Veronika beschließt zu sterben
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Description
Book Information
Author Description
Paulo Coelho wurde 1947 in Rio de Janeiro geboren. Seine Romane, darunter ›Der Alchimist‹, ›Veronika beschließt zu sterben‹ und ›Elf Minuten‹, wurden Weltbestseller, in 89 Sprachen übersetzt und über 320 Millionen Mal verkauft. Die Themen seiner Bücher regen zum Nachdenken an und dazu, den eigenen Weg zu suchen. Er lebt mit seiner Frau Christina Oiticica in Genf.
Posts
Philosophisches Lehrstück
Jede Sekunde unserer Existenz treffen wir eine Wahl zwischen Leben und Tod. Dieses Buch ist ein erhebendes Loblied auf das Leben, eines, das uns daran erinnern soll, dass jeder Moment in unserem Dasein besonders und kostbar ist. - Basierend auf den eigenen Erlebnissen des Autors - Die Sprache ist intensiv poetisch und fast jede Seite regt zum Nachdenken an. Fazit: Carpe diem!

Ungewöhnlich
Das war mein erstes Buch des Autors und ich bin unentschlossen, wie ich es finde: Veronika versucht sich das Leben zu nehmen, findet aber über Unwege ins Leben zurück. Das Buch hat sehr spannend angefangen und ich habe gut in die Geschichte reingefunden. Mir war auch direkt klar, warum die Bücher des Autors so beliebt sind und es ein Versehen meinerseits ist, dass ich noch nichts von ihm gelesen habe. Allerdings habe ich im weiteren Verlauf etwas den Anschluss an den Plot verloren. Die Wechsel zwischen Veronikas Geschichte und den Geschichten der Mitpatienten in der Klinik waren etwas plötzlich und spätestens, als es dann im weitesten Sinne um das Weltall usw. ging, war ich etwas raus. Die Geschichte hätte mir persönlich besser gefallen, wäre sie weniger „fantastisch“ gewesen. Aber die grundsätzliche Idee, der Plottwist, die Aussagekraft und das Ende haben mir insgesamt dann doch sehr gut gefallen. Macht Euch am besten ein eigenes Bild! 3,5/5⭐️⭐️⭐️

„Das Leben ist immer einen Versuch wert.“
Das Buch regt wirklich zum nachdenken an und die Message dahinter war total toll. Das Leben ist wertvoll, gerade weil es begrenzt ist und man sollte den Mut haben, es wirklich zu leben. Außerdem behandelt es die „Verrücktheit“ die jede Person ins sich trägt und die genauso zum Leben und Charakter dazu gehört. Die Handlung hat mir super gefallen, aber es hat sich manchmal wie ein Gedankenexperiment angefühlt und war mir an vielen Stellen zu philosophisch. Ich habe schon ein paar Bücher von Paulo Coelho gelesen, daher bin ich eigentlich seinen Schreibstil gewohnt, aber hier war es mir tatsächlich etwas „zu viel“. Dennoch ein tolles, wichtiges Buch! 😊
Mut zur Verrücktheit
Ein Buch das vielleicht nicht jeden abholt, aber mich zur richtigen Zeit erreicht hat. Ich finde es faszinierend, wie Paulo Coelho schon 1998 über Themen wie Astralreisen und psychische Gesundheit schreibt. Besonders berührt hat mich, dass er eigene Erfahrungen mit Internierung und Elektroschocktherapie in die Geschichte einfließen lässt. Eine tiefgründige Geschichte über Verrücktheit, Depressionen und Panikattacken. Manche Szenen wirkten etwas befremdlich weshalb ich einen halben Stern abziehe. Dennoch ist es ein mutmachendes Buch über Selbstfindung und darüber, den eigenen Weg zu gehen, auch wenn er als „verrückt“ gilt.

Eine gemächliche, ungewöhnliche, aber ergreifende Geschichte mit einem sehr sensiblen Thema
"Wie sollte man in einer Welt, in der man um jeden Preis versucht zu überleben, Menschen beurteilen, die zu sterben beschließen? Keinem kommt ein Urteil zu." "Wenn ich eines Tages hier herauskommen könnte, würde ich mir zugestehen, verrückt zu sein, weil alle Welt es ist, wobei die Schlimmsten die sind, die nicht wissen, dass sie es sind, weil sie nur wiederholen, was die anderen ihnen auftragen." "Jeder Mensch ist einmalig und einzigartig, mit seinen Eigenschaften, Trieben, Begierden und Abenteuern. Doch die Gesellschaft zwingt ihm ein kollektives Verhaltensmuster auf, und die Menschen fragen sich immer wieder, wieso sie sich so und nicht anders verhalten sollen. Doch letztlich nehmen sie es genauso hin wie die Daktylographen die QWERTY-Tastatur." " 'Bin ich geheilt?' 'Nein. Sie sind jemand, der anders ist und den anderen gleichen möchte. Das ist meiner Meinung nach eine schwere Krankheit.' " Genug der überragenden Zitate 😌 Was für eine Geschichte... Sie hat sich angefühlt wie ein Traum, den ich nach dem Aufwachen nicht recht greifen kann. Die Charaktere haben sich mit ihren Gefühlswelten und Geschichten real, aber durchscheinend wie Erinnerungen angefühlt. Ich habe das Buch als eine Hommage an die Verrücktheit und wie einen Weckruf wahrgenommen, sein Leben zu leben, wie es einem selbst beliebt und nicht, wie es am besten in gesellschaftliche Gefüge hineinpasst. Denn nur so kann es gelebt und geliebt werden. Es konnte mich nicht richtig packen, hat sich jedoch angefühlt, als würde es bestimmte Themen und Gefühle in mir streifen. Wer eine langsame Geschichte sucht, die vor allem zwischen den Zeilen passiert und gefühlt wird, könnte hiermit das richtige Buch gefunden haben. Es ist allerdings kein Buch zum "Hineinsinken" - es ist manchmal zäh und durcheinander und vor allem, das darf man nicht vergessen, zwischendurch schwer zu verdauen.
Ein wenig seltsames aber warmherziges Buch
"Veronika beschließt zu sterben" ist ein Buch über eine junge Frau, die versucht sich das Leben zu nehmen. Es gibt dafür keine schweren Gründe, sie ist frustriert über ihren langweilen völlig normalen Alltag und sieht keine erstrebenswerte Zukunft für sich. Sie wird in die Psychiatrie eingewiesen, wo sie das Leben wieder schätzen lernt. Der Roman ist mir etwas zu pathetisch und voller Fingerzeige, wie man das Leben leben sollte. Trotzdem hat sich das Lesen gelohnt denn er steckt voller kluger Zitate und - durch das überraschend gute Ende - hinterlässt er den Leser mit dem guten Gefühl auf eine hoffnungsvolle Zukunft von Veronika.
Ein Plädoyer für die Liebe!
Zitat S. 207: Doch die große Verrücktheit von Mann und Frau ist eben gerade diese: die Liebe. Veronika versucht sich das Leben zu nehmen und wird gerettet, um sich mit einem Todesurteil in einem Sanatorium für Verrückte wieder zu finden. Ihr nahender Tod aufgrund einer Herznekrose lässt sie die Schönheiten des Lebens erkennen und auch auf andere Patient*innen hat ihr nahendes Ende Auswirkungen. Der Anstaltsleiter Dr. Igor verbirgt ein Geheimnis, das der Geschichte am Ende nochmals eine andere Wendung gibt (überraschend war es jedoch nicht). Das Buch behandelt Fragen nach dem Sinn des Lebens und blickt dabei auch auf religiöse Zusammenhänge. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und mochte den Erzählstil.
Ein absolutes Lebenshighlight. Paulo Coelho schafft es, auf erstaunlich wenigen Seiten die großen Fragen des Lebens – Sinn, Freiheit, Angst und Mut – so klar und berührend auf den Punkt zu bringen. Das Buch ist überwältigend intensiv und regt tief zum Nachdenken und Umdenken an. Eine Geschichte, die lange nachhallt.
Tolles Buch mit einigen Macken
„Veronika hasste alles, doch vor allem hasste sie die Art, wie sie ihr Leben geführt hatte, ohne je all die Hunderte von anderen Veronikas zu entdecken, die in ihr lebten und die interessant, verrückt, neugierig, mutig, risikofreudig waren.“ Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden verschlungen, weil ich die Charaktere und deren bewegende Geschichten unfassbar toll fand. Auch die vielen Botschaften, die man aus dem Buch ziehen kann, haben mich oft zum Nachdenken gebracht. Schade finde ich, dass nicht klargestellt wird, dass nicht jede psychische Erkrankung so einfach zu „heilen“ ist, wie es in dem Buch oft dargestellt wird. Zudem finde ich das Verhalten der Protagonistin in einer bestimmten Textstelle extrem grenzüberschreitend, jedoch wird das Verhalten überhaupt nicht als solches dargestellt, sondern im Gegenteil als erleuchtende Erfahrung für die Protagonistin.

