Sturmrot

Sturmrot

Paperback
3.8310
KrimiErinnerungPolizistPolizei

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Der Auftakt der Eira-Sjödin-Trilogie – ausgezeichnet mit dem Schwedischen Krimipreis 2020 und dem Skandinavischen Krimipreis 2021.

Olof Hagström fährt an der malerischen Nordküste Schwedens entlang, als er einem Impuls folgt und in die Kleinstadt abbiegt, in der er aufgewachsen ist. Und in der er seit über zwanzig Jahren nicht mehr war. Vor dem Haus seiner Kindheit überfällt ihn Unruhe. Er findet den Schlüssel, der noch immer unter dem vertrauten Stein liegt. Im Haus erwarten ihn ein panischer Hund, schrecklicher Gestank und Wasser, das sich auf dem Boden sammelt. Im Badezimmer findet er seinen Vater, den er seit fast zwei Jahrzehnten nicht gesprochen hat. Tot. Erstochen mit einem Jagdmesser.
Polizistin Eira Sjödin hat Stockholm verlassen und ist in die nordschwedische Region Ådalen zurückgekehrt, um sich um ihre demente Mutter zu kümmern. Als Eira den Tod eines älteren Mannes untersuchen soll, werden die Albträume ihrer Kindheit wieder wach. Sie war erst neun, als der damals vierzehnjährige Olof Hagström gestand, ein Mädchen namens Lina Stavred vergewaltigt und ermordet zu haben. Zu jung, um verurteilt zu werden, wurde Olof in einem Jugendheim untergebracht und nie wieder in der Stadt gesehen. Bis jetzt. Eira Sjödin macht sich auf die Suche nach dem Mörder, die sie zurück zum Fall Lina führt. Und zu Ereignissen in der Vergangenheit und in der Gegenwart, die die Stadt bis ins Mark erschüttern.

Inspiriert von realen historischen Fällen, die das Vergewaltigungsgesetz und den Umgang der Polizei mit verdächtigen Kindern veränderten, ist «Sturmrot» ein unerbittlich spannender und großartig geschriebener Kriminalroman über Schuld und Erinnerung.

Der erste Fall einer neuen Krimireihe um Polizistin Eira Sjödin – für die Fans von Ragnar Jónasson, Johanna Mo und Åsa Larsson.

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Female Detective
Format
Paperback
Pages
480
Price
18.50 €

Author Description

Tove Alsterdal, 1960 in Malmö geboren, zählt zu den renommiertesten schwedischen Spannungsautor:innen, ihre Romane erscheinen in 25 Ländern und wurden vielfach ausgezeichnet. Mit der Trilogie um Ermittlerin Eira Sjödin gelang ihr in Schweden ein Sensationserfolg, für «Sturmrot» erhielt sie den Schwedischen Krimipreis 2020 und den Skandinavischen Krimipreis 2021, ebenso wie «Erdschwarz» stand der Roman wochenlang auf Platz 1 der schwedischen Bestsellerliste. Auch in Deutschland stiegen die Romane sofort in die Top 10 der Spiegel-Bestsellerliste ein. Die Filmrechte sicherte sich eine Hollywood-Produktionsfirma.

Posts

71
All
3.5

Ich mochte die Kommissarin sehr gerne und fand diese sehr sympathisch. Ich fand das Buch grad am Anfang sehr zäh und irgendwie kam die Spannung nicht wirklich auf. Aber je weiter man in die Geschichte kam, umso besser wurde sie auch. Ich hab es gerne gelesen. Mit dem Ende hab ich nicht gerechnet!! Bin gespannt auf den nächsten Teil:)

Post image
3.5

Schwedenkrimi mit sympathischer Ermittlerin

Am Anfang tat ich mich etwas schwer mit den vielen schwedischen Namen. Es dauerte auch etwas bis sich ein wenig Spannung aufbaut, trotzdem liest es sich gut. Die Ermittlerin war mir sympathisch und auch die Bezüge zu geschichtlichen Fakten fand ich sehr interessant. Der Fall an sich, naja da weiß ich nicht so recht was ich davon halten soll... die erste Tat wird irgendwie schnell gelöst, da es ein Geständnis gibt. Die Hintergründe bleiben vage und auch bei der Geschichte mit dem verschwundenen oder getöteten Mädchen hatte ich schnell einen Verdacht, der sich bestätigt hat. Ich werde trotzdem den 2. Band der Reihe lesen auch um zu wissen wie es weiter geht.

4.5

In den Wäldern Schwedens...

Sturmrot ist ein atmosphärisch dichter Kriminalroman, der mit viel Spannung und psychologischer Tiefe überzeugt. Tove Alsterdal verknüpft eine fesselnde Ermittlungsarbeit mit gesellschaftlich relevanten Themen und starken Figuren. Besonders beeindruckend ist die raue nordische Stimmung, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht. Ein klug konstruierter, packender Krimi, der lange nachwirkt und Lust auf mehr von der Autorin macht. Der langsame Handlungsaufbau ist hier, sowie in vielen nordischen Krimis, das Besondere an dem Buch. Es lebt von den Charakteren, die die Geschichte tragen, nicht von überstürzenden Handlungen, nur damit künstlich, dramatisch Spannung aufgebaut wird. Ist nicht ein Mord schon Drama genug? Ich bin ein großer Fan nordischer Autoren und in diesem Fall liegt der zweite Teil "Erdschwarz" schon bereit. Klare Leseempfehlung!

