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Ein schottischer Albtraum zwischen Shakespeare und Folklore
Wenn Elite-Uni-Vibes auf düstere schottische Mythen treffen, ist man mitten im Geschehen von Noah Stoffers’ neuestem Urban- Fantasy Werk. Als großer Fan von Dark Academia, Diversity und allem Übernatürlichen war dieses Buch für mich ein absolutes Muss – natürlich auch wegen der Anlehnung an Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ 😇❤️ Darum geht es: Ari hat eigentlich schon genug Baustellen: Das Coming-out als nonbinäre, transmaskuline Person verarbeiten und gleichzeitig die anstehenden Prüfungen an der Elite-Uni auf der schottischen Insel Hilma bestehen. Doch dann bricht das Übernatürliche in Aris Leben ein: Plötzlich sind da Geister, die mit Ari kommunizieren und Aris Freund*innen entwickeln Fähigkeiten, die sie sich nicht erklären können. Zwischen Bibliotheks-Sessions und Theaterproben müssen sie herausfinden, welche dunklen Geheimnisse Hilma birgt – denn ihr Gegner schreckt selbst vor Mord nicht zurück. Was mir besonders gefallen hat: • Der Schreibstil & die Atmosphäre: Noah Stoffers schreibt wunderbar poetisch und erschafft eine dichte, atmosphärische Welt. Die Verbindung zur schottischen Folklore, den Feenwesen und der Anderswelt ist extrem interessant und originell in die Handlung eingewoben. • Die Charaktere: Die Figuren sind das Herzstück des Buches. Ari ist als Ich-Erzähler*in wunderbar nahbar; die Gedanken und Gefühle waren für mich jederzeit greifbar. Ich denke, auch für Menschen die sich noch nie mit nonbinärer Geschlechtszugehörigkeit auseinandergesetzt haben, birgt das Buch die Möglichkeit mehr darüber zu erfahren. Rayna beeindruckt durch ihre Stärke und Tiefe, ohne sich beweisen zu müssen. Jamie fasziniert durch eine schwer greifbare, fast verwunschene Art. Und dann ist da Ren: In ihn habe ich mich gemeinsam mit Ari verliebt – egal ob in Monster- oder Menschenform 🥰 und hab mich über diese kleine, aber feine Liebesgeschichte wirklich sehr gefreut. • Das Setting: Für Liebhaber von Dark Academia und Shakespeare ist das Buch ein Fest. Das Theaterstück bleibt die ganze Zeit über präsent und gibt der Geschichte einen tollen Rahmen. Was schwierig für mich war: Trotz der tollen Grundidee hatte ich Startschwierigkeiten. Die ersten 20 % machten es mir schwer, in die Geschichte einzutauchen, da viele Handlungsstränge gleichzeitig eingeführt werden und man anfangs einfach in die Geschichte hinein geworfen wird. Phasenweise war es so verwirrend, dass ich den Überblick darüber verloren habe, wo wir uns gerade befinden oder was genau passiert. Im weiteren Verlauf hatte das Buch immer wieder kleinere Längen, während das Ende dann fast schon zu schnell kam. Fazit: „Midsummer’s Nightmare“ ist eine Geschichte voller Diversity, mit einer ordentlichen Prise wohliger Mystery Atmosphäre und Charakteren, die man ins Herz schließt. Wer über gelegentliche Verwirrungen und kleine Längen hinwegsehen kann, wird mit einer magischen, tiefgründigen Reise nach Schottland belohnt. Jetzt nachdem ich die Rezension fertig geschrieben habe und mir alles nochmal durchgelesen hab, finde ich, dass die ganze Geschichte auch ein bisschen Ghostwhisperer und The Magicians Vibes hat 😅 wollte dies nicht unerwähnt lassen.

Apr 24, 2026
Ein schottischer Albtraum zwischen Shakespeare und Folklore
Wenn Elite-Uni-Vibes auf düstere schottische Mythen treffen, ist man mitten im Geschehen von Noah Stoffers’ neuestem Urban- Fantasy Werk. Als großer Fan von Dark Academia, Diversity und allem Übernatürlichen war dieses Buch für mich ein absolutes Muss – natürlich auch wegen der Anlehnung an Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ 😇❤️ Darum geht es: Ari hat eigentlich schon genug Baustellen: Das Coming-out als nonbinäre, transmaskuline Person verarbeiten und gleichzeitig die anstehenden Prüfungen an der Elite-Uni auf der schottischen Insel Hilma bestehen. Doch dann bricht das Übernatürliche in Aris Leben ein: Plötzlich sind da Geister, die mit Ari kommunizieren und Aris Freund*innen entwickeln Fähigkeiten, die sie sich nicht erklären können. Zwischen Bibliotheks-Sessions und Theaterproben müssen sie herausfinden, welche dunklen Geheimnisse Hilma birgt – denn ihr Gegner schreckt selbst vor Mord nicht zurück. Was mir besonders gefallen hat: • Der Schreibstil & die Atmosphäre: Noah Stoffers schreibt wunderbar poetisch und erschafft eine dichte, atmosphärische Welt. Die Verbindung zur schottischen Folklore, den Feenwesen und der Anderswelt ist extrem interessant und originell in die Handlung eingewoben. • Die Charaktere: Die Figuren sind das Herzstück des Buches. Ari ist als Ich-Erzähler*in wunderbar nahbar; die Gedanken und Gefühle waren für mich jederzeit greifbar. Ich denke, auch für Menschen die sich noch nie mit nonbinärer Geschlechtszugehörigkeit auseinandergesetzt haben, birgt das Buch die Möglichkeit mehr darüber zu erfahren. Rayna beeindruckt durch ihre Stärke und Tiefe, ohne sich beweisen zu müssen. Jamie fasziniert durch eine schwer greifbare, fast verwunschene Art. Und dann ist da Ren: In ihn habe ich mich gemeinsam mit Ari verliebt – egal ob in Monster- oder Menschenform 🥰 und hab mich über diese kleine, aber feine Liebesgeschichte wirklich sehr gefreut. • Das Setting: Für Liebhaber von Dark Academia und Shakespeare ist das Buch ein Fest. Das Theaterstück bleibt die ganze Zeit über präsent und gibt der Geschichte einen tollen Rahmen. Was schwierig für mich war: Trotz der tollen Grundidee hatte ich Startschwierigkeiten. Die ersten 20 % machten es mir schwer, in die Geschichte einzutauchen, da viele Handlungsstränge gleichzeitig eingeführt werden und man anfangs einfach in die Geschichte hinein geworfen wird. Phasenweise war es so verwirrend, dass ich den Überblick darüber verloren habe, wo wir uns gerade befinden oder was genau passiert. Im weiteren Verlauf hatte das Buch immer wieder kleinere Längen, während das Ende dann fast schon zu schnell kam. Fazit: „Midsummer’s Nightmare“ ist eine Geschichte voller Diversity, mit einer ordentlichen Prise wohliger Mystery Atmosphäre und Charakteren, die man ins Herz schließt. Wer über gelegentliche Verwirrungen und kleine Längen hinwegsehen kann, wird mit einer magischen, tiefgründigen Reise nach Schottland belohnt. Jetzt nachdem ich die Rezension fertig geschrieben habe und mir alles nochmal durchgelesen hab, finde ich, dass die ganze Geschichte auch ein bisschen Ghostwhisperer und The Magicians Vibes hat 😅 wollte dies nicht unerwähnt lassen.
Apr 24, 2026









