Genau richtig
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Description
Book Information
Author Description
Jostein Gaarder, 1952 in Norwegen geboren, studierte Philosophie, Theologie und Literaturwissenschaften. Er war lange Philosophielehrer und lebt heute als freier Schriftsteller in Oslo. Sein Roman »Sofies Welt« (1993) wurde in über 50 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschienen von ihm »Ein treuer Freund« (Roman, 2017), »Genau richtig« (2019) und »Ist es nicht ein Wunder, dass es uns gibt? Eine Lebensphilosophie« (2023).
Posts
Ein Mann blickt auf sein Leben zurück
Albert bekommt eine furchtbare Diagnose. Er fährt daraufhin zu seinem geliebten Märchenhaus, einer Ferienhütte an einem wunderschönen Waldsee und schreibt seine Gedanken nieder. Dabei sinniert er über seine Lebensgeschichte, die Liebe, den Sinn des Lebens und den Tod. Eine mitreißende und traurige Kurzgeschichte, die es sich zu lesen lohnt.

Ruhige, eindringliche Geschichte über existenzielle Gedanken – atmosphärisch, aber mit wenig nachhaltigem Eindruck.
Als Albert eine niederschmetternde Diagnose erhält, fährt er in das Märchenhaus der Familie. Ein einsamer Ort an einem See. Dort beginnt er, seine Gedanken in dem Hüttenbuch festzuhalten. Es sind Erinnerungen, wie die an die erste Begegnung mit seiner Frau. Aber auch was ihm aktuell mit der erhaltenen Diagnose durch den Kopf geht. Jostein Gaarder gelingt es eindrucksvoll, die Gedankenwelt eines Menschen in einer existenziellen Krise einzufangen. Sein ruhiger, beinahe meditativer Schreibstil passt hervorragend zum ernsten Thema und schafft eine dichte, nachdenkliche Atmosphäre. Die Geschichte zieht einen schnell in ihren Bann, und beim Lesen fühlt man sich, als säße man selbst an diesem stillen See. Die Kurzgeschichte lässt sich angenehm flüssig lesen und bietet einige berührende Momente. Dennoch blieb bei mir am Ende weniger hängen, als ich erwartet hatte. Trotz der intensiven Thematik fehlte mir ein nachhaltiger Eindruck, der über das Lesen hinaus wirkt. Insgesamt eine solide, stimmungsvolle Lektüre, die vor allem Fans von Gaarders Werken ansprechen dürfte, auch wenn sie nicht ganz die emotionale Tiefe erreicht, die man sich vielleicht erhofft.
Dieses schmale Büchlein habe ich gerade in einem Zug weggesnackt. Über den Inhalt möchte ich heute ausnahmsweise keine großen Worte verlieren, es hat schließlich nur 125 Seiten. Viel wichtiger sind mir sowieso die Fragen, was das Buch in mir ausgelöst hat und was ich daraus mitnehmen konnte. „Genau richtig“ hat mich erneut daran erinnert, dem Leben gegenüber dankbar und demütig zu sein. Dass wir hier sind, ist ein echtes Wunder. Vergleichbar damit, eine Handvoll verstreute Diamanten in einer endlosen Wüste zu finden. Im Trubel des Alltags vergesse ich das leider viel zu oft und die Erinnerung kam genau richtig ♥️ Für Albert, den Protagonisten, empfand ich viel Mitgefühl, das so weit ging, dass ich mal wieder ein paar Tränen verdrücken musste. In seinen Worten steckt so viel Liebe und Weisheit. Kein Wunder bei dem Autor. Jostein Gaarder hat auch „Sophies Welt“ geschrieben. Hat es von euch jemand gelesen oder SuBt es noch? Auf jeden Fall ist dieses Buch genau richtig für Zwischendurch. Es gibt mir das Gefühl, nur ein kurz aufblitzendes Fünkchen im Universum zu sein und die Vorstellung finde ich ziemlich beruhigend.
