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Unwell Women: Misdiagnosis and Myth in a Man-Made World

4.0(23)
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About the book

A trailblazing, conversation-starting history of women’s health—from the earliest medical ideas about women’s illnesses to hormones and autoimmune diseases—brought together in a fascinating sweeping narrative.

Elinor Cleghorn became an unwell woman ten years ago. She was diagnosed with an autoimmune disease after a long period of being told her symptoms were anything from psychosomatic to a possible pregnancy. As Elinor learned to live with her unpredictable disease she turned to history for answers, and found an enraging legacy of suffering, mystification, and misdiagnosis.

In Unwell Women, Elinor Cleghorn traces the almost unbelievable history of how medicine has failed women by treating their bodies as alien and other, often to perilous effect. The result is an authoritative and groundbreaking exploration of the relationship between women and medical practice, from the "wandering womb" of Ancient Greece to the rise of witch trials across Europe, and from the dawn of hysteria as a catchall for difficult-to-diagnose disorders to the first forays into autoimmunity and the shifting understanding of hormones, menstruation, menopause, and conditions like endometriosis.

Packed with character studies and case histories of women who have suffered, challenged, and rewritten medical orthodoxy—and the men who controlled their fate—this is a revolutionary examination of the relationship between women, illness, and medicine. With these case histories, Elinor pays homage to the women who suffered so strides could be made, and shows how being unwell has become normalized in society and culture, where women have long been distrusted as reliable narrators of their own bodies and pain. But the time for real change is long overdue: answers reside in the body, in the testimonies of unwell women—and their lives depend on medicine learning to listen.

Editions (4)

ISBN9780593182956
PublisherDutton
Publication Date06/08/21
Pages400

Reviews & Ratings

23 ratings

6 reviews

4.0

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  • reading.dino
    reading.dino

    37 Followers

    5.0

    „Unwell women“ hat mich selbst als „unwell women“ zum weinen gebracht. Die Autorin selbst ist mit Lupus diagnostiziert und schreibt das Buch aus einer „wir“ Perspektive. Leser:innen die sich selbst als „unwell“ bezeichnen werden mit einbezogen, wenn in „wir-Botschaften“ vom unserem Leid erzählt wird. Das Buch fängt im alten Griechenland an und endet in der Gegenwart. Wir folgen der medizinischen Entwicklung der Medizin des weiblichen Körpers bzw. überhaupt der Entstehung dieser. Es geht nicht nur um körperliche Krankheiten sondern auch, wie mit psychisch kranken Frauen umgegangen wurde. Die Grausamkeiten von Maßnahmen, welche die Gesundheit wieder herstellen sollten, werden dargestellt und gleichzeitig auch Hoffnung geschürt. Wir folgen nicht nur männlichen Ärtzen ( welche sich unter anderem auch für eine faire weibliche Medizin einsetzten) sondern erfahren von den ersten weiblichen Ärtzinnen, jenen die sich für das Recht auf Abtreibung, auf eine schmerzlose Geburt und gegen Lobotomien einsetzten. Wir erfahren die Geschichte von furchtlosen Aktivist:innen die eine intersektionale, feministische Medizin forderten. Das Buch gibt einem das Gefühl von „gesehen werden“ und zeigt, wie viel starke,laute Frauen schon geschafft haben. Liest man das Buch, überdenkt man sein Bild über den eigenen Körper. Weiß ich was ich fühle? Wie ich aussehe? Was hilft mir wirklich , unabhängig davon, was Ärzte mir sagen? Man denkt darüber nach, was man vielleicht schon alles weiß aber sich nie Raum gegeben hat. Man wird mutig, sich selbst zu trauen und für sich einzustehen. Niemand weiß besser über die eigenen Schmerzen als man selbst. Ein wirklich bewegendes Buch für alle, die eine „unwell women“ sind.

    Oct 20, 2024

  • bejeweled
    bejeweled

    36 Followers

    4.5

    Pflichtlektüre für alle. Unglaublich wütendmachend, informativ, wütendmachend und wahnsinnig gut recherchiert. "When a woman tells you she is in pain, believe her the first time."

    "Medicine has historically pathologised what it means to live in a female body to such a degree that being unwell has been normalised in society and culture, while a woman's rights over her own body remain contested even today." Das Buch war hart, es ist keine locker-leichte Lektüre, was aber nicht davon abhalten darf, es zu lesen. Jede Frau und jeder Mann sollte wissen, was in diesem Buch geschrieben steht. Angefangen bei Hippokrates und im alten Griechenland& Rom bis heute werden Frauen in der Medizin vernachlässigt, nicht ernstgenommen, belächelt und vor allem auf eins reduziert: Ihren Uterus und die Rolle als Mutter. "Hysterie", "The wandering womb", "hormonelle Emotionalität" oder "seichtes Gemüt" - von jeher wurden Krankheiten und Schmerzen von Frauen auf ihr "Frau-Sein" zurückgeführt und nicht näher untersucht. Bis es überhaupt für Frauen möglich war, sich gynäkologisch untersuchen zu lassen und welche kruden Erzählungen davon abhalten sollten, wofür ursprünglich Verhütungsmethoden entwickelt wurden (spoiler: nicht für die weibliche Selbstbestimmung), welche Kämpfe Frauen von jeher für Mitsprache, Wahlrecht und Entscheidungen über ihren eigenen Körper ausfochten und wo die Hexenjagd ihren Ursprung hat— all das und noch viel mehr wird auf ungeschönte Weise beschrieben. Auch heute noch werden Frauen medizinisch gegaslighted. ---- Einzig gestört am Buch hat mich die schiere Dichte der Inhalte pro Kapitel, wo einfach zu viele Aspekte auf einmal ohne Absatz oder Zwischenüberschrift eingeführt wurden.

    Apr 24, 2025

  • flowergirl
    flowergirl

    8 Followers

    4.0

    An infuriating, anger-inducing book - but for all the right reasons.

    This is such an important topic and Dr. Cleghorn does a great job of laying out all the problems and history of medicine.

    Mar 7, 2024

3 of 6 reviews

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