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The Zahir

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About the book

"Superabundant talent, stunning originality, an elegant way with words... The Zahir is something more."-- Los Angeles TimesThe narrator of The Zahr is a bestselling novelist who lives in Paris and enjoys all the privileges money and celebrity bring. His wife of ten years, Esther, is a war correspondent who has disappeared along with a friend, Mikhail, who may or may not be her lover.Was Esther kidnapped, murdered, or did she simply escape a marriage that left her unfulfilled? The narrator doesn't have any answers, but he has plenty of questions of his own. Then one day Mikhail finds the narrator and promises to reunite him with his wife. In his attempt to recapture a lost love, the narrator discovers something unexpected about himself.A haunting and redemptive story about obsession, The Zahir explores its potential to fulfill our dreams, and to destroy them.

Editions (4)

ISBN9780060832810
PublisherHarperOne
Publication Date07/03/06
Pages336

Reviews & Ratings

130 ratings

13 reviews

3.6

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  • booksoveru
    booksoveru

    198 Followers

    4.0

    Eine zum Nachdenken anregende Geschichte🙏🏻

    Erneut die Freiheit, aber das ist nur ein Gefühl; Freiheit ist nicht das Fehlen von Verpflichtungen, sondern die Fähigkeit, zu wählen - und mich auf das einzulassen, wovon ich glaube, dass es das Beste für mich ist. »Ich habe kürzlich etwas herausgerunden: Die wahren Freunde sind diejenigen, die bei uns sind, wenn etwas Gutes geschieht. Sie drücken uns die Daumen, freuen sich über unsere Siege. Die falschen Freunde sind diejenigen, die nur in schwierigen Zeiten auftauchen, mit diesem solidarischtraurigen Gesicht, weil ihnen unser Leid in ihrem eigenen Elend als Trost dient. Während meiner Krise im vergangenen Jahr sind verschiedene Leute, die ich nie zuvor gesehen habe, bei mir erschienen, um mich zu ›trösten‹. Ich hasse das.« »Ich weiß nicht. Aber ich habe gesehen, daß im Krieg, so paradox es klingen mag, die Menschen glücklich sind. Die Welt hat für sie einen Sinn. Wie ich schon gesagt habe, die vollkommene Macht oder die Aufopferung für eine Sache geben ihrem Leben einen Sinn. Sie sind fähig, grenzenlos zu lieben, denn sie haben nichts mehr zu verlieren. Ein tödlich verletzter Soldat bittet die Ärzte nie: ›Rettet mich doch!« Seine letzten Worte sind meistens: ›Sagen Sie meinem Sohn und meiner Frau, daß ich sie liebe.‹« »Er war lebendig, als er starb.«

    Eine zum Nachdenken anregende Geschichte🙏🏻

    Jan 6, 2024

  • angi.st
    angi.st

    36 Followers

    5.0

    Typisch Coelho – leise, tiefgründig und voller innerer Bilder. Der Zahir hat mich berührt, weil das Buch auf einfache, fast unscheinbare Weise große Fragen stellt: über Liebe, Loslassen, Obsession und die Suche nach sich selbst. Es ist keine laute Geschichte, sondern eine, die nachhallt. Man liest sie und denkt danach weiter.

    Dec 14, 2025

  • tim_schmalzbauer
    tim_schmalzbauer

    62 Followers

    3.5

    »In Buenos Aires ist der Zahir eine gewöhnliche Münze im Wert von zwanzig Centavos; die Buchstaben NT und die Ziffer 2 sind hineingekerbt wie von einer Rasierklinge oder einem Taschenmesser; auf der Rückseite findet sich die Jahreszahl 1929. In Gujarat, gegen Ende des achtzehnten Jahrhunderts, war der Zahir ein Tiger; in Java ein Blinder aus der Moschee von Surakarta, den die Gläubigen steinigten; in Persien ein Astrolabium, das Naidr Shah auf den Meeresgrund versenken ließ; in den Verliesen des Mahdi, um 1892, war er ein kleiner Kompaß, der in einer Turbanfalte steckte und den Rudolf Carl von Slatin angefaßt hatte.«