4

📚 Rezension 📚Tove Alsterdal - Sturmrot Unbezahlte Werbung - selbst gekauft Olof Hagström gesteht im Alter von 14 Jahren die Vergewaltigung und dem Mord an der 17-jährigen Lina Stavred. Mehr als 20 Jahre später kehrt Olof in das Haus seines Vaters zurück. Und findet ihn dort tot und erstochen in der Dusche auf. Die Polizistin, Eira Sjödin ermittelt zusammen mit ihrem Kollegen August und GG an dem Fall, und haben sofort Olof in Verdacht, seinen eigenen Vater ermordet zu haben. Was es besonders schwierig für Eira macht, sie kennt Olof noch von ihrer Kindheit. Damals war sie 9 Jahre alt, als Olof den Mord gestanden hatte. Allerdings wurde er nie verhaftet, weil er noch minderjährig war. Im Zuge der Ermittlungen stellt sich Eira immer häufiger die Frage, was damals wirklich passiert ist und rollt den Fall neu auf. Der Auftakt der Sjädin Reihe beginnt noch etwas ruhig. Die Atmosphäre ist typisch schwedisch. Die Ruhe und bescheidenen Wälder und Landschaften werden im Detail erklärt und ich fühlte mich direkt hinversetzt. Sobald aber die Ermittlungen beginnen, wird es immer rasanter und die Spannung steigt von Kapitel zu Kapitel. Diese sind abwechseln zwischen Olof und Eira geschrieben, sodass ich immer wusste, wer welche Gedanken hatte und konnte mich in beide super hinein versetzen. Wie lernen Eira auch von ihrer privaten Seite kennen. Ihre Mutter ist dement und Eira kümmert sich so gut es geht um sie, wobei sich ihr Bruder aus allem heraus hält und seinen eigenen Weg geht. Die Geschichte hat mich besonders bewegt, wie Eira auch den Spagat zwischen Familie und Job meistert. Das macht sie in meinen Augen zu einer starken Protagonistin. Auch Olof kämpft noch immer mit den Vorwürfen, die ihn bis heute verfolgen und nachts kaum schlafen lassen. Und doch gibt er nicht auf. Was mir ebenfalls gut gefallen hat, war der Perspektivenwechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Das hat dem Buch noch mehr Spannung verliehen die damaligen Ereignisse waren umso nachvollziehbarer für mich. ✍️Fazit: Mir hat das Buch sehr gefallen, auch wenn die schwedischen Namen noch immer gewöhnungsbedürftig für mich sind. Teil 2 und 3 habe ich ebenfalls schon auf meinen SuB.

Post image
3.5

Ich habe mich mit dem Schreibstil schwer getan. Teilweise war der Satzbau merkwürdig, was natürlich auch an der Übersetzung liegen kann. Insgesamt war der Krimi für mich sehr anstrengend zu lesen. Die Kriminalfälle sind aber wirklich spannend und man kann sehr gut miträtseln, weil die Ermittlungsarbeit sehr genau beschrieben wird. Deshalb 3,5 Sterne für den Krimi.

4

Eine tolle Geschichte, die Lust auf mehr macht. Sie im Schwedenurlaub zu lesen war noch ein Bonus oben drauf. Freu mich auf den 2. Teil🤗

3

Die Bewertung fällt mir hier schwer: Zum einen habe ich lange gebraucht in die Geschichte zu finden weil ich mich sehr schwer an die Personen gewöhnen konnte. Zum anderen ist die Story sehr gut, aber die Erzählweise ist mir zu nüchtern und deutlich zu wenig emotionsgeladen, so dass lange Zeit keine Spannung bei mir aufkam. Erst nach mehr als der Hälfte wollte ich das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen - allerdings mehr um es endlich durchzulesen und weniger weil es mich gepackt hat. Das Ende war dann doch unerwartet - ich werde die Reihe aber nicht weiterlesen 🤷‍♀️

4

Ich hatte zunächst ein paar Probleme, in die Geschichte reinzufinden. Als ich dann allerdings drin war, hat mir die Geschichte gut gefallen. Die Geschichte entwickelt sich langsam, aber stetig und ist ein gelungener Auftakt der Trilogie. Die Sprecherin macht auch hier einen tollen Job.

4

Schreibstil gefiel mir sehr gut. Auch die Weite des Landes fand ich großartig. Die Protagonisten mit all ihren Träumen und Fehlern habe ich ins Herz geschlossen. Einzig einen Punktabzug gibt es dafür, dass ich leider die Lösung viel zu früh wusste und es tatsächlich keinen Überraschungseffekt mehr gab. Dennoch freue ich mich auf die weiteren Teile

5

Spannender Auftakt in Schwedens Norden.