»Das Leben hier drinnen ist genauso wie das Leben draußen. Dort wie hier finden sich Menschen in Gruppen zusammen, richten ihre Mauern auf und lassen nicht zu, daß etwas Fremdes ihr mittelmäßiges Leben stört. Sie machen Dinge aus Gewohnheit, gehen nutzlosen Problemen auf den Grund und amüsieren sich, weil sie verpflichtet sind, sich zu amüsieren, und was den Rest der Welt betrifft, so soll er zum Teufel gehen und sehen, wie er klarkommt. Allerhöchstens sehen sie sich, wie wir es auch getan haben, die Nachrichten im Fernsehen an, nur damit sie merken, wie glücklich sie in einer Welt voller Probleme und Ungerechtigkeit sein können.«
Leseerfahrung: ⭐️⭐️⭐️⭐️ in einem Song: SCHEISSDRECK — Alligatoah in einem Wort: nackt Inhaltliches: Veronika beschließt zu sterben stellt die Frage des Grenzverlaufs zwischen Normalität und Verrücktheit, denn Realität sei schlichtweg »Das, von dem die meisten behaupten, daß sie so sein sollte« (S.74), Normalität »nur eine Frage des Konsenses« (S. 178f) und zum Verrückt-Sein gehöre lediglich, sich »zu[zu]gestehen, verrückt zu sein, weil alle Welt es ist, wobei die Schlimmsten die sind, die nicht wissen, daß sie es sind, weil sie nur wiederholen, was die anderen ihnen auftragen« (S.104). Als 24-jährige Frau erwacht Veronika infolge eines missglückten Selbstmordversuchs in Villete, einer psychiatrischen Anstalt des Nachkriegs-Ljubljana, gen Ende des letzten Jahrtausends; konfrontiert mit der Tatsache, ihr Herz durch ihren medikamentös-herbeigeführten Suizidversuch tödlich geschwächt und nun lediglich einige Tage Rest-Lebenszeit zur Verfügung zu haben. Auf ihren letzten Tagen wird sie von Dr. Igor begleitet — einem zugegebenermaßen außerordentlich klischeehaften Arzt —, welcher in seiner pseudowissenschaftlich erforschten Substanz, dem Vitriol, das durch Angst hervorgerufene Äquivalent zur Freudschen Libido zu erkunden glaubt und Realitätsängste auf die durch den Vergiftungsprozess des Vitriols entstehende Verbitterung zurückzuführen weiß (S.96ff) — was auch immer das jetzt bedeuten soll. »Kritisches«: Veronikas Geschichte liest sich ein wenig »Wie so ne Cousine, die du liebst, aber unterentwickelt findest« (danke @lore.na.ma). Alle wichtigen Charaktere, von Dr. Igor über die Bruderschaft (eine Gruppe, die Zeit ihres Lebens irgendwann beschloss, fortan bis in alle Ewigkeit in der Anstalt zu hausen) bis hin zum schizophrenen Eduard, wirken erstmal total lebensfremd, abstoßend und na ja, eben verrückt. Vitriol — das Dr. Igor wohl am Geschmack zu erkennen glaubte — ist natürlich reinster Humbug (abgesehen von der Tatsache, dass sich im Angesicht des Todes das Leben zu melden pflegt) und immer mal wieder fühlt es sich so an, als würde das Buch seine Hände während einer kurzen, freundschaftlichen Umarmung einige unangebrachte Zentimeter zu weit nach unten rutschen lassen und Zack – warst’e übergriffig. Doch eigentlich … nee Eigentlich ist der ungefilterte Ausdruck jeglicher natürlichen und unnatürlichen Impulsivität seitens der Insassen (im Freudschen Instanzen-Modell das Lustprinzip des ES) aus dem schlichten Grund so lebensfremd, weil er so ehrlich ist, weil er jedem und jeder von uns innewohnt und ein jeder und eine jede von uns »andere Dinge tun« will, es nur so ist, dass »wenn alle träumen und nur einige ihre Träume umsetzen, alle Welt sich feige fühlt« (S.152). Der Konsens ist ein anderer. Persönliches: Wenn’s mal an der Zeit ist, sich mit unausgesprochenen Gedanken zu befassen und die soziale Norm zu hinterfragen, dann geht Veronika beschließt zu sterben den ersten Schritt.

Eben ein klassiker
Irgendwie kommt man ja nicht um dieses Buch rum wenn man nach klassischer Literatur sucht. Veronika ist unsere Protagonistin und kurz entschlossen beschließt sie sich das Leben zu nehmen um den immer gleichbleibenden Trod ihres Lebens, endlich ein Ende zu setzen. Sie überlebt allerdings und landet in einer Psychertrie. Dort beginnt sie dann ihr Leben zu hinterfragen und wieder Sinn zu erkennen wo vorher scheinbar keiner war. Es ist ein Buch über die Verrücktheit am Leben zu sein und das es was besonderes und auch schönes sein kann nicht "normal zu sein" und das es jedem von uns Mal gut tun würde etwas mutiger und verrückter zu sein. Es geht um die prämisse des Todes und des vor Augen halten der kurzweiligkeit und Vergänglichkeit des eigenen Lebens. Ich bin froh es gelesen zu haben auch wenn es letzten Endes doch nicht ganz so war wie von mir angenommen. Ich habe die Ansichten der anderen Patienten nicht ganz greifen können. Bis zum Schluss blieben sie mir irgendwie fern. Dennoch würde ich gerne noch andere Bücher von Coelho lesen.

"Es ist schlimm, sich zu zwingen, wie die anderen zu sein. Das führt zu Neurosen, Psychosen, Paranoia. (...), weil das bedeutet, der Natur Gewalt anzutun, die in allen Wäldern der Welt kein Blatt geschaffen hat, das dem anderen gleicht."
Eine süsse und knallharte Hommage an die Verrücktheit, das Leben und die Liebe. Veronika will die Person umbringen, die sie glaubt zu sein und zu werden. Nicht aus Hass. Sondern aus Gleichgültigkeit. Sie hat keine Lust auf das Leben, das alle führen und dass sie daran kaputt geht. Daher wählt sie den freiwilligen Ausstieg. Doch das geht schief und sie landet in einer Psychiatrie. Anfangs hatte ich meine Mühe reinzukommen, aber bald verstand ich das Konzept und konnte mich gut auf die Geschichte einlassen. Der Text ist gespickt mit Passagen, die man mehrmals liest und dann ein paar Momente darüber nachdenken muss. Am Ende ist es die süsse Verrückheit von Liebe zwischen Menschen oder zur eigenen Passion, die die Geschichte abrundet. Ich mochte das Buch sehr und es hat mich zu einem sehr passenden Zeitpunkt gefunden. Es lag bereits einige Monate auf meinem SuB und wartete auf den richtigen Moment... ich glaube nämlich, dass dieses Buch in einem schlechten Augenblick im Leben der Lesenden nicht richtig ankommt. Es kann auch triggern und missverstanden werden. Das nächste Paulo Coelho kommt bestimmt auf mein SuB und ich freue mich darauf.
„Als ich die Tabletten genommen habe, wollte ich jemanden umbringen, den ich hasste. Ich wusste nicht, dass es in mir andere Veronikas gab, die ich lieben könnte.“
Mit manchen Zitaten konnte man sich sehr gut identifizieren und auch die Grundaussage des Buches ist sehr schön und wahr. Trotzdem fand ich es an manchen Stellen leider etwas langweilig und konnte der Handlung nicht ganz folgen, da viele Randinformationen da waren.. Es ist denke ich ein Buch, was einem lange im Kopf bleibt und einen nachdenken lässt, aber alles in allem hätte man aus dem Thema mehr machen können und vor allem auch aus Veronika.

Ich muss gestehen, das ich glaube einfach etwas anderes erwartet hätte von dem Buch. Ich konnte leider weder mit den Charakteren, noch mit dem Aufbau der Geschichte etwas anfangen. Ich kam trotz geringer Seitenzahl nur sehr, sehr langsam voran und war einige Male davor, das Buch abzubrechen. Veronika beschließt zu sterben behandelt mit Selbstmord ein Thema das schon lange (aber leider noch zu oft) kein Tabuthema sein sollte. Und auch die Geschichten der anderen Charaktere sind wichtig, aber irgendwie sehr schwach ausgeführt. Selbst von Protagonistin Veronika selbst. Das Gefühl, das das Buch so vor sich hin plätschert ohne mich wirklich tiefer ergreifen zu können, empfand ich als sehr schade, obwohl ich sehr viele positive Meinungen zu “Veronika beschließt zu sterben” gelesen habe. Das sich der Autor allerdings an dieses Thema herangetraut hat, und dabei auch noch andere psychische Thematiken anspricht und dabei nicht verteufelt verdient meinen Respekt.