    Leseerfahrung: ⭐️⭐️⭐️✨ In einem Song: Dancing On My Own - Calum Scott In einem Wort: angekommen Inhaltliches: Als Symbol steht Coelhos Zahir für »etwas, was man, hat man es einmal berührt oder gesehen, nie wieder vergißt und was unser ganzes Denken bis zum Wahnsinn besetzt […]; [s]ein Zahir hat einen Namen und sein Name ist Esther« (S.57). Esthers unangekündigte Flucht aus ihrem Eheleben an der Seite des literarischen Ichs (in größter Bescheidenheit der Autor selbst) bringt dieses an seinen persönlichen Resignationspunkt; zu dem »Ereignis in unserem Leben, das dafür verantwortlich ist, daß wir aufgehört haben, weiter voranzuschreiten« (S.239) — so leben Menschen »ihre immer gleichen Tage und Nächte, in denen Abenteuer nur ein Wort aus einem Buch war oder etwas im Fernsehen« (S.18). Auf der Suche nach Esther schleicht Coelho an der Seite eines obskuren Kultes durch die nächtlichen Straßen Paris, begegnet anderen Suchenden in Alma-Ata und findet in den Steppen Kasachstans — wie könnte es anders sein? —, zu sich selbst. »Kritisches«: Die erste Hälfte des Buchs liest sich als Rebellion gegen die gängige soziale Norm der Ehe; denn die Liebe sei dann verloren gegangen »als wir genaue Regeln dafür festgelegt haben, wie sie sich zu zeigen hat« (S.143). Und »schlimmer als allein und elend nachts durch Genf zu flanieren [keine Liebe zu leben], ist es, jemanden an unserer Seite zu haben und dazu beizutragen, daß der Mensch das Gefühl hat, er spiele in unserem Leben keine Rolle [die Liebe nach klassischem Rollenbild zu leben]« (S.251). Des Lebenssinns im reinsten Anblick müsse diese Norm überwunden werden, das wahre Leben begänne »in dem Augenblick, in dem Menschen beschließen, sich einem Problem zu stellen, [denn dann] bemerken sie, daß sie zu viel mehr fähig sind, als sie eigentlich dachten« (S. 128). Möglich wird dies, wenn die veralteten gesellschaftlichen Normen von Monogamie, Heirat, Unterwerfung und Friedhöflichkeit für bessere Werte fallengelassen und »die eigene Geschichte vergessen [wird, das] heißt, die Zuwege rein zu halten, die erlauben, daß diese Energie sich tagtäglich so offenbart, wie sie es will, und zuzulassen, daß sie uns führt« (S.209). Falls Coelho damit zum Ausdruck bringen möchte, dass echte Liebe mit Bedingungslosigkeit beginnt, so möchte ich die Botschaft unterstützen. Jetzt is‘ es nur so: »Wenn ich [Coelho] eine Botschaft vermitteln wollte, würde ich einen Satz schreiben, kein Buch!« (S.282) Persönliches: Viele Passagen des Buchs sind von so arroganter Selbstdarstellung durchzogen, dass meine Finger beim Berühren der Seiten ganz glitschig-schleimig wurden; die Reise zu seinem persönlichen Zahir war für mich jedoch wirklich rührend. Zur Frage der sozialen Norm bleibt nur Alligatoah zu zitieren: ›den Trend zu hassen, ist auch nur ein Trend‹ — ich weiß es doch auch nich´.

    »In Buenos Aires ist der Zahir eine gewöhnliche Münze im Wert von zwanzig Centavos; die Buchstaben NT und die Ziffer 2 sind hineingekerbt wie von einer Rasierklinge oder einem Taschenmesser; auf der Rückseite findet sich die Jahreszahl 1929. In Gujarat, gegen Ende des achtzehnten Jahrhunderts, war der Zahir ein Tiger; in Java ein Blinder aus der Moschee von Surakarta, den die Gläubigen steinigten; in Persien ein Astrolabium, das Naidr Shah auf den Meeresgrund versenken ließ; in den Verliesen des Mahdi, um 1892, war er ein kleiner Kompaß, der in einer Turbanfalte steckte und den Rudolf Carl von Slatin angefaßt hatte.«

    May 26, 2024

3 of 13 reviews

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