Mit Sturmrot ist Tove Alsterdal ein atmosphärisch dichter und spannender Auftakt zu ihrer Nordschweden-Krimireihe gelungen. Die Autorin versteht es meisterhaft, die raue Landschaft und das stille, fast vergessene Leben im Norden Schwedens lebendig werden zu lassen – und genau dort beginnt eine Geschichte, die unter die Haut geht. Die Ermittlerin Eira Sjödin ist eine faszinierende Figur: nachdenklich, eigenwillig, mit einer spürbaren persönlichen Tiefe. Ihre Rückkehr in die Heimatstadt verleiht dem Fall eine emotionale Note, die über den klassischen Krimi hinausgeht. Besonders stark sind die zwischenmenschlichen Nuancen und die leisen Töne der Erzählung – man spürt, dass unter der Oberfläche vieles brodelt. Ich war von Anfang an gefesselt und habe mit Spannung verfolgt, wie sich der Fall entwickelt. Doch Sturmrot lässt am Ende bewusst einiges offen – Fragen, die einen auch nach dem letzten Kapitel nicht loslassen. Gerade deshalb bin ich umso gespannter, wie es in Band 2 weitergeht. Ich hoffe, dass die losen Fäden wieder aufgenommen und der Fall weitergeführt wird. Ein vielversprechender Start, der Lust auf mehr macht – atmosphärisch, klug und mit Tiefgang erzählt.

4

Ein toller Auftakt mit typischem schwedischem Flair 🇸🇪

Ein toller Auftakt mit typischem schwedischem Flair 🇸🇪
3.5

Ein atmosphärisch düsterer Schwedenkrimi, mit Luft nach oben.

3.5

Etwas zäher Einstieg, der trotzdem neugierig auf die Fortsetzung macht

Skandinavische Krimis gehören für mich zu meiner Lesewoche dazu. Deshalb bin ich auf "Sturmrot" von Tove Alsterdal, erschienen bei Rowohlt, gestoßen. Unbezahlte Werbung; das Buch habe ich mir selbst gekauft. Kurz zur Handlung: Olof Hagström betritt nach über zwanzig Jahren Abwesenheit das Haus seines Vaters. Allerdings lebt dieser nicht mehr, sondern wurde brutal mit einem Messer in seiner Dusche ermordet. Olof Hagström flieht, denn er wurde mit vierzehn Jahren beschuldigt, ein Mädchen aus diesem Ort vergewaltigt und ermordet zu haben. Sein Vertrauen in die Polizei ist daher zutiefst erschüttert. Doch auch die ortsansässige Polizistin Eira Sjödin hat Zweifel und ermittelt nicht nur im aktuellen Mordfall, sondern auch im Fall der angeblichen Morde und der Vergewaltigung von damals. Meine Meinung: Die Autorin schafft es, mir die Landschaft Schwedens und ihre Menschen vor Augen zu führen. Sehr ausschweifend beginnt sie, in sehr langen Kapiteln ihre Storyline aufzubauen. Deshalb tat ich mir anfangs schwer, in die Geschichte hineinzufinden. Doch nach und nach baut sich Spannung auf, und ich folge Eira Sjödin durch ihren Geburtsort auf der Suche nach einem Mörder. Die Kapitel werden wieder kürzer, und auch der Spannungsbogen baut sich hier auf. Die Wendungen, die die Autorin eingebaut hat, gefielen mir, auch wenn einige sehr weit hergeholt und etwas konstruiert schienen. Jedoch fehlte mir auch in diesem Teil etwas der Zug in der Storyline. Im letzten Drittel gab Tove Alsterdal nochmals Gas und präsentierte mir so einige neue Plot-Twists, die leider ebenfalls wieder etwas konstruiert wirkten. Das Ende konnte ich so nicht verstehen, da es für mich nicht nachvollziehbar war. Im Großen und Ganzen war "Sturmrot" nicht schlecht, auch wenn ich ab und an gerne mehr Kriminalfall und weniger Privatleben der Ermittlerin gehabt hätte. Bei skandinavischen Krimis ist das Erzähltempo oft etwas langsamer; doch hier trat es ab und an auf der Stelle. Ein bisschen mehr Action hätten diesem Krimi gutgetan. Für alle, die gerne ruhigere Krimis lesen, kann ich "Sturmrot" mit 3,5 von 5 Sternen empfehlen.

Etwas zäher Einstieg, der trotzdem neugierig auf die Fortsetzung macht
4

Erster Teil Krimitrilogie, eigentlich 4,5 Sterne ⭐️⭐️⭐️⭐️🌜

Sehr guter Krimi, langsamer, stetiger Aufbau des Spannungsbogen hat mir sehr gut gefallen. Die Kommissarin mit ihren familiären Problemen und den Kollegen sympathisch! Das Ende mit überraschenden Wendungen und ein kleiner Cliffhanger runden den Krimi nochmals perfekt ab!

3

Solider Auftakt der Trilogie

Die Atmosphäre ist stark und bildhaft, aber der Einstieg fiel mir etwas schwer. Zur Mitte hin wurde es besser – besonders Eiras persönliche Geschichte hat mich nach und nach in die Handlung gezogen. Ein guter Krimi mit Potenzial.