„Doch ich weiß, dass ich nützlich sein kann, und das Risiko eines Abenteuers ist mehr wert als tausend Tage Wohlleben und Bequemlichkeit.“ S. 213 .
In dieser Geschichte geht es um eine Frau, die sich das Ende ihres Lebens wünscht. Sie bietet einen aufschlussreichen Einblick in das Leben in einer psychiatrischen Klinik in den 90er Jahren und beleuchtet exemplarisch das Schicksal einzelner Bewohner:innen. Paulo Coelho setzt sich mit der Frage nach dem Sinn des Lebens auseinander und schreibt mit „Veronika beschließt zu sterben“ eine Geschichte über die Überwindung innerer Konflikte und die Frage, wie ein erfülltes Leben geführt werden kann. Der Roman behandelt Themen wie Angst, Freiheit und Religion. Letzteres rückt, typisch für Coelho, dabei allerdings, für mich persönlich, etwas zu weit in den Vordergrund.
Ich bin irgendwie sehr unsicher wie ich das Buch bewerten soll. Fand es auf der einen Seite schon ganz gut und angenehm zu lesen, aber teilweise war es doch schon auch irgendwie merkwürdig und mir sind ein paar Dinge unangenehm aufgestoßen. Würde sagen, ist auf jeden Fall nicht für jeden aber kann man mal lesen.
Die Message die dieses Buch überbringt, ist sehr sehr wichtig. „Das Bewusstsein des Todes lässt uns das Leben intensiver leben“ Veronika versucht sich umzubringen, was aber nicht klappt. Aufgrund eines Experiments ihres Arztes, der ihr sagt, sie hätte nur noch ein paar Tage zu leben, bemerkt sie, wie lebenswert und schön das Leben ist. Ein Buch das zum Nachdenken anregt. Mir war es zwischendurch nur leider etwas zu langweilig und meine Gedanken sind während dem Lesen oft abgedriftet.
„Das Bewusstsein des Todes lässt uns das Leben intensiver leben“
Veronika beschließt zu sterben erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die ihrem Leben ein Ende setzen will – doch ihr Versuch scheitert. Sie erwacht in einer psychiatrischen Klinik, wo ihr der Arzt mitteilt, dass ihr Herz durch den Suizidversuch irreparabel geschädigt ist und ihr nur noch eine Woche bleibt. Doch genau diese eine Woche verändert alles, denn mit dem Bewusstsein des nahenden Todes beginnt Veronika, das Leben neu zu entdecken. Dieses Buch hat mich tief berührt. Viele Sätze regten mich zum Nachdenken an, und einige Stellen haben mich wirklich mitgenommen. Gleichzeitig fand ich es stellenweise herausfordernd zu lesen. Doch letztlich bleibt die zentrale Botschaft stark und eindringlich: *Lebe ich wirklich das Leben, das ich leben möchte? Und würde ich etwas ändern, wenn ich wüsste, dass meine Zeit begrenzt ist?* Ein Buch, das jeder einmal gelesen haben sollte.
„Das Bewusstsein des Todes lässt uns das Leben intensiver leben.“ S. 222
Ein Buch welches zum Nachdenken über das eigene Leben anregt. Wie will jeder seine Zeit verbringen? Ist es nicht fast normal etwas „verrückt“ zu sein? Wieviel zählt die Meinung anderer wirklich? Schlussendlich hat es mich sehr inspiriert und es hat mich dazu bewogen noch mehr Bücher Paulo Coelho lesen zu wollen.
Lebst du dein Leben wirklich?
Das Buch ist ein kleiner Reminder daran, dass man auch mal verrückt sein soll um sein Leben richtig zu leben bzw zu genießen. Der Sinn dahinter ist klar dargestellt. Nur muss man das oft erstmal erkennen und dann auch umsetzen können. Ich mag den Autor unheimlich gern. Wer ihn kennt, der weiß, dass seine Bücher kleine Wegweiser sind und auch immer etwas zu bedeuten haben. Eine Botschaft mitbringen. Leicht zu lesen. Klar geschrieben.
Vermutlich eher 3,5
Literarisch ist es wirklich wahnsinnig gut gemacht. Bei vielen anderen Autor*innen wäre das Buch bestimmt 300 Seiten länger, um so viele schöne Anekdoten, so viel backgroundstory der Figuren und so eine starke Message rüber zu bringen. Allerdings war das Ende für mich sehr vorhersehbar und die erste Hälfte hatte ich ein bisschen das Gefühl, dass ich selber im Kopf ein wenig irre werde. Es war aber eine sehr schöne nette Abwechslung und es ist wirklich sehr gut gemacht vom großen Meister Paulo Coelho.
Veronika Beschließt zu sterben…
Paulo Coelho schafft es mal wieder mit seinem Buch, einen tiefgründigen Blick über das Leben zu belehren und zum Nachdenken zu bewegen. Es war nicht das beste Buch von ihm, und man sollte es auch echt nicht in jeder Situation lesen, aber es hatte mir dennoch gut gefallen. Klare Weiterempfehlung 🩵

Veronika versucht sich das Leben zu nehmen. Als sie daraufhin in eine Psychiatrie eingeliefert wird, wo ihr in Folge des Versuchs eine Herzschwäche mit baldiger Todesfolge diagnostiziert wird, fängt sie zum ersten Mal an, ihr Leben in vollen Zügen zu leben und ihr bisheriges Leben zu hinterfragen.
Sehr viele tiefgründige Ansätze, spannende Ideen zum Thema “Verrückt sein” und was Menschen wirklich krank macht. Kern des ganzen ist die These “Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter und einziger.” Die verschiedenen Perspektiven waren interessant, insgesamt hat sich das Buch aber, dafür, dass es nur 223 Seiten sind, doch sehr gezogen. Man hätte vieles deutlich kürzen können, besonders den Einschub des Authors (nur meine persönliche Meinung). Trotzdem regt es sehr zum Nachdenken an und kann nur empfohlen werden!
📚 Inhalt Veronika ist eine unglückliche junge Frau, die erst im Angesicht des Todes die Schönheit des Lebens entdeckt. Sie lernt, dass man für das Leben kämpfen und etwas riskieren muss. 📖 Meinung Ich kann gar nicht so viel zu dem Roman sagen. Ich denke, ich war etwas geblendet vom Namen des Autors und «Der Alchemist» hat mir wirklich sehr gut gefallen. Also habe ich irgendwie erwartet, dass mir alle seine Bücher so wahnsinnig gut gefallen werden und er hat ja auch den Namen, lauter Klassiker zu schreiben. Daher habe ich einfach erwartet, dass mir Veronikas Geschichte gefallen wird. Aber das hat sie nicht so richtig. Für mich war Veroniks Geschichte eigentlich ziemlich schnell auserzählt und wurde einfach über 200 Seiten gestreckt. So richtig begeistern oder mich in ihren Bann ziehen, konnte Veronika nicht. Klar ist die Message schön und wichtig, aber ich hätte dafür keine 200 Seiten gebraucht und Veronika wenn wir ehrlich sind auch nicht. Hat mir leider nicht so gut gefallen, wie ich es mir gewünscht hätte.
Ich mochte die Intentionen hinter der Handlung . Die Idee, Patienten einer psychiatrischen Klinik, sprach mich an. Die Erzählweise war sehr anstrengend, mit einer tragischen Schwere. Die vielen Gedankengänge verworrend und qualvoll zu lesen. Absurde Abhandlungen und fragwürdige, verstörende Szene vermochten mich nicht dauerhaft zu beschäftigen. Es gibt aber den Anstoß über die schönen Dinge des Lebens nachzudenken.
"'Ich hätte verrückter sein sollen.' Doch wie die meisten Menschen entdeckte sie das zu spät." Anfangs dachte ich wirklich, was lese ich hier? Das ergibt ja alles zusammen hängend gar keinen Sinn! Aber... Wie bisher jedes Buch, das ich von Coelho gelesen habe, bleibt die Geschichte am Ende doch noch eine Weile im Kopf. Letztendlich ist es doch wahr; wir leben viel zu sehr nach den Erwartungen anderer Leute, statt einfach das zu tun, was wir wollen und das zu sagen, was wir denken und fühlen. Solange es keinem anderen schadet, sollte das doch möglich sein. Oder?
Ich habe dieses kurzweilige Buch auf dem Weg zu unserem Segeltörn im Zug gelesen. Es verarbeitet die Endlichkeit des Lebens in einem interessanten Umfeld und zeigt ganz deutlich: pass auf, was du dir wünschst! Es hat viel Witz und Klugheit und war für mein Lese-Setting gut gewählt. Ich vergebe 3 Sterne.

„𝕍𝕖𝕣𝕠𝕟𝕚𝕜𝕒 𝕓𝕖𝕤𝕔𝕙𝕝𝕚𝕖ß𝕥 𝕫𝕦 𝕤𝕥𝕖𝕣𝕓𝕖𝕟“ 𝕧𝕠𝕟 ℙ𝕒𝕦𝕝𝕠 ℂ𝕠𝕖𝕝𝕙𝕠 Ganz schön merkwürdiger Titel, oder? 🤔 Ich musste ihn tatsächlich auch erst einige Male lesen, bis die Neugier siegte & es in den Warenkorb hüpfte. Ganz im Sinne von – old but gold! Ich muss sagen, Paulo Coelho hat eine ganz sanfte Art zu schreiben. Ich hatte irgendwie beim Lesen das Gefühl, dass er mir Veronika´s Geschichte vorliest. Und obwohl sie so dramatisch beginnt endet sie einfach nur wundervoll. So viel Tiefgang. So viele Sätze, die im Gedächtnis bleiben. Und das auf nur 224 Seiten. Ich finde, dass ist schon eine ganz schöne Leistung! 🤗 Worum geht’s hier? Offensichtlich um Veronika, die ein Problem mit ihrem Leben hat. Sie möchte es beenden, allerdings geht es schief und sie kommt in eine Klinik in der ihre „letzten“ Tage komplett umgekrempelt werden. Und alle, die denken, dieses Buch ist voller Dramatik – kleiner Spoiler – ist es nicht 😊 Diese kleine, aber feine Lektüre, ist für alle, die ihre Denkweise über das Leben verändern möchten und dem Ganzen da draußen mal einen anderen Blickwinkel zuwenden mögen. So viel tiefer als manche Ratgeber.. und ich habe wirklich einige gelesen. 😊 Ich werde es mit Sicherheit auch nochmal in die Hand nehmen oder sogar mal den Film dazu sehen. Ist komplett an mir vorbei gegangen.. & das obwohl Sarah Michelle Gellar (Buffy) die Hauptdarstellerin ist. Gehört in jedes Bücherregal! Richtig, richtig gut !!!! 4.5 ⭐️