Description
Book Information
Author Description
Jostein Gaarder, 1952 in Norwegen geboren, studierte Philosophie, Theologie und Literaturwissenschaften. Er war lange Philosophielehrer und lebt heute als freier Schriftsteller in Oslo. Sein Roman »Sofies Welt« (1993) wurde in über 50 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschienen von ihm »Ein treuer Freund« (Roman, 2017), »Genau richtig« (2019) und »Ist es nicht ein Wunder, dass es uns gibt? Eine Lebensphilosophie« (2023).
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Ein Mann blickt auf sein Leben zurück
Albert bekommt eine furchtbare Diagnose. Er fährt daraufhin zu seinem geliebten Märchenhaus, einer Ferienhütte an einem wunderschönen Waldsee und schreibt seine Gedanken nieder. Dabei sinniert er über seine Lebensgeschichte, die Liebe, den Sinn des Lebens und den Tod. Eine mitreißende und traurige Kurzgeschichte, die es sich zu lesen lohnt.

Ruhige, eindringliche Geschichte über existenzielle Gedanken – atmosphärisch, aber mit wenig nachhaltigem Eindruck.
Als Albert eine niederschmetternde Diagnose erhält, fährt er in das Märchenhaus der Familie. Ein einsamer Ort an einem See. Dort beginnt er, seine Gedanken in dem Hüttenbuch festzuhalten. Es sind Erinnerungen, wie die an die erste Begegnung mit seiner Frau. Aber auch was ihm aktuell mit der erhaltenen Diagnose durch den Kopf geht. Jostein Gaarder gelingt es eindrucksvoll, die Gedankenwelt eines Menschen in einer existenziellen Krise einzufangen. Sein ruhiger, beinahe meditativer Schreibstil passt hervorragend zum ernsten Thema und schafft eine dichte, nachdenkliche Atmosphäre. Die Geschichte zieht einen schnell in ihren Bann, und beim Lesen fühlt man sich, als säße man selbst an diesem stillen See. Die Kurzgeschichte lässt sich angenehm flüssig lesen und bietet einige berührende Momente. Dennoch blieb bei mir am Ende weniger hängen, als ich erwartet hatte. Trotz der intensiven Thematik fehlte mir ein nachhaltiger Eindruck, der über das Lesen hinaus wirkt. Insgesamt eine solide, stimmungsvolle Lektüre, die vor allem Fans von Gaarders Werken ansprechen dürfte, auch wenn sie nicht ganz die emotionale Tiefe erreicht, die man sich vielleicht erhofft.
Dieses schmale Büchlein habe ich gerade in einem Zug weggesnackt. Über den Inhalt möchte ich heute ausnahmsweise keine großen Worte verlieren, es hat schließlich nur 125 Seiten. Viel wichtiger sind mir sowieso die Fragen, was das Buch in mir ausgelöst hat und was ich daraus mitnehmen konnte. „Genau richtig“ hat mich erneut daran erinnert, dem Leben gegenüber dankbar und demütig zu sein. Dass wir hier sind, ist ein echtes Wunder. Vergleichbar damit, eine Handvoll verstreute Diamanten in einer endlosen Wüste zu finden. Im Trubel des Alltags vergesse ich das leider viel zu oft und die Erinnerung kam genau richtig ♥️ Für Albert, den Protagonisten, empfand ich viel Mitgefühl, das so weit ging, dass ich mal wieder ein paar Tränen verdrücken musste. In seinen Worten steckt so viel Liebe und Weisheit. Kein Wunder bei dem Autor. Jostein Gaarder hat auch „Sophies Welt“ geschrieben. Hat es von euch jemand gelesen oder SuBt es noch? Auf jeden Fall ist dieses Buch genau richtig für Zwischendurch. Es gibt mir das Gefühl, nur ein kurz aufblitzendes Fünkchen im Universum zu sein und die Vorstellung finde ich ziemlich beruhigend.