2.5

Tove Alsterdal - Sturmrot

Ich habe mich mit diesem Buch etwas schwergetan. Eigentlich mag ich Coldcase-Fälle und auch die Geschichte um den Mord an Sven Hageström war gut gemacht. Aber irgendwie hat mich der Schreibstil nicht abgeholt. Manche Sätze musste ich doppelt lesen und habe danach immer noch gedacht "Hä" 🫣. Manchmal verlor sich die Autorin auch in Details, die ich für die Story in dem Moment nicht gebraucht hätte. Trotzdem war es ein gutes Buch mit zwei spannenden Fällen. Ich bin gespannt, ob sich Teil zwei etwas flüssiger lesen lässt. Auf geht's 📖

3

Der Schreibstil dieses Buches ist gut zu lesen. Ich hätte mir etwas mehr Spannung gewünscht. Das Nachwort hat mich dann sehr überrascht und macht dieses Buch doch noch lesenswerter. Die Informationen hätte ich gerne vorher gewusst.

5

Der erste Fall für Eira Sjödin spielt in der Gegenwart und kreuzt sich mit einem längst zurückliegendem Fall. Schuld verjährt nicht; Erinnerung stirbt nicht; Familie vergisst nicht… Ich bin gespannt auf den nächsten Fall von Eira!

4

Sehr guter Krimi mit toller Ermittlerin, in den man aber erstmal reinfinden muss.

Mir hat der erste Teil dieser Reihe sehr gut gefallen. Ich musste mich anfangs an den Schreibstil gewöhnen, welcher aber im Laufe des Buches etwas entspannter wurde. Insgesamt hat Sturmrot mir sehr gut gefallen und war bis zur letzten Seite spannend!

3.5

Ich mochte die Atmosphäre sehr, aber habe lange gebraucht, um richtig in der Geschichte drin zu sein. So viele Orts- und Personennamen waren am Anfang sehr verwirrend, aber ab Mitte des Buches wurde es immer besser und spannender.

4

Gelungener Reihenauftakt rund um Ermittlerin Eira Sjödin. Vielschichtig erzählt. Erhielt meiner Meinung nach zu Recht den schwedischen Krimipreis.

4

Spannende Geschichte, aber…

Ich fand zu Beginn ziemlich schwer in das Buch rein und den Schreibstil ein wenig gewöhnungsbedürftig. Es war anfangs auch ein wenig langamtig. Als ich dann, ca. ab der Mitte, einmal drinnen war, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Ich hatte zwar immer wieder meine Theorien, aber mit jeder lag ich falsch. Das Ende war für mich absolut nicht vorherzusehen, ließ mich aber auch mit einem faden Beigeschmack zurück. Die Charaktere waren ganz nett, aber eher oberflächlich gehalten, kühl und distanziert. Ich werde mir auf jeden Fall die weiteren Bücher der Reihe anschauen!

Spannende Geschichte, aber…
4

Spannend Man muss sich an die Zeitsprünge gewöhnen

2.5

Man kommt schwer rein in die Story. Den Fall hatte ich schnell raus und lag auch richtig mit dem was passiert ist. Deshalb kam auch keine Spannung auf.Auch die Figuren wirkten alle eher kühl.

2.5

Wofür die vielen Preise?

Aufgrund der beiden großen Krimipreise hatte ich hohe Erwartungen und habe mich sehr auf das Buch gefreut. Leider habe ich bis zum Ende nicht in die Handlung gefunden. Mir fehlte die Tiefe, die Spannung, es gab keine überraschenden Wendungen. Alles sehr flach. Einige Logiklücken. Würde den nächsten Teil glaube ich nicht mehr lesen.

4.5

Das Buch wurde mir empfohlen und ich war schon ganz gespannt, was mich erwarten wird. Die Tiefe der Geschichte und die Wendungen, haben mich sehr gefesselt. Besonders gut fand ich, dass aufgezeigt wird, wie eine Gesellschaft reagiert, wenn sie Angst hat. Doch ist Angst kein guter Berater und welches Ausmaß es annehmen kann, wenn aus Angst zu schnell gehandelt wird und welche Dynamik sich dabei entwickeln kann, zeigt dieses Buch ein Stück weit auf. Leider zeigt es auch, wie schnell Menschen verurteilt werden und das, weil einige Menschen nicht das mitteilen, was sie hätten tun sollen. Somit leiden Menschen, die es nicht verdient haben und es werden Leben zerstört. Wir alle sollten uns die Frage stellen, ob Schweigen immer richtig ist, nur weil es mich persönlich nicht trifft. Schön fand ich auch, dass kleine verstecke geschichtliche Erwähnungen vorhanden sind. Ich freue mich jetzt schon, das Internet dazu zu durchsuchen. Da ich mich auch sehr für True Crime interessiere, hatte ich das Gefühl, dass die Autorin in diesem Buch an wahre Begebenheiten erinnern möchte. Ob sie das gemacht hat und mein Gefühl bestätigt wurde, müsst ihr allein rausfinden. Persönlich kann ich Tove Alsterdal nur empfehlen. Den Schreibstill finde ich persönlich schön. Einen halben Stern muss ich aber abziehen, da am Anfang ein kleiner Teil der Gendersprache verwendet wird. Zum Glück zieht sich dies nicht durch das ganze Buch, sonst hätte ich es abbrechen müssen. Der Lese_Rolli

3.5

Schwacher Start, dann wird’s gut!