Paulo Coelho schafft es, in so wenig Seiten, so viel Gefühl und Inhalt zu bringen. Jedoch ist dies kein Buch, welches man einfach mal so weg lesen kann. Auf gewissen Seiten musste ich mehrmals das Buch zuklappen und über das Geschriebene nach denken, da es ja doch ein sehr sensibles und heikles Thema behandelt. Trotz alledem ist es ein sehr schönes Buch über die Liebe zum Leben.
Der Meister der Worte
Ich liebe den Schreibstil des Autoren. Er ist besonders in seinem Eigen. Den kann man nicht beschreiben - man sollte ihn einfach lesen. Veronika ist Mitte zwanzig und mit ihrem Leben nicht glücklich. Aus diesem Grund beschließt die junge Frau Suizid zu begehen. Erst mit dem Tod vor Augen bemerkt Veronika wie schön das Leben trotz aller Widrigkeiten sein kann und dass es sich lohnt darum zu kämpfen. Paulo Coelhos konnte mich wieder berühren. Es fing mir dem Prolog an. Ab da an war ich bereit für das Buch. Ja das Buch ist nicht das Beste von ihm, aber dennoch besonders. Die Handlung konnte mich fesseln und ich habe das Buch in kurzer Zeit gelesen. Besonders war es, dass nicht nur auf Veronikas Geschichte eingegangen wird, sondern auch die der anderer Insassen der psychiatrischen Einrichtung. Zudem fand ich Veronikas Entwicklung im Laufe des Buches wirklich interessant und ich habe diese gerne gelesen.Das Ende hat mich im Staunen zurückgelassen. Die Protaginisten des Buches bleiben eher flach und es wird nur auf die Zeit in der Anstalt eingegangen. Da hätte ich mir mehr gewünscht bei dem behandelten Themen von Suizidversuchen und psychischen Erkrankungen. Dafür waren die Themen im generellen Tiefer. Was richtig gut gelungen war, fand ich war die Beschreibungen der Psychiatrie und der dortigen Behandlungsmethoden zu der damaligen Zeit wirklich interessant und schockierend. Bei einigen Sachen habe ich nur den Kopf geschüttelt. Wie das den sein könnte. Dieses Buch ist ein Roman, den man unbedingt gelesen haben müsste, der die Themen Suizidversuch, psychische Erkrankungen und die Frage was verrückt ist, gelungen aufgreift. Ich kann nicht weniger als 5 Sterne geben auch wenn ich einen Kritikpunkt hatte, den dieser Autor ist für mich einer der besten lebenden in unserer Zeit.
Das ist nicht mein erstes Buch von Paulo Coelho und wieder einmal begeistert mich sein ganz besonderer Schreibstil. Die Geschichte hat mich vor allem am Anfang sehr gecatcht. Ab der Mitte hat es mich leider stellenweise etwas gelangweilt. Trotzdem bleibt es ein außergewöhnliches Buch, das zum Nachdenken anregt.
Gut geschrieben, krasse Wendung
Das Buch beschreibt die Geschichte einer jungen Frau, die nach einem Selbstmordversuch in die Psychiatrie kommt und als erstes hört, dass sie nur noch eine Woche lang leben wird. Während des relativ kurzen Buches bekommen wir auch Einblicke in den Arbeitsalltag des Arztes und in die Geschichten von anderen Patienten. Für mich ein sehr gelungenes Buch.

Ein Roman, der nachdenklich macht und die innere Sicht vielleicht gerade rückt! Wo liegt Slowenien?
Lange, wirklich lange stand dieser Roman auf meiner "muss ich lesen" Liste. Im Endeffekt hat es sich nicht nur gelohnt, ich habe auch wesentlich mehr bekommen als erwartet: In diesem Roman stehen so viele Antworten! Paulo Coelho verarbeitet in "Veronika beschließt zu sterben" teilweise seine eigenen Erfahrungen in der Psychiatrie, in die er von seinen Eltern selbst gesteckt wurde. Früher waren Psychiatrien auch Orte an denen man ungeliebte bzw. merkwürdige Verwandte abschob. Gleichzeitig scheint der Roman auf der wahren Geschichte einer Frau zu beruhen, die Coelho kennenlernte und schließlich fasziniert von ihr beschloss ein Buch zu schreiben. Der Autor schreibt, was wie ich finde sehr ungewöhnlich ist, in einem Kapitel von sich selbst und wie er von Veronikas Geschichte erfuhr. Veronika, eine junge Frau in den 20gern, Bibliothekarin, beschließt eines Tages dem Leben überdrüssig sich umzubringen. Einen genauen Grund kann sie nicht benennen. Sie schluckt starke Schlafmittel, die sie sich über einen längeren Zeitraum angesammelt hat und versucht in ihren letzten Minuten zunächst einen Brief an die Eltern zu schreiben, bis eine Zeitschrift ihre Aufmerksamkeit auf sich zieht in der spöttisch gefragt wird wo Slowenien liegt? Veronika kann dies nicht auf sich sitzen lassen und schreibt einen wütenden Leserbrief... Als sie erwacht glaubt sie zunächst tot zu sein, muss jedoch feststellen in der berüchtigten Anstalt Vilette gelandet zu sein. Dr. Igor, Leiter der Anstalt, erklärt Veronika sie habe ihr Herz mit den Medikamenten dermaßen geschädigt, dass sie bald sterben wird, so waren ihre Bemühungen nicht umsonst, glaubt sie. In Vilette hat Veronika die Möglichkeit sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und mit der Frage was denn verrückt sei? Sie lernt das Leben im Angesicht des Todes erst wirklich zu schätzen, doch scheint es dafür zu spät zu sein... Neben Veronika finden auch andere Patienten einen Platz in dem Roman ein, die zu ihren Vertrauten werden: - die depressive Zedka - die von Angst- und Panikattacken gestörte, ältere Rechtsanwältin Mari - der Schizophrene junge Mann und Botschafter Sohn Eduard Außerdem widmen sich einige Seiten den Absichten und Gedanken von Dr. Igor, der dabei ist über seine Entdeckung zu publizieren und in Veronika die beste Versuchsperson gefunden hat. Der nahende Tod verändert nicht nur Veronika, sondern allmählich auch die anderen Patienten in Vilette. Außerdem bahnt sich zwischen ihr und dem Schizophrenen eine etwas ungewöhnliche Liebesgeschichte an, die aus meiner Sicht hauptsächlich darauf beruht, dass beide ungefähr das gleiche Alter haben (wodurch er der einzige attraktive, wie potentielle Partner ist) und Veronika abendlich für Eduard Klavier spielt. Störend fand ich wie Veronika zu ihrem Durchbruch kommt: Sie befriedigt sich vor Eduard selbst, weil sie denkt, er würde sowieso nicht wirklich in unserer Welt verweilen und bekommt dabei multiple Orgasmen (sehr männliche Vorstellung/ Darstellung). Diese Szene ist auch gleichzeitig der Durchbruch für Eduard. Wirklich ergreifend ist wie lebensbejahend dieser Roman ist und die Einstellung zum "verrückt sein". Ein Roman, der nachdenklich macht und die innere Sicht vielleicht gerade rückt!
Tiefgründig
Veronika beschließt zu sterben und setzt dies dann auch in die Tat um. Sie ärgert sich sehr, dass ihr Versuch scheitert und sie sich stattdessen in einem Sanatorium wiederfindet. Dort stellt sie sich den Fragen des Lebens und versucht einen Sinn darin zu finden. Sie kommt mit den anderen „Verrückten“, wie sie hier genannt werden, ins Gespräch und erkennt einiges Neue.
Habe den Film zum Buch schon vor Jahren gesehen und sehr geliebt. Um so mehr hab ich mich jetzt auf das Buch gefreut. Aber auch wenn der Schreibstil von Paulo Coelho wirklich gut ist, muss ich leider sagen, dass ich den Film doch mehr feiere und ihn mir sicher demnächst mal wieder anschauen werde. Dieses Buch regt aber definitiv zum Nachdenken an. Das Leben ist schön, auch wenn man mal ein Tief hat, geht es doch auch wieder bergauf.
Dieses Buch war so unglaublich lange auf meiner Wunschliste. Ich hab den Klappentext gelesen und war sofort Feuer und Flamme von dem Plot. Inhalt: Veronika ist unglücklich in ihrem eintönigem Leben. Der Versuch diesem ein Ende zu setzen scheitert nur knapp. Als sie zu sich kommt, erfährt sie, dass ihr Herz durch den Selbst****versuch irreparabel geschädigt wurde. Mit der Aussicht nur noch 5 Tage zu Leben, öffnet sie sich. Sie merkt wie schön das Leben sein kann, denn man darum kämpft, etwas riskiert und ein klein wenig verrückt ist. Leider hat mich das letzte Buch 2023 nicht überzeugt. Mir waren die Entwicklungen der Protagonisten zu schnell und nicht nachvollziehbar. Am ersten Tag will sie sich umbringen und 4 Tage darauf nicht mehr... und warum? Weil ihr jemand sagt du musst den Tag genießen und etwas mehr verrückt sein? ... Ich weiß ja nicht... Fühlt sich in etwa so an, wie wenn dir jemand in einer depressiven Phase rät, doch einfach etwas mehr an die Luft zu gehen. Die ganzen 240 Seiten haben mich gelangweilt. Ich konnte nichts in dem Buch finden, das einer wichtigen Erkenntnis, auch nur im Ansatz gleicht. Paulo Coelho ist mir manchmal auch einfach eine Spur zu esoterisch. Nicht alle Probleme lassen sich lösen, in dem man "einfach etwas positiver denkt". Ging mir damals bei "der Alchimist" schon so und das hat sich leider auch durch dieses Büchlein gezogen.
Veronika beschließt zu sterben Veronika versucht sich gleich zu Beginn das Leben zu nehmen. Es gelingt ihr nicht – sie wird rechtzeitig gefunden und in eine Nervenheilanstalt gebracht. Schließlich gehört es sich ja nicht, sich einfach so umzubringen …🫠 Ein Arzt erklärt ihr dort, dass sie durch die Tabletten nun an einem Herzleiden leidet – das würde ihr nur noch wenig Zeit zum Leben lassen. Und war das nicht genau das, was sie wollte? Ich fand dieses Buch wirklich schön zu lesen. Es zeigt einem, wofür man im Leben dankbar sein kann, und erinnert daran, wie wichtig es ist, den Moment zu genießen. Etwas Kleines, Feines für zwischendurch. 🖤🌙 4/5 ✨️
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Book Information
Author Description
Paulo Coelho wurde 1947 in Rio de Janeiro geboren. Seine Romane, darunter ›Der Alchimist‹, ›Veronika beschließt zu sterben‹ und ›Elf Minuten‹, wurden Weltbestseller, in 89 Sprachen übersetzt und über 320 Millionen Mal verkauft. Die Themen seiner Bücher regen zum Nachdenken an und dazu, den eigenen Weg zu suchen. Er lebt mit seiner Frau Christina Oiticica in Genf.
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Philosophisches Lehrstück
Jede Sekunde unserer Existenz treffen wir eine Wahl zwischen Leben und Tod. Dieses Buch ist ein erhebendes Loblied auf das Leben, eines, das uns daran erinnern soll, dass jeder Moment in unserem Dasein besonders und kostbar ist. - Basierend auf den eigenen Erlebnissen des Autors - Die Sprache ist intensiv poetisch und fast jede Seite regt zum Nachdenken an. Fazit: Carpe diem!

