. Man hat mehr über Alosas Familie und ihre Fähigkeiten erfahren, ebenso ein wenig mehr über Riden. Schade fand ich nur, dass Alosas Crew größtenteils weiterhin ein Mysterium ist. Als innerhalb des Buches die Anzahl der Crewmitglieder (über 30!) genannt wurde war ich ziemlich verdutzt. Einige Namen kannte man bereits aus Teil 1, allerdings hatte ich mir eine deutlich kleinere Crew vorgestellt, da nie sonderlich darauf eingegangen wurde. Auch im Verlauf von Band 2 wurde leider nur geringfügig auf die Crew eingegangen. Es wurden ein paar Namen durch die Gegend geworfen, hin und wieder die Fähigkeiten und dann und wann von ein paar wenigen ein Teil der Vergangenheit. Das fand ich sehr schade, denn so konnte kaum eine Verbindung zur Crew aufgebaut werden. Da die gesamte Crew im Buch mehrfach in Lebensgefahr gerät und leider auch Verluste zu verzeichnen sind, war dies besonders schade. Zum Teil konnte ich mich nicht einmal erinnern, wer nun der/die Tote/r war oder welche Funktion er/sie an Bord hatte. Somit war keinerlei Spur von Trauer zu erkennen, als von deren Tod gesprochen wurde. Sehr schade, denn hier wurde viel Potential ungenutzt gelassen. Zum Teil ging mir leider auch Alosa ziemlich auf die Nerven mit ihrem hin und her mit Riden und ihren Fähigkeiten als Halb-Sirene. Die ersten wirklich realistischen Gefühle ihrerseits schien sie während ihres Wutausbruchs zu haben, doch dann wurde dies mit einer krassen Stimmungsschwankung zunichte gemacht. Von abgrundtiefer Wut, Trauer und Verzweiflung zu absolut rattig auf Riden. Hm Ich weiß ja nicht..... und danach war einfach alles wieder in Ordnung? Null Gefühlsbewältigung oder Auslebung. Ich verstehe, dass Alosa die taufe, starke und unnahbare Piratenprinzessin darstellen soll, aber.... leider kann ich mich so kaum in sie hinein versetzen. Sie gesteht sich selbst gegenüber nicht einen Funken ihrer Gefühle ein, nicht einmal wenn sie allein ist. Sie äußert, was sie mag und was nicht und was sie nervt aber das wars auch schon. Sie weint nie, lässt ihre Trauer nie zu und.... hat Alosa überhaupt schon einmal in den beiden Bänden von Herzen gelacht oder auch nur gegrinst? Ich kann mich nicht daran erinnern. Sehr schade das macht sie sehr.... oberflächlich und plump als Charakter. Auch die Beziehung zu Riden.... puh schwierig. Es wird ständig von diesem "kribbeln" gesprochen, aber was genau finden die aneinander? Ist es nur das Aussehen? Die Fähigkeiten? Oder doch ein Teil der Persönlichkeit die wir Leser einfach nicht kennen? Ich hoffe wirklich in Teil 3 wird etwas mehr auf die Gefühlswelt eingegangen aber ich befürchte dort werden wir erneut enttäuscht. Auch das Geheimnis vom "Menschlich bleiben" von Alosa und der "Unantastbarkeit" von ihrem Vater gegenüber der Sirenen ergibt für mich wenig Sinn. Das mit der Blutsverwandtschaft ergab für mich deutlich mehr Sinn, als.... naja der eigentliche Grund. Erneut verschenkte Potential. Schade. Grundsätzlich hat die gesamte Geschichte viel Potential, welches meiner Meinung nach zu wenig genutzt wird. Das Ende fand ich ebenfalls zu....einfach. Hätte man mehr draus machen können. Deswegen leider nur 3 Sterne von mir.