📚 Rezension | #Sturmrot - @alsterdaltove | #Krimi 📚 Moin, #Skandinavien und ich das passt nicht nur kulturell, sondern auch literarisch. Daher habe ich mich sehr gefreut mit @caro_liest Sturmrot von #ToveAlsterdahl zu lesen. Den Inhalt gibt’s wie immer auf Bild 2! 📚Bewertung📚 Am Anfang verballert die Autorin viele Seiten mit (wahrscheinlich) dem Versuch eine düstere Atmosphäre zu erschaffen. Hier wäre der Tipp von außen: Weniger ist mehr! Die Kapitel haben eine schon fast unangenehme Länge zu Beginn, aber die gute Nachricht: nach den ersten langen Kapiteln kommen nicht nur kürzere, sondern auch viel mehr Spannung! Das Setting ist gelungen und ich konnte die schwedische Landschaft vor meinem inneren Auge sehen und gedanklich in die, mit schroffen Felsen gespickten, Fluss- und Seenlandschaft eintauchen. Die Protagonistin wirkt zwar ab und zu etwas notgeil, ist aber generell sehr sympathisch und hat nachvollziehbare Konflikte mit der Umwelt. Ganz und gar nicht gelungen und nachvollziehbar (vor allem mit der Auflösung am Ende) fand ich ihren Bruder Magnus. Das Team um sie herum erfüllt dann aber wieder die Grundbedürfnisse und es gibt einiges zum Schmunzeln und Kopfschütteln. Summa summarum bekommt man als Leser einen grundsoliden Krimi, der für Spannung sorgt und Atmosphäre schafft, aber Abzüge in der B-Note hat. Daher gibt’s von mir eine Empfehlung und 7/10 ⭐️ Ich freue mich auf den nächsten Teil! Kennt ihr das Buch? Welches Buch konnte euch zuletzt vor allem mit der Atmosphäre begeistern? Schönen Abend! Nick #rowohltverlag @rowohltverlag #igreads #bookstagram #books #bookstagramgermany #fürmehrmänneraufbookstagram #bookaholic #bücherliebe #bücherbücherbücher #lesenmachtglücklich #buchempfehlung #buchblogger #buchtipp #buchliebe #thriller #thrillerlove #brosofbookstagram #book #igbooks #makereadingsexyagain #bücherregal

Schwacher Start, dann wird’s gut!
3

Ein Reihenauftakt, der mich leider nicht ganz überzeugen konnte

Kennt ihr schon die Eira- Sjödin- Trilogie von Tove Alsterdal? Ich kannte sie jedenfalls noch nicht und bin auf der Suche nach einem guten Krimi zum Hören über diese Reihe gestolpert. In der Krimireihe begleiten wir die Ermittlerin Eira Sjödin, die im Norden Schwedens zur Mittsommer Zeit zu einem Mordfall gerufen wird. Sven Hagström wird von seinem Sohn ermordet in der Dusche aufgefunden, nachdem diese über Jahre kaum Kontakt hatten. Olof Hagström, der Sohn des ermordeten, wurde vor über 20 Jahren im Alter von 14 zu einem Mord an Lina Stavred beschuldigt. Da er jedoch noch nicht schuldfähig war, musste er lediglich sein Elternhaus verlassen und in einem Jugendheim leben. Im ersten Teil der Krimireihe lernen wir nicht nur die junge Ermittlerin Eira kennen, sondern auch ihre Kollegen und die Familie. Dabei muss ich gestehen, dass es zu Beginn des Buches für mich nicht leicht war, die ganzen Namen der Protagonisten auseinanderhalten zu können. Denn gefühlt spielt ein jeder, der genannt wird, irgendeine wichtige Rolle und wird auch nochmal zu späterer Zeit im Plot erwähnt. Hinzu kommt der doch recht gewöhnungsbedürftige Schreibstil des Autors, der es mir beim Zuhören nicht unbedingt einfacher gemacht hat ;-) Ob es sich letztendlich leichter lesen als hören lässt, vermag ich jedoch nicht zu sagen. Dabei ist mir die Ermittlerin Eira im Laufe des Plots sehr ans Herz gewachsen. Wir erfahren mehr über ihr Leben mit ihrer dementen Mutter und über ihren Bruder, der sich scheinbar eher rar macht, als zu unterstützen. Auch Olof Hagström, der noch 20 Jahre später mit den Schuldvorwürfen an dem Mord von Lina zu kämpfen hat, ist ein interessanter Protagonist. Und gerade die Entwicklung in diesem zurückliegenden Fall hat mir sehr gefallen. Auch wenn ich gerne das Genre im Nordic Noir Bereich lese, konnte mich dieser Reihenauftakt leider nicht ganz so überzeugen und ich struggle noch ein wenig, ob ich hier weiterlesen/ weiterhören möchte. Ich kann daher insgesamt nur 3 Kopfhörer für dieses Hörbuch vergeben.