Ungewöhnlich
Das war mein erstes Buch des Autors und ich bin unentschlossen, wie ich es finde: Veronika versucht sich das Leben zu nehmen, findet aber über Unwege ins Leben zurück. Das Buch hat sehr spannend angefangen und ich habe gut in die Geschichte reingefunden. Mir war auch direkt klar, warum die Bücher des Autors so beliebt sind und es ein Versehen meinerseits ist, dass ich noch nichts von ihm gelesen habe. Allerdings habe ich im weiteren Verlauf etwas den Anschluss an den Plot verloren. Die Wechsel zwischen Veronikas Geschichte und den Geschichten der Mitpatienten in der Klinik waren etwas plötzlich und spätestens, als es dann im weitesten Sinne um das Weltall usw. ging, war ich etwas raus. Die Geschichte hätte mir persönlich besser gefallen, wäre sie weniger „fantastisch“ gewesen. Aber die grundsätzliche Idee, der Plottwist, die Aussagekraft und das Ende haben mir insgesamt dann doch sehr gut gefallen. Macht Euch am besten ein eigenes Bild! 3,5/5⭐️⭐️⭐️

„Das Leben ist immer einen Versuch wert.“
Das Buch regt wirklich zum nachdenken an und die Message dahinter war total toll. Das Leben ist wertvoll, gerade weil es begrenzt ist und man sollte den Mut haben, es wirklich zu leben. Außerdem behandelt es die „Verrücktheit“ die jede Person ins sich trägt und die genauso zum Leben und Charakter dazu gehört. Die Handlung hat mir super gefallen, aber es hat sich manchmal wie ein Gedankenexperiment angefühlt und war mir an vielen Stellen zu philosophisch. Ich habe schon ein paar Bücher von Paulo Coelho gelesen, daher bin ich eigentlich seinen Schreibstil gewohnt, aber hier war es mir tatsächlich etwas „zu viel“. Dennoch ein tolles, wichtiges Buch! 😊
Mut zur Verrücktheit
Ein Buch das vielleicht nicht jeden abholt, aber mich zur richtigen Zeit erreicht hat. Ich finde es faszinierend, wie Paulo Coelho schon 1998 über Themen wie Astralreisen und psychische Gesundheit schreibt. Besonders berührt hat mich, dass er eigene Erfahrungen mit Internierung und Elektroschocktherapie in die Geschichte einfließen lässt. Eine tiefgründige Geschichte über Verrücktheit, Depressionen und Panikattacken. Manche Szenen wirkten etwas befremdlich weshalb ich einen halben Stern abziehe. Dennoch ist es ein mutmachendes Buch über Selbstfindung und darüber, den eigenen Weg zu gehen, auch wenn er als „verrückt“ gilt.

Eine gemächliche, ungewöhnliche, aber ergreifende Geschichte mit einem sehr sensiblen Thema
"Wie sollte man in einer Welt, in der man um jeden Preis versucht zu überleben, Menschen beurteilen, die zu sterben beschließen? Keinem kommt ein Urteil zu." "Wenn ich eines Tages hier herauskommen könnte, würde ich mir zugestehen, verrückt zu sein, weil alle Welt es ist, wobei die Schlimmsten die sind, die nicht wissen, dass sie es sind, weil sie nur wiederholen, was die anderen ihnen auftragen." "Jeder Mensch ist einmalig und einzigartig, mit seinen Eigenschaften, Trieben, Begierden und Abenteuern. Doch die Gesellschaft zwingt ihm ein kollektives Verhaltensmuster auf, und die Menschen fragen sich immer wieder, wieso sie sich so und nicht anders verhalten sollen. Doch letztlich nehmen sie es genauso hin wie die Daktylographen die QWERTY-Tastatur." " 'Bin ich geheilt?' 'Nein. Sie sind jemand, der anders ist und den anderen gleichen möchte. Das ist meiner Meinung nach eine schwere Krankheit.' " Genug der überragenden Zitate 😌 Was für eine Geschichte... Sie hat sich angefühlt wie ein Traum, den ich nach dem Aufwachen nicht recht greifen kann. Die Charaktere haben sich mit ihren Gefühlswelten und Geschichten real, aber durchscheinend wie Erinnerungen angefühlt. Ich habe das Buch als eine Hommage an die Verrücktheit und wie einen Weckruf wahrgenommen, sein Leben zu leben, wie es einem selbst beliebt und nicht, wie es am besten in gesellschaftliche Gefüge hineinpasst. Denn nur so kann es gelebt und geliebt werden. Es konnte mich nicht richtig packen, hat sich jedoch angefühlt, als würde es bestimmte Themen und Gefühle in mir streifen. Wer eine langsame Geschichte sucht, die vor allem zwischen den Zeilen passiert und gefühlt wird, könnte hiermit das richtige Buch gefunden haben. Es ist allerdings kein Buch zum "Hineinsinken" - es ist manchmal zäh und durcheinander und vor allem, das darf man nicht vergessen, zwischendurch schwer zu verdauen.
Ein wenig seltsames aber warmherziges Buch
"Veronika beschließt zu sterben" ist ein Buch über eine junge Frau, die versucht sich das Leben zu nehmen. Es gibt dafür keine schweren Gründe, sie ist frustriert über ihren langweilen völlig normalen Alltag und sieht keine erstrebenswerte Zukunft für sich. Sie wird in die Psychiatrie eingewiesen, wo sie das Leben wieder schätzen lernt. Der Roman ist mir etwas zu pathetisch und voller Fingerzeige, wie man das Leben leben sollte. Trotzdem hat sich das Lesen gelohnt denn er steckt voller kluger Zitate und - durch das überraschend gute Ende - hinterlässt er den Leser mit dem guten Gefühl auf eine hoffnungsvolle Zukunft von Veronika.
Ein Plädoyer für die Liebe!
Zitat S. 207: Doch die große Verrücktheit von Mann und Frau ist eben gerade diese: die Liebe. Veronika versucht sich das Leben zu nehmen und wird gerettet, um sich mit einem Todesurteil in einem Sanatorium für Verrückte wieder zu finden. Ihr nahender Tod aufgrund einer Herznekrose lässt sie die Schönheiten des Lebens erkennen und auch auf andere Patient*innen hat ihr nahendes Ende Auswirkungen. Der Anstaltsleiter Dr. Igor verbirgt ein Geheimnis, das der Geschichte am Ende nochmals eine andere Wendung gibt (überraschend war es jedoch nicht). Das Buch behandelt Fragen nach dem Sinn des Lebens und blickt dabei auch auf religiöse Zusammenhänge. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und mochte den Erzählstil.
Ein absolutes Lebenshighlight. Paulo Coelho schafft es, auf erstaunlich wenigen Seiten die großen Fragen des Lebens – Sinn, Freiheit, Angst und Mut – so klar und berührend auf den Punkt zu bringen. Das Buch ist überwältigend intensiv und regt tief zum Nachdenken und Umdenken an. Eine Geschichte, die lange nachhallt.
Tolles Buch mit einigen Macken
„Veronika hasste alles, doch vor allem hasste sie die Art, wie sie ihr Leben geführt hatte, ohne je all die Hunderte von anderen Veronikas zu entdecken, die in ihr lebten und die interessant, verrückt, neugierig, mutig, risikofreudig waren.“ Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden verschlungen, weil ich die Charaktere und deren bewegende Geschichten unfassbar toll fand. Auch die vielen Botschaften, die man aus dem Buch ziehen kann, haben mich oft zum Nachdenken gebracht. Schade finde ich, dass nicht klargestellt wird, dass nicht jede psychische Erkrankung so einfach zu „heilen“ ist, wie es in dem Buch oft dargestellt wird. Zudem finde ich das Verhalten der Protagonistin in einer bestimmten Textstelle extrem grenzüberschreitend, jedoch wird das Verhalten überhaupt nicht als solches dargestellt, sondern im Gegenteil als erleuchtende Erfahrung für die Protagonistin.