Ein Reihenauftakt, der mich leider nicht ganz überzeugen konnte
4

Sturmrot ist der erste Teil der Trilogie von Tove Alsterdal rund um die Polizistin Eira Sjödin im nördlichen Schweden. Ich hatte ein wenig Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden, gerade der Hauptverdächtige wurde in Gegenwart und Rückblenden nicht ganz greifbar für mich. Aber ab der Mitte des Buches hat mich die Story dann gepackt und gerade Eira als Hauptfigur der Trilogie hat mir richtig gut gefallen. Auch die Story nahm noch einige Wendungen und blieb so spannend bis zum Schluss. Gerade lese ich den zweiten Teil „Erdschwarz“ der deutlich besser startet. Man findet schneller in die Geschichte hinein und es ist von Anfang an packender und deutlicher geschrieben.

2

Leider absolut nicht meins - habe mich nach längerem mal wieder einem Krimi zugewendet aber irgendwie hat mich das Buch gar nicht gecatched. Die Story an sich ist super spannend, allerdings ist es meiner Meinung nach nicht gelungen dies in einem fesselnden Schreibstil zu verpacken. Die Charaktere waren unnahbar und ersetzbar... Und das Ende war sehr aprubt. :(

5

Spannender Schwedenkrimi über einen lang zurückliegenden Mord

Der Plot: Olof - mit 14 Jahren für den Mord an einem Mädchen verurteilt - kehrt durch Zufall zum das Haus seiner Mutter zurück, wo er seinen Vater ermordet auffindet. Nun kommt die Geschichte ins Rollen und die Polizistin Eira ermittelt im Mordfall und gräbt auch tief in der Geschichte des Ortes, um den Mord aufzuklären. Für mich handelt es sich hier um einen wirklich gelungenen Krimi, der ausnahmsweise Mal durch eine Ermittlerin bearbeitet wird, die nicht Alkoholikerin, depressiv oder selbst kriminell ist. Eine erfrischende Abwechslung, da es m. E. einfach die Glaubwürdigkeit erhöht. Der Fall baut sich schnell auf, wechselt aber zunehmend zu den Ereignissen der Vergangenheit und wird zu einer Art Cold-Case-Fall. Der Übergang ist für mich schlüssig und es macht Spaß den Wendungen des Falles zu folgen und sich in die private Situation der Ermittlerin einzutauchen. Das ganze geschieht ohne größere Längen und gerade zum Ende hin mag man das Buch nicht weglegen. Von mir einen großen Daumen nach oben!

Spannender Schwedenkrimi über einen lang zurückliegenden Mord
3

Joa war okay aber hat mich jetzt nicht umgehauen. Hätte mir lieber gefallen wenn sie den Fall richtig aufgeklärt hätten

3

Hörbuch - Sturmrot

4

Spannender Schwedenkrimi

Gut geschriebener Krimi, der unaufgeregt eine wirklich spannende Geschichte erzählt. Am Ende bleibt ein kleiner Cliffhänger zum nächsten Buch der Reihe bestehen.

3

Die Story ist bis mindestens die Hälfte so vor sich hingedümpelt, erst gegen Ende wurde die Geschichte interessanter und hinterlässt doch einige offene Fragen.

4

Spannender Auftakt

Wow, was für ein Buch. Wir erleben einen wirklich tollen Schreibstil mit einem Fall, der sich in mehrere Richtungen dreht. Krass, wie dann doch alles zusammenhängt. Wie man nur auf die Idee für das Ende kommen kann. 😂 Aber genau da machte es auch wirklich: „Häh? Das war’s?“ Ich war dann doch etwas irritiert. Es endete für mich irgendwie total abrupt. Oder kam nur mir das so vor? 🤷🏼‍♀️ Machte das Buch aber nicht schlechter. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

Spannender Auftakt
4

Skandinavisch düster und spannend bis zuletzt.

2

➡️Kurzrezension: Ich war sehr gespannt auf den Reihenauftakt, aber leider konnte es mich letztendlich nicht ganz fesseln. Meine Gedanken sind beim Lesen oft abgeschweift und die Handlung hat mich von der Spannung oft nicht gepackt. Die Ermittlerin Eira ist dafür super sympathisch. Ich werde der Fortsetzung im Oktober vielleicht noch eine Chance geben, aber ich habe auch schon deutlich bessere Kriminalromane gelesen. Trotzdem schade!😢

➡️Kurzrezension: Ich war sehr gespannt auf den Reihenauftakt, aber leider konnte es mich letztendlich nicht ganz fesseln. Meine Gedanken sind beim Lesen oft abgeschweift und die Handlung hat mich von der Spannung oft nicht gepackt. Die Ermittlerin Eira ist dafür super sympathisch. Ich werde der Fortsetzung im Oktober vielleicht noch eine Chance geben, aber ich habe auch schon deutlich bessere Kriminalromane gelesen. Trotzdem schade!😢
3