»Das Leben hier drinnen ist genauso wie das Leben draußen. Dort wie hier finden sich Menschen in Gruppen zusammen, richten ihre Mauern auf und lassen nicht zu, daß etwas Fremdes ihr mittelmäßiges Leben stört. Sie machen Dinge aus Gewohnheit, gehen nutzlosen Problemen auf den Grund und amüsieren sich, weil sie verpflichtet sind, sich zu amüsieren, und was den Rest der Welt betrifft, so soll er zum Teufel gehen und sehen, wie er klarkommt. Allerhöchstens sehen sie sich, wie wir es auch getan haben, die Nachrichten im Fernsehen an, nur damit sie merken, wie glücklich sie in einer Welt voller Probleme und Ungerechtigkeit sein können.«
Leseerfahrung: ⭐️⭐️⭐️⭐️ in einem Song: SCHEISSDRECK — Alligatoah in einem Wort: nackt Inhaltliches: Veronika beschließt zu sterben stellt die Frage des Grenzverlaufs zwischen Normalität und Verrücktheit, denn Realität sei schlichtweg »Das, von dem die meisten behaupten, daß sie so sein sollte« (S.74), Normalität »nur eine Frage des Konsenses« (S. 178f) und zum Verrückt-Sein gehöre lediglich, sich »zu[zu]gestehen, verrückt zu sein, weil alle Welt es ist, wobei die Schlimmsten die sind, die nicht wissen, daß sie es sind, weil sie nur wiederholen, was die anderen ihnen auftragen« (S.104). Als 24-jährige Frau erwacht Veronika infolge eines missglückten Selbstmordversuchs in Villete, einer psychiatrischen Anstalt des Nachkriegs-Ljubljana, gen Ende des letzten Jahrtausends; konfrontiert mit der Tatsache, ihr Herz durch ihren medikamentös-herbeigeführten Suizidversuch tödlich geschwächt und nun lediglich einige Tage Rest-Lebenszeit zur Verfügung zu haben. Auf ihren letzten Tagen wird sie von Dr. Igor begleitet — einem zugegebenermaßen außerordentlich klischeehaften Arzt —, welcher in seiner pseudowissenschaftlich erforschten Substanz, dem Vitriol, das durch Angst hervorgerufene Äquivalent zur Freudschen Libido zu erkunden glaubt und Realitätsängste auf die durch den Vergiftungsprozess des Vitriols entstehende Verbitterung zurückzuführen weiß (S.96ff) — was auch immer das jetzt bedeuten soll. »Kritisches«: Veronikas Geschichte liest sich ein wenig »Wie so ne Cousine, die du liebst, aber unterentwickelt findest« (danke @lore.na.ma). Alle wichtigen Charaktere, von Dr. Igor über die Bruderschaft (eine Gruppe, die Zeit ihres Lebens irgendwann beschloss, fortan bis in alle Ewigkeit in der Anstalt zu hausen) bis hin zum schizophrenen Eduard, wirken erstmal total lebensfremd, abstoßend und na ja, eben verrückt. Vitriol — das Dr. Igor wohl am Geschmack zu erkennen glaubte — ist natürlich reinster Humbug (abgesehen von der Tatsache, dass sich im Angesicht des Todes das Leben zu melden pflegt) und immer mal wieder fühlt es sich so an, als würde das Buch seine Hände während einer kurzen, freundschaftlichen Umarmung einige unangebrachte Zentimeter zu weit nach unten rutschen lassen und Zack – warst’e übergriffig. Doch eigentlich … nee Eigentlich ist der ungefilterte Ausdruck jeglicher natürlichen und unnatürlichen Impulsivität seitens der Insassen (im Freudschen Instanzen-Modell das Lustprinzip des ES) aus dem schlichten Grund so lebensfremd, weil er so ehrlich ist, weil er jedem und jeder von uns innewohnt und ein jeder und eine jede von uns »andere Dinge tun« will, es nur so ist, dass »wenn alle träumen und nur einige ihre Träume umsetzen, alle Welt sich feige fühlt« (S.152). Der Konsens ist ein anderer. Persönliches: Wenn’s mal an der Zeit ist, sich mit unausgesprochenen Gedanken zu befassen und die soziale Norm zu hinterfragen, dann geht Veronika beschließt zu sterben den ersten Schritt.

Eben ein klassiker
Irgendwie kommt man ja nicht um dieses Buch rum wenn man nach klassischer Literatur sucht. Veronika ist unsere Protagonistin und kurz entschlossen beschließt sie sich das Leben zu nehmen um den immer gleichbleibenden Trod ihres Lebens, endlich ein Ende zu setzen. Sie überlebt allerdings und landet in einer Psychertrie. Dort beginnt sie dann ihr Leben zu hinterfragen und wieder Sinn zu erkennen wo vorher scheinbar keiner war. Es ist ein Buch über die Verrücktheit am Leben zu sein und das es was besonderes und auch schönes sein kann nicht "normal zu sein" und das es jedem von uns Mal gut tun würde etwas mutiger und verrückter zu sein. Es geht um die prämisse des Todes und des vor Augen halten der kurzweiligkeit und Vergänglichkeit des eigenen Lebens. Ich bin froh es gelesen zu haben auch wenn es letzten Endes doch nicht ganz so war wie von mir angenommen. Ich habe die Ansichten der anderen Patienten nicht ganz greifen können. Bis zum Schluss blieben sie mir irgendwie fern. Dennoch würde ich gerne noch andere Bücher von Coelho lesen.

"Es ist schlimm, sich zu zwingen, wie die anderen zu sein. Das führt zu Neurosen, Psychosen, Paranoia. (...), weil das bedeutet, der Natur Gewalt anzutun, die in allen Wäldern der Welt kein Blatt geschaffen hat, das dem anderen gleicht."
Eine süsse und knallharte Hommage an die Verrücktheit, das Leben und die Liebe. Veronika will die Person umbringen, die sie glaubt zu sein und zu werden. Nicht aus Hass. Sondern aus Gleichgültigkeit. Sie hat keine Lust auf das Leben, das alle führen und dass sie daran kaputt geht. Daher wählt sie den freiwilligen Ausstieg. Doch das geht schief und sie landet in einer Psychiatrie. Anfangs hatte ich meine Mühe reinzukommen, aber bald verstand ich das Konzept und konnte mich gut auf die Geschichte einlassen. Der Text ist gespickt mit Passagen, die man mehrmals liest und dann ein paar Momente darüber nachdenken muss. Am Ende ist es die süsse Verrückheit von Liebe zwischen Menschen oder zur eigenen Passion, die die Geschichte abrundet. Ich mochte das Buch sehr und es hat mich zu einem sehr passenden Zeitpunkt gefunden. Es lag bereits einige Monate auf meinem SuB und wartete auf den richtigen Moment... ich glaube nämlich, dass dieses Buch in einem schlechten Augenblick im Leben der Lesenden nicht richtig ankommt. Es kann auch triggern und missverstanden werden. Das nächste Paulo Coelho kommt bestimmt auf mein SuB und ich freue mich darauf.
„Als ich die Tabletten genommen habe, wollte ich jemanden umbringen, den ich hasste. Ich wusste nicht, dass es in mir andere Veronikas gab, die ich lieben könnte.“
Mit manchen Zitaten konnte man sich sehr gut identifizieren und auch die Grundaussage des Buches ist sehr schön und wahr. Trotzdem fand ich es an manchen Stellen leider etwas langweilig und konnte der Handlung nicht ganz folgen, da viele Randinformationen da waren.. Es ist denke ich ein Buch, was einem lange im Kopf bleibt und einen nachdenken lässt, aber alles in allem hätte man aus dem Thema mehr machen können und vor allem auch aus Veronika.

Ich muss gestehen, das ich glaube einfach etwas anderes erwartet hätte von dem Buch. Ich konnte leider weder mit den Charakteren, noch mit dem Aufbau der Geschichte etwas anfangen. Ich kam trotz geringer Seitenzahl nur sehr, sehr langsam voran und war einige Male davor, das Buch abzubrechen. Veronika beschließt zu sterben behandelt mit Selbstmord ein Thema das schon lange (aber leider noch zu oft) kein Tabuthema sein sollte. Und auch die Geschichten der anderen Charaktere sind wichtig, aber irgendwie sehr schwach ausgeführt. Selbst von Protagonistin Veronika selbst. Das Gefühl, das das Buch so vor sich hin plätschert ohne mich wirklich tiefer ergreifen zu können, empfand ich als sehr schade, obwohl ich sehr viele positive Meinungen zu “Veronika beschließt zu sterben” gelesen habe. Das sich der Autor allerdings an dieses Thema herangetraut hat, und dabei auch noch andere psychische Thematiken anspricht und dabei nicht verteufelt verdient meinen Respekt.

„Doch ich weiß, dass ich nützlich sein kann, und das Risiko eines Abenteuers ist mehr wert als tausend Tage Wohlleben und Bequemlichkeit.“ S. 213 .
In dieser Geschichte geht es um eine Frau, die sich das Ende ihres Lebens wünscht. Sie bietet einen aufschlussreichen Einblick in das Leben in einer psychiatrischen Klinik in den 90er Jahren und beleuchtet exemplarisch das Schicksal einzelner Bewohner:innen. Paulo Coelho setzt sich mit der Frage nach dem Sinn des Lebens auseinander und schreibt mit „Veronika beschließt zu sterben“ eine Geschichte über die Überwindung innerer Konflikte und die Frage, wie ein erfülltes Leben geführt werden kann. Der Roman behandelt Themen wie Angst, Freiheit und Religion. Letzteres rückt, typisch für Coelho, dabei allerdings, für mich persönlich, etwas zu weit in den Vordergrund.
Ich bin irgendwie sehr unsicher wie ich das Buch bewerten soll. Fand es auf der einen Seite schon ganz gut und angenehm zu lesen, aber teilweise war es doch schon auch irgendwie merkwürdig und mir sind ein paar Dinge unangenehm aufgestoßen. Würde sagen, ist auf jeden Fall nicht für jeden aber kann man mal lesen.
Die Message die dieses Buch überbringt, ist sehr sehr wichtig. „Das Bewusstsein des Todes lässt uns das Leben intensiver leben“ Veronika versucht sich umzubringen, was aber nicht klappt. Aufgrund eines Experiments ihres Arztes, der ihr sagt, sie hätte nur noch ein paar Tage zu leben, bemerkt sie, wie lebenswert und schön das Leben ist. Ein Buch das zum Nachdenken anregt. Mir war es zwischendurch nur leider etwas zu langweilig und meine Gedanken sind während dem Lesen oft abgedriftet.
„Das Bewusstsein des Todes lässt uns das Leben intensiver leben“
Veronika beschließt zu sterben erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die ihrem Leben ein Ende setzen will – doch ihr Versuch scheitert. Sie erwacht in einer psychiatrischen Klinik, wo ihr der Arzt mitteilt, dass ihr Herz durch den Suizidversuch irreparabel geschädigt ist und ihr nur noch eine Woche bleibt. Doch genau diese eine Woche verändert alles, denn mit dem Bewusstsein des nahenden Todes beginnt Veronika, das Leben neu zu entdecken. Dieses Buch hat mich tief berührt. Viele Sätze regten mich zum Nachdenken an, und einige Stellen haben mich wirklich mitgenommen. Gleichzeitig fand ich es stellenweise herausfordernd zu lesen. Doch letztlich bleibt die zentrale Botschaft stark und eindringlich: *Lebe ich wirklich das Leben, das ich leben möchte? Und würde ich etwas ändern, wenn ich wüsste, dass meine Zeit begrenzt ist?* Ein Buch, das jeder einmal gelesen haben sollte.
„Das Bewusstsein des Todes lässt uns das Leben intensiver leben.“ S. 222
Ein Buch welches zum Nachdenken über das eigene Leben anregt. Wie will jeder seine Zeit verbringen? Ist es nicht fast normal etwas „verrückt“ zu sein? Wieviel zählt die Meinung anderer wirklich? Schlussendlich hat es mich sehr inspiriert und es hat mich dazu bewogen noch mehr Bücher Paulo Coelho lesen zu wollen.
Lebst du dein Leben wirklich?
Das Buch ist ein kleiner Reminder daran, dass man auch mal verrückt sein soll um sein Leben richtig zu leben bzw zu genießen. Der Sinn dahinter ist klar dargestellt. Nur muss man das oft erstmal erkennen und dann auch umsetzen können. Ich mag den Autor unheimlich gern. Wer ihn kennt, der weiß, dass seine Bücher kleine Wegweiser sind und auch immer etwas zu bedeuten haben. Eine Botschaft mitbringen. Leicht zu lesen. Klar geschrieben.
Vermutlich eher 3,5
Literarisch ist es wirklich wahnsinnig gut gemacht. Bei vielen anderen Autor*innen wäre das Buch bestimmt 300 Seiten länger, um so viele schöne Anekdoten, so viel backgroundstory der Figuren und so eine starke Message rüber zu bringen. Allerdings war das Ende für mich sehr vorhersehbar und die erste Hälfte hatte ich ein bisschen das Gefühl, dass ich selber im Kopf ein wenig irre werde. Es war aber eine sehr schöne nette Abwechslung und es ist wirklich sehr gut gemacht vom großen Meister Paulo Coelho.
Veronika Beschließt zu sterben…
Paulo Coelho schafft es mal wieder mit seinem Buch, einen tiefgründigen Blick über das Leben zu belehren und zum Nachdenken zu bewegen. Es war nicht das beste Buch von ihm, und man sollte es auch echt nicht in jeder Situation lesen, aber es hatte mir dennoch gut gefallen. Klare Weiterempfehlung 🩵

Veronika versucht sich das Leben zu nehmen. Als sie daraufhin in eine Psychiatrie eingeliefert wird, wo ihr in Folge des Versuchs eine Herzschwäche mit baldiger Todesfolge diagnostiziert wird, fängt sie zum ersten Mal an, ihr Leben in vollen Zügen zu leben und ihr bisheriges Leben zu hinterfragen.
Sehr viele tiefgründige Ansätze, spannende Ideen zum Thema “Verrückt sein” und was Menschen wirklich krank macht. Kern des ganzen ist die These “Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter und einziger.” Die verschiedenen Perspektiven waren interessant, insgesamt hat sich das Buch aber, dafür, dass es nur 223 Seiten sind, doch sehr gezogen. Man hätte vieles deutlich kürzen können, besonders den Einschub des Authors (nur meine persönliche Meinung). Trotzdem regt es sehr zum Nachdenken an und kann nur empfohlen werden!
📚 Inhalt Veronika ist eine unglückliche junge Frau, die erst im Angesicht des Todes die Schönheit des Lebens entdeckt. Sie lernt, dass man für das Leben kämpfen und etwas riskieren muss. 📖 Meinung Ich kann gar nicht so viel zu dem Roman sagen. Ich denke, ich war etwas geblendet vom Namen des Autors und «Der Alchemist» hat mir wirklich sehr gut gefallen. Also habe ich irgendwie erwartet, dass mir alle seine Bücher so wahnsinnig gut gefallen werden und er hat ja auch den Namen, lauter Klassiker zu schreiben. Daher habe ich einfach erwartet, dass mir Veronikas Geschichte gefallen wird. Aber das hat sie nicht so richtig. Für mich war Veroniks Geschichte eigentlich ziemlich schnell auserzählt und wurde einfach über 200 Seiten gestreckt. So richtig begeistern oder mich in ihren Bann ziehen, konnte Veronika nicht. Klar ist die Message schön und wichtig, aber ich hätte dafür keine 200 Seiten gebraucht und Veronika wenn wir ehrlich sind auch nicht. Hat mir leider nicht so gut gefallen, wie ich es mir gewünscht hätte.
Ich mochte die Intentionen hinter der Handlung . Die Idee, Patienten einer psychiatrischen Klinik, sprach mich an. Die Erzählweise war sehr anstrengend, mit einer tragischen Schwere. Die vielen Gedankengänge verworrend und qualvoll zu lesen. Absurde Abhandlungen und fragwürdige, verstörende Szene vermochten mich nicht dauerhaft zu beschäftigen. Es gibt aber den Anstoß über die schönen Dinge des Lebens nachzudenken.
"'Ich hätte verrückter sein sollen.' Doch wie die meisten Menschen entdeckte sie das zu spät." Anfangs dachte ich wirklich, was lese ich hier? Das ergibt ja alles zusammen hängend gar keinen Sinn! Aber... Wie bisher jedes Buch, das ich von Coelho gelesen habe, bleibt die Geschichte am Ende doch noch eine Weile im Kopf. Letztendlich ist es doch wahr; wir leben viel zu sehr nach den Erwartungen anderer Leute, statt einfach das zu tun, was wir wollen und das zu sagen, was wir denken und fühlen. Solange es keinem anderen schadet, sollte das doch möglich sein. Oder?
Ich habe dieses kurzweilige Buch auf dem Weg zu unserem Segeltörn im Zug gelesen. Es verarbeitet die Endlichkeit des Lebens in einem interessanten Umfeld und zeigt ganz deutlich: pass auf, was du dir wünschst! Es hat viel Witz und Klugheit und war für mein Lese-Setting gut gewählt. Ich vergebe 3 Sterne.

„𝕍𝕖𝕣𝕠𝕟𝕚𝕜𝕒 𝕓𝕖𝕤𝕔𝕙𝕝𝕚𝕖ß𝕥 𝕫𝕦 𝕤𝕥𝕖𝕣𝕓𝕖𝕟“ 𝕧𝕠𝕟 ℙ𝕒𝕦𝕝𝕠 ℂ𝕠𝕖𝕝𝕙𝕠 Ganz schön merkwürdiger Titel, oder? 🤔 Ich musste ihn tatsächlich auch erst einige Male lesen, bis die Neugier siegte & es in den Warenkorb hüpfte. Ganz im Sinne von – old but gold! Ich muss sagen, Paulo Coelho hat eine ganz sanfte Art zu schreiben. Ich hatte irgendwie beim Lesen das Gefühl, dass er mir Veronika´s Geschichte vorliest. Und obwohl sie so dramatisch beginnt endet sie einfach nur wundervoll. So viel Tiefgang. So viele Sätze, die im Gedächtnis bleiben. Und das auf nur 224 Seiten. Ich finde, dass ist schon eine ganz schöne Leistung! 🤗 Worum geht’s hier? Offensichtlich um Veronika, die ein Problem mit ihrem Leben hat. Sie möchte es beenden, allerdings geht es schief und sie kommt in eine Klinik in der ihre „letzten“ Tage komplett umgekrempelt werden. Und alle, die denken, dieses Buch ist voller Dramatik – kleiner Spoiler – ist es nicht 😊 Diese kleine, aber feine Lektüre, ist für alle, die ihre Denkweise über das Leben verändern möchten und dem Ganzen da draußen mal einen anderen Blickwinkel zuwenden mögen. So viel tiefer als manche Ratgeber.. und ich habe wirklich einige gelesen. 😊 Ich werde es mit Sicherheit auch nochmal in die Hand nehmen oder sogar mal den Film dazu sehen. Ist komplett an mir vorbei gegangen.. & das obwohl Sarah Michelle Gellar (Buffy) die Hauptdarstellerin ist. Gehört in jedes Bücherregal! Richtig, richtig gut !!!! 4.5 ⭐️