Sturmrot …. Erreichte mich nicht wie ein gewaltiger Sturm, sondern eher wie ein laues Lüftchen. Ihr kennt es, wenn der Wind euch um die Nase weht, nur ganz sacht, aber verheissungsvoll. Er tobt sich dann aber doch wo anders aus und lässt euch relativ unbefriedigt zurück. Das Gefühl hatte ich beständig bei diesem Roman. Eira, die Protagonistin und Polizistin in der nordschwedischen Region Adalen, ist eine kompetente Frau, die schon einige ihrer Kollegen kommen und gehen gesehen hat und strategisch an die Fälle, die ihr überantwortet werden, herangeht. Eigentlich ein Charakterzug, der mir unglaublich zusagt. Und trotzdem wollte sie mir einfach nicht die literarische Hand reichen. Ich erfuhr im Laufe des Buches viele charakterbildende Details über sie, und trotzdem blieb sie mir seltsam fremd. Sie und ihre Kollegen rollen einen Mordfall aus ihrer Jugend auf, der in Zusammenhang mit einem Fall in der Gegenwart steht. Eigentlich spannend, in der Vergangenheit zu stochern und zu hoffen, auf ein Wespennest zu treffen. Man verfolgt, wie sich Eira durch die verschiedenen Milieus wühlt und immer tiefer in den Sumpf hinein watet. Und ich muss der Autorin Anerkennung zollen für ihre Recherchearbeit. Wenn ich das Buch auf diese Weise betrachte, dann finde ich eine Sozialstudie vor, die sich durch diverse Milieus erstreckt und tief hinein ins Herz sticht. Der Fall ist komplex, Vergangenheit und Gegenwart treffen hier aufeinander, als würde man mitten in einem Gewitter stehen. Ich liebe normalerweise solche komplexen Handlungsbögen sehr, wo ich mitfiebern und miträtseln kann und wo mir manchmal vor Entsetzen der Atem stockt. Schockierende Gründe gibt es in diesem Roman alle mal. Aber sie haben mich emotional einfach nicht erreicht. Ich denke, ich konnte mich mit dem Stil der Geschichte einfach nicht anfreunden. Von Zeit zu Zeit stieß ich auf einen Abschnitt oder einen Satz, der mir die Gänsehaut über die Wirbelsäule jagte. Und dann plätscherte das Buch wieder dahin. Für meinen Geschmack, holt es den Leser sehr spät ab. Der Beginn erschien mir abgehakt in seinen Szenenbeschreibungen, so als würden immer ein paar Sätze fehlen, um die gerade ablaufende Szene in meinem Kopf rund zu machen (ich weiß, mein Kopf ist manchmal sehr eigenwillig), aber mir trübte genau dieses Tempo den Lesegenuss, sodass mich das Buch später nur noch schwer begeistern konnte.

3

Ich brauch grad ein bisschen „leichte Lektüre“, da geht Scandi Crime immer gut. Von der Reihe hab ich schon sehr viel gehört und hatte sie auch schon länger auf der Leseliste. Den Hype darum und die vielen Preise kann ich jetzt nun nicht ganz nachvollziehen, wenn ich ehrlich bin. Das Buch war total in Ordnung, aber auch echt nichts besonderes. Das Ende war zudem total unbefriedigend - ich hasse solche offenen Enden ohne Gerechtigkeit, da spricht die Neurodivergenz in mir. Die Charaktere haben sich mir auch irgendwie nicht so wirklich erschlossen und waren moralisch alle eher grau angesiedelt. Typisch für Skandinavischen Krimi, aber irgendwie mochte ich das hier nicht wirklich. War mir allgemein auch zu viel Alkoholkonsum, teils auch schon vormittags/mittags. Der Fall bzw. die Fälle waren ein wenig zu unglaubwürdig und viel zu leicht aufgeklärt, aber doch gut erzählt. Für auf dem Balkon war es okay. Vielleicht les ich auch die anderen Teile noch. Die Bibliothek machts möglich. Aber unbedingt empfehlen würde ich es nicht. Da gibt es bessere.

4

Ein eher unaufgeregt erzählter Skandinavien-Krimi mit einem konstant ansteigendem Spannungsbogen, den man auch ohne übertriebene Vorkommnisse nicht mehr aus der Hand legen möchte.

5

Spannung mit Tiefgang Olof Hagström kommt nach 23 Jahren geschäftlich in seine Heimat. Einem Gefühl folgend betritt er sein Elternhaus und findet die Leiche seines Vaters in der Dusche. Sein erster Impuls ist Flucht, denn er selber wurde als 14-Jähriger wegen Mordes verhaftet. Sein Leben ist seitdem ein Scherbenhaufen. Eira Sjödin ist Polizistin und wie Olof in ihre Heimat in den Norden Schwedens zurückgekehrt. Bei den Ermittlungen zum Fall des ermordeten Vaters wird ihr schnell klar, dass auch der Mord, für den Olof büßen musste, einige Ungereimtheiten in sich birgt und ihre Familie mehr damit zu tun hat, als ihr lieb ist. Skandinavische Krimis sind seit Jahren Bestseller, ich selber habe bisher eher wenige gelesen. Sturmrot konnte mich vollkommen überzeugen. Die Geschichte entwickelt sich eher ruhig und langsam, dafür wird der Schwerpunkt auf die handelnden Personen, allen voran Ermittlerin Eira gelegt. Sie kämpft einerseits mit den Schatten der Vergangenheit, versucht zu verstehen, was in ihrer Kindheit um sie herum geschehen ist, und muss sich gleichzeitig um ihre an Demenz erkrankte Mutter kümmern. Das bringt viel Tiefgang mit sich. Auch das Thema des Krimis an sich hat es in sich und bietet einige vorher nicht so absehbare Verwicklungen. Von der Spannung und dem Tempo her ist sicher Luft nach oben, ein gelungener Auftakt für eine neue Krimiserie um eine sympathische Polizistin. Mein Fazit: Ein spannender Krimi mit Tiefgang. Sehr lesenswert.

2.5

Uff

Ich gebe es auf. Mit den Protagonisten werde ich nicht warm. Der Schreibstil ist für mich verwirrend. Die Story istnett, aber es brennt mir nicht unter den Nägeln zu erfahren wie es weitergeht. Nach 20 Seiten am Abend fühle ich mich so gelangweilt, dass ich einschlafe. Gott sei Dank habe ich hier nur den ersten Teil gegriffen.

3.5

Mhhh… ich hatte mir mehr von dem Buch erwartet. Ich mag skandinavische Thriller und dieser wurde sehr gehypt.. nun mich hat die Story nicht mitgerissen 🤷🏻‍♀️

3

Ein atmosphärischer schwedischer Krimi mit einer sehr sympathischen Ermittlerin. Eira ist herrlich normal (nicht kaputt oder labil wie es oft in skandinavischen Krimis vorkommt) und kennt in ihrem Heimatdorf Mann und Maus. Sie ist für viele Dorfbewohner noch das Mädchen mit den Zöpfen, was sie einst war. Für mich war es nur sehr merkwürdig, dass der zu Anfang beschriebene Mord innerhalb kürzester Zeit und sehr unspektakulär aufgeklärt wurde und sich 3/4 des Buches um ein altes Verbrechen drehen, welches natürlich eine Verbindung mit dem Heimatort und Eira hat. Ab einem bestimmten Punkt war mir die Auflösung klar und daher konnte mich manch „Plottwist“ nicht überraschen. Zudem fühlte sich manches nicht rund an in der Auflösung und oftmals spielte der Zufall eine zu große Rolle für meinen Geschmack. Wer schwedische Krimis mag, wird hier gut unterhalten. Mehr jedoch auch nicht.

3

Die Geschichte konnte mich einfach nicht packen. Ein spannender Fall der aber irgendwie nicht spannend erzählt wird.

4

„Sturmrot“ von Tove Alsterdal wird mir schon deswegen noch länger in Erinnerung bleiben, weil ich durch dieses Buch erfahren habe, dass sich entwurzelte Bäume wieder aufrichten können und man deswegen dem entstandenen Loch mit Vorsicht begegnen sollte. Dieses Szenario fand ich extrem gruselig und die spannendste Sache, die in der ersten Hälfte passiert ist. Wenn ein biologisches Detail für eine längere Zeit den Spannungshöhepunkt markiert, dann sagt es leider einiges über den Kriminalroman aus. Polizistin Eira ist ein Mensch, den ich rundum gut leiden konnte. Sie ist keine dieser Kommissare, die mit Alkohol- oder Drogensucht zu kämpfen haben. Sie ist ein ganz normaler Mensch, deren private Probleme sich innerhalb eines realistischen Maßes bewegen. Der Schreibstil war mir grundsätzlich angenehm, nur hat sich der Einstieg wahnsinnig in die Länge gezogen. Es lohnt sich allerdings auf jeden Fall durchzuhalten. In der zweiten Hälfte platzt der Knoten und ich wollte das Buch gar nicht mehr auf die Seite legen. „Sturmrot“ befasst sich mit einem Cold Case, Vor mehr als 20 Jahren verschwand ein junges Mädchen. Verantwortlich gemacht wurde ein 14-jähriger Junge. Nun ist der inzwischen erwachsene Mann wieder auf freiem Fuß und findet als erste Amtshandlung seinen ermordeten Vater. Eira beginnt Fragen zu stellen und finde zu ihrer großen Bestürzung heraus, dass ihr Bruder der Freund des verschwundenen Mädchens war. Der Fall, der mir anfangs zu lasch erschien, überzeugt letztendlich mit einigen überraschenden Wendungen, die ein Gefühl der Bestürzung auslösen. Mich hat die zweite Hälfte von „Sturmrot“ so sehr gefesselta, dass ich nun auf jeden Fall den zweiten Teil auch lesen möchte. Ich freue mich darauf, die Charaktere wiederzusehen und bin gespannt, wie es mit Eiras Privatleben weitergeht.

Create Post