Paulo Coelho schafft es, in so wenig Seiten, so viel Gefühl und Inhalt zu bringen. Jedoch ist dies kein Buch, welches man einfach mal so weg lesen kann. Auf gewissen Seiten musste ich mehrmals das Buch zuklappen und über das Geschriebene nach denken, da es ja doch ein sehr sensibles und heikles Thema behandelt. Trotz alledem ist es ein sehr schönes Buch über die Liebe zum Leben.
Der Meister der Worte
Ich liebe den Schreibstil des Autoren. Er ist besonders in seinem Eigen. Den kann man nicht beschreiben - man sollte ihn einfach lesen. Veronika ist Mitte zwanzig und mit ihrem Leben nicht glücklich. Aus diesem Grund beschließt die junge Frau Suizid zu begehen. Erst mit dem Tod vor Augen bemerkt Veronika wie schön das Leben trotz aller Widrigkeiten sein kann und dass es sich lohnt darum zu kämpfen. Paulo Coelhos konnte mich wieder berühren. Es fing mir dem Prolog an. Ab da an war ich bereit für das Buch. Ja das Buch ist nicht das Beste von ihm, aber dennoch besonders. Die Handlung konnte mich fesseln und ich habe das Buch in kurzer Zeit gelesen. Besonders war es, dass nicht nur auf Veronikas Geschichte eingegangen wird, sondern auch die der anderer Insassen der psychiatrischen Einrichtung. Zudem fand ich Veronikas Entwicklung im Laufe des Buches wirklich interessant und ich habe diese gerne gelesen.Das Ende hat mich im Staunen zurückgelassen. Die Protaginisten des Buches bleiben eher flach und es wird nur auf die Zeit in der Anstalt eingegangen. Da hätte ich mir mehr gewünscht bei dem behandelten Themen von Suizidversuchen und psychischen Erkrankungen. Dafür waren die Themen im generellen Tiefer. Was richtig gut gelungen war, fand ich war die Beschreibungen der Psychiatrie und der dortigen Behandlungsmethoden zu der damaligen Zeit wirklich interessant und schockierend. Bei einigen Sachen habe ich nur den Kopf geschüttelt. Wie das den sein könnte. Dieses Buch ist ein Roman, den man unbedingt gelesen haben müsste, der die Themen Suizidversuch, psychische Erkrankungen und die Frage was verrückt ist, gelungen aufgreift. Ich kann nicht weniger als 5 Sterne geben auch wenn ich einen Kritikpunkt hatte, den dieser Autor ist für mich einer der besten lebenden in unserer Zeit.
Das ist nicht mein erstes Buch von Paulo Coelho und wieder einmal begeistert mich sein ganz besonderer Schreibstil. Die Geschichte hat mich vor allem am Anfang sehr gecatcht. Ab der Mitte hat es mich leider stellenweise etwas gelangweilt. Trotzdem bleibt es ein außergewöhnliches Buch, das zum Nachdenken anregt.
Gut geschrieben, krasse Wendung
Das Buch beschreibt die Geschichte einer jungen Frau, die nach einem Selbstmordversuch in die Psychiatrie kommt und als erstes hört, dass sie nur noch eine Woche lang leben wird. Während des relativ kurzen Buches bekommen wir auch Einblicke in den Arbeitsalltag des Arztes und in die Geschichten von anderen Patienten. Für mich ein sehr gelungenes Buch.

Ein Roman, der nachdenklich macht und die innere Sicht vielleicht gerade rückt! Wo liegt Slowenien?
Lange, wirklich lange stand dieser Roman auf meiner "muss ich lesen" Liste. Im Endeffekt hat es sich nicht nur gelohnt, ich habe auch wesentlich mehr bekommen als erwartet: In diesem Roman stehen so viele Antworten! Paulo Coelho verarbeitet in "Veronika beschließt zu sterben" teilweise seine eigenen Erfahrungen in der Psychiatrie, in die er von seinen Eltern selbst gesteckt wurde. Früher waren Psychiatrien auch Orte an denen man ungeliebte bzw. merkwürdige Verwandte abschob. Gleichzeitig scheint der Roman auf der wahren Geschichte einer Frau zu beruhen, die Coelho kennenlernte und schließlich fasziniert von ihr beschloss ein Buch zu schreiben. Der Autor schreibt, was wie ich finde sehr ungewöhnlich ist, in einem Kapitel von sich selbst und wie er von Veronikas Geschichte erfuhr. Veronika, eine junge Frau in den 20gern, Bibliothekarin, beschließt eines Tages dem Leben überdrüssig sich umzubringen. Einen genauen Grund kann sie nicht benennen. Sie schluckt starke Schlafmittel, die sie sich über einen längeren Zeitraum angesammelt hat und versucht in ihren letzten Minuten zunächst einen Brief an die Eltern zu schreiben, bis eine Zeitschrift ihre Aufmerksamkeit auf sich zieht in der spöttisch gefragt wird wo Slowenien liegt? Veronika kann dies nicht auf sich sitzen lassen und schreibt einen wütenden Leserbrief... Als sie erwacht glaubt sie zunächst tot zu sein, muss jedoch feststellen in der berüchtigten Anstalt Vilette gelandet zu sein. Dr. Igor, Leiter der Anstalt, erklärt Veronika sie habe ihr Herz mit den Medikamenten dermaßen geschädigt, dass sie bald sterben wird, so waren ihre Bemühungen nicht umsonst, glaubt sie. In Vilette hat Veronika die Möglichkeit sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und mit der Frage was denn verrückt sei? Sie lernt das Leben im Angesicht des Todes erst wirklich zu schätzen, doch scheint es dafür zu spät zu sein... Neben Veronika finden auch andere Patienten einen Platz in dem Roman ein, die zu ihren Vertrauten werden: - die depressive Zedka - die von Angst- und Panikattacken gestörte, ältere Rechtsanwältin Mari - der Schizophrene junge Mann und Botschafter Sohn Eduard Außerdem widmen sich einige Seiten den Absichten und Gedanken von Dr. Igor, der dabei ist über seine Entdeckung zu publizieren und in Veronika die beste Versuchsperson gefunden hat. Der nahende Tod verändert nicht nur Veronika, sondern allmählich auch die anderen Patienten in Vilette. Außerdem bahnt sich zwischen ihr und dem Schizophrenen eine etwas ungewöhnliche Liebesgeschichte an, die aus meiner Sicht hauptsächlich darauf beruht, dass beide ungefähr das gleiche Alter haben (wodurch er der einzige attraktive, wie potentielle Partner ist) und Veronika abendlich für Eduard Klavier spielt. Störend fand ich wie Veronika zu ihrem Durchbruch kommt: Sie befriedigt sich vor Eduard selbst, weil sie denkt, er würde sowieso nicht wirklich in unserer Welt verweilen und bekommt dabei multiple Orgasmen (sehr männliche Vorstellung/ Darstellung). Diese Szene ist auch gleichzeitig der Durchbruch für Eduard. Wirklich ergreifend ist wie lebensbejahend dieser Roman ist und die Einstellung zum "verrückt sein". Ein Roman, der nachdenklich macht und die innere Sicht vielleicht gerade rückt!
Tiefgründig
Veronika beschließt zu sterben und setzt dies dann auch in die Tat um. Sie ärgert sich sehr, dass ihr Versuch scheitert und sie sich stattdessen in einem Sanatorium wiederfindet. Dort stellt sie sich den Fragen des Lebens und versucht einen Sinn darin zu finden. Sie kommt mit den anderen „Verrückten“, wie sie hier genannt werden, ins Gespräch und erkennt einiges Neue.
Habe den Film zum Buch schon vor Jahren gesehen und sehr geliebt. Um so mehr hab ich mich jetzt auf das Buch gefreut. Aber auch wenn der Schreibstil von Paulo Coelho wirklich gut ist, muss ich leider sagen, dass ich den Film doch mehr feiere und ihn mir sicher demnächst mal wieder anschauen werde. Dieses Buch regt aber definitiv zum Nachdenken an. Das Leben ist schön, auch wenn man mal ein Tief hat, geht es doch auch wieder bergauf.
Dieses Buch war so unglaublich lange auf meiner Wunschliste. Ich hab den Klappentext gelesen und war sofort Feuer und Flamme von dem Plot. Inhalt: Veronika ist unglücklich in ihrem eintönigem Leben. Der Versuch diesem ein Ende zu setzen scheitert nur knapp. Als sie zu sich kommt, erfährt sie, dass ihr Herz durch den Selbst****versuch irreparabel geschädigt wurde. Mit der Aussicht nur noch 5 Tage zu Leben, öffnet sie sich. Sie merkt wie schön das Leben sein kann, denn man darum kämpft, etwas riskiert und ein klein wenig verrückt ist. Leider hat mich das letzte Buch 2023 nicht überzeugt. Mir waren die Entwicklungen der Protagonisten zu schnell und nicht nachvollziehbar. Am ersten Tag will sie sich umbringen und 4 Tage darauf nicht mehr... und warum? Weil ihr jemand sagt du musst den Tag genießen und etwas mehr verrückt sein? ... Ich weiß ja nicht... Fühlt sich in etwa so an, wie wenn dir jemand in einer depressiven Phase rät, doch einfach etwas mehr an die Luft zu gehen. Die ganzen 240 Seiten haben mich gelangweilt. Ich konnte nichts in dem Buch finden, das einer wichtigen Erkenntnis, auch nur im Ansatz gleicht. Paulo Coelho ist mir manchmal auch einfach eine Spur zu esoterisch. Nicht alle Probleme lassen sich lösen, in dem man "einfach etwas positiver denkt". Ging mir damals bei "der Alchimist" schon so und das hat sich leider auch durch dieses Büchlein gezogen.
Veronika beschließt zu sterben Veronika versucht sich gleich zu Beginn das Leben zu nehmen. Es gelingt ihr nicht – sie wird rechtzeitig gefunden und in eine Nervenheilanstalt gebracht. Schließlich gehört es sich ja nicht, sich einfach so umzubringen …🫠 Ein Arzt erklärt ihr dort, dass sie durch die Tabletten nun an einem Herzleiden leidet – das würde ihr nur noch wenig Zeit zum Leben lassen. Und war das nicht genau das, was sie wollte? Ich fand dieses Buch wirklich schön zu lesen. Es zeigt einem, wofür man im Leben dankbar sein kann, und erinnert daran, wie wichtig es ist, den Moment zu genießen. Etwas Kleines, Feines für zwischendurch. 🖤🌙 4/5 ✨️























































